GSOP Baden - Jouni Kallio gewinnt nach Deal

Jouni Kallio
Jouni Kallio.

Das Main Event der GSOP bildete den Auftakt des Austrian Poker Festivals. Trotz einiger Querelen im Vorfeld und dem kurzfristigen Umzug von Wien nach Baden war das Turnier mit 304 Teilnehmern sehr gut besucht.

Volles Haus am ersten Tag

Los ging es bereits am vergangenen Mittwoch. Da das Main Event der GSOP mit nur einem Starttag gespielt wird, platzte das Casino Baden aus allen Nähten.

304 Spieler zahlten das Buy-In von €1100 und sorgten damit für einen Preispool von sage und schreibe €317.680. Die meisten davon hatten sich online qualifiziert, aber mit Udo Gartenbach, Gerald Karlic, Thomas Butzhammer, Niki Kovacs, Manig Loeser und Ivo Donev waren natürlich auch einige bekannte Gesichter an den Tischen zu finden.

Chipleader nach dem ersten Tag war der Slowake Miroslav Lelek mit 171.600 Chips, gefolgt vom Österreicher Michael Humbodt mit 153.200. Der Deutsche Thomas Butzhammer, der im vergangenen Jahr bereits die GSOP Salzburg gewinnen konnte, erwischte erneut einen guten Start und belegte am Ende einen starken dritten Platz.

Der Weg ins Geld

Ziel des zweiten Tages war es auf die 45 bezahlten Plätze herunterzuspielen. 126 Spieler waren zu Beginn des Tages noch im Rennen und machten sich auf einen langen Tag gefasst.

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Doch dann ging alles schneller als erwartet. Von Anfang an war das Tempo hoch und es ging mächtig zur Sache. So blieben u.a. auch Thomas Butzhammer, Michael Eiler, Niki Kovacs und Andrej Bogdanov auf der Strecke.

Als Jukka Pietilae dann an der Bubble mit Pocket Jacks All-in pushte und von Robert Gorodetsky mit A K gecallt wurden hielten alle den Atem an. Das Board brachte dreimal Kreuz und somit den Flush für Robert und Jukka Pietilae musste als Letzter ohne Geld das Turnier verlassen.

Alle anderen hatten damit schon mindestens €2060 sicher und durften an Tag 3 wiederkommen.

Wer schafft es an den Final Table?

Am dritten Tag wurden die neun Finalisten gesucht. Die beste Ausgangsposition hatte der Tscheche Karel Kratochvil mit 356.000 Chips, vor dem Slowaken Miroslav Lelek mit 343.000. Bester Deutscher war Manig Loeser auf Platz 6 und auch für ihn war noch alles drin.

Letzterer legte eine wahre Achterbahnfahrt hin und sorgte für viel Action. Schlussendlich fiel er dem Chipleader Karel Kratochvil zum Opfer als er mit Jacks in die Queens des Tschechen lief. Zwar hatte es eine unserer größten Hoffnungen erwischt, aber dafür schafften es mit Björn Berner und Florian Wehr zwei andere Deutsche an den Final Table.

Als Chipleader ging der Amerikaner Robert Gorodetsky ins Finale, dicht gefolgt von Karel Kratochvil.

Das große Finale

Es sollte ein sehr kurzer Final Table werden. Der Deutsche Florian Wehr war als Shortsack gestartet und konnte das Ruder leider nicht mehr herumreißen. Er zog mit A Q den Kürzeren gegen Pocket 7s von Kratochvil und musste sich mit Platz 9 für €7320 zufrieden geben.

Besser lief es bei Björn Berner und er sollte es auch unter die letzten Drei schaffen. Diese einigten sich dann recht schnell auf einen Deal und so wurden nur noch die Trophäe und €3000 ausgespielt. Das verbleibende Preisgeld holte sich Jouni Kallio im Heads-Up gegen Karel Kratochvil und der Finne stand somit als offizieller Sieger der GSOP Baden fest.

Morgen beginnt mit der WPT Wien das absolute Highlight des Austrian Poker Festivals und wir werden euch live auf PokerZeit.com davon berichten.

Hier noch einmal das Endergebnis auf einen Blick:

Platz

Name

Nation

Preisgeld

1

Jouni Kallio

FIN

€ 65.130

2

Karel Kratochvil

CZE

€ 41.950

3

Björn Berner

GER

€ 29.540

4

Gabor Peteri

HUN

€ 22.870

5

Robert Gorodetsky

USA

€ 17.160

6

Danail Zhelev

BGR

€ 13.340

7

Vladislav Donchev

BGR

€ 10.480

8

Andrei Mjagkov

EST

€ 8.750

9

Florian Wehr

GER

€ 7.320

 

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Über den Autor: Lars Liedtke
Lars Liedtke ist leitender Redakteur bei PokerZeit.com

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