Greenstein: Crockford’s muss Ivey auszahlen

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Barry Greeenstein erläutert, wie das Verhalten des Londoner Casinos den Ruf einer ganzen Branche schädigt.

„Wahrscheinlich lautet das Motto des Casinos ‚Du kannst gerne hier spielen, aber wenn du gewinnst, zahlen wir nichts‘.“

Barry Greenstein sparte am Rande der WSOP nicht mit sarkastischen Bemerkungen über das Verhalten von Crockford’s Casino.

Ivey hatte in dem tradtionsreichen Mayfair-Casino im Oktober 2012 innerhalb von 48h am Baccarat-Tisch über sieben Millionen englische Pfund gewonnen.

Das Casino zahlte den Gewinn jedoch nicht aus, sondern setzte Untersuchungen an. Nach einigen Monaten ohne konkretes Ergebnis zog Ivey gegen das Casino vor Gericht.

Das Casino hält an der Behauptung fest, Ivey habe sich einen unlauteren Vorteil verschafft.

Seitdem tobt dort der Rechtsstreit, in dem Crockford’s nach Ansicht von PokerZeit die schlechteren Karten hat.

barry greenstein
Barry Greenstein spricht klare Worte.

„So etwas passiert nicht alle Tage“, sagt Barry Greenstein. „Soweit ich weiß, hat Phil weder die Karten markiert noch sonst etwas falsch gemacht.“

Da der Fall noch nicht abgeschlossen ist, wollte Greenstein nicht allzu viel spekulieren. Sicher sei aber:

„Er hat viel gewonnen und viel verloren. Die Sache ist natürlich ärgerlich, dennman kann durchaus ein paar Millionen verlieren und dann einen richtigen Lauf bekommen. Und dann zahlen sie einen nicht aus?“

Phil Ivey hat mehr als 17 Millionen Dollar bei Pokerturnieren gewonnen. Er gehört zu den besten Spielern der Welt.

Laut der Datenbank Highstakes.db ist er mit mehr als 19 Mio. Dollar Gewinn der erfolgreichste Spieler überhaupt.

Erst vor einigen Wochen gewann er bei der WSOP APAC in Australien sein neuntes Bracelet.

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