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		<title>Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</title>
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		<description>Erfahrene Spieler und Redakteure erklÃ¤ren optimale Online Pokerstrategien, mit denen AnfÃ¤nger und Fortgschrittene ihr Spiel verbessern kÃ¶nnen.</description>
		<language>en-us</language>
		
			<item>
				<title>Die innere Stimme â€“ noch mal was Ã¼ber Intuition</title>
				<description>&lt;p&gt;Den Artikel finden Sie Ã¼brigens &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/intuition-die-richtige-basis-fuer-gute-entscheidungen&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Aber es gibt Ã¼ber dieses Thema noch mehr zu sagen. Also: Intuition zum zweiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ich damit anfing, BÃ¼cher Ã¼ber Poker zu lesen â€“ leider tat ich das erst einige Zeit, nachdem ich damit angefangen hatte, Poker zu spielen â€“ fiel mir immer wieder auf, mit welcher Sicherheit die Autoren die StÃ¤rke einzelner HÃ¤nde bewerteten, obwohl das gar nicht meiner Wahrnehmung entsprach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich mochte HÃ¤nde wie K-Q, egal in welcher Farbe. Eine ziemlich gute Hand, dachte ich. Ich erhÃ¶hte damit aus frÃ¼her Position, bezahlte Raises damit, und gelegentlich setzte ich sogar einen Re-Raise damit an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber die BÃ¼cher widersprachen. AuÃŸerdem wurde mir langsam klar, dass gute Spieler diese &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-fuenf-gefaehrlichsten-starthaende-fuer-poker-anfaenger&quot;&gt;Hand fÃ¼r problematisch&lt;/a&gt; hielten und rieten, sie mit groÃŸer Vorsicht zu spielen, wenn Ã¼berhaupt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das verstand ich nicht. FÃ¼r mich sah sie immer noch wie eine klasse Starthand aus. Sie war besser als die meisten anderen HÃ¤nde und sie hatte sooooo viel Potenzial, vor allem suited. Und sie sah einfach hÃ¼bsch aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch das Leben Ã¤ndert sich. Jedesmal, wenn ich K-Q bekam, bekam ich ein merkwÃ¼rdiges GefÃ¼hl, so ein leichtes, aber unangenehmes Pieksen. Dasselbe passiert, wenn ich abgelaufene Wurst im KÃ¼hlschrank finde oder im Radio â€žLast Christmasâ€œ lÃ¤uft.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/scott-clements.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-scott-clements.jpg&quot; alt=&quot;scott clements&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Scott Clements hÃ¤tte ohne Intuition keine groÃŸen Erfolge gefeiert.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Dabei dachte ich mir eigentlich nichts groÃŸ dabei. Es war nicht so, dass ich mich bei dem Gedanken erwischte: â€žOh Man, die Karten sind ja viel zu bunt. Ich hasse bunt.â€œ Oder: â€žOh, KÃ¶nig-Dame. Bekanntlich kann diese Hand problematisch sein. Ich spiele besser vorsichtig.â€œ&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es war mehr eine intuitive Reaktion. Ein kleiner, abgelegener Teil meines Gehirns sendete negative GefÃ¼hle aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im besten Fall kommt Ihnen das bekannt vor. Alle guten Spieler erleben das. Ich gehe sogar so weit, zu behaupten, dass diese vagen Erkenntnisse, dass eine Hand schwierig zu spielen ist und die andere nicht, die Basis sind fÃ¼r die Empfehlungen, die wir in so vielen PokerbÃ¼chern lesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Ganze funktioniert ungefÃ¤hr so: Ein Typ setzt sich an den Tisch und fÃ¤ngt an, Poker zu spielen. Kriegt ein paar gute HÃ¤nde, spielt sie auf verschiedene Weise. Gewinnt, verliert, fÃ¤ngt wieder von vorne an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und so geht es weiter, Ã¼ber Stunden, Tage, Monate, Jahre. Langsam wird der Typ ziemlich gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum? Weil er jetzt HÃ¤nde wegwirft, die er anfangs noch gespielt hat, und jetzt HÃ¤nde spielt, die er anfangs noch weggeworfen hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum tut er das nur? Weil er immer wieder dieses merkwÃ¼rdige GefÃ¼hl bekommt, dass eine gewisse Hand gerne mit dem Verlust des gesamten Stacks einhergeht, und das eine gewisse Spielweise hÃ¤ufig sofortige Kopfschmerzen und den Abdruck der eigenen Hand auf der Stirn zur Folge hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie bitte, was sagen Sie da? â€žNa toll, ich habe immer noch keinen vernÃ¼nftigen Ratschlag bekommen, der mir hilft, mein Spiel zu verbessern?â€œ Eigentlich haben Sie das doch. Aber der Ratschlag ist gut versteckt. Gehen wir suchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Womit wir es hier zu tun haben, ist Psychologie fÃ¼r AnfÃ¤nger: Pawlowsche Konditionierung. Sabbernde Hunde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Davon haben Sie gehÃ¶rt, oder? Pawlow lÃ¤utete eine Glocke und fÃ¼tterte dann seine Hunde. Immer wieder. Irgendwann konnte Pawlow allein durch das LÃ¤uten der Glocke die Hunde zum Sabbern bringen, ohne ihnen Fressen zu zeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das funktioniert auch anders herum. Pawlow lÃ¤utete eine Glocke und verpasste dann einem Hund einen Elektroschock. Das Tier spÃ¼rt den Schmerz und die Angst und jault. Immer wieder.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/allen-cunningham-19560.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-allen-cunningham-19560.jpg&quot; alt=&quot;Allen Cunningham&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Cunninghams Intuition ist so gut, dass er sogar hÃ¶ren kann, wenn jemand K-Q aufnimmt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;SchlieÃŸlich reicht das LÃ¤uten der Glocke aus, um den Hund zum Jaulen zu bringen, weil er sofort Angst bekommt. Konditionierung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verstehen Sie, worum es mir geht? Ein Spieler bezahlt mit K-Q aus mittlerer Position einen UTG Raise von einem â€žRockâ€œ. Verliert sein Geld. SpÃ¼rt Schmerz und leidet. Immer wieder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Irgendwann bekommt er wieder K-Q in mittlerer Position. Aus frÃ¼her Position erhÃ¶ht ein solider Spieler. Unangenehmes GefÃ¼hl macht sich breit, wie der Anflug eines Schmerzes. Fold.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im letzten Schritt macht sich unser Held diese Erfahrung zunutze und wendet sie bewusst an. Dank seines messerscharfen Verstandes und seiner ausgeprÃ¤gten kognitiven FÃ¤higkeiten erkennt er, das K-Q gerade problematisch geworden ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Spieler setzt sich hin und schreibt ein Buch, in dem steht, dass K-Q eine Hand ist, die man mit Vorsicht genieÃŸen sollte. Ein AnfÃ¤nger liest das Buch, versteht aber nicht wirklich, was das bedeutet. Als der das nÃ¤chste Mal K-Q bekommt, denkt er, â€žprima Hand, ich calleâ€œ.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt macht dieser Artikel langsam Sinn, ja er erklÃ¤rt sogar das eine oder andere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So nÃ¤mlich sind die &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-hand-ranking&quot;&gt;Hand Rankings&lt;/a&gt; entstanden. Jetzt verstehen wir die Rolle, die Intuition fÃ¼r uns spielt, und wir verstehen, warum Ãœbung so eminent wichtig ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ohne all die Stunden, Tage, Wochen, Monate und Jahre der Praxis kÃ¶nnen wir die Bandbreite der verschiedenen Situationen gar nicht erfassen, in die wir am Tisch geraten, und ohne sie kÃ¶nnen wir auch nicht intuitiv reagieren. Und, jetzt verstehen wir auch, warum es so viele Internetspieler gibt, die so schnell und so gut sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Kleinigkeit muss ich noch loswerden. An der UniversitÃ¤t von Iowa gab es ein Experiment, das von Neurologen durchgefÃ¼hrt wurde. Es bestand in einem einfachen Kartenspiel, bei dem man Karten von zwei verschiedenen Decks ziehen konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deck A war so manipuliert, dass es eine extreme Varianz besaÃŸ. Man konnte groÃŸe Gewinn, aber auch groÃŸe Verluste einfahren. Auf lange Sicht besaÃŸ es einen negativen Erwartungswert, es kostete also Geld, damit zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deck B war ausgeglichener strukturiert, ohne groÃŸe Gewinne oder Verluste. Auf lange Sicht hatte es einen positiven Erwartungswert. Die Erwartungswerte waren aber nicht sehr unterschiedlich. Man musste ziemlich genau aufpassen, um sie Ã¼berhaupt zu erkennen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/phil--ivey-35590.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage320180-phil--ivey-35590.jpg&quot; alt=&quot;phil  ivey&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Intuition im Spiel, nicht in der Liebe.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Alle Spieler trugen wÃ¤hrend des Experiments einen fMRT, damit die Wissenschaftler ihre Gehirne beobachten konnten. Immer, wenn jemand von Deck A zog, wurden plÃ¶tzlich die Gehirnareale aktiv, die mit unangenehmen GefÃ¼hlen in Verbindung gebracht werden, und das geschah, bevor die Spieler verstanden hatten, worin sich die beiden Decks unterschieden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als man sie spÃ¤ter drauf ansprach, erklÃ¤rten sie, dass sie irgendwie ein ungutes GefÃ¼hl hatten, wenn sie an dieses Kartendeck dachten, aber sie wussten nicht recht, wieso. Ein Teil ihres Gehirns wusste es aber bereits, es wusste, bevor sie wussten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist Intuition, und darin liegt auch unsere Lektion fÃ¼r heute. Ãœben, Ã¼ben, Ã¼ben und auf die innere Stimme hÃ¶ren. Wenn Sie das merkwÃ¼rdige GefÃ¼hl bekommen, Chips zu riskieren sei gerade keine gute Idee, hÃ¶ren Sie darauf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie werden damit nicht immer richtig liegen, aber gerade oft genug, um Geld zu verdienen. Topspieler auf der ganzen Welt handeln so, und viele PokerbÃ¼cher basieren darauf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Artikel von Arthur Reber:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-allerschlechteste-hand&quot;&gt;Die allerschlechteste Hand&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/hirnfurz-und-zehner-regel&quot;&gt;Der Hirnfurz und die Zehner-Regel&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/poker-psychologie/doch-manche-haben-noch-mehr-pech&quot;&gt;Doch, manche haben noch mehr Pech.&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>So, 01 Jan 2012 08:00:00 -0500</pubDate>
				
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					<comments>http://www.pokerzeit.com/die-innere-stimme-intuition#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>ReziprokalitÃ¤t â€“ Wie Profite und Verluste entstehen</title>
				<description>&lt;p&gt;In meinem anderen Leben tue ich andere Dinge. Eins davon ist Lexikographie. Ich schreibe WÃ¶rterbÃ¼cher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir Wortschmiede sind harmlose Leute, und scherzhaft werden wir manchmal als â€žLohnsklavenâ€œ bezeichnet, aber wir haben eine Funktion. Wir versuchen, den Gebrauch der Sprache in die richtigen Bahnen zu lenken. Wir wollen sie nicht eingrenzen, sondern vielmehr formen, ihre Grenzen ausloten und konnotative Einsichten verÃ¶ffentlichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn mir ein neues Wort begegnet, laufe ich gerne ein bisschen damit herum und trainiere seine Verwendung. â€žReziprokalitÃ¤tâ€œ war dafÃ¼r sehr gut geeignet. Ich konnte damit so viel Ã¼ben, dass ich wohl sogar ein paar Pfund abgenommen habe. Jedenfalls brach mir mehrfach der SchweiÃŸ aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Wort habe ich von Tommy Angelo, dessen Buch Elements of Poker mich beeindruckt hat und auf das ich mich hier beziehe. Dieser Mann hat was Ã¼ber Poker zu sagen. Er liebt Poker. Und er liebt es, anderen Leuten etwas darÃ¼ber beizubringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interessanterweise stehen in seinem Buch kaum konkrete Pokertipps, und zwar hauptsÃ¤chlich, weil er davon Ã¼berzeugt ist, dass man diese nur einzelnen Spielern zukommen lassen sollte. Stattdessen spricht er lieber Ã¼ber das Leben, allgemeine Theorien und darÃ¼ber, wie man Poker aus einer neuen Perspektive betrachten lernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu seinen innovativen Ideen gehÃ¶rt das Konzept der ReziprokalitÃ¤t. Mein Rechtschreibprogramm mag das Wort Ã¼berhaupt nicht. Tommys Neologismus war notwendig, weil sich dahinter eine Lektion verbirgt, die man vorher nicht so einfach mit einem Wort erklÃ¤ren konnte. So entstehen Ã¼brigens eine Menge neue Worte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Wort leitet sich allerdings von einem bereits existierenden Begriff ab: â€žreziprokâ€œ. Das WÃ¶rterbuch der Psychologie definiert es folgendermaÃŸen: â€žReziprok beschreibt ein VerhÃ¤ltnis, in dem die beteiligten Elemente in koordinierter Wechselbeziehung zueinander stehen.â€œ&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/phil-hellmuth2.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage320180-phil-hellmuth2.JPG&quot; alt=&quot;phil hellmuth2&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Phil Hellmuth fehlt nach einem Bad Beat ein wenig die koordinierte Wechselbeziehung.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Gar nicht schlecht, wenn auch ein bisschen ungelenk. So definiert Tommy Angelo seinen Begriff:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;â€žJeder Unterschied zwischen Ihnen und Ihren Gegnern, der Ihr Verhalten beeinflusst.â€œ&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist klarer und bringt es auf den Punkt. Sehr schÃ¶n. Ich schreibe fÃ¼r Akademiker, er fÃ¼r Pokerfreaks. Aber wir haben beide dieselben grundlegenden Ansichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angelo fÃ¤hrt fort: â€žReziprokalitÃ¤t bedeutet, dass in einer Situation, in der Sie und Ihr Gegner sich gleich verhalten, kein Geld flieÃŸt. Wenn Sie sich aber unterschiedlich verhalten, flieÃŸt Geld.â€œ&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und das scheint mir eine der wichtigsten Pokertheorien zu sein, denen ich je begegnet bin. Sie ist fÃ¼r die Entwicklung guten Spiels genauso wichtig wie der alte Klassiker: â€žHohe Paare spielen sich heads-up besonders gut.â€œ Das neue Konzept ist allerdings komplexer, und es bedarf genauerer Analyse, um es in die Praxis umzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit Sie verstehen, warum Sie hier einem Juwel der Pokertheorie begegnet sind, lassen Sie sich die folgende Aussage einmal genÃ¼sslich auf der Zunge zergehen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;â€žVor dem Flop gewinnen Pocket Asse kein Geld.â€œ&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt verziehen Sie bitte nicht das Gesicht. Sehen wir uns diese Aussage mal aus der Perspektive der ReziprokalitÃ¤t an. Fast jeder spielt Asse auf dieselbe Weise: Mit einem Raise oder einem Reraise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Limit Holdâ€™em wird einfach gebettet wie nichts Gutes. In No Limit versucht man, ein wenig zu lavieren und die Chips irgendwie in vor dem Flop die Mitte zu bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit sind Pocket Asse vor dem Flop gar nicht mehr so wichtig, und zwar hauptsÃ¤chlich, weil jeder damit auf dieselbe Weise umgeht. Es gibt also keine ReziprokalitÃ¤t.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/liz-lieu-shooting-range.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage320180-liz-lieu-shooting-range.jpg&quot; alt=&quot;liz lieu shooting range&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;So reagiert sich Liz Lieu ab, wenn ihre Asse verlieren.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ich will damit nicht sagen, dass Sie sich nicht freuen sollten, wenn Sie Asse bekommen. Ihr Wert entwickelt sich aber hauptsÃ¤chlich nach dem Flop. Man muss sie richtig spielen und das Beste daraus machen, oder die Verluste so gut wie mÃ¶glich eingrenzen, wenn das Board ungÃ¼nstig verlÃ¤uft. Handeln Sie nicht nach dieser Maxime, aber ihre Gegner tun es, dann tritt ReziprokalitÃ¤t auf, und sie sitzen im falschen Boot.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus Sicht der ReziprokalitÃ¤t fragen wir uns nun folgendes: Welche Hand ist in Holdâ€™em die beste? Oder besser gesagt, welche Gruppe von HÃ¤nden ist die beste?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Antwort lautet: Die HÃ¤nde, die Sie besser spielen als Ihre Gegner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht gefÃ¤llt Ihnen diese Antwort nicht, aber so ist es nunmal. Angenommen, Sie sind ein Spezialist fÃ¼r Q-Js, und Sie spielen diese Hand besser als sonst jemand auf der Welt. Was folgt daraus?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daraus folgt, dass Sie erstens mehr gewinnen, wenn Sie diese Hand halten, als jeder andere, und zweitens, dass Sie weniger Geld verlieren als andere, wenn Sie mit der Hand nicht gewinnen. Dank des Konzepts der ReziprokalitÃ¤t wissen Sie nun, dass das eine gute Hand fÃ¼r Sie ist, und das Sie danach Ausschau halten sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;NatÃ¼rlich gilt es immer, die GrÃ¶ÃŸe der Stacks, die Position, die FÃ¤higkeiten der Gegner mit einzubeziehen usw., aber die These steht. Sie ist wahr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine interessante Begleiterscheinung dieses Prinzips: FÃ¼r richtig gute Spieler sind die proftabelsten HÃ¤nde meistens marginale wie T-8s oder 8-7o.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/allen-cunningham-19862.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-allen-cunningham-19862.jpg&quot; alt=&quot;Allen Cunningham&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Allen Cunningham spielt T-8s besser als die meisten Spieler der Welt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Und jetzt verstehen wir auch, warum Angelo in seinem Buch keine konkreten Spieltipps fÃ¼r konkrete Situationen gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sollten also versuchen, die Textur des Spiels besser zu verstehen, sich in Ihre Gegner hineinzufÃ¼hlen und nach Situationen suchen, in denen die ReziprokalitÃ¤t zu Ihren Gunsten ausschlÃ¤gt und das Geld in Ihre Richtung flieÃŸt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt ist auch klar, warum sehr gute Spieler gerne viele Flops sehen. Sie spielen schwierige HÃ¤nde einfach besser als ihre Gegner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie gerne High Stakes Poker oder Ã¤hnliche Shows sehen, haben Sie sicherlich auch schon den Kopf geschÃ¼ttelt und sich gefragt, wie und warum Tom Dwan oder Antonio Esfandiari eine bestimmte Hand so gespielt haben, wie sie sie eben gespielt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Antwort lautet: Sie wissen, dass sie nach dem Flop einfach besser spielen als andere. Sie glauben, und das zu Recht, dass sie die typischen â€žProblemhÃ¤ndeâ€œ besser spielen als ihre Gegner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb sind das die HÃ¤nde, mit denen sie auf lange Sicht Profit erzielen. Es handelt sich schlicht um positive ReziprokalitÃ¤t.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ãœbrigens wird das Spiel auf dem Flop inzwischen hÃ¤ufiger thematisiert. Ich habe mich dem Thema deshalb &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/das-spiel-auf-dem-flop-15-simple-psychologie&quot;&gt;in einer kleinen Serie&lt;/a&gt; etwas intensiver gewidmet.&lt;/p&gt;
Mit reziproken GrÃ¼ÃŸen,Arthur Reber
&lt;p&gt;Weitere Artikel von Arthur Reber:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/hirnfurz-und-zehner-regel&quot;&gt;Der Hirnfurz und die Zehner-Regel&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/bad-beats-und-das-groe-jammern&quot;&gt;Bad Beats und das groÃŸe Jammern&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/aggressivitat-testosteron-selbstbewusstsein-pokerstrategie&quot;&gt;AggressivitÃ¤t, Testosteron und Selbstvertrauen&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 22 Dez 2011 06:00:00 -0500</pubDate>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Poker â€“ Der Hirnfurz und die Zehner-Regel</title>
				<description>&lt;p&gt;Hier ist eine Hand, in der ich letztens â€žbrokeâ€œ gegangen bin. Ich will Ihr Mitleid nicht, ehrlich gesagt, ich verdiene es gar nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich schreibe diesen Artikel, weil die Situation, in die ich geriet, hÃ¤ufig auftritt und aus psychologischer Sicht interessant ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt einen Fachausdruck fÃ¼r diese Art von Konstellation. Man nennt sie Hirnfurz. (Also gut, dann ist es eben kein Fachausdruck.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir spielen $2/$5 No Limit Holdâ€™em. Ich sitze am Button mit einem Stack von etwas Ã¼ber 1000 Dollar. Der Spieler rechts von mir hat gerade einen extrem hÃ¤sslichen Bad Beat bekommen und tilted wie ein Flipperautomat mit drei Beinen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er hat also noch einmal fÃ¼r $300 nachgekauft. Der Big Blind ist ein solider, guter Spieler. Sein Stack ist grÃ¶ÃŸer als meiner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es wird zu Tiltboy gecheckt, und er erhÃ¶ht auf $35 (die Partie ist sehr aggressiv, und Open Raises zwischen fÃ¼nf und zehn Big Blinds sind die Regel).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich insta-calle mit A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;, und noch wÃ¤hrend ich die sieben roten Chips Ã¼ber die Linie schiebe, hÃ¶re ich eine Stimme in mir rufen: â€žHirnfurz, Reber. Du bist ein Idiot!â€œ&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum dominiert das Negative?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein interessanter Moment, psychologisch gesehen. Im Bruchteil einer Sekunde wurde mir klar, dass ein Call hier nicht der beste Spielzug war (Warum? Das lesen Sie weiter unten.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beide Gedanken (â€žguter Callâ€œ und â€žschlechter Callâ€œ) kamen mir gleichzeitig in den Sinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum aber dominierte der letztere Gedanke? Warum konnte mein Gehirn, das mir doch schon so viele Jahrzehnte treue Dienste leistet, mich hier nicht positiv denken lassen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Behalten Sie das im Hinterkopf, wÃ¤hrend wir die Hand durchgehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der SB foldet, der solide Big Blind callt. Der Pot betrÃ¤gt nun $97. Der Flop fÃ¤llt A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich treffe Trips und einen Backdoor Flush Draw. Der BB checkt, Tiltboy setzt $75.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bezahle nur, um einen Call des BB zu induzieren. Es funktioniert. Der Pot betrÃ¤gt nun $322.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem Turn kommt die 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Ich ziehe jetzt auch noch zum Nut Flush. Der BB checkt noch einmal, und Tiltboy geht mit seinen restlichen $190 all-in.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von mir kommt wieder ein Smooth Call. Der BB erhÃ¶ht auf $500.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/hellmuth.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-hellmuth.jpg&quot; alt=&quot;hellmuth&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Sogar die Gegner von Phil Hellmuth wachen manchmal mit einer Hand auf.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Warum so viel?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hoppla! Ãœberraschung. Mein erster Gedanke ist, â€žwarum so viel?â€œ&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es kommt mir so vor, als wolle er mich mit einem schwÃ¤cheren Ass aus der Hand drÃ¼cken. Wenn er ein Monster hÃ¤tte, wÃ¼rde er doch einfach smooth callen, oder?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also verkÃ¼nde ich mein dramatisches insta All-in und wedele mit den HÃ¤nden Ã¼ber meinen Chips herum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch bevor der Luftzug Ã¼berhaupt den Tisch Ã¼berquert hat, schreit die Stimme in mir: â€žAlter, wenn das eben schon miserabel war, dann hast du dich soeben zum Oberidioten dieses Planeten befÃ¶rdert.â€œ&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und tatsÃ¤chlich. NatÃ¼rlich kommt der Call und natÃ¼rlich zeigt er mir Pocket FÃ¼nfen. Nur damit es auch richtig weh tut, kommt auf dem River der Flush an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ãœbrigens schmeiÃŸt Tiltboy ein Paar Damen offen auf den Tisch (vergessen Sie nicht, dass sogar Spieler, die Phil Hellmuth aufs Korn nehmen wollen, manchmal mit einer Hand aufwachen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wann ging es bergab?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ok, sehen wir uns nun die Hand genauer an, um herauszufinden, was schief gelaufen ist. Und dann kommen wir zur Psychologie des Hirnfurzes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein erster Fehler war, vor dem Flop nur zu callen. Es ist kein grober Fehler, aber ein Raise wÃ¤re besser gewesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tiltboy kann hier alles MÃ¶gliche haben. Ich bin fast immer Favorit, und ich muss hier versuchen, ihn zu isolieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Indem ich einen der Blinds in die Hand lasse, mache ich die Sache unnÃ¶tig kompliziert. Ein Raise auf etwa $100 hÃ¤tte das erledigt â€“ ich wÃ¤re die Blinds losgeworden und hÃ¤tte Tiltboy schon pot-committed gehabt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der zweite Fehler besteht darin, dass ich nicht alle mÃ¶glichen HÃ¤nde des BB durchgegangen bin.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/chip-stack-34420.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-chip-stack-34420.jpg&quot; alt=&quot;chip stack 34420&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Jeder Hirnfurz kostet Sie einen Stack.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wahrscheinlich hÃ¤tte ich sowieso alle meine Chips riskiert, aber ich hÃ¤tte wenigstens vorher darÃ¼ber nachdenken sollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das wichtigste Merkmal des Hirnfurzes&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also, was war hier entscheidend? Ich sage nur ein Wort: Tempo.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tempo ist das Wahrzeichen des Hirnfurzes. Man findet ihn in ultraschnellen Calls und plÃ¶tzlichen All-in Moves.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie scheinen aus dem Nichts zu entstehen. Fast immer handelt es sich um Fehler, und fast immer um schwer wiegende.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Hirnfurz kostet Sie nicht nur ein paar Chips. Er kostet Sie Stacks.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus psychologischer Sicht basieren Sie auf einer Hierarchie der Gewohnheiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den meisten Situationen haben wir eine ganze Bandbreite von Reaktionen im Repertoire, ein Arsenal mÃ¶glicher Verhaltensformen, die hierarchisch geordnet sind. Diejenigen, die am wahrscheinlichsten sind, stehen ganz oben, die unwahrscheinlichsten Reaktionen ganz unten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hierarchien werden von oben nach unten abgearbeitet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die an der Spitze stehenden Reaktionen sind meistens diejenigen, die wir zuerst gelernt haben und die uns am gelÃ¤ufigsten sind. Aber auch die anderen sind da, in unserem Gehirn, und sie warten, und sie lauern.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/guy.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-guy.jpg&quot; alt=&quot;guy&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Viele Spieler sind immer auf Autopilot.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Spieler spielen mehr oder weniger auf Autopilot. Folds, Calls, Raises, sie alle werden ziemlich nach Standard eingesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Reaktion wird durch die Hierarchien bestimmt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den meisten FÃ¤llen ist das auch in Ordnung. Ein Call mit A-K vom Button, wenn nur noch zwei Spieler dahinter sitzen, die beide keine Position haben werden, ist fÃ¼r die meisten Spieler der in der Hierarchie ganz oben angelegte Spielzug.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Ebene darunter liegt der Re-Raise, um mehr Geld in den Pot zu bringen und um den Gegner zu isolieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;HÃ¤ufig nehmen sich Spieler aber nicht genug Zeit, um in der Hierarchie nachzusehen, bevor sie den Raise callen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jett wirdâ€™s stressig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wie steht es mit einem All-in? Stress war hier der Schuldige.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir unter Stress stehen, oder wenn wir Ã¼berrascht werden, ist die Wahrscheinlichkeit noch grÃ¶ÃŸer, dass wir dem ersten Impuls nachgeben, also der Spitze der Hierarchiepyramide.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir denken einfach nicht grÃ¼ndlich genug nach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau das ist hier auch passiert. Ich war Ã¼berrascht (und stand natÃ¼rlich auch unter Stress) von dem Raise und verlieÃŸ mich auf meinen ersten Read, anstatt noch einmal gedanklich nachzubohren.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/cunningham.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-cunningham.jpg&quot; alt=&quot;cunningham&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Die LÃ¶sung? ZÃ¤hlen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ãœbrigens ist Stress ein extrem wichtiger Faktor fÃ¼r Poker. Ich werde an anderer Stelle nÃ¤her darauf eingehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zehner-Regel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun kennen wir also das Problem. Aber was ist die LÃ¶sung?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier ist mein Vorschlag: Die Zehner-Regel. Jede Situation, die nach einer Bet, einem Raise oder einem Call in HÃ¶he von mehr als zehn Big Blinds geradezu schreit, lehnen Sie sich zurÃ¼ck und zÃ¤hlen Sie bis zehn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie mÃ¼ssen nicht nachdenken. ZÃ¤hlen Sie einfach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der ursprÃ¼ngliche Impuls vergeht, und Sie erhalten Zeit, um sich die Alternativen anzusehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist nicht ganz einfach, diese Regel umzusetzen, und zwar aus einem ebenso offensichtlichen wie paradoxen Grund: Es ist ein neues Verhaltensmuster, und deshalb steht es in der Hierarchie ganz unten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warten Sie es ab. Schneller als Sie glauben, werden Sie sich in der Situation wiederfinden, dass Ihre Lippen noch die Worte â€žall-inâ€œ formen, wÃ¤hrend eine Stimme in Ihrem Gehirn schon ruft: â€žHirnfurz! Du hast vergessen bis zehn zu zÃ¤hlen!â€œ&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 09 Dez 2011 01:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/hirnfurz-und-zehner-regel</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/hirnfurz-und-zehner-regel</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/hirnfurz-und-zehner-regel#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Wie KurzschlÃ¼sse sich langfristig auswirken</title>
				<description>&lt;p&gt;Was folgte, war das er seine Chips verschwendete und schlieÃŸlich als Elfter ausschied, wofÃ¼r er $475.000 erhielt. Bedenkt man, dass es fÃ¼r Platz eins $8,2 Mio. gab, war dies der wahrscheinlich teuerste Blow-up der Pokergeschichte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nguyen konnte sich teilweise rehabilitieren, indem er die $50k HORSE Championship gewann, aber obwohl er dort knapp $2 Mio. kassierte, bliebt eine Differenz von $7,7 Mio. zu einem mlglichen Gesamtgewinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und obwohl man natÃ¼rlich schon in einer privilegierten Situation sein muss, um auf so hohem Niveau jammern zu kÃ¶nnen, dasselbe Prinzip passiert auch auf weit niedrigerem Niveau.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Warum das Schlechte das Gute Ã¼berwiegt&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Solche Meltdowns oder Blow-ups genannte Fehler sind das Teuerste, was einem passieren kann. Ein Meltdown kann schnell drei Winning Sessions aufweigen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/mike-matusow-10744.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-mike-matusow-10744.jpg&quot; alt=&quot;mike matusow 10744&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Lernen Sie aus Mikes Fehlern.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir als Beispiel ein $1000 Buy-in Cash Game. Es ist eine tighte, schwierige Partie, aber als langfristiger Winning Player gelingt im Durchschnitt ein Plus von $300 pro Session.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollten Sie in einer solchen Partie einen Meltdown erwischen, kÃ¶nnen Sie von GlÃ¼ck sagen, wenn Sie das nur ein Buy-in kostet. Den Verlust von $1000 haben Sie erst nach 3,3 Winning Sessions wieder hereingeholt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu einem solchen Fehler gibt es leider auch kein positives Gegengewicht, mit dem man ihn wieder ausgleichen kÃ¶nnte. Ein Verdoppler ist der Gegenpart zum kompletten Stackverlust. Ein Lucky Draw ist der Gegenpart zum Bad Beat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber es gibt keinen Anti-Meltdown, der Sie wieder auffÃ¤ngt.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Der Online-Meltdown&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ein Meltdown zuhause, ohne Zeugen, kann fÃ¼r jeden Pokerspieler das Ende bedeuten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Live kostet Sie der Meltdown ein Buy-in, online kann er Ihre gesamte Bankroll auffressen. Es ist erstaunlich einfach, in einen solchen Meltdown hineinzurutschen, nachdem man auf seinem Ã¼blichen Level ein Buy-in verloren hat, dann â€žScheiÃŸ draufâ€œ ruft und das Geld auf einem hÃ¶heren Level zurÃ¼ckholen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dieser Einstellung ein Level aufzusteigen, ist keine gute Idee. Eigentlich hofft man nur darauf, GlÃ¼ck zu haben und denkt gar nicht richtig darÃ¼ber nach. Die Chancen stehen damit denkbar schlecht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn Sie in dieser Situation gar nicht Ihre gesamte Bankroll am Start haben, der noch grÃ¶ÃŸere Verlust, der Ihnen jetzt bevorsteht, macht wahrscheinlich alles noch schlimmer, und die Spirlae beginnt sich zu drehen. Rebuys, weitere LevelsprÃ¼nge, weitere FlÃ¼che, kaputte Monitore â€¦ und 30 min spÃ¤ter ist die Bankroll futsch.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/daniel-negreanu-12737.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-daniel-negreanu-12737.jpg&quot; alt=&quot;daniel negreanu 12737&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Daniel Negreanu hat seine Meltdowns lÃ¤ngst hinter sich gelassen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h3&gt;Kann man aus Fehlern lernen?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Es gibt Spieler, die gerade fÃ¼r ihre Blow-ups bekannt sind. Mike Matusow ist deswegen bei vielen Cash Games ein gern gesehener Gast.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie schon mehrfach in einer solchen Situation waren, wird es Ihnen schwerfallen, langfristig positive Erfolge am Pokertisch zu erzielen. Auch wenn Sie sich durch die Meltdowns nicht unterkriegen lassen, ist das Wissen darum, immer wieder hunderte von Big Blinds aus dem Fenster zu werfen, furchterregend und kratzt am Selbstbewusstsein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Keine gute Ausgangssituation fÃ¼r Poker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gute Spieler lernen aus ihren Blow-ups, sie sind es irgendwann leid, sich stÃ¤ndig selbst zu schaden und vermeiden daraufhin gewisse Fehler. Viele von ihnen sind sogar fÃ¼r vergangene Fehler dankbar, weil diese nun nicht mehr zwischen ihnen und ihren zukÃ¼nftigen Zielen und TrÃ¤umen stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie ein guter, langfristig erfolgreicher Pokerspieler werden wollen, der gutes Bankroll-Management betreibt, werden Sie auf Dauer hÃ¶here Limits spielen und ein grÃ¶ÃŸeres StÃ¼ck vom Kuchen abbekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie Ihre Meltdowns hinter sich gelassen haben, als Sie noch auf niedrigen Levels unterwegs waren, wird Ihnen das fÃ¼r die Zukunft als High-Stakes-Spieler jede Menge neues Selbstvertrauen einflÃ¶ÃŸen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Strategie-Artikel von Sean Lind:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/fnf-regeln-fr-ihre-onlinebankroll&quot;&gt;FÃ¼nf Regeln fÃ¼r Ihre Online-Bankroll&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/starke-hand-kleiner-pot-teil-1-der-denkfehler&quot;&gt;Starke Hand, kleiner Pot Teil 1: der Denkfehler&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 24 Nov 2011 12:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/bankroll-management/wie-kurzschlusse-sich-lanfristig-auswirken</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/bankroll-management/wie-kurzschlusse-sich-lanfristig-auswirken</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/bankroll-management/wie-kurzschlusse-sich-lanfristig-auswirken#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Doch, manche haben noch mehr Pech!</title>
				<description>&lt;p&gt;Banal, aber wahr: Sie kÃ¶nnen nichts an den Karten Ã¤ndern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jeder, der auch nur ein bisschen Poker gespielt hat, weiÃŸ das, aber nur wenige handeln auch danach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der GroÃŸteil der Spieler beklagt sich immer wieder darÃ¼ber, wie viel Pech sie haben, jammern Ã¼ber die blÃ¶den Karten, wettern darÃ¼ber, nie einen Flop zu treffen und Suck-outs von irgendwelchen Idioten zu kriegen, die einfach callen und beten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie jemals ein halbwegs guter Spieler werden wollen, gewÃ¶hnen Sie sich das ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie bekommen Karten, und Sie spielen sie. Also mÃ¼ssen Sie lernen, Ihre Karten so gut wie mÃ¶glich zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geben Sie auf, wenn Sie wissen, dass Sie verlieren. LÃ¤cheln Sie freundlich, wenn Ihr Gegner einen 2-Outer trifft, auch wenn es in dieser Session schon das dritte Mal ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und, natÃ¼rlich, seien Sie dankbar, wenn Sie Ihre Hand treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das richtige StÃ¼ck vom Kuchen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was Sie hier gelesen haben, ist so offensichtlich, dass Sie sich vielleicht schon fragen, was es Ã¼berhaupt in einem Strategieartikel zu suchen hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun, ich mÃ¶chte hier ein bisschen Ã¼ber GlÃ¼ck sprechen und darÃ¼ber, was es bedeutet, das richtige StÃ¼ck vom Kuchen abzukriegen, und was es bedeutet, wenn die alten Hasen davon reden, dass sich auf lange Sicht alles ausgleicht.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/gus-hansen.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-gus-hansen.jpg&quot; alt=&quot;gus hansen&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Gus Hansen - 2% GlÃ¼ck auf lange Sicht.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Gus Hansen wurde einmal von einem Journalisten gefragt, wie viel Poker mit GlÃ¼ck zu tun hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hansen antwortete, dass der Ausgang jeder Session wahrscheinlich zu 90% von GlÃ¼ck abhÃ¤ngt. Ãœber einen Monat gesehen seien es noch 10-15%, und Ã¼ber ein ganzes Jahr ca. 2-5%.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grob geschÃ¤tzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hansen hat Recht â€“ alle Profispieler berufen sich auf die Annahme, dass sich das GlÃ¼ck auf lange Sicht ausgleicht und das KÃ¶nnen letztlich entscheidet. WÃ¤re das anders, gÃ¤be es ja gar keine Profis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt keine professionellen Craps-Spieler, keine Baccarat-Profis und keine Roulette-Profis (auch wenn es BÃ¼cher gibt, die Ihnen das zu suggerieren versuchen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist auch unmÃ¶glich, und zwar wegen der mathematischen Gegebenheiten dieser Spiele.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrheit der Mathematik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer komplexen Situation ist die mathematische LÃ¶sung noch komplexer, und damit meiner Ansicht nach auch interessanter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Wahrheit gibt es natÃ¼rlich Leute, die mehr GlÃ¼ck hatten als andere, und solche, die weniger GlÃ¼ck hatten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe hatten mit Absicht kursiv gesetzt, und Ihnen wird gleich klar werden, warum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es stimmt, dass der GlÃ¼cksfaktor sinkt, je mehr HÃ¤nde man gespielt hat, aber er verschwindet nie vollstÃ¤ndig. Stattdessen spielt er fÃ¼r immer eine Rolle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Versuchen Sie mal, es so zu sehen: Sagen wir, es gÃ¤be einen theoretischen Erwartungswert (EV) fÃ¼r jede mÃ¶gliche Hand aus jeder mÃ¶glichen Position und unter allen mÃ¶glichen verschiedenen Bedingungen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/durrrr-alt.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-durrrr-alt.jpg&quot; alt=&quot;durrrr alt&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wir haben nicht genug Zeit fÃ¼r unendlich viele HÃ¤nde.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Damit hÃ¤tten wir eine Unzahl der wildesten Situationen, bizarrsten HÃ¤nde und verrÃ¼ckten Suck-outs abgedeckt, bei der auÃŸerdem noch eine Reihe verschiedener Faktoren eine Rolle spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus mathematischer Sicht wird der Erwartungswert in graphischer Darstellung aber der GauÃŸschen Normalverteilung nahekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;HÃ¤nde, die auf lange Sicht einen miserablen Erwartungswert haben, werden nicht sehr oft gespielt und tauchen in der Grafik ganz links auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die HÃ¤nde mit dem hÃ¶chsten Erwartungswert sind ebenfalls selten zu finden (weil hier eben mehrere Faktoren zusammenkommen mÃ¼ssen). Sie liegen ganz rechts in unserer Grafik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;HÃ¤nde mit mittelmÃ¤ÃŸigem Erwartungswert machen das Gros der HÃ¤nde aus. Sie sind fÃ¼r die hohen Werte in der Mitte unserer Grafik verantwortlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Q-7 wird auch als â€žComputerhandâ€œ oder â€žBreak-even-Handâ€œ bezeichnet. Sie ist sozusagen die durchschnittlichste Hand Ã¼berhaupt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus der Verteilung in unserer Grafik bekommt jeder Spieler bei allen Sessions seines Lebens Karten, und in der Theorie sind es sogar â€ždie gleichenâ€œ Karten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Wirklichkeit wird diese gleiche Verteilung auf alle Spieler aber erst erreicht, wenn unendlich viele HÃ¤nde gedealt wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ehrlich gesagt, habe ich nicht so viel Zeit, und Sie auch nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Verteilung des GlÃ¼cks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sind Sie noch da? Jetzt wirdâ€™s lustig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;WÃ¼rde man das GlÃ¼ck jedes Spielers grafisch darstellen (also den EV aller HÃ¤nde, die ein Spieler bekommt), erhielten wir ebenfalls eine Normalverteilung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gÃ¤be aber Spieler, die nicht direkt auf der Kurve liegen sondern etwas darÃ¼ber oder darunter. Und manche lÃ¤gen sogar weit darunter oder darÃ¼ber.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/Ben-Lamb.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-Ben-Lamb.jpg&quot; alt=&quot;Ben Lamb&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Manche haben eben einfach mehr GlÃ¼ck.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Mit anderen Worten, es gibt Leute, die mehr GlÃ¼ck haben, und solche, die weniger GlÃ¼ck haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das muss so sein! Es ist eben wie im richtigen Leben. Keine Regel ohne Ausnahme.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manche Leute werden Ã¼berfahren oder vom Blitz getroffen, oder sie werden krank. Manche leben am FuÃŸ eines Vulkans oder in Paderborn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anderen dagegen fÃ¤llt einfach alles zu. Sie werden in Blankenese geboren und gewinnen dann noch im Lotto.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lotto hat Ã¼brigens von allen GlÃ¼cksspielen die schlechtesten Odds. Trotzdem gibt es Leute, die schon dreimal sechsstellige Summen gewonnen haben. Drei Mal!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei so vielen Lottospielern muss es aus statistischen GrÃ¼nden einfach Leute geben, denen so etwas passiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie einer dieser Typen sind, dann haben Sie im GlÃ¼cksspiel des Lebens gewonnen und werden auch glÃ¼cklich sterben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also. Wir mÃ¼ssen die Karten spielen, die wir eben bekommen, und das so gut wie mÃ¶glich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es hat keinen Zweck, Ã¼ber Pech zu reden, weil es sich nicht Ã¤ndern lÃ¤sst. Jammern schadet Ihrem Spiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spielkarten haben kein GedÃ¤chtnis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrheit ist, dass manche von Ihnen, liebe Leser, die sich Ã¼ber ihr Pech beklagen, die nie ihre 3-Outer treffen und stÃ¤ndig von irgendwelchen Idioten abkassiert werden, die dÃ¤mliche Calls machen, schlicht und einfach recht haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrheit tut weh. Sie hatten wirklich Pech.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist Ihnen die Vergangenheitsform im letzten Satz aufgefallen? Karten haben kein ErinnerungsvermÃ¶gen, sie wissen nicht, dass Sie in letzter Zeit stÃ¤ndig von dem Zufallsgenerator, der die Karten gibt, Ã¼ber den Tisch gezogen wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie kÃ¶nnen heute Abend in Ihrer Session mit genauso viel GlÃ¼ck rechnen wie sonst, nicht mehr, aber auch nicht weniger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also machen Sie Ihr Spiel und regen Sie sich nicht auf. Man kann ja doch nix machen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Weitere Artikel von Arthur Reber:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/aggressivitat-testosteron-selbstbewusstsein-pokerstrategie&quot;&gt;AggressivitÃ¤t, Testosteron und Selbsvertrauen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/range-balancing&quot;&gt;Die ausgeglichene Range&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-allerschlechteste-hand&quot;&gt;Die allerschlechteste Hand&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/interne-tells-oder-einfach-nur-tilt&quot;&gt;Tell oder Tilt?&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 18 Nov 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/poker-psychologie/doch-manche-haben-noch-mehr-pech</link>
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				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>HÃ¤nde mit Showdown Value richtig spielen</title>
