High Stakes Wochenbilanz – Steckt Jorryt van Hoof hinter dem Nickname Eire Abu?

Steckt Jorryt van Hoof hinter dem Nick Eire Abu?

In der vergangenen Woche gab es täglich reichlich Action auf den High Stakes. Für Furore sorgte vor allem das Gerücht, dass es sich bei „EireAbu“ um den November Niner Jorryt van Hoof handeln soll. Sehr gut lief es für den Deutschen SanIker, der in der letzten Woche größter Gewinner war, und auch Phil Ivey schaffte es erneut in die Top3. Auf der dunklen Seite der Bilanz fanden sich hingegen Alexander Kostritsyn, Sebastian Ruthenberg und Alexandre Luneau wieder.

Eire Abu + Atha Cliath = Jorryt van Hoof?

Der Nickname Eire Abu sorgte im Jahr 2012 über Monate für Furore auf den Online High Stakes. Der Spieler, welcher sich für das gälische Wort für „Irland“ entschieden hatte, hatte bei einer immensen Spielfrequenz auf den $50/ $100 PLO-Limits Hundertausende Dollar eingesackt, bevor es eine Etage höher – auf den „richtigen“ High Stakes – nicht mehr so gut lief und er Ende 2012 für lange Zeit von diesen Limits verschwand.

In den vergangenen sieben Tagen nun hat Eire Abu mehr Hände auf den Online High Stakes absolviert, als im ganzen Jahr 2013. Und das mit durchschlagendem Erfolg. $550k Gewinn waren es vergangene Woche und über $800k sind es für 2014. Dabei scheint der PLO-Spezialist mittlerweile sogar 2-7 Triple Draw und Mixed Games zu beherrschen.

Und wieder war es Alexander Kostritsyn, der aus seiner prall gefüllten Bankroll abgeben musste. Zwar machte der Russe unter seinem FT-Nick PostflopAction leichte Gewinne, aber auf PokerStars, unter joiso gab es heftige Verluste. Eine halbe Million Dollar, die nun größtenteils in den Taschen von Eire Abu stecken.

Handelt es sich bei AthaCliath um den irischen Highroller Andrew Grimmason?
Lange Zeit ging man davon aus, dass es sich bei Eire Abu um den irischen Highroller Andrew Grimmason handelt.

Der Erfolg ruft nun wieder die Spekulationen über die wahre Identität von Eire Abu auf den Plan. Obwohl lange Zeit spekuliert worden ist, dass der Ire Andrew Grimasson dahinter stecken könnte, gibt es mittlerweile Indizien dafür, dass es sich bei EireAbu um November Niner Jorryt van Hoof aus den Niederlanden handeln könnte.

Der hatte gegen 2010 mal ein Jahr in Irland verbracht und daher wohl das Faible für altertümliche gälische Namen (Eire Abu = Irland, Atha Cliath = Dublin) entwickelt. Seit ein paar Tagen hat er als, Drittplatzierter des WSOP Main Events eine prall gefüllte Bankroll (3,8 Millionen Dollar) und so wohl auch wieder genug Munition für die Online High Stakes.

SanIker und Phil Ivey marschieren weiter – Ruthenberg und Luneau schmieren ab

Noch spät abgefangen, als größter Wochengewinner wurde Eire Abu vom Deutschen SanIker. Der war zwar vorher schon im Plus, doch am Samstag legte er vor allem im 2-7 Triple Draw nochmal richtig nach. Leidtragender war vor allem Cort Kibler-Melby, der so auch schon die zweite Woche in Folge mit Verlusten abschließt.

SanIker hingegen sanieren die $620k fast komplett, so dass er für 2014 wieder leicht im Plus ist.

We believe in SanIker
Der Deutsche Heads-Up No-Limit Hold'em Spezialist SanIker war in der letzten Woche der größte Gewinner.

Dahin bewegt sich langsam aber sicher auch Phil Ivey, der - wie Phönix aus der Asche – dabei ist seine alte Dominanz auf den Nosebleed Limits wieder herzustellen. Ob Mixed Games, FLO8, NLHE oder 2-7 Triple Draw. Ivey grast auf jeder Weide und beendet die vergangene Woche mit einem weiteren Plus von knapp einer halben Million Dollar.

Stetig bergab geht es hingegen für den Franzosen Alexandre Luneau und den Deutschen Sebastian Ruthenberg. Für Beide begann das laufende Jahr verheißungsvoll. Aber nun häufen sich die Negativerlebnisse. In den vergangenen sieben Tagen wurden Verluste von jeweils knapp $300k eingefahren, was alexonmoon und taktloss47, wenn es weiter so geht, bald den Spass verderben sollte.

Der größte Pot der Woche

Der teuerste Pot der Woche wurde zwischen dem, wieder etwas aktiverem Schweden-Bosnier Denis Denoking Bahonjic und Ben Bttech86 Tollerene im No-Limit Holdem ausgespielt. Die Limits lagen bei $200/$400 und die Beiden trafen sich Heads-Up.

Schon preflop wollten die Kontrahenten den Pot auffüllen. Das Raise von Denoking auf $1k hatte sein amerikanischer Counterpart Ben Tollerene mit einer 3-Bet auf $3.600 beantwortet. Call von Bahonjic und so lagen vor dem Flop bereits über $7k in der Mitte.

Der Flop kam mit       auf den Tisch. Tollerene checkte und Denis Bahonjic, der früher auch unter dem Nick wilhasha unterwegs war, schob $9k in die Mitte. Call von Bttech86.

Auf dem Turn zeigte sich die   und das Spiel wiederholte sich. Check vom Amerikaner und Denoking feuerte Salve Nummer 2, diesmal in Höhe von satten $28k ab. Wiederum callte Tollerene nur.

Der River brachte die   und zum dritten Mal checkcallte Ben Tollerene – diesmal das All In – von Denis Denoking Bahonjic in Höhe von knapp $50k.

Im Showdown zeigte Denoking dann     zum Two Pair, worauf Tollerene seine Karten in den Muck warf und den Pot in Höhe von $171k seinem Konkurrenten überließ.

Hier noch die aufschlussreichen Zahlen in Tabellenform:

Die größten Gewinner der Woche:

SanIker: $+619.956
EireAbu (PS): $+548.502
Phil Polarizing Ivey: $+463.294
Vladimir GVOZDIKA55 Shemelev: $+333.929
Denis Denoking Bahonjic: $+167.108

Die größten Verlierer der Woche:

Alexander joiso Kostritsyn (PS): $-560.553
Atha Cliath (FT): $-304.852
Sebastian taktloss47 Ruthenberg: $-299.024
Alexandre Alexonmoon Luneau: $-259.111
Elior CrazyElior Sion: $-132.525

Die größten Gewinner 2014:

Alexander PostflopAction Kostritsyn: $+3.277.925
Dan jungleman12 Cates: $+2.807.509
Cort thecortster Kibler-Melby: $+2.684.603
Mikael Punting-Peddler Thuritz: $+2.333.556
Niklas Ragen70 Heinecker: $+1.773.557

Die größten Verlierer 2014:

Chun samrostan Lei Zhou: $-6.659.033
Gus Hansen: $-5.522.853
Julius KagomeKagome Fleischer: $-1.897.911
Phil Polarizing Ivey: $-1.607.295
Viktor Isildur1 Blom: $-1.395.340

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