Online High Stakes

Patrik Antonius

Die dritte Woche des Jahres auf den Nosebleed Limits ist in den Büchern und sie war vor allem bestimmt von einem Spieler: Patrik Antonius. Er gewann innerhalb der vergangenen sieben Tage $500k. Zu den Verlierern zählt vor allem sein ewiger Kontrahent, der sich jetzt Kagome Kagome nennt.

Was so ein Namenswechsel alles bewirken kann. Unter seinem alten Nick war der deutsche Fixed Limit-Spezialist IHateJuice kaum zu schlagen. Und jetzt, wo er sich den kryptischen Nick Kagome Kagome zugelegt hat, will es einfach nicht mehr laufen. Vor allem Patrik Antonius dezimiert dessen Bankroll kontinuierlich.

In der größten Session der beiden auf den $3000/$6000 Fixed Limit Holdem Limits verlor der Deutsche in 300 Händen fast $300k. Auch deshalb hat er seinem Negativlauf seit Anfang des Jahres in der vergangenen Woche weitere $290k Verlust hinzugefügt.

In einem Interview gegenüber PokerStrategy stellte er kürzlich fest: „Bei Patrik Antonius habe ich gemerkt, dass er sich sehr gut auf mein Spiel eingestellt hat und wir ziemlich ähnlich spielen. Das bedeutet, dass die Vorteile sehr gering werden, wenn es denn überhaupt noch einen gibt."

Zum Trost des Deutschen hat er aber scheinbar immer noch eine klare Edge gegenüber anderen Giganten. Phil Ivey beispielsweise, der gemeinhin als der beste Overall-Player gesehen wird, bekommt von Kagome Kagome im Fixed Limit Holdem immer wieder seine Grenzen aufgezeigt. In der vergangenen Woche schob er weitere $144k auf die von Antonius geschundene Bankroll des Deutschen.

Doch Patrik Antonius knöpfte nicht nur Kagome Kagome ein paar Tausend Dollar ab. Scott UArenotINdanger2 Palmer zum Beispiel gehörte zu den bisher großen Gewinnern des Jahres. Doch auch er geriet Anfang der vergangenen Woche unter die Finnen-Walze. Im $500/$1000 knöpfte Antonius dem Amerikaner $226k ab und sorgte so für dessen erste negative Wochenbilanz 2011.

Und auch an seinem eigenen Tisch „Patrik" im $2.000/ $4.000 Omaha Hi/Lo machte Antonius ein deutliches Plus. Dem russischen High Roller NEKOTYAN, bei dem es sich ja um einen ausgesprochenen Omaha Hi/Lo Spezialisten handelt, nahm er $490k ab. Allerdings reichte er die Hälfte davon auch gleich an seinen skandinavischen Kollegen Gus Hansen weiter.

The Great Dane nahm sich später noch seine alte Nemesis Di Urindanger Dang in den $500/ $1000 PLO Cap Games vor, wo er ihm in nur 57 Händen $171K aus der Bankroll schnitt.

Für Dang, der ja kürzlich 1,2 Millionen Dollar beim Super Cash Game in Macau verlor, war die vergangene Woche damit zum Vergessen. Die Jahreswertung führt er mit knapp einer Million Dollar im Plus trotzdem an. Und Gus Hansen kann sich damit trösten, dass er wenigstens in der aktuellen Wochenbilanz mit $250 k Plus mal wieder in den Top 3 gelandet ist.

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