German High Roller – Rekord-Pot für Ronny Kaiser

Pascha Jachtmann
Pascha gegen Jachtmann = Flesch Draw gegen Weltmeister.

Nach vier Folgen No-Limit Hold’em gab es bei den German High Rollern gestern die erste Runde Pot-Limit Omaha. Die Action-Variante garantiert Turbulenzen, Spannung und jede Menge große Pots – all das bekam der Zuschauer auch geboten.

Mit von der Partie waren PLO-Weltmeister Jan-Peter Jachtmann, Hermann Pascha, Leon Tsoukernik, Michael Keiner, Markus Lehmann sowie die Omaha-Spezialisten Markus Golser, Erich Kollmann und Ronny Kaiser. Wie es sich für eine PLO-Runde gehört, krachte es direkt in der ersten Hand.

Hermann Pascha (A 5 4 2) und Ronny Kaiser (8 7 5 3) trennten sich bei ihrem All-In aber schiedlich friedlich, als das Board 7 4 3 2 A brachte, und teilten den Pot.

Dann aber war der Weltmeister an der Reihe. Erst knöpfte er Hermann Pascha mit dem höheren Full House einen fetten Pot ab und dann musste Ronny Kaiser bluten.

Ronny Kaiser, GHR
Ronny Kaiser gewinnt den größten GHR-Pot überhaupt.
 

Auf einem Board mit 5 10 K 2 J schaffte es der Schweizer High Roller nicht, nach annähernd perfektem Flop sich von seinen K Q T 5 für die Second Nuts zu trennen und bezahlte den Nut Flush Jan-Peter Jachtmanns mit A 8 8 3 auf Turn und River komplett aus.

Rund 75.000 Euro lagen am Ende im Pot und Jachtmann war damit der große Gewinner der ersten 45 Minuten.

Schien es bis dahin, dass Ronny Kaiser rein gar nichts gelingen würde, platzte der Knoten beim Schweizer dann in einer Hand mit dem Besitzer des King’s Casino, Leon Tsoukernik.

Kaiser spielte auf einem Board mit J 8 3 A Q in allen drei Setzrunden an und so stand Tsoukernik auf dem River mit seinen K Q 10 4 vor der Frage, ob der Schweizer PLO-Spezialist tatsächlich den besseren Flush hielt.

Nach langem Nachdenken rang sich Tsoukernik zum Call durch, doch nachdem er A K Q 2 gezeigt bekam, hatte er den größten Pot in der Geschichte der German High Roller verloren.

Hermann Pascha
"Ohhl wot Ei häv!"
 

Rund 145.000 Euro lagen in der Mitte und Kaiser hatte sich nach seinem zuvor extrem schlechten Lauf grundlegend saniert.

Komplett auf Tilt jagte Tsoukernik auch in der folgenden Hand mit A K T T auf einem Board mit J 3 9 Irrlichtern nach, denn Ronny Kaiser hatte mit K Q Q 5 den Flush gefloppt.

Tatsächlich gewann er aber trotz 3 Prozent Pot Equity auf dem Flop noch den Pot, da ihm T und J auf Turn und River ein Full House bescherten.

52.000 Euro wanderten damit zurück zu Tsoukernik, doch dieses Geld reichte ihm nicht, um bis zum Ende der Sendung durchzuhalten.

In einem dreihändigen All-In vor dem Flop mit Markus Lehmann und Hermann Pascha ging der Casino-Besitzer anschließend leer aus und räumte wenig später seinen Platz.

Den besten Bund mit der Varianz hatte an diesem Abend Jan-Peter Jachtmann geschlossen. Der PLO-Weltmeister schloss die Runde mit einem Plus von 51.600 Euro ab und war damit Tagessieger.

Leon Tsoukernik
Tsoukernik holt sich was zurück.
 

Ebenfalls gut dabei Unternehmer Markus Lehmann, der sich über ein Plus von 42.250 Euro freuen durfte.

Die Berg- und Talfahrt Ronny Kaisers endete bei einem Verlust von 11.150 Euro, Mr. Ultratight Michael Keiner büßte 12.000 Euro ein und Leon Tsoukernik legte mit einem Minus von 70.000 Euro einen absoluten Salto nullo hin.

Zwei Runden Pot-Limit Omaha werden bei der achten Staffel der German High Roller noch absolviert, dann folgt leider erst einmal wieder eine Sendepause, ehe sich die deutschen Zuschauer im nächsten Jahr wieder auf attraktives und hochklassiges Poker freuen dürfen.

- Rainer Vollmar

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