Full Tilt Profis in Deutschland

Teil 2: LIVE IN 6 DEUTSCHEN STÄDTEN AB SEPTEMBER: FullTiltPoker.net sponsort die Eventserie "FullTiltPoker.net Million Euro Challenge", die die besten Pokerprofis hat.

Phil Ivey hautnah erleben? Sich davon überzeugen, dass Chris „Jesus" Ferguson „in echt" wirklich so aussieht? Gus Hansen fragen, warum er beim Main Event dieses Jahr halb nackt aufgetaucht ist?

Ab dem 22. September wird all das möglich werden, denn Full Tilt Poker seine Jungs nach Deutschland für die Full Tilt Million Euro Challenge. In Berlin, Köln, Hamburg, Stuttgart, Wiesbaden und München finden riesige Turniere mit 2.100 Spielern statt und vor Ort sind auch die Profis von Full Tilt.

Bei diesen Turnieren kann eigentlich jeder teilnehmen. Man qualifiziert sich einfach online bei den Freerolls von Full Tilt. Waren diese die ersten Tage noch recht schwer (die Top 3 Platzierten gewinnen ein Ticket) wurde es danach kinderleicht (Top 100 qualifizieren sich), bei rund 300-400 Spielern pro Freeroll war die Message eindeutig: Full Tilt will jeden deutschen Spieler bei den Events haben - auch die Werbung dafür konnte man als DSF-Zuschauer oder in Zeitschriften kaum übersehen.

Nun möchte man meinen, dass so ein Ticket leicht zu bekommen sei - abgesehen von den Freeroll wurden auch noch Plätze verlost und doch gibt es offenbar genug Sharks und Donkey um bei eBay einen florierenden Markt zu schaffen. Wer über 50 Euro zahlt, um bei einem Turnier dabei zu sein, das Tickets per Freerolls verteilt darf auch gerne jederzeit gegen mich Heads-Up spielen...

Und ähnlich talentiert, wie bei den Donkey-Festivals à la Stefan Raab auf ProSieben, wird es dann dort wohl auch zugehen. Die Blind-Struktur ist übrigens auch dafür wie geschaffen und eigentlich untypisch für Full Tilt: Alle 12 min. Blinderhöhung. Starting Stack 5.000 und bereits nach einer Stunde sind die Blinds bei 1.500/3.000. Man hat also kaum Möglichkeiten kreative Spielzüge zu machen, was den meisten Spielern aber wohl herzlich egal sein dürfte - ABC Poker ist also angesagt. Die Struktur ist insofern auch verständlich, da maximal 2.100 Spieler pro Tag abgefertigt werden müssen und man deshalb kaum Zeit hat.

Gespielt wird natürlich No-Limit Texas Hold'em und zwar im Shootout Style, d.h. nur die jeweiligen Sieger der Vorrunden kommen ins Finale. Bei 210 Tischen in der Vorrunde gibt es also demnach genauso viele Finalteilnehmer. Das Finale wird im Freezeout Modus gespielt mit identischen Blinds und doppeltem (10.000) Stack. Die sechs Gewinner der Städte spielen dann im DSF um einen Preispool von 175.000 Euro mit fairer Verteilung. Platz 6 bekommt immerhin 15.000 Euro.

Platz 1 kann sich über 50.000 Euro freuen und auf drei Heads-Up Matches gegen Full Tilt Profis. Gewinnt er alle drei hat er die Million sicher und spätestens jetzt weiß der Leser, wie Full Tilt auf den Titel gekommen ist. Das gleiche System hat Full Tilt übrigens online auch bei der Ironman Challenge, die aus eigener Erfahrung sehr viel Spaß macht, wenngleich es nicht um Millionen geht.

Turnierdirektor in den sechs Städten ist übrigens Thomas Kremser - wer auch sonst - insofern werden wir in guten Händen sein. Ich selbst spiele am 7.10. (letzter Wiesn-Sonntag!) in München und bin gespannt, ob sich der ein oder andere Full Tilt Pro auch auf das Oktoberfest getraut hat.

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