Nach Beißer Suarez – Wer verbindet Poker und Fußball?

luis suarez
Wie abgebissen - Luis Suarez.

Ein Botschafter für Poker war Luis Suarez nur für knapp einen Monat. Dann hatte sich „El Pistolero“ aus Uruguay, während des WM-Gruppenspiels gegen Italien aus seinem Vertrag bei 888.com „gebissen“. Wir haben uns gefragt, wer wohl aus der Fußballwelt das Zeug zum perfekten Poker-Repräsentanten haben könnte.

Nach dem Ende der kurzen Karriere von Luis Suarez als Repräsentant von 888poker – spaßeshalber in der Poker-Community danach auch „AteAteAtepoker“ genannt – tut sich natürlich eine Lücke auf, denn mit Persönlichkeiten wie Ronaldo, Francesco Totti und Andrei Schewtschenko ist der Trend hin zum Fußballer als Pokerstar überdeutlich.

Stellt sich die Frage, wer sich für die Nachfolge eignet. Die Pokerräume werden schon etwas genauer hinsehen müssen. Wir sind bereit, ein bisschen zu helfen. Hier sind unsere Favoriten:

Trainer

miguel herrera
Miguel Herrera.

Miguel Herrera (Mexiko)

 … war das größte Energiebündel der gesamten WM. Seine Mexikaner zeigten die beste Performance ever, außerhalb ihres eigenen Landes. Die Torjubel Herreras machten ihn auch zu einem Liebling der Netz-Gemeinde.

Der 46-Jährige könnte bei Pokerturnieren durchaus auch den Wüterich Phil Hellmuth an die Wand spielen und brächte außerdem eine prächtige Wampe zwischen all die metrosexuellen Online-Stars mit.

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alejandro sabella
Alejandro Sabella.

Alejandro Sabella (Argentinien)

Der argentinische Trainer fällt nicht nur durch seine minimalistischen Match-Pläne (Argentinien gewann alle Spiele mit einem Tor Unterschied), sondern auch durch sein androgynes Gesicht auf. Dabei hat es der 59-Jährige mit seinem theatralischen „Umfaller“ im Viertelfinale gegen Belgien ebenfalls längst zum Internet-Star gebracht.

Sabella könnte den Mafialook eines Sammy Farha in die Live-Pokerturniere zurückbringen und wäre als Ergebnistaktiker außerdem prädestiniert für ein paar medienwirksame Cashes.

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Torhüter

tim howard
Tim Howard.

Tim Howard (USA)

… brachte die Stürmer aus Portugal und Belgien an den Rand der Verzweiflung. Der 35-Jährige hat 104 Länderspiele und über 350 Premier League-Spiele für Manchester United und den FC Everton vorzuweisen.

Howard wäre mit seinem auffälligem Äußeren und seiner tadellosen Einstellung der perfekte Repräsentant für die demnächst zu erwartende Marktöffnung für Online-Poker in den USA.

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guillermo ochoa
Guillermo Ochoa.

Guillermo „Memo“ Ochoa (Mexiko)

… wurde gleich zweimal zum Man of the Match (und das als Torhüter) gewählt. Im Gruppenspiel gegen Brasilien rettete er seinem Team das 0:0 und wurde danach selbst von Felipe Scolari gefeiert.

Ochoa, der mit dem korsischen Verein Ajaccio aus der ersten französischen Liga abstieg und nun – arbeitslos - von einem Dutzend Vereine gejagt wird, gilt mit seiner Lockenpracht und dem unbeschwerten Auftreten als echter Sonnyboy.

Bei einem Live-Pokerturnier wäre er wohl kaum zu übersehen und bei ihm würde auch die Geschichte vom Buchmacher zum Moneymaker nochmal neu erzählt werden können

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manuel neuer
Manuel Neuer.