				<description>&lt;p&gt;Sie verschenken immer wieder Geld, indem Sie setzen oder erhÃ¶hen, wenn sie eigentlich einfach den Showdown annehmen sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man eine Hand mit Showdown Value hÃ¤lt, besteht die Equity darin, den Showdown zu erreichen und zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also muss das Ziel darin bestehen, den Showdown (mÃ¶glichst gÃ¼nstig) zu erreichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Showdown Value erkennen und bewerten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Hand mit Showdown Value ist eine Hand, die nicht wirklich stark genug ist, um sie for Value zu betten, aber stark genug, um im Showdown die beste Hand zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wie so oft in Poker lautet die Antwort auf die Frage â€žwelche Hand hat Showdown Value?â€œ mal wieder â€žes kommt darauf anâ€œ.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es kommt auf die Textur des Boards an, die Action, den Gegner, das eigene Tischimage, letztlich auf alles MÃ¶gliche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Goldene Regel fÃ¼r eine Hand mit Showdown Value lautet, sie muss stark genug sein fÃ¼r den Showdown, ist aber nicht stark genug fÃ¼r die Value Bet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Frage, die man sich stellen muss lautet: Wird mich eine schlechtere Hand als meine callen oder eine bessere als meine folden?&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/erika-moutinho.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-erika-moutinho.jpg&quot; alt=&quot;erika moutinho&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wird eine schlechtere Hand meine Bet bezahlen?&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir halten J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;, erhÃ¶hen in unserer $1/$2 Partie auf $6, und der Big Blind bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Flop fÃ¤llt A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 2&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;. Der Big Blind checkt und wir setzen $10.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Call. Der Turn ist der K&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;. Er checkt und wir checken hinterher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem River fÃ¤llt die Q&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;, und der Big Blind checkt noch einmal.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Frage lautet fÃ¼r uns nun: â€žWenn ich diesen River bette, werde ich dann von einer Hand bezahlt, die schlechter ist als mein Paar Buben?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei diesem Beispiel lautet die Antwort eindeutig NEIN.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ok, was passiert bei einem Check? Ist es mÃ¶glich, dass unsere Buben noch gut sind?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Absolut ja. Unser Gegner kann einen Draw halten oder ein niedrigeres Paar. Damit halten wir auf jeden Fall die bessere Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also sollten wir in diesem Fall hinterher checken und den Showdown annehmen, denn fÃ¼r eine Bet hat unsere Hand nicht genug Value.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein etwas komplizierteres Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir halten 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; und erhÃ¶hen aus dem Cut-off auf $8. Der Big Blind bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Flop fÃ¤llt 4&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der BB checkt, und wir setzen $12. Call. Auf dem Turn fÃ¤llt die 8&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;, und der Big Blind checkt. Was tun wir?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem Flop haben wir eine Continuation Bet gespielt. Zu diesem Zeitpunkt haben wir keinerlei Showdown Value, also kÃ¶nnen wir Equity nur aus einer C-Bet gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir versuchen damit, den Gegner zum Fold zu zwingen, weil wir die Hand nur so gewinnen kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem Turn verrÃ¤ndert sich die Situation allerdings komplett.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/allen-bari.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-allen-bari.jpg&quot; alt=&quot;allen bari&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Manchmal ist Barrelling sinnlos.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wir halten nun plÃ¶tzlich ein Paar Achten und haben damit Showdown Value. Das gibt unserer Hand â€žechteâ€œ Equity. Fold Equity ist nicht mehr unser einziger Trumpf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollten wir auf dieser StraÃŸe setzen? Nein!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selten, fast nie wird ein halbwegs guter Spieler hier eine Bet mit einer schlechteren Hand als einem Paar Achten bezahlen. Und erst recht wird er mit einer besseren Hand nicht folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also ist hier ein Check angesagt mit der Absicht, zum Showdown zu kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum Barrelling keinen Sinn macht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur ErklÃ¤rung: Unter Barrelling versteht man mehrfaches Setzen auf aufeinanderfolgenden StraÃŸen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist ein gutes Beispiel, weil reihenweise Spieler hier in 100% der FÃ¤lle weiter setzen. Pokertechnisch gesehen macht das aber keinen Sinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diesen Turn zu setzen ist BlÃ¶dsinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier kÃ¶nnen wir nur Geld gewinnen, wenn der Gegner foldet. Und sollte er folden, dann hatten wir sowieso die bessere Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Bet auf diesem Turn kann nur dann profitabel sein, wenn unser Gegner besonders schlecht spielt und auch zwei StraÃŸen mit einem Draw bezahlt, oder wenn es ein Spieler ist, der hier auf die zweite Bet auch einen Buben folden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beide Szenarien sind Ã¤uÃŸerst unwahrscheinlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Einzige, was wir hier mit einer weiteren Bet erreichen ist, das ein noch grÃ¶ÃŸerer Pot aufgebaut wird, und wir als Underdog um ihn spielen mÃ¼ssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Acht auf dem Turn Ã¤ndert unseren Plan, weil sich unsere Equity Ã¤ndert. Jetzt mÃ¶chten wir herausfinden, ob unser Paar gegen die Range vorn liegt, mit der unser Gegner auf dem Flop bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Gegner auf eine Range setzen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei jeder Pokerentscheidung steht im Vordergrund, was unser Gegner hÃ¤lt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Range unseres Gegners diktiert, welche unserer Entscheidungen +EV haben. Das gilt fÃ¼r jede einzelne Hand, die wir jemals spielen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Gegner auf eine Range zu setzen, ist Mathematik mit zwei Unbekannten. Wir versuchen, eine Hand nach der anderen aus seiner Range auszuschlieÃŸen, bis nur noch wenige potenziell mÃ¶gliche HÃ¤nde Ã¼brig bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/maria-ho.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-maria-ho.jpg&quot; alt=&quot;maria ho&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Setzen Sie die Gegnerin auf eine Range.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Jede ausgeschlossene Hand verbessert unsere Chance, unsere Entscheidungen entsprechend anzupassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir noch einmal die Hand oben mit dem Flop 4&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem er die Flop-Bet bezahlt hat, kÃ¶nnen wir ihn auf Pocket Buben setzen, Flush Draws, Straight Draws und Paare zwischen 55 und 99. Sets und Overpairs kann man praktisch ausschlieÃŸen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Acht auf dem Turn und der Entscheidung, ob wir hier weitersetzen oder nicht, mÃ¼ssen wir uns mit seiner Calling Range auseinandersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollte unser Gegner mit 99 oder besser bezahlen und alle Draws folden, liegen wir gegen die Calling Range hinten und erreichen mit unserer Bet gar nichts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollte unser Gegner aber mit weniger als einem Paar Achten noch bezahlen, ist die Bet in Ordnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dasselbe gilt, wenn es sich um einen Spieler handelt, der hier bessere HÃ¤nde foldet. Sollte es ein Spiler sein, der warum auch immer hier einen Buben foldet, ist die Bet absolut angemessen, denn sie gewinnt ja die Hand fÃ¼r uns.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Problem mit so mittelmÃ¤ÃŸigen HÃ¤nden wie dem Paar Achten hier besteht darin, dass es wenige HÃ¤nde gibt, die schlechter sind und trotzdem bezahlen wÃ¼rden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bedeutet, dass wir meistens nur die HÃ¤nde zum Fold bringen, die sowieso schlechter sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bet hat deshalb keinerlei Value.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der bessere Spielzug ist hier ein Check behind, um auf dem River weiterzuspielen oder einen billigen Showdown zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontrollierte AggressivitÃ¤t&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/jason-mercier.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-jason-mercier.JPG&quot; alt=&quot;jason mercier&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Stellen Sie sich ein paar einfache Fragen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Oft balanciert man auf einem schmalen Grat, wenn man entscheiden muss, ob man fÃ¼r Value bettet, blufft oder lieber billig zum Showdown kommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb ist es so wichtig, den Gegner auf eine Range zu setzen und sich selbst ein paar einfache Fragen zu stellen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Worin besteht meine Equity in dieser Hand?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird er mit einer schlechteren Hand als meiner bezahlen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird er eine bessere Hand als meine folden?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besteht die Chance, dass ich den Showdown gewinne?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir mÃ¼ssen zunÃ¤chst abschÃ¤tzen, wie viel Value unsere Hand hat, und dann entsprechend spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist kein Fehler, aggressiv zu spielen, aber AggressivitÃ¤t muss kontrolliert werden. HÃ¤nde mit gutem Showdown Value aggressiv zu spielen und einen Fold provozieren zu wollen, ist einfach nicht profitabel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schlussendlich wÃ¼rde uns das mehr Geld kosten, als wenn wir uns damit ein paar Showdowns ansehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Setzen Sie AggressivitÃ¤t sorgfÃ¤ltig ein, z. B. dann, wenn Sie nur Fold Equity haben, oder wenn Sie fÃ¼r Value setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;PrÃ¤gen Sie sich diese Regeln ein, dann werden Sie schnell merken, dass Sie mit diesen Mittleres-Paar-HÃ¤nden deutlich bessere Resultate erzielen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Weitere Artikel:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-ausnutzen-des-tischimage&quot;&gt;Das eigene Tischimage&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/fnf-mentale-fehler-die-ihre-winrate-ruinieren&quot;&gt;FÃ¼nf mentale Fehler, die Ihre Winrate ruinieren&lt;/a&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 11 Nov 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/cash-game-no-limit-holdem/hande-mit-showdown-value-richtig-spielen</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/cash-game-no-limit-holdem/hande-mit-showdown-value-richtig-spielen</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/cash-game-no-limit-holdem/hande-mit-showdown-value-richtig-spielen#comments</comments>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Spielt mehr Limit Poker!</title>
				<description>&lt;p&gt;Ich habe hier ein Statement abzugeben, und zufÃ¤llig halte ich es fÃ¼r ein besonders gutes. Es gibt eine Reihe von GrÃ¼nden, zu Limit Poker zu wechseln. Hier sind ein paar:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erstens, da so viele Leute No Limit und Pot Limit spielen, gibt es auch viele richtig gute Spieler. Die Spiele werden stÃ¤ndig schwieriger, und ein Ende ist nicht abzusehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt jeden Tag neue junge Spieler, die das Spiel extrem ernst nehmen. Sie verbessern sich so schnell, dass man gar nicht mehr nachkommt. Falls Sie nur zum VergnÃ¼gen spielen, kÃ¶nnen Sie schon lange nicht mehr so einfach ein kleines Nebeneinkommen aufbauen wie noch vor einem Jahr. Die Lebenserwartung Ihrer netten kleinen Bankroll sinkt von Tag zu Tag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum das so ist? Weil die Fische broke gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ingo Fiedler und Jan-Philipp Rock verÃ¶ffentlichten am Institut fÃ¼r Recht und Wirtschaft in Hamburg im Jahr 2009 eine Studie, die belegt, dass die Ã¼berwÃ¤ltigende Mehrheit aller Spieler einmal einzahlen, sich an den Tisch setzen, in weniger als 100 HÃ¤nden ihr Geld verlieren und dann nie wiederkommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was lernen wir daraus? Das Spiel ist kein Spaziergang, und einfache Partien gibt es nicht viele auf der Welt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/jennifer-harman-31953.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-jennifer-harman-31953.jpg&quot; alt=&quot;jennifer harman 31953&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Jennifer Harman, LHE-Spezialistin.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Zweitens sind die NLHE- und PLHE-Partien viel aggressiver geworden, und AggressivitÃ¤t steigert die Varianz. ErhÃ¶hte Varianz ist nicht nur ein Ã¶konomisches Problem, es sind vielmehr die psychologischen Schwierigkeiten, die mit den Swings einhergehen, mit denen man umgehen lernen muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Varianz ist die Mutter von Tilt. Tilt ist der gemeinsame Feind. Ich sehe heute mehr Tilt als noch vor einem Jahr. Ehrlich gesagt tilte ich selbst mehr als vor einem Jahr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Drittens ist Limit Poker leichter auszurechnen. Es beruht auf gewÃ¶hnlicher Heuristik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus den oben genannten GrÃ¼nden ist solides und tightes, auf Position ausgerichtetes Spiel in Limit Poker viel effektiver als in NLHE. AuÃŸerdem ist es leichter zu lernen, und man kann schneller ein guter Spieler werden, zumindest auf niedrigen und mittleren Levels.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit â€žmittlere Levelsâ€œ meine ich $4/$8 bis etwa $15/$30, obwohl es ehrlich gesagt nicht einfach ist, auf $4/$8 das Rake zu schlagen, und ab $15/$30 werden die Partien deutlich stÃ¤rker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich versuche mein GlÃ¼ck meistens sowohl an $5/$10 NLHE-als auch an $20/$40 LHE-Tischen. Bei der ersten Partie beiÃŸe ich mir hÃ¤ufig die ZÃ¤hne aus, bei der zweiten eher selten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich fÃ¼r Limit Poker interessiert, sollte Ã¼brigens einen Blick in Lou Kriegers BÃ¼cher Holdâ€™em Excellence und More Holdâ€™em Excellence werfen. Auch Jennifer Harmans Kapitel Ã¼ber Limit Holdâ€™em in Doyle Brunsons Super System 2 ist lesenswert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;FÃ¼r Omaha 8 empfehle ich Omaha/8 von Mark Tenner und Lou Krieger sowie Bobby Baldwins Kapitel in Super System 2.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich mit Limit Poker beschÃ¤ftigt, stellt schnell fest, dass es einige Pokervarianten gibt, die nur als Fixed Limit gespielt werden. Ich bin in letzter Zeit ein Fan von Stud, Stud 8 und Razz geworden. Alles fing damit an, dass ich begann, H.O.R.S.E. zu spielen und bemerkte, dass viele meiner Gegner gar nicht wissen, wie man Stud spielt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/jeffrey-lisandro-33513.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-jeffrey-lisandro-33513.jpg&quot; alt=&quot;Jeffrey Lisandro&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Jeff Lisandro, Stud-KÃ¶nig.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Die Unterschiede in den Skills sind so groÃŸ, dass ich mir eine simple Strategie ausgedacht habe, die bisher tatsÃ¤chlich funktioniert. In den Holdâ€™em und Omaha-Runden spiele ich nur PremiumhÃ¤nde und drawe ausschlieÃŸlich zu den Nuts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;FÃ¼r Omaha 8 ist das immer ein guter Rat, weil man auch mit den Nuts manchmal nur ein Viertel des Pots gewinnt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;FÃ¼r Stud empfehle ich als LektÃ¼re Seven Card Stud von Konstantin Othmer. Den kennen Sie nicht? Gut, denn Ihre Gegner kennen ihn auch nicht, und ich habe nie ein besseres Buch Ã¼ber Stud Poker gelesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu Stud 8 lesen Sie Todd Brunsons Kapitel in dem Klassiker seines Vaters.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;FÃ¼r Razz konsultieren Sie David Sklanskys Sklansky on Poker sowie Championship Stud von der gerade in die Hall of Fame aufgenommenen Linda Johnson.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte so viel SpaÃŸ bei HORSE, dass ich heute mehr Zeit auf Stud verwende als fÃ¼r andere Varianten. Das hat sich nicht nur positiv auf meine Bankroll, sondern auch auf meine Psyche ausgewirkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe in diesen Partien einfach mehr Kontrolle. Ich lerne neue Strategien und erfahre mehr darÃ¼ber, was Poker insgesamt ausmacht. Um ein kompletter Spieler zu sein, muss man alle Varianten von Poker beherrschen. Die Feinheiten von Stud sind dafÃ¼r ein guter Ausgangspunkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle sagen, dass Phil Ivey der beste Spieler der Welt ist. Von seinen WSOP-Bracelets hat er aber kein einziges in NLHE gewonnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interessant, was?&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 03 Nov 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Es gibt mehr auf der Welt als Holdâ€™em. Teil 3: Stud Hi-Lo und 2-7 Triple Draw</title>
				<description>&lt;p&gt;Die letzten beiden Pokervarianten, die ich Ihnen hier vorstellen mÃ¶chte, sind eher ungewÃ¶hnlich. Das erste Spiel gehÃ¶rt zu den schwierigsten Ã¼berhaupt, das zweite ist aus verschiedenen GrÃ¼nden selten im Angebot.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Stud 8 or better&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Auch genannt Stud Hi-Lo. Diese Variante gehÃ¶rt zu meinen persÃ¶nlichen Favoriten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Grundlagen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Spiel lÃ¤uft genauso ab wie &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/grundlagen-limit-seven-card-stud&quot;&gt;Stud&lt;/a&gt;. Jeder bringt eine Ante, die niedrigste offene Karte muss erÃ¶ffnen, und jeder erhÃ¤lt zunÃ¤chst drei Karten. Der Unterschied zu Stud ist derselbe wir der zwischen &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pot-limit-omaha-fuer-anfanger-teil1&quot;&gt;Omaha&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/omaha-hi-lo-fuer-anfaenger-teil-1&quot;&gt;Omaha 08&lt;/a&gt;: Die beste, qualifizierte, niedrige Hand gewinnt den halben Pot.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie bei 08 besteht die Low-Hand aus fÃ¼nf verschiedenwertigen Karten, von denen keine einen hÃ¶heren Wert als Acht haben darf. Straights und Flushes spielen keine Rolle, die beste Low Hand ist also A-2-3-4-5, unabhÃ¤ngig von der Kartenfarbe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Strategie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie die Artikel Ã¼ber Omaha 08 gelesen haben, dann wissen Sie, dass Sie dort grundsÃ¤tzlich auf die High Hand spielen sollten, aber einen Blick auf Low Draws behalten. Bei Stud Hi-Lo verhÃ¤lt es sich genau umgekehrt. Spielen Sie auf das Low mit Seitenblick auf das High. Wie bei Omaha kommt es auch hier relativ hÃ¤ufig vor, dass der Low Pot geviertelt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Stud ist es viel einfacher, zu erkennen, ob man die beste Low Hand hat als die beste High Hand. Man schaut sich die Karten genauso an wie bei Razz, das gilt auch fÃ¼r die gegnerischen Karten. AuÃŸerdem muss bei Stud Hi-Lo die niedrigste Karte bringen. Wenn Sie eine gute Low-Starthand bekommen, kÃ¶nnen Sie sofort erhÃ¶hen und damit den Pot aufbauen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/freddy-deeb.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage320180-freddy-deeb.jpg&quot; alt=&quot;freddy deeb&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Freddy Deeb gewann 2007 das $50k HORSE Event der WSOP.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Vergleichen Sie Ihre Karten mit den gegnerischen. Wer sucht nach welcher Hand? Wer spielt auf high, wer auf low? Wen kÃ¶nnen Sie schlagen? Versuchen Sie generell, ein gutes Los zu erreichen und dabei vielleicht noch ein gutes High mitzunehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die groÃŸartigste Hand ist natÃ¼rlich das Wheel (A-2-3-4-5), denn es ist das Nut Low und eine Straight fÃ¼r das High.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stud Hi-Lo StarthÃ¤nde&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die besten StarthÃ¤nde fÃ¼r Stud Hi-Lo sind solche, die sowohl low als auch high Potenzial haben. Auf Platz 1 landet damit A-2-3 suited.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;2-7 Triple Draw Lowball&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Diese Variante erinnert ein bisschen an das, was wir als Kinder unter Poker verstanden haben oder was man in alten Western zu sehen bekommt. Five Card Draw ist die urtÃ¼mlichste Pokervariante. Wir sprechen hier Ã¼ber die Lowball-Version.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es werden fÃ¼nf Karten gegeben. Die erste Setzrunde beginnt bei dem Spieler links vom Big Blind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der ersten Setzrunde darf jeder Spieler so viele Karten tuschen, wie er mÃ¶chte. Dann beginnt die zweite Setzrunde, und zwar links vom Button.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insgesamt darf dreimal getauscht und dementsprechend viermal gesetzt werden. Falls noch zwei oder mehr Spieler in der Hand sind, werden die Karten nu aufgedeckt. Die beste Hand gewinnt. Da es sich hier um eine Lowball-Variante handelt, ist die schlechteste Hand die beste Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die wichtigsten Unterschiede zu anderen Lowball-Spielen sind:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Asse sind immer oben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Paare, Straights und Flushes zÃ¤hlen gegen den Spieler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit ist die bestmÃ¶gliche Hand in Triple Draw Lowball 7-5-4-3-2 offsuit. Die HÃ¤nde werden grundsÃ¤tzlich von oben nach unten gewertet. Die obige Hand nennt man deswegen auch ein 7-5 Low. Sollte es zwei identische GewinnerhÃ¤nde geben, wird der Pot geteilt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da bei dieser Variante besonders viele Karten gegeben werden, wird diese Variante normalerweise mit hÃ¶chstens sechs Spielern gespielt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/venetiancasino-37025.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/croppedimage320180-venetiancasino-37025.jpg&quot; alt=&quot;Venetian-casino&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Das Venetian ist eines der wenigen Casinos, die 2-7 Lowball anbieten.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Grundlegende Strategie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann es nicht anders sage: 2-7 ist ein Action Game. Man sieht viele Bets und viele Showdowns. Bei dieser Variante ist der GlÃ¼cksfaktor besonders hoch. Ein Pokerspiel, bei dem oft mehrere Spieler involviert sind und bis zum Ende durchcallen, hat immer einen hÃ¶heren GlÃ¼cksfaktor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch den hÃ¶heren GlÃ¼cksfaktor steigt auch der Wille zum Gamblen bei den Spielern. Das kann sich fÃ¼r einen tighten Spieler hÃ¶chst positiv auswirken. Mit einer Acht hoch stehen die Chancen auf den Potgewinn schon ziemlich gut. Mit einer Sieben muss man den Pot nur noch sehr selten teilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einer so guten Hand gilt es, immer zu setzen, was das Zeug hÃ¤lt. Wenn Sie konservativ spielen, bis Sie ein Monster bekommen, sollten Sie in der Lage sein, profitabel zu spielen. Halten Sie dagegen eine Hand, von der Sie vier oder gar fÃ¼nf Karten tauschen wollen, sollten Sie besser folden. Spielen Sie keine Hand, bei der Sie mehr als drei Karten tauschen mÃ¶chten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbst mit drei getauschten Karten benÃ¶tigen Sie eine Menge GlÃ¼ck. Wenn Sie selbst den Lead Ã¼bernehmen wollen, sollten Sie eine, hÃ¶chstens zwei Karten ziehen. Denken Sie an eine Hand wie A-2-3-4-5. Sie werfen das Ass ab und kÃ¶nnten eine weitere Zwei erhalten. Da der GlÃ¼cksfaktor so hoch ist, sollten Sie sich auf groÃŸe Swings einstellen. Spielen Sie tight und gute HÃ¤nde stark, dann werden Sie mit 2-7 eine Menge SpaÃŸ haben.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Schlussbemerkung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ich hoffe, Sie hatten ein bisschen SpaÃŸ mit unserer kleinen Serie. Vielleicht haben Sie ja auch Lust bekommen, mal etwas Anderes auszuprobieren als nur Texas Holdâ€™em. Die Pokerwelt hat schlieÃŸlich mehr zu bieten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Spieler halten sich heute ausschlieÃŸlich an Holdâ€™em. Das sind Ihre zukÃ¼nftigen Opfer, denn wirklich gute Spieler beherrschen alle Varianten.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Es gibt mehr auf der Welt als Hold&#039;em&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/omaha-oder-omaha-hilo&quot;&gt;Teil 1:Der Omaha-Grundkurs&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/es-gibt-mehr-auf-der-welt-als-holdem-teil-2-stud-und-razz&quot;&gt;Teil 2: Stud und Razz&lt;/a&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 06 Okt 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/allgemein-poker/stud-hilo-2-7-triple-draw</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Pot Limit Omaha â€“ der StarthÃ¤ndespickzettel</title>
				<description>&lt;p&gt;Da man doppelt so viele HÃ¤nde erhÃ¤lt wie bei Holdâ€™em, muss man die HÃ¤nde spielen, die mÃ¶glichst viel Equity aufbauen kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Gegner werden grundsÃ¤tzlich Paare und potenzielle Combos halten. Wenn das auf unsere Hand nicht zutrifft, sind wir von vornherein im Nachteil und mÃ¼ssen auf unser GlÃ¼ck hoffen, um diesen wettzumachen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Dies sind die 30 besten StarthÃ¤nde in Pot Limit Omaha&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;
1. A-A-K-K
11. K-Q-J-T
21. Q-Q-A-K
2. A-A-J-T
12. K-K-T-T
22. Q-Q-A-J
3. A-A-Q-Q
13. K-K-A-Q
23. Q-Q-A-T
4. A-A-J-J
14. K-K-A-J
24. Q-Q-K-J
5. A-A-T-T
15. K-K-A-T
25. Q-Q-K-T
6. A-A-9-9
16. K-K-Q-J
26. Q-Q-J-T
7. A-A-x-x
17. K-K-Q-T
27. Q-Q-J-9
8. J-T-9-8
18. K-K-J-T
28. Q-Q-9-9
9. K-K-Q-Q
19. Q-Q-J-J
29. J-J-T-T
10. K-K-J-J
20. Q-Q-T-T
30. J-J-T-9
&lt;p&gt;*FÃ¼r all diese HÃ¤nde gilt: Sie sind double suited.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie man sieht, sind hohe Paare auch in PLO sehr wertvoll. Der Unterschied zu Holdâ€™em besteht hauptsÃ¤chlich darin, dass man zusÃ¤tzlich potenzielle Re-Draws hÃ¤lt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb ist A-A-J-T die zweitbeste Hand, besser als z. B. AA-QQ double suited. Die Kombination Bube-Zehn hat ein viel grÃ¶ÃŸeres Straight-Potenzial als ein Paar Damen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist von entscheidender Bedeutung, zu verstehen, wie genau die &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/fold-equity-poker&quot;&gt;Equity&lt;/a&gt; in Omaha-StarthÃ¤nden verteilt ist. In Holdâ€™em besitzt die beste Starthand A-A vor dem Flop eine Equity von 83% gegenÃ¼ber der zweitstÃ¤rksten Hand K-K.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Omaha hat die beste Starthand (A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;) nur eine 33%-ige Gewinnchance gegenÃ¼ber der zweitbesten (A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;) bei 41% Split Pot Chance. Das heiÃŸt, die Chance, mit der besseren Hand zu gewinnen, ist nur um 6% hÃ¶her als mit der schlechteren. Zum Vergleich: Bei Holdâ€™em betrÃ¤gt der Unterschied dagegen 66%.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je weiter wir in der Tabelle der TophÃ¤nde nach untern schauen, desto grÃ¶ÃŸer wird die Edge der Hand AA-KK.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vergleichen wir z. B. A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; mit K&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;, dann liegt die Top Hand zu 69% vorn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Edge von 39% ist nun deutlich grÃ¶ÃŸer als die oben genannten 6%. Vergleichen wir die beste Holdâ€™em-Starthand A-A mit der zehntbesten A-Ts, so betrÃ¤gt die Edge der Asse aber sogar 73%.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Wie sich die Equity auswirkt&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Aufgrund dieser flachen Equity-Verteilung hat man in Omaha selten eine deutlich â€žbessereâ€œ Hand als der Gegner. Es kommt selten vor, dass ein Spieler heads-up mehr als 60% Equity hÃ¤lt. Mit jedem zusÃ¤tzlichen Spieler, der in der Hand ist, sinkt diese Equity dramatisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das heiÃŸt aber auch, dass es mÃ¶glich ist, sich in Omaha eine Edge zu erspielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Spiel ist also zu schlagen, es kann fÃ¼r einen guten Spieler profitabel sein. Aber selbst der beste Spieler ist &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/ihre-bankroll-teil-2-profi-bankroll&quot;&gt;extrem groÃŸen Swings&lt;/a&gt; unterworfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um die enorme Varianz in Omaha zu verdeutlichen, stellen wir uns zunÃ¤chst eine Holdâ€™em-Partie vor, in der wir immer A-K halten und immer pre-Flop all-in gehen, wÃ¤hrend der Gegner immer Q-T hÃ¤lt und immer callt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl wir die bessere Hand halten, hat Dame-Zehn hier eine Gewinnchance von 34%, d. h. in einem Drittel der FÃ¤lle verlieren wir mit Big Slick. Dadurch entsteht wÃ¤hrend einer Session jede Menge Varianz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer Omaha-Partie haben wir selten mehr als 60% Equity. Es gibt einfach zu viele mÃ¶gliche Draws, um in eine so gÃ¼nstige Position zu kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um ein guter Omaha-Spieler zu werden, muss man zunÃ¤chst die folgenden drei GrundzÃ¼ge befolgen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. SorgfÃ¤ltige Auswahl der StarthÃ¤nde. Man kann es sich einfach nicht leisten, regelmÃ¤ÃŸig HÃ¤nde zu spielen, die schlechter sind als die unserer Gegner. Es ist einfach zu schwierig, auf dem Flop immer wieder aufholen zu mÃ¼ssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. Value-Bets. Da man selten deutlich gegen die gegnerische Hand vorn liegt, muss man &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/NL-Holdem-value-bets-fuer-anfanger&quot;&gt;maximalen Value&lt;/a&gt; erzielen, wenn es doch mal der Fall ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3. Verluste minimieren. GrundsÃ¤tzlich gilt: &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/weniger-verlieren-oder-mehr-gewinnen&quot;&gt;Verliere das Minimum&lt;/a&gt;, gewinne das Maximum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann die Varianz bei Omaha nicht ausschalten, also sollte man nicht dagegen ankÃ¤mpfen, sondern sie fÃ¼r sich arbeiten lassen. Die Downswings werden kommen, wir mÃ¼ssen nur versuchen, Sie so klein wie nur irgend mÃ¶glich zu halten, und die Upswings dagegen so stark wie mÃ¶glich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedes Mal, wenn man eine MÃ¶glichkeit auslÃ¤sst, zusÃ¤tzliches Geld zu gewinnen, macht man den nÃ¤chsten Downswing schlimmer.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Pre-Flop Raises&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Manche Spieler behaupten, Pre-Flop-Raises bringen in Omaha gar nichts, weil die StÃ¤rke der HÃ¤nde so ausgeglichen ist, dass sich damit kein Vorteil erzielen lÃ¤sst. Vielmehr wÃ¼rde man damit nur die Varianz erhÃ¶hen. Diese Ãœberlegung ist zwar grundsÃ¤tzlich richtig, zerstÃ¶rt aber das eigene Spiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ErhÃ¶hungen vor dem Flop steigern die Varianz tatsÃ¤chlich, weil dadurch automatisch um grÃ¶ÃŸere Pots gespielt wird. Wenn die eigene Hand aber vorne liegt, und sei es auch nur ein bisschen, ist es auf Dauer profitabel, die PotgrÃ¶ÃŸe zu erhÃ¶hen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je mehr Geld wir aus unseren Gegnern herausholen, wenn wir die bessere Hand halten, desto mehr kÃ¶nnen wir auf lange Sicht gewinnen. Wir dÃ¼rfen eine Gelegenheit, Value zu extrahieren, einfach nicht verpassen. Auf lange Sicht ist das schlicht zu teuer.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Ein abschlieÃŸender Tipp fÃ¼r AnfÃ¤nger&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie gerade Omaha lernen oder Ihre Kenntnisse vertiefen mÃ¶chten, halten Sie sich zunÃ¤chst einfach daran, nur die wirklich starken HÃ¤nde zu spielen. Alle 30 HÃ¤nde in der Tabelle oben sind stark, auch wenn sie nicht double suited sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die einzigen HÃ¤nde, die Sie als AnfÃ¤nger spielen sollten und die nicht oben in der Tabelle aufgefÃ¼hrt sind, sind Vierfach-Connectors. Solche HÃ¤nde sind normalerweise auf dem Flop ziemlich stark oder sehr schwach. Das macht es einfacher, grobe Fehler post-Flop zu vermeiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lassen Sie die Finger von schwachen und marginalen HÃ¤nden, sonst spielen Sie Omaha niemals profitabel.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Weitere Artikel zum Thema:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pot-limit-omaha-fuer-anfanger-teil1&quot;&gt;Pot Limit Omaha fÃ¼r AnfÃ¤nger 1&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/wie-man-mit-implied-odds-umgeht&quot;&gt;Implied Odds&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pot-limit-omaha-der-combo-draw&quot;&gt;PLO - Der Combo-Draw&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/omaha-outs-antiouts-blocker&quot;&gt;Omaha - Outs, Anti-Outs und Blocker&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 29 Sep 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/omaha/starthande-auswahl</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Tightes Spiel â€“ So machen Sie sich Entscheidungen leichter</title>
				<description>&lt;p&gt;Wahre Worte, gelassen ausgesprochen. Ein GroÃŸteil der Spieler spielt viel zu viele HÃ¤nde und hÃ¤lt diese auch dann noch, wenn es schon lÃ¤ngst keinen Zweck mehr hat. Das gilt vor allem fÃ¼r &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/anfaenger&quot;&gt;AnfÃ¤nger&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu den ersten Dingen die man lernt, wenn man ein Winning Player werden will, gehÃ¶rt die Lektion, &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-fr-nichtdummies-teil-1-spielen-sie-weniger-hande&quot;&gt;weniger HÃ¤nde zu spielen&lt;/a&gt; â€“ also â€žtightâ€œ. Der Grund dafÃ¼r ist, dass starke HÃ¤nde sich auf spÃ¤teren StraÃŸen einfacher spielen lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tightes Spiel ist ein elementarer Bestandteil profitablen Pokers. Ich schreibe hier absichtlich â€žprofitablesâ€œ Poker, weil zwar jeder weiÃŸ, wie man Poker spielt, aber nur wenige, wie man auch gewinnt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob wir mit einer Hand fortsetzen wollen oder nicht, entscheiden wir vor dem Flop.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu Flop und Turn, die wir vielleicht ein oder zweimal pro Orbit spielen, mÃ¼ssen wir eine Pre-Flop-Entscheidung in jeder einzelnen Hand treffen. Wer zu viele HÃ¤nde spielt, bezahlt jedes Mal Geld, wenn eine Hand dabei ist, die man nicht spielen sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb ist es fÃ¼r jede Pokerstrategie von entscheidender Bedeutung, zunÃ¤chst vor dem Flop tight zu spielen, bis man eine Strategie wirklich beherrscht.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/mike-sexton-2004.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/croppedimage180320-mike-sexton-2004.jpg&quot; alt=&quot;Mike Sexton&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Mike Sexton meint es ernst: Es dauert ein Leben lang...&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Vor dem Flop sollten wir nur die besten StarthÃ¤nde spielen. Wir suchen nach Monstern â€“ AA, KK, QQ â€“ und Top Pair HÃ¤nden. Das sind HÃ¤nde, die auf dem Flop das hÃ¶chste Paar treffen kÃ¶nnen und auÃŸerdem einen guten Kicker haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu diesen gehÃ¶ren z. B. A-K, A-Q, K-Q usw. Hinzu kommen ein paar spekulative HÃ¤nde, die groÃŸe Pots gewinnen kÃ¶nnen, wenn sie den Flop richtig treffen, z. B. T-9s, 9-8s, kleine Pocket Paare usw.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle anderen HÃ¤nde sollten wir als AnfÃ¤nger meiden wie der Teufel das Weihwasser. Sie haben nicht nur eine negative &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/gewinnerwartung-expected-value&quot;&gt;Gewinnerwartung&lt;/a&gt;, sondern sind nach dem Flop auch schwierig zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Hand wie K-5s mag vielleicht gut aussehen â€“ immerhin ist ein KÃ¶nig dabei, und suited ist die Hand auch. Der Eindruck tÃ¤uscht. Das ist eine sehr schwache Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir damit die FÃ¼nf treffen, ist das selten das hÃ¶chste Paar. Treffen wir dagegen den KÃ¶nig, haben wir nur die FÃ¼nf als Kicker und werden hÃ¤ufig im Showdown gegen einen hÃ¶heren Kicker verlieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist das Problem mit HÃ¤nden wie dieser: Sie machen Poker zu einem Ratespiel. Man weiÃŸ nie genau, wo man steht. AuÃŸerdem gibt es keine MÃ¶glichkeit, beide Karten fÃ¼r eine Straight zu verwenden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht denken Sie jetzt, dass diese Nachteile durch einen potenziellen Flush ausgeglichen werden. Das ist aber nicht der Fall. Dass die Karten suited sind, erhÃ¶ht die Gewinnwahrscheinlichkeit nur um 2%.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/gus-hansen-19240.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/croppedimage320180-gus-hansen-19240.jpg&quot; alt=&quot;Gus Hansen&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Gus Hansens looses Pre-Flop-Spiel sieht einfach aus, fÃ¼hrt aber zu komplexen Entscheidungen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Grob gesagt: Eine Hand, die Sie offsuit folden, sollten Sie meistens auch suited folden. Es gibt Flushes so selten, dass es sich einfach nicht lohnt, schwache suited HÃ¤nde zu spielen. Also limpen Sie nicht herum, nur weil Ihre Karten suited sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir uns zum Vergleich eine Hand wie A-K an. Trifft man damit den Flop, hat man automatisch Top Pair mit Top Kicker. Man wird im Showdown nie von einem besseren Kicker geschlagen. Diese Hand kann man mit Selbstvertrauen spielen, denn man weiÃŸ zumeist, wo man steht. Man muss relativ wenig â€žabschÃ¤tzenâ€œ.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb machen gute HÃ¤nde das Spiel auf den spÃ¤teren StraÃŸen leichter. Wir kÃ¶nnen zum Showdown gehen und wissen dabei, dass wir selten einen Suck-out bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spielen wir ausschlieÃŸlich HÃ¤nde mit einem positiven Erwartungswert, macht das die ganze Geschichte einfacher. Eine gute Pre-Flop-Hand erweitert sich auf dem Flop zu einer guten Post-Flop Hand. Je mehr schlechte HÃ¤nde wir nicht spielen, desto leichter treffen wir unsere Entscheidungen auf den spÃ¤teren StraÃŸen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf die Spitze getrieben hieÃŸe das, wir spielen nur Asse, KÃ¶nige und Damen. Damit wÃ¤re das Spiel vor und auf dem Flop viel einfacher. Wir mÃ¼ssten fast Ã¼berhaupt nicht mehr Ã¼berlegen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/johnny-lodden-19396.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/croppedimage180320-johnny-lodden-19396.jpg&quot; alt=&quot;Johnny Lodden&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Denken Sie daran, Sie sind nicht Johnny Lodden. Als Amateur riskieren Sie mit jedem Fehler Ihren Stack.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Mit einem Overpair zum Board wÃ¼rden wir setzen, ansonsten treten wir auf die Bremse. Es gÃ¤be keine marginalen Entscheidungen mehr. Nur noch schwarz und weiÃŸ.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;NatÃ¼rlich bringt das gar nichts, weil dieser Stil extrem leicht zu durchschauen und auszunutzen ist. Es geht mir hier nur darum klarzustellen, dass tightes Spiel Entscheidungen auf Turn und River vereinfacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wÃ¼rde niemandem dazu raten, nur Asse und KÃ¶nige zu spielen, aber das wÃ¤re immer noch besser, als jede Hand zu spielen. Die Wahrheit liegt mal wieder irgendwo in der Mitte. Schlechte HÃ¤nde sind zu folden, gute energisch zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor allem AnfÃ¤nger sollten sich folgendes vor Augen halten: Jeder Fehler an einem NLHE-Tisch kann die gesamte Bankroll kosten. Amateure und unerfahrene Spieler machen in jeder Session mehrere Fehler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je mehr marginale HÃ¤nde wir spielen, desto schwieriger werden unsere Entscheidungen, und desto mehr Fehler begehen wir. Und je mehr Fehler wir machen, desto hÃ¤ufiger riskieren wir, unseren ganzen Stack zu verlieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb spielen wir zunÃ¤chst nur gute HÃ¤nde. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-fr-nichtdummies-teil-1-spielen-sie-weniger-hande&quot;&gt;Alles andere kommt erst spÃ¤ter&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Verwandte Artikel:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/holdem-vor-dem-flop-fuer-anfanger&quot;&gt;Pre-Flop Hold&#039;em fÃ¼r AnfÃ¤nger&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/das-spiel-auf-dem-flop-15-simple-psychologie&quot;&gt;Das Spiel auf dem Flop 1: Simple Psychologie&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/problematische-starthande-asskonig-3-die-praxis&quot;&gt;Problematische StarthÃ¤nde - A-K in der Praxis&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/no-limit-texas-holdem-strategie&quot;&gt;NLHE-Strategie - AusfÃ¼hrliche Richtlinien &lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 22 Sep 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/anfaenger/tightes-spiel-vereinfacht-poker-entscheidungen</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Wie man seine Emotionen unter Kontrolle hÃ¤lt</title>
				<description>&lt;p&gt;Die Schwierigkeit, langfristig erfolgreich zu sein, besteht aber nicht in der KomplexitÃ¤t des Spiels â€“ obwohl Poker auf den hohen Levels zweifellos ein nuancenreiches, kompliziertes Spiel ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meiner Meinung nach ist das Schwierigste aber der mentale Aspekt des Spiels. Genauer gesagt, die FÃ¤higkeit eines Spielers, die eigenen Emotionen zu kontrollieren â€“ wenn es hart auf hart kommt, aber vor allem auf lange Sicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Poker kann sehr anstrengend sein, und es zehrt einen aus, wenn man das zulÃ¤sst. Wenn Sie auf lange Sicht regelmÃ¤ÃŸig spielen mÃ¶chten, mÃ¼ssen Sei einen Weg finden, mit Stress und Extremsituationen umzugehen, die das Spiel nunmal mit sich bringt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer eine Zeitlang Poker spielt, erlebt frÃ¼her oder spÃ¤ter einen Downswing. Downswings haben es an sich, dass sie lÃ¤nger zu sein scheinen, als sie tatsÃ¤chlich sind. Grund dafÃ¼r, dass es eine Ewigkeit zu sein scheint, bis ein Downswing vorbei ist, ist der Zustand, in den wir geraten und der unsere Entscheidungsfindung beeinflusst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Teufelskreis: Wenn wir einen schlechten Lauf haben, spielen wir schlechter, weil wir einen schlechten Lauf haben, und verlÃ¤ngern dadurch den schlechten Lauf.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/doyle-brunson2.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-doyle-brunson2.jpg&quot; alt=&quot;doyle brunson2&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Doyle Brunson - &quot;Fragen Sie mich in 30 Jahren nochmal.&quot;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Leider sind HÃ¶hen und Tiefen, Upsings und Downswing im Poker eher die Regel als die Ausnahme, vor allem fÃ¼r Profis. Stressmanagement ist daher der entscheidende Faktor, der die Spreu vom Weizen trennt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doyle Brunson hat es einmal sehr gut zusammengefasst. Auf die Frage, welchen der Jungstars er als kommenden wirklich groÃŸen Spieler sÃ¤he, antwortet er: â€žKeine Ahnung. Fragen Sie mich in 30 Jahren nochmal.â€œ&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um Ã¼ber lange Zeit erfolgreich zu sein, muss man sich zunÃ¤chst in das Spiel hineinfinden. DafÃ¼r mÃ¼ssen Sie Ihre Emotionen und Ihre Bankroll kontinuierlich kontrollieren kÃ¶nnen. Wenn es gut lÃ¤uft, ist es leicht, bei Laune zu bleiben. Wenn es aber schlecht lÃ¤uft, wird das bedeutend schwieriger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach meiner Erfahrung sind viele Spieler gar nicht der Lage zu erkennen, ob sie gerade einen guten oder schlechten Lauf haben. Ein paar Bad Beats hintereinander, und die meisten kÃ¶nnen an nichts Anderes mehr denken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Zeit beginnen diese Spieler sogar, Bad Beats herbeizuhoffen, nur um sich bestÃ¤tigt zu fÃ¼hlen. So eine pessimistische Einstellung muss ja Folgen haben. Wenn Sie glauben, dass sich der Pokergott gegen Sie verschworen hat, dann wird es fÃ¼r Sie so richtig schlimm werden, verlassen Sie sich drauf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der anderen Seite reagieren Spieler, die eine gute Session mit einem satten Gewinn abschlieÃŸen, meistens mit SprÃ¼chen wie, â€žich habe heute gut gespieltâ€œ oder â€žheute habe ich nur ganz wenige Bad Beats bekommenâ€œ. Hier sieht man sehr schÃ¶n, wie die persÃ¶nliche Einstellung schnell zu Frustration fÃ¼hren kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einfach ausgedrÃ¼ckt: An Schlechtes erinnert man sich ewig, Gutes wird als selbstverstÃ¤ndlich wahrgenommen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/mike-matusow-16655.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-mike-matusow-16655.jpg&quot; alt=&quot;mike matusow 16655&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Mike Matusow - Wie viel hÃ¤tte er wohl gewonnen, wenn er sich im Griff hÃ¤tte?&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Diese Voreingenommenheit (oder UnfÃ¤higkeit, Erlebtes richtig zu interpretieren) fÃ¼hrt zu einem weiteren PhÃ¤nomen, dass Ihnen mit Sicherheit schon begegnet ist â€“ die Bad Beat Story. Jeder kennt sie, jeder hasst sie, und fast jeder erzÃ¤hlt sie. Fast jeder besteht daruaf, sie immer wieder zu erzÃ¤hlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eigentlich wÃ¤re das ja gar nicht so schlimm, wenn der Bruch zwischen der RealitÃ¤t und dem, was der Pokerspieler als RealitÃ¤t wahrnimmt, nicht so tief wÃ¤re. Dadurch entsteht viel unnÃ¶tiger Stress.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;FÃ¼r einen Pokerprofi ist das Leben schon stressig genug. Dieser zusÃ¤tzliche Stress kann sich sehr negativ auswirken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer schlechter spielt, weil er sich schlecht fÃ¼hlt, spielt meistens vorsichtiger (also passiver), manchmal aber auch unvorsichtiger (wie ein Maniac).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Niemand verliert gerne einen groÃŸen Pot. Vor allem nicht, wenn das durch einen Bad Beat passiert. Wenn Sie aber ernsthaft spielen wollen, mÃ¼ssen Sie sich emotional von den Ergebnissen ihrer Sessions trennen kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Regen Sie sich nicht Ã¼ber Dinge auf, die Sie nicht Ã¤ndern kÃ¶nnen. Je mehr das passiert, desto schlechter kÃ¶nnen Sie sich auf die Dinge konzentrieren, die Sie kontrollieren kÃ¶nnen â€“ nÃ¤mlich Ihre eigenen Aktionen. Je mehr Zen Sie lernen, desto besser werden Sie spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie einen Riesenpot gegen einen Zwei-Outer verlieren, lÃ¤cheln Sie uns sagen Sie â€žNice Handâ€œ. Und vor allem, meinen Sie es auch so! Ãœberlegen Sie mal so: Der Typ, der bei der letzten Partie drei Suck-outs gegen Sie getroffen hat, ist nicht der Teufel. Er ist Ihr bester Kunde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Behandeln Sie ihn entsprechend. Sie werden feststellen, dass Sie viel mehr Energie haben und dadurch besser spielen kÃ¶nnen als wenn Sie unter Stress stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und fÃ¼r alle Leser hier, die sich ernsthaft mit dem Gedanken tragen, Poker fÃ¼r den Lebensunterhalt zu spielen: So macht es auch viel mehr SpaÃŸ, im BÃ¼ro zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Mehr Pokerpsychologie:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/aggressivitat-testosteron-selbstbewusstsein-pokerstrategie&quot;&gt;AggressivitÃ¤t, Testosteron und Selbstvertrauen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-allerschlechteste-hand&quot;&gt;Die allerschlechteste Hand&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-knochenmhle-wie-gute-spieler-zu-groartigen-werden&quot;&gt;Die KnochenmÃ¼hle - wie gute Spieler zu groÃŸartigen werden&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 15 Sep 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/pokerstrategie/pokerpsychologie/emotionen-kontrollieren</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/pokerstrategie/pokerpsychologie/emotionen-kontrollieren</guid>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Limit HE â€“ Jede Bet zÃ¤hlt</title>
				<description>&lt;p&gt;Spieler, die hauptsÃ¤chlich &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/cash-game-nl-holdem&quot;&gt;No Limit&lt;/a&gt; spielen, wissen oft nicht, welche Bedeutung auch eine einzelne Bet in Limit Poker hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer NLHE-Partie mit effektiven Stacks von mehr als 200 BB ist eine einzelne Bet relativ unwichtig, wenn man sie in Relation zu den Chips setzt, die man insgesamt gewinnen bzw. verlieren kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;No-Limit ist ein Spiel, in dem man versucht, seine Gegner auszuspielen â€“ die Gewinne maximieren, die Verluste minimieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Limit HE geht es um die Feinheiten und darum, kleine statistische Vorteile auszunutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf lÃ¤ngere Sicht ist es unser Ziel, etwa eine bis drei Big Bets pro Stunde zu gewinnen. Wenn die Gewinnrate so niedrig ist, mÃ¼ssen wir konstant, aufmerksam und &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/poker-mathematik&quot;&gt;mathematisch korrekt spielen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;FÃ¼r jede Bet, die wir fÃ¤lschlicherweise verpassen, mÃ¼ssen wir zwei Bets gewinnen, um den Verlust wieder wettzumachen. Mit anderen Worten, jeder Fehler macht es doppelt schwierig, in der Partie Geld zu gewinnen. Ein einzige schlecht gespielte Hand kann uns in NLHE den gesamten Stack kosten, eine einzige gut gespielte Hand kann den Stack verdoppeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine schlecht gespielte Hand in Limit Poker entspricht mehreren verlorenen Bets. Wenn wir mit einer Gewinnrate von einer Bet pro Stunde operieren, kann uns die schlecht gespielte Hand mehrere Stunden Zeit kosten. Wenn man die HÃ¤lfte der Session verschwendet, ist das auf Dauer nicht sehr profitabel.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/phil-ivey-17894.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/croppedimage180320-phil-ivey-17894.jpg&quot; alt=&quot;Phil Ivey&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Einer der wenigen Spieler, die in Limit wie No Limit Poker gleichermaÃŸen gefÃ¼rchtet sind.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h3&gt;Die Wichtigkeit des Turns&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Da auf Turn und River Big Bets gesetzt werden, sind diese die wichtigeren StraÃŸen in einer Limit-Holdâ€™em Partie. Eine Bet auf dem Turn entsprich zwei Bets auf dem Flop. Das ist vor allem dafÃ¼r wichtig, wie wir unsere Hand spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Halten wir uns zunÃ¤chst ein ganz einfaches Beispiel vor Augen. Sagen wir, wir sitzen in erster Position und treffen auf dem Flop die absoluten Nuts. Unser Ziel ist, den Pot aufzubauen. Wir sind heads-up, und der Gegner hat auf dem Flop gesetzt, vermutlich mit einem Paar oder einer Ã¤hnlich starken Hand, die gut genug ist, um damit den River sehen zu wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Gegner ist gut genug um zu erkennen, dass wir wahrscheinlich eine starke Hand halten, wenn wir auf dem Flop erhÃ¶hen.Â  Wir gehen ferner davon aus, dass unser Gegner bei einem Raise auf dem Flop sofort auf Check-Call umschalten wird. Um mÃ¶glichst viel aus der Hand herauszuholen, warten wir mit unseren Raise deshalb bis zum Turn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir uns in der Ãœbersicht an, wie viele Bets wir hier je nach Spielweise gewinnen kÃ¶nnen. ZunÃ¤chst der Raise auf dem Flop, auf den der Gegner bis zum River check-callt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;StraÃŸe&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Big Bets   insgesamt&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Flop&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;2&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Turn&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;2&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;River&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;2&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gesamt: 6&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir uns nun an, was passiert, wenn wir auf dem Flop callen und den Turn erhÃ¶hen. Der Gegner check-callt in diesem Beispiel ebenfalls den River.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;StraÃŸe&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Big Bets   insgesamt&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Flop&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;1&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Turn&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;4&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;River&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;2&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gesamt: 7&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch den verzÃ¶gerten Raise auf dem Turn haben wir eine volle Bet gewonnen. In der folgenden Tabelle sehen Sie, dass es keinen Unterschied macht, wenn der Raise erst auf dem River erfolgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;StraÃŸe&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Big Bets   insgesamt&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Flop&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;1&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Turn&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;2&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;River&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;4&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gesamt: 7&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der offensichtliche Vorteil des Raise auf dem Turn besteht darin, dass wir den Gegner zwingen, mehr zu bezahlen. Da es sehr selten vorkommt, dass man eine Hand hÃ¤lt, die auf Turn und River nicht mehr zu schlagen ist, liegt es selten in unserem Interesse, den Gegner eine freie Karte sehen zu lassen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/gus-hansen-1425.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/croppedimage180320-gus-hansen-1425.jpg&quot; alt=&quot;Gus Hansen&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Gus Hansen spielt auch in Limit Poker nur scheinbar einen Maniac-Stil.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h3&gt;Drei-Bets&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wenn es in jeder Limit-Hand auf jede Bet ankommt, mÃ¼ssen wir unter diesem Aspekt auch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-light-3bet-bertreiben-sie-es-nicht&quot;&gt;3-Bets&lt;/a&gt; betrachten. Genau wie der Raise auf dem Turn uns zusÃ¤tzliches Geld gewinnt, kann dies auch die 3-Bet tun. Der Unterschied besteht darin, dass 3-Bets die Zahl der Big Bets vervielfachen kÃ¶nnen, je nachdem, auf welcher StraÃŸe wir den Spielzug ansetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der ersten Tabelle setzen wir die 3-Bet auf dem Flop an. Wir gehen dabei davon aus, dass wir out-of-position sind, von vorne setzen und geraist werden. Nach unserer 3-Bet geht der Gegner wieder in den Check-Call-Modus Ã¼ber.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;StraÃŸe&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Big Bets gesamt&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Flop&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;3&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Turn&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;2&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;River&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;2&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gesamt: 7&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie Sie sehen, gewinnen wir mit der pre-Flop 3-Bet genauso viel wie mit dem Raise auf Turn oder River. Wir haben es zwar nun mit einem aggressiveren Spieler zu tun, gewinnen aber nicht mehr Geld. Warten wir deshalb mit der 3-Bet bis zum Turn, lÃ¶st sich das Problem.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;StraÃŸe&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Big Bets gesamt&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Flop&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;2&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Turn&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;6&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;River&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;2&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gesamt: 10&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warten wir mit der 3-Bet bis zum Turn, gewinnen wir drei Big Bets mehr als bei einer 3-Bet auf dem Flop. Es sind kleine Unterschiede wie dieser, die gute Limit-Spieler zu konstanten Gewinnern machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Schwierigkeit von Limit Poker besteht darin, die richtige Spielweise zu finden, um die Gewinnrate in Big Bets zu maximieren, wÃ¤hrend wir gleichzeitig die Odds fÃ¼r die Draws unserer Gegner verschlechtern. Geld in einen Pot zu pumpen und damit die Odds fÃ¼r unseren Gegner zu verbessern, schadet uns auf lange Sicht mehr als unseren Gegnern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir mÃ¼ssen zunÃ¤chst das Ziel unseres Gegners kennen, bevor wir einen Plan ausarbeiten, um unsere eigenen Ziele zu erreichen. Denken Sie daran: Auch wenn eine Bet fÃ¼r sich unwichtig und zu vernachlÃ¤ssigen erscheint, sollte sie gedankenlos weder gesetzt noch bezahlt werden. Jeder Spielzug muss einem Gedankengang entspringen, und das Augenmerk liegt darauf, die Verluste niedrig zu halten. Jeder gesparte Dollar ist ein gewonnener Dollar.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Verwandte Artikel:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-nichts-fr-dummies-teil-11-epilog-abc-poker&quot;&gt;ABC Poker&lt;/a&gt;
