German High Roller – Die Streithähne Pius und Jan haben einen Lauf

Die beiden Erzrivalen

Nachdem die beiden zu Beginn der Staffel heftig aneinander geraten und Jan ausgeflippt war, ließen die beiden Streithähnen dieses Mal die Karten sprechen und waren in der letzten No-Limit Hold’em Session die größten Gewinner.

Leon knackt die Asse von Pius

Die sechste Folge begann wie die letzte aufgehört hatte, mit einem wahren Feuerwerk.

Beim Lineup gab es dieses Mal leichte Veränderungen und so saßen neben Leon Tsoukernik, Pius Heinz, Jan-Peter Jachtmann, Besim Hot, Jonas Kronwitter und Johnny Lodden auch erstmals Ronny Kaiser und Pierre Mothes am Tisch.

Besetzung5
So sah die Besetzung von Folge 6 aus.

Johnny Lodden hatte die Hand mit 7 5 und einem Raise auf 1200 eröffnet und Leon hatte mit A 7 bezahlt.

Im Cut-Off fand der Weltmeister Pocket Rockets und erhöhte auf 4400.

Alle foldeten zu Leon, doch Tsoukernik bezahlte selbstverständlich nach. Die perfekte Situation für Pius, der vor dem Flop mit 87% massiver Favorit ist. Pot: 10.700

Der Flop bringt 9 4 8, Leon geht direkt von vorne mit 18.000 All-In und Pius instacallt.

Der Turn ist mir der 6 eine überaus interessante Karte, denn sie bringt Tsoukernik nun auch noch einen Open Ended Straight Draw. Ganze 17 Outs geben ihm auf dem Turn immer noch eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 34%.

Am River 5 schlägt eines davon ein und ein CHF48.700 großer Pot wandert zum Besitzer des King’s Casinos.

Der größte Pot der Session

Trotz dieses anfänglichen Rückschlages konnte sich der Weltmeister in der Folgezeit schnell erholen. Tatsächlich schloss er die Session mit einem Plus von CHF55.000 noch als größter Gewinner ab.

Ausgerechnet gefolgt von Jan-Peter Jachtmann, mit dem er in Folge 3 eine heftige Auseinandersetzung hatte und der daraufhin ausgerastet war.

Dies lag unter anderem auch daran, dass Pius den größten Pot der Session gewann:

Ronny Kaiser hatte Preflop mit A Q auf 1200 erhöht und mit Johnny, Leon und Pius drei Caller bekommen. So lagen schon wieder 4900 in der Mitte.

Den Flop von K 3 2 spielte Pius mit 5 3 und Middle Pair an und Leon bezahlte mit K 9.

Der größte Pot
Pius Heinz gewann den größten Pot der letzten Session.

Der Turn brachte mit der 5 eine Actioncard, da er nicht nur Pius Two Pair machte, sondern auch Leon einen Flush Draw zusätzlich zu seinem Top Pair bescherrte.

In seiner gewohnten Manier overbettete Tsoukernik den 9900 großen Pot mit 11.300, was ein „Now I’m scared“ von Pius hervorrief.

Nach kurzem Überlegen schob er dann aber doch alles rein und Leon callte. 62.300 Schweizer Franken im Pot und nach dem J auf dem River gehörten sie Pius.

Was für ein Flop

Die spektakulärste Hand spielten gestern Besim, Jan und Johnny untereinander aus.

Der Schweizer hatte vor dem Flop auf 500 geraist und vier Leute bezahlten.

Zu Fünft sah man einen Flop von      

Nachdem Besim 2300 anspielte verabschiedeten sich Jonas und Pierre, Johnny bezahlte, doch nun machte Jan ein großes Check-Raise auf 13.000, was für Besim All-in bedeutete und er bezahlte. Nun kam die Action zurück zu Lodden und der ging in den Tank.

Die Hände im  Überblick:

Besim Hot:     für Top Set

Johnny Lodden:     für die Nutstraight

Jan Jachtmann:     für den gefloppten Flush

Was für eine Konstellation! Wann floppt man schon mal die Nutstraight und hat eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 0%?

Das kann Lodden aber nicht wissen und er fängt an zu überlegen. Die Frage, die er sich stellen muss ist mit welchen Händen Jan das macht.

Er geht die Hand noch einmal durch und kommt nach langem Überlegen zu der Entscheidung, dass die Nutstraight hier wohl nicht gut sein kann und einer der beiden einen Flush hat. Ein sehr guter Laydown, denn in dieser Situation wäre wohl so mancher broke gegangen.

Bei genauer Analyse kommt man aber darauf, dass man hier außer zwei Sets oder einem Set und A#7x für Top Pair plus Nutflushdraw nicht viel schlägt. Noch dazu kommt, dass man falls einer der Gegner den Flush gefloppt hat Drawing Dead ist.

Besim muss nun darauf hoffen, dass sich das Board pairt, doch nach einer 9 am Turn und einer 8 am River wandert ein schöner Pot zum Hamburger Jung.

Nächstes Mal Pot-Limit Omaha

In der Vorschau zum Ende der Sendung sah man, dass das nächste Mal Pot-Limit Omaha gespielt wird. Sie war sehr vielversprechend, denn neben Jonas Kronwitter, Georg Danzer war der sehr unterhaltsame Harry Casagrande in einer Hand gegen Jan-Peter Jachtmann zu sehen.

Pot Limit Omaha GHR
Beim nächsten Mal wird das Actiongame Pot-Limit Omaha gespielt!

Man sieht das Geld der beiden in die Mitte gehen und Harry sagt: „Bitte keinen Blödsinn machen“ und Jan ruft: „Ich brauch Geld bitte“, worauf Casagrande entgegnet: „Ich auch bitte. Geld bitte.“

Hört sich nach jeder Menge Spaß und Action an. Ich persönlich freue mich immer ganz besonders auf die PLO-Folgen da die Action und Pots hier einfach deutlich größer sind.

Außerdem habe ich aus Insiderkreisen bereits erfahren, dass es einen neuen Rekordpot gegeben haben soll!

Der Stand nach Folge 6:

  1. Johannes Strassmann: +167.150
  2. Jonas Kronwitter: +159.400
  3. Jan-Peter Jachtmann: +84.200
  4. Scott Hanna: +53.200
  5. Johnny Lodden: +30.450
  6. Besim Hot: -5.700
  7. Pierre Mothes: -17.600
  8. Urs Keller: -20.000
  9. Dario Wyler: -31.100
  10. Pius Heinz: -37.750
  11. Quirin Zech: -43.400
  12. Leon Tsoukernik: -293.150

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