Triple Barrel – HSC in Macau, PP setzt auf Prinz Harry, Lederer total unschuldig

high stakes challenge macau
73 Spieler bei der High Stakes Cahllenge.

Unsere heutige Reise mit der Triple Barrel führt Sie von Fernost über Dublin und die USA bis in eine königliche Unterhose.

Zunächst liefern wir Ihnen ein paar aktuelle Informationen zum teuersten und irrsten Turnier, das es in Asien je gegeben hat, dann erzählen wir Ihnen etwas über die Vorgänge in Howard Lederers Gehirn, und wenn Sie es wagen, können Sie danach auch noch darüber nachlesen, was Prinz Harry in der Hose hat.

1) 73 Spieler, 180 Mio. Preispool

Die Neptune Macau High Stakes Challenge läuft, und mit 73 Spielern wurde die maximale Teilnehmerzahl von 80 Spielern beinahe erreicht.

Der offizielle Preispool beläuft sich auf mehr als 180 Mio. Hongkong Dollar, das entspricht etwa 18,7 Mio. Euro.

Wie Pokerportal Asia berichtet, haben 21 Spieler die Option des einmaligen Rebuys wahrgenommen.

Zwölf Spieler werden die Geldränge erreichen und mindestens €500.000 gewinnen, der Sieger erhält etwas mehr als fünf Millionen Euro.

Mehr über die Teilnehmer und das Turnier erfahren Sie hier.

2) Wo kein Verbrechen, da kein Richter

Howard Lederer ist ein Mann, der auch durch kleinste Schlupflöcher mühelos hindurch passt. Bei seiner Körpergröße würde man das gar nicht erwarten.

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Können diese Augen lügen?

Jetzt hat er seinen Anwalt einen Brief an das Gericht schreiben lassen, vor dem er angeklagt ist, und plötzlich ist er eigentlich nicht einmal mehr angeklagt.

Basierend auf dem Urteil von Richter Jack Weinstein unterbreitet Anwalt Elliot R. Peters dem Bundesgericht, doch bitte eine Konferenz darüber anzusetzen, ob die Anklage wegen illegalen Glücksspiels überhaupt haltbar sei.

Weinstein hatte letzte Woche in New York im Rahmen eines Prozesse um illegales Glücksspiel das Urteil gefällt, dass Poker ein Geschicklichkeitsspiel ist, bei dem der Verlauf und das Ergebnis maßgeblich durch Können bestimmt wird.

Der Gedanke dahinter ist offensichtlich: Wenn Poker kein Glücksspiel ist, kann es auch nicht illegal sein, und die Anklage muss fallen gelassen werden. Das ist zwar richtig, aber so einfach wird Lederer den Kopf nicht aus der Schlinge bekommen. Das Gericht sieht „vorerst keine Notwendigkeit für eine Konferenz“.

Trotzdem gehen Lederer und seine Anwälte auf Nummer sicher. Sie haben auch gegen die Anklagen wegen Betrug und Geldwäsche vorsorglich Widerspruch eingelegt.

3) Zieht dem Harry die Unterhosen an

prinz harry

Als kürzlich die Bilder vom teils unbekleideten Spross der englischen Königsfamilie durch die Medien gingen, brach die geifernde Boulevardpresse ohne Zögern das ultimative Gambler-Gesetz: What happens in Vegas, stays in Vegas. Es grenzt an Blasphemie.

Abgesehen davon, dass die Bilder nun wirklich halb so schlimm waren und sich wohl nur ein paar erzkonservative Rentner darüber erregen konnten, die nicht die geringste Vorstellung von dem haben, was in Las Vegas passiert, muss man einen jungen Mann auch einfach mal feiern lassen.

PaddyPower hat mit dem feinem irischen Humor, der gerne die eine oder andere Spitze gegen England verbirgt, sofort das Potenzial des Prinzen in Unterwäsche erkannt und £100.000 für wohltätige Zwecke ausgelobt, wenn Harry „beim nächsten Auswärtsspiel unsere grüne Glückunterhose trägt“. Eine schöne Idee.

Das mit dem feinen irischen Humor war natürlich gelogen. Der ist nämlich eher grob, was man schon daran erkennt, dass PaddyPower auch Wetten auf die Größe der Prinzlichkeit in den Unterhosen annimmt. Immerhin billigt man ihm freundlicherweise „mindestens fünf Zoll“ zu und hat ihm schon einmal ein Paar Unterhosen in XL-Größe zugeschickt. „Sicherheitshalber.“

Na, besser als eine Schleife mit Hakenkreuz.

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