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&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/limit-texas-holdem&quot;&gt;Limit Texas Hold&#039;em&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 08 Sep 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Der Bluff-Catcher</title>
				<description>&lt;p&gt;Eine solche Hand ist nicht stark genug fÃ¼r eine Value Bet, weil der Gegner mit einer schlechten Hand nicht bezahlen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;AuÃŸerdem ist die Hand nicht stark genug fÃ¼r einen Call gegen die Value Bet Range unseres Gegners, denn wenn er fÃ¼r Value setzt, hat er uns geschlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der einzige Wert unserer Hand besteht also darin, dass sie einen Bluff schlagen kann.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Wie man einen Bluff-Catcher erkennt&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Um einen Bluff-Catcher richtig zu spielen, muss man zunÃ¤chst wissen, woran man ihn erkennt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Hand kann nur auf dem River zum Bluff Catcher werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Technisch gesehen kann sie zwar auch auf dem Turn schon zu dieser Kategorie gehÃ¶ren, aber wir mÃ¼ssen wahrscheinlich eine weitere Bet auf dem River bezahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein echter Bluff-Catch beendet die Action in einer Hand. Mit unserem Call ist die Hand beendet, und die Karten werden gezeigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie immer in &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/texas-holdem&quot;&gt;Texas Holdâ€™em&lt;/a&gt; kommt es auf mehrere Faktoren an, ob unsere Hand als Bluff-Catcher durchgeht: von der Spielweise unseres Gegners Ã¼ber unser Tischimage bis hin zum bisherigen Spielverlauf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es kommt auf alles MÃ¶gliche an, also auch darauf, am Tisch aufmerksam zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir mÃ¼ssen unsere Gegner also stÃ¤ndig beobachten und ihre Spielstile analysieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir die Betting Range des Gegners abschÃ¤tzen kÃ¶nnen, wissen wir auch, ob unsere Hand gegen diese Range vorn oder zurÃ¼ck liegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liegt sie zurÃ¼ck, halten wir einen Bluff-Catcher.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/viktor-blom2.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-viktor-blom2.JPG&quot; alt=&quot;viktor blom2&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wie groÃŸ ist seine Bluff-Wahrscheinlichkeit?&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h3&gt;Die Bluff-Frequenz des Gegners&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Bei einer Bet unseres Gegner sollten wir besser wissen, wie oft dieser Bluffs ansetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn unsere Hand gegen die typische Betting Range nicht gut ist, muss unser Gegner sehr hÃ¤ufig bluffen, damit wir profitabel callen kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alles hÃ¤ngt davon ab, wie gut wir die Bets und Raises unserer Gegner gelesen und interpretiert haben, und wie sie auf einen Call reagieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir definieren zuerst, bei wem es sich am Tisch um tighte ABC-Spieler handelt, wer die guten LAGs sind und wer die schwachen LAGs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir achten auf jeden Spielzug. Mit welchen Karten bluffen sie, mit welchen checken sie?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben wir eine konkrete Vorstellung davon gewonnen, wann unser Gegner zu Bluffs neigt, wird es sehr viel einfacher, ihn mit einem Bluff Catcher zu Ã¼berraschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir in einer entsprechenden Situation zu 50% mit einem Bluff rechnen und zu 50% mit einer Value Bet, und wenn der River uns 2,5:1 Odds gibt, und wenn unsere Berechnungen korrekt sind, ist der Call profitabel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;6-max, Blinds $1/$2, effektive Stacks $200&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir erhÃ¶hen aus dem Small Blind auf $8 mit J&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;. Unser Gegner bezahlt aus dem Big Blind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Flop fÃ¤llt 4&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;. Wir setzen $10 und bekommen einen Raise auf $35.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir bezahlen mit einem Flush Draw, und auf dem Turn fÃ¤llt die T&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Wir checken und unser Gegner setzt $66. Call.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem River fÃ¤llt die 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Wir checken. Der Gegner setzt $100.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollten wir hier bezahlen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun, zunÃ¤chst mÃ¼ssen wir uns klarmachen, dass wir nun einen Bluff-Catcher halten. Zwar haben wir Top Pair, aber unser Kicker ist nicht sehr gut, und wir sind mit Bets auf allen drei StraÃŸen konfrontiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn die River Bet eine Value Bet ist, sind wir in 100% der FÃ¤lle geschlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt innerhalb seiner Range keine Hand, die auf allen drei StraÃŸen auf einem solchen Board setzt und schlechter ist als unsere.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/tom-dwan2.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-tom-dwan2.JPG&quot; alt=&quot;tom dwan2&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Die Chance, dass er blufft, ist ziemlich gut.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Bluff oder kein Bluff?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben nicht wirklich ausreichend Informationen. Das ist der Moment, in dem wir uns unseren Gegner und sein Spielverhalten genau vor Augen fÃ¼hren mÃ¼ssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben wir es mit einem ABC/TAG zu tun, blufft er nie hÃ¤ufig genug, um einen Call profitabel zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es handelt sich in diesem Fall mit 99%-iger Sicherheit um eine Value Bet. Wir kÃ¶nnen beruhigt folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spielen wir aber gegen einen super-aggressiven Gegner, der gerne mit Draws erhÃ¶ht und dann immer weiter setzt, unabhÃ¤ngig davon, ob er das Board noch trifft oder nicht, dann sollten wir einen Call in ErwÃ¤gung ziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir mÃ¼ssen die gegnerische Bluff Range gegen seine Value Betting Range abwÃ¤gen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sind in seiner Range mehrheitlich Bluffs, macht das einen Call wahrscheinlicher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dieser speziellen Hand ist es eine sehr knappe Entscheidung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem River fÃ¤llt mit der 8 ein Paar auf das Board, sodass wir nun gegen viele HÃ¤nde mit Paar und Draw verlieren, die auf diesem Flop erhÃ¶hen kÃ¶nnten, z. B. 8-7 oder 8-5.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;FÃ¤llt auf dem River dagegen eine Blank wie die 2&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;, sollten wir wahrscheinlich bezahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch ein Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;6-max, Blinds $1/$2, effektive Stacks $200.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir erhÃ¶hen aus dem Cut-off mit A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 2&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; auf $8. Ein looser, schwacher Spieler bezahlt vom Button, die Blinds folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Flop fÃ¤llt A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Wir setzen $12 und er insta-callt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem Turn fÃ¤llt die 3&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;. Wir setzen $25, er Ã¼berlegt und bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der River ist der J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;. Wir checken, und unser Gegner setzt $55.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie sieht seine Bluff-Range aus?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch hier ist ziemlich klar, dass wir es mit einem Bluff-Catcher zu tun haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir setzen auf zwei StraÃŸen mit Top Pair ohne Kicker. Spielen wir gegen ein zufÃ¤lliges Two Pair, haben wir verloren.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/phil-hellmuth5.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-phil-hellmuth5.jpg&quot; alt=&quot;phil hellmuth5&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Ãœberlegen Sie: Mit welchen HÃ¤nden bezahlt er zwei StraÃŸen?&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Also sehen wir uns seine Bluffing-Range an und Ã¼berlegen uns, mit welchen HÃ¤nden er auf zwei StraÃŸen callen wÃ¼rde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dieser Range sind auf jeden Fall Asse, mit einem Paar, mit zwei Paaren und mit allen mÃ¶glichen Flush und Straight Draws.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der Bet auf dem River kÃ¶nnen wir die schwachen Ein-Paar-HÃ¤nde ausschlieÃŸen, denn sogar Fische begreifen, dass sie damit Showdown Value haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einer Hand wie A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; oder 7&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; wird unser Gegner gern in den Showdown gehen und hoffen, dass seine Hand gut ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bleiben also die Value HÃ¤nde und Bluffs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da in dieser Hand so viele Draws mÃ¶glich sind (Flush Draws, 7-9s, 5-7, 4-5s usw.), die alle geplatzt sind, kÃ¶nnen wir hier eine sehr hohe Bluffwahrscheinlichkeit voraussetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt viele schwache Spieler, die geplatzte Draws immer betten, wenn zu ihnen auf dem River gecheckt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Informationen rechtfertigen fÃ¼r unseren Bluff-Catcher hier einen Call.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Gegner auf eine Range setzen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir erfolgreich spielen wollen, mÃ¼ssen wir lernen, wie man den Gegner auf eine Range setzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir in der Lage sind, die Karten unseres Gegners relativ exakt zu bestimmen, verschafft uns das einen enormen Vorteil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun kÃ¶nnen wir unserem Gegner eine Bluff-Frequenz zuordnen, indem wir uns die geplatzten Draws und schwachen HÃ¤nde in seiner Range ansehen und dies in Bezug zu seinem Spielstil setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir halten diese Bluffwahrscheinlichkeit in einer SchÃ¤tzung in Prozent fest. Stehen die Pot Odds zu unseren Gunsten, bringen wir den Call und schauen zu, wie unsere Bankroll wÃ¤chst.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Lesen Sie auch:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/gewinnmaximierung-ohne-showdown&quot;&gt;Gewinnmaximierung ohne Showdown&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-der-schlechte-bluff&quot;&gt;Der schlechte Bluff - und wie man ihn vermeidet&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/semibluffs-zwei-wege-zum-sieg&quot;&gt;Semi-Bluffs - Zwei Wege zum Gewinn&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-nichts-fr-dummies-teil-7-horen-sie-auf-zu-bluffen&quot;&gt;Poker - Nichts fÃ¼r Dummies 7: HÃ¶ren Sie auf zu bluffen!&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 01 Sep 2011 12:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/bluff-catcher-texas-holdem</link>
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			<item>
				<title>Omaha â€“ Das Spiel auf dem Turn</title>
				<description>&lt;p&gt;Korrektes Spiel auf dem Turn ist der SchlÃ¼ssel zum Erfolg in PLO. Wenn die Mehrheit der Spieler am Tisch der Ã¼blichen Handauswahl folgt, Ã¶ffnet fast jeder Flop mehreren Spielern starke Draws. Deshalb ist Omaha vor allem ein Turn- und Riverspiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;HÃ¤ufig sieht man ein geflopptes Set gegen einen Flush Draw und einen Wrap Straight Draw antreten. Es kommt eher selten vor, dass man in &lt;a href=&quot;http://www.pokerlistings.com/poker-strategy-articles/omaha&quot;&gt;Pot Limit Omaha&lt;/a&gt; einen Pot auf dem Flop gewinnt.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Die Textur des Boards&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Turn kann eine Hand komplettieren oder ruinieren. Es ist von entscheidender Wichtigkeit, den Gegner lesen und das Board interpretieren zu kÃ¶nnen â€“ vor allem die VerÃ¤nderungen des Boards von StraÃŸe zu StraÃŸe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Interpretieren des Boards ist eine Kunst, die erlernt werden muss und eine Menge Praxis erfordert. Man muss alle potenziellen Draws, Made Hands und mÃ¶glichen Outs gleichzeitig im Blick haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;AuÃŸerdem muss man den Zustand der eigenen Hand stÃ¤ndig begleiten. Bei welchen Treffern liegt man zurÃ¼ck? Was brauche ich, um wieder zu Ã¼berholen? Welche Outs habe ich? Welche Outs sind vergiftet? Habe ich Blocker zu gegnerischen Outs? Habe ich Redraws, wenn ihn der Turn trifft?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie Schwierigkeiten damit haben, all diese AusdrÃ¼cke zu verstehen, empfehle ich Ihnen &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/omaha-outs-antiouts-blocker&quot;&gt;diesen Artikel&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/beach-23756.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage320180-beach-23756.jpg&quot; alt=&quot;beach 23756&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Woran Sie nicht denken sollten, wenn der Turn fÃ¤llt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h3&gt;Woran ich bin (und was er glaubt, woran ich bin)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Haben Sie die Textur des Boards verinnerlicht und kennen alle Odds und Outs, kÃ¶nnen Sie Ihren Gegner auf eine ziemlich genaue Range setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herauszufinden, wo man selbst steht, ist aber nur ein Teil der Schlacht. Man muss auÃŸerdem herausfinden, wo der Gegner steht, und was vielleicht noch wichtiger ist, erkennen, auf welche Range der Gegner uns setzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir einen Flush Draw und Straight Draw mit 13 Outs haben und bereits zweimal gesetzt haben, was wird unser Gegner dann glauben, was wir halten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass er uns auf die Hand setzt, die wir tatsÃ¤chlich halten (obwohl er sie nicht ausschlieÃŸen kann). Wahrscheinlich glaubt er, dass wir auf einer Made Hand sitzen, wahrscheinlich einem Set oder Top Two Pair.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben wir die Hand stark gespielt, setzt er uns vielleicht auf Top Set mit Flush Draw.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/daniel-negreanu-23630.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-daniel-negreanu-23630.jpg&quot; alt=&quot;daniel negreanu 23630&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Ein falsch gelesenes Board ist wie ein Schlag ins Gesicht.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir den Flop mit einem groÃŸen Wrap Draw check-callen, den Turn verpassen und noch einmal check-callen, wird unser Gegner uns auf einen Draw setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Flsuh Draws sind einfacher zu erkennen als Straight Draws, und sie lÃ¶sen auch leichter BefÃ¼rchtungen beim Gegner aus. Deshalb haben wir gute Chancen, mit unserem Wrap Draw zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Ãœbrigen haben wir mit dem letztgenannten Spielzug auch die MÃ¶glichkeit geschaffen, auf dem River zu bluffen, wenn eine dritte Karte derselben Farbe fÃ¤llt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schauen wir uns z. B. den folgenden Flop an:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Gegner kann uns hier nicht auf einen einzelnen Draw setzen. Wir kÃ¶nnten ebenso gut zur Straight wie zum Flush ziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hat unser Gegner selbst vier Herz auf der Hand, kann er eine Bet leichter bezahlen, aber in den meisten FÃ¤llen ist eine genaue EinschÃ¤tzung praktisch unmÃ¶glich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Solange unser Gegner nicht genau den Draw hÃ¤lt, den wir gerade reprÃ¤sentieren, haben wir legitime Outs plus neun Bluff Outs zum Flush. Wenn wir das auf dem Flop erkennen, kÃ¶nnen wir den Bluff auf dem River vorbereiten.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Woran der Gegner ist&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wir mÃ¼ssen die Textur des Boards, die Setzfolge und alle Tells, die wir eventuell erkennen, dafÃ¼r nutzen, um die Range unseres Gegners so klein wie mÃ¶glich zu halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Situation wie diese sollten wir vermeiden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Board: A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Hand: T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben alle Draws der Welt, zwei Flush Draws und einen groÃŸen Wrap Draw. Wir haben so viele Outs, dass wir sie gar nicht erst zu zÃ¤hlen brauchen. Es genÃ¼gt zu wissen, dass es sehr viele sind.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/barry-greenstein-23597.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-barry-greenstein-23597.jpg&quot; alt=&quot;barry greenstein 23597&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Einer der meistunterschÃ¤tzten Omaha-Spieler - Barry Greenstein.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Unser Gegner ist ein Spieler, der bevorzugt Premium-HÃ¤nde wie Pocket Asse spielt. Er hat den Flop gecheckraist und dann auf dem Turn den halben Pot gesetzt. Was tun wir?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dieser Situation besteht eine groÃŸe Chance, dass wir mit unseren ganzen Draws schon drawing dead sind. Falls wir uns hier zu einem Call Ã¼berreden, sind wir auf direktem Weg in die HÃ¶lle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;NatÃ¼rlich ist es mÃ¶glich, dass wir in dieser Situation eines von unseren vielen â€žOutsâ€œ treffen. Wenn man den Turn mit einem Draw bezahlt, wÃ¤re es ja Unsinn, dann auf dem River zu folden, wenn wir den Draw vervollstÃ¤ndigen. Das Problem ist, dass wir auf dem Turn und dem River dominiert sind und trotzdem zwei Bets bezahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor allem in Omaha gilt: Wenn du glaubst, dass du geschlagen bist, stimmt das wahrscheinlich auch. &lt;a href=&quot;http://www.pokerlistings.com/poker-strategy-articles/omaha&quot;&gt;Omaha&lt;/a&gt; ist ein echtes Nut Game â€“ wenn man nicht wirklich die Nuts hÃ¤lt, sollte man sich zweimal Ã¼berlegen, ob man den Pot noch weiter aufbaut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Turn ist die Karte in PLO, die unsere Hand entweder aufwertet oder zerstÃ¶rt â€“ oder eine Reihe neuer Outs erÃ¶ffnet, die es wert sind, einen River zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Konzentrieren Sie sich auf &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/NL-Holdem-value-bets-fuer-anfanger&quot;&gt;Value Bets&lt;/a&gt;, lassen Sie schwache HÃ¤nde rechtzeitig los und planen Sie Ihren Spielzug auf dem River, und Sie werden Ihre SpielstÃ¤rke dramatisch verbessern kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/omaha-poker&quot;&gt;Gute Online-PokerrÃ¤ume fÃ¼r Omaha.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Weitere Omaha-Strategieartikel:&lt;/h4&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pot-limit-omaha-fuer-anfanger-teil1&quot;&gt;PLO fÃ¼r AnfÃ¤nger, Teil 1&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/omaha-hi-lo-fuer-anfaenger-teil-1&quot;&gt;Omaha Hi-Lo fÃ¼r AnfÃ¤nger, Teil 1&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/omaha-outs-antiouts-blocker&quot;&gt;Omaha: Outs, Anti-Outs und Blocker&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 25 Aug 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/omaha-strategie-spiel-auf-dem-turn</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Shortstack-Turnierstrategie</title>
				<description>&lt;p&gt;Mark â€žzachjackdadâ€œ Silver hat sechsstellige Summen mit Online-Poker gewonnen. Dabei liegt sein durchschnittliches Buy-in noch immer bei $19! Silver ist Teilzeitspieler und zweifacher Vater. Er begann wÃ¤hrend, na ja, eigentlich wegen des NFL-Streiks im Jahr 2004 zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einem kleinen Stack in einem weit fortgeschrittenen MTT umzugehen, gehÃ¶rt zu den kompliziertesten Problemen, die man zu lÃ¶sen hat, wenn man profitabel Poker spielen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was bedeutet in diesem Zusammenhang â€žkleinâ€œ? Im Allgemeinen ist alles, was unter 20 BB liegt, klein bzw. short. Je weniger Chips man hat, desto shorter ist man, logischerweise. Allerdings geraten viele Spieler zu frÃ¼h in Panik oder verpassen die richtigen Situationen fÃ¼r ein All-in.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier ist eine Liste der Fragen, die man sich stellen muss, wenn man in einem ungeraisten Pot (es gab also bisher keine ErhÃ¶hung) an der Reihe ist:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Wie viele Big Blinds habe ich?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. Wie groÃŸ ist der Pot im VerhÃ¤ltnis zu meinem Stack?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3. Wie stark ist meine Hand?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;4. Wie viele Spieler sind noch nach mir an der Reihe?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;5. Sind Spieler dabei, die vielleicht committed sind? (Weil sie bereits Chips im Pot haben?)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;6. Muss der Big Blind bezahlen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;7. Wenn die Antwort auf 5 oder 6 bzw. auf beide ja ist, bestehen realistische Chancen, dass meine Hand gegen eine oder zwei zufÃ¤llige HÃ¤nde vorn liegt?&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/mark-silver.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage320180-mark-silver.jpg&quot; alt=&quot;mark silver&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Daher der Nickname &quot;ZachJackDad&quot;.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Es gibt ein paar Spezialisten, die tatsÃ¤chlich ausgerechnet haben, wann genau man mit welchen HÃ¤nden all-in gehen sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich kann hier nicht die gesamte All-in-Palette erklÃ¤ren, aber die Formel basiert im Grunde auf der Zahl der Big Blinds, der verbliebenen Spieler und der eigenen HandstÃ¤rke.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Ergebnis kann es korrekt sein, vom Button aus mit Q-3o zu pushe, aber trotzdem A-T aus mittlerer Position zu folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor man gegen einen Raise all-in geht, muss man folgende Ãœberlegungen anstellen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Wie viele Big Blinds habe ich?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. Wie groÃŸ ist mein Stack im VerhÃ¤ltnis zum Pot?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3. Wie stark ist meine Hand?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;4. Wie aggressiv ist der Raiser?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;5. Aus welcher Position kommt das Raise?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;6. ErhÃ¶ht dieser Spieler oft aus dieser Position?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;7. Falls meine Hand nicht stark ist, wie groÃŸ ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Gegner noch foldet?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erst wenn all diese Fragen beantwortet sind, trifft man die Entscheidung darÃ¼ber, ob man den richtigen Spot fÃ¼r ein All-in gefunden hat. Als Faustregel gilt, mit HÃ¤nden ab AQ oder TT sollte man gegen ein Raise niemals folden. Man muss sein Spiel etwas Ã¶ffnen, denn es ist sehr schwierig, ein Turnier zu gewinnen, wenn man immer bei 15 BB steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man muss auÃŸerdem daran denken, dass Calls ebenso nicht mehr mÃ¶glich sind wie Raise-Folds. Man muss sorgfÃ¤ltig mit seinen Chips umgehen, um in den richtigen Situationen all-in zu gehen, und je mehr Chips man in diesen Situationen hat, desto grÃ¶ÃŸer ist die Chance, dass alle Gegner am Tisch folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;AuÃŸerdem hat man mehr Chips, falls es gelingt, einen Showdown zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der SchlÃ¼ssel zu gutem Shortstack-Spiel ist Geduld und ein gutes AuffassungsvermÃ¶gen. Wenn man hÃ¤ufiger in solche Situationen gerÃ¤t, erkennt man die typischen Fehler leichter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denken Sie daran, alle oben genannten Kriterien in Betracht zu ziehen. Wenn Sie Ihre Shortstack-Strategie verbessern wollen, sollten Sie auÃŸerdem Ihre Hand Historys, insbesondere Ihre All-ins mit anderen Spielern besprechen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Mark Silver, &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.cardrunners.com/&quot;&gt;cardrunners.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Cardrunners-Serie auf PokerZeit:&lt;/p&gt;
1. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-poker-tracking-software&quot;&gt;Poker Tracking Software - eine EinfÃ¼hrung&lt;/a&gt; 2. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-icm-und-super-shortstack-strategie&quot;&gt;Das ICM und Super-Shortstacktstrategie&lt;/a&gt; 3. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/badugi-poker-strategie-wie-man-drei-klassische-spielertypen-schlagt&quot;&gt;Badugi Strategie - Wie man drei klassische Spielertypen schlÃ¤gt&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/umgang-mit-dem-ersten-grossen-sieg&quot;&gt; 4. GroÃŸer Gewinn - was nun?&lt;/a&gt;5. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-1&quot;&gt;Das harte Leben (1)&lt;/a&gt;6. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-2&quot;&gt;Das harte Leben (2)&lt;/a&gt;7. Shortstack-Turnierstrategie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 18 Aug 2011 08:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/cardrunners-shortstack-turnierstrategie</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Das harte Leben als Pokerpro (2)</title>
				<description>&lt;p&gt;Matthew Wheat ist seit Jahren Pokerprofi. Er wechselte erfolgreich von NLHE zu PLO und erreichte 2010 den Finaltisch der $10k PLO Championship bei der WSOP.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier gehtâ€™s zum &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-1&quot;&gt;ersten Teil&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;FÃ¼r jeden Spieler gibt es eine Grenze â€“ den hÃ¶chsten Level, den ein Spieler erreichen kann, unabhÃ¤ngig davon, wie sehr er sich bemÃ¼ht und wie viel Zeit und Arbeit er in sein Spiel steckt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Spieler kommen gar nicht bis an diese Grenze, weil nur wenige wirklich hart und langfristig daraufhin arbeiten, das Optimum zu erreichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle paar Jahre kommt es bei den Regs auf gewissen Levels zu einer grÃ¶ÃŸeren Spielerwanderung. Die meisten Regs, die vor zwei Jahren noch $5/$10 gespielt haben, spielen jetzt $2/$4 oder niedriger, oder sie haben die Tische komplett verlassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt eine Handvoll Spieler, die genug Talent und Berufsethos mitbringen, um ein- und dasselbe Level Ã¼ber Jahre hinweg zu schlagen, obwohl die QualitÃ¤t der Spieler stÃ¤ndig gestiegen ist. Manchen ist es sogar gelungen, weiter aufzusteigen, aber der GroÃŸteil der Profispieler stÃ¶ÃŸt bald an eine Grenze. Von da an nimmt ihr Einkommen stetig ab, weil die Partien schwieriger werden und nicht mehr so einfach zu schlagen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spieler begehen hÃ¤ufig den Fehler, ein Level aufzusteigen, wenn sie eine Zeitlang gewinnen. Meistens sind sie aber auf den Aufstieg gar nicht vorbereitet und deshalb auch nicht in der Lage, eine Liga hÃ¶her noch zu gewinnen. Das Ergebnis ist, dass sie am Ende mehr Geld verlieren, als sie vorher gewonnen haben, weil sie sich in Partien herumtreiben, in denen sie nicht zu suchen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die PokerweltÂ  ist so gesehen wie eine Nahrungskette: Das Geld flieÃŸt immer weiter, bis es die besten Spieler erreicht hat. Die Wahrheit ist, dass man nur dann aufsteigen sollte, wenn man ei Level Ã¼ber lÃ¤ngere Zeit und viele HÃ¤nde schlÃ¤gt, UND wenn man eine ausreichend groÃŸe Bankroll hat, um in den hÃ¶heren Partien mitzuspielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer den Beruf Pokerspieler ergreift, braucht eine Menge Hingabe. Man muss mit Herz und Seele dabei sein, und das Ã¼ber Jahre hinweg. Deshalb hÃ¤ngt das SelbstwertgefÃ¼hl mit der Zeit auch am Erfolg an den Tischen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/girls.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage320180-girls.jpg&quot; alt=&quot;girls&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;In diesem Bild ist genau ein Fehler versteckt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;UnabhÃ¤ngig davon, wie gut man ist, jeder Spieler erlebt Phasen, in denen er mit groÃŸen Verlusten umgehen muss, und lange Zeitspannen, in denen es immer nur bergab geht. Das kann einen Menschen schwer belasten und ihn aus dem Gleichgewicht bringen, es kann ihm sein Leben auÃŸerhalb der Pokerwelt komplett vermiesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um auf lange Sicht erfolgreich zu sein, muss man neben Poker noch andere Interessen haben. Es ist wichtig, einen Freundeskreis zu haben, mit dem man Zeit verbringt, Hobbys, Sport, Reisen, lauter Dinge, die einem im Leben ein positives GefÃ¼hl vermitteln und von Poker ablenken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Hinblick auf den Titel dieses Artikels sollte ich auch noch auf den Aspekt von Poker zu sprechen kommen, den die meisten Spieler ignorieren oder Ã¼ber den sie zumindest nicht gerne sprechen. Wer lange Zeit Poker spielt, wird frÃ¼her oder spÃ¤ter betrogen, Ã¼ber den Tisch gezogen oder bestohlen. Heute passiert das nicht mehr so oft wie frÃ¼her, aber sowohl live als auch online gibt es noch immer FÃ¤lle, und als Spieler muss man die RealitÃ¤t anerkennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die hÃ¤ufigste Form des Betrugs ist Kollusion, und sie ist oft ziemlich schwer auszumachen. Zum GlÃ¼ck ist sie aber auch eine der harmloseren Formen, deshalb muss man sich nicht allzu viele Gedanken darÃ¼ber machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt viele andere MÃ¶glichkeiten, einen Spieler zu betrÃ¼gen, zu viele, um sie alle hier zu nennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den allermeisten Partien heutzutage wird allerdings nicht betrogen, deshalb sind die Auswirkungen auf Leben und Karriere als Spieler nicht nachhaltig betroffen. Es gilt, sich einige der mÃ¶glichen BetrÃ¼gereien einzuprÃ¤gen und immer darauf zu achten, ob am Tisch merkwÃ¼rdige Dinge passieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die seltenste, aber gefÃ¤hrlichste Form des Betrugs ist der Ãœberfall. Ich weiÃŸ nicht, wie viele Spieler im Lauf ihrer Karriere Ã¼berfallen werden, aber es sind nicht allzu viele.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb stehen viele Spieler auf dem Standpunkt, â€žich bin vorsichtig, also kann mir so etwas nicht passierenâ€œ. Egal wie vorsichtig man ist, eine gewisse Gefahr besteht immer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein paar Beispiele dafÃ¼r, was passieren kann:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Im Jahr 2004 wurde Greg Raymer von zwei mit Pistolen bewaffneten MÃ¤nnern in einen Nebenraum im Bellagio gedrÃ¤ngt. Die beiden versuchten, ihm seine Casinochips abzunehmen. Wenn so etwas dort passieren kann, kann es Ã¼berall passieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Im Jahr 2009 wurde ein bekannter Online-Spieler (und ganz allgemein ein Genie) Opfer einer Hackerattacke. Er verlor $200.000 seines eigenen Geldes, bevor er begriff, was vor sich ging. Es besteht keinerlei Aussicht darauf, dass er das Geld wieder bekommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- In Tulsa, Oklahoma, wurde ein Spieler, der vom Casino in das gegenÃ¼berliegende Hotel ging, auf dem Parkplatz Ã¼berfallen. Die TÃ¤ter nahmen ihm sein Geld ab, schlugen ihn halbtot und lieÃŸen ihn dann in einem Zimmer nackt und bewusstlos liegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl das Risiko besteht, dass so etwas passieren kann, sind Geschehnisse dieser Art ziemlich selten. Sie wiegen die Vorteile, ein erfolgreicher Pokerprofi zu werden, nicht auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie das Spiel lieben und genug Talent haben, um erfolgreich zu sein, sollten Sie sich nicht davon abbringen lassen, Poker als Beruf auszuÃ¼ben. Schlussendlich ist es trotz einiger negativen Aspekte ein erfÃ¼llender und sehr schÃ¶ner Beruf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vergessen Sie nur eines nicht: â€žItâ€™s a hard way to make an easy living.â€œ&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Matthew Wheat, &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.cardrunners.com/&quot;&gt;cardrunners.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Die Cardrunners-Serie bei PokerZeit:&lt;/h3&gt;
1. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-poker-tracking-software&quot;&gt;Poker Tracking Software - eine EinfÃ¼hrung&lt;/a&gt; 2. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-icm-und-super-shortstack-strategie&quot;&gt;Das ICM und Super-Shortstacktstrategie&lt;/a&gt; 3. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/badugi-poker-strategie-wie-man-drei-klassische-spielertypen-schlagt&quot;&gt;Badugi Strategie - Wie man drei klassische Spielertypen schlÃ¤gt&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/umgang-mit-dem-ersten-grossen-sieg&quot;&gt; 4. GroÃŸer Gewinn - was nun?&lt;/a&gt;5. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-1&quot;&gt;Das harte Leben (1)&lt;/a&gt;6. Das harte Leben (2)7. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-shortstack-turnierstrategie&quot;&gt;Shortstack-Turnierstrategie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 11 Aug 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-2</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Das harte Leben als Pokerpro (1)</title>
				<description>&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Matthew â€žmindcirkusâ€œ Wheat ist ein Pokerprofi. Er wechselte erfolgreich von NLHE zu PLO und erreichte im Jahr 2010 den Finaltisch des WSOP Events Nr. 55, $10.000 PLO Championship.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Leute glauben, ein Pokerprofi ist ein Typ, der im Casino herumsitzt, Karten spielt und damit einen Haufen Geld macht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Wahrheit trifft ein Spruch zu, den Sie sicher auch schon mehrfach gehÃ¶rt haben: â€žItâ€™s a hard way to make an easy living.â€œ&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um zu verdeutlichen, was das heiÃŸt, frage ich die Leute gerne: â€žHast du eine Ahnung davon, wie es sich anfÃ¼hlt, den ganzen Tag hart zu arbeiten und am Ende $10.000 verloren zu haben? Das passiert mir stÃ¤ndig.â€œ&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das GefÃ¼hl, eine Menge Arbeit zu investieren und trotzdem viel Geld zu verlieren kann man niemandem vermitteln, der so etwas nicht selbst erlebt hat. High Stakes Poker zu spielen ist ungefÃ¤hr genauso stressig wie Fluglotse mit AngststÃ¶rung zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiteres Problem fÃ¼r Pokerprofis ist, dass sie fÃ¼r ihren Beruf von der Allgemeinheit nicht respektiert werden. Die meisten Eltern sind entsetzt, wenn ihr Kind ihnen sagt, dass sie ihren Job kÃ¼ndigen oder die UniversitÃ¤t aufgeben wollen, um Pokerprofi zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrheit ist, dass man aus moralischer Sicht unterschiedlicher Auffassung darÃ¼ber sein kann, ob es in Ordnung ist, den schwÃ¤cheren Spielern am Tisch das Geld abzunehmen, aber nicht darÃ¼ber, dass es Intelligenz und viel harte Arbeit braucht, um ein Elitespieler zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich sowohl mit High Stakes Poker als auch mit hÃ¶herer Bildung auskennt, geht Ã¼blicherweise davon aus, dass man fÃ¼r HSP mehr lernen und intelligenter sein muss als fÃ¼r einen Doktortitel.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/arbeitsplatz.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage320180-arbeitsplatz.jpg&quot; alt=&quot;arbeitsplatz&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Matthews Arbeitsplatz.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;In der Anfangszeit von Online-Poker konnte man ohne viel Erfahrung und ohne allzu tiefe Kenntnisse problemlos eine Menge Geld verdienen. Heutzutage muss man enorm viel Zeit aufwenden und auÃŸerdem auch noch Talent mitbringen, um von irgendeiner Pokervariante leben zu kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;FÃ¼r diejenigen, die das Zeug zu einem guten Spieler haben, und die bereit sind, Zeit und Arbeit zu investieren, ist die Belohnung allerdings ein Job mit praktisch unbegrenzten Freiheiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein ernste Thema, das nur selten in Bezug auf Poker als Beruf angesprochen wird, ist der Umstand, dass man als Spieler Geld komplett von seinem eigentlichen Wert abkoppeln muss. Ein Anwalt, der $500 pro Stunde verdient, hat ein ganz anderes VerhÃ¤ltnis zum Geld als ein Pokerprofi, der $500 pro Stunde verdient.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die ErklÃ¤rung dafÃ¼r ist ganz einfach: Der Anwalt erhÃ¤lt fÃ¼r jede Stunde seiner Arbeit $500. Wenn er also etwas fÃ¼r $1000 kaufen mÃ¶chte, weiÃŸ er, dass er dafÃ¼r zwei Stunden arbeiten muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Pokerspieler mit einem Durchschnittseinkommen von $500/h muss auf ziemlich hohen Levels spielen, wo man Summen zwischen $10.000 und $100.000 problemlos innerhalb einer Stunde verlieren kann. Wenn das Geld so schnell kommt und geht, wird es schnell extrem schwierig, damit maÃŸvoll umzugehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Spieler, die ich kenne, denken nicht einmal darÃ¼ber nach, etwas zu kaufen, wenn es weniger als $1000 kostet. Ein solcher Betrag ist fÃ¼r sie einfach irrelevant, eine emotionale Bindung an das Geld besteht gar nicht. Es fÃ¼hlt sich an, als wÃ¤re es umsonst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Spieler sich Ã¼ber Jahre entwickeln und aus ihren Fehlern lernen, gehen sie meistens besser mit Geld um, aber das Problem bleibt potenziell immer bestehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer Poker fÃ¼r seinen Lebensunterhalt spielen will, muss stÃ¤ndig abwÃ¤gen, welche Partie fÃ¼r die eigene QualitÃ¤t die hÃ¶chste Gewinnrate verspricht. Dass heiÃŸt auch, dass man stÃ¤ndig variieren muss. Ich habe schon hÃ¤ufiger Profis gesehen, die den Fehler begingen, in einer Partie stecken zu bleiben, nachdem sie dort gewonnen hatten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Pokerlandschaft verÃ¤ndert sich stÃ¤ndig, und Partien, die frÃ¼her leicht verdientes Geld waren, sind heute hÃ¤ufig kaum noch zu schlagen. In den Jahren 2007/08 spielte ich z. B. noch 20 Tische $1/$2 NLHE. Damit gewann ich, wie die anderen guten Profis im Durchschnitt $15.000 im Monat, und das mit FÃ¤higkeiten und Kenntnissen, die heute als eher niedrig gelten wÃ¼rden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;HÃ¤tte ich immer weiter diese Partie gespielt, wÃ¤re mein Einkommen mit der Zeit immer weiter zurÃ¼ckgegangen, denn sie ist in den letzten Jahren unglaublich schwierig geworden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich erkannte diese Entwicklung Anfang 2009 und investierte daraufhin viel Zeit darin, 6-max Pot Limit Omaha zu lernen. Ich verlor in der ersten Zeit zwar Geld, war innerhalb eines Jahres aber in der Lage, mehr aus diesen Partien herauszuholen, als das bei NLHE je zuvor der Fall war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute sind 6-max PLO Partien extrem schwer zu schlagen, es ist genauso wie bei NLHE. Obwohl ich noch immer einer der besten Spieler bin und gutes Geld verdiene, lerne ich inzwischen wieder andere Varianten, damit ich auch in der Zukunft gewappnet bin, wenn es Zeit wird, neue Partien zu suchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  Matthew Wheat, &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.cardrunners.com/&quot;&gt;cardrunners.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Die Cardrunners-Serie auf PokerZeit.&lt;/h3&gt;
1. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-poker-tracking-software&quot;&gt;Poker Tracking Software - eine EinfÃ¼hrung&lt;/a&gt; 2. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-icm-und-super-shortstack-strategie&quot;&gt;Das ICM und Super-Shortstacktstrategie&lt;/a&gt; 3. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/badugi-poker-strategie-wie-man-drei-klassische-spielertypen-schlagt&quot;&gt;Badugi Strategie - Wie man drei klassische Spielertypen schlÃ¤gt&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/umgang-mit-dem-ersten-grossen-sieg&quot;&gt; 4. GroÃŸer Gewinn - was nun?&lt;/a&gt;5. Das harte Leben (1)6. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-2&quot;&gt;Das harte Leben (2)&lt;/a&gt; 7. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-shortstack-turnierstrategie&quot;&gt;Shortstack-Turnierstrategie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 04 Aug 2011 09:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-1</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-1</guid>
				
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				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>GroÃŸer Gewinn, was nun?</title>
				<description>&lt;p&gt;John Kim spielt seit Ã¼ber zehn Jahren professionell Poker. Er hat bei Full Tilt mehrere Millionen HÃ¤nde auf den mittleren und hÃ¶heren Stakes gespielt und dabei Ã¼ber eine Million Dollar gewonnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inzwischen verteilt er seine AktivitÃ¤ten auf Live-Games in Las Vegas, wo er inzwischen lebt, und auf bis zu 15 Tische simultan online. John ist Ã¼berzeugter Familienvater und sieht die Balance zwischen Privatleben und Beruf als entscheidenden Faktor fÃ¼r seinen Erfolg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten groÃŸen Erfolg. Es war im Januar 2005, und ich gewann die $640 Party Poker Million fÃ¼r ungefÃ¤hr $250k. Dieses Turnier war die ursprÃ¼ngliche Sunday Million, bevor PokerStars das gleichnamige Turnier einfÃ¼hrte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich weiÃŸ noch, wie ich die letzte Hand gewann, mit A7o gegen K9o, und das Board verlief AKxxx. Danach sprang ich im Zimmer herum und rief meine Frau und Kinder zusammen, um mit ihnen zu feiern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Zeitpunkt war ideal, denn meine Frau und ich hatten gerade erst unser erstes eigenes Haus bezogen. Ich spielte schon seit mehreren Jahren professionell online, hatte aber noch nie mehr als $15k an einem Tag gewonnen. Es war ein Schub fÃ¼r meine Bankroll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was sollte ich also mit dem Geld anfangen? Da die Familie meine hÃ¶chste PrioritÃ¤t ist, gab ich zunÃ¤chst meinen Eltern und meinem Bruder etwas ab. Danach beglich ich erst einmal mein Ã¼berzogenes Konto und zahlte mein Auto ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damals spielte ich mittlere und hohe Stakes, und es lief ganz gut. Ich spielte $30/$60 Limit und $5/$10 No Limit und lebte davon ganz gut, also sah ich keinen Anlass, auf hÃ¶here Levels aufzusteigen. Was meine Bankroll betrifft, habe ich grÃ¶ÃŸere Risiken immer gescheut (immerhin bin ich verheiratet, wir hatten damals schon ein Kind und mussten das Haus abzahlen), und obwohl meine Bankroll anwuchs, dachte ich, es gÃ¤be bessere Wege, das Geld zu benutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also erwarb ich Anteile an Firmen und sicheren Fonds. Die meisten dieser Anteile besitze ich heute noch, manche habe ich getauscht oder wieder verÃ¤uÃŸert. AuÃŸerdem investierte ich in die Altersversicherung. Wenn die Versicherung fÃ¤llig wird, sollte daraus eine schÃ¶ne Summe geworden sein â€“ in ca. 30 Jahren.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/mansion.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage320180-mansion.jpg&quot; alt=&quot;mansion&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Die GrÃ¶ÃŸe deines Hauses hÃ¤ngt von der GrÃ¶ÃŸe deines Gewinns ab.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Meine Vorgehensweise widerspricht dem der meisten Poker-Profis. Der GroÃŸteil wÃ¤re sofort auf hÃ¶here Limits umgestiegen, um herauszufinden, wie viel sie dort verdienen kÃ¶nnen. FÃ¼r Winning Players mag das sogar der beste Weg sein, aber das hÃ¤ngt auch von der persÃ¶nlichen Situation jedes einzelnen ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich entschied mich fÃ¼r den verantwortungsvollen Weg, investierte in die Zukunft und wÃ¼rde keinem davon abraten, dasselbe zu tun.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich heute zurÃ¼ckdenke, wÃ¼nschte ich, ich hÃ¤tte einen Teil des Geldes genommen und mich damit auf hÃ¶heren Limits versucht. Die hÃ¶chsten Limits waren damals allerdings $100/$200 Limit und $10/$20 (UB hatte vielleicht eine $25/$50 Partie, aber wir wissen ja, warum man von dem Anbieter besser die Finger lassen sollte).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich war immer auf der Gewinnerseite, also hÃ¤tte ich es auf den hÃ¶heren Limits versuchen sollen. Zumindest probeweise. Wer weiÃŸ, wohin es mich hÃ¤tte bringen kÃ¶nnen. Wo kÃ¶nnte ich heute sein?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hÃ¤tte also mit meinem Geld etwas mehr Risiko eingehen kÃ¶nnen, aber das Risiko birgt natÃ¼rlich auch grÃ¶ÃŸere Gefahr. Ich habe gesehen, was mit Pokerspielern passieren kann, die ein groÃŸes Turnier gewinnen oder auf andere Weise plÃ¶tzlich an eine groÃŸe Geldsumme kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Entweder spielen sie danach zu hoch, in Partien, die sie nicht gewinnen kÃ¶nnen (nur weil man eine sechsstellige Summe gewinnt, ist man noch lange nicht bei den besten Spielern), verlieren Geld bei Craps, Blackjack und Sportwetten oder geben einfach viel zu viel aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach nicht allzu langer Zeit ist das Geld weg, und die Spieler fragen sich, â€žWas zum Teufel ist mit meinem ganzen Geld passiert?â€œ Ich empfehle, sich die richtige Partie sorgfÃ¤ltig auszuwÃ¤hlen, das Risiko mÃ¶glichst gering zu halten und so die Profite zu maximieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein paar Jahre danach zog ich mit meiner Familie in ein anderes, grÃ¶ÃŸeres Haus, und komischerweise gewann ich nicht einmal einen Monat spÃ¤ter wieder ein Sunday Major â€“ das FT $750k guaranteed fÃ¼r $132k. Es war wie en DÃ©jÃ -vu. Jetzt habe ich schon lange nicht mehr eine groÃŸes Online-Turnier gewonnen, also versuche ich, meine Frau davon zu Ã¼berzeugen, dass wir langsam wieder umziehen sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- John Kim, &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.cardrunners.com/&quot;&gt;cardrunners.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Die Cardrunners-Serie auf PokerZeit:&lt;/h3&gt;
1. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-poker-tracking-software&quot;&gt;Poker Tracking Software - eine EinfÃ¼hrung&lt;/a&gt;2. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-icm-und-super-shortstack-strategie&quot;&gt;Das ICM und Super-Shortstacktstrategie&lt;/a&gt;3. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/badugi-poker-strategie-wie-man-drei-klassische-spielertypen-schlagt&quot;&gt;Badugi Strategie - Wie man drei klassische Spielertypen schlÃ¤gt&lt;/a&gt;4. GroÃŸer Gewinn - was nun? 5. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-1&quot;&gt;Das harte Leben als Pokerprofi (1)&lt;/a&gt; 6. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-2&quot;&gt;Das harte Leben als Pokerprofi (2)&lt;/a&gt; 7. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-shortstack-turnierstrategie&quot;&gt;Shortstack-Turnierstrategie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 28 Jul 2011 09:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/umgang-mit-dem-ersten-grossen-sieg</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/umgang-mit-dem-ersten-grossen-sieg</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/umgang-mit-dem-ersten-grossen-sieg#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Badugi Strategie â€“ Wie man drei klassische Spielertypen schlÃ¤gt</title>
				<description>&lt;p&gt;Mike Six spielt hauptsÃ¤chlich PLO 200-2000. Er ist seit Mitte 2005 aktiv und ein Ã¼berzeugte Vertreter korrekter Spielauswahl und guten Bankroll-Managements. Daneben widmet er sich gerne ungewÃ¶hnlichen Pokervarianten wie Badugi, Baduci und Chinese Poker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schnell fiel ihm auf, dass die meisten Online-Spieler Badugi nicht beherrschen, also begann er, zu dokumentieren, wie die wenigen gewinnenden Spieler sich verhielten, und brachte sich die Variante selbst bei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls Ihnen die Badugi-Regeln nicht gelÃ¤ufig sind, finden Sie sie auf unserer Seite &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/badugi-poker-regeln-spielablauf&quot;&gt;Badugi-Regeln und Spielablauf&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu anders lautenden GerÃ¼chten ist Badugi nicht das koreanische Wort fÃ¼r â€žschlechter Pokerspielerâ€œ, obwohl die meisten Badugi-Spieler tatsÃ¤chlich in diese Kategorie fallen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da es bisher nicht allzu viele Informationen Ã¼ber diese Variante gibt, sind die wenigen kompetenten Spieler deutlich im Vorteil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Badugi wird derzeit nur auf &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-stars&quot;&gt;PokerStars&lt;/a&gt; angeboten. Es gibt bisher noch kein WSOP-Event in dieser Disziplin, aber das Commerce Casino hat bereits $1k-Turniere veranstaltet, und bei der SCOOP 2011 kam ein Badugi-Event auf einen Preispool von $28.000.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aufgrund der wachsenden PopularitÃ¤t haben sich bereits einige bekannte Spieler erfolgreich darin versucht, z. B. Shaun Deeb und Jean-Robert Bellande. In Las Vegas findet man die Variante sowie ihre engen Verwandten Baduci und Badacey bereits in einer Reihe von Mid und High Stakes Partien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bellande behauptet Ã¼brigens, der Erfinder von Baduci zu sein, aber bestÃ¤tigt wurde dies bisher nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach meiner Erfahrung gehÃ¶ren die meisten &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/online-pokerraume&quot;&gt;Online&lt;/a&gt; Badugi-Spieler in eine der folgenden Kategorien:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Spieler, die keine Ahnung haben, wie das Spiel funktioniert. Solche Spieler stellen merkwÃ¼rdige Dinge an. Z. B. ziehen sie zu einem 3-Karten-Buben (three card jack) und entscheiden sich dafÃ¼r, den Buben zu halten, weil sie damit drei verschiedene Kartenfarben halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Spieler kÃ¶nnen den Wert der Position nicht einschÃ¤tzen und wissen auch nicht, wie man damit umgeht. AuÃŸerdem kennen sie den Unterschied zwischen einer smooth und einer rough Hand nicht. Sie werden auch niemals einen starken 3-Karten-Badugi vor dem Draw 3-betten. Weitere Eigenschaften dieser Spieler sind:&lt;/p&gt;
Sie glauben, dass man einen Badugi hat, wenn man Stand Pat steht, egal ob man ihn hat oder nicht.
Sie bluff-raisen nicht, um schwache Badugis aus dem Pot zu drÃ¤ngen.
Sie folden schwache Badugis nicht, selbst wenn sie offensichtlich geschlagen sind. Sie glauben, dass sie einem Suck-out erlegen sind, wenn ihr toller Q-T-5-A Badugi einen groÃŸen Pot verliert.
