High Stakes Online - Auftritt Superbaldas

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Fabrizio „Superbaldas" Baldassari

Kaum geht es um ein paar Bracelets und schon kommen die dicken Partien auf den Nosebleed Limits zum Erliegen. Einzig Ilarie „Ziigmund" Sahamies und Phil Galfond scheinen in ihren Hightech-Stuben hocken zu bleiben. Der Finne verlor nicht nur am Wochenende $181k gegen Tom Dwan Kumpel David „raptor" Benefield sondern auch die zwei größten Pötte des gestrigen Tages. Die strich sich ein Spieler ein, der sich den klangvollen Namen superbaldas gegeben hat und hinter dem sich der einzige Italiener der Nosebleed Limits verbirgt.

„Was schert mich mein Geschwätz von gestern." - unter diesem Motto hatte Konrad Adenauer in Westdeutschland einst die Nachkriegspolitik bestimmt. Schon immer hoch im Kurs stand diese Maxime auch in der Pokerszene. So hatte Ilari „Ziigmund" Sahamies schon Anfang August geschworen im laufenden Monat keine Karten anzufassen um dann zwei Tage später mit gesteigerter Intensität genau das zu tun.

 

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Dwan und Benefield - an die Uni zurück?

 

Am Wochenende traf er dann auf den Nosebleed Limits auf einen anderen Wankelmütigen, nämlich David „Raptor" Benefield. Der hatte einst im texanischen Fort Worth mit Kumpel Tom Dwan in einem Haus gewohnt und im vergangenen Herbst erklärt, er brauche ein Pause vom Poker und wolle an die Uni zurück.

Nun scheinen ihm die Vorlesungen und Studentenpartys schnell auf die Nerven gegangen zu sein, denn er wird wieder regelmäßig an den teuren Tischen auf Full Tilt gesichtet. Dass er nichts verlernt hat bewies er allerdings in einer 620 Hände andauernden Session im $500/$1000 Cap PLO gegen Ziigmund am Sonntag. 181.000 Dollar musste der Finne abliefern und zeigte sich darüber im Chat nicht wirklich erfreut. Die verhassten Cap Games spiele er nur in Ermangelung an Alternativen. Und Benefield sei ein Schwächling und Hasenfuß, der sich eben nicht getraue in die Pot Limit Variante zu wechseln.

 

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Superbaldas Online-Bilanz - klare Sprache.

 

Gestern allerdings bewies Ilari, dass er es auch beim PLO gerade nicht wirklich gut macht. Die zwei größten Pots lieferte er Head Up an einen Spieler namens superbaldas ab. Jener superbaldas hat sich nach der WSOP von einem Jahre-Minus auf über 700.000 Dollar Plus hochgeschraubt und wird deshalb mehr und mehr zu einer interessanten Nosebleed-Personalie.

Zunächst war über superbaldas nur bekannt, dass er wohl ebenso, wie der Nosebleed Regular luckexpress10 aus Italien stammt. In einem früheren Chat sagte superbaldas: „sono di roma ma vivo a monaco" („Ich komme aus Rom, aber ich lebe in Monaco."). Es wurde vermutet, dass Superbaldas mit anderen Dingen außer Poker ein Vermögen gemacht hatte und eher deshalb nun in Monaco lebte.

 

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Hig Stakes TV Starlet Alessandra Pierelli.

 

Mittlerweile hat sich Superbaldas allerdings auch bei Live-Turnieren blicken lassen und wurde von der italienischen Poker-Community längst enttarnt. So handelt es sich bei ihm um Fabrizio Baldassari und bei luckepress10 um Marcello Marigliano. Beide sind die momentan einzigen italienischen Regulars auf den höchsten Cash Game Limits.

In Italien hat Fabrizio „Superbaldas" Baldassari allerdings eine gewisse Prominenz erreicht. Kürzlich wurde vermeldet, dass er mit Alessandra Pierelli, einem bekannten Radio- und TV-Starlet liiert sei, was nichts anderes bedeutet, als das gegen alle Annahmen manche eben Geld und Liebe gleichzeitig vom Schicksal präsentiert bekommen.

Hier noch die drei größten Pots der vergangenen 24 Stunden:

 

$123.600 - Ziigmund feuert drei Barrels mit Air.

 

 

$100.000 für superbaldas - Ilari endgültig on tilt.

 

 

Ziigmund vs. Galfond -  $80.000 für Middle Pair.

 

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