Manuel Neuer (Deutschland)

… ist mittlerweile eine eigene Attraktion auf dem Fußballfeld geworden. Seine extreme Coolness wird nicht nur auf dem Platz immer deutlicher (hob für den gefährlichsten Schuss der Franzosen im Viertelfinale lediglich einen Arm), sondern auch in Interviews. Das „Pokerface“ Manuel Neuer würde dem Spiel in Deutschland wohl einen ganz eigenen Kick verpassen.

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Feldspieler

arturo vidal
Arturo Vidal.

Arturo Vidal (Chile)

Der Ex-Leverkusener wird mittlerweile sowohl von Real Madrid, als auch vom FC Barcelona und der halben Premier-League gejagt. Der erst 27-Jährige war so etwas, wie der nicht zu übersehende Anführer des chilenischen Kamikaze-Kommandos bei der WM. Es schien, als würde er in jedem Zweikampf mit einem Kung Fu-Sprung gehen.

Die kriegerische Frisur tat ihr Übriges. Am Pokertisch wäre Vidal wohl ebenfalls eine Attraktion für sich. Vor allem, wenn er sich durch ein Live-Pokerturnier pflügen würde, wie durch 90 Minuten Fußballspiel.

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toni kroos
Toni Kroos.

Toni Kroos (Deutschland)

Der „stille Verteiler“ wurde der Mecklenburger kürzlich in einem Artikel genannt. Die Lobeshymnen über den zentralen Mittelfeldspieler dürften bei einem möglichen Weltmeistertitel der Deutschen noch gewaltiger aus den Fanfaren schallen. Zum Heldenstatus kommt bei Kroos noch die bereits bestehende Nähe zum Poker.

Auf seiner Webseite schrieb er: „Poker macht mir unheimlich viel Spaß und ich spiele oft in privaten Runden. Ein tolles Spiel, bei dem es mehr auf Instinkt, Menschenkenntnis und Beherrschung als auf Glück ankommt“. Kroos`wohl feststehender Wechsel zu Real Madrid dürfte auch für die nötige Entfernung aus dem glücksspielrechtlich problematischen Umfeld in Deutschland sorgen.

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david luiz
David Luiz (vor dem Halbfinale).

David Luiz (Brasilien)

Er gilt als bester Verteidiger der Welt und war nach dem Freistoßtor gegen Kolumbien auch ein bisschen der Retter der Nation.

David Luiz wird im Halbfinalspiel gegen Deutschland die Kapitänsbinde tragen und auch in Zukunft in seinen Teams als Leader in Erscheinung treten. Gegen den pummeligen Ronaldo würde Luiz wie eine Ramme wirken, die einen der interessantesten Pokermärkte ordentlich Dampf machen könnte.

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Maouane Fellaini
Maouane Fellaini.

Maouane Fellaini (Belgien)

Der 1,94 Meter große Belgier ist seit vergangener Saison bei Manchester United unter Vertrag und war einer der auffälligsten Akteure des „Geheimfavoriten“. In der Wertung „umfangreichster Afrolook“ dürfte er noch vor Landsmann Witsel und den Brasilianern Marcelo und David Luiz auf dem ersten Platz abschließen.

Im Poker wäre er damit ein überaus fotogener Repräsentant, der darüber hinaus auch auf die obligatorische Pokersonnenbrille verzichten könnte.

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james rodriguez
James Rodriguez.

James Rodriguez (Kolumbien)

Sogar Basketball-Superstar LeBron James nannte ihn nach dem Achtelfinalsieg gegen Uruguay seinen favorisierten WM-Spieler (ob es am Namen lag?). Der 22-Jährige führt mit 5 Treffern immer noch die Torschützenliste an und erzielte mit dem 2:0 im selben Spiel wohl den schönsten WM-Treffer bisher.

James wechselte Anfang der vergangenen Saison für 35 Millionen Euro zum AS Monaco und wird jetzt angeblich von Real Madrid und dem FC Barcelona gejagt. Fußballerische Qualitäten, Aussehen und auch die schnellen Tränen brachten ihn in Verbindung zu Cristiano Ronaldo, den die Pokerwelt wohl nicht mehr als Repräsentanten erleben wird.

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