Gus Hansen: „Ich bin kein High Stakes Fisch.

Gus Hansen
Gus Hansen erklärte sich selbst zum winning player

Es gibt Leute, die behaupten, Hansen würde auf den hohen Limits ständig verlieren. Der Däne widerspricht jedoch energisch.

„Ich habe die höchsten Limits der Welt gespielt", erklärte Hansen kürzlich gegenüber PokerListings.

„Ich habe gegen Hac Dang gespielt und gegen OMGClayAiken und Phil Ivey und Patrik Antonius und wie sie alle heißen."

„Ich spiele jetzt seit zweieinhalb Jahren auf diesen Levels und bin ein winning player."

Die Statistik von highstakesdb.com spricht allerdings eine andere Sprache. Danach hat Hansen 2008 etwa $620.000 verloren, im Jahr davor waren es sogar $730.000.

Außerdem haben einige der High Roller, die täglich an Hansens Tischen bei Full Tilt geduldig auf sein Erscheinen warten, angegeben, sie seien überhaupt nur wegen ihm dort.

High Stakes Legende Phil „OMGClayAiken" Galfond vermied es kürzlich in einem Radiointerview zwar, den Dänen als Fisch zu bezeichnen, erklärte aber, er sei es, der die Sharks derzeit an die High Stakes Tische locke.

„Es wäre ein bisschen zu hart, ihn als Fisch zu bezeichnen, denn er ist ein guter Spieler", erklärte Galfond. „Aber er verliert. Wenn ich mich täusche, schön, aber viele Partien laufen nur, weil er da ist."

Es sieht allerdings so aus, als habe Hansen den Spieß umdrehen können, denn er beendete den Januar mit $ 2,9 Mio. im Plus und ist damit auch insgesamt in die schwarzen Zahlen gerutscht.

Im Übrigen führt der Full Tilt Profi seine eigene Statistik, und die ist nach seinen eigenen Angaben positiv. Möglicherweise widerlegt der Däne ja die High Stakes Community.

„Bevor ich meinen Vertrag bei Full Tilt hatte, spielte ich ein wenig auf UB und PokerStars, deshalb bezeichne ich mich selbst erst seit gut zweieinhalb Jahren als Online-Spieler, und in dieser Zeit war ich immer ein winning player."

Hansen erklärte, ihm sei klar, dass es bessere Spieler auf den höchsten Limits gäbe, aber nur deshalb sei er noch lange kein Fisch.

„Ich weiß, dass Phil Ivey sehr viele Gewinne einfährt", sagte Hansen dazu. „Ich sage nicht, dass ich besser bin als Phil Ivey. Ich respektiere sein Spiel. Ich schätze, er ist wohl der beste Spieler überhaupt."

„Der Zweitbeste ist meiner Meinung nach Patrik Antonius, der schon viel länger spielt als ich, aber ich habe gegen die besten Spieler der Welt gespielt und dabei Gewinn gemacht, also fühle ich mich nicht schlecht. Ich fühle mich sogar sehr gut."

Hansen beabsichtigt, auch in der Zukunft an den High Stakes Tischen zu spielen, aber er ist sich als relativer Neuling in diesen Limits auch seiner Grenzen bewusst und ist deshalb auf die durrrr-Challenge nicht eingegangen.

„"Das ist schon etwas Besonderes, und man muss vier Tische gleichzeitig spielen", sagte Hansen. „Ich weiß, das ich zwei Ring Games, einen Short Handed Tisch und ein Heads-up spielen kann und jederzeit Herr der Lage bin. Bei zwei Heads-up und einem shorthanded Tisch wird es kritisch."

„Aber vier Heads-up Tische ... ich weiß einfach, dass er mich dort schlagen würde. Ich würde einfach zu viele Fehler machen und vorschnelle Entscheidungen treffen, weil ich immer unter Zeitdruck wäre. Bis jetzt habe ich eben noch nicht genug Erfahrung und bin nicht schnell genug, um mich mit jemandem von durrrrs Kaliber zu messen."

 

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