Grand Final der HESOP übertrifft alle Erwartungen

Grzegorz Cichocki

Vom 13. bis 16. Oktober fand das Grand Final der Hey Series of Poker (HESOP) im Wiener Montesino statt. 488 Spieler sorgten dafür, dass der garantierte Preispool von 50k mit €62.880 nicht nur erreicht, sondern sogar deutlich überschritten wurde.

Bei Heypoker handelt es sich um einen Skin des Ongame Netzwerks. Hier hatte man auch die Möglichkeit sich online für das Turnier zu qualifizieren. Dieser Anbieter ist vor allem bei den Polen sehr beliebt und so hat sich die HESOP in diesem Jahr zur populärsten Turnierserie unter polnischen Pokerspielern entwickelt.

Da der Austragungsort des Grand Finals aber Wien war, waren natürlich auch viele Österreicher, Deutsche, Ungarn und Tschechen mit dabei. Für ein Buy-In von nur €135 gab es 20.000 Chips und €50.000 waren garantiert. Gespielt wurde mit zwei Starttagen und die Teilnahme an beiden Tagen war möglich. Wenn man sich zweimal für Tag 2 qualifizierte, dann zählte der höhere Chipcount. Bei der Struktur hatte man sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen, denn umso weiter man kam, desto länger wurden die Levels. Die Leveldauer betrug an Tag 1A und 1B 30 Minuten, am zweiten Tag 45 Minuten und am Finaltag sogar 60 Minuten.

Demzufolge war das Turnier also auf vier Tage angesetzt und los ging es bereits am vergangenen Donnerstag. An diesem Tag platzte das Montesino aus allen Nähten, was aber nicht nur am Start der HESOP lag, sondern auch an Hermann Pascha. Denn dieser lädt nach der Schließung seines Pascha Poker Clubs in Salzburg nun an jedem 13. des Monats zum Gentleman Poker ins Montesino. Gespielt wird 5/10 PLO mit einem Buy-In von €1.300 und die Resonanz ist bisher überwältigend.

Aber nun wieder zurück zur HESOP. Nach den beiden Starttagen waren noch 126 Spieler im Turnier. Chipleader war zu diesem Zeitpunkt Norbert Bevent mit 291.600 Chips, vor Christian Hochriehser (233.900) und Alexander Heinisch (221.300).

An Tag 2 stand dann zunächst die Bubble an. 54 Plätze sollten bezahlt werden und es dauerte nicht lange bis die Geldränge erreicht waren. Am Ende des Tages waren 21 Spieler übrig. Die Führung konnte der Ungar Richard Bodis (1.833.000) übernehmen, gefolgt vom Polen Rafal Gladysz (1.417.000) und dem Österreicher Klemens Idinger (882.000).

Gestern um 14 Uhr kamen die letzten 21 Spieler zurück an die Tische, um den Sieger unter sich auszumachen. Auf dem Weg zum Final Table blieben so bekannte Namen wie Leo Spielmann oder Mark Melchor auf der Strecke. Als dieser dann besetzt war, ließ das Tempo merklich nach. Die Geldsprünge wurden größer und keiner wollte ausscheiden. Auf Platz 6 musste sich schließlich Richard Bodis verabschieden, der als klarer Chipleader in den Finaltag gegangen war.

Das Heads-Up war dann eine rein polnische Angelegenheit zwischen Grzegorz Cichocki und Pawel Czartorysvki. Auf einem Flop von #7x#9x#Tx war Letzterer mit Königen All-in, doch sein Gegenüber hatte mit #8x#Tx die Straight gefloppt. Turn und River änderten nichts mehr und Grzegorz Cichocki dürfte sich über den Sieg und ein Preisgeld in Höhe von €13.470 freuen.

 

Das Endergebnis auf einen Blick:

Platz

Name

Preisgeld

1

Grzegorz Cichocki

€ 13.470

2

Pawel Czartorysvki

€ 7.640

3

Mario Kammerer

€ 5.240

4

Peter Kolos

€ 3.640

5

Klemens Idinger

€ 2.660

6

Richard Bodis

€ 2.260

7

Grzegorz Tomaszewicz

€ 1.860

8

Manu Parsian

€ 1.540

9

Daniel Hintner

€ 1.280

- Lars Liedtke

Bitte füllen Sie die erforderlichen Felder korrekt aus.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Sie müssen drei Minuten warten, bevor sie einen weiteren Kommentar abgeben können.

Noch keine Kommentare