Neuer Teilnehmerrekord bei der HESOP im Montesino

HESOP Montesino 2012 Pawel Chojnowski teaser

Die Hey Series of Poker (HESOP) war vom 22. bis zum 25. März erneut zu Gast im Wiener Montesino. Sie lockte unglaubliche 565 Spieler an die Tische, was gleichbedeutend mit einem neuen Teilnehmerrekord war.

Die HESOP befindet sich inzwischen in ihrer zweiten Saison. Nachdem das erste Jahr schon erfolgreich verlief, waren die Erwartungen sehr hoch, doch nun scheint man sie sogar noch zu übertreffen.

Aber was ist das Erfolgsrezept dieser jungen Turnierserie? Die Antwort darauf lautet: Das innovative Konzept, denn die HESOP richtet sich nicht an Profis, sondern hauptsächlich an Amateur- und Onlinespieler. In letzter Zeit hat sich bereits gezeigt, dass Turniere mit kleinen Buy-Ins und guter Struktur die Massen in die Cardrooms locken und genau dafür steht die HESOP. Dazu kommen auch noch die vielen Online-Qualifier.

Los ging es bereits am vergangenen Donnerstag. Für ein Buy-In von nur €135 Euro bekamen die Teilnehmer 20.000 Chips und die Levels dauerten 45 Minuten. Außerdem wurde mit Second Chance gespielt. So blieb genug Zeit zum Taktieren und schon an Tag 1a fanden sich 258 Spieler ein. Am Ende war es der Österreicher Angel Rado, der mit 314.000 die meisten Chips eintüten konnte.

Am Freitag platzte der Turniersaal des Montesino dann aus allen Nähten. Weitere 270 Akteure gingen ins Rennen und 37 von ihnen machten von der Möglichkeit des Re-Entries Gebrauch. Dadurch wurde die Gesamtteilnehmerzahl auf sagenhafte 565 hochgeschraubt und der garantierte Preispool von €50.000 mit €67.800 sprichwörtlich pulverisiert. Nach den ersten beiden Starttagen gab es eine österreichische Dreifach-Führung. Overall Chipleader war Severin Schleser mit 352.000 Chips, vor dem Chipleader von Tag 1a Angel Rado (314.000) und Martin Nachtigal (259.000).

Nachdem die Österreicher die ersten beiden Starttage dominiert hatten, stand Tag 2 ganz im Zeichen der Polen. Ziel des Tages war es auf die letzten zwei Tische herunterzuspielen, doch zunächst stand die Bubble an. 114 Spieler waren noch im Rennen um den Sieg und die Prämie von €14.270, aber nur 57 von ihnen sollten mit vollen Taschen nach Hause gehen.

Bis zum Geld war es also noch ein weiter Weg und es sollte mehr als drei Stunden dauern ehe die Bubble endlich platzte. Anschließend erhöhte sich das Tempo jedoch schlagartig und es ging richtig zur Sache. So wurden die letzten beiden Tische bereits vorzeitig erreicht. In Führung lag zu diesem Zeitpunkt der Pole Jaroslaw Barglik mit 1.630.000 Chips, vor dem Vorjahressieger Grzegorz Cichocki (1.542.000) und einem weiteren Polen namens Pawel Chojnowski.

Gestern Nachmittag kamen dann die verbleibenden 18 Spieler zurück ins Montesino, um den Sieg unter sich auszumachen. Eine der interessantesten Fragen des Tages war, ob Grzegorz Cichocki seinen Titel verteidigen kann. Dies sollte ihm aber verwehrt bleiben, denn er musste auf Platz 12 für €1.090 die Segel streichen. Wenig später war der Final Table dann auch schon besetzt.

Das Ganze wurde zu einem Länderkampf Österreich gegen Polen, denn fünf Plätze waren von Österreichern und die restlichen vier von Polen besetzt. Den besseren Start erwischten aber die Gastgeber, denn unter den ersten vier Spielern die den Finaltisch verlassen mussten waren drei Polen. Somit ruhten die polnischen Hoffnungen einzig und allein auf Pawel Chojnowski und er sollte nicht enttäuschen. Er schaffte es unter die letzten drei und einigte sich mit den anderen beiden schlussendlich auf einen Deal. Der Sieg und die Trophäe wurde aber noch ausgespielt und am Ende konnte sich Pawel tatsächlich gegen die österreichische Übermacht durchsetzen und den Titel nach Polen holen.

Das offizielle Endergebnis nach dem Deal:

Platz

Name

Preisgeld

1

Pawel Chojnowski

€ 10.750

2

Paul Schwarz

€ 7.540

3

Severin Schleser

€ 10.180

4

Rene Kedl

€ 4.050

5

Michael Krumpl

€ 2.890

6

Jaromir Foukal

€ 2.250

7

Dominika Tajner-Idzik

€ 1.930

8

Michal Czarnota

€ 1.610

9

Jaroslaw Barglik

€ 1.290

 

 

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