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/jean-robert-bellande.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-jean-robert-bellande.jpg&quot; alt=&quot;jean robert bellande&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Jean-Baduci Bellande.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;2. Spieler, die schlechte Entscheidungen treffen. Online legen sich diese Spieler oft schon fest, bevor sie Ã¼berhaupt gesehen haben, was die Spieler vor ihnen machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie machen geradezu absurde SpielzÃ¼ge, z. B. Calls von Raise und Re-Raise vor dem ersten Draw, und dann einen Fold auf eine kleine Bet nach dem Draw, obwohl sie in dieser Situation schon 7:1 oder noch bessere Odds bekommen. Manche dieser Spieler open-raisen vor dem Flop und folden dann auf eine 3-Bet. Wenn Ihnen ein solcher Spieler begegnet, sollten Sie eine Weile am Tisch bleiben und darauf hoffen, dass er nachkauft, wenn er seinen Stack verloren hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3. Spieler, die zu geradlinig spielen. Diese Spieler passen sich nicht an, variieren nicht und spielen ausschlieÃŸlich ABC-Poker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Heads-up Pots setzen sie nach dem zweiten Draw selten mit einer groÃŸen Bet fort, weil sie die Implied Odds nicht beachten oder die MÃ¶glichkeit einbeziehen, dass der Gegner bluffen kÃ¶nnte. Man erkennt diesen Spielertyp oft auch in dreihÃ¤ndigen, vor dem Draw geraisten Pots. Wenn der erste Spieler, der an der Reihe ist, nach dem Draw setzt, dann erhÃ¶he ich hÃ¤ufig mit einer breiten Range, inklusive guter drei Card Badugis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der ABC-Spieler hinter mir wird in den meisten FÃ¤llen folden, weil er die zusÃ¤tzliche Bet nicht bezahlen will. Ein deutliches Spielmuster zeigt sich auch darin, dass diese Spieler konsequent entweder mit allen 3 Carrd Badugis callen oder mit Ã¼berhaupt keinem.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn diese Spieler â€žSnowâ€œ spielen â€“ d. h. erst â€žStand Patâ€œ zu stehen und dann zu setzen, um einen guten Badugi zu reprÃ¤sentieren â€“ machen Sie sich eine Notiz, denn dieser Gegner wird beim nÃ¤chsten Snow denselben Spielweg wÃ¤hlen. Dann kÃ¶nnen Sie sich eine Konterstrategie ausdenken und ihn dominieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuletzt komme ich auf einen Spielertyp zu sprechen, der es versteht, sich auf seinen Gegner einzustellen. Solche Gegner sind sehr schwierig zu spielen. Sie sind in der Lage, Snows und Calls mit Three Card Badugis in ihre Spielstrategie einzubauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;HÃ¤ufig erhÃ¶hen sie in Position, wobei sie mehr Wert auf ihre Position legen als auf ihre eigentliche Hand. Gute Dreier sind ihnen vor dem ersten Draw eine 3-Bet wert. Manchmal setzen sie Bluff-Raises ein, um schwache Badugis zu einem weiteren Draw oder gar einem Fold zu zwingen. Dies sind die hÃ¤rtesten Gegner, auf die sie treffen kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;FÃ¼r typische multi-Tabler ist Badugi nicht die ideale Variante, denn es ist hier viel schwieriger, mehrere Tische im Auge zu behalten, als in anderen Varianten. Ich selbst fÃ¼hle mich in anderen Varianten bei 12 Tischen durchaus wohl und habe auch schon bis zu 24 Tische simultan gespielt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich aber auch nur einen zweiten Badugi-Tisch Ã¶ffne, setze ich damit fast meine gesamte Edge aufs Spiel und spiele weit unter Wert. Ein Hobbyspieler, der SpaÃŸ haben will und eine anstÃ¤ndige Gewinnrate erzielen mÃ¶chte, ist Badugi aber eine sehr schÃ¶ne Abwechslung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  Mike Six, &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.cardrunners.com/&quot;&gt;cardrunners.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Die Cardrunners-Serie auf PokerZeit:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-poker-tracking-software&quot;&gt; 1. Poker Tracking Software â€“ eine EinfÃ¼hrung&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-icm-und-super-shortstack-strategie&quot;&gt;2. ICM und Supershortstackstrategie&lt;/a&gt;3. Badugi Strategie â€“ Wie man drei klassische Spielertypen schlÃ¤gt4. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/umgang-mit-dem-ersten-grossen-sieg&quot;&gt;GroÃŸer Gewinn - was nun?&lt;/a&gt;5. &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-1&quot;&gt;Das harte Leben als Pokerprofi (1)&lt;/a&gt; 6. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-2&quot;&gt;Das harte Leben als Pokerprofi (2)&lt;/a&gt; 7. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-shortstack-turnierstrategie&quot;&gt;Shortstack-Turnierstrategie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 21 Jul 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/badugi-poker-strategie-wie-man-drei-klassische-spielertypen-schlagt</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/badugi-poker-strategie-wie-man-drei-klassische-spielertypen-schlagt</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/badugi-poker-strategie-wie-man-drei-klassische-spielertypen-schlagt#comments</comments>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>ICM-Berechnung und Super-Shortstackstrategie</title>
				<description>&lt;p&gt;Samer â€žBramincâ€œ Khuri spielt seit 2006 professionell SnGs. Er ist auf einer groÃŸen Bandbreite von Stakes unterwegs, und seine Serie â€žSnG Payout Analysisâ€œ beschÃ¤ftigt sich damit, wie man seine Spielweise an jede Turnierstruktur perfekt anpasst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Spieler, die sich auf Turniere spezialisiert haben, sind mit einem simplen und grundlegenden Konzept vertraut: Wenn der Stack eine bestimmte GrÃ¶ÃŸe unterschreitet, spielt man nur noch All-in oder Fold.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Standard-Raise wird zu einem suboptimalen Spielzug, denn man gibt damit Fold Equity auf und ist trotzdem committed, wenn der Flop gefallen ist (egal, wie der Flop aussieht).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Vorhaben muss also sein, die Fold Equity zu maximieren, so lange wir noch welche besitzen, um unsere Ãœberlebenschancen zu verbessern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Grundidee ist allgemein anerkannt, aber es gibt unterschiedliche Vorstellungen darÃ¼ber, wo die â€žkritische GrÃ¶ÃŸeâ€œ des Stacks liegt. Manche Spieler schalten in den Push/Fold-Modus, wenn ihr Stack 15 Big Blinds unterschreitet, andere bei 10 Big Blinds oder weniger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wieder andere Spieler erklÃ¤ren, dass man seinen M-Wert berechnen muss - das ist das Ergebnis der Zahl Ihrer Chips geteilt durch die Summe der Blinds und Ante - und gehen all-in, wenn dieser Wert unter 10 fÃ¤llt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Keines dieser Konzepte ist wirklich richtig oder falsch. Entscheidende Faktoren sind auch die Spielweisen der Gegner: Wie reagieren diese auf Standard-Raises und wie werten diese ein All-in von Ihnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;10 BB und ein M=10 waren fÃ¼r mich immer entscheidende Werte. Es gibt zweifellos Situationen, in denen ich mit 15 oder auch 20 BBs all-in gehe, und es gibt Situationen, in denen ich einen Standard-Raise ansetze, auch wenn ich nur noch 8 BBs besitze. Allerdings kommen diese Situationen nicht sehr oft vor, und sie sind nicht Thema dieses Artikels.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/samer.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-samer.jpg&quot; alt=&quot;samer&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Samer &quot;Braminc&quot; Khuri.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ich beschÃ¤ftige mich nun mit den kleinsten Shortstacks, die man in einem Turnier spielt, die Situationen, in denen der Stack 5 BBs oder einen M-Wert von 5 unterschreitet. In einer solchen Situation geht uns die Fold Equity aus. Wir mÃ¼ssen schnell agieren. Wer jetzt vorsichtig spielt, verliert Geld auf lange Sicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele von uns Spielern benutzen das ICM, um zu bestimmen, welche HÃ¤nde +EV sind und in welchen Situationen man damit all-in geht (und wann nicht). Diese Berechnungen sind der SchlÃ¼ssel zu guten Shortstack-Spiel. Aber sie haben auch ihre Grenzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ICM misst die Gesamtpreispool-Equity. Anhand dieser lÃ¤sst sich der Wert des eigenen Stacks bemessen, und das erleichtert die Entscheidung Push oder Fold.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ZunÃ¤chst stehen wir vor dem Problem, dass die Preispool-Equity ausschlieÃŸlich auf der Zahl unserer Chips im VerhÃ¤ltnis zu allen im Turnier befindlichen Chips und der Zahl der verbliebenen Spieler basiert. Die FÃ¤higkeiten der Spieler werden Ã¼berhaupt nicht beachtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Rechenmodell weiÃŸ nicht, wie gut wir sind, wir Spieler wissen ja selbst nicht wirklich genau, wie gut jemand ist. Wenn Sie der beste Spieler am Tisch sind, wird Ihnen das ICM nicht gerecht, und das kann auch dem besten Spiel schaden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiteres Problem des ICM, und das fÃ¼r diesen Artikel entscheidende, besteht darin, dass das Rechenmodell die Preispool-Equity nur fÃ¼r diese eine Hand angibt, aber zukÃ¼nftige HÃ¤nde ignoriert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anders gesagt, der Value des Stacks kann auch von der relativen Position zu den Blinds abhÃ¤ngen, von der Wahrscheinlichkeit, mit der man bald in eine sehr schlechte Situation gerÃ¤t, und von einigem mehr. Das bedeutet, dass man nach meiner Ansicht auch dann im manchen Situationen all-in gehen muss, wenn das ICM sagt, das der Spielzug â€“EV ist, weil ein Fold oft schlechter ist, als das ICM anzeigt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/chris-ferguson.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage320180-chris-ferguson.jpg&quot; alt=&quot;chris ferguson&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;ICM-Rechner?&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Es ist extrem schwierig, zu berechnen, wie schlecht unsere zukÃ¼nftige Situation sein wird. Man kann das nicht exakt berechnen, zu viel hÃ¤ngt von der Spielweise der Gegner ab und davon, wie genau sie die GrÃ¶ÃŸe ihrer eigenen Stacks beobachten. Es ist unwahrscheinlich, dass wir im kommenden Umlauf ein Monster bekommen, und da unsere Fold Equity mit jedem Fold sinkt, mÃ¼ssen wir unsere Chips in der Mehrheit der Situationen als AuÃŸenseiter in die Mitte bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem ich hunderte von Shortstack-Szenarien studiert und analysiert habe, kann ich mit Bestimmtheit behaupten, dass wir mit 4-5 BBs sehr viel mehr HÃ¤nde all-in schieben sollten als ich selbst zuvor erwartet hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem normalen SnG sind -1% bis -2% des Preispools vollkommend ausreichend fÃ¼r ein All-in mit â€“EV UTG, wenn die Alternative ist, ausgeblindet zu werden. Das gilt prinzipiell auch fÃ¼r grÃ¶ÃŸere Turniere, allerdings sind die Zahlen dann wegen der hÃ¶heren Teilnehmerzahlen etwas anders gelagert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie das ICM, seine Funktionen und seine Konsequenzen wirklich komplett verstanden haben, kÃ¶nnen Sie es selbst anwenden und entscheiden, wann sie von der Statistik abweichende Entscheidungen treffen sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir konnten in diesem Artikel belegen, dass das ICM auÃŸer Acht lÃ¤sst, wie lange das Turnier nach der analysierten Hand noch weiter lÃ¤uft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da das Turnier immer weiter lÃ¤uft, sind Folds auch mit schlechten HÃ¤nden und nur noch vier bis fÃ¼nf Blinds geradezu Selbstaufgabe, denn nach kurzer Zeit haben wir keinerlei Fold Equity und fast keine Preispool-Equity mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir mÃ¼ssen nach besten KrÃ¤ften abschÃ¤tzen, zu welchem Zeitpunkt All-ins mit â€“EV korrekt sind und wann nicht. Kurz gesagt sind fast alle â€“EV-Shoves in dieser Situation korrekt und angemessen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Samer Khuri, &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.cardrunners.com/&quot;&gt;cardrunners.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Die Cardrunners-Serie auf PokerZeit:&lt;/h3&gt;
1. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-poker-tracking-software&quot;&gt;Poker Tracking Software - eine EinfÃ¼hrung&lt;/a&gt;2. ICM und Super-Shortstackstrategie3. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/badugi-poker-strategie-wie-man-drei-klassische-spielertypen-schlagt&quot;&gt;Badugi Strategie â€“ Wie man drei klassische Spielertypen schlÃ¤gt&lt;/a&gt;4. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/umgang-mit-dem-ersten-grossen-sieg&quot;&gt;GroÃŸer Gewinn - was nun?&lt;/a&gt;5. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-1&quot;&gt;Das harte Leben als Pokerprofi (1)&lt;/a&gt; 6. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-2&quot;&gt;Das harte Leben als Pokerprofi (2)&lt;/a&gt; 7. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-shortstack-turnierstrategie&quot;&gt;Shortstack-Turnierstrategie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 14 Jul 2011 03:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/cardrunners-icm-und-super-shortstack-strategie</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/cardrunners-icm-und-super-shortstack-strategie</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/cardrunners-icm-und-super-shortstack-strategie#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Poker Tracking Software â€“ eine EinfÃ¼hrung</title>
				<description>&lt;p&gt;Matthew Janda ist professioneller Pokerspieler mit Spezialgebiet Spieltheorie. Er betrachtet das Spiel aus der Perspektive eines Analysten und Theoretiker. Bei Cardrunners hat er eine Serie von Videos Ã¼ber optimales Spielverhalten vor dem Flop, auf dem Flop und in 3-Bet-Pots verÃ¶ffentlicht. Daneben stammt von ihm eine Artikelserie Ã¼ber die Benutzung der Software Holdem Manager.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tracking Software ist vielleicht der entscheidende Unterschied zwischen Online- und Live-Spiel. Tracking Software erlaubt uns, jede Hand, die wir an den virtuellen Tischen spielen, aufzuzeichnen. Das wiederum ermÃ¶glicht uns, Fehler in unserem und/oder dem Spielverhalten unserer Gegner leichter zu erkennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch strÃ¤uben sich viele neue Spieler, Geld in den &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-spielen-mit-dem-holdem-manager&quot;&gt;Holdâ€™em Manager&lt;/a&gt; oder in Poker Tracker zu investieren, denn fÃ¼r sie sind $60-$100 Investition gelichbedeutend mit mehreren Buy-ins. Oft sind diese Spieler auch gar nicht davon Ã¼berzeugt, dass sie an Online-Poker wirklich SpaÃŸ haben werden und Ã¼ber lÃ¤ngere Zeit spielen wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wÃ¼rde persÃ¶nlich daher davon abraten, sich Tracking Software zuzulegen, bevor man nicht mindestens 1000 HÃ¤nde gespielt hat, unabhÃ¤ngig davon, welche Variante man bevorzugt. Die Geschwindigkeit beim online-Poker ist ein ganz anderes als live, und die Software kann ablenken oder verwirren, wenn man sich am Tisch noch nicht richtig sicher fÃ¼hlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor man sie fÃ¼r eine Software entscheidet, sollte man auf jeden Fall nach Sonderangeboten Ausschau halten. Es gibt eine Reihe von Internetfirmen, die Werbekampagnen durchfÃ¼hren, in deren Rahmen man die Software fÃ¼r wenig oder gar kein Geld bekommt. AuÃŸerdem kann man sich Testversionen zulegen und ausprobieren, welche Software einem am besten liegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Aspekt, der auch AnfÃ¤ngern sofort hilft, ist die statistische Auswertung des eigenen Spielverhaltens. Sie zeigt einem sehr schnell, ob die eigenen Daten â€žnormalâ€œ aussehen oder nicht.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/viktor-blom-37379.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-viktor-blom-37379.jpg&quot; alt=&quot;Viktor Blom&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Viktor Blom weiÃŸ, wie wichtig Statistiken sind.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Spielen Sie zu viele HÃ¤nde? ErhÃ¶hen Sie zu viel oder zu wenig? Der Vergleich mit anderen, gewinnenden Spielern zeigt Ihnen auf, wo Ihre SchwÃ¤chen liegen. Es gibt selbstverstÃ¤ndlich verschiedene Spielstile, die alle effektiv sind, aber wenn Sie wissen, wo Sie besonders stark von der Spielweise erfolgreicher Spieler abweichen, haben Sie einen guten Ausgangspunkt fÃ¼r Ihre Selbstanalyse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Problem dabei ist allerdings, dass Winning Players ganz unterschiedliche Spielstile haben. Z. B. setzen manche Spieler sehr hÃ¤ufig die 3-Bet ein, wÃ¤hrend andere diesen Zug nur mit einer kleinen Range durchfÃ¼hren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daraus folgt, dass eine Abweichung von den Daten von Winning Players nicht notwendigerweise auf eine SchwÃ¤che hindeutet. Trotzdem: Wenn es Ihnen schwerfÃ¤llt, online Profit zu machen, sollten Sie hier ansetzen, um an sich zu arbeiten und sich zu verbessern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;NatÃ¼rlich nutzt Ihnen das Potenzial, nun gewaltige Datenmengen analysieren zu kÃ¶nnen gar nichts, bevor Sie nicht wenigstens 10.000 HÃ¤nde gespielt haben. Zum GlÃ¼ck kann eine Tracking Software noch eine Reihe anderer Dinge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Z. B. kÃ¶nnen Sie einzelne HÃ¤nde grafisch darstellen lassen und sie z. B. in Ã¶ffentlichen Pokerforen diskutieren lassen. Wenn ich spiele, markiere ich immer die besonders kniffligen HÃ¤nde, um spÃ¤ter mit Freunden darÃ¼ber zu diskutieren. Die Time Bank ist nunmal begrenzt, und ich weiÃŸ, dass ich vor allem dann etwas lerne, wenn ich mich ohne Zeitdruck einen Problem widmen kann. Mit einer guten Tracking Software wird das Markieren und Analysieren aus technischer Sicht ganz einfach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und schlussendlich ermÃ¶glicht Ihnen Poker Tracking Software tiefere Einblicke in das Spielverhalten der Gegner, sodass Sie deren Fehler leichter ausnutzen kÃ¶nnen. Studieren Sie das gegnerische Spielverhalten, wÃ¤hrend Sie selbst eine Pause einlegen, und suchen Sie nach Besonderheiten in deren Statistik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie ein HUD (Heads-up Display) verwenden, haben Sie alle wichtigen Daten stets im Blick. Nutzen Sie die Reads, die Sie bei Ihren Untersuchungen herausfiltern konnten, und verwandeln Sie sie in Profit. Das bedeutet Ã¼brigens nicht, dass Sie jetzt von der Pflicht befreit sind, sich umfassende Notizen zu machen, denn die wichtigsten Informationen sind genauer und detailreicher as das, was Ihnen eine reine Statistik bieten kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht jeder erfolgreiche Spieler benutzt Tracking Software, aber fÃ¼r die groÃŸe Mehrheit ist es ein wertvolles und wichtiges Hilfsmittel, um Online-Pokerpartien zu schlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je mehr Informationen Sie haben, desto besser werden Ihre Entscheidungen, und desto profitabler wird Ihr Spiel. Die besten Spieler setzen alle Waffen ein, die ihnen zur VerfÃ¼gung stehen, und Poker Tracking Software gehÃ¶rt zu den schÃ¤rfsten Waffen in Ihrem Arsenal. Nutzen Sie ihr ganzes Potenzial!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Matthew Janda, &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.cardrunners.com/&quot;&gt;Cardrunners.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Die Cardrunners-Serie auf PokerZeit&lt;/h3&gt;
1. Poker Tracking Software - eine EinfÃ¼hrung2. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-icm-und-super-shortstack-strategie&quot;&gt;ICM und Super-Shortstackstrategie&lt;/a&gt;3. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/badugi-poker-strategie-wie-man-drei-klassische-spielertypen-schlagt&quot;&gt;Badugi Strategie â€“ Wie man drei klassische Spielertypen schlÃ¤gt&lt;/a&gt;4. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/umgang-mit-dem-ersten-grossen-sieg&quot;&gt;GroÃŸer Gewinn - was nun?&lt;/a&gt;5. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-1&quot;&gt;Das harte Leben als Pokerprofi (1) &lt;/a&gt; 6. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-2&quot;&gt;Das harte Leben als Pokerprofi (2)&lt;/a&gt;7. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-shortstack-turnierstrategie&quot;&gt;Shortstack-Turnierstrategie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 07 Jul 2011 07:07:07 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/cardrunners-poker-tracking-software</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Machen Sie sich Notizen â€“ Es zahlt sich aus</title>
				<description>&lt;p&gt;Man muss sich das nur mal vor Augen halten: Jeden Tag tritt man gegen mehrere hundert Gegner an. Es ist vÃ¶llig witzlos, zu versuchen, sich alle zu merken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt einen Grund dafÃ¼r, warum alle &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/online-pokerraume&quot;&gt;Pokeranbieter&lt;/a&gt; eine Notizfunktion anbieten, also seien Sie so schlau und benutzen Sie sie auch. Bei Poker geht es immer um Informationen, und jede Hand, die Sie spielen, liefert Ihnen wertvolle Einsichten in den gegnerischen Spielstil und sein Setzverhalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie sich Ã¼ber einen Spieler Notizen machen, werden diese gespeichert, und wenn Sie drei Wochen, zwei Monate oder ein halbes Jahr spÃ¤ter wieder auf ihn treffen, haben Sie sofort einen Informationsvorsprung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie werden Ihre Notizen zu schÃ¤tzen lernen, wenn Sie z. B. in der dritten Hand der Session mit einem Overpair da sitzen und sich auf dem Turn bei einem gepairten Board einem mÃ¤chtigen Raise gegenÃ¼bersehen. Werfen Sie einen Blick auf Ihre Notizen. Da steht: â€žblufft gerne auf einem gepairten Boardâ€œ. Eine solche Notiz kann Ihnen eine Menge Geld einbringen und Sie vor einem schlechten Fold bewahren.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/notizen1.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage320180-notizen1.jpg&quot; alt=&quot;notizen1&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Notizfunktion gut genutzt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Halten Sie Ihre Notizen so kurz wie mÃ¶glich. Schreiben Sie keine drei SÃ¤tze, wenn einer genÃ¼gt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es wird vorkommen, dass Sie darauf zurÃ¼ckgreifen mÃ¼ssen, wÃ¤hrend Sie vor einer wichtigen Entscheidung stehen, also beherrschen Sie sich, auch wenn Sie gerne schreiben wÃ¼rden: â€žVOLLIDIOT TRIFFT STÃ„NDIG SCHEISS GUTSHOT. DUMME SAU!â€œ. Tun Sieâ€™s nicht. Sie wÃ¼rden sich zwar fÃ¼r einen Moment besser fÃ¼hlen, aber &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pokerstrategie/pokerpsychologie/emotionen-kontrollieren&quot;&gt;auf lange Sicht nutzt Ihnen das gar nichts&lt;/a&gt;. Reagieren Sie sich lieber in Ihrem &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/blog&quot;&gt;Blog&lt;/a&gt; ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihre Notizen mÃ¼ssen kurz und knapp sein und trotzdem alle Informationen enthalten, die Sie Ã¼ber die Spielweise des Gegners sammeln konnten. Deshalb sollten Sie AbkÃ¼rzungen und Kurzworte. Die folgenden KÃ¼rzel werden hÃ¤ufig benutzt und helfen Ihnen dabei, die Notizen Ã¼bersichtlich und informativ zu gestalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;OTB: On the Button&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;OOB: Out of the Blinds&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;BT: Button&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;UTG: Under the Gun&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;PFR: Pre-Flop Raise&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;NFD: Nut Flush Draw&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;TPTK: Top Pair Top Licker&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/notizen2.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage320180-notizen2.jpg&quot; alt=&quot;notizen2&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Notizfunktion, nicht so gut genutzt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;TPNK: Top Pair no Kicker&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;OOP: Out of Position&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;IP: In Position&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3B: 3-Bet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;C/R: Checkraise&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;C/C: Checkcall&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;CS: Calling Station&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;BVB: Blind versus Blind&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;AI: All-in&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;BB: Big Blind&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;HBL: High Blind Limper&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Liste ist natÃ¼rlich nicht vollstÃ¤ndig, aber ein guter Anfang. AuÃŸerdem kÃ¶nnen Sie sich selbstverstÃ¤ndlich selbst Akronyme ausdenken, so viel Sie mÃ¶chten, solange Sie sie verstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir uns nun ein praktisches Beispiel an:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sitzen in einem $1/$2 Cash Game mit effektiven Stacks von $200. Es wird zu Ihnen auf dem Button gefoldet. Sie erhÃ¶hen mit A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; auf $8, und nur der Big Blind bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Flop fÃ¤llt A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Der BB checkt, Sie setzen $14 und bekommen den Call. Auf dem Turn fÃ¤llt die 4&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;. Check vom BB, Sie setzen $20, Call.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/notizen3.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage320180-notizen3.jpg&quot; alt=&quot;notizen3&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Kommentieren Sie auch Ihre Vorbilder.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Auf dem River fÃ¤llt die 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Check vom BB, Sie setzen $50 und der Gegner checkraist all-in. Sie bezahlen und bekommen 6&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; fÃ¼r den Flush zu sehen. Ihr Full House gewinnt den ganzen Pot.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie sollten nun Ihre Notizen aussehen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ZunÃ¤chst kÃ¶nnten Sie so beginnen: â€žBezahlt OOP mit schwachen HÃ¤nden gegen PFR, Turn C/C mit niedrigem FD auf paired Board, C/R River mit niedrigem Flush.â€œ&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Notiz kÃ¶nnte sich in der Zukunft als sehr wertvoll erweisen. Gegen einen besseren Spieler mÃ¼ssen Sie nach der Action auf dem River mÃ¶glicherweise HÃ¤nde wie einen Flush zehn hoch noch folden. Jetzt, da Sie jedoch wissen, dass dieser spezielle Spieler Flushs Ã¼berbewertet, kÃ¶nnen Sie profitabel callen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;AuÃŸerdem wissen Sie nun, dass dieser Spieler seine Blinds mit unterdurchschnittlichen HÃ¤nden gegen Raises aus spÃ¤ter Position. Insgesamt kÃ¶nnen Sie daraus schlieÃŸen, dass es sich hier nicht um einen besonders guten Spieler handelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sehen, es ist keine Hexerei. Sie senden sich selbst Informationen in die Zukunft. Und die Nachrichten mimt ihren ganzen AbkÃ¼rzungen sagen letztlich: â€žDer Typ ist schlechtâ€œ oder â€ždieser Typ setzt nur mit extrem starken HÃ¤ndenâ€œ.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sich Notizen zu machen erscheint uncool, beinahe altmodisch, aber das ist es keineswegs. Achten Sie auf Klarheit und KÃ¼rze, und Ihre Bankroll â€“ wie auch Ihr zukÃ¼nftiges Ich â€“ werden Ihnen dankbar sein.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 30 Jun 2011 03:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/pokerstrategie-notizen-uber-gegner</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>AggressivitÃ¤t, Testosteron und Selbstvertrauen</title>
				<description>&lt;p&gt;Zu meinen Favoriten gehÃ¶rt ein Kleinod, dass Caro vor einigen Jahren vom Stapel gelassen hat: â€žAggressivitÃ¤t ist beim Pokern selten ein Fehler. Und wenn es einer ist, ist es kein besonders groÃŸer.â€œ&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Spruch sagt viel Ã¼ber die Essenz von Poker aus, und er ist nicht zufÃ¤llig schon mehrfach zitiert und analysiert worden. Was die &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel&quot;&gt;grundlegende Pokerstrategie&lt;/a&gt; betrifft, ist dies eine goldene Weisheit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;AggressivitÃ¤t funktioniert, weil man sich dadurch zwei GewinnmÃ¶glichkeiten erÃ¶ffnet: 1. kann man den Gegner dazu bringen, eine bessere Hand als die eigene zu folden, und 2. gewinnt man mehr, wenn man die bessere Hand hÃ¤lt und bezahlt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Checks und Calls gewinnen nur mit der besseren Hand und haben keinerlei Potkontrolle. Aber es gibt noch andere GrÃ¼nde, die Caro bestÃ¤tigen, und die haben mit â€žzukÃ¼nftigemâ€œ Profit zu tun, also mit Geld, um das noch gar nicht gespielt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Elemente, die mit diesen potenziellen EinkÃ¼nften zu tun haben, sind hauptsÃ¤chlich psychologischer Natur. Es handelt sich nicht um spezielle strategische SpielzÃ¼ge in einzelnen HÃ¤nden, sondern gehÃ¶ren zu dem, was Dan Harrington als â€žMetagameâ€œ bezeichnet hat â€“ die Spielelemente, die das Spiel Ã¼ber lÃ¤ngere Zeit und Ã¼ber viele Spieler hinweg charakterisieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Metagame-Prinzip ist von groÃŸer Wichtigkeit und wurde auch an dieser Stelle bereits mehrfach diskutiert.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/dan-harrington-17408.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-dan-harrington-17408.jpg&quot; alt=&quot;dan harrington 17408&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Dan Harrington hat sich intensiv mit dem Metagame beschÃ¤ftigt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Welche Rolle AggressivitÃ¤t im Metagame spielt, hat viel mit dem Hormon Testosteron zu tun, mit dem Einfluss auf unsere Psyche und Physis, und auf das Selbstvertrauen. Daneben spielen auch Erfahrungswerte eine groÃŸe Rolle. Erlauben Sie mir bitte, dass ich mich kurz in einer medizinischen Lektion ergehe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Testosteron ist ein anaboles Steroid, das wie andere Steroide von Cholesterol herstammt (und Sie dachten, das Zeug tÃ¤te nichts anderes als Ihre Arterien zu verstopfen). Es wird hauptsÃ¤chlich in den mÃ¤nnlichen Geschlechtsorganen produziert, in weit geringerem MaÃŸe auch in den EierstÃ¶cken der Frau.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es hat erheblichen Einfluss auf kÃ¶rperinterne VorgÃ¤nge, z. B. das Muskelwachstum, KÃ¶rperbau, sexuelle Erregung und KnochenstabilitÃ¤t. AuÃŸerdem beeinflusst es kognitive VorgÃ¤nge, die Wachsamkeit, und es steigert â€“ unter bestimmten Bedingungen â€“ die AggressivitÃ¤t.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit lÃ¤ngerem geht die Theorie um, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Testosteronlevel und Poker-AggressivitÃ¤t besteht. MÃ¶glich wÃ¤re das schon, sogar ziemlich wahrscheinlich, aber mir sind keine wissenschaftlichen Studien bekannt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ein Zusammenhang besteht, ist er aber wohl relativ komplex, denn wir wissen, dass Hormonlevel von vielen Faktoren abhÃ¤ngen, darunter auch von der LernfÃ¤higkeit. Werfen wir einen Blick auf die folgende Studie â€“ und ja, sie ist fÃ¼r Pokerspieler sehr nÃ¼tzlich.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/monkey-21072.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage320180-monkey-21072.jpg&quot; alt=&quot;monkey 21072&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Die Forschung beweist: Am besten setzt man bessere Spieler unter Drogen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wissenschaftler wÃ¤hlten einen jungen Affen aus, der in der Stammeshierarchie relativ weit unten angesiedelt war, und der einen niedrigen Testosteronlevel aufwies. Nennen wir ihn Max. Der arme Kerl wurde regelmÃ¤ÃŸig von den aggressiveren MÃ¤nnchen des Rudels vermÃ¶belt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann aber kam die Wissenschaft, und mit ihr die Rettung. Die Forscher griffen sich das MÃ¤nnchen, das direkt Ã¼ber Max in der Hierarchie stand und stellten es mit medizinischer Hilfe ruhig. Max gewann erstmals einen Kampf und nahm den Platz seines Gegners in der Hierarchiepyramide ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das war aber erst der Anfang des Experiments. Nach einer Serie verschobener BoxkÃ¤mpfe (Sie wissen schon, wie im Fernsehen, wenn es um Titel geht), kletterte Max in der Hierarchie immer weiter nach oben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Max ging es immer besser. Mit seinem Aufstieg stieg auch sein Testosteron-Niveau. Er legte Gewicht zu, wurde stÃ¤rker und wirkte immer selbstsicherer und souverÃ¤ner. Affenkollegen, die ihn einst eingeschÃ¼chtert hatte, waren nun vor ihm auf der Hut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Botschaft ist eindeutig. Testosteron ist keine biologische Konstante. Das Niveau kann manipuliert werden und Ã¤ndert sich durch Erfahrungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit kommen wir zu Poker zurÃ¼ck. Jeder weiÃŸ, dass mehr gewinnt, wer besser spielt, aber es trifft auch zu, dass man besser spielt, wenn man gewinnt. Man holt ein paar Pots nacheinander, und schon steigen die Hormonwerte.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/dario-minieri-18427.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-dario-minieri-18427.jpg&quot; alt=&quot;dario minieri 18427&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Sieht aus wie ein 12-JÃ¤hriger, ist aber eindeutig ein Alpha-MÃ¤nnchen - Dario Minieri.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Man baut seinen Stack auf, und das Selbstvertrauen steigt. Man nimmt ein paar Gegner vom Tisch, und schon spielt man aggressiver. Man fÃ¼hlt sich stark, sicher, und â€“ das ist das Entscheidende â€“ die Gegner spÃ¼ren das.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kommt man an den Tisch mit einem gesunden SelbstwertgefÃ¼hl und einem (realistischen) MaÃŸ an Vertrauen in die eigenen FÃ¤higkeiten, dann besitzt man gegenÃ¼ber den Gegnern schon einen psychologischen Vorteil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbstvertrauen ist die Voraussetzung fÃ¼r die AggressivitÃ¤t, die sofortige Gewinne ermÃ¶glicht, vor allem aber verÃ¤ndert es die KrÃ¤fteverhÃ¤ltnisse im Metagame, wie das Beispiel mit unserem Ã„ffchen Max zeigt. Wir fÃ¼hlen uns bestÃ¤tigt, das Selbstbild gestaltet sich positiv, und wir fÃ¼hlen uns mehr und mehr wie ein Alpha-MÃ¤nnchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anders herum kann uns eine Serie von Misserfolgen zum Schwanken bringen. Wir steigen in der Tischhierarchie ab, und jeder Max am Tisch, der erkennt, was wir fÃ¼r SchwÃ¤chlinge sind, wird gnadenlos auf uns einprÃ¼geln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Serie von Bad Beats ist aus psychologischer Sicht durchaus mit einer Serie verschobener BoxkÃ¤mpfe vergleichbar, bei denen wir auf der Verliererseite stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;NatÃ¼rlich ist dieser Zusammenhang nicht unentdeckt geblieben. Es gibt bereits mehrere Firmen, die Produkte fÃ¼r Pokerspieler vertreiben und die angeblich das Testosteron-Niveau nach oben schnellen lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gamma Labs, Hersteller eines Produkts, das hauptsÃ¤chlich aus Reiskleie und Granatapfel besteht, wurde sogar offizieller &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/wsop&quot;&gt;WSOP&lt;/a&gt;-Sponsor.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/mike-matusow-19565.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-mike-matusow-19565.jpg&quot; alt=&quot;Mike Matusow&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Eine Serie von Bad Beats ist wie eine Serie von FaustschlÃ¤gen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Das das Produkt als NahrungsergÃ¤nzungsmittel gilt, wird es von der amerikanischen GesundheitsbehÃ¶rde keiner genaueren Untersuchung unterzogen. Nennen Sie mich ruhig misstrauisch. Caveat emptor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gibt es auch eine Kehrseite der Medaille? Sicher. Ein zu hohes Testosterno-Niveau gilt als AuslÃ¶ser unangemessener AggressivitÃ¤t.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist nicht allzu schlimm, denn wie Caro gesagt hat, ist zu viel AggressivitÃ¤t selten ein Fehler. Je aggressiver man spielt, desto grÃ¶ÃŸer sind allerdings auch die Swings, und desto dramatischer wirkt sich die Varianz aus. Das ist nur dann kein Problem, wenn man psychisch damit umgehen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuletzt eine tiefer gehende Frage: Wirkt sich der Zusammenhang zwischen Testosteron und AggressivitÃ¤t auch auf zwischengeschlechtliche VerhÃ¤ltnisse aus? Ich nehme es an, aber darÃ¼ber wird in einem spÃ¤teren Artikel noch zu reden sein.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Mo, 20 Jun 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/aggressivitat-testosteron-selbstbewusstsein-pokerstrategie</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/aggressivitat-testosteron-selbstbewusstsein-pokerstrategie</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/aggressivitat-testosteron-selbstbewusstsein-pokerstrategie#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Die besten Satellites fÃ¼r die WSOP 2011</title>
				<description>&lt;p&gt;Wenn Sie unsere Artikel Ã¼ber &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/turniere-nl-holdem&quot;&gt;Turnierstrategie&lt;/a&gt;, groÃŸe &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/mtt-mit-3000-spielern-teil-1&quot;&gt;MTTs&lt;/a&gt;, Steps und &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/psychologie&quot;&gt;Pokerpsychologie&lt;/a&gt; aufmerksam gelesen haben, sind Sie hinreichend fÃ¼r erste Gehversuche auf der WeltbÃ¼hne von Poker vorbereitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/wsop&quot;&gt;WSOP&lt;/a&gt; wartet. Wer Ã¼ber Online-Qualifier spricht, meint damit meistens Turniere, Ã¼ber die man sich fÃ¼r den Main Event qualifizieren kann. Kein anderer Event auf der Welt Ã¼bt eine solche Anziehungskraft aus. Dabei besteht die allein WSOP 2011 aus 58 Turnieren!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kluge Spieler werfen daher einen genaueren Blick darauf, was die &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/online-pokerraume&quot;&gt;Online-PokerrÃ¤ume&lt;/a&gt; neben Main Event Satellites noch zu bieten haben - z. B. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/bester-bonus&quot;&gt;Sonderboni&lt;/a&gt;. Dabei stÃ¶ÃŸt man teilweise auf Erstaunliches.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/content/party-poker&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-PartyPoker-logo.jpg&quot; alt=&quot;PartyPoker logo&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;
&lt;h1&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/content/party-poker&quot;&gt;1. PartyPoker&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Nicht erst seit dem Schwarzen Freitag ist PartyPoker wieder auf dem aufsteigenden Ast. Der ehemalige MarktfÃ¼hrer hat in puncto Promotion gegenÃ¼ber der Konkurrenz hÃ¤ufig die Nase vorn. FÃ¼r die WSOP bietet PartyPoker in 2011 die folgenden Qualifikationswege an.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;WSOP Main Event&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Stufe 1: Zwei tÃ¤gliche Freerolls.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 2: TÃ¤gliche Speed Rebuy Turniere mit $2, $4 oder $9 Buy-in&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 3: Der WSOP Satellite Qualifier. TÃ¤glich zwei $75+5 (Sonntags als Turbo) Turniere. Jeder zehnte Spieler qualifiziert sich fÃ¼r&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 4: Das WSOP Satellite. Buy-in $700+50. Jeden Sonntag um 21.20 Uhr wird mindestens ein WSOP 2011 Preispaket ausgespielt. Jeder 20. gewinnt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dem $14.000 Preispaket sind enthalten: $10.000 WSOP Main Event Buy-in, $2500 Taschengeld, acht NÃ¤chte in einem Hotel auf dem Strip, Sonderaktionen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen Sie mehr Ã¼ber &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/party-poker&quot;&gt;PartyPoker&lt;/a&gt; und melden Sie sich Ã¼ber einen unserer Links an, um zusÃ¤tzlich bis zu $500 Bonus zu kassieren!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;
&lt;h1&gt;2. &lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/content/winner-poker&quot;&gt;Winner Poker&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Das iPoker-Netzwerk hat sich besonders viel MÃ¼he gegeben, in die Bresche zu springen, die der Schwarze Freitag in die Pokerbranche gerissen hat. Daher bietet Winner Poker nicht nur Satellites zum Main Event an, sondern auch z. B. zur $10k PLO Championship und zu weiteren Side Events.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;$13.000 WSOP Main Event Preispaket&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Winner bietet zwei verschiedene, mit nur zwei Stufen extrem effizeinte Qualistrukturen an:&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/content/winner-poker&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage320180-Winner-Poker-logo.jpg&quot; alt=&quot;Winner Poker logo&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Struktur A: &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 1: TÃ¤glich $10+1 Speed Rebuy, $30+3 Turbo Rebuy, $60+6 Turbo Rebuy, $80+8 Freeze-out Turniere. Alternativ fÃ¼r SnG-Spezialisten: Laufend $53,5+4 (10 Spieler) und $107+9 (5 Spieler) SnGs. Alle Turniere fÃ¼hren zur direkten Qualifikation fÃ¼r&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 2: $500+35 ME Super Satellite Freeze-out. Immer sonntags um 22 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Struktur B:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 1: TÃ¤glich ein $10+1, $12+1,2, $20+2 und $25+2,5 Turbo Rebuy Turnier oder $21,5+2 (10 Spieler) und $43+4 (5 Spieler) SnGs. Diese Turnier qualfizieren Sie fÃ¼r&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 2: $100+9 R/A WSOP ME Super Satellite, immer dienstags um 22 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Preispaket: $10.000 ME Buy-in (Starttag fÃ¼r alle Qualifikanten ist Tag 1D), sieben NÃ¤chte im Wynn/Las Vegas, $250 TurniergebÃ¼hren, $1630 fÃ¼r Flug und Taschengeld.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;$25.000 Jackpot SnG Executive Package&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der WSOP-Geheimtipp des Jahres!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Neuheit unter den WSOP-Qualifiern: Als VIP im Wynn leben, den Main Event und ein weiteres WSOP-Turnier spielen, umsonst dinieren und groÃŸzÃ¼giges Taschengeld kassieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die SnG laufen vom 1. Mai bis zum 17. Juni. Um den Jackpot zu knacken, mÃ¼ssen Sie sechs SnG mit einem Buy-in von $10+2 ($1 JackpotgebÃ¼hr) in Folge gewinnen. Fertig!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Preispaket: $1500 Buy-in fÃ¼r Event Nr. 56, NLHE am 5. Juli; $10.000 Buy-in fÃ¼r das NLHE ME, 13 NÃ¤chte im Wynn, TurniergebÃ¼hren, $7000 Flug und Taschengeld fÃ¼r zwei Personen, $2000 fÃ¼r Sonderaktionen wie ein Besuch Cirque du Soleil, ein Dinner im SW Steakhouse uvm.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;$13.000 PLO Championship Preispaket&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Stufe 1: $15+1,5 Speed Rebuy, $30+3 Turbo Rebuy, $60+6 Freeze-out Turniere oderÂ $53,5+4 (10 Sp.) und $107+9 (5Sp.) SnG. Alle Turniere qualifizieren Sie fÃ¼r&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 2: $500+35 PLO Super Satellite Freeze-out, jeden Freitag um 22 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Preispaket: $10.000 Buy-in fÃ¼r Event Nr. 42, PLO Championship (3-Tages-Event), fÃ¼nf NÃ¤chte im Wynn, TurniergebÃ¼hren, $1950 fÃ¼r Flug und Taschengeld.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;$5500 Side Event Preispaket&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Stufe 1: TÃ¤gliche $10+1 Speed Rebuy, $20+2 Turbo Rebuy, $40+4 Freeze-out Turniere oder $21,5+2 (10 Sp.) und $43+4 (5 Sp.) SnG. Alle Turniere qualifizieren Sie fÃ¼r&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 2: $200+15 Side Events Super Satellite, immer donnerstags um 22 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Preispaket: Buy-in fÃ¼r Event Nr. 48, $1,5k NLHE (3-Tages-Event), Buy-in fÃ¼r Event Nr. 54, $1k NLHE (5-Tages-Event), neun NÃ¤chte im Wynn/Las Vegas, TurniergebÃ¼hren, Flug und Taschengeld.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;$3600 Las Vegas Experience Preispaket&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Stufe 1: TÃ¤glich $2,5+0,25 Speed Rebuy, $3,5+0,35 Turbo Rebuy, $5+0,5 Rebuy, $6+0,6 Rebuy oder $5,5+0,55 (10 Sp.) und $11+1 (5 Sp.) SnG. Alle Turniere qualifizieren Sie fÃ¼r&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 2: $50+15 EXP Super Satellite Freezeout, immer samstags um 22 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Preispaket: Buy-in fÃ¼r Event Nr. 48, $1,5k NLHE (3-Tages-Event), fÃ¼nf NÃ¤chte im Wynn, TurniergebÃ¼hren, Flug und Taschengeld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen Sie mehr Ã¼ber &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/winner-poker&quot;&gt;Winner Poker&lt;/a&gt; und melden Sie sich Ã¼ber einen unserer Links an, um zusÃ¤tzlich bis zu $1000 Bonus zu bekommen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Qualifikationen sind zum Teil auch Ã¼ber &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker770&quot;&gt;Poker770&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/titan-poker&quot;&gt;Titan Poker&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/william-hill-poker&quot;&gt;William Hill&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/mybet-poker&quot;&gt;MyBet&lt;/a&gt; und andere iPokerrÃ¤ume zugÃ¤nglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;
&lt;h1&gt;3. &lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/content/pacific-poker&quot;&gt;888Poker&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Schon im letzten Jahr hat der vormals Pacific Poker genannte  Pokerraum mit guten Promotionen und einer sehr schÃ¶nen Spielerparty auf  sich aufmerksam gemacht. In diesem Jahr gibt es hier das grÃ¶ÃŸte  ME-Preispaket und die niedrigsten Start-Buy-ins.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/content/pacific-poker&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage320180-888poker-37386.jpg&quot; alt=&quot;888poker&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;$15.500 WSOP ME Preispaket&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Stufe 1: Mehrmals tÃ¤glich $1+0,1 Rebuy und $5+0,5 Freeze-out Turniere fÃ¼r&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 2: Montags, mittwochs, samstags und sonntags $23+2 Freeze-out Turniere. Jeder fÃ¼nfte qualifiziert sichÂ  fÃ¼r&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 3: Dienstags und freitags $105+10 Freeze-out Turniere. Jeder fÃ¼nfte qualifiziert sichÂ  fÃ¼r&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 4: Der WSOP Qualifier. $500+25 Freeze-out, jeden Sonntag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Preispaket: $10.000 WSOP ME Buy-in, $2000 Reisekosten, $500 Taschengeld, zehn NÃ¤chte im Palazzo Hotel, 10x FrÃ¼hstÃ¼ck im Grand Lux CafÃ©, Live Merchandise AusrÃ¼stung von 888, Special VIP Event am 7. Juli (Einladungen werden direkt verschickt).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen Sie mehr Ã¼ber &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pacific-poker&quot;&gt;888poker&lt;/a&gt; und melden Sie sich Ã¼ber einen unserer Links an. Sie erhalten bis zu $888 Bonus.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Mehr Ã¼ber WSOP-Qualifier:&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;- &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/durch-satellites-zur-wsop&quot;&gt;Satellites&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/durch-supersatellites-zur-wsop&quot;&gt;Super-Satellites&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 09 Jun 2011 02:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/beste-online-satellites-wsop</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/beste-online-satellites-wsop</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/beste-online-satellites-wsop#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Das ABC der SnG: Niedrige Pocket Paare</title>
				<description>&lt;p&gt;Zwar kann es einem so vorkommen, als seien sie mÃ¤chtige HÃ¤nde, aber tatsÃ¤chlich rangieren sie zwischen einer stabilen und eine komplett wertlosen Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit anderen Worten, Sie mÃ¼ssen jetzt lernen, wie man sie spielt, oder Sie riskieren, auf ewig ein SnG-Fisch auf dem Trockenen zu bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Niedrige Blinds&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;In der FrÃ¼hphase eines &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pokerturniere&quot;&gt;Sit-and-Go&lt;/a&gt; sind kleine Pocket Paare sehr wertvoll. Die Blinds sind niedrig und die Stacks vergleichsweise groÃŸ.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meistens starten Sitn-and-Gos mit Stacks von 1500 Chips und Blinds von 10/20 oder 10/25. Je nachdem halten Sie 60-75 BB. Zu diesem Zeitpunkt kÃ¶nnen Sie mit Ihrem niedrigen Paar limpen und darauf hoffen, ein Set zu treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sets sind extrem starke HÃ¤nde. Wenn Sie das GlÃ¼ck haben, ein Set zu treffen, wÃ¤hrend Ihr Gegner Top Pair trifft, stehen die Chancen gut fÃ¼r Sie, zu verdoppeln. Wenn es Ihnen gelingt, frÃ¼h in einem Sit-and-Go zu verdoppeln, macht das den Rest des Turniers deutlich einfacher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb ist es ratsam, sich zu Beginn eines SnG mÃ¶glichst billig mÃ¶glichst viele Flops anzusehen. Der entscheidende Begriff hier ist â€žbilligâ€œ: Man kann einen Raise auf drei oder vier BB bezahlen, wenn mehrere Spieler in der Hand sind, aber es sich zur Gewohnheit zu machen, mit kleinen PP aus frÃ¼her Position zu limpen und dann hohe Raises zu bezahlen, ist der direkte Weg zum Verlust vieler Buy-ins.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den wenigen FÃ¤llen, in denen Sie tatsÃ¤chlich ein Set floppen, werden Sie nicht soviel gewinnen, um den Verlust auszugleichen, der Ihnen durch Limp-Calls vor dem Flop und Check-Folds auf dem Flop entsteht.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/erica-schoenberg-5927.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-erica-schoenberg-5927.jpg&quot; alt=&quot;erica schoenberg 5927&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Versuchen Sie, bei niedrigen Blinds Flops mÃ¶glichst gÃ¼nstig zu sehen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h3&gt;Mittlere Phase&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;In der mittleren Phase eines SnG steigen die Blinds, und die Dynamik am Tisch verÃ¤ndert sich. Generell werden SnG zu Beginn recht loose gespielt, aber ab Blinds von 25/50 wird das Spiel deutlich tighter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit sollte sich auch Ihre Spielweise mit Pocket Paaren verÃ¤ndern. Sie kÃ¶nnen jetzt nicht mehr aus jeder Position limpen und hoffen, ein Set zu treffen. Damit riskieren Sie jetzt zuviel von Ihrem Stack.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei 25/50 kÃ¶nnen Sie zwar immer noch aus spÃ¤ter Position limpen, wenn bereits mehrere Spieler in den Pot eingestiegen sind, aber es ist besser, auf eine Raise-oder-Fold-Strategie umzusteigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der 25/50 Level ist an sich ziemlich unbequem. ErhÃ¶ht man auf 150 und wird gecallt, liegen schon 300 im Flop.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Setzt man nun eine &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/blocking-continuation-und-float-bets&quot;&gt;Continuation Bet&lt;/a&gt; an und wird bezahlt, haben Sie schon 20% des Stacks investiert. Und da der Gegner noch bezahlt, ist Ihre Hand mÃ¶glicherweise nicht einmal gut. Sie sind zu einem Fold gezwungen und mÃ¼ssen das Geld aufgeben, dass Sie bereits eingezahlt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb sind Raises aus frÃ¼her und mittlerer Position keine gute Idee. Bei Blinds 25/50 sind Pocket Paare praktisch wertlos. Man kann einen Raise nicht profitabel limp-callen, und aus den oben genannten GrÃ¼nden auch nicht profitabel raisen. Deshalb sollten Sie diese HÃ¤nde einfach abwerfen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Steigende Blinds&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Da die Blinds weiter steigen â€“ sagen wir ab 50/100 â€“ sollten Sie Ihr Spiel weiter Ã¶ffnen. Von diesem Level an sollten Limps komplett aus Ihrem Arsenal gestrichen werden. Stattdesses sollten Sie versuchen, Ihren Stack nach und nach durch gestohlene Blinds aufzustocken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spielen Sie Raise-oder-Fold, Pocket Paare sind dazu hervorragend geeignet. Wenn Sie auf 3 BB erhÃ¶hen, werden Sie hÃ¤ufig den Pot ohne Showdown gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das GroÃŸartige an den Pocket Paaren ist jedoch, dass Sie den Pot auch dann noch gewinnen kÃ¶nnen, wenn es zum Showdown kommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie UTG sitzen, brauchen Sie an Ihrem Spiel nur wenig verÃ¤ndern. Sie sollten 22-55 weiterhin wegwerfen, aber von 66 an aufwÃ¤rts einen Raise einstreuen, vor allem, wenn der Tisch besonders tight ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denken Sie daran, Ihr Ziel ist, den Pot ohne Gegenwehr zu gewinnen. Spielen Sie ohne Position mit einem Underpair, kann das schnell gefÃ¤hrlich werden, also Seien Sie auf der Hut.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/isabelle-mercier-5916.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-isabelle-mercier-5916.jpg&quot; alt=&quot;isabelle mercier 5916&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Ihr Ziel: Den Pot mÃ¶glichst kampflos zu gewinnen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h3&gt;Der Re-Steal&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Re-Steal ist in bestimmten Situationen ein extrem &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/sng-abc-re-steal&quot;&gt;wichtiger Spielzug&lt;/a&gt; fÃ¼r jeden SnG-Spieler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gute SnG-Spieler stehlen hÃ¤ufig. Sie tun das auch mit schwachen HÃ¤nden, d. h. wenn Sie einen Konterangriff starten, werden diese folden. Damit gewinnen Sie den Raise und die Blinds.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pockewt Paare sind groÃŸartige Re-Steal-HÃ¤nde. Wenn Sie feststellen, dass Ihre Blinds immer wieder von dem gleichen Spieler gestohlen werden, kÃ¶nnen Sie sich mit kleinen Pocket Paaren dagegen wehren. Dazu benÃ¶tigen Sie allerdings &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/fold-equity-poker&quot;&gt;Fold Equity&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie wollen keinen Call, Sie wollen den Pot kampflos gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir uns zwei Beispiele an. IM ersten sehen wir einen korrekten Re-Steal, im zweiten einen schlechten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiel 1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Blinds 50/100, Stack 2400. Der Small Blind hÃ¤lt ebenfalls 2400. Es wird zum SB gefoldet, der auf 300 erhÃ¶ht. Sie wissen, dass Ihr Gegner hier mit einer breiten Range erÃ¶ffnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sitzen im Big Blind mit 4&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;. Sie entscheiden sich zm All-in, und der Gegner foldet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiel 2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihr Stack liegt bei 900, der SB hÃ¤lt 5000. Es wird zum SB gefoldet, der auf 400 erhÃ¶ht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sitzen im BB mit 4&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; und gehen mit 900 all-in. Er bekommt 2:1 fÃ¼r sein Geld, bezahlt und gewinnt mit 6&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erkennen Sie den Unterschied zwischen diesen beiden Beispielen? In der ersten Situation mÃ¼sste der Gegner 2100 in einen Pot von 2700 bezahlen. Damit bekommt er gerade einmal etwas mehr als 1:1. Er mÃ¼sste schon ein Monster haben, um bezahlen zu kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im zweiten Beispiel gehen Sie nur mit 900 all-in, und der Gegner muss nur 500 in einen Pot von 1300 nachbezahlen. Hier bekommt er fÃ¼r sein Geld 3:1 Odds.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einem halbwegs vernÃ¼nftigen Chipstack wir Ihr Gegner hier niemals folden. Sie verlassen sich jetzt auf die StÃ¤rke Ihrer Hand und nicht auf die Fold Equity mit der HandstÃ¤rke als zweites Trumpf Ass.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Hohe Blinds&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;In der Schlussphase eines SnG bleibt nur noch wenig Platz zum Spielen. Die meisten Spieler sitzen auf 10 BB. Wenn Sie gecallt werden, gewinnen Sie in 50% der FÃ¤lle, aber Sie wollen keine Calls, sondern Folds.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/haralabos-voulgaris-5925.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-haralabos-voulgaris-5925.jpg&quot; alt=&quot;haralabos voulgaris 5925&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Bei weniger als 10 BB ist jedes Paar gut genug fÃ¼r ein All-in.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h3&gt;Eine Warnung zum Schluss&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Nur weil Sie in dieser Phase bereit sein sollten, mit jedem Pocket Paar all-in zu gehen, heiÃŸt das nicht, dass Sie damit auch in jedem Fall callen sollten. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/aggressivitat-testosteron-selbstbewusstsein-pokerstrategie&quot;&gt;AggressivitÃ¤t ist Trumpf&lt;/a&gt; â€“ sie verschafft Ihnen zwei mÃ¶gliche Wege zum Gewinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie mit kleinen Pocket Paaren bezahlen, ist das eine SchwÃ¤che in Ihrem Spiel. Es bedeutet, dass Sie nur in der Hoffnung bezahlen, einen Coin Flip zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie wollen Ihr Turnierleben aber nicht fÃ¼r einen Flip riskieren, auch nicht mit 10 BB. Sie sind besser beraten, zu folden und auf einen Pot zu warten, bei dem Sie der aktive Spieler sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pocket Paare sehen gut aus, sind aber nur dann wirklich ein Favorit, wenn der Gegner ein niedrigeres Paar hÃ¤lt, was allerdings unwahrscheinlich ist. Deshalb sind sie zwar gut fÃ¼r einen Push, aber nicht so sehr fÃ¼r einen Call geeignet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kleine Pocket Paare kÃ¶nnen wegen ihrer verÃ¤nderlichen Wertigkeit Ihr grÃ¶ÃŸer Freund oder Ihr schlimmster Feind werden. Sie zu spielen, kann eine ziemlich frustrierende Angelegenheit sein. Wenn Sie aber darauf achten, Sie in Position zu spielen, ohne sich in sie zu verlieben, kÃ¶nnen Sie auf Dauer sehr profitabel sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Suchen Sie nach Spots, in den Sie limpen kÃ¶nnen, um eine starke Hand zu treffen, und warten Sie auf Gelegenheiten fÃ¼r Steals zu einem spÃ¤teren Zeitpunkt, wenn die Blinds hÃ¶her sind. Dazwischen kÃ¶nnen Sie zwischen Raises und Limps variieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie sich danach richten, reduzieren Sie die unangenehmen Situationen und maximieren die, in denen Sie Ihre Gegner vor unangenehme Entscheidungen stellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr SnG ABC:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/sng-abc-re-steal&quot;&gt;Der Re-Steal&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/sngstrategie-wann-man-allins-von-shortstacks-callt&quot;&gt;Wann man All-ins von Shortstacks callt&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>So, 15 Mai 2011 12:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/sng-abc-strategie-niedrige-pocket-paare</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Das ABC der SnG: Der Re-Steal</title>
