German High Roller – George Danzer steigt ein, Franco Cantarella in the Zone

Jonas Kronwitter und George Danzer

Die 4. Folge der 15. Staffel von German High Roller hatte gleich zwei Highlights. Zum einen kehrte WSOP Player of the Year George Danzer in die Runde zurück, und zum anderen sorgt Neuling Franco Cantarella bei seiner Premiere für mächtig Wirbel und avancierte zum größten Gewinner.

Nachdem der Online-Qualifikant Thommy in Folge 3 mächtig auf Tilt war und all sein zur Verfügung gestelltes Kapital verzockt hatte, wurde er zu Beginn der letzten Folge von German High Roller durch Publikumsliebling George Danzer ersetzt.

Jonas Kronwitter mit gutem Start

Die erste gezeigte Hand war gleich sehr interessant. Für Jonas Kronwitter war es bisher in der 15. Staffel von German High Roller noch gar nicht gelaufen. Nach einem Straddle raiste er mit A J auf €600 und bekam drei Caller.

Der Flop von J 3 7 war sehr gut für Jonas, denn er brachte ihm Top Pair Top Kicker. Nachdem zu ihm gecheckt wurde, spielte er €1.200 an und nur Pius Heinz bezahlte.

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Die 4. Folge von German High Roller begann gut für Jonas Kronwitter, doch dann wendete sich das Blatt...

Der Turn 7 war eine recht spannende Karte, da die Sieben nach dem Check-Call auf dem Flop durchaus in Pius seiner Range war. Das sah auch der Weltmeister so und setzte von vorne €2.450 in den €4.800 großen Pot und Kronwitter callte.

Am River kam mit der Q nicht nur eine Overcard, sondern auch der Backdoor Flushdraw an. Erneut setzte Pius dieses Mal €4.100 in den €9.850-Pot, was schon ziemlich nach einer Valuebet aussah.

Nun ging Kronwitter die Hand noch einmal im Kopf durch, kam zum Ergebnis, dass er wohl noch gut sein müsste, und hatte Recht, denn Pius drehte T 9 für den geplatzten Straightdraw um. Somit wanderte ein €17.850 großer Pot zum Poker-Globetrotter.

Missglücktes Slowplay von Pius Heinz

Anschließend ging es dann schon Preflop heftig zur Sache. George hatte die Action mit 9 9 eröffnet und bekam die 3-Bet von Pius mit K K. Nun wachte Jonas hinter diesem allerdings mit J J auf. Kein einfacher Spot für Pocket Jacks und Kronwitter entschied sich für die sichere Variante, sprich nur zu callen.

Der Flop von  8 8 5 war sehr interessant, denn er brachte allen Drei das Overpair. Heinz machte eine Contibet und Kronwitter bezahlte.

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Pius Heinz war sichtlich enttäuscht, als er die Hand von Jonas Kronwitter sah.

Jetzt hatte Danzer dahinter keine einfache Entscheidung, denn immerhin hielt er ein Overpair, aber nach der 3-Bet Preflop und dem Call von Jonas, dachte sich George, dass er hier wohl geschlagen ist und machte einen guten Fold.

Am Turn 8 tauchte nun eine weitere Acht auf, und somit hatten beide das Full House. Pius entschied sich dafür eine Falle zu stellen und checkte zu Jonas.

Dieser machte mit €3.500 in €14.200 eine recht kleine Bet. Der Weltmeister callte nur und setzte sein Slowplay fort.

Der River brachte die 3 und Pius checkte erneut. Doch Kronwitter roch den Braten, checkte behind und verlor nur das Minimum.

Diese Hand ist ein gutes Beispiel dafür, warum man beim Cash Game seine guten Händen meistens schnell spielen sollte und einem durch ein missglücktes Slowplay viel Value verloren gehen kann.

Der größte Pot des Tages

Dann kam es zum Kräftemessen zwischen den beiden loosesten Spielern am Tisch Quirin zech und Fabio Catarella. „Guess the Hand“ lautete das Motto dieser Hand, und damit war klar, dass es sich um eine Sehenswerte handelte.

Franco hatte gestraddelt und es wurde zu Quirin im Big Blind gefoldet. Letzterer entschied sich den Straddle zu attackieren und raiste auf €800. Cancellara defendete dahinter mit    

Der Flop von       war nahezu perfekt für Franco. Nach dem Check von Zech, checkte er behind wohl mit der Intention die Stärke seiner Hand zu verschleiern.

Nach dem Turn   setzte Quirin dann ziemlich hoch und Franco callte.

Am River   kam nun der Straightdraw an und zudem waren einige Two Pair Kombinationen in der Range von Zech. Dennoch checkte dieser und nun war es Franco, der mit €2.500 in den €3.050-Pot groß setzte.

Franco
Franco Cantarella gewann nicht nur den größten Pot, sondern ist bisher auch größter Gewinner der 15. Staffel von GHR.

Dann wurde es richtig interessant, denn Zech machte ein saftiges Check-Raise auf €7.600. Obwohl Cantarella nach der Action nicht mehr viel schlägt, kaufte der Italiener Quirin die Geschichte nicht ab, und bezahlte schnell.

Eine gute Entscheidung, denn Quirin drehte     für den gebusteten Flushdraw um, und der mit €18.300 größte Pot der Folge wanderte zum Neuling.

Damit ist Franco Cantarella bei seiner Premiere bei German High Roller bisher auch der größte Gewinner.

Der Stand nach Folge 4:

 

Franco Cantarella

+€28.950

Pius Heinz

+€25.150

George Danzer

+€50

Bertold Winz

-€3.850

Quirin Zech

-€15.400

Jonas Kronwitter

-€15.600

Online-Qualifikant Thommy

-€20.000

Die Videos aller bisherigen Folgen: 

Folge 1, Teil 1

Folge 1, Teil 2 

Folge 2, Teil 1

Folge 2, Teil 2

Folge 2, Teil 3 

Folge 2, Teil 4 

Folge 3, Teil 1

Folge 3, Teil 2 

Folge 3, Teil 3 

Folge 3, Teil 4

Folge 4, Teil 1

Folge 4, Teil 2 

Folge 4, Teil 3 

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