High Stakes Poker: Bluffe niemals einen Milliardär

Jamie Gold
Der Millionär Jamie Gold hat versucht den Milliardär Guy Laliberte zu bluffen, aber ist nicht gelungen.

Der mit grünem Filz bespannte Pokertisch schien leicht überladen, als in der neuesten Episode High Stakes Poker 5 Millionen Dollar im Spiel waren. Guy Laliberté, Milliardär und Cirque de Soleil Gründer, dominierte den Tisch und sorgte für den Großteil der zu sehenden Action.

Das Mindest-Buy-In wurde von 100.000 auf ein halbe Millionen Dollar erhöht und die involvierten Spieler waren auf etwas besonderes gefasst.

In einer der ersten Hände der Show floppte Laliberté ein Paar Asse mit Ac-Jh und setzte 12.000 $.

Jamie Gold, dessen oberstes Ziel es ist, „der beste Bluffer der Welt" zu sein, erhöhte auf 32.000, ohne auch nur ein Paar oder wenigstens einen Draw getroffen zu haben.

Laliberté war jedoch nicht gewillt seine Hand loszulassen und brachte einen weiteren Re-Raise auf 82.000 $. Gold foldete ohne zu zögern und zeigte dem Tisch 8s-4s.

„Lektion Nummer Eins für den vielleicht besten Bluffer der Welt: Versuche nicht einen Milliardär zu bluffen," kommentierte Gabe Kaplan das Geschehen.

Gold hatte wenig später mehr Erfolg gegen Doyle Brunson. Beide Spieler machten am Turn einen Flush, Gold mit 9s-7s und Brunson mit Ts-8s.

Brunson setzte 25.000 $ und Gold erhöhte auf 125.000. Doyle dachte eine Weile nach und foldete schließlich die bessere Hand. Interessant hierbei ist, dass der „Godfather of Poker" Jamie Gold durchaus korrekt eingeschätzt hat. Gold ging offensichtlich davon aus vorne zu sein und Brunson war nicht gewillt all sein Geld zu riskieren, um herauszufinden ob Gold eine schlechtere Hand zu dieser Annahme verleitet.

Es gab noch einige weitere spannende Hände, unter anderem einen außergewöhnlichen 7-2 Bluff von David Benyamine.

Allerdings war es der einzige Amateur am Tisch, Guy Laliberté, der das Spiel unter Kontrolle hatte. So mancher River brachte ihm eine starke Hand und einige schöne Pots gingen an ihn. Nach einem Runner-Runner-Flush konnte Brunson sich nicht mehr zurück halten:

„Ich hasse Kanadier. Ich denke wenn du kein amerikanischer Bürger bist, sollte es dir nicht erlaubt sein, an diesem Tisch zu spielen," verkündete der Texaner mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Nichtsdestotrotz wird Laliberté nächste Woche wieder Platz nehmen. Dem Trailer nach zu urteilen, werden die Hände dann noch spannender und die Pots noch größer sein.

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