				<description>&lt;p&gt;Zwar ist den meisten Spielern bekannt, wie wichtig es ist, die Blinds zu stehlen, aber die wenigsten gehen einen Schritt weiter und versuchen auch nur, einigermaÃŸen regelmÃ¤ÃŸig einen Re-Steal anzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Idee dahinter ist ganz simpel. Spieler, die oft die Blinds stehlen, erhÃ¶hen auch mit schlechten HÃ¤nden. Sie werden auf einen Re-Raise hÃ¤ufig folden und verlieren damit auch die Chips, die sie fÃ¼r ihren Raise benÃ¶tigt haben. Wenn wir also re-stealen, gewinnen wir nicht nur die gegnerischen Chips, sondern auch die Blinds.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Re-Steal zum &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/light-3-bet-verteidigung-dagegen&quot;&gt;richtigen Zeitpunkt&lt;/a&gt; macht hÃ¤ufig den Unterschied zwischen Ausblinden und dem sprichwÃ¶rtlichen Braceletgewinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Konzept Re-Steal hÃ¶rt sich zwar ganz einfach an, ist aber durchaus komplex. Dazu gehÃ¶rt eine Mischung aus perfektem Timing, dem idealen Gegner, dem richtigen Tischimage und der passenden Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der ideale Gegner&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Optimale Gegern fÃ¼r Re-Steals sind aggressive Blind-Stehler. GrundsÃ¤tzlich sollte man diesen Spielzug eher gegen einen guten als gegen einen schlechten Spieler anwenden.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/barry-greenstein-19307.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-barry-greenstein-19307.jpg&quot; alt=&quot;barry greenstein 19307&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Ein Re-Steal spielt sich besser gegen einen guten als gegen einen schlechten Spieler.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Gute Spieler versuchen hÃ¤ufig, aus spÃ¤ter Position zu stehlen, riskieren ihre Chips aber ungern in marginalen Situationen. Schlechte Spieler wissen auch, wie man stiehlt, ignorieren aber die Risiken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein schlechter Spieler wird hÃ¤ufig mit einer Hand wie Q&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; erhÃ¶hen und dann einen Raise auf ca. 10 BB bezahlen, weil sie glauben, sie seien â€ž&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/missverstaendnisse-am-tisch-potcommitted&quot;&gt;pot-committed&lt;/a&gt;â€œ. Ein guter Spieler wÃ¼rde sich darauf nicht einlassen. Er wÃ¼rde sich denken, â€ždumm gelaufenâ€œ, seine Hand abwerfen und weiterspielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man muss die Dynamik des Tisches beobachten. Es ist meisten ziemlich offensichtlich, wer die profitablen Spieler sind. Bei Spieler, die hÃ¤ufig vom Button und Cut-off erhÃ¶hen, kÃ¶nnen Sie davon ausgehen, dass sieordentliche SnG-Spieler sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollten Sie ein Spieler sein, der hÃ¤ufig SnG spielt, dann gewÃ¶hnen Sie sich an, &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pokerstrategie-notizen-uber-gegner&quot;&gt;Notizen&lt;/a&gt; Ã¼ber die Spieler anzufertigen, die hÃ¤ufig weit kommen. Es ist genauso wichtig, die Regs zu beobachten, wie die Fische.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt eine Reihe von Spielern, die zwar das Konzept des Steal versehen, aber nicht bemerken, dass sie oft einem Re-Steal zum Opfer fallen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihr Tischimage&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/jc-tran-wsop-10728.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-jc-tran-wsop-10728.jpg&quot; alt=&quot;jc tran wsop 10728&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Achten Sie auf Ihr Tischimage. Wer oft re-stealt, wird irgendwann bestraft.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Das &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-ausnutzen-des-tischimage&quot;&gt;Tischimage&lt;/a&gt; ist in jeder Pokervariante ein entscheidender Faktor. Das gilt insbesondere fÃ¼r SnGs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man hÃ¤ufig, also mehrmals pro Orbit, erhÃ¶ht und gegen Raiser aus SpÃ¤ter Position Re-steals ansetzt, werden die Gegner das bemerken und sich darauf einstellen. Man wird sie als Maniac ansehen und versuchen, Sie aus dem Turnier zu schieÃŸen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man nicht das Tempo wechselt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein Spieler schlieÃŸlich den Showdown erzwingt. Achten Sie deshalb darauf, wie Sie am Tisch wahrgenommen werden -Â  es gibt Spieler, die gerne gegen den Bully am Tisch anspielen, wÃ¤hrend andere lieber darauf warten, dass dies ein anderer Spieler am Tisch Ã¼bernimmt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Versuchen Sie, die Gegner in diese Kategorien einzuordnen, vermeiden Sie die erste Sorte und attackieren Sie die zweite. So maximieren Sie die potenziellen gegnerischen Folds und minimieren die Zahl der gegnerischen Calls.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die passende Hand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gehÃ¶rt zum Konzept des Re-Steals, dass man dabei keine besonders guten HÃ¤nde hÃ¤lt. Wenn man mit Assen re-raist, kann man kaum von einem Re-Steal sprechen. Vielmehr handelt es sich dann um eine &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/NL-Holdem-value-bets-fuer-anfanger&quot;&gt;Value-Bet&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es geht also darum, mit einer durchschnittlichen Hand zu spielen. Man weiÃŸ, dass der Gegner l,ight raist und verlÃ¤sst sich darauf, ihn zum Fold zu zwingen, also ist die eigene Hand nur bedingt relevant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits ist es selten eine gute Idee, mit any two zu re-raisen. SchlieÃŸlich kann es immer passieren, dass man gecallt wird, also sollte man schon eine Hand halten, die einen gewissen Showdown Value besitzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So spielt eine hand wie T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; viel besser gegen K&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; als etwa 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;. Man verlÃ¤sst sich auf die Fold Equity, aber man sollte auch einen Plan B in der Hinterhand haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein kleiner Exkurs Ã¼ber Fold Equity&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da die &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/fold-equity-poker&quot;&gt;Fold Equity&lt;/a&gt; hier die wichtigste Waffe ist, sollte man einen Re-Steal tunlichst vermeiden, wenn man keine Fold Equity hat, richtig?&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/alexandre-gomes-23721.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-alexandre-gomes-23721.jpg&quot; alt=&quot;alexandre gomes 23721&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wenn die Blinds, der Raise und der Re-Raise dem Gegner 2:1 geben, lohnt sich ein Re-Steal nicht.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Richtig. Trotzdem passiert das andauernd. Wenn man ohne Equity re-raist, dann sollte es besser eine Value Bet sein. Der Re-Steal soll den Pot gewinnen. Wenn der Gegner aber pot-committed ist, wird er nicht folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Addieren wir als unseren Re-Raise zu seinem Raise und den Blinds. Sind die Pot Odds des Gegner besser als 2:1, dass sollte man den Re-Steal lassen. Es ist besser, zu folden und auf eine bessere MÃ¶glichkeit zu warten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Fold Equity ist der entscheidende Faktor bei der Ãœberlegung, ob es sich lohnt, einen Re-Steal zu spielen. Wenn es guten Grund zur Annahme gibt, dass der Gegner foldet, dann kann man ziemlich light re-raisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Spielzug gewinnt Pots, in die man eigentlich gar nicht verwickelt sein will. Es ist ein Spielzug, der ein TriumphgefÃ¼hl vermittelt, wenn er funktioniert, der einen aber auch wie ein Idiot fÃ¼hlen lÃ¤sst, wenn man erwischt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch, folgen Sie meinen Richtlinien und suchen Sie nach den passenden Spots fÃ¼r Re-Steals. Sie werden mehr Folds erzwingen als Calls bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Mehr SnG ABC:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/sng-abc-strategie-niedrige-pocket-paare&quot;&gt;Niedrige Pocket Paare&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/sngstrategie-wann-man-allins-von-shortstacks-callt&quot;&gt;Wann man Shortstack All-ins callt&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 05 Mai 2011 09:00:00 -0500</pubDate>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Das Spiel mit dem eigenen Tischimage</title>
				<description>&lt;p&gt;Es gibt Spieler wie Chris â€žJesusâ€œ Ferguson, der einen nÃ¼chternen, mathematischen Zugang zu dem Spiel hat, und es gibt Spieler wie Gus Hansen mit seinem scheinbar verrÃ¼ckten Spiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese beiden Spieler haben vollkommen unterschiedliche Stile, aber beide sind jeweils in der Lage, extrem profitabel zu spielen. Der SchlÃ¼ssel zu ihrem Erfolg ist, dass beide ganz genau wissen, wie Ihre Gegner sie sehen und wie sie reagieren werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Achten Sie darauf, wie Ihr Tischimage sich verÃ¤ndert&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Das Tischimage ist nichts Anderes als der Eindruck, den Ihre Gegner von Ihnen haben. Es verÃ¤ndert sich stÃ¤ndig. Es kann sich innerhalb weniger Orbits komplett drehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel: Sie bekommen einen Wahnsinnslauf und erhalten nacheinander AA, KK, QQ, A-K. Wenn Sie nun jede dieser HÃ¤nde erhÃ¶hen und vor dem Flop gewinnen, mÃ¼ssen Sie keines dieser &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pokerbranche/groesste-online-pots&quot;&gt;Monster&lt;/a&gt; zeigen, und damit weiÃŸ auch niemand, wie stark Ihre HÃ¤nde waren.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/phil-ivey-18587.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/croppedimage320180-phil-ivey-18587.jpg&quot; alt=&quot;Phil Ivey&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Auch ein Image, das gut funktioniert: Bester Spieler der Welt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ihre Gegner am Tisch werden denken, dass Sie versuchen, den Tisch zu dominieren und mit jeder Hand erhÃ¶hen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwar ist das vielleicht nicht wirklich ihre Spielweise, aber so sieht Ihr Tischimage in den Augen der Anderen aus. Deshalb mÃ¼ssen Sie immer vor Augen haben, wie der Tisch Ã¼ber Sie denkt. Das beeinflusst nicht nur, wie gegen Sie gespielt wird, sondern auch, wie Sie gegen die Anderen spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Nutzen Sie aus, wie andere Sie am Tisch wahrnehmen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie sich erst einmal angewÃ¶hnt haben, das eigene Image zu kontrollieren, mÃ¼ssen Sie ununterbrochen beobachten, wie Ihre Gegner auf verschiedene Spielstile reagieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Halten Sie sich mehr zurÃ¼ck und warten auf eine starke Hand, um Fallen zu stellen, wenn Sie aggressiv angespielt werden, oder wehren Sie sich sofort? Wenn Sie dagegen &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/anfaenger/tightes-spiel-vereinfacht-poker-entscheidungen&quot;&gt;tight spielen&lt;/a&gt;, greifen sie dann an und versuchen, Sie zu Ã¼berrennen? Vermeiden sie Konfrontationen, wenn Sie betten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;UnabhÃ¤ngig von Ihrem eigenen Spielstil kÃ¶nnen Sie immer einen Profit daraus ziehen, wenn Sie wissen, wie Ihre Gegner reagieren. Wenn Sie einen loose-aggressiven Stil bevorzugen, wie er zurzeit vor allem &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-spielen&quot;&gt;online&lt;/a&gt; immer hÃ¤ufiger gespielt wird, mÃ¼ssen Sie besonders genau auf Ihr Tischimage achten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu diesem Stil gehÃ¶ren Raises und Re-Raises pre-Flop mit einer groÃŸen Handrange. So aggressives Spiel kann die Gegner frustrieren. Wer frustriert ist, macht Fehler.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/gus-hansen-17594.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-gus-hansen-17594.jpg&quot; alt=&quot;gus hansen 17594&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wenn die Gegner Sie erst einmal fÃ¼r einen Maniac halten, werden Sie sie mit schlechteren HÃ¤nden auszahlen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Das ist der groÃŸe Vorteil der LAG-Strategie. Wenn man erst mal als Maniac gilt, wird man auch mit schlechteren HÃ¤nden bezahlt, weil die Gegner davon ausgehen, dass man mit allen mÃ¶glichen HÃ¤nden erhÃ¶ht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manche Spieler werden anfangen, Sie mit marginalen HÃ¤nden zu re-raisen. Sie mÃ¼ssen sich klar machen, wie Sie am Tisch wahrgenommen werden. Wenn Sie die erste Hand am Tisch spielen und K-Q auf einem Board KÃ¶nig hoch halten, und Sie dann jemand re-raist, sollten Sie wahrscheinlich folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie aber mit einem Gegner in eine Hand verwickelt sind, den Sie zuvor stÃ¤ndig aggressiv angespielt haben und der langsam Zeichen von Frustration zeigt, kÃ¶nnen Sie schonmal Ihr Geld zÃ¤hlen, denn dieser Gegner wird sich leichter von seinem Geld trennen als normalerweise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der tighte Stil kann ebenfalls sehr gut funktionieren. Wenn Sie sich ein tightes Image erspielt haben, wird man Ihnen viel Respekt erweisen. Ihre &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/blocking-continuation-und-float-bets&quot;&gt;C-Bets&lt;/a&gt; werden hÃ¤ufiger mit Folds beantwortet, und Ihre Gegner werden seltener versuchen, Sie auszuspielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie kÃ¶nnen das zu Ihrem Vorteil ausnutzen. Haben Sie sich ein tightes, solides Image erarbeitet, kÃ¶nnen Sie &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/sng-abc-re-steal&quot;&gt;Pots leichter stehlen&lt;/a&gt;, denn meistens wird man Ihnen eine gute Hand zugestehen. Also stehlen Sie, solange die Gegner ihr Urteil Ã¼ber Sie nicht revidiert haben.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Tempowechsel&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Es ist von groÃŸer Wichtigkeit, immer wieder das Tempo zu wechseln. Die Situation am Tisch entsteht stÃ¤ndig neu, und Sie mÃ¼ssen in der Lage sein, sich selbst immer wieder neu zu erfinden. Wenn Sie stark variieren kÃ¶nnen, sind Sie auch ein starker Gegner.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/hoisting-the-trophy-17791.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-hoisting-the-trophy-17791.jpg&quot; alt=&quot;hoisting the trophy 17791&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Er spielt vielleicht konservativ, aber er weiÃŸ, wie man das Tempo wechselt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Sie sollten in der Lage sein, von ultra-aggressiv auf ultra-tight umzuschalten, wenn die Situation es erfordert. Wenn Sie ein LAG-Spieler sind, mÃ¼ssen Sie auch auf die Bremse treten kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist Ihr Tischimage zu festgefahren, verlieren Sie jedoch Ihre Edge. Falls Sie auf jeden Raise ein aggressives Re-Raise bekommen, lehnen Sie sich am besten zurÃ¼ck und spielen Sie ABC-Poker im TAG-Stil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Gegner, der nicht bemerkt, dass Sie Ihr Spieltempo verÃ¤ndert haben, wird Sie vielleicht immer noch light auszahlen. Wenn der Tisch sich an Ihr ruhigeres Spiel gewÃ¶hnt hat, kÃ¶nnen Sie wieder &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/content/pacific-poker&quot;&gt;in Aktion treten&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genauso gilt, dass Sie nach einer Phase tighten Spiels, in der Sie eine Reihe von Pots stehlen konnten, wieder neu eingeschÃ¤tzt werden, und zwar nun als loose-aggressiver Spieler. Danach werden die Gegner ihren Stil entsprechend Ã¤ndern.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Fazit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Trick erfolgreichen Spiels ist der nahtlose Ãœbergang von einem Stil zu einem anderen, ohne dass die Gegner dies bemerken. Man benÃ¶tigt eine Reihe verschiedener Stile in seinem Arsenal, um die Wahrnehmung des Gegners zu beeinflussen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Ihre Gegner sich nicht sicher sind, wie sie Sie einschÃ¤tzen sollten, werden sie eher Fehler machen. Diese Fehler sind bares Geld wert â€“ fragen Sie â€žJesusâ€œ oder den â€žGroÃŸen DÃ¤nenâ€œ.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Artikel von Daniel Skolovy:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/light-3-bet-verteidigung-dagegen&quot;&gt;Die light Three-Bet: Verteidigen Sie sich!&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/range-balancing&quot;&gt;Die ausgeglichene Range&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/suited-connectors-in-6maxpartien&quot;&gt;Suited Connectors in Six-max Partien&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 28 Apr 2011 08:00:00 -0500</pubDate>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Der schlechte Bluff â€“ und wie man ihn vermeidet</title>
				<description>&lt;p&gt;Ein Amateur, der innerhalb seiner begrenzten MÃ¶glichkeiten denkt, greift ab und zu zu einem schlechten Bluff, weil er ihn fÃ¼r einen starken Spielzug hÃ¤lt. Bluffen ist aber nur etwas fÃ¼r Fortgeschrittene, die ein tiefes VerstÃ¤ndnis des Spiels besitzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Hand, zwei Geschichten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn es auf einer belebten Kreuzung zu einem Verkehrsunfall kommt, besteht kein Mangel an Zeugen, mit der die Polizei sprechen kann. Ein bemerkenswertes PhÃ¤nomen ist dabei, dass jeder Augenzeuge eine andere Geschichte erzÃ¤hlt, selbst wenn der Unfall erst kurz zuvor passiert ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl alle Zeugen dasselbe Geschehen verfolgt haben, haben alle etwas Anderes gesehen bzw. erinnern sich an unterschiedliche Dinge. In der forensischen Psychologie spricht man hier von der â€žAugenzeugenerinnerungâ€œ.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die ErzÃ¤hlungen von Augenzeugen sind fÃ¼r die Polizei ebenso wertvoll, wie sie Unsicherheitsfaktoren sind. Wahrnehmung ist fehleranfÃ¤llig, und menschliche Wahrnehmung ist vor allem Interpretation.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bedeutet, dass jeder Spieler die Hand, in die er gerade verwickelt ist, verschieden deutet. Dasselbe gilt fÃ¼r die vergangenen HÃ¤nde. Die beteiligten Spieler haben unterschiedliche Informationen (denn sie kennen ja nur die eigenen Hole Cards), und sie gehen unterschiedlich damit um.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/daniel-negreanu-19294.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-daniel-negreanu-19294.jpg&quot; alt=&quot;daniel negreanu 19294&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Ein Profi.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Schlechte Bluffs&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses erste Beispiel ist absolut typisch fÃ¼r den schlechten Bluff eines Amateurs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Situation: Der Amateur sitzt in frÃ¼her Position, die GrÃ¶ÃŸe seines Stacks liegt bei $175 etwas unter dem Schnitt. Der Profi sitzt am Button mit $325 und damit etwas mehr als dem Schnitt. Beide Spieler sitzen bereits seit Stunden am selben Tisch, es gibt keine spezielle History zwischen ihnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pre-Flop: Der Amateur erhÃ¶ht, der Profi bezahlt. Es geht Heads-up auf den Flop.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Flop: &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-6h&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-9d&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Jd&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Amateur checkt, der Profi ebenfalls.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Turn: &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-6h&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-9d&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Jd&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-2s&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Amateur checkt, der Profi ebenfalls.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;River: &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-6h&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-9d&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Jd&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-2s&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Jc&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Amateur setzt PotgrÃ¶ÃŸe, der Profi bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Amateur zeigt &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-Ah&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Kh&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Profi zeigt &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-6c&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-7c&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; und gewinnt mit zwei Paaren, Sechsen und Buben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Szenario bleibt der Amateur meistens der Mund offen stehen, weil er nicht verstehen kann, wie der Profi diesen Call mit nichts als Bottom Pair gemacht hat. In der Erinnerung des Amateurs hat er vor dem Flop erhÃ¶ht und damit eine starke Hand reprÃ¤sentiert.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/sweet-mullet-2724.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-sweet-mullet-2724.jpg&quot; alt=&quot;sweet mullet 2724&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Ein Amateur.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Profi hat auf keiner StraÃŸe gesetzt. Offensichtlich hat er kein hohes Paar. Da nur der Amateur die starke Hand reprÃ¤sentiert, hÃ¤lt er es fÃ¼r unmÃ¶glich, dass der Profi einen Call spielen kann, nachdem sich das Board gepairt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Profi kann hier ausschlieÃŸlich einen Bluff schlagen, und da der Amateur vor dem Flop StÃ¤rke gezeigt hat und auÃŸerdem &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-ausnutzen-des-tischimage&quot;&gt;ein tightes Tischimage&lt;/a&gt; besitzt, ist er der Ansicht, dass der Profi ihn auf keinen Fall auf einen Bluff setzen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Profi sieht den Verlauf der Hand ganz anders. Aufgrund des tighten Images setzt der Profi den Amateur vor dem Flop bereits auf eine starke Hand und entscheidet sich dann fÃ¼r einen eher &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/starke-hand-kleiner-pot-teil-1-der-denkfehler&quot;&gt;loosen Call mit Suited Connectors&lt;/a&gt;. Der Flop bringt dem Profi ein niedriges Paar ohne nennenswerte Draws.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem der Amateur den Flop gecheckt hat, weiÃŸ der Profi, dass der Amateur eine von zwei HÃ¤nden besitzt: entweder ein Set Buben, mit dem er checkraisen will, oder ein starkes Ass wie A-K oder A-Q, mit dem er keine C-Bet spielen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;HÃ¤tte der Amateur AA, KK, QQ oder A-J, wÃ¼rde er mit groÃŸe Wahrscheinlichkeit auf dem Flop setzen, da dort ein Flush Draw legt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Profi ist liegt nun entweder weit zurÃ¼ck oder spielt gegen einen Gegner mit sechs Outs. AuÃŸerdem kann der Profi auch einen Flush reprÃ¤sentieren, falls ein weiteres Karo auf dem Board fÃ¤llt. Sollte der Amateur Angst vor dem Draw zeigen, hat er wahrscheinlich sogar nur vier Outs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Turn verÃ¤ndert die Situation kaum. Da der Amateur noch einmal checkt, ist sich der Profi nun fast vÃ¶llig sicher, dass der Amateur A-Qoder A-K hÃ¤lt. Damit entscheidet er sich fÃ¼r einen Check behind, um sich nicht dem Risiko eines Checkraise auszusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Nebeneffekt dieses Check behind ist, dass der Amateur ermutigt wird, den River von vorne zu bluffen, weil der Profi keine StÃ¤rke gezeigt hat und deshalb folden muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soweit es den Profi betrifft, ist der River eine komplette Blank. Da er schon auf dem Flop ausgeschlossen hat, dass der Amateur einen Buben hÃ¤lt, ist dieser River nicht mehr als eine BestÃ¤tigung. Der Amateur setzt tatsÃ¤chlich den Donk-Bluff an, auf den der Profi gewartet hat, und der Profi bezahlt sofort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den Augen des Amateurs war sein Spielzug ein starker Bluff, denn seiner Ansicht nach konnte nur eine Hand mit einem Buben die Bet bezahlen. Der Amateur hatte eigentlich einen guten Read auf den Profi, hat aber nicht bedacht, was der Profi fÃ¼r Informationen Ã¼ber ihn hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Amateure sind immer Ã¼berrascht und schockiert, wenn ein Profi hier nur mit Bottom Pair bezahlt. Aus Sicht des Profis dagegen gab es in dieser Situation gar keinen Grund fÃ¼r einen Fold.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In unserem zweiten Beispiel, das sich gut eine Stunde nach dem ersten zutrÃ¤gt, zeigen wir die Kehrseite des ersten. Hier glaubt der Amateur, einen Hero Call zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Situation: Der Profi sitzt in frÃ¼her Position, jetzt mit einem groÃŸen Stack von $770. Der Amateur hat einen Stack von $325, etwas Ã¼ber dem Durchschnitt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pre-Flop: Der Profi limpt, der Amateur erhÃ¶ht, der Profi bezahlt. Heads-up geht es auf den Flop.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Flop: &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-2s&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Qs&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-7c&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Profi checkt, der Amateur setzt, der Profi bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Turn: &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-2s&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Qs&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-7c&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-3d&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Profi checkt, der Amateur setzt, der Profi bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;River: &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-2s&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Qs&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-7c&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-3d&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Ad&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Profi setzt den halben Pot, der Amateur bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Amateur zeigt &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-Kh&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Qd&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Profi zeigt &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-As&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Js&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Beispiel hat der Amateur den richtigen Read auf den Profi. Er setzt ihn auf einen Flush Draw und setzt korrekt mit Top Paar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als der Flush auf dem River nicht ankommt, denkt der Amateur, es nun mit einem schwachen Bluff zu tun zu haben, und bezahlt mit dem Paar Damen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/mickey-appleman-8633.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-mickey-appleman-8633.jpg&quot; alt=&quot;mickey appleman 8633&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Noch ein ... Profi. Wirklich! Das ist Mickey Appleman.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Amateur hat es verpasst, einen Schritt weiter zu denken. Im Bewusstsein, dass der Profi auf einem Flush Draw sitzt, hÃ¤tte der Amateur davon ausgehen kÃ¶nnen, dass es sich um den Nut Flush handelt. Mit dem Ass auf dem River hat der Profi also seinen Flush Draw verpasst, kÃ¶nnte aber dennoch nun die beste Hand halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die einzige Hand, vor der sich der Profi hier fÃ¼rchtet, ist A-Q fÃ¼r Top Two Pair. Bei seiner Wette handelt es sich um eine Thin Value Bet, die allerdings perfekt funktioniert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor Sie damit beginnen, Ihre Gegner zu bluffen, mÃ¼ssen Sie alle mÃ¶glichen Faktoren mit in Ihre Ãœberlegungen einbeziehen. Erfolgreiches Bluffen erfordert zumeist, den Bluff schon auf den ersten StraÃŸen vorzubereiten. Kann unser Gegner uns nicht wirklich auf eine Hand setzen, die ihn schlÃ¤gt, geht unser Bluff schief.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir in den ersten Setzrunden spielen, als hÃ¤tten wir eine schwache Hand, nur um dann auf dem River plÃ¶tzlich ein Monster zu reprÃ¤sentieren, besteht die Chance, dass wir gecallt werden. Solche Bluffs funktionieren Ã¼brigens meistens dann, wenn der Bluffer nur glaubt, dass er blufft, aber tatsÃ¤chlich die beste Hand hÃ¤lt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor wir einen Angriff auf den Pot unternehmen, mÃ¼ssen wir uns vor Augen fÃ¼hren, welches Bild wir beim Gegner abgeben, und welches Bild dieser bei uns erzeugt. Nur wenn diese beiden Bilder zusammenpassen, hat unser Bluff gute Erfolgsaussichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am besten lernt man die Situationen einzuschÃ¤tzen, indem man so viele HÃ¤nde sieht wie nur mÃ¶glich. Dank der Vielzahl von &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-spielen&quot;&gt;MÃ¶glichkeiten im Netz&lt;/a&gt; ist es heutzutage kein Problem mehr, an einem Wochenende mehrere tausend HÃ¤nde zu spielen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 21 Apr 2011 05:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/poker-der-schlechte-bluff</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Der Check-Raise II</title>
				<description>&lt;p&gt;FÃ¼r profitables Poker ist das Tischimage live noch wichtiger als &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-spielen&quot;&gt;online&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Check-Raise kann &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-ausnutzen-des-tischimage&quot;&gt;das Tischimage beeinflussen&lt;/a&gt; -Â  er verÃ¤ndert die Sichtweise der Gegner. Gemeinhin sehen Spieler den Check-Raise als feindseliges ManÃ¶ver an. Er lÃ¤sst uns trickreich, stark, aggressiv und gefÃ¤hrlich aussehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein solches Tischimage ist nicht unbedingt hilfreich. Je mehr SpaÃŸ die Spieler am Tisch haben, desto mehr Geld sind sie bereit auszugeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn der Check-Raise nur eine von mehreren MÃ¶glichkeiten ist, und nicht einmal unbedingt der beste Spielzug, sollte man eine weniger aggressive Spielweise wÃ¤hlen, um das eigene Image nicht zu verderben.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/victoria-coren-25242.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-victoria-coren-25242.jpg&quot; alt=&quot;victoria coren 25242&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Die entscheidende Frage: Ist es profitabel?&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Check-Raise als Bluff&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt drei verschiedene Typen von Bluffs, die wir hier besprechen mÃ¼ssen. Der erste ist der â€žNaked Bluffâ€œ, der reine Bluff. Bei diesem hat man absolut gar nichts auf der Hand, kein Paar, keinen Draw und keine GewinnmÃ¶glichkeit, auÃŸer den Gegner zum Fold zu zwingen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da der Check-Raise soviel StÃ¤rke zeigt (siehe dazu auch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/check-raise-1&quot;&gt;Teil 1&lt;/a&gt;), kann ein Check-Raise als Bluff durchaus erfolgreich sein. Wobei â€žerfolgreichâ€œ hier auf das VerhÃ¤ltnis von Calls zu Folds abzielt, das wir durch unser Spiel erzielt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Leider ist dieses VerhÃ¤ltnis fÃ¼r uns Pokerspieler nur von bedingter Bedeutung. Was wir vor allem wissen mÃ¼ssen ist, ob unser Spielzug Erfolg verspricht. Der Einfachheit halber siedeln wir unsere Beispiele hier im Heads-up Play an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir den Flop checken, hat unser Gegner zwei MÃ¶glichkeiten â€“ welche davon er nutzt, hat fÃ¼r uns dramatische Konsequenzen. Nehmen wir an, der Gegner setzt. Dank dieser Bet kÃ¶nnen wir nun unseren Check-Raise Bluff anbringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach diesem Raise hat unser Gegner plÃ¶tzlich drei Optionen. Foldet er, gewinnen wir seine Bet, wenn er re-raist verlieren wir unsere (also vermutlich das Dreifache seiner Bet). Bei einem Call gehen kommen wir zum Turn, unsere Optionen hÃ¤ngen dann von der neuen Situation ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollte nach unserem Check auf dem Flop der Gegner aber hinterherchecken, sehen wir auf dem Turn schon schwÃ¤cher aus. Ein Bluff kÃ¶nnte dort viel schwieriger sein, denn der Gegner wird annehmen, dass wir mit wenigsten Top Paar sicher den Flop gesetzt hÃ¤tten.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/dario-minieri-25213.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-dario-minieri-25213.jpg&quot; alt=&quot;dario minieri 25213&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wenn unser Gegner auf dem Flop hinterhercheckt, sehen wir auf dem Turn oft schwach aus.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Nur eine Scare Card kann uns jetzt noch eine gute Situation fÃ¼r einen Bluff schaffen. Erscheint eine solche Scare Card, wird ein einfacher Steal mÃ¶glich (siehe dazu auch den Artikel zu &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/blocking-continuation-und-float-bets&quot;&gt;Floatern&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis hierher scheint der Checkraise eher eine Verlustgeschichte zu sein, vor allem, wenn wir ihn mit der einfachen Bet auf dem Flop vergleichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dieser Situation, wenn wir also auf dem Flop setzen, geben wir unserem Gegner wieder drei Optionen. Entweder er foldet (keine Gewinne auÃŸer der Pre-Flop Action), er raist (wir verlieren unsere Bet) oder er callt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einem Call gehen wir als Aggressor auf den Turn. Wir haben jetzt die Potkontrolle, und der Pot ist kleiner als er wÃ¤re, wenn wir nach einem Check-Raise gecallt worden wÃ¤ren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir nicht gut genug spielen, um solche Situationen richtig lesen zu kÃ¶nnen und eine zweite oder dritte Salve abzufeuern, um den Pot zu gewinnen, dann ist der Check-Raise immer &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/gewinnerwartung-expected-value&quot;&gt;â€“EV&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sind wir aber stark genug, um SchwÃ¤che vorzutÃ¤uschen und dies dann auszunutzen, kÃ¶nnen Check-Raise Bluffs die Verluste wieder ausgleichen, die wir erleiden, wenn unser Check-Raise nicht durchgeht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Spielzug, den alle Profis in ihrem Arsenal haben, ist der CheckRaise mit einem Draw. Der Spielzug ist im Grunde ein Freecard-ManÃ¶ver mit Check-Raise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Checkt unser Gegner hinter uns auf dem Flop, sehen wir den Turn umsonst. Sollte er aber betten und dann unseren Check-Raise bezahlen, sehen wir wahrscheinlich den River umsonst, weil unser Gegner nicht noch einmal geraist werden mÃ¶chte.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/matt-hawrilenko-2285.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-matt-hawrilenko-2285.jpg&quot; alt=&quot;matt hawrilenko 2285&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Der Check-Raise ist in Limit Poker eine gefÃ¤hrliche Waffe.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Check-Raise in Limit Holdâ€™em&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/cash-game-limit-holdem-&quot;&gt;Limit Holdâ€™em&lt;/a&gt; erfordert eine vollkommen andere Herangehensweise als NLHE. Der Check-Raise ist dort eine besten Waffen, um einen Pot aufzubauen und einen Bluff anzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem Spiel, in dem es fast unmÃ¶glich ist, zu schlechte Pot Odds fÃ¼r einen Call vor dem Flop zu haben, wird der Bluff ohne Showdown eine reine Demonstration der StÃ¤rke.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man muss dem Gegner vermitteln, dass man ihn geschlagen hat, und zwar so deutlich, dass die Odds gar keine Rolle mehr spielen. Wenn man nur $10 in einen $120 Pot setzen kann, ist der Check-Raise fast die einzige MÃ¶glichkeit, einen Versuch zu starten, den Pot vorzeitig zu gewinnen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 14 Apr 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/check-raise-2</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/check-raise-2</guid>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Der Check-Raise I</title>
				<description>&lt;p&gt;Spieler mit relativ wenig Erfahrung, die gerne schnell aufsteigen wollen, neigen dazu, den Check-Raise Ã¼berzustrapazieren, sodass er sie schlieÃŸlich Geld kostet. In diesem ersten Teil werden wir zunÃ¤chst die hÃ¤ufigsten Spots beschreiben, in denen Spieler checkraisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Check-Raise mit der besten Hand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer No Limit Partie ist ein Checkraise mit der besten Hand selten der profitabelste Spielzug. Ein Check-Raise sagt dem Gegner, dass wir eine starke Hand halten. Der Spielzug soll mÃ¶glichst viel Geld in den Pot bringen, er wird deshalb zumeist von dem Spieler angewandt, der die grÃ¶ÃŸte Equity hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir die wirklich bestmÃ¶gliche Hand halten, mÃ¶chten wir den Gegner nicht verlieren. Also sollten wir ihm keine Angst machen. Vielmehr mÃ¶chten wir ihn in Sicherheit wiegen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/beth-shak-25153.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-beth-shak-25153.jpg&quot; alt=&quot;beth shak 25153&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Mit der besten Hand wollen wir den Gegner nicht verscheuchen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Es gibt drei typische Situationen, auf die man trifft, wenn man mit der besten Hand einen Check-Raise ansetzt. Wir werden hier in allen drei FÃ¤llen denselben Flop verwenden, und jedes Mal floppen wir die Nuts und gehen dann heads-up auf den Flop.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Flop: T&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Situation 1: A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; gegen 5&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Gegner ist drawing dead. Er kann die Hand nur mit einem Bluff gewinnen, aber wir kÃ¶nnen ihn nur dann dazu bringen, mehr Geld zu investieren, wenn wir ihn zu diesem Bluff veranlassen. Wenn wir checken und er sich tatsÃ¤chlich zu einem Bluff entscheidet, werden wir mit einem Check-Raise mit fast 100%-iger Wahrscheinlichkeit kein weiteres Geld gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Check-Call wird uns wahrscheinlich ebenfalls kein weiteres Geld bringen, aber es besteht zumindest die Chance, dass der Gegner auf dem Turn ein weiteres Mal setzt. Falls unser Gegner uns auf einen Draw setzt, kÃ¶nnte er versucht sein, uns durch eine weitere Bet aus dem Pot zu bluffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Situation 1 verlieren wir durch den Check-Raise Geld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Situation 2: A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; gegen 9&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Gegner hat nun ein Paar und einen Open ended Straight Draw. Die Gewinnchance liegt bei unserem Gegner nur bei 7%, die Chance auf einen Split Pot liegt nur bei 1%. Wir sind also weit vorn, aber der Gegner kann trotzdem glauben, dass wir eine Hand halten. Bei einem Check stehen unsere Chancen gut, dass er noch einmal setzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Check-Raise gibt dem Gegner die Chance, seine Hand hier wegzuwerfen. Falls er den Check-Raise bezahlt, wird er die spÃ¤teren StraÃŸen checken und nur bezahlen, wenn er seinen Draw trifft. Das Beste, was wir hier tun kÃ¶nnen, ist seine Bluffs zu bezahlen und zu hoffen, dass er die untere Seite der Straight trifft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Indem wir nicht checkraisen, erlauben wir dem Gegner, uns weiter anzuspielen und ein paar &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-der-schlechte-bluff&quot;&gt;Bets auf einem Bluff&lt;/a&gt; wegzuwerfen oder sogar mehr, wenn er etwas trifft. Ein Check-Raise wÃ¼rde ihm nur den Wind aus den Segeln nehmen, selbst eine Made Hand wird hier mÃ¶glicherweise gebremst. Selbst wenn sie sich verbessern, werden viele Spieler nun den Pot kleinhalten, nachdem sie so viel StÃ¤rke gezeigt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Situation 2 verlieren wir durch den Check-Raise Geld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Situation 3: A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; gegen Q&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Gegner hat eine starke Hand gefloppt Top Set und immerhin 35% Gewinnchance gegen unsere Nuts. In diesen Pot wollen wir so viel Geld wie mÃ¶glich bekommen. Unser Gegner wird hier eher darum besorgt sein, gegen einen Draw zu verlieren, als gegen die gefloppten Nuts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass wir hier einen &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/starke-hand-grosser-pot-schwache-hand-kleiner-pot&quot;&gt;groÃŸen Pot&lt;/a&gt; bekommen, unabhÃ¤ngig davon, wie wir die Hand spielen. Kein Spielzug steht so sehr fÃ¼r eine starke Hand wie der Check-Raise, und deshalb bremst auch kein Spielzug die Action so stark. In dieser Situaiton sollten wir unseren Gegner anspielen, callen und raisen, anstatt ihn zu checkraisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Situation 3 verlieren wir Geld abhÃ¤ngig davon, ob unser Gegner in der Lage ist, eine starke Hand zu folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da man nur auf Bluffs, Draws und Made Hands treffen kann, wenn man die beste Hand hÃ¤lt, mÃ¼ssen wir uns auch nur diese drei Situationen vergegenwÃ¤rtigen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/layne-flack-24841.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-layne-flack-24841.jpg&quot; alt=&quot;layne flack 24841&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Ein Check-Raise ist fast immer der falsche Spielzug mit der besten Hand.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wie Sie sehen, verlieren wir mit dem Check-Raise mehr Geld als mit jedem anderen Spielzug. Mit der besten Hand einen Check-Raise zu spielen, ist fast immer die falsche Idee.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der besten Hand zu checkraisen, ist wirklich nur dann eine Option, wenn wir und vollstÃ¤ndig auf einen Read. Manche Spieler sind davon Ã¼berzeugt, dass wir sie mit einem Check-Raise nur herumschubsen wollen, und setzen deshalb gerne eine aggressive 3-Bet an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Solche Spieler sind allerdings relativ selten. Es dÃ¼rfte nicht einmal &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pokerbranche&quot;&gt;1% aller Spieler&lt;/a&gt; sein, gegen die wir antreten (es sei denn, wir spielen High Stakes shorthanded). Gerade wenn Sie noch ein AnfÃ¤nger sind, sollte ein Check-Raise selbst mit den Stone Cold Nuts die letzte Option sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im zweiten Teil dieses Artikels sprechen wir Ã¼ber den Check-Raise als Bluff oder Semi-Bluff, den Check-Raise in Limit Holdâ€™em und den Check-Raise im VerhÃ¤ltnis zu unserem Tischimage.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;FÃ¼rs erste aber lautet der Rat: Checkraisen Sie nicht mit den Nuts, es sei denn, Sie wollen nicht mehr als eine Bet gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/check-raise-2&quot;&gt;Der Check-Raise Teil II&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 01 Apr 2011 08:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/check-raise-1</link>
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					<comments>http://www.pokerzeit.com/check-raise-1#comments</comments>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Turnierstrategie: Der kritische &quot;M&quot;-Wert, Teil II</title>
				<description>&lt;p&gt;Insbesondere werden wir uns den Re-Steal als entscheidendes strategisches Instrument ansehen, das dann wichtig wird, wenn wir in einem Turnier ein â€žMâ€œ (der Wert, der nach Dan Harrington das VerhÃ¤ltnis zwischen dem eigenen Stack und der Summe Blinds + Ante definiert) zwischen 8 und 15 erreicht haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Re-Steal&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Spieler sind zu tight, wenn sie sich einem Raise aus spÃ¤ter Position gegenÃ¼ber sehen. Aus GrÃ¼nden der Vereinfachung nehmen wir hier als spÃ¤te Positionen Hijack, Cut-off und Button an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ein Spieler UTG erhÃ¶ht, muss man seiner Hand natÃ¼rlich schon einen gewissen Respekt zollen. Aus dem Cut-off werden dagegen viel mehr HÃ¤nde erhÃ¶ht. Wann immer es mÃ¶glich ist, sollten Sie also aggressiv spielen und sich das Geld holen, das bereits in der Mitte liegt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/david-pham-16005.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-david-pham-16005.jpg&quot; alt=&quot;david pham 16005&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Der &quot;Dragon&quot;. Meister des Squeeze und der Camel light. Oder sonstwas. Wer kann das bei dem Qualm schon sagen?&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir an, Ihr M liegt bei 8, und Sie sitzen am Button mit A-8s. Gegen einen durchschnittlichen Gegner, der aus dem Cut-off auf den dreifachen BB erhÃ¶ht, haben Sie eine einfache Entscheidung. Sie sollten all-in gehen, es sei denn, Sie spielen gegen einen extrem tighten Gegner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch HÃ¤nde ohne As kÃ¶nnen fÃ¼r einen Push geeignet sein. K-Q oder K-J z. B., aber auch eher ungewÃ¶hnliche wie J-Ts oder 7-8s. Von einem Push mit niedrigen Paaren (bis 4-4) wÃ¼rde ich absehen, aber hÃ¶here sind auf jeden Fall stark genug fÃ¼r einen Move.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie Ihre Turnierergebnisse dramatisch verbessern wollen, mÃ¼ssen Sie auf Sieg spielen. Das wird hÃ¤ufiger als zuvor dazu fÃ¼hren, dass Sie kurz vor dem Geld ausscheiden, oder wenn das Geld gerade erst erreicht ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wenn Sie mehr Risiken eingehen, werden Sie auch mehr Finaltische erreichen. Ihre Chancen auf einen Platz unter den Top 3 steigen, und ebenso die auf eine richtig groÃŸe Auszahlung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denken Sie daran: Um die richtige Entscheidung zu treffen, ob Sie einen Re-Steal ansetzen sollten oder nicht, mÃ¼ssen Sie auf jeden Fall die drei folgenden Faktoren bedenken.&lt;/p&gt;
Die Range Ihres Gegners
Die Wahrscheinlichkeit eines Folds
Wie kann Ihre Hand bei einem Call im Showdown spielen
&lt;p&gt;Meiner Erfahrung nach werden meine Ergebnisse umso besser, je objektiver ich meine Entscheidungen treffe und je stÃ¤rker ich mich von dem Handverlauf distanziere. Wenn es Ihnen gelingt, alle Faktoren aus analytischer Sicht zu sehen und nicht aus emotionaler, sind Sie bereits auf dem Weg zum Erfolg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Squeeze&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiterer, hÃ¤ufig eingesetzter Re-Steal ist der so genannte Squeeze. Es ist jedem Turnierspieler gelÃ¤ufig und wird eingesetzt, um Spielern Chips abzunehmen, die nach unsere EinschÃ¤tzung zu light erÃ¶ffnen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/david-ulliott-8264.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-david-ulliott-8264.jpg&quot; alt=&quot;david ulliott 8264&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Dave Ulliott. Kennt man irgendwie als Squeezer.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Man setzt es im besten Fall ein, wenn ein Spieler vor uns, der (vermutlich) ebenfalls weiÃŸ, was er tut, sich fÃ¼r einen Call anstatt eines Raises entscheidet. Damit liegt die ideale Situation fÃ¼r ein Squeeze vor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um einen Squeeze vorzunehmen, setzt man ein groÃŸes Re-Raise an. Damit ist der ursprÃ¼ngliche Raiser in Schwierigkeiten (weil er vermutlich keine sehr starke Hand hÃ¤lt) und zwischen uns und dem Caller gefangen. So wird es fÃ¼r den Raiser extrem schwierig, zu callen. Auch der Caller hat oft keine Premiumhand, denn er wollte ja pre-Flop keinen Re-Raise ansetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;HÃ¤ufig denkt der Caller nur darÃ¼ber nach, dass der ursprÃ¼ngliche Raiser mÃ¶glicherweise einen Position Raise spielt. Er callt, um billig einen Flop zu sehen. Durch den Re-Raise (Squeeze) verweigern Sie ihm diese Chance.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stellen wir uns folgende Situation vor: Sie sitzen im Big Blind mit 15.000. Der Cut-off erhÃ¶ht auf 3000, was drei BB entspricht. Der Button bezahlt. Mit einer halbwegs guten Hand sollten Sie ein All-in in Betracht ziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollten beide Spieler folden, gewinnen Sie 7500. Da es mÃ¶glich ist, den Pot zu stehlen, kÃ¶nnen Sie mit deutlich mehr HÃ¤nden pushen als man dies normalerweise tun wÃ¼rde.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/alexander-kostritsyn-16348.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-alexander-kostritsyn-16348.jpg&quot; alt=&quot;alexander kostritsyn 16348&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;So muss das laufen - Geld bis zum Abwinken.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Mehr AggressivitÃ¤t = bessere Ergebnisse&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es wurde zwar schon oft gesagt, aber ich mÃ¶chte es hier noch einmal wiederholen: In Pokerturnieren sitzt das Geld in den PlÃ¤tzen 1-3!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sich irgendwie ins Geld zu retten, ist auf Dauer nicht wirklich profitabel. Wenn Sie Ihre Ergebnisse wirklich verbessern wollen, mÃ¼ssen Sie auf Sieg spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Achten Sie genauer auf Situationen, in denen Re-Steals mÃ¶glich sind. Sie werden bald merken, dass Sie einen deutlich grÃ¶ÃŸeren Stack haben, wenn das Turnier in die kritische Phase geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein hÃ¶heres AggressivitÃ¤tslevel â€“ vor allem, wenn der Wert M im Bereich 8-15 liegt â€“ wird Sie an mehr Finaltische fÃ¼hren und â€“ wie ich hoffe â€“ auch zu mehr Turniersiegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen Sie auch:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/turnierstrategie-m-wert-teil-1&quot;&gt;Turnierstrategie: Der kritische M-Wert, Teil I&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 24 MÃ¤r 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/turniertstrategie-m-wert-teil-2</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/turniertstrategie-m-wert-teil-2</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/turniertstrategie-m-wert-teil-2#comments</comments>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Turnierstrategie: Der kritische â€žMâ€œ-Wert, Teil I</title>
