German High Roller – Endlich Action!

Quirin Zech beim größten Pot der Staffel

Nachdem es in der 15. Staffel von German High Roller bisher sehr verhalten zugegangen war, platzte in der letzten Folge endlich der Knoten. Ein Setup jagte das nächste, viele große Pötte und spannende Konstellationen waren die Folge, so macht German High Roller Spaß!

Schon in der 4. Folge gab es mehr Action, aber gestern ließ es Dealerin Steffi Quint so richtig krachen, und legte ein Granatenboard nach dem anderen in die Mitte.

Traumkonstellation für Berthold Winz

Die Spieler legten los wie die Feuerwehr, und so kam es gleich in der ersten Hand kam es zu einem All-In und Call.

Geschäftsmann Berthold Winz hatte aus Early Position mit A 8 auf €400 geraist und wurde von George Danzer mit 7 7 gecallt. Anschließend wurde zu Fabio Cantarella  im Big Blind gefoldet, und er entschied sich mit Q J zu einem überraschenden Squeeze auf €1.100.

Berthold Winz
Berthold Winz erwischte einen echten Traumstart.

Allerdings ließen sich weder Berthold noch George dadurch verscheuchen. Zu dritt sahen sie den Bombenflop von 3 7 K, denn dieser bescherrte Winz die Nuts und Danzer ein Set.

Da Berthold nur noch €5.600 behind hatte war klar, dass hier alles rein gehen würde. Und so kam es auch: Nach seinem Reraise Preflop machte Franco eine Contibet von €2.700, Winz schob All-In und George callte.

Berthold wollte das Board nur einmal dealen, was sich durch den J am Turn und die 8 am River als richtige Entscheidung herausstellte, und so wanderte ein €17k-Pot zum Geschäftsmann.

Franco Cantarella setzt seinen guten Lauf fort

Schon in der nächsten Hand knallte es erneut. George Danzer hatte mit Q J und einem Raise auf €400 eröffnet. „Il Presidente“ entschied sich daraufhin erneut für eine unkonventionelle 3-Bet auf €900 mit 2 2.

Franco2
Es läuft einfach bei Franco Cantarella.

Der Flop von 3 2 J hätte für den Italiener gar nicht besser runterkommen können, denn nicht nur bescherrte er ihm Bottom Set, sondern dem shorten Danzer auch noch Top Pair mit gutem Kicker. Da gab es kein Entkommen für George, und der WSOP Player of the Year musste nachladen.

Die Hand des Tages

Dann kam es zur bisher spektakulärsten Hand der Staffel, die einen äußerst kuriosen Verlauf nehmen sollte.

UTG fand Berthold     und machte ein Standardraise auf €400. Quirin Zech fand     am Button und entschied sich gegen den tighten Winz nur zu flatten und sich den Flop in Position anzuschauen.

Dieser kam mit       überaus interessant.

Winz traf Bottom Set, während Quirin Top Pair und einen Gutshot hatte. Anstatt einer Contibet entschied sich der Geschäftsmann für einen Check wohl mit der Intention zu check-raisen, doch Quirin fiel darauf nicht herein und checkte behind.

Der Turn war mit dem   die Actioncard schlechthin.

Berthold Winz
In der Hand des Tages lief alles gegen Berthold Winz.

Wieder checkte Winz, und dieses Mal musste Zech natürlich setzen. Seine Bet von €800 wurde dann auch prompt auf €2.000 gecheckraist, doch Zech blieb dabei. Pot: €4.950

Am River tauchte mit der   eine ganz hässliche Karte für Winz auf, denn jetzt schlug ihn jedes Ass und jeder Bube.

Folgerichtig checkte er und foldete gegen die Bet in Höhe von €2.700 auch recht schnell sein Full House mit einem „Das ist echt die beschissenste Karte überhaupt.“

In der Tat sehr unglücklich für den Geschäftsmann, dennoch fiel der Gewinn von Zech recht dürftig aus.

Berthold geht broke

Von diesem Schlag sollte sich Winz nicht mehr erholen. Sichtlich verunsichert foldete er kurz darauf auf einem 4 2 J 5 Top Pair Top Kicker, nachdem Cantarella ihn auf dem Flop geraist und den Turn gebettet hatte. Eine schlechte Entscheidung, denn dieser hielt mit A J dieselbe Hand.

Schließlich wurde Quirin Zech zu seiner Nemesis. Letzter hatte nach einem Straddle mit Q J auf €600 geraist, und Berthold mit 6 5 gecallt, woraufhin George aus dem Big Blind mit A J auf €2.200 squeezte.

Beide bezahlten und erneut legte Steffi mit 3 5 8 einen Monsterflop in die Mitte.

George machte eine standardmäßige Contibet auf €2.600, Quirin ein großes Raise auf €9.550 und Berthold ging daraufhin mit seinen verbliebenen €8.300 All-In.

Danzer überlegte kurz, ob er die richtigen Pot Odds für einen Call bekommt, foldete dann aber.

Damit hatten wir den bisher größten Pot der Staffel und eine sehr interessante Konstellation bei der sich ein Blick auf die Wahrscheinlichkeiten lohnt:

Odds4
Die Gewinnwahrscheinlichkeiten des bisher größten Pots der 15. Staffel.

Wie man sieht handelt es sich hier praktisch um einen Coinflip, da George mit dem Karobuben aber eines der Outs von Zech hatte ist Winz leichter Favorit.

Der Turn 4 änderte das jedoch schlagartig und dem Geschäftmann blieben nur noch 2 Outs, sprich 4% Gewinnwahrscheinlichkeit, zum Straight Flush.

Dieser materialisierte sich am River 5 nicht, und so fand die letzte Hand ohne Berthold statt.

Die nächste Folge wird am kommenden Freitag um 17.30 ausgestrahlt und wir werden diese wie immer anschließend ausführlich für euch auf PokerZeit.com analysieren.

Der Stand nach Folge 5:

 

Franco Cantarella

+€39.500

Pius Heinz

+€13.900

Quirin Zech

+€7.500

Berthold Winz

-€10.000

George Danzer

-€13.150

Jonas Kronwitter

-€17.950

Online-Qualifikant Thommy

-€20.000

Die Videos aller bisherigen Folgen:

Folge 1, Teil 1

Folge 1, Teil 2 

Folge 2, Teil 1

Folge 2, Teil 2

Folge 2, Teil 3 

Folge 2, Teil 4 

Folge 3, Teil 1

Folge 3, Teil 2 

Folge 3, Teil 3 

Folge 3, Teil 4

Folge 4, Teil 1

Folge 4, Teil 2 

Folge 4, Teil 3 

Folge 5, Teil 1

Folge 5, Teil 2

Folge 5, Teil 3

Folge 5, Teil 4

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