Triple Barrel – EPT London beginnt, Cates dominiert, FTP-Auszahlung stockt

London

Heute geht es in unserer Triple Barrel um die nächste Station der European Poker Tour, um die Wiederaufnahme der durrrr-Challenge zwischen Tom Dwan und Daniel Cates und die lange Geschichte der Auszahlung der amerikanischen Spieler durch Full Tilt Poker.

1) EPT London in den Startlöchern

Offiziell hat die European Poker Tour in London zwar schon gestern begonnen, doch die beiden Starttage sind der UKIPT (United Kingdom and Ireland Poker Tour) vorbehalten.

Richtig los geht es dann morgen mit einem richtigen Kracher: Dem Super Highroller Turnier mit unbegrenzten Rebuys und einem saftigen Startgeld von 50.000 Pfund.

Anschließend geht es dann Schlag auf Schlag. Am Sonntag beginnt mit dem Main Event der jeweilige Höhepunkt aller EPT-Festivals, am gleichen Tag wird außerdem ein Chinese-Turnier im Open Face-Format gespielt.

Außer diesen Höhepunkten gibt es natürlich wieder viele weitere Möglichkeiten, sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen.

EPT London1

Insgesamt finden bis 12. Oktober 36 Turniere statt, da ist mit Sicherheit für jeden Profi genügend dabei. Letztes Highlight ist dann ab 10. Oktober das „normale“ Highroller-Turnier, das wie üblich mit einem Startgeld von 10.000 Pfund + 300 Pfund ausgetragen wird.

Für die deutschen Spieler lief es im Vorjahr auf britischem Boden nicht optimal, aber mit Christopher Frank erreichte immerhin einer beim Sieg des Niederländers Ruben Visser das Finale. Mal sehen, wie es dieses Jahr läuft.

Hier die Termine der wichtigsten Turniere:

4. bis 6. Oktober

EPT10 Super High Roller

£48,500 + £1,500

6. bis 12. Oktober

EPT Main Event

£5,000 + £250

6. Oktober

Chinese – Open Face

£2,000 + £200

10. bis 12. Oktober

EPT High Roller

£10,000 + £300

PokerZeit wird in diesem Jahr direkt aus London berichten.

 

2) Fortsetzung der durrrr-Challenge

Sage und schreibe über drei Jahre ist es her, dass sich Tom Dwan und Daniel Cates zu einem Heads-Up-Duell verabredeten.

50.000 Hände wollten die beiden im Rahmen der durrrr-Challenge 2 absolvieren, doch der Betrieb kam aus mehreren Gründen mächtig ins Stocken.

Tom Dwan ept london

Erst ging Full Tilt Poker vom Netz und dann dauerte es noch einmal fast ein Jahr, bis die beiden nicht gerade miteinander befreundeten Highroller sich wieder gemeinsam an einen Tisch setzten – zumindest im übertragenen Sinne.

Nun sollen die restlichen 30.000 Hände in akzeptabler Zeit absolviert werden, und am vergangenen Dienstag passierte tatsächlich etwas.

Rund 1.500 Hände trugen die beiden aus, und trotz der langen Pause hat sich nichts geändert: Cates spielte Dwan einmal mehr in Grund und Boden, gewann 200.000 Dollar und liegt damit im Gesamtergebnis 1,45 Millionen Dollar vorn.

Das aufzuholen dürfte selbst für einen Tom Dwan schwer werden, neben den Verlusten an den Tischen winken dann noch einmal 1,5 Millionen Dollar Minus für den Full Tilt-Pro, wenn Cates in der Gesamtwertung den Sieg davon trägt.

3) Auszahlung der amerikanischen Full-Tilt-Spieler

Recht seltsame Nachrichten gibt es aus den USA. Dort warten die Spieler mit Accounts bei Full Tilt Poker bis heute auf die Auszahlung ihrer Gelder, während dieser Prozess für alle anderen Spieler auf der Welt schon vor einem Jahr abgewickelt wurde.

Auszahlung

So richtig auf den Nägeln zu brennen, scheint die Rückzahlung aber nur ganz wenigen. Der langwierige Prozess der Rückzahlung begann mit einem Email-Versand an die insgesamt 1,4 Millionen betroffenen Spieler.

Allerdings reagierten darauf nur 23.500 Spieler, indem sie online ein Formular mit einer Petition zur Rückzahlung des Geldes ausfüllten, das sind gerade einmal 1,6 Prozent der Betroffenen.

Noch haben die Spieler allerdings bis 16. November Zeit, das Formular an die zuständigen Stellen abzuschicken. Klar ist aber auch, dass so mancher Low- oder Micro-Stakes-Grinder keine Lust auf das langwierige Auszahlungsverfahren hat, weil es sich schlicht nicht lohnt.

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