Gimbel wird jüngster PCA-Champion

Harrison Gimbel
Harrison Gimbel am Ziel.

Das bisher größte Turnier außerhalb der USA zog 1529 Spieler an. Harrison Gimbel wurde in der siebten Ausgabe des Turniers zum jüngsten Sieger des Caribbean Adventure gekürt.

„Sagenhaft", sagte der 19-Jährige kurz nach dem Sieg. „Davon habe ich schon immer geträumt. Ich wollte immer schon ein großes Turnier gewinnen, und zu meinem Glück ist mir das schon bei einem meiner ersten gelungen."

Als der Finaltisch am Montag Abend begann, kam es schnell zu größeren Auseinandersetzungen. Ryan „g0lfa" D'Angelo musste den Chiplead abgeben, nachdem er einen großen Pot mit A K gegen Buben verlor.

Dann zog Ty Reiman an Gimbel vorbei. Seine Asse hielten gegen die Damen des 26-jährigen Tom Koral aus Chicago und schickten diesen auf Platz Acht und ins Publikum.

Zac Goldberg aus New York war der nächste, der gehen musste, nachdem  sein Paar Zehnen gegen A Q des Norwegers Aage Ravn verlor.

Lange konnte sich Ravn jedoch nicht freuen. Nach einem All-in von Ben Zamani ging Ravn mit A Q ebenfalls all-in, und Gimbel setzte aus später Position einen weiteren Push an. Zamani floppt ein Set Achten, und Gimbels Buben waren gut genug für den Side Pot. Sie sorgten damit für das Ende des Turniers aus norwegischer Sicht.

Danach lief Zamani mit A J in Shulmans A K und sah schon wie der sichere Verliere aus, als auf dem Flop ein Karo erschien. Runner Runner Flush hielten Zamani am Tisch. Shulman war damit Shortstack. Er verdoppelte zunächst gegen Gimbel.

Stattdessen war es D'Angelo, der als Chipleader an den letzten Tisch gegangen war und nun als Fünfter ausscheiden musste. Der zweifache WCOOP-Gewinner ging nach einem Raise von Zamani und einem Re-Raise von Reiman mit Buben all-in. Zamani ging aus dem Weg, aber Reiman bezahlte mit A K.

Der König auf dem River bedeutete D'Angelos Ausscheiden, und plötzlich hatte Reiman einen gewaltigen Chiplead aufgebaut. Nachdem Zamani mit A T sein Glück versuchte, Gimbel mit seinen Achten jedoch ein Set floppte, war das Feld auf drei Spieler geschrumpft.

Das Heads-up war perfekt, als Shulman auf der Suche nach einem weiteren Verdoppler Q T fand und seine Chips in die Mitte schob. Gimbel machte den Call mit A 9 und das Board wollte nicht helfen. Shulman schrammte nach dem Sieg bei der WSOPE damit denkbar knapp an einem weiteren Titel vorbei.

Reiman hatte zu Beginn des letzten Duiells zwar einen Vorsprung von elf Millionen Chips (bei 45 Mio. im Spiel), aber Gimbel machte den Rückstand schnell wett. Er bekam zahlreiche gute Hände und wurde von Reiman immer wieder ausbezahlt.

Gimbel gewann jeden größeren Pot heads-up und war schließlich 4:1 Chipleader. Reiman ging schließlich mit Achten all-in, aber Gimbel hatte ein Paar Zehnen. Wie in solchen Fällen üblich, traf Gimbel zusätzlich eine weitere Zehn auf dem Flop, und um es richtig schmerzhaft zu machen, erwischte Reiman auf dem Turn eine weitere Acht.

„Ich glaube, ich hatte hier sehr starke Gegner," sagte Gimbel, der bisher einen Finaltisch bei der Sunday Million und einen Sieg bei den 2009 Florida State Championships vorweisen kann. „Viele Spieler hier waren hervorragend, aber ich hatte viel Selbstvertrauen, und das hat sich ausgezahlt."

„In der Oberstufe war ich Ringer, und mein Trainerhat oft zu mir gesagt, „stell dir etwas vor, dann trifft es auch ein".  Zumindest hat man es manchmal selbst in der Hand, ob etwas eintrifft."

Nach sechs langen Pokertagen in der Karibik erhielt der letzte Spieler am Tisch nicht weniger als 2,2 Mio. Dollar für den ersten Platz.

„Ich überlege mir, was ich mir nun alles leisten kann"grinste Gimbel. „Ein neues Auto, vielleicht eine schöne Wohnung oder ein Haus."

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