				<description>&lt;p&gt;Darauf gehen wir nun im Detail ein. Dabei konzentrieren wir uns auf die Situationen, in denen wir einen â€žMâ€œ-Wert von 8-15 haben, uns also in einem kritischen Bereich befinden. Der Wert â€žMâ€œ wurde von Dan Harrington geprÃ¤gt und bezeichnet die GrÃ¶ÃŸe des eigenen Stacks im Vergleich zu den Blinds und Ante.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Wert wird berechnet, indem man den eigenen Stack durch die Summe der Blinds und Ante teilt. Bei Blinds von 100/200/0 hat ein Spieler mit 2000 Chips einen M von 6,6, wÃ¤hrend ein Stack von 5000 Chips einem M von 16,6 entspricht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gehÃ¶rt zu den Grundlagen erfolgreichen Turnierspiels, den eigenen Stack niemals so weit schrumpfen zu lassen, dass man keine oder fast keine Fold Equity mehr besitzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;M &amp;lt; 8&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn â€žMâ€œ den Wert 8 unterschritten hat, gibt es fÃ¼r Sie nur noch einen Move. Sie suchen sich einen mÃ¶glichst guten Spot, klicken auf all-in und drÃ¼cken die Daumen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;NatÃ¼rlich mÃ¶chten Sie den bestmÃ¶glichen Spot fÃ¼r diesen Move finden, aber wenn wir ehrlich sind: Mit Skills ist hier nicht mehr viel anzufangen. In dieser Situation sind wir der GlÃ¼cksgÃ¶ttin Fortuna ausgeliefert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;M &amp;gt; 15&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liegt der Wert M Ã¼ber 15, sind Sie in einer komfortablen Situation und kÃ¶nnen sich Ihre HÃ¤nde in Ruhe aussuchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die entscheidende Phase, in der Sie Ihr Spiel anpassen mÃ¼ssen, ist aber die, in der Ihr Wert M zwischen 8 und 15 liegt und Ihr Stack unter den Durchschnitt gerutscht ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;M = 8â€”15&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist der kritische, mittlere Bereich. Ihr Abschneiden im Turnier hÃ¤ngt davon ab, wie geschickt Sie sich in diesen unsicheren GewÃ¤ssern bewegen, um wieder in den sicheren Bereich (M &amp;gt; 15) zu kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt zwei entscheidende Situationen, auf die Sie sich konzentrieren mÃ¼ssen, wenn Sie Ihren Stack wieder vergrÃ¶ÃŸern wollen: Erstens das â€žS-SB-BBâ€œ Spiel auf Button, im Small und im Big Blind; und zweitens der Re-Steal gegen einen Raiser aus spÃ¤ter Position.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im ersten Teil sehen wir uns die erste dieser beiden Situationen genauer an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Warten auf die â€žrichtigeâ€œ Hand â€“ und warum das der falsche Weg ist&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Spieler beginnen auf gute HÃ¤nde zu warten, wenn sie short-stacked werden. Sie beschlieÃŸen, so lange zu warten, bis sie die â€žrichtigeâ€œ Hand bekommen, um dann zu verdoppeln. Wenn es funktioniert, lehnen sie sich wieder zurÃ¼ck und warten auf die nÃ¤chste Hand, wobei sie ihre Chips wieder verlieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Ganze lÃ¤uft nach Schema F ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Problem dieser Strategie ist, dass gleich drei Dinge zusammenpassen mÃ¼ssen, damit sie funktioniert. Erstens muss man eine passende, starke Hand bekommen, bevor es zu spÃ¤t ist, zweitens muss man mit dieser Hand auch noch Action bekommen (also einen Call), und dann muss man den Showdown auch noch gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/gus-hansen-16147.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-gus-hansen-16147.jpg&quot; alt=&quot;Gus Hansen&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Turniertipp: Nie gleichzeitig spielen und boxen.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Eine alternative Strategie, und meiner Ansicht nach auf lange Sicht auch eine erfolgversprechendere, besteht darin, Situationen zu erkennen, die vorteilhaft und deshalb besonders gut geeignet sind, um Chips zu sammeln. Es gilt, sich darauf stÃ¤rker zu konzentrieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Button und im Small Blind&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am hÃ¤ufigsten treten solche Situationen natÃ¼rlich dann ein, wenn man sich im Bereich B-SB-BB befindet. Generell sind viele Spieler in diesen Positionen oft zu vorsichtig und passiv.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine extrem wichtige Voraussetzung fÃ¼r erfolgreiches Turnierspiel ist die FÃ¤higkeit, die Spielweise (FÃ¤higkeiten) der unmittelbaren Nachbarn am Tisch schnell und korrekt einzuschÃ¤tzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Konkret gemeint sind damit die Spieler direkt zu Ihrer Linken, die in den Blinds sind, wenn Sie den Button haben, sowie die direkten Nachbarn zur Rechten, die den Button haben, wenn Sie im SB oder BB sitzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie nicht in der Lage sind, auf die anderen Spieler zu achten, dann passen Sie zumindest darauf auf, wozu die genannten Positionen fÃ¤hig sind und wie sie in bestimmten Situationen reagieren. Das ist fÃ¼r Sie das A und O.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie die Action gegen Ihre Nachbarn dominieren kÃ¶nnen, steigen Ihre Chancen auf eine gute Platzierung deutlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bubble naht: Raisen Sie jetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie sich in dem kritischen 8-15 Bereich und in den B-SB-BB-Positionen befinden, mÃ¼ssen Sie so aggressiv werden wir nur irgend mÃ¶glich. Das gilt in noch stÃ¤rkerem MaÃŸe, wenn es in Richtung GeldrÃ¤nge geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotz des Umstands, dass viele Spieler zwar eigentlich wissen, dass sie in Bubble-NÃ¤he aggressiv bleiben oder sogar noch aggressiver werden mÃ¼ssen, zeigt die RealitÃ¤t, dass die meisten schlicht ins Geld kommen wollen und deshalb immer vorsichtiger werden, um bloÃŸ nicht gerade noch vor dem Geld auszuscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie mÃ¼ssen in der Lage dazu sein, diese Spieler zu identifizieren und rÃ¼cksichtslos auszubeuten. Wenn diese Spieler gewillt sind, ohne Gegenwehr ihre Blinds aufzugeben (und damit ihre Chips), ist es Ihre (un-)moralische Pflicht, diese auch zu nehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gegen viele solche Spieler ist die korrekte Spielweise, mit â€žany twoâ€œ all-in zu gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl Sie sicher ab und zu lieber folden wÃ¼rden, damit es nicht allzu offensichtlich wird, was Sie hier tun, mÃ¼ssen Sie dafÃ¼r sorgen, dass sich deren Spielweise nicht Ã¤ndert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch ein nÃ¼tzliches Werkzeug: Der Limp Re-Raise&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ZusÃ¤tzlich zu deutlich hÃ¤ufigeren Raises (das sollten Sie unbedingt machen) kÃ¶nnen Sie eine weitere Waffe anwenden, die sich am besten gegen etwas aggressivere Gegner einsetzen lÃ¤sst: den Limp Re-Raise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie limpen (mit dem Plan, zu re-raisen) und der Gegner hinter Ihnen checkt, sehen Sie billig einen Flop.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf diesem Flop kÃ¶nnen Sie noch immer einen Move machen (wenn Sie den Flop nicht treffen). Denken Sie daran, viele Gegner suchen nur nach einem Weg, billig aus der Hand herauszukommen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/shannon-elizabeth-16135.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-shannon-elizabeth-16135.jpg&quot; alt=&quot;shannon elizabeth&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Shannon Elizabeth weiÃŸ, wie man den Limp Re-Raise ansetzt.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie den Flop verpassen, haben Sie damit noch immer eine Chance, den Pot zu kassieren. Sie kÃ¶nnen es sich nicht leisten, das â€ždead Moneyâ€œ auf dem Tisch liegenzulassen. Vergessen Sie nicht, dass Sie mehr Chips brauchen, wenn Sie dieses Turnier noch gewinnen wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Test-Bet auf dem Flop&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu kÃ¶nnen Sie u. A. auch eine Bet auf dem Flop ansetzen oder â€“ wenn Sie dreist genug sind â€“ einen Checkraise. Daraufhin werden die meisten Spieler alles bis auf Top Pair folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;SchlieÃŸlich und endlich mÃ¼ssen Sie wissen, welche Spieler zu Ihrer Rechten in der Lage sind, light zu erÃ¶ffnen, um die Blinds zu stehlen, aber trotzdem noch folden kÃ¶nnen, wenn Sie mit einem Re-Raise konfrontiert sind. Gegen solche Spieler sollten Sie besonders aggressiv vorgehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie gegen einen Raise vom Button oder aus dem SB erfolgreich einen Re-Steal durchziehen kÃ¶nnen, vergrÃ¶ÃŸern Sie Ihren Stack um 30-40%, ohne einen Flop zu sehen â€“ das ist ein ausgezeichnetes Ergebnis fÃ¼r Sie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiser Rat zum Schluss&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;VergegenwÃ¤rtigen Sie sich, dass Spieler innerhalb der B-SB-BB Positionen mit einer deutlich grÃ¶ÃŸeren Range erÃ¶ffnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben Sie keine Angst davor, Ihre Chips zu setzen. Sie mÃ¼ssen bereit sein, Ihre Chips zu riskieren, auch wenn Sie nur HÃ¤nde halten, die unter normalen UmstÃ¤nden bestenfalls als marginal zu bezeichnen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie davon ausgehen kÃ¶nnen, dass die Chancen auf einen Fold Ihres Gegners gut stehen oder dass Sie gegen die Range Ihres Gegners vorne liegen, werden Sie aggressiv.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen Sie auch:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/turniertstrategie-m-wert-teil-2&quot;&gt;Turnierstrategie: Der kritische â€žMâ€œ-Wert, Teil II&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 17 MÃ¤r 2011 12:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/turnierstrategie-m-wert-teil-1</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Die ausgeglichene Range</title>
				<description>&lt;p&gt;Allerdings vernachlÃ¤ssigen viele Spieler ihre eigene Range und wie diese wahrgenommen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist ein Fehler. Wenn wir nicht gerade mit kompletten Trotteln am Tisch sitzen, machen sich unsere Gegner auch darÃ¼ber Gedanken, &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-handrange-des-gegners&quot;&gt;auf welche Range sie uns setzen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist an uns, es jedem Gegner so schwer wie mÃ¶glich zu machen, unsere Hand genau zu bestimmen. Um das zu erreichen, variieren wir unser Spiel und â€žbalancierenâ€œ unsere Range.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Due zugrunde liegende Idee besteht darin, mÃ¶glichst schwer auszurechnen zu sein. Wir wollen den Eindruck vermitteln, dass wir in jeder Situation praktisch jede Hand halten kÃ¶nnten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn unser Gegner uns nicht exakt auf eine Hand setzen kann, werden wir auf lange Sicht das bestmÃ¶gliche aus unseren HÃ¤nden herausholen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vermeiden Sie typische SpielzÃ¼ge&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir an, Sie sitzen mit einem extrem soliden Spieler am Tisch. Jemand, der grundsÃ¤tzlich immer mit Top Pair bezahlt, aber auch immer foldet, wenn er weniger hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er erhÃ¶ht keine Draws und er erhÃ¶ht auch nicht, wenn er nicht mindestens besser ist als Top Pair Top Kicker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einem so leicht ausrechenbaren Spieler kann man seine HÃ¤nde relativ einfach zuordnen. Es sollte nicht lange dauern, bis wir ziemlich genau wissen, was dieser Gegner auf der Hand hÃ¤lt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/sebastian-ruthenberg-25581.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-sebastian-ruthenberg-25581.jpg&quot; alt=&quot;sebastian ruthenberg 25581&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Ich weiÃŸ, was du gerade getan hast.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Grund dafÃ¼r: Er macht typische SpielzÃ¼ge. Wenn er besser ist als Top Pair, erhÃ¶ht er, wenn nicht, bezahlt er nur. Selbst vÃ¶llig unaufmerksame Spieler werden das irgendwann mitbekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es sollte offensichtlich sein, warum ein solcher Spielstil unbedingt vermieden werden muss. Unserer Gegner werden einfach immer folden, wenn Sie schlechter stehen, und immer bezahlen, wenn sie besser stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer so leicht auszurechnen ist, gegen den werden alle Gegner perfektes, fehlerfreies Poker spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das â€žAusbalancierenâ€œ der Range&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter dem â€žBalancingâ€œ der Range versteht man im Grunde, dass jeder unserer SpielzÃ¼ge von aufmerksamen Gegnern auf ganz verschiedene Weise interpretiert werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor ein paar Jahren wurde &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-spielen&quot;&gt;Online-Poker&lt;/a&gt; noch ganz anders gespielt. Ein Re-Raise bedeutete grundsÃ¤tzlich, das jemand AA, KK, QQ oder vielleicht noch AK hielt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Stil wurde schlieÃŸlich durchschaut. Gute Spieler orientierten sich daran und konnten nun sogar HÃ¤nde wie JJ nach einem Re-Raise noch vor dem Flop abwerfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als sich das Spiel weiterentwickelte, begannen die Spieler, lighter zu 3-betten (also mit schlechteren HÃ¤nden), um die anderen Spieler zu Folds zu zwingen. Mit anderen Worten, sie 3-betteten mit einer augeglicheneren Range.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3-Bets mussten nun nicht mehr bedeuten, dass jemand auf jeden Fall ein hohes Paar hielt. Vielmehr konnte dies jede Hand zwischen AA und 5-6s sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da diese Range so â€žbalancedâ€œ, also weit gefasst war, konnten die Gegner nicht mehr alle bis auf PremiumhÃ¤nde folden. Sie waren nun gezwungen, mit einer grÃ¶ÃŸeren Range auch Re-Raises zu callen. Das fÃ¼hrte dazu, dass Spieler, die sehr light 3-betteten, mehr Action bekamen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/dario-minieri-25213.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-dario-minieri-25213.jpg&quot; alt=&quot;dario minieri 25213&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Dario Minieris Range ist breiter als 16:9 Fernsehen.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ausweitung der Calling-Zone&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angenommen, wir sitzen ein einer online 6-max Partie und spielen tight-aggressiv.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir werden in Position mehr Raises flat callen als zu 3-betten. Wenn ein Spieler aus dem Cut-off raist, bezahlen wir wahrscheinlich mit einer Range um K-Q, A-J, 99, hohen Suited Connectors usw.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir immer mit dieser Range callen, wird unser Spiel leicht berechenbar. Unser Gegner wird realisieren, dass wir bei einem Call niemals ein Monster haben kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um diesen Eindruck zu wiederlegen, mÃ¼ssen wir z. B. mit einem Monster bezahlen, also mit AA, KK oder QQ. Dadurch gleichen wir die Range aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun weiÃŸ unser Gegner nicht mehr, womit wir bezahlt haben â€¦ es kÃ¶nnte sich um A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; handeln, aber auch um 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ausbau der Checkraise-Range&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/check-raise-1&quot;&gt;Checkraise &lt;/a&gt;ist ein weiteres Beispiel fÃ¼r â€žBalancingâ€œ. Viele Amateure machen den Fehler, nur mit Monstern zu checkraisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist ebenfalls ein Fehler, denn aufmerksame Gegner werden sich das merken und alles bis auf ihre besten HÃ¤nde wegwerfen. Damit erreicht man mit dem Checkraise genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich will, nÃ¤mlich zusÃ¤tzlichen Value.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also mÃ¼ssen wir auch unsere Range fÃ¼r Checkraises ausweiten. Wir sollten nicht nur mit Monstern checkraisen, sondern auch mit HÃ¤nden wie Straight oder Flush Draws, Top-Pair-HÃ¤nden o. Ã„.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Checkraise mit einer ausgeglichenen Range hat zwei Vorteile. ZunÃ¤chst kann man eine Reihe von Pots durch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/semibluffs-zwei-wege-zum-sieg&quot;&gt;Semi-Bluffs&lt;/a&gt; gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn unser Gegner aufpasst, wird ihm auffallen, dass wir nicht nur mit den Nuts checkraisen, und er wird uns hÃ¤ufiger sehen wollen. Danach wird er uns hÃ¤ufiger auszahlen, weil er nicht weiÃŸ, ob wir die Nuts halten oder gar nichts.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/nenad-medic-25356.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage320180-nenad-medic-25356.jpg&quot; alt=&quot;nenad medic 25356&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Das Ziel ist, den Gegner im Unklaren zu lassen.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Checkraises mit einer breiteren Range machen es dem Gegner extrem schwer, uns zu lesen. Es ist nun fast unmÃ¶glich geworden, uns auf eine exakte Range zu setzen. Stattdessen bleibt unserem Gegner nichts Andere Ã¼brig, als Vermutungen darÃ¼ber anzustellen, was wir nun wirklich halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und genau das ist unser eigentliches Ziel. â€žBalancingâ€œ soll unser Spiel undurchsichtig machen. Je grÃ¶ÃŸer die Probleme fÃ¼r unseren Gegner sind, desto ungenauer ist die Range, auf die er uns setzen kann, und desto schlechter werden die Entscheidungen, die er treffen muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer keine perfekten Entscheidungen treffen kann, macht auch mehr Fehler. Gegnerische Fehler bedeuten aber bares Geld in unserem Account, und jeder einzelne bringt uns Profit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Moral von der Geschichtâ€˜: Spielen Sie bestimmte HÃ¤nde nicht immer auf dieselbe Weise. Stellen Sie vielmehr sicher, dass ein und derselbe Spielzug eine Reihe verschiedener SchlÃ¼sse zulÃ¤sst.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 10 MÃ¤r 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/range-balancing</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Alles, was Sie schon immer Ã¼ber Fold Equity wissen wollten</title>
				<description>&lt;p&gt;Man kann den Pot im Showdown gewinnen, wenn man die bessere Hand hÃ¤lt, oder man kann ihn sofort gewinnen, indem man den Gegner zum Fold zwingt. Die Fold Equity beschreibt die Wahrscheinlichkeit, mit der der Gegner foldet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um es mathematisch auszudrÃ¼cken: Wenn wir davon ausgehen, dass der Gegner in 20% der FÃ¤lle in einem $200 Pot foldet, haben wir $40 Fold Equity.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;AllgemeinverstÃ¤ndlicher gesagt: Fold Equity bedeutet, dass wir uns darÃ¼ber Gedanken machen, wie groÃŸ unsere Chancen darauf sind, dass der Gegner folden wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Moves ohne Hand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir uns einige HÃ¤nde aus der Rubrik â€ž&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pokerbranche/groesste-online-pots&quot;&gt;die grÃ¶ÃŸten Online-Pots&lt;/a&gt;â€œ an, dann erkennen wir, wie wichtig die Fold Equity fÃ¼r gute Spieler ist. Auf den hohen Stakes sind die Spieler so gut darin, &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-handrange-des-gegners&quot;&gt;ihre Gegner auf eine Range zu setzen&lt;/a&gt;, dass sie auch ohne eine Hand entscheidende SpielzÃ¼ge ansetzen kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In manchen HÃ¤nden verlassen sie sich vollstÃ¤ndig auf die Fold Equity. Mit ihrer Hilfe kann man Pots gewinnen, in die man eigentlich gar nicht verwickelt sein sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorsicht ist allerdings angeraten. Ich wÃ¼rde Ihnen niemals empfehlen, sich komplett auf Fold Equity zu verlassen. Um damit erfolgreich zu sein, benÃ¶tigen Sie auÃŸergewÃ¶hnliche Reading Skills.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/phil-hellmuth-2.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-phil-hellmuth-2.jpg&quot; alt=&quot;Phil Hellmuth&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Sie sind nicht Phil Hellmuth. Gottseidank.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu lolphilhellmuthlol sind wir nur normale Sterbliche, die die Seelen anderer Menschen nicht lesen kÃ¶nnen. Deshalb sollten Sie reine Bluffs lieber den Profis Ã¼berlassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was Sie allerdings tun sollten ist, Ihrem Waffenarsenal &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/semibluffs-zwei-wege-zum-sieg&quot;&gt;Semi-Bluffs&lt;/a&gt; hinzuzufÃ¼gen. Sehen wir uns als Beispiel eine Hand an, in der wir einen Flush Draw floppen und dann die Fold Equity einsetzen, um zu entscheiden, ob wir callen, folden oder raisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir spielen $1/$2, und die effektiven Stacks liegen bei $200. Wir sitzen im Cut-off und erhalten A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Ein Spieler limpt aus frÃ¼her Position. Es wird zu uns gefoldet. Wir erhÃ¶hen auf $10, und nur der Limper bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Flop fÃ¤llt 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Unser Gegner donk-bettet nun $15. Soviel wir Ã¼ber unseren Gegner wissen, deutet das auf ein Paar Buben, ein Paar Damen oder ein paar schwache Draws hin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was nun?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also, wir haben im Moment nicht die beste Hand, davon kÃ¶nnen wir ausgehen. Mit nur einer Overcard und einem Gutshot bekommen wir eigentlich nicht die richtigen Odds fÃ¼r einen Call. Damit ist der Call keine Option.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es bleiben Raise oder Fold. Ein Fold ist sicher, aber nicht der beste Spielzug. Hinzu kommt, dass wir die Fold Equity ja fÃ¼r uns nutzen wollen, also dÃ¼rfen wir nicht unseren Gegner davon profitieren lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir uns also die Option Raise an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt mehrere GrÃ¼nde, die fÃ¼r einen Raise sprechen. Seine Range ist groÃŸ und enthÃ¤lt viele HÃ¤nde, die nicht viel Action bekommen mÃ¶chten.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/phil-ivey-18669.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-phil-ivey-18669.jpg&quot; alt=&quot;Phil Ivey&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Full Tilt Profi Phil Ivey weiÃŸ, wie man Fold Equity zum eigenen Vorteil einsetzt.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;AuÃŸerdem lÃ¤sst ein Raise unsere Range (beim Gegner) sehr stark aussehen. Wir haben vor dem Flop erhÃ¶ht und erhÃ¶hen den Flop jetzt noch einmal. Damit reprÃ¤sentieren wir eine Made Hand, die einen groÃŸen Pot spielen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Wahrheit haben wir natÃ¼rlich nur einen schwachen Draw. Allerdings ist unsere reprÃ¤sentierte Range nun so stark und seine Hand insgesamt so schwach, dass wir den Pot hÃ¤ufig mit einem Raise an dieser Stelle mitnehmen kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn unser Gegner hier nicht foldet, ist damit noch nicht alles verloren. Wir haben noch immer viele Outs, die unsere Hand verbessern: jedes Pik und jeder KÃ¶nig bringen uns die Nuts, jedes Ass lÃ¤sst uns Buben oder Damen Ã¼berholen (Runner runner 8-9 zur Straight ist aus mathematischer Sicht zu vernachlÃ¤ssigen). Wir setzen also einen Semi-Bluff an, keinen reinen Bluff.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fold-Equity-Berechnungen funktionieren nicht, wenn der Gegner grundsÃ¤tzlich nie foldet. Fold Equity ist die Chance, ihn zum Fold zu zwingen. Wenn er das nie tut, brauchen wir uns auch keine Gedanken darÃ¼ber zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die mathematische Perspektive&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wollen wir diese Situation aus mathematischer Sicht betrachten, kÃ¶nnen wir jedem mÃ¶glichen Ausgang der Hand eine Prozentzahl zuordnen. Ich habe die obige Hand in &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerstove.com&quot;&gt;PokerStove&lt;/a&gt; eingegeben und die folgenden Daten erhalten.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/bill-chen-17186.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-bill-chen-17186.jpg&quot; alt=&quot;Bill Chen&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Bill Chen - rechnet seine Gegner gerne aus.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Unsere Informationen lauten, dass unser Gegner aus frÃ¼her Position gelimpt ist, dann einen kleinen Raise bezahlt und dann auf dem Flop 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; zwei Drittel des Pots gesetzt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir setzen ihn nun auf eine Range, die in etwa so aussieht: TT-77, KQs, Q9s+, J9s+, T8s+, ATo, KQo, QTo+, JTo, T9o. Das ist eine ziemlich breite Range. Wir sind etwa 40:60 AuÃŸenseiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber: Der GroÃŸteil der HÃ¤nde dieser Range ist schwach, und er wird in vielen FÃ¤llen gegen einen Raise folden mÃ¼ssen. Ganz exakt kann man diese Zahl nicht in Prozent fassen, aber es sind ausreichend FÃ¤lle, um einen Raise hier fÃ¼r uns profitabler zu machen als einen Fold.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Turnier&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt keine Form, in der Fold Equity so wichtig ist wie in Turnierpoker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da die Blinds steigen und &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/turnierstrategie-m-wert-teil-1&quot;&gt;unser Wert â€žMâ€œ&lt;/a&gt; schrumpft, mÃ¼ssen wir damit beginnen, Blinds zu stehlen, um dabei zu bleiben. Wer keine Blinds stiehlt, scheidet schnell aus. Die Blinds fressen einen auf, und das Turnier ist vorbei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In vielen Turnieren steigen die Blinds sehr schnell. Man kann sich nicht zurÃ¼cklehnen und auf Asse warten. Man muss agieren, und das heiÃŸt, man muss die Blinds stehlen, d. h. mit schlechteren HÃ¤nden raisen, als die normalerweise angesagt ist.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/allen-cunningham-19862.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-allen-cunningham-19862.jpg&quot; alt=&quot;Allen Cunningham&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Allen Cunningham - Steals dank tightem Tischimage.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir an, wir haben noch sieben Big Blinds und befinden uns in einer spÃ¤ten Phase eines &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pokerturniere&quot;&gt;Online MTT SnG&lt;/a&gt;. Der Durchschnittsstack liegt wahrscheinlich bei etwa 15 BB, und der Chipleader hat vielleicht nur 30. Es ist an der Zeit, etwas zu unternehmen und Chips zu akkumulieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dieser Situation haben wir nur noch zwei SpielzÃ¼ge: All-in oder Fold. Sie kÃ¶nnen &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/sitandgo-strategie-shorthanded&quot;&gt;in diesem Artikel&lt;/a&gt; mehr darÃ¼ber lesen, warum dies die einzigen Optionen sind. Wie wir bereits frÃ¼her festgestellt haben, erhalten wir gute HÃ¤nde nicht oft genug, um uns zu retten, also mÃ¼ssen wir mit weniger guten HÃ¤nden trotzdem pushen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Push mit einer Hand wie T&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; ist kein Spielzug for Value. Das Ziel ist, den Gegner zum Fold zu zwingen und die Blinds und Ante mitzunehmen, ohne in den Showdown zu mÃ¼ssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine typische Turniersituation&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-spielen&quot;&gt;Online&lt;/a&gt;-Turnier mit 45 Teilnehmern. Es sind noch 16 Spieler Ã¼brig, von denen sieben bezahlt werden. Wir haben $4000, und die Blinds liegen bei $300/$600. Es wird zu uns am Button gefoldet, und wir halten 7&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;. Wir gehen all-in.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/patrik-antonius-18726.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-patrik-antonius-18726.jpg&quot; alt=&quot;Patrik Antonius&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Patrik Antonius gewinnt oft ohne Showdown - seine Gegner geraten einfach in Panik.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ist das ein Push for Value? Nein. Es handelt sich um einen Steal-Raise, d. h. dass wir wollen, dass die Blinds beide folden. WÃ¼rden wir jedesmal gecallt, wenn wie diesen Spielzug machen, wÃ¤re dieser unprofitabel, denn wir hÃ¤tten immer die schlechtere Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dank der Fold Equity wird dies aber ein profitabler Spielzug. In den meisten FÃ¤llen werden wir den Pot ohne Showdown gewinnen. Und in den FÃ¤llen, in denen wir einen Call bekommen, sind wir wahrscheinlich 40:60 AuÃŸenseiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Fold Equity gleicht diesen Nachteil aus und macht aus einem unprofitablen Verzweiflungspush einen profitablen All-in-Move. Das ist alles.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Fold Equity ist ein simples Konzept. Wenn Sie es verstanden haben, werden Sie nicht gleich Wasser in Wein verwandeln kÃ¶nnen, aber wenn Sie abschÃ¤tzen lernen, welche SpielzÃ¼ge in welchen Situationen Ihre Gegner zu Folds zwingen, werden Sie in der Lage sein, marginale Situationen in profitable zu verwandeln.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 24 Feb 2011 09:00:00 -0500</pubDate>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Die 3-Bet â€“ Range, Varianten, Analyse</title>
				<description>&lt;p&gt;Viele Spieler verstehen allerdings die HintergrÃ¼nde dieser Spielweise nicht â€“ sie setzen 3-Bets nur an, weil es die anderen irgendwie auch machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manche Spieler 3-betten mit einer zu breiten Range, manche mit einer zu schmalen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir kÃ¶nnen beide Extreme profitabel ausspielen, mÃ¼ssen aber zunÃ¤chst begreifen, wofÃ¼r 3-Bets eigentlich gut sind. Das macht unser Spiel sehr viel effizienter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;GrundsÃ¤tzlich gibt es zwei verschiedene 3-Bet-Typen: die 3-Bet for Value und die â€žlightâ€œ 3-Bet.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Die Value 3-Bet&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die 3-Bet for Value ist die â€žtraditionelleâ€œ Form der 3-Bet und damit prinzipiell dasselbe wie jede andere &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/NL-Holdem-value-bets-fuer-anfanger&quot;&gt;Value Bet&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir glauben, die beste Hand zu halten, und wir wollen den Pot aufbauen, solange wir im Vorteil sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das wirft die Frage auf, welche HÃ¤nde fÃ¼r 3-Bets qualifiziert sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das hÃ¤ngt wirklich - wie auch Allen Cunningham erklÃ¤rt - von mehreren Faktoren ab: Tischdynamik, &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cunningham-tisch-image&quot;&gt;unserem Image, dem Image des Gegners&lt;/a&gt;, Spielverhalten des Gegners usw.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ZunÃ¤chst ist entscheidend, dass unsere Hand gegen die Range unseres Gegners vorn liegt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/johan-storakers-11832.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-johan-storakers-11832.jpg&quot; alt=&quot;johan storakers 11832&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Gegen einen Standard-TAG sollte unsere 3-Bet Range ziemlich schmal sein â€“ sie liegt ungefÃ¤hr bei AA-JJ und AK.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir uns dagegen mit einem loose-aggressiven Spieler oder mit einem Fisch konfrontiert, von dem wir wissen, dass er gern light 3-bettetm kann unsere Range deutlich breite werden â€“ etwa bei AA-99, AK und AQ.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir die Range fÃ¼r 3-Bets zu schmal halten, bekommen wir schnell das Problem, dass die Gegner uns leicht ausrechnen kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spielen wir mehrfach gegen dieselben Gegner, werden diese schnell merken, dass wir jedes Mal ein Monster halten, wenn wir 3-betten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kann unser Gegner uns zuverlÃ¤ssig auf eine Range von vier oder fÃ¼nf HÃ¤nden setzen, wenn wir 3-betten, wird er leicht die richtigen Entscheidungen treffen kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Die â€žLightâ€œ 3-Bet&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Von einer â€žlightâ€œ 3-Bet spricht man, wenn jemand vor dem Flop mit einer Hand re-raist, die eigentlich nicht dafÃ¼r geeignet scheint, im Moment nicht die beste ist, aber dennoch aus verschiedenen GrÃ¼nden einen gewissen Wert besitzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine light 3-Bet ist ein &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/semibluffs-zwei-wege-zum-sieg&quot;&gt;Semi-Bluff&lt;/a&gt;. Unser primÃ¤res Ziel besteht darin, damit den Pot sofort zu gewinnen. Im besten Fall folden alle Gegner auf unseren Re-Raise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also ist unser idealer Gegner ein Spieler, der hÃ¤ufig mit schwachen HÃ¤nden vor dem Flop erhÃ¶ht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir wissen, dass dieser light raist, kÃ¶nnen wir light re-raisen, denn er wird in den meisten FÃ¤llen folden mÃ¼ssen â€¦ und damit gewinnen wir eine Reihe von Pots, ohne den Flop zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Image&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir uns das Image eines supertighten Spielers aufgebaut haben, werden wir selten ausgezahlt, wenn wir starke HÃ¤nde halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn unsere Gegner wissen, dass wir tight spielen, wissen sie auch, dass wir mit einem Raise tatsÃ¤chlich eine starke Hand ankÃ¼ndigen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/allen-kessler-25743.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage320180-allen-kessler-25743.jpg&quot; alt=&quot;allen kessler 25743&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Beginnen wir nun, light zu 3-betten, wird unser Image sich schnell in Luft auflÃ¶sen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir an, wir 3-betten mit 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; und zeigen am Ende zwei Paare.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Spieler am Tisch werden uns plÃ¶tzlich mit anderen Augen sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie denken: â€žHe, der Typ ist gar kein Nit. Er hat gerade mit acht hoch ge-3-bettet. Ich werde diesen Spieler jetzt hÃ¤ufiger heruntercallen. Der hat doch keine Ahnung.â€œ&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3-Bets konterkarieren unser bisher tightes Image und erlauben uns, unser Spiel etwas ausgeglichener zu gestalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn unsere Gegner uns fÃ¼r unfÃ¤hig halten, kÃ¶nnen wir solange Value Bets ansetzen, bis sie sich wieder besser auf uns einstellen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Eine ausgewogene Range&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Lighte 3-Bets sind notwendig, um die Range fÃ¼r unsere Ranges ausgeglichener zu gestalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir nur mit einer schmalen Range 3-betten â€“ sagen wir mit AA-QQ und AK â€“ erkennen unserer Gegner schnell, dass wir bei einer 3-Bet nur eine dieser vier HÃ¤nde haben kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist offensichtlich nicht gerade eine ausgewogene Range.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einer so schmalen Range machen wir es unseren Gegnern leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir aber, wie oben erwÃ¤hnt, die light 3-Bet zu unserem Arsenal hinzufÃ¼gen, kÃ¶nnen unsere Gegner sich plÃ¶tzlich nicht mehr sicher sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir kÃ¶nnten Asse halten oder 4&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;, unser Gegner kann nur Vermutungen anstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wenn der Gegner nur vermuten kann, verleitet ihn das zu Fehlern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Ende wird er mit einer schlechteren Hand bezahlen oder die bessere Hand folden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Welche HÃ¤nde eignen sich fÃ¼r Three Bets?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Es gibt nicht die eine, richtige Hand fÃ¼r 3-Bets, aber es gibt HÃ¤nde, die dafÃ¼r besser geeignet sind als andere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben wir erst einmal verinnerlicht, dass eine Three Bet im Grunde ein Semi-Bluff ist, kÃ¶nnen wir unsere 3-Bet-Range relativ einfach bestimmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wollen die Hand ohne Showdown gewinnen, aber natÃ¼rlich funktioniert das nicht immer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir einen Call bekommen, wollen war deshalb eine Hand halten, die auch auf dem Flop noch spielbar ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Suited Connectors sind daher gut spielbar, denn bei einem Call haben wir noch immer die MÃ¶glichkeit, einen starken Draw zu floppen und eventuell einen Stack zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das funktioniert eben nicht, wenn wir die 3-Bet mit T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; ansetzen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Halten Sie sich unter Kontrolle&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Denken Sie daran, dass die light Three Bet ihre Macht vor allem daraus bezieht, dass sie ein Semi-Bluff ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie verlassen sich also darauf, dass der Gegner in der Mehrheit der FÃ¤lle foldet.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/mark-vos-11828.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-mark-vos-11828.jpg&quot; alt=&quot;mark vos 11828&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie zu oft 3-betten, verlieren die Gegner ihren Respekt und werden Ã¶fter mal nachsehen, was Sie haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn es dazu kommt, verlieren Sie alle Fold Equity, und die Three Bet verliert einen GroÃŸteil ihrer Macht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem solchen Moment ist es an der Zeit, einen Gang zurÃ¼ckzuschalten und die Verwirrung des Gegners auszunutzen, damit er Sie auszahlt.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Es ist keine Hexerei&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Three Bets sind hauptsÃ¤chlich Value Bets. Das ist die Pflicht, alles andere ist KÃ¼r. Wir wollen aus unseren guten HÃ¤nden Value ziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn unsere Three Bet Range aber zu schmal wird, erkennt unser Gegner dies und wird einfach jedesmal folden, wenn wir 3-betten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Variieren der 3-Bet fÃ¼hrt dazu, dass der Gegner verwirrt wird, und verwirrte Spieler machen, wie wir gesehen haben, mehr Fehler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das wiederum fÃ¼hrt dazu, dass unsere Bankroll am Ende der Nacht wieder etwas zugenommen hat.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Lesen Sie auch:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-light-3bet-bertreiben-sie-es-nicht&quot;&gt;Die Light 3-Bet: Ãœbertreiben Sie es nicht&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/light-3-bet-verteidigung-dagegen&quot;&gt;Die Light 3-Bet: Verteidigen Sie sich&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 17 Feb 2011 08:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/three-bet-analyse-varianten-strategie</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Omaha: Outs, Anti-Outs und Blocker</title>
				<description>&lt;p&gt;Es gehÃ¶rt zu den grundlegenden Skills eines guten Spielers, ein Board schnell und korrekt lesen zu kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um dazu in der Lage zu sein, muss man allerdings zuerst verstehen, was Outs, Anti-Outs und Blocker sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Outs: Wenn man in einer Hand zurÃ¼ckliegt, sind Outs die Karten, die man treffen muss, um den Gegner noch zu Ã¼berholen. Halten wir z. B. ein Paar Buben, der Gegner aber ein Paar Asse, mÃ¼ssen wir auf den weiteren StraÃŸen noch einen Buben treffen, um die bessere Hand zu halten, nÃ¤mlich einen Drilling Buben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das heiÃŸt, wir haben zwei Outs. Zwei der Buben halten wir bereits, zwei sind noch im Deck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anti-Outs: Ein Anti-Out ist eine Karte, die unsere Hand zwar verbessert, aber auch die des Gegners.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/mike-matusow-23239.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-mike-matusow-23239.jpg&quot; alt=&quot;mike matusow&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Mike the Mouth hat grundsÃ¤tzlich mehr als 21 Outs.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir an, der Gegner aus dem obigen Beispiel hÃ¤lt neben seinem Paar Asse auch zwei Kreuzkarten. Wenn auf dem Flop zwei Kreuz liegen, ist der Kreuz Bube auf dem Turn ein Anti-Out, denn er gibt uns zwar den Drilling, aber unserem Gegner den Flush.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Echte Outs: Echte Outs sind alle Outs minus Anti-Outs. Bei zwei Outs minus einem Anti-Out bleibt uns nur noch ein echtes Out.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spricht ein Spieler Ã¼ber seine Outs, meint er damit fast immer die echten Outs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Blocker: Ein Blocker ist eine Karte, die gleichzeitig ein Out des Gegners ist, ihm also ein Out stiehlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir z. B. an, wir halten 6&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; auf einen Flop 4&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;. Damit halten wir zwei Outs zum Flush und gleichzeitig Blocker zum Straight Flush. Ein Spieler mit Nut Flush Draw verliert, wenn die 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; oder die 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; fÃ¤llt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bedeutet, wir halten vier Blocker. Da unser Gegner unsere Hand nicht sehen kann, ist es extrem schwierig fÃ¼r ihn, diese Blocker zu erahnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit kÃ¶nnen wir den Gegner zu Fehlern zwingen, zumindest, was seine Kalkulation der Pot Odds betrifft. Dank unserer Blocker sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass der Gegner seinen Flush trifft, um 15%.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es hÃ¶rt sich vielleicht Ã¼bertrieben an, sich so Ã¼ber eine Edge von 15% zu freuen, aber sehen Sie es einmal so: Casinos verdienen ihr Geld mit einem Hausvorteil, der in manchen Spielen nur 1% betrÃ¤gt. In einer Hand sind 15% nicht viel, aber Ã¼ber tausende von HÃ¤nden summiert sich das zu einem VermÃ¶gen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/gus-hansen-13843.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-gus-hansen-13843.jpg&quot; alt=&quot;Gus Hansen&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Gus Hansen bringt sein Geld hÃ¤ufiger mit Edge in die Mitte, als man zunÃ¤chst glaubt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ãœbungsaufgabe:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Board: &lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-14.gif&quot;/&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-13.gif&quot;/&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-08.gif&quot;/&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-04.gif&quot;/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Hand:&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-12.gif&quot;/&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-11.gif&quot;/&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-10.gif&quot;/&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card3-08.gif&quot;/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Situation: Es ist die erste Hand am Tisch, wir kennen die anderen Spieler am Tisch Ã¼berhaupt nicht. Jeder Gegner kÃ¶nnte â€žany fourâ€œ spielen. Wir gehen davon aus, dass wir die Nuts brauchen, um zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf den ersten Blick sieht das hier nach viel Arbeit aus, aber wenn Sie erst einmal etwas Preaxis gesammelt haben, werden Sie sehen, dass es immer schneller geht. Viele AnfÃ¤nger zÃ¤hlen nur ihre eigenen Outs und zwingen sich so dazu, den Fehler zu machen, den wir in dem Absatz Ã¼ber Blocker beschrieben haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Tolle an Poker ist doch, dass man den Gegner auszuspielen kann, um sich so einen Vorteil zu verschaffen. Wir wollen unser Geld dann in die Mitte bringen, wenn wir die besseren Chancen haben. NatÃ¼rlich gewinnen wir trotzdem nicht immer, aber auf lange Sicht spielen wir damit profitabel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ignorieren wir die Anti-Outs und setzen unser Geld deshalb mit einem leichten â€“EV von sagen wir -7%, dann kÃ¶nnen wir auch gleich unser gesamtes Geld auf rot setzen und hoffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;LÃ¶sung der Ãœbungsaufgabe: 17 Outs, 4 Anti-Outs, 13 echte Outs, 2 Blocker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen Sie dazu auch:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/omaha-poker-typische-anfaengerfehler&quot;&gt;Omaha: Typische AnfÃ¤ngerfehler&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 11 Feb 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Die light 3-Bet: Verteidigen Sie sich!</title>
				<description>Der TAG (tight-aggressive) Stil, der in den letzten Jahren die Partien dominiert hat, ist langsam einem viel stÃ¤rker LAG (losse-aggressive) orientierten Spielstil gewichen. Dadurch sind die Partien natÃ¼rlich hÃ¤rter geworden, und man viel hÃ¤ufiger in knifflige Situationen gezwungen.
&lt;p&gt;Eine Situation, die sehr hÃ¤ufig vorkommt, ist die, dass man einen Pot mit einem Raise erÃ¶ffnet und dann von einem TAG/LAG ge-3-bettet wird. Nun muss man versuchen einzuschÃ¤tzen, ob es sich um eine light 3-Bet handelt und wie man am besten darauf reagiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die 3-Bet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn, wie oben angemerkt, der vorherrschende Stil ist heutzutage eher loose und aggressiv, und deshalb muss man sich mit dem Trend zur light 3-Bet intensiv auseinandersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Mehrheit der Spieler erÃ¶ffnet heute pre-Flop mit einer groÃŸen Range. Die light 3-Bet ist im Grunde nichts anderes als ein Re-Raise pre-Flop mit einer Hand, die schlechter ist als die Range, mit der man normalerweise fÃ¼r Value 3-betten wÃ¼rde.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/michael-watson2.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;/assets/photos/_resampled/CroppedImage320180-michael-watson2.jpg&quot; alt=&quot;michael watson&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Eine solide Verteidigung. Sehen Sie Ihren Gegner von der Seite an, als ob er verrÃ¼ckt wÃ¤re, zu 3-betten.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Dieser Spielzug richtet sich vor allem gegen die aggressiven Spieler, die mit einer sehr breiten Range erÃ¶ffnen. Der 3-Bettor versucht hier meistens, den Pot schon vor dem Flop mitzunehmen. Er agiert im Bewusstsein, dass der ursprÃ¼ngliche Raiser in den meisten FÃ¤llen nur durchschnittliche HÃ¤nde hÃ¤lt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun stellt sich die Frage, wie man sich gegen einen Spieler verteidigt, der die light 3-Bet hÃ¤ufig anwendet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die einfachste Vorgehensweise, wenn man einen sehr guten Spieler am Tisch hat, der auch noch Position besitzt, ist natÃ¼rlich, aufzustehen und sich an einen anderen, einfacheren Tisch zu setzen. Lassen wir hier um der Diskussion willen diese MÃ¶glichkeit auÃŸer Betracht und nehmen stattdessen an, dass ein paar wirklich groÃŸe Fische auch am Tisch sitzen â€¦ oder dass Sie ein Faible dafÃ¼r haben, andere zu bestrafen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verteidigungsstrategien&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt eine ganze Reihe von SpielzÃ¼gen, mit denen man sich verteidigen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erstens kann man diese 3-Bets lighter callen als man das normalerweise tun wÃ¼rde. Das ist ein gutes Beispiel dafÃ¼r, wie hier auf mehreren Ebenen gedacht wird. Wenn wir wissen, dass er weiÃŸ, dass wir light erÃ¶ffnen, dann wissen wir auch, dass er in der Lage ist light zu 3-betten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Hand wie A-Q sieht gegen die Range eines solchen Spielers wahrscheinlich ziemlich gut aus, wÃ¤hrend sie gegen einen normalen 3-Bettor ein einfacher Fold ist.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/theo-tran-mike-carson.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;/assets/photos/_resampled/CroppedImage320180-theo-tran-mike-carson.jpg&quot; alt=&quot;theo tran mike carson&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Bringen Sie Ihren Gegner in eine Situation, in der Fold und Call gleichermaÃŸen falsche Entscheidungen sind.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ein Problem dieser Vorgehensweise besteht darin, dass man keine Initiative bekommt â€“ man Ã¼berlÃ¤sst diese dem Gegner und lÃ¤sst sich in die Defensive drÃ¤ngen. AuÃŸerdem muss man den Flop ziemlich gut treffen, um Ã¼berhaupt fortsetzen zu kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zweitens kann man den Call machen und auf dem Flop eine Donk-Bet ansetzen. Bei einer Donk-Bet handelt es sich um einen Spielzug, bei dem man zunÃ¤chst einen Raise callt und dann auf der nÃ¤chsten StraÃŸe von vorne setzt. Man kann diesen Spielzug unabhÃ¤ngig davon durchfÃ¼hren, ob man eine starke Hand hÃ¤lt oder nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In viele FÃ¤lle fÃ¼hrt das dazu, dass ein Gegner, der vor dem Flop light ge-3-bettet hat, nun folden muss. Ist der Gegner allerdings mit dem Spielzug vertraut, kann er aggressiv fortsetzen und unsere Bet mit einem Raise beantworten. Dadurch sind wir gezwungen, uns von dem Geld, das wir investiert haben, zu verabschieden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Drittens kann man die 3-Bet vor dem, Flop bezahlen und dann auf dem Flop einen Checkraise spielen. Auch hier gilt, das geht mit, aber auch ohne eine Hand. Es ist ein extrem aggressiver Gegenzug, der allerdings den groÃŸen Nachteil hat, dass man viel Geld riskiert, wenn es sich nur um einen Bluff handelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die 4-Bet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dann gibt es da noch die mega-aggressive light 4-Bet. Dieser Spielzug â€“ auch hier geht es wieder darum, auf mehreren Ebenen zu denken â€“ sollte nur selten angewendet werden, denn er fÃ¼hrt mit absoluter Sicherheit zu schwierigen Situationen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich sehe hier davon ab, jede einzelne Denkebene durchzugehen, weil sich das ganze dann anhÃ¶rt wie eine schlechte KomÃ¶die (Ich weiÃŸ, dass du weiÃŸt, dass ich weiÃŸâ€¦).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kurz gesagt, ein Spieler der die 3-Bet extrem light ansetzt, kann mit einer 4-Bet aus exakt demselben Grund attackiert werden, aus dem er selbst angegriffen hat. Der Nachteil ist hier derselbe wie bei allen anderen mÃ¶glichen SpielzÃ¼gen: Man riskiert viel Geld, und das hÃ¤ufig auf einen Bluff oder Semi-Bluff.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nichtsdestotrotz ist jede dieser Methoden gut geeignet, um sich out-of-position gegen Raises zu verteidigen. Eine weitere Methode besteht darin, zunÃ¤chst vor dem Flop smooth zu callen, dann die C-Bet auf dem Flop zu floaten und schlieÃŸlich den Turn zu setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann nicht so einfach sagen, welche dieser Vorgehensweisen die beste ist. Die Wahrheit ist, es gibt nie nur eine beste Verteidigung. Man sollte all diese SpielzÃ¼ge beherrschen und denjenigen anwenden, der gerade am besten in die Situation passt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/dollars.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-dollars.jpg&quot; alt=&quot;dollars&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Achten Sie genau darauf, was der Gegner tut. Poker mit schlechtenReads ist Geldverschwednung.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Mit oder ohne Hand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man keinen guten Read auf den Gegner hat, ist natÃ¼rlich jeder dieser SpielzÃ¼ge nur Geldverschwendung. Man muss also den Gegner immer genau beobachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie hÃ¤ufig setzt er die 3-Bet an? Wie reagiert er selbst auf eine 3-Bet? Wie reagiert er auf eine 4-Bet? Setzt er nach einer 3-Bet grundsÃ¤tzlich eine C-Bet auf dem Flop an? Gibt er auf, wenn er gecallt wird? Oder checkraist er den Turn?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man muss die eigenen Reads wÃ¤hrend des Spiels stÃ¤ndig neu Ã¼berprÃ¼fen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass mehrfach die Wendung â€žmit oder ohne Handâ€œ benutzt habe. Grund dafÃ¼r ist, dass Sie in der Lage sein mÃ¼ssen, diese SpielzÃ¼ge sowohl mit guten wie mit schlechten HÃ¤nden zumachen. Das nennt man dann â€žBalancing der Rangeâ€œ.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie 3-Bets nur callen und dann den Flop als Bluff checkraisen, sind Sie leicht auszuspielen. Wenn Sie das aber mit einem Monster, als Bluff oder mit einer marginalen Hand tun kÃ¶nnen, sind Sie dagegen sehr schwer auszurechnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie Ihren Gegner in Situationen bringen kÃ¶nnen, in denen sowohl ein Call als auch ein Fold nicht korrekt sind, zwingen Sie ihn zu Fehlern. Und wie wir alle wissen, ist ein Gegner, der Fehler macht, bares Geld wert!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen Sie auch:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-light-3bet-bertreiben-sie-es-nicht&quot;&gt;Die Light 3-Bet: Ãœbertreiben Sie es nicht.&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/three-bet-analyse-varianten-strategie&quot;&gt;Die 3-Bet - Range, Varianten, Analyse&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>So, 06 Feb 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/light-3-bet-verteidigung-dagegen</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Heads-up Strategie Teil 3: Den Gegner zerstÃ¶ren</title>
				<description>&lt;p&gt;Wenn Sie zunÃ¤chst in Ihrer Handauswahl sicher geworden sind, und dann gelernt haben, wie viel AggressivitÃ¤t notwendig ist, kÃ¶nnen Sie nun Ihre FÃ¤higkeiten dazu nutzen, Ihren Gegner einzuschÃ¼chtern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;EinschÃ¼chterung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An einem Full Ring Tisch ist es der Aggressor, der die Hand und den Pot kontrolliert. Es ist zwar mÃ¶glich, aber sehr selten, dass ein einzelner Aggressor durch seine Spielweise einen ganzen Tisch dominiert. In einer Heads-up Partie gibt es aber nur einen Spieler, den man kontrollieren muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie in der Mehrheit der gespielten HÃ¤nde der Aggressor sind, wird das Ihren Gegner soweit schwÃ¤chen, dass er schlieÃŸlich innerlich aufgibt und Ihnen komplett die Initiative Ã¼berlÃ¤sst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;AggressivitÃ¤t und EinschÃ¼chterung dienen dazu, dem Gegenspieler Angst einzujagen. Wir versuchen, sein Selbstvertrauen zu erschÃ¼ttern, und damit seinen Glauben daran, uns schlagen zu kÃ¶nnen. Im Normalfall fÃ¼hrt dies dazu, dass der Gegner uns fÃ¼r einen VerrÃ¼ckten hÃ¤lt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hat der Gegner diese Ãœberzeugung gewonnen, wird er beschlieÃŸen, nun auf eine Premiumhand zu warten, um uns damit den ganzen Stack abzunehmen. An dieser Stelle wird es sehr einfach, auf jedes Anzeichen von StÃ¤rke zu folden. Ein Spieler, der in diesem GemÃ¼tszustand setzt, hat hÃ¶chstwahrscheinlich eine starke Hand. Wir kÃ¶nnen mit einiger Sicherheit annehmen, geschlagen zu sein und folden.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/voitto-rintala.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-voitto-rintala.jpg&quot; alt=&quot;voitto rintala&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Das Stehlen der Blinds ist ein essenzielles Element des Heads-up Play. Mit jedem Steal als Blind erhÃ¶hen wir unseren Stack um zwei Chips, die dem Gegner fehlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da die Blinds in einem Cash Game im Vergleich zu den Stacks so klein sind, kann man einen ansehnlichen Teil des gegnerischen Stacks stehlen, bevor er Ã¼berhaupt merkt, was los ist. Wenn die Blinds nur ein oder zwei Prozent des Stacks betragen, gibt man schneller seine Blinds auf, ohne darÃ¼ber nachzudenken. Wenn einem das aber 20 Mal passiert, sind schon 30% des Stacks weg, ohne dass man Ã¼berhaupt eine Hand gespielt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die schwache Stelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Gegner zu Ã¼berwinden, ist das Beste, was in einer Heads-up Partie passieren kann. Es ist ein groÃŸartiges GefÃ¼hl, den Gegner so ausspielen zu kÃ¶nnen, dass er sogar dann noch denkt, er wÃ¼rde eigentlich uns ausspielen, wenn er schon sein ganzes Geld verloren hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich werde hier so gut es geht darstellen, welche Strategie ich einsetze, um das zu erreichen. Sie werden gleich feststellen, dass ich ein sehr kopflastiges Spiel spiele und meine Strategie aktiv einsetze:&lt;/p&gt;
ZunÃ¤chst spielen Sie sehr aggressiv. Noch aggressiver als sonst. Zu diesem Zeitpunkt fÃ¼hlen Sie sich gut und sind wach und aufmerksam.
