Höhere Stakes für Milliardär Andy Beal

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In der Pokerwelt ist Andy Beal so etwas wie eine Legende. In den Jahren 2001 bis 2006 trat er allein gegen eine Gruppe Pokerprofis, die sich die „Corporation" nannte, heads-up in der offiziell höchsten Pokerpartie aller Zeiten an.

Die Geschichte des heute 58-jährigen, reichsten Mann von Dallas wird in dem Buch „The Banker, the professor, and the suicide king" erzählt. Jetzt wird ein neues Kapitel eröffnet. Es geht um 5 Milliarden. Der Gegner: die eigene Frau.

Als Andy Beal gegen die „Corporation" antrat, war es Teil seines Plans, die Stakes soweit anzuheben, dass er die Profis aus ihrer Comfort Zone treiben und so schwächen konnte.

Er selbst machte sich nur wenig Gedanken darum, was er verlieren konnte Forbes beziffert Beals Vermögen auf ca. 6 Milliarden Dollar. Ein paar Millionen hin oder her verursachen ihm keine schlaflose Nacht.

Jetzt allerdings sind die Stakes so hoch, dass auch Beal seine Comfort Zone verlassen hat. Er befindet sich nach 14 Jahren Ehe mitten in einem Scheidungskrieg. Sein Anwalt Rod Phelan: „Letztlich geht es nur um Geld. Wie so oft bei Scheidungsfällen."

Simona Beal hat schwere Anschuldigungen gegen ihren Mann erhoben, u. A. wegen Untreue. Dazu Andy: „Ich war meiner Frau immer treu. Diese Vorwürfe gibt es nur, weil vorherige Drohungen und Forderungen nichts bewirkt haben. Der Anwalt meiner Frau hat ein Verfahren angestrengt, weil wir alle Ansprüche in dem Scheidungsprozess abgelehnt haben. Wir werden uns jetzt auch keinem Erpressungsversuch beugen."

Der brillante Mathematiker Beal spielte vor einigen Jahren gegen die legendäre „Corporation", zu der u. A. Doyle Brunson, Chip Reese, Phil Ivey, Barry Greenstein und Chau Giang gehörten.

Zwischen dem 12. und 15. Februar 2006 nahm Beal der Corporation ihre gesamten Reserven ab. 13,6 Mio. Dollar gewann Bela in einer Partie, in der die Blinds auf $50.000/$100.000 gestiegen waren.

Das war allerdings nicht das Ende der Geschichte, denn Beal kehrte nach Las Vegas zurück und trat noch einmal gegen das Pokersyndikat an. Dieses Mal wirde es von Phil Ivey vertreten. Nach drei Tagen hatte Beal $16,6 Mio. Verloren und erklärte öffentlich, nie wieder Poker zu spielen.

Tatsächlich sah die „Corporation" ihn nie wieder. Die Summe, die Beal damals verlor, nimmt sich allerdings im Vergleich zu dem, was nun auf dem Spiel steht, eher unbedeutend aus.

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