High Stakes Wochenbilanz – Patrik Antonius meldet sich eindrucksvoll zurück

ivey antonius

Nachdem Patrik Antonius in diesem Jahr lange unter dem Radar geflogen war, ließ er in den vergangenen sieben Tagen aufhorchen. Letzten Montag nutzte er einen gewaltigen Heater und beendete die Woche mit einem Profit von mehr als einer halben Million Dollar. Auch Ex-FT-Kollege Gus Hansen erwischte eine gute Woche und folgt dem Finnen in der Bilanz. Tief in die roten Zahlen spielten sich dagegen „Trueteller“ und Phil Ivey, dessen Comeback nach monatelanger Abwesenheit deprimierend ausfiel.

Antonius dominiert die 8-Game-Tische – Hansen zerstört Trueteller

Patrik Antonius ist noch nicht älter, als 33 und dennoch gilt er unter den Online High Rollern als alter Hase. Auch deshalb fällt es natürlich auf, wenn er monatelang weder bei Liveturnieren auftaucht noch seine Fußabdrücke auf den Online High Stakes hinterlässt.

Doch so richtig verschwinden, tun die wenigsten Spieler der Preisklasse eines Patrik Antonius. Und so nutzte der Finne einen Heater am Anfang der Woche, um danach richtig aufs Gas zu treten.

Überschaubare 26 Sessions und etwas mehr als 2.500 Hände brauchte der Ex-Tennisspieler, um einen Gewinn von einer halben Million Dollar zu erspielen. Damit ist er nicht nur größter Profiteur der Woche, sondern hat sich auch mit einem Jahresgewinn von nunmehr knapp zwei Millionen Dollar zurück in die Top 5 des laufenden Jahres zurückgemeldet.

Dahinter folgt – zumindest in der Wochenbilanz - Gus Hansen. Der hatte Donnerstag einen gewaltigen Lauf und sackte innerhalb von 24 Stunden knapp $750k ein.

Dabei mussten im 2-7 Triple Draw (eigentlich gar nicht Hansens Spiel) vor allem zwei Spieler ordentlich Dollar an den Dänen abgeben. Neben FollowTheHawk war das Mystery Man Trueteller, der nun schon die zweite Woche hintereinander harte Downswings erfahren musste.

Mit über einer Million Dollar Verlust in nur 14 Tagen fiel Trueteller auch aus der Top 5 Liste der größten Gewinner 2014.

Phil Iveys Comeback fällt deprimierend aus

Nach Patrik Antonius und Gus Hansen ist Phil Ivey der dritte, einstige Full Tilt Pro, der sich immer noch auf der alten Spielwiese, den FT-Nosebleed-Limits herumtreibt.

Zwar wurde der 38-Jährige auch schon monatelang nicht mehr gesichtet, aber in der vergangenen Woche scheint ihm mal wieder das Fell gejuckt zu haben.

Phil Ivey wsop me
Für Phil Ivey läuft in diesem Jahr auf den High Stakes gar nichts zusammen.

Allerdings scheint Ivey, ähnlich wie Gus Hansen, den Anforderungen der modernen Online High Stakes nicht mehr wirklich gewachsen zu sein. Seitdem der Black Friday Phil Iveys „unendliche Bankroll“ zerstört hat und er unter dem Nick Polarizing antritt, hat es eigentlich nur noch Niederlagen gehagelt.

In den vergangenen sieben Tagen reichten 1.600 Hände, um einen weiteren Verlust von knapp $600k zu produzieren. Damit hat Phil Ivey, unter dem Nick Polarizing mittlerweile über fünf Millionen Dollar verbrannt.

Der einstmals, als bester Pokerspieler der Welt gerühmte Ivey muss nun langsam aufpassen auf den Online High Stakes nicht als „Kanonenfutter“ erkannt zu werden.

Der größte Pot der Woche

Die teuerste Hand der Woche wurde nach langer Pause mal wieder im Pot Limit Omaha ausgespielt. Und der Gewinner hieß tatsächlich Chun samrostan Lei Zhou.

Es wurde Mixed Games gespielt und die Limits lagen bei üblichen $300/ $600.

Am Tisch saßen, Patrik FinddaGrind Antonius (SB), Mikael punting-peddler Thuritz (BB), Elior CrazyElior Sion, Alexander PostflopAction Kostritsyn und Chun samrostan Lei Zhou.

Und schon peflop stellte sich heraus, wer hier mitspielen wollte und wer nicht. CrazyElior und Alexander Kostritsyn foldeten gleich und nach dem Raise von samrostan auf $2100 war auch Patrik Antonius nicht mehr mit von der Partie.

Nur punting-peddler erhöhte noch einmal auf $6600 und erhielt dafür von seinem chinesischen Counterpart einen Call.

Der Flop brachte       Und Schwede Thuritz setzte gleich konsequent nach. Knapp $10k waren samrostan allerdings nicht zuviel und so callte er auch diese Bet. Doch nachdem sich auf dem Turn die   gezeigt hatte, ging es zur Sache. Thuritz checkte erst listig, um dann denn $15k bettenden samrostan mit $75k all in zu setzen. Der hatte allerdings noch ein paar Dollar nachzuschieben, so dass am Ende knapp $190k in der Mitte lagen.

Der River sollte bei einer solchen Summe zweimal gedealt werden und brachte bei Ziehung 1:  

und bei Ziehung 2:  

Und das drehten die Kontrahenten um:

samrostan:        

punting-peddler:        

Thuritz setzte hier auf seine Asse und den Nut Flush Draw. Aber keiner seiner Outs kam am Ende an. Und so gewann samrostan die erste Ziehung mit Straight und die zweite mit Two Pair. Die knapp $200k taten seiner Bankroll sicherlich gut, auch wenn der Betrag bei seinen Verlusten nur ein ganz kleiner Tropfen auf einem ganz heißen Stein gewesen sein mag.

Hier noch die aufschlussreichen Zahlen in Tabellenform:

Die größten Gewinner der Woche:
Patrik FinddaGrind Antonius: $+517.845
Gus Hansen: $+319.999
Alexander PostflopAction Kostritsyn: $+252.345
Julius KagomeKagome Fleischer: $+208.256
Phil OMGClayAiken Galfond: $+183.867

Die größten Verlierer der Woche:
Trueteller: $-673.174
Phil Polarizing Ivey: $-590.322
FollowTheHawk: $-227.292
Alexandre Alexonmoon Luneau: $-201.492
Chun samrostan Lei Zhou: $-193.499

Die größten Gewinner 2014:

Dan jungleman12 Cates: $+2.833.671
Alexander PostflopAction Kostritsyn: $+2.841.636
Alexandre alexonmoon Luneau: $+2.004.818
Patrik FinddaGrind Antonius: $+1.965.950
Mikael Punting-Peddler Thuritz: $+1.874.499

Die größten Verlierer 2014:
Chun samrostan Lei Zhou: $-6.365.003
Gus Hansen: $-4.506.993
Phil Polarizing Ivey: $-2.406.139
Viktor Isildur1 Blom: $-1.756.072
Julius KagomeKagome Fleischer: $-1.337.176

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