Heimsieg bei der Greek Poker Tour in Wien

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„Die Griechen kommen“, lautete vom 17. bis 19.2. wieder einmal das Motto im Concord Card Casino Wien-Simmering. Am Ende setzte sich mit Dimitris Mitzas auch einer von ihnen durch und der Heimsieg wurde ausgiebig gefeiert.

Viele von euch werden sich fragen, was es mit der Greek Poker Tour (GPT) auf sich hat und warum diese ausgerechnet im Concord Card Casino (CCC) Wien-Simmering stattfindet? Das ist eigentlich ganz einfach, die GPT wurde schon im Jahr 2007 von Griechen für Griechen gegründet.

Da es zu dieser Zeit noch nicht erlaubt war in Griechenland Poker um Echtgeld zu spielen, die Helenen sich dies aber nicht verbieten lassen wollten, verlegte man das Ganze kurzerhand ins CCC nach Wien. Die Veranstalter organisierten günstige Touren und so kamen die Griechen anfangs in Scharen, um ihrem Lieblingshobby nachzugehen. Durch die Schuldenkrise hat sich die Haltung der griechischen Regierung aber schlagartig geändert.

Nun ist man dankbar für jeden Euro mehr, den man in der Kasse hat. So ist es seit letztem Jahr auch in den griechischen Casinos möglich um Echtgeld zu spielen. Mit Loutraki hat man mittlerweile sogar einen eigenen Stopp der European Poker Tour.

Dimitris Mitzas
Sieger Dimitris Mitzas.

Dennoch behielten die Veranstalter den Austragungsort bei und so findet die GPT nach wie vor traditionell im CCC Wien statt. Dieses Jahr feiert die Tour bereits ihr fünfjähriges Jubiläum und das Verhältnis von Griechen und Österreichern liegt bei 50/50. Darüber hinaus mischen sich immer mehr Vertreter aus den angrenzenden Ländern unter das Teilnehmerfeld. So zahlten dieses Mal insgesamt 186 Spieler das Buy-In von €550 für das Main Event.

Außerdem wurde mit Second Chance gespielt  und zehn Teilnehmer machten davon Gebrauch. Damit wurde der garantierte Preispool von €100.000 ganz knapp nicht erreicht und es kam zu einem kleinen Overlay.

Am Ende des ersten Tages ging es an der Spitze sehr international zu. In Führung lag der Österreicher Vladimir Krastev mit 149.800 Chips, vor dem Griechen Dimitris Mitzas (138.900) und dem Rumänen Man Calin (137.500). 79 Spieler waren noch im Rennen um den Sieg und das Preisgeld in Höhe von €27.150.

Ziel des zweiten Tages war es auf die 18 bezahlten Plätze herunterzuspielen. Es sollte ein sehr langer Tag werden, denn dieser wurde erst um 2 Uhr nachts für beendet erklärt. Zu diesem Zeitpunkt zeigte die Turnieruhr noch 13 Spieler an und den Chiplead konnte sich der Zypryote Menikos Panagiotou sichern.

Gestern stand dann das große Finale an und drei Griechen, zwei Österreicher, zwei Rumänen, ein Deutscher und ein Zypryote sollten den Sieg unter sich ausmachen. Als Erster musste der Deutsche Bela Riech gehen. Für den neunten Platz gab es €2.430. Den letzten Österreicher erwischte es mit Roland Schweda auf Platz 4 für €8.730.

Nun saßen nur noch der Zypryote Ioannis Marneros, der Rumäne Man Calin und der Grieche Dimitris Mitzas am Tisch. Letzterer konnte sich schlussendlich tatsächlich durchsetzten und so durften sich die Helenen über einen Heimsieg freuen. Dimitris wurde zudem mit €27.150 belohnt.

Das Endergebnis auf einen Blick:

Platz

Name

Nation

Preisgeld

1

Dimitris Mitzas

GR

€ 27.150

2

Man Calin

ROM

€ 15.910

3

Ioannis Marneros

CY

€ 10.670

4

Roland Schweda

AUT

€ 8.730

5

Stelios Amantidis

GR

€ 6.790

6

Dimitris Vlachos

GR

€ 5.340

7

Zafirache Tiberiu

ROM

€ 4.370

8

Markus Cerny

AUT

€ 3.400

9

Bela Riech

GER

€ 2.430

 

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