Erster Gerichtstermin für Black Friday Prozesse festgelegt

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Der amerikanische Richter Lewis Kaplan hat den Gerichtstermin für den Prozessauftakt gegen zwei der Angeklagten, die nach dem Black Friday festgenommen wurden, auf den 12. März festgelegt.

Kaplan saß einer Anhörung vor, die gestern in Manhattan stattfand. Die Anwälte von Chad Elie und John Campos sprachen vor. Beide gehören nicht zum Spitzenmanagement der beklagten Pokerräume. Trotzdem schätzt der Richter die Chancen darauf, dass der Prozess fallengelassen wird, gering ein.

„Ich halte es für äußerst unwahrscheinlich, dass die Klage eingestellt wird“, sagte Kaplan laut Bloomberg Business Week.

Die beiden Angeklagten hatten im Oktober Anträge auf Einstellung des Verfahrens eingereicht, mimt der Begründung, dass die Vorwürfe gegen sie nicht gerechtfertigt seien.

Bezüglich des Vorwurfs, gemäß UIGEA und Wire Act gegen das Gesetz verstoßen und Online-Gambling angeboten zu haben, erklärten sie, dass Poker gar nicht betroffen sei, da es sich hier primär um ein Geschicklichkeitsspiel handele und die Gesetze damit nicht anwendbar wären.

Hinsichtlich des Vorwurfs des Bankbetrugs und der Geldwäsche erklärten sie, dass keine Bank zu Schaden gekommen sei und deshalb auch kein Betrug vorliege.

Richter Kaplan erklärte, dass er seine Entscheidung zu den eingereichten anträgen bald verkünden werde, und dass ein Prozess ggf. am 12. März beginne.

Insgesamt sind elf Personen angeklagt. Das Verfahren trägt den Namen US vs. Scheinberg, 10-cr-00336 und läuft am US District Court, Southern District of New York.

Elie und Campos sind die einzigen, die Anträge auf Einstellung ihrer Verfahren eingereicht haben.

Lederer und Furst erheben Ansprüche, US-Gericht verlängert Frist

Früher in dieser Woche reichten nach Chris Ferguson auch Howard Lederer und Rafe Furst Anträge auf Beschlagnahmung mehrerer Bankkonten ein und erhoben Anspruch auf die dort gelagerten Gelder.

Das US-Gericht verkündete ebenfalls gestern, dass die Frist, innerhalb der PokerStars, Full Tilt Poker und Absolute Poker sich offiziell zu den Anwürfen äußern können, verlängert wird.

Die Unternehmen haben nun bis zum 2. Jan. 2012 Zeit, um sich zu der Anklage zu äußern, in der u. A. Full Tilt beschuldigt wird, wie ein Pyramidenspiel gearbeitet zu haben.

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