Globale Datenbank für jedermann

alex dreyfus
Alexandre Dreyfus.

Fast wäre die Nachricht von der Übernahme des HendonMob im allgemeinen WSOP-Trubel untergegangen, aber da Barny Boatman kurz vor Ende der Serie ein Bracelet gewann, stand „der Mob“ sowieso schon in den Schlagzeilen.

Alexandre Dreyfus, CEO des Global Poker Index, erklärte nun gegenüber CalvinAyre, welche Motivation hinter der Übernahme steckt und was man sich für die Zukunft erhofft.

Den HendonMob zu kaufen, war offenbar schon geplant, bevor Zokay den GPI erwarb.

„Die Leute von Epic Poker und vom GPI hatten ein besonderes Verhältnis zum HM, und dazu gehörte auch eine Kaufoption. Ich wollte diese Option auf jeden Fall ziehen, sobald ich das Geld dafür hatte“, sagt Dreyfus.

Da die Tabelle des GPI durch die Daten vom HendonMob gespeist wird, war der GPI in der Vergangenheit stets von Dritten abhängig. Jetzt hat man die Datenquelle unter eigener Kontrolle.

Außerdem zieht Hendonmob.com monatlich zwei Millionen Unique Visitors pro Jahr und 500.000 Besucher pro Monat an. Eine herausragende Position, die sich ausgezeichnet für Werbung eignet.

So wird derzeit z. B. der Battle of Malta auf der Startseite beworben, der im September im Casino Portomaso stattfindet.

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Weltweit größte Datenbank für alle Turnierspieler.

Der Markenname soll laut Dreyfus nicht verändert werden, aber die Zeiten des alten HendonMob-Teams sind vorbei, sobald die Übernahme abgeschlossen ist. Die Boatman-Brüder, Joe Beevers und Ram Vaswani sind dann nur noch der Ex-HendonMob.

Dafür werden GPI/HendonMob die weltweit größte Datenbank für Live-Poker:

„Wir wollen auf lange Sicht erreichen, dass jeder Turnierspieler auf der Welt eine eigene Kennziffer bekommt, mit der er bei uns gespeichert wird“, sagt Dreyfus. „Diese Kennziffer wird aus drei Buchstaben und drei Zahlen bestehen.

Dadurch wird die Erfassung der Ergebnisse viel einfacher, weil Tippfehler und falsch geschriebene Namen keine Verwirrung oder verfälschte Ergebnisse verursachen.“

Sie haben bereits die Möglichkeit, sich selbst beim GPI anzumelden und dann persönlich im wichtigsten Poker-Ranking weltweit aufzutauchen.

„Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Datenbank auf den neuesten Stand zu bringen. Schon jetzt beschäftigen wir 30 Angestellte in Malta, die nur an diesem Projekt arbeiten, und wir suchen derzeit weitere Angestellte.“

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