Gangster Squad - Gangsterjagd im Hochglanzformat

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Sean Penn als König der Unterwelt. Josh Brolin und Ryan Gossling auf der Jagd nach ihm. Das alles im Los Angeles der 40er Jahre. Das hört sich nach einer Menge Spaß an. Ist es auch. Im Film „Gangster Squad“ läuft eine ganze Armada von Hollywood-Top Stars zur Hochform auf. Ein bisschen Film Noir, Mobster Classics und coole Sprüche gibt es obendrein. Der Hochglanzausflug in eine dunkle Welt ist allerdings erst im Herbst in den deutschen Kinos.

Es sind drei Genres, die den amerikanischen Film entscheidend geprägt haben: der Western, der Kriegsfilm und natürlich die großen und kleinen Epen über Mobster, Gangster und die Mafia. Wer Amerika im Ganzen zu fassen bekommen möchte, muss sich auf eines dieser Terrains begeben.

Bei „Gangster Squad“ dreht sich, wie der Titel schon verrät alles um das organisierte Verbrechen. Und obwohl der Film erst am 18. Oktober in Deutschland in die Kinos kommt (US Filmstart: 7. September) verspricht der Trailer schon jetzt einen Klassiker des amerikanischen Popcorn-Kinos.

Die Darsteller sind ein „Who is Who“ der Hollywood-Coolness; die Bilder, wie der Hochglanz-Ausflug in eine dunkle Welt. Abgemischt ist das Ganze mit ein bisschen Film Noir, mit ein paar Zutaten aus den Mobster-Klassikern der 70er Jahre und einem Schuss modernem Polizei-Film. Herausgekommen ist ein gut temperierter Whiskey in einem funkelnden Glas, wobei sich der Film – schon angefangen beim Filmplakat – genau in diesen Farbtönen gefällt.

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Diabolisch - Sean Penn.

Die Story ist dabei genauso simpel, wie wirklich passiert. Der Schauplatz ist das Los Angeles der 40 Jahre. Mafia-König Mickey Cohen hat es aus Brooklyn hierher verschlagen, wo er nach eigener Aussage nicht nur irgendein Gangster, sondern Gott ist.

Nicht lange hat der rücksichtslose Cohen - gespielt vom diabolischen Sean Penn – gebraucht, um Drogen- und Waffenschmuggel, sowie Prostitution und das lukrative Wettgeschäft an der Westküste zu kontrollieren.

Im illegalen Glücksspiel und Casino-Business ist Cohen ebenso firm, wie im Schmieren von Polizei und Politikern. Cohen hat nichts mehr zu befürchten. Doch Polizeichef Bill Parker (Nick Nolte) hat den Kampf noch nicht aufgegeben. „Los Angeles ist eine verwirrte Jungfrau“, lässt er seinen Sergeant John O’Mara (Josh Brolin) wissen. „Und ich brauche dich sie zu retten.“ Was dann passiert, kennt man aus Filmen, wie „Die sieben Samurai“, „Die glorreichen Sieben“, „Die Unbestechlichen“ oder – um beim Popcorn-Kino zu bleiben – „Armageddon“.

O`Mara schart eine Gruppe von unterschiedlichen Polizei-Außenseitern um sich, um dem Bösen die Stirn zu bieten. Dabei wird mit dem Einsatz von Gewalt nicht gespart. Nicht umsonst spielt Ryan Gossling die zweite Hauptrolle, nachdem er im vergangenen Jahr im überragenden Film „Drive“ gezeigt hat, wie man mit minimalem mimischen Einsatz maximale Brutalität auf die Leinwand zaubert.

Gossling, als Polizist Jerry Wooters ist es auch, der in die Geschichte die notwendige Prise Salz bringt. Denn er hat Jerry Cohen die Frau (Emma Stone) ausgespannt und trägt nun auch seinen eigenen kleinen Privatkrieg mit dem Gangsterboss aus.

Regisseur Ruben Fleischer ist ein Film geglückt, der nach den Worten von Filmportal Collider.com „nach einer Menge Spaß aussieht.“ Dabei hat er mit Nick Nolte, Josh Brolin, Sean Penn, Giovanni Ribisi, Emma Stone und dem gerade unglaublich angesagten Ryan Gossling eine Darsteller-Truppe der Superklasse vereint. Es gibt eine Menge Action, einen Soundtrack von Jay-Z, der gerade in den rasantesten Sequenzen den Bildern einen Videolook verpasst und natürlich eine Menge Sprüche, die das Zeug haben in die Film-Lexika einzugehen.


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