Greek Poker Tour: Chris Kaparlos rettet die Ehre der Griechen

GPK

Vom 18. bis 22. Mai gastierte die Greek Poker Tour (GPT) im Concord Card Casino in Wien. Nachdem der Titel die letzten beiden Male ins Ausland ging, durften die Hellenen endlich wieder über einen Heimsieg jubeln.

- Lars Liedtke

Eigentlich sollte die GPT eine Veranstaltung von Griechen für Griechen sein. Inzwischen befindet sich die Tour in der vierten Saison und es mischen sich immer mehr Deutsche, Österreicher und Ungarn unter die Teilnehmer. Der Grund dafür ist, dass die Turniere traditionell im CCC Wien-Simmering stattfinden. Die GPT umfasst insgesamt fünf Turniere, vier No-Limit Hold’em und ein Pot-Limit Omaha. Beim Main Event mit einem Buy-In von €550 sind €100.000 garantiert. Es handelt sich dabei um ein Deepstack-Format mit 20.000 Chips und 60 bzw. 75 Minuten Levels, das über drei Tage gespielt wird.

Und so ging es bereits am vergangenen Freitag los. Mit 203 Teilnehmern blieb man zwar etwas hinter den Erwartungen zurück, dennoch wurde der garantierte Preispool überschritten. Auf den Sieger warteten somit €27.180 und 21 Plätze wurden bezahlt. Mit Michael Friedrich, Milan Joksic, Wolfgang Simperl, Thomas Dolezal und Hans Kubitschka hatten sich auch einige bekannte Gesichter an den Tischen eingefunden.

ccc wien
Austragungsort Concord Card Casino.

Trotz der langsamen Struktur ging es von Anfang an richtig zur Sache und ein Spieler nach dem anderen musste sich verabschieden. So waren am Ende des ersten Tages nur noch 76 Spieler übrig. Chipleader war zu diesem Zeitpunkt der Deutsche Andrej Bogdanovic mit 140.400 Chips, gefolgt von den beiden Österreichern Danijel Jovanovic (120.800) und Ronald Zapantis (118.100).

Ziel des zweiten Tages war es auf den Final Table herunterzuspielen. Dadurch, dass die Levels an Tag 2 auf 75 Minuten verlängert wurden, sollte es einige Zeit dauern bis die letzten zehn Spieler gefunden waren. Andrej Bogdanov gelang es am Ende tatsächlich seine Führung zu verteidigen. Alles in allem war es ein sehr internationaler Final Table, denn mit dem Deutschen durften vier Griechen, zwei Ungarn, ein Finne, ein Slowake und ein Italiener Platz nehmen.

Um 15 Uhr gestriger Zeit begann dann der Kampf um den Titel. Unglaublich aber wahr, nachdem Andrej das Geschehen über zwei Tage dominiert hatte, musste er als erster gehen. Ihm folgten drei der verbleibenden vier Hellenen und so ruhten die griechischen Hoffnungen einzig und allein auf Chris Kapralos. Und dieser sollte seine Landsleute nicht enttäuschen. Er schaffte es bis ins Heads-Up und setzte sich schlussendlich auch noch gegen den Ungarn Gabor Gyanmati durch. Somit ist die Ehre der Griechen wiederhergestellt.

Und hier das Endergebnis auf einen Blick:

Platz

Name

Preisgeld

1

Chris Kaparlos

€ 27.180

2

Gabor Gyanmati

€ 15.750

3

Caspar Van Schantz

€ 10.430

4

Nicola De Vita

€ 8.360

5

Arpad Kovecses

€ 6.890

6

Lykia Kypreau

€ 5.410

7

Boris Kotleba

€ 4.430

8

Christos Papadankis

€ 3.440

9

Stefanos Kollaris

€ 2.460

10

Andrej Bogdanov

€ 1.470

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