Nach einigen HÃ¤nden sollten Sie bereits einen Read auf Ihren Gegner haben und Ihr Spiel auf ihn einstellen. Sie erkennen, wie passiv der Gegner ist und wie sehr man ihn bedrÃ¤ngen kann.
Jetzt stehlen Sie die Mehrheit der Blinds und stehlen bzw. gewinnen alle HÃ¤nde, in denen der Gegner zu wenig Widerstand zeigt, und wir folden, wenn er das eine oder andere Monster erwischt.
Jetzt haben Sie bereits einige Chips gesammelt und den Chiplead Ã¼bernommen. Der Gegner hat vielleicht schon ein Viertel seines Stacks eingebÃ¼ÃŸt. Sie haben die Kontrolle und fÃ¼hlen sich gut.
Nun ist unser Gegner langsam etwas verÃ¤rgert. Er beginnt zu glauben, dass wir einfach nur drauflos betten und GlÃ¼ck haben.
Nun kommt der Zeitpunkt, an dem Ihr Gegner entscheidet, eine Falle zu stellen. Er beschlieÃŸt, auf ein Monster zu warten oder darauf, den Flop gut zu treffen, und dann Ihren ganzen Stack zu gewinnen. Er glaubt, dass Sie es aufgrund Ihrer AggressivitÃ¤t nicht kommen sehen.
Nun folden Sie jedes Mal, wenn der Gegner eine gute Hand bekommt. Daraufhin glaubt der Gegner, dass Sie nie etwas haben, wenn er eine starke Hand bekommt, und dass Sie auf jeden Fall bezahlen werden, wenn Sie wenigstens ein Paar bekommen. SchlieÃŸlich haben Sie auf dem River schon Ass hoch und Bottom Pair gezeigt, also logischerweise bezahlen Sie mit allem MÃ¶glichen.
Damit ist der Moment gekommen, in dem Sie die Schlinge auslegen, in der sich der Gegner verfangen wird. Jetzt nÃ¤mlich sind Sie es, der die Falle stellt. Sie haben ihm genug Chips abgenommen, und ich wÃ¼rde nun damit anfangen, Flops zu sehen, obwohl ich davon ausgehe, die schlechtere Hand zu haben.
Ich fange jetzt an, Suited Connectors zu spielen, im Grunde sogar any Two, in der Hoffnung, gegen ein Overpair den Flop genau zu treffen. Klappt das nicht, folde ich und verliere damit nur den Pre-Flop-Raise. Ich benutze die Chips, die ich zuvor gestohlen habe, um quasi umsonst in diese geraisten Pots zu kommen.
Mein Gegner sollte sich darÃ¼ber freuen, dass er seine Chips zurÃ¼ckgewinnt. Doch stattdessen Ã¤rgert er sich nun noch mehr, weil ich wieder gefoldet habe, als er ein Monster hatte.
Und dann kommt das Finale. Ich floppe mit einer willkÃ¼rlichen Hand eine Straight oder zwei Paare gegen ein Overpair. Ich setze und lasse ihn raisen.
Ich pushe sofort. $200 in einen $20 Pot, doch der Gegner merkt nichts. Er denkt nur, dass wir wieder versuchen, ihn aus einem Pot zu drÃ¼cken.
Er denkt: â€žJetzt habe ich dich.â€œ
Er callt und verliert seinen Stack.
&lt;div style=&quot;width: 180px;&quot; class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/mark-teltscher.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-mark-teltscher.jpg&quot; alt=&quot;mark teltscher&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ich kann heute nicht mehr sagen, wie viele Heads-up Sessions ich so schon gewonnen habe. NatÃ¼rlich funktioniert das nur gegen Spieler, die geistig nicht stark genug sind und unter Druck zusammenbrechen. Solche Spieler halten sich selbst fÃ¼r groÃŸe Strategen und kÃ¶nnen sich nicht eingestehen, dass Sie von jemandem ausgespielt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum GlÃ¼ck trifft das auf die meisten Pokerspieler zu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gedanken zum Schluss&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die von mir ausgelegte Strategie kÃ¶nnen Sie nicht einfach Ã¼bernehmen Schritt fÃ¼r Schritt nachspielen. Das Ziel ist, dass Sie erkennen, wie viele Denkprozesse und Ãœberlegungen in eine Heads-up Partie einflieÃŸen. Das vermittelt Ihnen einen Eindruck davon, wie detailliert Sie eine Strategie ausarbeiten mÃ¼ssen, um erfolgreich zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen Sie also meine Strategie als Beispiel und als Grundlage fÃ¼r Ihre eigene Taktik. Meine Strategie wird z. B. gegen einen Spieler, der besser ist als ich, nicht funktionieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist wichtig, dass Sie zunÃ¤chst das Niveau und den Stil Ihres Gegners richtig einschÃ¤tzen. Wenn Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben, kÃ¶nnen Sie einen entsprechenden Plan ausarbeiten und Ihren Gegner zerstÃ¶ren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;No Limit Hold&#039;em Strategie:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/headsup-spiel-teil-1-welche-karten-spielen&quot;&gt;Teil 1: Welche Karten spielen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/headsup-strategie-teil-2-der-kopf-entscheidet&quot;&gt;Teil 2: Der Kopf entscheidet&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/headsup-strategie-tei-3-den-gegner-zerstoren&quot;&gt;Teil 3: Den Gegner zerstÃ¶ren&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Mo, 31 Jan 2011 08:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/headsup-strategie-tei-3-den-gegner-zerstoren</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Heads-up Strategie Teil 2: Der Kopf entscheidet</title>
				<description>&lt;p&gt;In &lt;a href=&quot;/headsup-spiel-teil-1-welche-karten-spielen&quot;&gt;Heads-up Strategie Teil 1: Welche Karten spielen&lt;/a&gt; haben wir unterschiedliche HandstÃ¤rken untersucht und erlÃ¤utert, welches AggressivitÃ¤tsniveau notwendig ist, um erfolgreich zu spielen. Der Erfolg basiert demgemÃ¤ÃŸ auf folgenden Eckpunkten:&lt;/p&gt;
Die AggressivitÃ¤t muss Ihrem Spielniveau angepasst sein, darf also nicht Ã¼bertrieben werden. Im Idealfall ist unser AggressivitÃ¤tslevel hÃ¶her als das unseres Gegners.
Die StÃ¤rke unserer Hand wird hauptsÃ¤chlich durch dessen hÃ¶chste Karte bestimmt, jedes Ass ist daher fÃ¼r sich schon eine sehr starke Karte.
&lt;p&gt;Wenn Sie diese beiden Konzepte verinnerlicht haben, kÃ¶nnen Sie mit diesem Artikel fortfahren und beginnen, Ihren eigenen Gewinnerstil zu entwickeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pocket Paare&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ein Ass prinzipiell schon 52% Gewinnchance hat, dann ist ein Pocket Paar logischerweise noch wertvoller. Als Grundregel gilt, dass ein Pocket Paar solange gut ist, bis das Gegenteil bewiesen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denken Sie daran, die Mehrzahl der HÃ¤nde, wird von der hÃ¶chsten Karte gewonnen. Jedes Paar ist besser als eine hohe Karte (es sei denn, das Board beweist das Gegenteil).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interpretieren Sie das bitte nicht in der Hinsicht, dass Sie an jedem Paar sklavisch festhalten sollten. Selbst A-A ist prinzipiell â€žnur&quot; 5:1 oder 6:1 Favorit. Das entspricht etwa einer 85% Gewinnchance. Wenn Sie nicht gegen ein anderes Ass spielen, werden Sie also in 15% der FÃ¤lle verlieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe mich hier aus einem bestimmten Grund mehrfach wiederholt. Viel zu viele Spieler glauben, ihre Asse mÃ¼ssten in mindestens 98% aller FÃ¤lle gewinnen. Ich lasse diesen Traum nur ungern platzen, aber die Asse verlieren eben doch in 15% der FÃ¤lle. So, jetzt habe ich es wohl oft genug gesagt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gilt, die schwierige Balance zwischen massiver AggressivitÃ¤t und der FÃ¤higkeit, eine Hand loszulassen zu finden. Deshalb ist in Heads-up Poker der Read so extrem wichtig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An einem voll besetzten Tisch ist es selten eine gute Idee, groÃŸe Bets nur mit Ass hoch zu bezahlen (ohne Paar, ohne Draw), heads-up kann es jedoch hÃ¤ufig der korrekte Spielzug sein, je nachdem, mit was fÃ¼r einem Gegner wir es zu tun haben und wie gut wir ihn lesen kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/huck-seed-17746.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage320180-huck-seed-17746.jpg&quot; alt=&quot;huck seed 17746&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Huck Seed gewann zuletzt die Open Heads-up Poker Championship 2008.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;AggressivitÃ¤t und wie man damit umgeht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehme wir an, unser Gegner hat die Kontrolle Ã¼bernommen und ist nun der Aggressor. Was tun? Es gibt zwei MÃ¶glichkeiten, darauf zu reagieren: Entweder spielen wir noch aggressiver oder wir verwandeln uns in eine Calling Station.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir den Eindruck haben, dass unser Gegner sein Spiel ausschlieÃŸlich auf Aggression ausrichtet, mÃ¼ssen wir uns Ã¼berlegen, ob er sich durch verschÃ¤rfte AggressivitÃ¤t unsererseits beeindrucken lÃ¤sst oder nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hat der Gegner einen guten Read auf uns, kann er jederzeit over the top all-in gehen, um zu zeigen, dass er weiÃŸ, dass wir nur so tun, als hÃ¤tten wir eine starke Hand, um ein Ausrufezeichen zu setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedesmal all-in zu pushen, wenn der Gegner StÃ¤rke zeigt, kann vorteilhaft sein, aber damit zerstÃ¶ren wir jede Strategie. AuÃŸerdem laufen wir irgendwann gegen ein Monster. In manchen FÃ¤llen kann dies aber dennoch die richtige Vorgehensweise sein. Welche FÃ¤lle das sind, werde ich im nÃ¤chsten Abschnitt erlÃ¤utern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An einem Full-Ring-Tisch ist es immer ein Problem, wenn man sich zur Calling Station macht. Heads-up kann dies aber eine starke, sogar fortgeschrittene Strategie sein, um mit einem Aggressor umzugehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir in der Lage sind, den Gegner auf eine Range zu setzen und die Odds dieser Range gegen unsere Hand ausrechnen kÃ¶nnen, und zwar inklusive der potenziellen EinsÃ¤tze auf der vierten und fÃ¼nften StraÃŸe, kÃ¶nnen wir einen Gegner schlagen, indem wir nur callen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine echte Calling Station ist jemand, der keinen Read hat und deshalb auch im Angesicht einer sicheren Niederlage nicht folden kann, weil er nur seine eigenen Karten kennt. Wenn wir in der Lage sind, die Hand unseres Gegners einzuschÃ¤tzen, kÃ¶nnen wir ihn glauben machen, dass wir eine Calling Station sind, wÃ¤hrend wir in Wirklichkeit mit der besten Hand heruntercallen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir erreichen dadurch, dass Gegner glaubt, es mache keinen Sinn, uns zu bluffen. Sobald unser Gegner davon Ã¼berzeugt ist, sichern wir uns die Kontrolle und sind wieder handlungsfÃ¤higer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Prinzip der Calling Station ist nur dann anwendbar, wenn unser Read so gut ist, dass er uns einen Vorteil verschafft. Besitzen wir einen eindeutigen Vorteil - so wÃ¼rden viele Spieler argumentieren -Â  mÃ¼ssen wir versuchen, mÃ¶glichst viele Chips in den Pot zu bekommen wie mÃ¶glich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich glaube, dass dieses Konzept nur auf Full-Ring-Tische zutrifft. In Heads-up zu gewinnen, ist eher eine Frage des psychologischen Ãœbergewichts als der besseren Karten. Wir versuchen, dem Gegner ein bestimmtes Bild zu vermitteln. Danach versuchen wir, dieses Image auszunutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei Ãœberlegungen haben mich zu der Ãœberzeugung gebracht, dass Calls den Raises in dieser Situation vorzuziehen sind:&lt;/p&gt;
Hat unser Gegner nichts, wird er auf einen Raise folden. Versucht er, uns zu Ã¼berrennen, und glaubt er, dass wir passiv genug sind, um zu folden, wird er eine oder zwei weitere Bets ansetzen, die wir kassieren kÃ¶nnen.
Wenn wir auf dem River nur callen, zeigen wir vordergrÃ¼ndig SchwÃ¤che mit einer schwachen, aber dennoch ausreichend guten Hand. Dadurch verleiten wir den Gegner, zu glauben, dass wir eine Calling Station sind, oder aber wir beeindrucken ihn so sehr, dass sie sich ausgespielt fÃ¼hlen und Angst bekommen.
&lt;p&gt;Wie Sie sehen, gibt es auch einen einfacheren Weg als herauszufinden, wie unser Gegner uns sieht: Man kann sich auch Ã¼berlegen, wie man die gegnerische Spielweise gerne hÃ¤tte und baut dementsprechend das eigene Image auf.&lt;span class=&quot;image-right-portrait&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/gus-hansen-17729.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-gus-hansen-17729.jpg&quot; alt=&quot;gus hansen 17729&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Einer der aggressivsten Spieler der Welt ist Gus Hansen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;StackgrÃ¶ÃŸe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Profis erwÃ¤hnen gelegentlich Small Stack Vorteil. Damit ist folgendes gemeint:&lt;/p&gt;
Wenn der Small Stack in jeder Situation all-in geht, wo er auch nur eine annÃ¤hernd ansehnliche Hand hÃ¤lt, ist der Big Stack gezwungen, tighter zu werden und nur noch die Karten zu spielen. Dadurch kann der Small Stack beginnen, Blinds zu stehlen und wieder in die Partie zu finden.
&lt;p&gt;Ich habe viele Heads-up Matches gesehen und gespielt, in denen die Small Stacks sich zum Chipgleichstand zurÃ¼ckkÃ¤mpfen konnten, indem sie einfach nur die Blinds und versuchte Limps/Raises des Big Blinds stahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erarbeitet sich der Small Stack einen Chipgleichstand, hat er zu diesem Zeitpunkt die Kontrolle und kann seine Position leichter verteidigen als der vorherige Big Stack.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das gilt allerdings nicht, wenn der Small Stack seine Chips verloren hat, weil er ausgespielt wurde. Wenn man der unterlegene Spieler ist, braucht man ein paar gute HÃ¤nde, um gewinnen zu kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sollten nun eine ziemlich klare Vorstellung davon haben, wie stark ein Pocket Paar und ein Ass sind. AuÃŸerdem wissen Sie nun, wie wichtig AggressivitÃ¤t ist und wie viel Sie davon an den Tisch bringen sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im letzten Teil unserer Serie werde ich darauf eingehen, wie man seine AggressivitÃ¤t und seine Pokerkenntnisse einsetzt, um einen Gegner zu knacken. Ich werde als Beispiel eine meiner eigenen Heads-up Strategien erlÃ¤utern und demonstrieren, wie Sie dies als Basis fÃ¼r Ihre eigene Spielweise verwenden kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;No Limit Hold&#039;em Heads-up Strategie:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;/headsup-spiel-teil-1-welche-karten-spielen&quot;&gt;Teil 1: Welche Karten spielen&lt;/a&gt;
Teil 2: Der Kopf entscheidet
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/headsup-strategie-tei-3-den-gegner-zerstoren&quot;&gt;Teil 3: Den Gegner zerstÃ¶ren&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Di, 25 Jan 2011 00:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/headsup-strategie-teil-2-der-kopf-entscheidet</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/headsup-strategie-teil-2-der-kopf-entscheidet</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/headsup-strategie-teil-2-der-kopf-entscheidet#comments</comments>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Heads-up Strategie Teil 1: Welche Karten spielen</title>
				<description>&lt;p&gt;Wer heads-up erfolgreich spielen will, muss Ã¼ber umfangreiche Poker-Kenntnisse verfÃ¼gen. Es ist von entscheidender Wichtigkeit, Situationen und Gegner korrekt lesen zu kÃ¶nnen. Manche Spieler sagen, dass erst die Leistung im Heads-up zeigt, wie gut jemand wirklich ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt Spezialisten, die Â fast ausschlieÃŸlich heads-up spielen, und die Topspieler dieser Welt sind grundsÃ¤tzlich immer bereit, gegen jeden Spieler um jede Summe anzutreten. Das Heads-up gibt den weltbesten Spielern die MÃ¶glichkeit, im direkten Duell gegeneinander anzutreten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die besten Spieler gewinnen auf lange Sicht konstant&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Prinzip des Heads-up erlaubt eine strategischere Spielanlage, und der GlÃ¼cksfaktor ist deutlich geringer, was wiederum ein neues Spielelement einfÃ¼hrt. Da Heads-up-Partien meistens solange dauern, bis einer der beiden Spieler kein Geld mehr hat, setzt man quasi darauf, dass man ein besserer Spieler ist als der Gegner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man an einem Full Ring Tisch sitzt und einer oder auch mehrere Spieler besser sind als man selbst, bedeutet das nicht zwangslÃ¤ufig, dass man Geld verliert. Selbst wenn der halbe Tisch besser ist, bleiben immer noch genÃ¼gend Spieler Ã¼brig, gegen die man einen Vorteil hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann den guten Spielern aus dem Weg gehen und sich auf die schwÃ¤cheren konzentrieren. Und die besseren Spieler werden dasselbe tun, bevor Sie ihre Aufmerksamkeit auf uns richten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem Heads-up gibt es aber keinen anderen. Wer gewinnt, hat Recht, und deshalb spielen Prestige und Ego hier eine ebenso groÃŸe Rolle wie das Geld. Full-Ring-Tische und sogar Turniere haben psychologisch bei Weitem nicht dieselbe Wertigkeit wie Heads-up Matches.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;
&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/croppedimage320180-chris-ferguson-17745.jpg&quot; alt=&quot;Chris Ferguson&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt; Chris Ferguson hat bewiesen, dass er einer der besten Heads-up Turnierspieler ist.
&lt;p&gt;AggressivitÃ¤t!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;AggressivitÃ¤t ist in jeder Pokervariante eine wichtige GrÃ¶ÃŸe. In einem Heads-up ist sie sogar von Ã¼berwÃ¤ltigender Bedeutung. Man sitzt mit jeder Hand in den Blinds. Kauft man sich z. B. fÃ¼r $200 in eine $1/$2-Partie ein, verliert man in nur 66 HÃ¤nden seinen halben Stack. An einem Full-Ring-Tisch verliert man in derselben Zeit nur $18-$21.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abgesehen davon, dass man sich nicht ausblinden lassen kann, hat es auch strategische Vorteile, mÃ¶glichst aggressiv an ein Heads-up heranzugehen. Alle Aspekte des Spiels, die wir hier noch ansprechen, hÃ¤ngen direkt oder indirekt mit AggressivitÃ¤t zusammen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;LieÃŸe man zwei exakt gleich starke Spieler gegeneinander antreten, gewÃ¤nne auf lange Sicht der aggressivere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;HandstÃ¤rke&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So ziemlich jeder Spieler, der Hold&#039;em beherrscht, wird behaupten, der 27o die schlechteste Hand ist, die man bekommen kann. Die meisten kÃ¶nnen auch erklÃ¤ren, warum das so ist (es handelt sich um die beiden niedrigsten Karten, die zusammen keine Straight bilden kÃ¶nnen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedoch verstehen nur wenige, dass die schlechteste Hand in einem Heads-up eine andere ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grund dafÃ¼r ist, dass es in einem 52er Blatt insgesamt (52x51/2) = 1326 verschiedene Kombinationen fÃ¼r zwei Hole Cards gibt. Da Kartenfarben aber bei Poker keinen relativen Wert besitzen, sind viele Kombinationen gleichwertig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; und A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; sind z. B. gleichwertig, denn beide HÃ¤nde bestehen aus einem Ass und einem Buben derselben Kartenfarbe. Es gibt 169 nicht-gleichwertige Kartenkombinationen in NLHE (13 Pocket Paare, 13x12/2 = 78 Suited und 78 nicht-suited HÃ¤nde; 13+78+78=169).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;HÃ¤lt man A-K auf einem Board T-Q-K, wird diese Hand nur von 14 der 169 StarthÃ¤nde geschlagen. D. h., nur 8% der HÃ¤nde sind besser.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese 8% entsprechen allerdings nicht der Gewinnchance, denn die Chance, eine Hand wie 4-7 zu bekommen, ist weit grÃ¶ÃŸer als die auf ein Paar Asse. In dieser Situation halten wir auÃŸerdem bereits ein Ass, was die MÃ¶glichkeit, dass der Gegner Asse hÃ¤lt, noch unwahrscheinlicher macht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man muss sich hier vor Augen halten, dass ja nur eine weitere Person am Tisch sitzt. Die Chance, dass diese zu besagten 8% gehÃ¶rt, ist minimal. An einem Full-Ring-Tisch sind die Chancen bis zu neunmal so hoch, dass man geschlagen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb werden die meisten HÃ¤nde heads-up mit der hÃ¶chsten Karte oder einem Paar gewonnen. Zwar kommt es auch zu Straights, Flushes oder Full Houses, aber bei Weitem nicht so hÃ¤ufig wie an einem Full-Ring-Tisch. Je weniger Karten gegeben werden, desto weniger Kombinationen sind mÃ¶glich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Wert jeder einzelnen Karte wird damit wichtiger als das Straight- bzw. Flush-Potenzial unserer HÃ¤nde. Daraus folgt, dass die schlechteste Hand in einem Heads-up 23o sein muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;
&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/croppedimage180320-poker-cutie-19127.jpg&quot; alt=&quot;poker cutie&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt; Eine bekannte Strategie besteht darin, den Gegner mithilfe riesiger ... BrillenglÃ¤ser zu irritieren.
&lt;p&gt;Jedes Ass&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da wir nun erlÃ¤utert haben, dass die HandstÃ¤rke im Heads-up hauptsÃ¤chlich vom Wert der hÃ¶heren Karte abhÃ¤ngt, ist das â€žJedes-Ass-Konzept&quot; relativ einfach zu erklÃ¤ren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der GroÃŸteil der HÃ¤nde in einem Heads-up spielt sich auf der Basis ungepaarte Hand gegen ungepaarte Hand ab. Da die hÃ¶chste Karte bzw. ein Paar normalerweise gewinnt, wird ein Ass plÃ¶tzlich zu einer sehr wertvollen Karte. Dan Harrington schrieb Ã¼ber Heads-up: â€žKartenfarben spielen eine kleine Rolle, der Kartenwert eine groÃŸe.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedes Ass ist unabhÃ¤ngig von der zweiten Karte 52% Favorit gegen jede zufÃ¤llige Hand. Dies Zahl soll nur ungefÃ¤hr vermitteln, wie sich die Anforderungen in einem Heads-up gegenÃ¼ber dem Full Ring verÃ¤ndern. WÃ¼rde man jedes Ass heads-up all-in stellen, gewÃ¤nne man trotzdem nicht in 52% der FÃ¤lle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grund dafÃ¼r ist, dass man nicht auf jedes All-in gecallt wird. Man kann davon ausgehen, dass man den Call von einer Hand bekommt, die besser ist als die eigene, und dass schlechte HÃ¤nde grundsÃ¤tzlich gefoldet werden. Trotzdem helfen die Zahlenangaben, sich klar zu machen, wie viel AggressivitÃ¤t notwendig ist, um sich heads-up zu behaupten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je besser man spielt, desto aggressiver kann man auftreten, ohne leichtfertig zu werden. Je aggressiver man heads-up spielen kann, desto hÃ¤ufiger wird man den Sieg davontragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im zweiten und dritten Teil sprechen wir Ã¼ber die Denkprozesse und darÃ¼ber, wie man den Gegner dominiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;No Limit Hold&#039;em Strategie&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/headsup-spiel-teil-1-welche-karten-spielen&quot;&gt;Teil 1: Welche Karten spielen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/headsup-strategie-teil-2-der-kopf-entscheidet&quot;&gt;Teil 2: Der Kopf entscheidet&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/headsup-strategie-teil-2-der-kopf-entscheidet&quot;&gt;Teil 3: Den Gegner zerstÃ¶ren&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 13 Jan 2011 18:00:27 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/headsup-spiel-teil-1-welche-karten-spielen</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Starke Hand, kleiner Pot Teil 1: Der Denkfehler</title>
				<description>&lt;p&gt;Um fÃ¼r die nun folgende Diskussion gerÃ¼stet zu sein, lesen Sie bitte &lt;a href=&quot;/starke-hand-grosser-pot-schwache-hand-kleiner-pot&quot;&gt;diesen Artikel&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fertig? Also: Wie oft haben Sie schon den folgenden Satz gehÃ¶rt? â€žMit Pocket Assen gewinnt man kleine Pots oder verliert groÃŸe&quot;?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls ihre Antwort â€žnoch nie&quot; ist, warten Sie es nur ab. Es ist nur eine Frage der Zeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieselben Spieler vertreten gerne die Maxime, man sollte in einem geraisten Multiway-Pot alle niedrigen Karten spielen, und zwar aus folgendem Grund:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;â€žSpieler erhÃ¶hen und callen Raises nur mit hohen Karten, also wÃ¤chst die Chance, dass man mit kleinen Karten trifft und die hohen Karten knackt.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beide Aussagen enthalten ein KÃ¶rnchen Wahrheit. Es ist sogar mehr als ein KÃ¶rnchen. Ich wÃ¼rde sagen, dass soviel Wahrheit darin steckt, dass ich es fÃ¼r falsch halte, sie als â€žfalsch&quot; zu bezeichnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich werde nun aber versuchen darzulegen, wo die logischen Fehler in diesen aussagen stecken und wie es zu ihnen kommen konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ausgangssituation&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir werden fÃ¼r unsere Untersuchung grundsÃ¤tzlich die folgende, hypothetische Situation annehmen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir befinden uns in einem Cash Game mit zehn Spielern. Unser Hero ist ein TAG (tight-aggressiver Spieler) und spielt entsprechend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle anderen Spieler am Tisch sind solide, es sind keine auÃŸergewÃ¶hnlichen GlÃ¼cksritter oder hyper-aggressive Angreifer darunter. Alle Spieler haben einen ordentlichen mittleren bis deepen Stack.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als starke Hand bezeichnen wir hier nur die vier besten StarthÃ¤nde: AA, KK, QQ und JJ. Als schwache hand zÃ¤hlen wir niedrige Connectors und suited One-Gapper.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;
&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-phil-ivey-18654.jpg&quot; alt=&quot;Phil Ivey&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;GroÃŸer Becher, groÃŸer Pot?&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Starke Hand, kleiner Pot&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Chance darauf, Pocket Asse zu erhalten, liegt bei 1 : 221. Nehmen wir die anderen drei hohen Paare hinzu, liegen die Chancen bei etwa 1 : 55.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Chance darauf, dass wir eine dieser HÃ¤nde bekommen, aber gleichzeitig auch ein anderer Spieler am Tisch, sind verschwindend gering und zu vernachlÃ¤ssigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Ã¼berwÃ¤ltigenden Mehrheit der FÃ¤lle wird kein anderer Spieler am Tisch Ã¼berhaupt eine Hand haben, mit der er wirklich Geld in den Pot investieren will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bekommen Spieler eine hand, mit der sie den Flop sehen wollen, z. B. Ein niedriges Paar, dann werden sie in 87% der FÃ¤lle kein Set treffen und auf dem Flop folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also werden wir in den allermeisten FÃ¤llen, wenn wir ein hohes Paar halten, nur kleine Pots gewinnen. Nur in einem Bruchteil der FÃ¤lle hÃ¤lt ein Gegner eine Hand, die eine Investition wert ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem solchen Szenario wird der Pot relativ groÃŸ werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist nicht wirklich mÃ¶gich, hier auszurechnen, wie oft man den Pot gewinnt, denn es spielen zu viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Einer dieser Faktoren ist auch ein wichtiger Grund dafÃ¼r, dass diese Theorie nicht unterzukriegen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis dass der Tod uns scheidet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;
&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-mike-matusow-18554.jpg&quot; alt=&quot;Mike Matusow&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;GroÃŸer Mund, groÃŸer Pot?&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;AnfÃ¤nger neigen dazu, sich mit gewissen hÃ¤nden zu â€žverheiraten&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Situationen, in denen der Gegner eine bessere hand hÃ¤lt, sei es vor oder nach dem Flop, sind sie nicht in der Lage, ihre Hand loszulassen. Sie setzen all ihr Geld ein und verlieren mit ihren starken HÃ¤nden sehr groÃŸe Pots.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den FÃ¤llen, in denen die Hand durchhÃ¤lt, sind solche Gegner die beliebtesten, weil sie mit ihren HÃ¤nden â€žverheiratet&quot; sind. In manchen FÃ¤llen treffen sie jedoch auf stÃ¤rkere Spieler, die auch in der Lage sind, zu folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedes Mal, wenn wir verlieren, verlieren wir einen groÃŸen Pot, aber wir gewinnen nur in der HÃ¤lfte der FÃ¤lle, also verlieren wir mehr, als wir gewinnen. Das ist ein Eindruck, der nicht tÃ¤uscht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der letzte Faktor findet seine Zusammenfassung in Rounders:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;â€žIn Confessions of a Winning Poker Player&quot;, sagt Jack King, â€žnur wenige Spieler erinnern sich an die groÃŸen Pots, die sie gewonnen haben, so merkwÃ¼rdig das klingt, aber jeder Spieler erinnert sich mit erstaunlicher Genauigkeit an die schlimmsten Bad Beats seiner Karriere&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Spieler, die an die oben ausgefÃ¼hrte Theorie glauben, sind dieselben Spieler, die grundsÃ¤tzlich vergessen, wie oft sie mit starken HÃ¤nden schon einen groÃŸen Pot gewonnen haben, aber noch genau wissen, wie oft es schiefging.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nimmt man die beiden Faktoren zusammen, hat man eine Theorie, die praktisch unwiderlegbar erscheint.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie Dan Skolovy in seinem Artikel schon erwÃ¤hnt hat, sollte man versuchen, mit den starken HÃ¤nden um den gesamten Stack zu spielen. Dieser Rat ist vollkommen richtig, aber er gilt nur fÃ¼r starke Spieler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie nicht in der Lage sind, Asse wegzuwerfen, wenn Sie geschlagen sind, sollten Sie Ihr Spiel zunÃ¤chst darauf ausrichten, weniger zu gewinnen als mehr zu verlieren.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 30 Dez 2010 18:50:08 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/starke-hand-kleiner-pot-teil-1-der-denkfehler</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Der Combo Draw auf dem Flop</title>
				<description>&lt;p&gt;Unter einem Combo Draw versteht man einen Draw mit mehr als 12 Outs. Diese Draws sind so stark, dass man sie auf fast jedem Flop scharf anspielen sollte.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Beispiele fÃ¼r Combo Draws:&lt;/p&gt; Ein Paar mit open-ended Straight Draw (13 Outs gegen ein Overpair)Ein Paar mit Flush Draw (14 Outs)Gutshot Straight Flush Draw (12 Outs)Straight Draw und Flush Draw (15 Outs)Der ebenso seltene wie kostbare open-ended Straight Flush Draw &lt;p&gt;In jedem dieser Beispiele verhilft uns mehr als ein Viertel des Decks zu einer besseren Hand als ein Overpair.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sogar der schlechteste aller Combo Draws - der Gutshot Straight Flush Draw - hat gegen das Overpair eine 50:50 Chance!&lt;/p&gt; &lt;p&gt;FÃ¼r uns bedeutet das, dass wir sogar gegen Monster nur unwesentlich zurÃ¼ckliegen. Gegen durchschnittliche HÃ¤nde sind wir deutlicher Favorit. Solche HÃ¤nde mÃ¼ssen hart gespielt werden. FÃ¼r einen guten Spieler bedeuten sie eine Menge Geld.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Warum scharfes Spiel?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;NatÃ¼rlich spielen wir hier auf Odds. Nach einem Pre-Flop Raise, einer Bet und wahrscheinlich noch einem Raise auf dem Flop erhalten wir mit unserem Mehrdach-Draw eindeutig die richtigen Odds.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bei einer Gewinnchance von 50% benÃ¶tigen wir nur eine 50:50-Chance, um auf Dauer break even zu spielen. TatsÃ¤chlich werden die Odds aber deutlich besser sein. Also keine Angst vor groÃŸen Bets.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hinzu kommt, wenn wir unser Geld nicht auf dem Flop in die Mitte bringen, und auf Turn oder River erscheint eine Scare Card, ist unser Gegner mÃ¶glicherweise nicht mehr bereit, weiteres Geld zu investieren. Dann wird es sehr schwierig, eine Auszahlung zu bekommen. Auf dem Flop wird unser Gegner eher zu einem Call bereit sein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Fold Equity&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Indem wir unsere Combo Draws sehr stark spielen, gewinnen wir nicht nur gute Equity auf dem Flop. Wir gewinnen zusÃ¤tzlich auch Fold Equity.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit einer Bet oder einem Raise produzieren wir fast immer Fold Equity. Grob gesagt, Fold Equity ist eine GrÃ¶ÃŸe fÃ¼r die Wahrscheinlichkeit, mit der unser Gegner seine Hand foldet und den Pot aufgibt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein Call hat offensichtlich keine Fold Equity. Nehmen wir also an, wir floppen einen OESFD. Wir setzen auf dem Flop, und unser Gegner raist. Jetzt bekommen wir mehr als die nÃ¶tigen Odds fÃ¼r einen Call (gegen ein Paar sind wir sogar Favorit), aber stattdessen gehen wir all-in.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-mike-white-14453.jpg&quot; alt=&quot;Mike White&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt; All-in oder nicht, manchmal kommt der Flush Draw einfach nicht.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zu diesem Zeitpunkt kÃ¶nnen wir den Pot gewinnen, indem wir eines unserer vielen Outs treffen oder indem wir den Gegner zu einem Fold zwingen. Wie fÃ¼hlen Sie sich mit einem Paar auf dem Flop, wenn es all-in geht? Nicht gerade sicher, oder?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Also kann man tighte Spieler mit Draws ausspielen. FÃ¼r sie ist es eine Situation, in der sie nur verlieren kÃ¶nnen. Mit einem Call sind sie im besten Fall nur leichter Favorit, und mit einem Fold geben sie diesen auch noch auf. Damit wird sowohl ein Call als auch ein Fold zu einer falschen Entscheidung fÃ¼r den Gegner!&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wie bitte, Sie glauben mir nicht?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dann sehen wir uns ein Beispiel an:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;$1/$2 NLHE, 6-max, online&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Effektive Stacks: $200&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir halten T&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; am Button. Es wird zu uns gefoldet und wir erhÃ¶hen auf $8.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der SB foldet und der BB erhÃ¶ht auf $22. Call.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Flop fÃ¤llt 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 2&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der BB setzt $35. Wir erhÃ¶hen etwa um PotgrÃ¶ÃŸe auf $110.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn unser Gegner mit Overcards erhÃ¶ht hat und nun c-bettet, muss er jetzt eindeutig folden. Hat er mit einer Hand wie 99-JJ gesetzt, steht er nun vor einer schwierigen Entscheidung. Geht er mit QQ-AA all-in, ist er trotzdem 45:55 AuÃŸenseiter!&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-allen-cunningham-16244.jpg&quot; alt=&quot;Allen Cunningham&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Allen Cunningham - je mehr man tighte Spieler dominiert, desto weniger muss man ihre Hemden betrachten.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir haben unseren Gegner also in eine sehr unangenehme Situation gebracht. Call, Fold und sind hier ausnahmslos marginale SpielzÃ¼ge. Unsere Range beinhaltet hier hauptsÃ¤chlich Monster. Es sieht so aus, als ob wir groÃŸe Paare wir QQ-AA slow gespielt haben, oder gar Sets mit 77, 88, 22, oder eben die Combo Draws mit 56s, T9s und J9s.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Um einen profitablen Call gegen diese Range zu machen, braucht auch unser Gegner ein Monster. MÃ¶glicher weise hat er ein solches aber nicht, weswegen er folden und aufgeben muss, oder aber er bezahlt und gibt uns damit phantastische Odds fÃ¼r eine Situation, die besser ist als ein Coin Flip.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zusammenfassung&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Unser Beispiel demonstriert wirkungsvoll, warum der Push mit dem Combo Draw zum Arsenal jedes Spielers gehÃ¶ren sollte. Combo Draws sind Monster, und sie besitzen zusÃ¤tzlich noch Fold Equity Potenzial.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Man muss in der Lage sein, sowohl Made Hands als auch gute Draws stark zu spielen, denn wenn man nur mit Monstern setzt, wird man leicht auszurechnen und bekommt selten Action.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Spielt man dagegen Monster und Draws Ã¤hnlich, steigt die Chance daruaf, ausgezahlt zu werden. Also spielen Sie nicht zu passiv und spielen Sie Combo Draws als die starken HÃ¤nde, die sie tatsÃ¤chlich sind.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 23 Dez 2010 17:28:50 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/der-combo-draw-auf-dem-flop</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Starke Hand, kleiner Pot Teil 2: Die mittlere Hand</title>
				<description>&lt;p&gt;Die dahinter stehende Ãœberlegung lautet ungefÃ¤hr so:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;â€žErhÃ¶ht und gecallt wird pre-Flop nur mit guten Karten, also steigt die Wahrscheinlichkeit, mit niedrigen Karten den Flop zu treffen und die guten HÃ¤nde zu knacken.&quot;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zwar ist das eine Logik, die auf einer Halbwahrheit basiert und an der Grenze zur LÃ¤cherlichkeit steht, aber das Konzept schwache Hand, groÃŸer Pot ist gar nicht soweit hergeholt. Es kommt durchaus zu Szenarien, in denen das Konzept exakt zutrifft.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-hoyt-corkins-18930.jpg&quot; alt=&quot;Hoyt Corkins&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;GroÃŸer Hut, groÃŸer Pot?&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Kleine Hand, groÃŸer Pot&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein Amateur, der seine Hand nicht loslassen kann, hat selten eine schlechtere Hand als Top Pair.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit HÃ¤nden wie 7-9o setzt man sich kaum dem Risiko aus, sich an eine Hand zu hÃ¤ngen, die es nicht wert ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In dem unwahrscheinlichen Fall jedoch, in dem man den Traumflop 6-8-5 trifft, sieht man gegen AA wie ein Genie aus und gewinnt einen Riesenpot. Wenn man trifft, gewinnt man groÃŸe Pots, und wenn man nicht trifft, verliert man nur wenig Geld, denn man kann sich relativ einfach von der Hand trennen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ehrlich gesagt, diese Philosophie ist vollkommen in Ordnung. Ich stimme sogar mit ihr Ã¼berein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zwar bekommt man mit solchen HÃ¤nden nie genug Equity fÃ¼r die Pot Odds, aber fÃ¼r die Implied Odds. Richtig angewendet, kÃ¶nnen solche HÃ¤nde in Cash Games eine Menge Geld wert sein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn wir unsere Range fÃ¼r schwache HÃ¤nde auch auf Q-J, K-Q, K-J und Ã¤hnliche ausweiten, lÃ¶st sich unsere durchaus robuste Theorie allerdings in Luft auf.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Diese HÃ¤nde werden sehr einfach dominiert, z. B. von allen PremiumhÃ¤nden. Jeder, der bereit ist, viel Geld zu bezahlen, wenn Sie mit einer der eben genannten HÃ¤nde Top Pair getroffen haben, hat Sie wahrscheinlich geschlagen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Theorie der schwachen HÃ¤nde und groÃŸen Pots funktioniert nur mit sub-marginalen HÃ¤nden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Betten Sie niemals das mittlere Paar&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Starke HÃ¤nde - gutes Geld.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Marginale HÃ¤nde - gewinnen wenig oder gar kein Geld.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Schwache HÃ¤nde - gewinnen viel Geld.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das passt zu der allgemein anerkannten Theorie, dass man niemals das mittlere Paar betten sollte. Diese Theorie stammt nicht von mir, sie wurde an anderer Stelle verÃ¶ffentlicht. Ich will sie mir deshalb auch nicht ans Revers heften, sondern gebe sie hier nur wieder.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Stellen Sie sich vor, zwei Personen spielen Karten. Es wird mit nur drei Karten gespielt, einem Ass, einem KÃ¶nig und einer Dame.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Beide Spieler bekommen eine Karte, dann folgt eine Setzrunde. Danach werden die Karten umgedreht, und die hÃ¶here Karte gewinnt den Pot.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In diesem Spiel wÃ¼rde man mit einem Ass immer setzen (starke Hand). Ein Ass ist hier die Nuts, man kann nicht verlieren, und manchmal wÃ¼rde ein KÃ¶nig bezahlen, wenn er glaubt, dass man nur die Dame hÃ¤lt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;HÃ¤lt man dagegen die Dame, macht es ebenfalls Sinn zu setzen, denn man kann einen KÃ¶nig zum Fold bringen, der glaubt, man habe das Ass.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;HÃ¤lt man dagegen den KÃ¶nig, macht es niemals Sinn, zu setzen. Eine Dame wird nie bezahlen, und ein Ass wird nie folden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Man kann also mit der besten und mit der schlechtesten Hand Geld verdienen, aber niemals mit der mittleren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-phil-hellmuth-7763.jpg&quot; alt=&quot;Phil Hellmuth&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;GroÃŸes Ego, groÃŸer Pot?&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Fazit: Wer hat Recht?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Richtlinien aus dem Lehrbuch Ã¼ber Pot Size gegen Handrange sind, wie alle Pokerstrategie, abhÃ¤ngig von der Situation.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es gibt kein korrektes Poker. Jede Situation muss neu analysiert und interpretiert werden. Deshalb dÃ¼rfte es Sie nicht Ã¼berraschen, dass sowohl dieser Artikel als auch â€žStarke Hand, groÃŸer Pot...&quot; korrekte Aussagen beinhalten, obwohl sie sich anscheinend widersprechen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit starken HÃ¤nden sollte man immer versuchen, den ganzen Stack in die Mitte zu schieben, obwohl es einem manchmal so scheint, als wÃ¼rde man damit nur kleine Pots gewinnen. Mit marginalen HÃ¤nden dagegen sollte man mÃ¶glichst um kleine Pots spielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Letztlich hat man mit schwachen HÃ¤nden die MÃ¶glichkeit, sehr groÃŸe Pots zu gewinnen, ohne allzu groÃŸe Verluste zu riskieren. Das ist einer der GrÃ¼nde, warum Sie manchmal im Fernsehen sehen, dass Profis solche HÃ¤nde auch gegen Raises spielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die mittlere Hand ist dafÃ¼r prÃ¤destiniert, Ihnen schlechte Bets und geplatzte Bluffs zu zeigen. Es gibt diese Konzepte, die es Ihnen erlauben, ein starker, konstanter Spieler mit aggressivem Stil zu werden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Jeder Poker-Spielzug muss begrÃ¼ndet sein. Man setzt, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, nicht um des Setzens willen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 06 Jan 2011 18:39:29 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/starke-hand-kleiner-pot-teil-2-die-mittlere-hand</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Starke Hand, groÃŸer Pot; schwache Hand, kleiner Pot</title>
				<description>&lt;p&gt;Viele Spieler machen den Fehler, mit nicht mehr als einem Paar groÃŸe Pots aufzubauen, nur um dann doch nnoch zu folden, wenn der Po zu groÃŸ wird.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ich werde nun eine alternative Strategie entwickeln und Ihnen zeigen, wie man den Pot kontrolliert, wenn man eine eher schwache hand hÃ¤lt, und wie man ihn aufbaut, wenn man eine sehr starke Hand hÃ¤lt. Sehen wir uns das folgende Beispiel an:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Gespielt wird $1/$2, unbd die effektiven Stacks liegen bei $200. Wir bekommen A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; am Button. Die beiden Spieler in den blinds sind solide, tight-aggressive Spieler. Es wird zu uns gefoldet und wir erhÃ¶hen auf $8. Der Small Blind bezahlt, der Big Blind foldet.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Flop fÃ¤llt K&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;. Der Gegner checkt und wir setzen $15. Der Gegnr bezahlt. Auf dem turn kommt die 6&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;. Der Gegner checkt und wir setzen $35. Der Gegner bezahlt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Auf dem River kommt die 6&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Der Gegner setzt $100.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Eine hÃ¤ssliche Sache. Wir halten eine starke Hand, und unser Gegner zeit auf dem River plÃ¶tzlich eniorm viel StÃ¤rke. Ein Fold ist ebenso schlecht wie ein Call.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-ted-mccollom-18335.jpg&quot; alt=&quot;Ted McCollom&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Potkontrolle vereinfacht Entscheidungen auf dem River.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Situation ist kompliziert, denn der Pot ist schon sehr groÃŸ, und unsere Hand ist zwar stark, aber sie ist nicht das Monster, mit dem wir gerne alle Chips in der Mitte sehen wÃ¼rden. HÃ¤tten wir den Po besser kontrolliert, wÃ¤re unsere Entscheidung auf dem River viel einfacher.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Starke Hand, groÃŸer Pot&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn wir eine starke Hand floppen, wollen wir unserem Gegner den gesamten Stack abnehmen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Was genau ist aber eine â€žstarke Hand&quot;? Diese Frage lÃ¤sst sich nicht so einfach beantworten. Es kÃ¶nnte ein Set sein oder eine Straight, zwei Paare oder sogar nur Top Pair. Ich definiere eine starke Hand als eine Hand, mit der ich gegen einen bestimmten Gegner um den gesamten Stack spielen will.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das ist eine ziemlich dehnbare Beschreibung. Gegen einen loosen Spieler kann es korrekt sein, mit einem Paar einen groÃŸen Pot zu spielen. Gegen einen anderen, tighten Spieler kann dasselbe ein groÃŸer Fehler sein. Mit Sicherheit kann man das nur sagen, wenn man den Tisch genau beobachtet und seine Gegner durchschaut.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Stack ist ein Werkzeug. Man benutzt es, um einer anderen Person die Chips abzunehmen. Das funktioniert aber nur, wenn man seinen eigenen Stack riskiert. Man kann allerdings selbst entscheiden, wann man seinen Stack riskiert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Also sollte man diesen Schritt nur tun, wenn man eine starke Hand hat. Man sollte tunlichst vermeiden, in die Situation zu geraten, bei einem groÃŸen Pot folden zu mÃ¼ssen. Wir mÃ¼ssen die Kontrolle Ã¼ber die PotgrÃ¶ÃŸe behalten. Wenn der Pot groÃŸ wird, sind wir dafÃ¼r verantwortlich, und wir sollten besser eine starke Hand halten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ansonsten gehen wir die Hand noch einmal im Geiste durch. Hatten wir von Anfang an eine starke Hand, doch dann hat sich die Situation geÃ¤ndert? Oder haben wir langsam einen groÃŸen Pot aufgebaut, obowhl wir eigentlich nicht die richtige Hand dafÃ¼r hatten?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Anstatt mit allen mÃ¶glichen HÃ¤nden groÃŸe Pots aufzubauen und dann folden zu mÃ¼ssen, sollte man jede Hand planen. Von anfang an muss man wissen, wie viel Action man mit seiner Hand haben mÃ¶chte, und wenn es keine Hand fÃ¼r einen groÃŸen Pot ist, handelt man entsprechend.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage320180-the-field-18303.jpg&quot; alt=&quot;The Field&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Ãœberlegen Sie sich genau, wie viel Action Ihre Hand vertrÃ¤gt.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Schwache Hand, kleiner Pot&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Da wir nun eine starke Hand definiert haben, ist es ganz einfach, eine schwache Hand zu erklÃ¤ren: Das ist eine Hand, mit der wir keinen groÃŸen Pot spielen wollen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;GrundsÃ¤tzlich sollte man seinen Stack nicht riskieren, wenn man nur ein Paar hÃ¤lt. Wird man gecall, liegt man meistens zurÃ¼ck. Wenn man also nur Top Pair hÃ¤lt, muss man die PotgrÃ¶ÃŸe kontrollieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Denken Sie daran, dass Sie selbst fÃ¼r die HÃ¤nde verantwortlich sind, die Sie spielen. Mit starken HÃ¤nden bauen Sie groÃŸe Pots auf, mit unsicheren HÃ¤nden kontrollieren wir die PotgrÃ¶ÃŸe aktiv, damit wir nicht in die Situation geraten, eine schwierige Entscheidung treffen zu mÃ¼ssen..&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn wir immer die Potkontrolle haben, machen wir es unserem Gegner sehr schwer, unseren Stack zu gewinnen. Deshalb wenden viele Spieler erfolgreich eine loose-aggressive Strategie an.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es sieht zwar so aus, als wÃ¼rden sie vÃ¶llig willkÃ¼rlich spielen, aber das stimmt nur, solange die Pots klein sind. Geht es aber um einen groÃŸten Pot, kÃ¶nnen Sie sicher sein, dass sie auch eine starke Hand halten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Potkontrolle kann und sollte angewandt werden, wenn man eine Hand hÃ¤lt, die nicht stark genug ist, um den gesamten Stack zu riskieren. Eine solche hand kann Second Pair sein, oder Top Pair, in manchem FÃ¤llen sogar ein Overpair. Es hÃ¤ngt immer davon ab, gegen wen wir spielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Beispiel: Potkontrolle durch einen Check auf dem Turn&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Partie: $1/$2, effektive Stacks $200. Die Spieler in den Blinds sind solide TAGs. Es wird zu uns gefoldet. Wir halten K&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;. Wir erhÃ¶hen auf $6. Der SB foldet, der BB bezahlt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Auf dem Flop kommen Q&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;. Der BB checkt, wir setzen $9, Call. Auf dem Turn kommt die 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Der BB checkt, wir checken ebenfalls.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage320180-stacked-18351.jpg&quot; alt=&quot;Stacked&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wenn Sie die Potkontrolle haben, verlieren Sie nich tso leicht Ihren ganzen Stack.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das ist ein gutes Beispiel fÃ¼r Potkontrolle. Unsere Hand - Top Pair, guter Kicker - ist stark. Aber es ist kein Monster, und wir wollen damit gegen einen TAG nicht unbedingt unseren gesamten Stack riskieren. Â Wir kÃ¶nnen davon ausgehen, dass dieser Gegner nicht auf drei StraÃŸen bezahlt, wenn er keine Hand hÃ¤lt, die besser ist als unsere.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nehmen wir z. B. An, dass er ein Set gefloppt hat. Nach einem Checkraise auf dem Turn mÃ¼ssen wir mÃ¶glicherweise die bessere Hand folden, obwohl wir schon Geld investiert haben. Ein Check behind hÃ¤lt den Pot klein fÃ¼r den Fall, das wir zurÃ¼ckliegen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sollte unser Gegner nun auf dem River setzen, ist der Pot klein genug, um einen Call zu rechtfertigen. Wir kommen zum Showdown fÃ¼r denselben Preis, den wir fÃ¼r eine Bet auf dem Turn bezahlt hÃ¤tten! AuÃŸerdem kann der Check ihn dazu verleiten, mit einer schlechteren als unserer Hand zu setzen oder zu callen. Eine echte Win-Win-Situation.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wann ist Potkontrolle nicht angebracht?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Potkontrolle ist dann notwendig, wenn das Board trocken ist. Ich wÃ¼rde niemals davon abraten, die eigene Hand zu schÃ¼tzen. Eine hand, die gegen Draws anfÃ¤llig ist, muss aggressiv verteidigt werden. Ein Draw darf nie billig sein!&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Beispiel: Verteidigen einer anfÃ¤lligen Hand&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Partie: $1/$2 No Limit, effektive Stacks $200. Wir erhÃ¶hen aus mittlerer Position mit A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;. Es wird zum BB gefoldet, der bezahlt. Auf dem Flop kommen K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-eugene-todd-18375.jpg&quot; alt=&quot;Eugene Todd&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt; Sie die Big Pots fÃ¼r Ihre starken HÃ¤nde auf und schÃ¼tzen Sie Ihre Chips.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Gegner checkt und wir setzen $10. Call. Auf dem Turn kommt die 2&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;, und wieder checkt unser Gegner. Nmun setzen wir $25.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dieses Board ist viel zu gefÃ¤hrlich, um eine Free Card zu gewÃ¤hren. Die gegnerische Range beinhaltet eine Reihe von mÃ¶glichen Draws hier, und auf dem River kÃ¶nnen uns viele Karten Schwierigkeiten machen. Also mÃ¼ssen wir setzen, um unsere Hand zu schÃ¼tzen. Es ist meistens ein Fehler, Free Cards zu geben, wenn die eigene Hand angreifbar ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Potkontrolle ist wie die meisten Pokerkunstgriffe kein Gambit, dass man jederzeit einsetzen kann. Es kommt auf die Situation an. Wenn man weiÃŸ, dass der Gegner drei StraÃŸen mit einer Hand callt, die schlechter ist als die eigene, dann sollte man natÃ¼rlich auch gnadenlos betten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es sollte nun deutlich geworden sein, dass Potkontrolle dann notwendig ist, wenn unsere Hand nicht stark genug ist, um gegen den jeweiligen Gegner einen groÃŸen Pot zu spielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Also sparen Sie sich die groÃŸen Pots fÃ¼r die starken HÃ¤nde auf, und wenn die Hand nicht stark ist, schÃ¼tzen Sie Ihre Chips.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Mo, 13 Dez 2010 19:27:08 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/starke-hand-grosser-pot-schwache-hand-kleiner-pot</link>
