FullFlush1: die Identität des High Stakes Sharks

Luke Schwartz

Die wahre Identität des Spielers, der in den letzten Wochen einen High Roller nach dem anderen besiegt, bei FullTilt für Furore gesorgt und über eine Million Dollar gewonnen hat, ist aufgedeckt: Es ist der Engländer Luke Schwartz. Mit PokerListings sprach er über Götter und Fische.

Vom Mikro-Limit-Spieler bis zum High-Stakes-Fisch haben sich alle in den letzten Wochen dieselbe Frage gestellt: Wer ist _FullFlush1_ und wie hat er sich innerhalb kurzer Zeit in die höchsten Stakes-Regionen gespielt?

Der ständig prahlende _Full-Flush1_  hat bereits Spielern wie Tom „durrrr" Dwan, David „Raptor" Benefield und Phil „OMGClayAiken" Galfond beträchtliche Summen abgenommen und bewegte sich dabei auf den höchsten Limits im Netz.

Nun hat sich herausgestellt, dass sich hinter dem Namen Luke Schwartz aus London verbirgt.

Er spielt zwar erst seit vier Jahren, hat sich in dieser Zeit aber bereits einen Ruf als dominierender Cash Game Spieler bei Betfair Online Poker erworben und dort eine imposante Bankroll aufgebaut.

„Als ich anfing, war ich ein ziemlicher Donk, aber dann gelang es mir irgendwie, die Fische zu schlagen", erklärte Schwatz gegenüber PokerListings. „ich war ein paar Mal pleite, gewann dann aber genug bei MTTs, um wieder spielen zu können."

Tom Dwan
Für _FullFlush1_ nur ein Opfer?

Seitdem spielt Schwartz hauptsächlich Cash Games, und das mit herausragendem Erfolg.

Anfang 2009 wandte Schwartz sich den High Stakes Cash Games auf Full Tilt zu. Er zahlte nur $10.000 ein und hat seitdem mehr als eine million dolalr gewonnen.

Der 25-jährige Brite erregte vor allem durch seine Respektlosigkeit gegenüber den angeblich besten Onine-Spielern der Welt sofort großes Aufsehen.

In einem Interview mit der BBC erläuterte Schwartz vor kurzem, dass er keine Angst vor großen Namen hat. Was sich auch daran zeigt, dass er seine Gegner mit Vorliebe verspottet.

„Ein paar von den Schwachköpfen, die bei Full Tilt zusehen, hassen mich, weil ich ihre Götter wie Fische aussehen lasse. Das finde ich sehr amüsant", sagte Schwartz lächelnd.

Zwar äußerte er sich genau zu den Strategien, die er gegen die Top-Spieler anwendet, aber er zeigte sich zuversichtlich, jeden schlagen zu können, auch den berühmten Tom Dwan.

„Ich bin heads-up weit besser als jeder andere Spieler auf diesem Planeten", sagte Schwartz. „Dwan war in letzter Zeit unglaublich erfolgreich, aber ich habe gegen ihn schon $500.000 gewonnen."

Schwartz hat nicht nur einige der besten Online-Spieler geschlagen, er fährt auch fort, sich über sie lustig zu machen.. so bezeichnet er Tom Dwan als „durrrr-balls" und einige weitere Spieler kollektiv als „OMGweNerds".

Auf die Frage, wie er denn auf solche Bezeichnungen komme, antwortet Schwartz schlicht: „Das fällt mir eben ein, es steht mir plötzlich klar vor Augen."

OMG Clay Aiken!!!1
OMGweNerds?

Da er Konflikte nicht scheut, hat Schwartz bereits Interesse an der durrrr-Challenge angekündigt, um nach 50.000 Händen 1,5 Mio. Dollar zu kassieren. Für ihn sind im Grunde sowieso alle Spieler leichte Beute.

Über Di „Urindanger" Dang, Hac „Trex313" Dan und Gus Hansen äußerte er sich genauso abfällig wie über Guy Laliberté: „Ihr No Limit Heads-up ist schwach."

Der Eindruck, dass Schwartz überhaupt niemanden respektiert, täuscht allerdings, denn es gibt sehr wohl einige Spieler, die ihn beeindrucken. Einer davon ist Sami „LarsLuzak" Kelopuro, ein weiterer INTERNET POKERS.

„Ich glaube, dass einige Spieler auf $50/$100 deutlich besser sind als die OMGweNerds-Jungs", mutmaßte Schwartz.

Schließlich konnte er sich sogar zu einem Kompliment für Tom Dwan hinreißen lassen, wenn auch nicht gerade zu einem überschwänglichen.

„Ich respektiere durrrs Durchhaltevermögen und seine Bereitschaft, zu gamblen, obwohl er trotzdem kein echter Gegner ist."

Schwartz' Gewinne bei Live-Turniere belaufen sich bisher bei weniger als $35k, auf die Frage, was er in Zukunft erreichen wolle, antwortet er dann auch, dass er gerne bei einem großen Turnier erfolgreich wäre.

Als regelmäßiger Spieler auf der PokerStars EPT wünscht er sich außerdem, noch ein paar weitere Briten in der Erfolgsspur zu sehen, die er zurzeit durchs Internet zieht.

 

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