High Stakes Wochenbilanz – Cort Kibler-Melby lässt Phil Ivey bluten

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Während der Deutsch-Amerikaner Cort Kibler-Melby in den letzten Wochen schwere Rückschläge zu verkraften hatte, holte er in den vergangenen sieben Tagen zum Gegenschlag aus und wurde größter Gewinner. Am härtesten traf die Keule dabei Phil Ivey. Auch auf Platz 2 befindet sich mit bbvisbadforme ein Deutscher. Patrik Antonius zeigte einem Spieler, der sich wohl über seinen Namen lustig macht, wo der Hammer hängt.

Cort Kibler-Melby knöpft sich Ivey vor – Deutscher bbvisbadforme gewinnt $400k

Obwohl der 29-jährige Cort Kibler-Melby (kam mit seinem Eltern im Alter von 12 aus den USA nach Berlin) im Jahr 2014 zeigte, dass er zu den besten 2-7 Triple Draw Spielern der Welt zählt, musste er in den letzten Wochen des November einen harten Downswing verkraften.

Innerhalb von drei Wochen verbrannte er knapp eine Million Dollar seiner Bankroll und hoffte sehnsüchtig auf ein Erfolgserlebnis.

Das verschaffte ihm am vergangenen Montag kein Geringerer als Phil Ivey, dessen Leistungskurve in den vergangenen Wochen stark nach oben zeigte.

Allerdings zählt das 2-7 Triple Draw ebenso wenig zu Ivey`s Stärken, wie NLHE. Und so gab es gegen thecortster ein ganz böses Erwachen.

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Phil Ivey verlor beim Heads-Up 2-7 Triple Draw knapp $500.000 an den Berliner Cort-Kibler Melby.

In einer langen Session, in der sich auch SanIker und der Russe Trueteller an der Action beteiligten, wanderten schon Anfang der Woche knapp eine halbe Million Dollar von Ivey zu Kibler-Melby.

Im Laufe der Woche kamen noch weitere $300k dazu, so dass Phil Polarizing Ivey die Woche als größter Verlierer beschließt. Durch seine $836k Wochenverlust hat der 38-jährige Amerikaner nun unter seinem Nick Polarizing wieder über fünf Millionen Dollar Verlust seit dem Black Friday produziert. Allerdings stehen dagegen immer noch 19 Millionen Dollar Gewinn, den er auf FulTilt vor dem Zusammenbruch der Firma erwirtschaften konnte.

Cort Kibler-Melby hingegen hat nun in 2014 wieder über 2,5 Millionen Dollar Gewinn vorzuweisen und erhält sich die Chance die, in der Jahresbilanz vor ihm platzierten Alexander Kostritsyn und Dan Cates noch einzuholen.

Auch ein anderer Deutscher mit dem Nick bbvisbadforme machte wieder ordentlich Profit und fuhr knapp $400k ein. Ein Großteil dieses Wochengewinns kam von Phil Ivey und dem ebenfalls unglücklich agierenden Deutschen Julius KagomeKagome Fleischer.

Patrik Antonius wäscht seinen Namen rein

Eines der interessantesten Duelle auf den Online High Stakes spielt sich momentan zwischen dem Finnen Patrik FinddaGrind Antonius und einem Kontrahenten mit dem kuriosen Nick patriktortonius ab.

patrik antonius aussie millions main event
Patrik Antonius strafte "patriktotonius" beim 8-Game ab.

Dieser Name scheint für Antonius regelrecht kreiert worden zu sein. Und so treffen sich die beiden seit einigen Wochen vor allem Heads up, um ihre Privatfehde auszutragen.

Am Dienstag traf man sich zu einer vierstündigen Session (700 Hände) an den $1k/ $2k 8-Game Tischen. Danach war der „echte“ Patrik Antonius um knapp $200k reicher und spielte sich so in die Wochen Top 5 der größten Gewinner.

Sein Counterpart hingegen fand sich auf der dunklen Seite der Bilanz wieder.

Der größte Pot der Woche

Wie schon in der vorvergangenen Woche spielten auch diesmal Phil Polarizing Ivey und Mikael punting-peddler Thuritz den teuersten Pot der Woche aus. Das Treffen fand an einem Mixed Game-Tisch statt, gespielt wurde Heads Up PLO und die Limits lagen bei üblichen $300/ $600.

Schon preflop wurde hier ordentlich aufs Gas getreten. Ivey hatte geraist, Thuritz gedreibettet und erst die 4-Bet in Höhe von $16k wurde vom Schweden nur noch gecallt. Allerdings lagen schon jetzt $32k in der Mitte und für Ivey gab es, mit noch verbliebenen $24k nicht mehr viel “Spielraum”.

Die ersten drei Karten brachten       Mikael punting-peddler Thuritz checkte und Ivey setzte seine $24k zum All In. Für seinen Kontrahenten ein leichter Call, wie sich später herausstellte.

Doch zunächst wurden Turn und River, und zwar – entgegen aller Gewohnheiten - nur einmal gedealt. Der Turn brachte den   und der River die  

Und das zeigte sich im Showdown:

Phil Ivey:        

Mikael Thuritz:        

Phil Ivey repräsentierte hier wohl Asse oder Könige und wenige Flops hätten Thuritz zu einem Call berechtigt. Doch für punting-peddler hätten die ersten drei Karten nicht besser aussehen können. Flush Draw, Straight Flush Draw, Straight Draw und natürlich die gefloppten Trips machen den Call zur Pflicht.

Ivey hingegen zeigt nur heiße Luft und weil Mikael Thuritz sich auf dem River auch noch einen Flush zieht, wandern die $83k in die Bankroll des Schweden.

Hier noch die aufschlussreichen Zahlen in Tabellenform:

Die größten Gewinner der Woche:

Cort thecortster Kibler-Melby: $+673.828
bbvisbadforme, $+398.071
Patrik FinddaGrind Antonius: $+199.081
XiaoLongBaao: $+179.133
Mikael punting-peddler Thuritz: $+160.166

Die größten Verlierer der Woche:

Phil Polarizing Ivey: $-836.630
Julius KagomeKagome Fleischer: $-223.202
Patriktortonius: $-203.309
Vladimir GVOZDIKA55 Shemelev: $-183.233
Denis Denoking Bahonjic: $-180.010

Die größten Gewinner 2014:

Alexander PostflopAction Kostritsyn: $+3.357.209
Dan jungleman12 Cates: $+2.806.158
Cort thecortster Kibler-Melby: $+2.503.542
Mikael Punting-Peddler Thuritz: $+2.493.723
Niklas Ragen70 Heinecker: $+1.773.557

Die größten Verlierer 2014:

Chun samrostan Lei Zhou: $-6.659.033
Gus Hansen: $-5.466.295
Phil Polarizing Ivey: $-2.632.902
Julius KagomeKagome Fleischer: $-2.093.378
Viktor Isildur1 Blom: $-1.596.491

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