High Stakes Wochenbilanz – Cort Kibler-Melby bei 3 Millionen Dollar Jahresgewinn

Cort Kibler-Melby mit Nico Behling

Nachdem sich Gus Hansen und überraschend auch Viktor Blom von den teuersten Online-Tischen zurückgezogen haben, springen andere Spieler in die Bresche, um die Action bei Full Tilt hoch zu halten. Alexandre alexonmoon Luneau befeuerte mit seinen „Investitionen“ die Aktivitäten der gesamten Woche, wovon Cort Kibler-Melby am stärksten profitierte. Der Deutsche war mit einem Plus von $700.000 größter Gewinner der Woche und hat 2014 bereits einen Gewinn von fast drei Millionen Dollar zu verzeichnen.

Luneau ownt Fleischer, und wird dann von Cort Kibler-Melbz geownt

Schon am Montag der vergangenen Woche deutete sich an, dass es in den folgenden sieben Tagen auf den Online High Stakes zu großen Geldbewegungen kommen könnte. Am Anfang stand das Duell Alexandre alexonmoon Luneau vs. Julius KagomeKagome Fleischer. Und der in London wohnende Franzose Luneau holte sich in einer sechsstündigen Session, was ihm der Deutsche vorher genommen hatte: zirka eine halbe Million Dollar. Gewonnen beim $2k/ $4k 2-7 Triple Draw.

Doch lange durfte sich Luneau nicht auf einem guten Weg wähnen. Denn schon 24 Stunden später traf er auf den momentan besten 2-7 Triple Draw-Spieler der Nosebleed Limits: den Deutsch-Amerikaner Cort Kibler-Melby. Drei Session spielten die beiden gleichaltrigen Kontrahenten, dann hatte thecortster fast $600k mehr in seiner Bankroll.

Alexandre Luneau
Erst hui, dann pfui für Alexandre "alexonmoon" Luneau.

Kibler-Melby reichten diese Gewinne, um klar größter Profiteur der Woche zu werden. Mittlerweile hat er 2014 fast drei Millionen Dollar gewonnen und ist damit erster Verfolger von High Stakes-Dominator Alexander Kostritsyn. Fast alle seine Gewinne kommen dabei aus den 2-7 Triple Draw-Games, was ihn zum klar dominierenden Spieler in dieser Variante macht.

Seine Buddies und einstigen WG-Kumpane Sebastian Ruthenberg, Philipp Gruissem, Sebastian Reinkemeier, Fabian Quoss und Niklas Heinecker wird’s wohl mit freuen, denn bezüglich der analytischen Auseinandersetzung mit den Draw-Games plus der notwendigen Bankroll für die High Stakes dürften einige von ihnen bei Kibler-Melby mit im Boot sitzen.

Luneau hingegen hat in diesem Jahr zum ersten Mal seinen Platz in den Jahres Top 5 verloren. Seine Swings in den vergangenen 14 Tagen machten dem verschollenen Viktor Blom alle Ehre. Verbliebene 1,2 Millionen Jahresgewinn lassen dem Franzosen noch Spielraum in den letzten Wochen des Jahres weiter die Action anzuheizen.

Kostritsyn gegen Ivey – Die Könige der Mixed Games unter sich

Die Realität der Online High Stakes ist, dass die eine Hälfte der Spieler ausschliesslich Draw-Games spielt, während die andere Hälfte vor allem Mixed Games, PLO, NLHE und FLO8 bevorzugt. Einer, der in letzteren Varianten seit kurzem wieder stärker aktiv wird, ist Phil Ivey. Und in den vergangenen Tagen konnte er einen Upswing verzeichnen, den er so seit dem Black Friday wohl nicht so oft erlebt haben dürfte.

phil ivey 5
Phil Ivey battelt sich zurzeit mit einem der besten Mixed Games Spieler der Welt, Alexander Kostritsyn.

Dabei war es vor allem der immer noch nicht enttarnte Carlooo13, der gegen Phil Polarizing Ivey im FLO8 schwer unter die Räder kam. Fast $400k war der Amerikaner am Ende vorn, worauf ein lustiges Fressen und Gefressen Werden auf den Online High Stakes einsetzte. KagomeKagome tat sich noch einmal an Alexandre Luneaus Bankroll gütig. Und verteilte dann wieder Gewinne unter anderem an Trueteller und BigBadBoss.

Und Phil Ivey gab Gewinne an Kyle KPR16 Ray im FLO8 und an PostflopAction in den Mixed Games ab. Mit dem Russen ließ es Ivey richtig krachen, so dass gleich ein halbes Dutzend an sechsstelligen Pötten zusammen kam. Am Ende duellierten sich der wohl immer noch größte Live-Allrounder und der momentan größte Online-Allrounder auf Augenhöhe, wobei Kostritsyn am Ende ein leichtes Plus verzeichnen konnte.

Der größte Pot der Woche

Die zehn größten Pötte der Woche wurden allesamt von Kostritsyn und Ivey ausgespielt. An den Mixed Game-Tischen waren die Limits $200/ $400 und den größten ungesplitteten Pot gab es im NLHE.

Nach Raise und Reraise lagen preflop $5600 in der Mitte und die ersten drei Karten brachten 5 K 6. Phil Ivey spielte nun von vorn $4k an, die von Alexander Kostritsyn auf $12k geraist wurden. Call von Polarizing.

Der Turn brachte die Q und jetzt kam richtig Dynamik in die Hand. Phil Ivey checkte von vorn, Kostritsyn bettete satte $22k und Ivey ging nochmal mit $62k darüber. Call von PostflopAction und beide hatten nur noch ein bisschen mehr, als $70k vor sich stehen.

Auf dem River zeigte sich die 6 und nun kam es zu einem – auf diesen Limits – ungewöhnlichem Move. Wieder checkte Ivey und sein Kontrahent schob nun lediglich $4k über die Linie, die von Ivey auch nur gecallt wurden. Und das zeigte sich im Showdown:

Phil Ivey: #K  

Kostritsyn:    

Kostritsyn setzte hier ab dem Flop auf diverse Outs und Ivey war der River – mit Chance auf Flush und Full House wohl zu heiß geworden. Trotzdem entschied er die Hand mit Top Two Pair für sich und zog sich den, mit $162k größten – ungesplitteten - Pot der Woche an Land.

Hier noch die aufschlussreichen Zahlen in Tabellenform:

Die größten Gewinner der Woche:

Cort thecortster Kibler-Melby, $+681.137
Trueteller: $+192.133
Sergej St1ckman Vasiliev: $+163.174
BigBadBoss: $+150.089
Kyle KPR16 Ray: $+134.894

Die größten Verlierer der Woche:

Alexandre Alexonmoon Luneau: $-502.036
Carlooo13: $-381.140
sat1337en: $-108.771
flippie123: $-101.746
Alex IReadYrSoul Millar: $-98.052

Die größten Gewinner 2014:

Alexander PostflopAction Kostritsyn: $+3.700.889
Cort thecortster Kibler-Melby: $+2.907.602
Dan jungleman12 Cates: $+2.807.509
Mikael Punting-Peddler Thuritz: $+2.571.235
Niklas Ragen70 Heinecker: $+1.773.557

Die größten Verlierer 2014:

Chun samrostan Lei Zhou: $-6.659.033
Gus Hansen: $-5.522.853
Phil Polarizing Ivey: $-2.383.772
Julius KagomeKagome Fleischer: $-1.950.605
Viktor Isildur1 Blom: $-1.395.340

 

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