Galfond & Ziigmund - manchmal kommen sie wieder

Phil Galfond
Phil Galfond - Abstieg auf niedrigere Limits?

Poker ist gerade auf den höchsten Limits ein Spiel von Adrenalin-Junkies. Dieser oft geäußerten Meinung gaben nun Phil „OMGClayAiken" Galfond und Ilarie „Ziigmund" Sahamies neues Futter. Beide wollten sich eigentlich längst eine Auszeit nehmen und kreierten gestern dennoch die größten Pots.

Phil „OMGClayAiken" Galfond kann getrost als eines der neuen „Pokergenies" bezeichnet werden. Er gewann auf den Nosebleed Limits Millionen und bei der WSOP ein Bracelet im PLO. Eine Theorie trägt sein Namen, er unterrichtet auf seiner eigenen Coaching Site und Tom Dwan hat ihn als Einzigen von seiner „durrrr-Challenge" ausgeschlossen.

In einem Blog ließ der kühle Rechner Galfond letztes Jahr dennoch tief blicken, als er erklärte: „Ich habe mit verschiedenen Varianz-Rechnern rumgespielt und bin nun endgültig zu der Überzeugung gekommen, dass ich bei der möglichen Varianz auf den Nosebleed Limits den erfolgreichen „Long-Run" von fünf oder mehr Jahren nicht mehr erleben werde. Es entmutigt mich, wenn ich daran denke, dass ich so wenig Kontrolle über meine monatlichen Ergebnisse habe." Die einzige nachvollziehbare Konsequenz, Galfond müsse der „Rücktritt" auf die niedrigeren Limits sein.

 

Ilari Sahamies
Ilari Sahamies - "Pause, Jep, jep".

 

Ebenso verabschieden wollte sich zumindest bis Ende August Ilarie „Ziigmund" Sahamies. Nach einer schmerzhaften Verlust-Session Anfang des Monats hatte er folgendes Statement abgegeben: „Hi. Ich habe gerade meine Session beendet und 500k verloren...Ich hab wirklich schlecht gespielt und war irgendwie nicht inspiriert...Ich werde jetzt bis September eine Pause machen und danach wieder mit mehr Ernst an die Tische zurückkehren...Ich bin einfach auf Tilt....Das Leben ist gerade richtig gut, Poker eher weniger...Jep Jep."

Zwei Nosebleeder mit Abschiedsgedanken? Zumindest bis gestern, dann mochten sich Sahamies und Galfond gedacht haben: „Was schadet schon so ein kleines Spielchen um 200k und überhaupt, was kümmert mich der Scheiß, den ich gestern von mir gegeben habe?!"

 

galfond-bilanz
Galfonds Bilanz - kein long Run möglich?

 

Und so saßen die beiden Highroller meist zusammen am Tisch und verabreichten sich gegenseitig ein paar offensichtlich dringend benötigte Dosen Adrenalin. Allerdings mit ganz unterschiedlichem Ergebnis: Während Ziigmund in 602 Händen wieder $145k Verlust generierte und mittlerweile auf den Downstreak-Pfaden von Gus Hansen zu wandeln scheint, schloss Phil Galfond seine Session mit einem deutlichen Plus ab.

Wie viel Glück Phil Galfond zumindest beim Gewinn des größten Pot ($180K) des Tages hatte, seht Ihr hier im ersten Replayer. Noch mehr Hände findet Ihr in MarketPulse.

 

$180.000 für Galfond mit Backdoor Flush.

 

 

Ziigmund blutet wieder gegen OMGClayAiken.

 

 

Two Pair und weitere $80k für Phil.

 

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