German High Roller – Großer Sport mit Heitmann und Strassmann

Jan Heitmann GErman High Rollers
Jan Heitmann; Screenshot.

Alle Rekorde bricht die neue Staffel der German Highroller, doch nicht nur die Höhe der Einsätze hat es in sich. Geboten wird Poker vom Feinsten, wie man es im deutschen Fernsehen bis anhin selten gesehen hat.

Mit von der Partie waren in der zweiten Folge Weltmeister Pius Heinz, der in der ersten Folge dominiert hatte, Jan Heitmann, Johannes Strassmann, Erich Kollmann, Michael Keiner und Quirin Zech sowie Online-Qualifikant Jürgen Kannenberg und Kultfigur Hermann Pascha.

Pascha hatte vor Wochenfrist quasi die Zeche übernommen und sein Geld quer über den Tisch verteilt, doch dieses Mal legte er mit einem Vierling Achten gegen Pius Heinz‘ Top Pair gleich mächtig los. Dann aber der erste Schocker zwischen Pius Heinz und Jan Heitmann.

Vor dem Flop raist Heitmann mit J J und wird von Heinz und Pascha gecallt. Der Flop bringt 10 9 7 und Heitmann setzt 2.600 Euro in den Pot mit 4.500 Euro. Heinz raist auf 6.400 Euro und Heitmann callt.

Quads Achten
Pascha gewinnt die erste Hand - deutlich.

Der Turn bringt die 4  und nach Heitmanns Check setzt der Weltmeister weitere 10.300 Euro. Wieder callt Heitmann, worauf auf dem River das A aufgedeckt wird. Im Pot sind 37.900 Euro und nach Heitmanns neuerlichem Check geht Heinz mit seinen restlichen 37.350 Euro All-In.

Heitmann nimmt sich viel Zeit und entscheidet sich am Ende richtig. Er callt und Heinz muss seinen Bluff mit 6 5 zeigen. Das Spektrum des Weltmeisters war auf dem River extrem polarisiert, dennoch braucht man für einen solchen Call nicht nur eine gute Handanalyse, sondern auch den entsprechenden Mut.

Belohnt wurde Heitmanns Call mit dem Gewinn des größten Pots in der Geschichte von German Highroller mit über 100.000 Euro.

Interessante Hände gab es viele, doch die wichtigsten gewann in der zweiten Hälfte der Sendung Johannes Strassmann. Erst erwischte er mit 3 3 einen perfekten Flop mit Q 3 9, als Quirin Zech K K und der Online-Qualifikant A Q hielten, und das Geld folgerichtig komplett in die Mitte wanderte.

Auf dem Turn mit der 2 wurde es wegen des Flush Draws zwar noch einmal spannend, doch die 9 auf dem River brachte Strassmann das siegbringende Full House.

Das brachte dem ehemaligen PokerStars Pro einen fetten Gewinn von über 43.000 Euro, ehe er 20 Minuten später noch einmal sein ganzes Können gegen seinen früheren Teamkollegen Jan Heitmann demonstrierte.

Mit Q 8 raiste Heitmann vor dem Flop und Strassmann callte mit 10 7. Auf dem Flop mit A 3 3 bringt Heitmann mit 3.000 Euro den Semi-Bluff, den Strassmann mit nichts auf 10.000 Euro kontert.

Heitmann callt mit dem Flush Draw, worauf auf dem Turn die 7 aufgedeckt wird. Diese Karte bringt Strassmann auf einmal die beste Hand, doch weiß er nicht, womit Heitmann gecallt hat.

Hermann Pascha German High Roller
Hermann Pascha. Photo: Screenshot.

Beide Spieler checken und auf dem River mit der 6 checkt Strassmann erneut. Heitmanns Flush Draw ist geplatzt und folgerichtig bringt er mit 10.000 Euro in den Pot mit 25.200 Euro den Bluff.

Strassmann nimmt sich viel Zeit und nachdem er eine Zeitlang mit den Geldbündeln gewedelt hat, macht er den Call. Bingo, mit seinem Paar Siebenen gewinnt Strassmann den Pot mit über 45.000 Euro und wird damit auch Tagessieger.

Fast 80.000 Euro ist Strassmann am Ende der Sendung im Plus, während Heitmann nach einer ebenfalls überzeugenden Vorstellung einen Gewinn von 53.200 Euro vorweisen kann. Pius Heinz war dieses Mal der größte Verlierer, er liegt nach zwei Sendungen mit 11.750 Euro im Minus (nachdem er letztes Mal fast 40.000 Euro gewann), doch die rote Laterne hat natürlich ein anderer inne.

Hermann Pascha hatte einige Male großes Glück, ist aber immer noch mit 30.600 Euro in der Kreide.

Wer die Gewinner und Verlierer waren, war an diesem Abend aber zweitrangig. Die zweite Folge der achten Staffel von German Highroller bot großen Pokersport und schürt die Vorfreude auf die nächste Sendung.

- Rainer Vollmar

Hier finden Sie die komplette Folge zum Nachschauen.

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