GPI schließt Pasqualini und Rossi aus

Angesichts der sich ausweitenden Betrugsvorwürfe gegen die zwei Finalisten des Partouche Poker Finales 2009 werden deren Punkte nicht mehr berücksichtigt.

Jean-Paul Pasqualini und Cedric Rossi werden im Global Poker Index ab sofort nicht mehr geführt.

Das unten noch einmal eingebettete Video zeigt 18 Hände des Finaltisches der Partouche Poker Tour 2009. Es wurde vor gut zwei Wochen von dem französischen Autor und Spieler Nordine Bouya veröffentlicht.

Das Video lässt Rückschlüsse darauf zu, dass sich Pasqualini und Rossi per „Bauernfunk“ verständigten – Handzeichen, mit denen man seine Karten verrät.

Das Video ist online inzwischen weit verbreitet. Handfeste Beweise liefert das Video nicht, aber doch deutliche Hinweise.

Offenbar ist der Verdacht stark genug, denn die Macher des GPI haben heute reagiert und beide Spieler aus ihren Ranglisten entfernt.

Der CEO des Global Poker Index Alex Dreyfus erklärte dazu in einem Beitrag auf der GPI-Homepage:

In der jüngeren Vergangenheit kamen Informationen ans Licht, die deutlich den Verdacht des Falschspiels aufkommen lassen. Im Poker kommt das einem Betrug gleich. Wir haben uns lange mit den Fakten beschäftigt, die Wirklichkeitstreue des Videos geprüft und dessen Quellen zurückverfolgt.

Das Feedback der Branche und der Spieler-Community war eindeutig – die einhellige Meinung war, dass Jean-Paul Pasqualini und Cedric Rossi aus dem Global Poker Index ausgeschlossen werden sollten.

Diese Maßnahme bedeutet nicht, dass wir wissen, ob es zu einem Betrug gekommen ist – es ist Sache der Casinos und der Behörden, diese Frage zu beantworten. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass an jenem Tisch unfair gespielt wurde.

Unfaires Spiel wird von uns nicht toleriert. Es widerspricht allem, an das wir glauben, und weswegen wir Poker, Events und Spieler unterstützen.

(Auszüge)

Falls Sie das Video noch nicht gesehen haben, können Sie sich hier selbst eine Meinung bilden.


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Igor Soukharyev 2013-02-15 22:22:55

GLOBAL POKER INDEX - KLINGT VERTRAULICH! LOL!
Die Besteuerung von Gewinnen im Online-Poker ist nach einem gerichtlichen Urteil unzulässig im jeden Fall - spielt man "beruflich", oder für Spaß, - weil vernetzte Programme so reguliert, so manipuliert werden, dass diese arme Spielsüchtige ständig verlieren. Nur die gewinnen, denen von IT-Technikern des Anbieters "erlaubt" wird. Um welche Geschicklichkeit geht es??? Online-Poker ist gleich den Casinos, den Pferderennen. Und alle Streiten darüber dienen ausschließlich als eine maskierte, vertuschte Werbung.
Was für die psychisch Kranke machen immer noch Einzahlungen in den Online-Poker? Und wie in allen betrügerischen Pyramiden, nennt man die Einzahlungen als Depositen... Was kann man in einem schwarzen Loch deponieren?