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			<item>
				<title>Die Light 3-Bet: Ãœbertreiben Sie es nicht</title>
				<description>&lt;p&gt;Der Punkt ist: Um auf lange Sicht erfolgreich zu spielen, mÃ¼ssen Sie sich anpassen kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Vergangenheit war tight-aggressives Spiel der profitabelste Stil. Man lehnte sich zurÃ¼ck, wartete auf die PremiumhÃ¤nde und setzt nur dann, wenn man eine gute Hand erwischt. Die meisten Gegner waren schlecht genug, um einen auszuzahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den letzten Jahren ist das allgemeine Niveau der Spieler jedoch stark gestiegen, und der tight-aggressive Stil ist zu berechenbar geworden. Und wer berechenbar ist, der wird ausgenommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Geburt des LAG&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da die Spieler immer besser und 6-max Poker immer populÃ¤rer wurde, entstand ein neuer, noch aggressiverer Stil. Die Spieler, die sich diesem Stil bedienten, wurden als LAG (loose-aggressive) bezeichnet und waren in der Lage, die berechenbareren TAG-Spieler zu schlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der LAG-Stil ist heute der erfolgreichste, und die Mehrheit der professionellen Online-Spieler spielen danach, aber selbst dieser Stil hat sich bereits weiterentwickelt. Nachdem mehr und mehr Spieler begannen, loose-aggressiv zu spielen, wurde die Light 3-Bet ebenfalls immer hÃ¤ufiger eingesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage320180-dario-minieri-18951.jpg&quot; alt=&quot;Dario Minieri&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Hyper-aggressives Spiel kann einen TAG auseinandernehmen. Aber das funktioniert nicht ewig.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Grund dafÃ¼r ist, dass der nun zum Standard gewordene LAG mit einer breiten Handrange vor dem Flop erhÃ¶ht. DA die meisten dieser Ranges logischerweise mit mÃ¤ÃŸigen HÃ¤nden erfolgen, konnten sie damit einem Re-Raise nicht standhalten, sodass die 3-Bet hÃ¤ufig zum direkten Gewinn eines Pots fÃ¼hrte. Damit begann die Zeit der 3-Bet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie ab und zu 6-max hÃ¶her als NLHE $25 spielen, haben Sie sicher festgestellt, dass dort die light 3-Bet sehr gerne angewandt wird. NatÃ¼rlich sollte die 3-Bet zum Arsenal jedes guten Spielers gehÃ¶ren, allerdings wenden die meisten Spieler sie viel zu oft an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;HÃ¤ufig beobachtet man, dass ein typischer LAG aus mittlerer bis spÃ¤ter Position mit HÃ¤nden wie 5&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;, 7&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; oder A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; eine 3-Bet ansetzt. Das ist aber ein grundlegender Fehler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man einen Raise ansetzt, tut man das aus zwei mÃ¶glichen GrÃ¼nden: Entweder mÃ¶chte man, dass eine bessere Hand foldet oder dass eine schlechtere bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Problem an der light 3-Bet ist, dass die meisten Gegner daraufhin schlechtere HÃ¤nde folden und mit besseren callen - damit steht der Re-Raiser plÃ¶tzlich mit der wahrscheinlich zweitbesten Hand in einem groÃŸen Pot da.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-gavin-smith-23850.jpg&quot; alt=&quot;Gavin Smith&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Gavin Smith - Ã¼berzeugter Vertreter des Flat Call.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Also hÃ¶ren Sie auf damit, Ihren Gegner zum Folden schlechterer HÃ¤nde zu zwingen. Haben Sie keine Angst davor, Flops zu sehen und - Achtung! - Poker zu spielen! Es ist kein Fehler, Raises vor dem Flop zu flat callen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit diesem Spielzug erlauben wir dem Gegner, mit seiner gesamten Range fortzusetzen, und mit einem Flat Call erhÃ¶hen wir die Chancen, dass unsere Range stÃ¤rker ist als die ErÃ¶ffnungsrange des Gegners.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die heutigen Ã¼beraggressiven Spieler lieben es, die Initiative zu haben. HÃ¤ufig feuern Sie auf jeder StraÃŸe einfach weiter und hoffen, dass wir folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo der Value herkommt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Regs auf niedrigen Levels spielen sehr schlecht post-Flop. Sie verlassen sich darauf, vor dem Flop aggressiv zu erhÃ¶hen und dann auf dem Flop zu c-betten. Bekommen Sie einen Call, wissen sie nicht, wie es auf Turn und River weitergehen soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf den spÃ¤teren StraÃŸen sind die Pots und damit auch die Bets grÃ¶ÃŸer. Hier liegt der GroÃŸteil des Values in &lt;a href=&quot;/texas-holdem&quot;&gt;No Limit Hold&#039;em&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erlauben wir unseren Gegnern, mit schlechteren als unseren HÃ¤nden fortzusetzen, gewinnen wir auf lange Sicht mehr Geld. Also sollten wir nicht versuchen, sie dazu zu bringen, ihre schwachen HÃ¤nde vor dem Flop zu folden.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-allen-kessler-18889.jpg&quot; alt=&quot;Allen Kessler&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wenn Sie allerdings gar nicht mehr 3-betten, riskieren Sie, zu leicht ausrechenbar zu sein.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;NatÃ¼rlich sollten Sie in der lage und gewillt sein, gelegentlich eine light 3-Bet anzusetzen, denn wer dies Ã¼berhaupt nicht tut, ist zu leicht auszurechnen. Und wenn ein Gegner dazu neigt, 3-Bet flat zu callen, kann man seine 3-Bet-Range auch ein bisschen ausweiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In solchen Situationen ist eine 3-Bet plÃ¶tzlich for Value, denn wir bekommen Calls auch mit schlechteren HÃ¤nden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Entscheidend ist, zu erkennen, welchen Spielertyp man vor sich hat. Ein 0815-Spielmuster genÃ¼gt einfach nicht, um erfolgreich zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die 3-Bet bleibt also eine Waffe, die man nicht einfach ablegt. Man muss jedoch abwÃ¤gen, wann man sie einsetzt und warum. In vielen FÃ¤llen ist sie dann einzusetzen, wenn man einen Gegner hat, der sehr oft raist, und von dem man weiÃŸ, dass er dann auf eine 3-Bet foldet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um den Gewinn zu maximieren, genÃ¼gt das nicht. KÃ¼mmern Sie sich als NÃ¤chstes um Ihr Post-Flop-Spiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie der bessere Spieler sind, wird Ihre Edge nur noch grÃ¶ÃŸer, wenn Sie viele Flops, Turns und Rivers sehen kÃ¶nnen. 3-betten Sie ruhig weiter, aber eben nicht stÃ¤ndig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen Sie auch:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/light-3-bet-verteidigung-dagegen&quot;&gt;Die Light 3-Bet: Verteidigen Sie sich!&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/three-bet-analyse-varianten-strategie&quot;&gt;Die 3-Bet - Range, Varianten, Analyse&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 10 Dez 2010 12:35:19 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/die-light-3bet-bertreiben-sie-es-nicht</link>
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				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Was denken Sie sich eigentlich dabei?</title>
				<description>&lt;p&gt;Bei jedem Spielzug, den Sie durchfÃ¼hren, sollten Sie eine klare Vorstellung davon haben, was Sie damit bezwecken.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das Geheimnis der richtigen Entscheidung ist, das Ergebnis vorherzusehen. Sie sollten fÃ¼r jeden Spielzug einen guten Grund haben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Also fragen Sie sich vor jedem Spielzug, wohin sie dieser fÃ¼hren wird.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Niemals nicht wissen warum&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Ein Freund von mir â€žspielt&quot; Poker. Manchmal sehe ich ihm dabei zu.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Jedes Mal, wenn er einen fragwÃ¼rdigen Spielzug macht, frage ich ihn, â€žWarum hast du das getan?&quot;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Meistens antwortet er â€žKeine Ahnung&quot;, â€žHab&#039; nicht groÃŸ drÃ¼ber nachgedacht&quot; oder â€žEinfach so&quot;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;So spielt man aber nicht Poker!&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Vermutungen, Bets und Checks ohne Grund sind kein Poker. Jede Entscheidung kann dazu fÃ¼hren, dass man einen Stack gewinnt oder verliert, also sollte man darauf achten, jede einzelne genau zu Ã¼berdenken.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Jede Aktion muss einem Ziel gelten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wollen Sie den Gegner dazu bringen, zu folden? Machen Sie gerade eine Value Bet?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bevor Sie eine Aktion durchfÃ¼hren, mÃ¼ssen Sie sich klar machen, warum Sie diese durchfÃ¼hren.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Beispiel 1&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Spiel: $1/$2 NLHE 6-max; effektive Stacks: $200.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir halten A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; im BB. Es wird zum Button gefoldet, der auf $8 erhÃ¶ht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Spieler am Button ist tight-aggressiv - statistisch liegt er etwa bei 19/16/3.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Small Blind foldet und wir ... nehmen uns etwas Zeit fÃ¼r unsere Entscheidung.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Unsere Optionen sind 3-Bet, Call oder Fold - jede davon ist vertretbar.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Allerdings sind manche besser vertretbar als andere.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Da der Button eine groÃŸe Raising Range hat, entscheiden wir uns gegen einen Fold von A-J.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Gegen einen tighten Spieler kann man problemlos aus frÃ¼her Position erhÃ¶hen und dann trotzdem noch folden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-tom-dwan-19575.jpg&quot; alt=&quot;Tom Dwan&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Schwer vorstellbar bei der MÃ¼tze, aber wenn Tom Dwan 3-bettet, hat er definitiv einen Plan.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Aber der Button Raiser hat hier eine sehr groÃŸe Handrange. Da A-J gegen den GroÃŸteil dieser Range vorne liegt, gilt es nun, sich zwischen Smooth Call und 3-Bet zu entscheiden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sehen wir uns beide MÃ¶glichkeiten genauer an.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;3-Bets&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Nach einer 3-Bet wird der Gegner die schlechtesten HÃ¤nde seiner Range folden, aber mit A-K- A-Q, K-Qs, AA-88 ein einigen Suited Connectors fortsetzen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit einigen dieser HÃ¤nde wird er 4-betten, mit anderen nicht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sollte er folden, was eines der besseren Ergebnisse wÃ¤re, gewinnen wir einen Pot in der GrÃ¶ÃŸe von 4 BB.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sollte er callen, spielen wir ou-of-position mit einem anwachsenden Pot gegen eine Hand, die uns mÃ¶glicherweise dominiert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zwar schlagen wir seine Button Raising Range, aber gegen seine 3-Bet Calling Range liegen wir hinten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In den meisten FÃ¤llen werden wir den Flop nicht treffen, also spielen wir ohne Position gegen einen guten TAG auf einem Flop, der unsere Hand nicht verbessert hat, gegen eine Range, die uns grÃ¶ÃŸtenteils dominiert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der positive Aspekt einer 3-Bet besteht darin, dass wir eine Reihe von Pots schon vor dem Flop gewinnen werden und andererseits auf einem Flop die Initiative besitzen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Allerdings ist Initiative oft nicht wertvoll genug, um den Positionsnachteil auszugleichen, den wir gegen einen guten Spieler mit dominierender Range haben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Also versuchen wir mit unserer 3-Bet, den Gegner zu einem Fold zu bringen.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Calls&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Sehen wir uns nun den Flat Call an.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es gibt mehrere Aspekte, die dafÃ¼r sprechen. Der groÃŸe Nachteil besteht natÃ¼rlich darin, dass wir dem Gegner die Initiative Ã¼berlassen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-phil-hellmuth-19619.jpg&quot; alt=&quot;Phil Hellmuth&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt; Wenn Phil Hellmuth flat callt und den Pot klein hÃ¤lt, hat er dafÃ¼r einen guten Grund.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Vorteilhaft ist dagegen, dass wie den Pot klein halten, wenn unsere Hand potenziell dominiert wird. AuÃŸerdem wird unser Gegner mit einem GroÃŸteil seiner Range nachsetzen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sagen wir, die Button Raising Range beinhaltet AA-22, AKs, 45s, AKo-67-o, Axs, ATo-A6o, KJo-T8o, Q9s-97s (die Button Ranges von TAGs Ã¤hneln sich fast alle). Damit liegen wir gegen den GroÃŸteil dieser Range vorn.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit einem Smooth Call geben wir dem Gegner die MÃ¶glichkeit, mit seiner gesamten Range fortzusetzen. Im Gegensatz dazu zwingt ihn eine 3-Bet dazu, seine Range so einzugrenzen, dass sie unsere Hand schlÃ¤gt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein weiterer positiver Aspekt: Sollte ein Ass auf dem Flop erscheinen, wird er mit vielen schlechteren HÃ¤nden als unserem Ass fortsetzen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn er aber unsere 3-Bet callt und das Board verlÃ¤uft Ass hoch, werden wir hÃ¤ufig ein Kickerproblem bekommen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Flat Call verfÃ¼hrt unseren Gegner dazu, mit einer schlechteren als unserer Hand fortzusetzen, als er dies nach einer 3-Bet tun wÃ¼rde, und wir halten den Pot klein fÃ¼r den Fall, dass wir doch hinten liegen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;DafÃ¼r geben wir die Initiative aus der Hand. Und letztlich unterscheidet sich der EV eines Calls von dem einer 3-Bet nur wenig.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Was man durch eine 3-Bet an Post-Flop EV aufgibt, gleicht sich durch den Profit aus, den wir mit gewonnenen HÃ¤nden vor dem Flop machen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Was wir an EV verlieren, wenn wir auf die 3-Bet verzichten, wird jedesmal wettgemacht, wenn wir auf dem Flop eine bessere Hand halten und zum Showdown kommen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Beide SpielzÃ¼ge haben ihre Vor- und Nachteile, keiner von beiden ist dem anderen deutlich vorzuziehen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Entscheidend ist hier fÃ¼r uns, dass wir uns Ã¼berlegen, was wir erreichen wollen, bevor wir uns fÃ¼r einen der beiden SpielzÃ¼ge entscheiden.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Beispiel 2&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Spiel: $1/$2 NLHE 6-max; effektive Stacks: $200.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir halten K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; am Button. Es wird zu uns gefoldet und wir erhÃ¶hen auf $8. Der Small Blind foldet und der Big Blind callt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bei dem Big Blind handelt es sich um einen typischen, durchschnittlichen Fisch. Er bezahlt zu hÃ¤ufig pre-Flop und er geht mit dominierten HÃ¤nden zu lange mit.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Statistisch liegt er bei etwa 32/8/1. Der Flop fÃ¤llt mit 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Gegner checkt und wir...?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das ist eindeutig eine klare Bet-Situation. Wir haben vor dem Flop die Initiative Ã¼bernommen, halten den Draw zum Second Nut Flush und zwei Overcards. Kurz: eine starke Hand. Eine Conti-Bet als Semi-Bluff ist hier angesagt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sollten wir setzen und der Gegner bezahlt, zielen wir mit unserer starken Hand auf einen groÃŸen Pot, falls wir treffen. Also setzen wir $14 und bekommen den Call.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Auf dem Turn kommt die 9&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;. Wieder checkt unser Gegner. Wir...?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;An dieser Stelle kÃ¶nnen wir checken oder betten. Durch die Neun haben wir drei Outs dazu bekommen. Jetzt bringt uns jeder Bube auch noch die Straight.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-bryan-devonshire-19744.jpg&quot; alt=&quot;Bryan Devonshire&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Einen groÃŸen Stack baut man nur auf, wenn man jede Entscheidung mit Bedacht trifft.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Checks&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Durch einen Check erhalten wir die letzte Karte gratis. Wir haben 12 Outs zu einer Beinahe-Nuts-Hand sowie 6 zu einem Top Paar.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn war aber checken, und der River bringt nur eine Blank, haben wir nur noch eine kleine Chance, den Pot zu gewinnen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein Check ist hier also gleichbedeutend mit einer Freikarte.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Bets&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Kommen wir zur Bet. Gegen eine Zehn beim Gegner haben wir 18 Outs. Unsere Equity ist sehr hoch.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Auch kann unser Gegner mit einer groÃŸen Range auf dem Flop bezahlen. Er kÃ¶nnte ein mittleres Pocket Paar halten, eine Zehn oder auch Overvards.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das bedeutet, wir haben eindeutig 18 Outs. AuÃŸerdem kÃ¶nnten wir den Pot mit einer Bet hier gewinnen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hat unser Gegner den Flop light gecallt, wird er wahrscheinlich auf dem Turn folden. Das Ziel einer Turn-Bet ist hier dasselbe wie das der Flop-Bet.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir kÃ¶nnen damit leben, dass der Gegner foldet, aber auch damit, dass er callt. Dank unserer Outs.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir setzen $35 und der Gegner callt. Auf dem River fÃ¤llt die Q&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;. Im Pot sind nun $115. Der Gegner checkt.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Betten oder hinterherchecken?&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Nun, um hier eine gut begrÃ¼ndete Entscheidung zu machen, mÃ¼ssen wir uns die mÃ¶gliche Range des Gegners ansehen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir wissen, dass unser Gegner relativ schwach spielt. Sein Call auf dem Flop kann alles MÃ¶gliche bedeuten. Der Call auf dem Turn ist schon aussagekrÃ¤ftiger.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wahrscheinlich hÃ¤lt er eine Zehn (Kicker Ass bis Bube), einen Flush Draw oder Q-J fÃ¼r den Straight Draw.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein Check wÃ¼rde also dazu fÃ¼hren, dass wir unsere HÃ¤nde vergleichen und erfahren, ob unsere die bessere ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn wir dagegen eine Bet ansetzen, mÃ¼ssen wir Ã¼berlegen, ob wir damit eine bessere Hand zum folden bingen wollen (das ist unwahrscheinlich), oder eine schlechtere Hand zum callen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Offensichtlich werden wir eine bessere Hand nicht zum Fold zwingen. Also Ã¼berlegen wir uns, ob eine schlechtere Hand callt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-phil-ivey-19143.jpg&quot; alt=&quot;Phil Ivey&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wahnsinn + Methode = Erfolg.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Da unser Gegner so etwas wie eine Calling Station ist, betten wir for Value.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir setzen $50 und der Gegner bezahlt mit Q&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Erfolg.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Schlussfolgerung&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Wie Sie sehen, steckt hinter einer normalen Hand weit mehr, als man zunÃ¤chst denkt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bewerten Sie Ihre Hand immer wieder und Ã¼berdenken Sie stÃ¤ndig Ihre Ziele. Ein Bluff kann sich nach und nach in eine Value Bet verwandeln.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Also tun Sie sich selbst einen Gefallen. HÃ¶ren Sie auf damit, nach Instinkt zu spielen und lassen Sie jeder Entscheidung die Zeit, die sie verdient.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Fragen Sie sich, warum Sie etwas tun und machen Sie sich klar, was Sie damit erreichen wollen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das wird Ihr Spiel deutlich verbessern.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 03 Dez 2010 14:00:55 -0500</pubDate>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Das ABC der SnG: Wann man All-ins von Shortstacks callt</title>
				<description>&lt;p&gt;Â &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir im Big Blind sitzen und ein Shortstack vor uns all-in geht, nutzt uns alle Aggression nichts. Es gibt nur Call oder Fold.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie treffen wir in dieser Situation unsere Entscheidung am besten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ZunÃ¤chst bewerten wir unsere Hand. Mit eine guten oder sehr guten Hand trifft sich die Entscheidung von selbst. Halten wir aber irgendeine mittelmÃ¤ÃŸige Hand, kÃ¶nnen wir nicht anhand der QualitÃ¤t entscheiden. Wir behelfen uns mit einer anderen GrÃ¶ÃŸe: den &lt;a href=&quot;/pot-odds-berechnung-anfaenger&quot;&gt;Odds&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Spieler ziehen die Odds fÃ¼r ihre Entscheidung Ã¼berhaupt nicht in Betracht, wenn sie sich entscheiden, einen Shortstack zu callen. Sie denken sich: â€žOh, er geht all-in, dann muss er ja eine Hand haben. Mein T-8 liegt sicher hinten.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist aber nicht korrekt. Zwar kann T-8 hier durchaus die schlechtere Hand sein, aber wenn die Odds stimmen, sollten wir trotzdem bezahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was aber ist gemeint, wenn man â€ždie richtigen Odds&quot; braucht? Nun, die exakten Odds kann man sowieso nicht wissen, denn man kennt ja die gegnerische Hand nicht.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/jerrod-ankenman-8531.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-jerrod-ankenman-8531.jpg&quot; alt=&quot;Jerrod Ankenman&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Odds von 2:1 sind weit besser als dieser Hut.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ich habe allerdings schon in der &lt;a href=&quot;/sitandgo-strategie-niedrige-blinds&quot;&gt;vierteiligen Serie Ã¼ber Sit-and-Go-Strategie&lt;/a&gt; geschrieben: Wenn man 2:1 oder bessere Odds bekommt, benÃ¶tigt man schon einen guten Grund, um zu folden. Das heiÃŸt, wenn man es nicht gerade mit Mr. Tight persÃ¶nlich zu tun hat, sollte man wahrscheinlich den Call machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Handelt es sich um ein bereits weit fortgeschrittenes Turnier, geht ein Shortstack mit einer sehr groÃŸen Handrange all-in.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich spreche hier also nicht nur von Premium-HÃ¤nden wie AA, A-K oder JJ, sondern acuh von HÃ¤nden wie 9-8, 44, J-Q und sogar solchem KÃ¤se wie 5-3.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei ungepaarte Pocket Cards sind zwei anderen ungepaarten Karten nie sehr weit voraus. Bei Odds von 2:1 oder besser muss man deshalb mit fast jeder Hand bezahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vergleichen wir die Gewinnchancen einiger willkÃ¼rlicher BeispielhÃ¤nde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A-K vs. 9-8: 9-8 gewinnt in 36% der FÃ¤lleA-Q vs. J-Ts: J-Ts gewinnt in 41% der FÃ¤lle44 vs. T-9: T-9 gewinnt in 50,3% der FÃ¤lleA-T vs. 4-7: 4-7 gewinnt in 35% der FÃ¤lleA-T vs. T-8: T-8 gewinnt in 27,6% der FÃ¤lle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon diese kleine Sammlung zeigt, dass man nur dann wirklich AuÃŸenseiter ist, wenn man wie in dem letzten Beispiel mit T-8 von A-T dominiert wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In allen anderen FÃ¤llen hat man 35-40% Gewinnchance. Deshalb wÃ¤re es ein groÃŸer Fehler, 2:1 Odds zu folden, wenn man 40% Gewinnchance hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir es mal so: Wenn man auf eine verbogene MÃ¼nze wetten kÃ¶nnte, die mit 40%-iger Wahrscheinlichkeit auf Zahl landet und mit 60%-iger Wahrscheinlichkeit auf Kopf, und man jedes Mal das Doppelte seines Einsatzes bekÃ¤me, wenn Zahl fÃ¤llt, wÃ¼rde man an einem Tag einen hÃ¼bschen Batzen Geld machen. Warum sollte man sich diese Chance in Poker entgehen lassen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Blinds liegen bei $100/$200. Wir sitzen im Big Blind mit $6000. Der Small Blind hat seinen Zwangseinsatz gemacht und jetzt noch $500. Der Tisch ist voll besetzt und es gibt $25 Ante. Es wird zum SB gefoldet, der mit insgesamt $600 all-in geht. Wir halten T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; im BB.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/kevin-saul-23651.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-kevin-saul-23651.jpg&quot; alt=&quot;Kevin Saul&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Er also all-in und ich, huiii, mit dem Call...&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;Â &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Call oder Fold?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So etwas kÃ¶nnte uns jeder FÃ¼nftklÃ¤ssler vorrechnen.&lt;/p&gt;
Der SB setzt $600, $250 Antes sind ebenfalls im Pot, und mit unserem BB macht das insgesamt $1050. Wir mÃ¼ssen $400 bezahlen, um $1050 zu gewinnen.
&lt;p&gt;Also ein Call? Ja, absolut. Das ist genau so eine Any-two-cards-Situation. Bei 3:1 Odds ist ein Fold praktisch unmÃ¶glich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Pokerparadies mÃ¼ssten wir natÃ¼rlich nie mit einer Hand callen, die schlechter ist als &lt;a href=&quot;/die-handrange-des-gegners&quot;&gt;die Handrange unseres Gegners&lt;/a&gt;. Wir wÃ¼rden einfach die Blinds von allen anderen Spielern stehlen und uns so von Sieg zu Sieg schleichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der RealitÃ¤t funktioniert das leider nicht. Sie werden in diese Situationen geraten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie dann regelmÃ¤ÃŸig folden und 2:1 Odds wegwerfen, begehen Sie einen teuren Fehler.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Mehr SnG ABC:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/sng-abc-re-steal&quot;&gt;Der Re-Steal&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/sng-abc-strategie-niedrige-pocket-paare&quot;&gt;Niedrige Pocket Paare&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Sa, 21 Mai 2011 17:01:07 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/sngstrategie-wann-man-allins-von-shortstacks-callt</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Suited Connectors in 6-max-Partien</title>
				<description>&lt;p&gt;Warum das so ist, ist leicht zu verstehen. Sie kÃ¶nnen Sowohl Straights als auch Flushes bilden, und das sind die wahren HÃ¤nde, mit denen man groÃŸe Pots gewinnt. Hohe Pocket Paare gewinnen natÃ¼rlich viele Pots, aber meistens eher kleine. Suited Connectors &lt;a href=&quot;/starke-hand-grosser-pot-schwache-hand-kleiner-pot&quot;&gt;gewinnen die grÃ¶ÃŸten Pots&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der anderen Seite sind Suited Connectors nicht so stark, dass man jedesmal in den Pot einsteigen muss, wenn man sie bekommt. Suited Connectors sind immer noch eine Drawing Hand und sollten auch so gespielt werden. Achten Sie auf die richtige Situation.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da Suited Connectors groÃŸe Pots gewinnen kÃ¶nnen, sollte man sie hÃ¤ufig vor dem Flop spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Problem ist, dass sie zwar groÃŸes Potenzial haben, Flushes und Straights aber nicht annÃ¤hernd so oft getroffen werden, wie wir das gerne hÃ¤tten. Daher gilt, Limpen und Hoffen, dass man den Flop trifft, bedeutet auf lange Sicht Verlust.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die richtige Art, Suited Connectors short-handed zu spielen, ist aggressiv. Limpen geht gar nicht.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage320180-dario-minieri-19220.jpg&quot; alt=&quot;Dario Minieri&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Dario Minieri spielt seine Suited Connectors gerne aggressiv.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Spielt man Suited Connectors so, erhÃ¶ht man damit die Gewinnchancen. Entweder gewinnt man den Pot sofort, oder man nimmt die Dynamik des Pre-Flop-Raises mit und gewinnt durch eine Conti-Bet auf dem Flop, oder man baut sich bis zum River die tatsÃ¤chlich beste Hand zusammen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber auch wenn ich hier behaupte, dass die richtige Spielweise aggressiv ist, heiÃŸt das nicht, dass man sie jedes Mal raisen sollte, wenn man sie bekommt. Wichtig ist hierfÃ¼r auch die Position. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-fr-nichtdummies-teil-2-positionsspiel&quot;&gt;Positionsspiel&lt;/a&gt;, das wird nur wenige Ã¼berraschen, ist auch hier ein entscheidender Faktor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;FrÃ¼he und mittlere Position&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soviel zur StÃ¤rke von Suited Connectors, wenn sie einen Draw floppen, aber es ist ziemlich schwierig, Draws out-of-position zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir keine Position haben, kontrolliert der Gegner die Hand, und wir mÃ¼ssen uns nach seinen Regeln richten. Deswegen sind die meisten Suited Connectors aus frÃ¼her Position nicht profitabel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn die Dynamik des Tisches stimmt, kann man gelegentlich mit Suited Connectors wie T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; oder J&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; aus frÃ¼her Position erhÃ¶hen, um das eigene Spieler zu variieren und &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/range-balancing&quot;&gt;unsere Range zu verschleiern&lt;/a&gt;, aber in den meisten Situationen ist der Fold die richtige Entscheidung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Suited Connectors spielen sich ohne Position sehr kompliziert, und wenn man kein extrem guter Post-Flop-Spieler ist, ist die Gewinnerwartung im besten Fall +/- 0. Je nÃ¤her man dem Button kommt, desto mehr Suited Connectors kann man der eigenen Range hinzufÃ¼gen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wollen solche HÃ¤nde grundsÃ¤tzlich aggressiv spielen, also beginnen wir mit einem Raise. Sehr niedrige Suited Connectors sind noch immer Folding Hands, denn sie sind einfach zu schwach fÃ¼r eine positive Gewinnerwartung, aber zwei PlÃ¤tze vom Button entfernt ist 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; gut genug fÃ¼r einen Raise.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage320180-at-the-table-19470.jpg&quot; alt=&quot;At the Table&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Die Position ist wieder mal entscheidend.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;SpÃ¤te Position&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sitzen wir am Cut-off oder am Button, sind fast alle Suited Connectors einen Raise wert, wenn zu uns gefoldet wird. Oft genug gewinnen wir den Pot schon an dieser Stelle, ohne in den Showdown gehen zu mÃ¼ssen, weil wir einen Gegner isolieren kÃ¶nnen, der zudem keine Position hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie spielt man Post-Flop?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Suited Connectors sind fÃ¼r viele Spieler eine schwierige Hand, und auch deshalb ist es nicht geboten, damit in den Pot zu limpen. Ein Limp verschafft uns keine Initiative. HÃ¤ufig treffen wir den Flop komplett oder treffen ein mittleres Paar und wissen nicht, wo wir stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Steigen wir aber mit einem Raise ein, verschaffen wir uns sofort die Initiative und kÃ¶nnen den Pot hÃ¤ufig mit einer Conti-Bet auf dem Flop mitnehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen Sie sich die Textur des Boards genau an. Ist es wahrscheinlich, dass es &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-handrange-des-gegners&quot;&gt;dem Gegner geholfen hat&lt;/a&gt;? Sieht es so aus, als ob es Ihnen geholfen haben kÃ¶nnte? Ist die Antwort auf diese Fragen â€žnein&quot; undÂ  â€žja&quot;, spielt es eigentlich keine Rolle mehr, was wir halten.Â  Eine Conti-Bet ist auf jeden Fall angebracht. In vielen FÃ¤llen werden wir den Flop schon hier gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Floppen wir ein Paar oder sogar einen &lt;a href=&quot;/der-combo-draw-auf-dem-flop&quot;&gt;Combo Draw&lt;/a&gt;, ist unsere Position natÃ¼rlich noch besser. Zwar ist es heute nicht mehr so ungewÃ¶hnlich, mit Suited Connectors zu erhÃ¶hen, aber viele Spieler sind heute noch nicht in der Lage, uns nach einem Raise auf eine solche Hand zu setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;VervollstÃ¤ndigen wir auf den spÃ¤teren StraÃŸen eine Straight oder einen Flush, ist dieser gut verborgen, denn unser Gegner wird uns noch immer auf hohe Karten setzen. Wenn wir in die Position kommen, ein Monster zu halten, dass der Gegner nicht sehen kann, steht uns ein Batzen Geld bevor.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-valeriy-ilikyan-19479.jpg&quot; alt=&quot;Valeriy Ilikyan&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Eine Straight oder ein Flush auf einer spÃ¤teren StraÃŸe ist oft gut versteckt und eine Menge Geld wert.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wie spielt man gegen einen Raise?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwar kann man Suited Connectors oft erhÃ¶hen, wenn man den Pot damit erÃ¶ffnet, aber wenn man bereits mit einem Raise konfrontiert ist, sind diese zumeist nicht mehr profitabel. Dann nÃ¤mlich verlieren wir die Initiative und haben nur noch eine MÃ¶glichkeit, den Pot zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ausnahme zu dieser Regel tritt in Kraft, wenn wir in spÃ¤ter Position sitzen und ein schwacher Spieler erhÃ¶ht hat, den wir entweder auf bzw. nach dem Flop ausspielen kÃ¶nnen oder der nicht in der Lage ist zu folden und uns ausbezahlt, wenn wir das Board gut treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer solchen Situation ist ein Flat-Call akzeptabel, und zwar aus dem Cut-Off oder vom Button aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Light-3-Bet und wir&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manchmal werden wir uns mit Suited Connectors gegen ein Raise zu einer &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/three-bet-analyse-varianten-strategie&quot;&gt;3-Bet&lt;/a&gt; entschlieÃŸen. Es handelt sich hier nicht um eine Value Bet, denn der Gegner hat mit groÃŸer Wahrscheinlichkeit eine bessere Hand als wir.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielmehr handelt es sich hierbei um eine so genannte â€žlight 3-Bet&quot;. Dahinter steht die Beobachtung, dass unser aggressiver Gegner mit vielen HÃ¤nden erÃ¶ffnet, auch mit schwachen. Einen solchen Spieler kann man mit Suited Connectors re-raisen, denn er wird hÃ¤ufig noch vor dem Flop folden und uns den Pot Ã¼berlassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Suited Connectors sind dafÃ¼r sehr gut geeignet, denn dies sind hervorragende â€žPlan-B-HÃ¤nde&quot;. Plan A ist natÃ¼rlich, den Pot schon vor dem Flop zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings werden wir von Zeit zu Zeit gecallt werden, und damit tritt Plan B in Kraft. Suited Connectors kÃ¶nnen auch nach dem Flop sehr stark sein und groÃŸe Pots gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Re-Raise setzen wir auf die &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/fold-equity-poker&quot;&gt;Fold Equity&lt;/a&gt;, die wir uns damit erarbeitet haben, sowie auf die grundsÃ¤tzliche Equity von Suited Connectors, die viele starke Draws ermÃ¶glichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geht&#039;s raus und spielt&#039;s Poker!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pocket Paare und Suited Connectors spielen sich in 6-max Partien sehr Ã¤hnlich. Beides sind Drawing Hands, die vor dem Flop aggressiv gespielt werden.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-luca-pagano-19477.jpg&quot; alt=&quot;Luca Pagano&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Nach dem Flop setzen wir den Gegner auf eine Range, bevor wir unsere Vorgehensweise festlegen.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Flop muss man dem Gegner zunÃ¤chst eine Range zuordnen und die StÃ¤rke unserer Hand analysieren, bevor wir uns entscheiden, wie wir fortsetzen. HÃ¤ufig werden wir den Pot ohne grÃ¶ÃŸeren Widerstand gewinnen, in anderen FÃ¤llen mÃ¼ssen wir eine Hand haben, um gewinnen zu kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Poker ist ein situationsabhÃ¤ngiges Spiel, und es gibt keine einfachen Antworten. Man muss immer die gesamte Dynamik eines Tischs in Betracht ziehen, um eine Entscheidung zu treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merken Sie sich, dass Suited Connectors starke HÃ¤nde sind, ihre StÃ¤rke aber zum groÃŸen Teil dadurch gewinnen, dass wir den Gegner zum Fold zwingen. Zu Callen und auf einen Wunder-Flop zu hoffen, ist der direkte Weg zu Bankrott und Depression.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spielen Sie also intelligent: ErhÃ¶hen Sie, wenn Sie erÃ¶ffnen kÃ¶nnen, und spielen Sie nach dem Flop Poker. Ganz einfach, oder?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen Sie hierzu auch:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;/texas-holdem-der-starthandespickzettel&quot;&gt;Texas Hold&#039;em - Der StarthÃ¤ndespickezettel&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 11 Nov 2010 17:19:30 -0500</pubDate>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Problematische StarthÃ¤nde: Ass-KÃ¶nig (3) - Die Praxis</title>
				<description>&lt;p&gt;Pre-Flop-Konzepte: 3-Bets und 4-Bets&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie in &lt;a href=&quot;/problematische-starthande-asskonig-2-kommen-wir-zum-profit&quot;&gt;Teil 2&lt;/a&gt; erwÃ¤hnt, nimmt man sich selbst den GroÃŸteil des Profits von A-K, wenn man das Spiel nach dem Flop auÃŸer Acht lÃ¤sst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bedeutet, dass es in einem deep-stacked Full-Ring-Game nur selten eine gute Idee ist, A-K vor dem Flop zu 3- oder 4-betten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man nicht gerade mit Spielern an einem Tisch sitzt, die gewillt sind, mehrfach 3- und 4-Bets mit schwÃ¤cheren HÃ¤nden zu bezahlen, macht es wenig Sinn, sich vor dem Flop in einen Raise-Reraise-Schlagabtausch verwickeln zu lassen. Das Ergebnis ist in den meisten FÃ¤llen, dass man mit A-K all-in geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer ABC-Poker spielt, hat eine Premium-Hand, wenn er 3- oder 4-bettet. Er zeigt uns damit, dass wir geschlagen sind. Also wollen wir unsere Verluste mÃ¶glichst niedrig halten und versuchen, billig aus der Hand herauszukommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gehen wir mit A-K pre-Flop all-in, finden wir uns meistens im Konflikt mit PremiumhÃ¤nden oder in Coin Flips wieder, manchmal dominieren wir ein schwÃ¤cheres Ass oder einen KÃ¶nig, und selten auch in einer 60-40 Situation gegen eine Hand wie J&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf lange Sicht verlieren wir eine Menge Geld mit dieser Strategie. A-K ist eine Hand, die sich nach dem Flop besser spielt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An einem 6-max Tisch wird durchschnittlich deutlich aggressiver gespielt. Wenn die Range der HÃ¤nde, mit denen Spieler 3- und 4-Bets ansetzen, immer grÃ¶ÃŸer wird, wird aus dem All-in mit A-K ein insgesamt profitabler Spielzug.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meiner Meinung nach wird die light 3-Bet heutzutage &lt;a href=&quot;/die-light-3bet-bertreiben-sie-es-nicht&quot;&gt;von zu vielen Spielern zu hÃ¤ufig eingesetzt&lt;/a&gt;. NatÃ¼rlich stimmt es, dass viele Online-Spieler heute light 3- oder 4-betten und unser A-K damit ein Monster wird. Andererseits sollte man nicht vergessen, dass abgesehen von extrem aggressiven Spielern immer noch mit einer sehr kleinen Range von HÃ¤nden vor dem Flop mehrfach erhÃ¶ht wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bedeutet, dass wir doch wieder dominiert sind oder uns einem Coin Flip gegenÃ¼bersehen, oder im besten Fall 60-40 vorne liegen. Noch seltener stehen wir einem schwÃ¤cheren Ass oder KÃ¶nig gegenÃ¼ber. Gute Spieler werden diese Spielweise immer mit HÃ¤nden anwenden, die uns dominieren, aber nur selten mit solchen, die wir schlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir all die Coin-Flip- und die 60-40-Situationen aber mit auf den Flop, kÃ¶nnen wir die Varianz und damit die Verluste eingrenzen. So bringen uns die Situationen, in denen wir dominieren, insgesamt wieder auf die SiegerstraÃŸe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je aggressiver die Spieler sind, desto aggressiver kÃ¶nnen wir mit A-K raisen und callen. An einem Full-Ring-Table wird selten jemand mit A-Q 3-betten, 4-betten oder sogar all-in gehen (unter der Voraussetzung, dass beide Raiser deep sind).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer 6-max Partie wird aggressiver gespielt, und die Stacks sind meistens nicht so deep. Hier wird A-Q mit deutlich erhÃ¶hter Aggression bis zum All-in gespielt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;AbhÃ¤ngig davon, welcher Spieler die 3-Bet ansetzt, kann es in so actionreichen Partien dennoch profitabler sein, sich zunÃ¤chst einen Flop anzusehen, als sofort all-in zu gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pre-Flop-Konzepte: Post-Flop-Poker erfordert grÃ¶ÃŸeres KÃ¶nnen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Post-Flop-Spiel ist deutlich anspruchsvoller als der Push-oder-Fold-Stil vor dem Flop. Das heiÃŸt, dass die besseren Spieler sich einen grÃ¶ÃŸeren Vorteil verschaffen, wenn sie ihre Gegner mit auf den Flop nehmen, als sie nur vor dem Flop zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein schwacher Spieler neigt dazu, vor dem Flop aggressiver zu spielen, um damit die Verluste auszugleichen, die er erleidet, wenn er auf dem Flop ausgespielt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehr starke Spieler versuchen, beide Komponenten miteinander zu verbinden - sie spielen vor dem Flop sehr aggressiv, um die TAGs aus der Hand zu drÃ¤ngen und ihnen das Geld abzunehmen, sind aber dennoch gewillt, sich den LAGs auf dem Flop zu stellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Spieler dominieren die Online-Pokerwelt. TAGs sind gezwungen, ihre Stacks herunterzufolden oder ein Spiel zu spielen, das sie nicht gewohnt sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die anderen LAGs dagegen mÃ¼ssen den Ritt auf der Rasierklinge wagen. Verlieren sie an andere LAGs, gleichen sie die Verluste mit dem Geld aus, dass sie den TAGs abnehmen. An dieser Stelle wird es besonders wichtig, den Gegner gut lesen zu kÃ¶nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist unsere Edge groÃŸ genug, liegt es in unserem Interesse, die Hand auf den Flop zu bringen. Deshalb callt z. B. ein Phil Ivey im Vergleich fast jedem anderen Topspieler viel hÃ¤ufiger, statt zu raisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er ist davon (zu Recht) Ã¼berzeugt, dass er auf dem Flop einen Vorteil hat. WÃ¼rde er uns erlauben, das Spiel auf ein pre-Flop Push-oder-Fold zu reduzieren, verlÃ¶re er einen GroÃŸteil seiner Edge, denn er mÃ¼sste sich auf das KartenglÃ¼ck verlassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da die Mehrheit der Spieler bereit ist, vor dem Flop mehrfach zu betten, geht es hÃ¤ufig darum, mit der besten Hand in den Pot zu gehen, um aufgrund der Statistik zu gewinnen. Bringen wir unsere Hand aber auf den Flop, kommt auch der Bluff-Faktor wieder ins Spiel, und wir kÃ¶nnen auch mit schwÃ¤cheren Karten hÃ¤ufiger gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit A-K haben wir eine der besten StarthÃ¤nde und damit (in den meisten FÃ¤llen) auch die beste Equity. Noch einmal: Es liegt in unserem Interesse, diesen Vorteil post-Flop auszunutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten HÃ¤nde kann man gegen niedrige Paare gewinnen, indem man nach dem Flop groÃŸe Bets ansetzt. So gewinnt man auch HÃ¤nde, die man bei einem Pre-Flop All-in verloren hÃ¤tte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den Situationen, in denen man gegen die Monster AA und KK lÃ¤uft, ist das pre-Flop All-in erst recht keine gute Idee. Auf dem Flop hat man noch die MÃ¶glichkeit, billig aus einer Hand herauszukommen. Zumindest solange man nicht das letzte Ass floppt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pre-Flop-Konzepte: Turnierspiel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem Turnier kann der Push oder All-in Call hÃ¤ufig die richtige Wahl sein. Eigentlich hat es weniger damit zu tun, dass man in einem Turnier sitzt, als vielmehr damit, dass man mit und gegen relativ kleine Stacks spielt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu Beginn eines Turniers macht es wenig Sinn, alle Chips in die Mitte zu bringen, wenn man noch 400 BB deep ist. In dieser Situation sollte man Gewinne und Verluste post-Flop kontrollieren. Leider bleiben Turniere oft nicht sehr lange deep-stacked.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den meisten &lt;a href=&quot;/pokerturniere&quot;&gt;Online-Turnieren&lt;/a&gt; werden die Spieler nicht allzu lange nach dem Beginn short-stacked. Wenn die Spieler nur noch 10 BB oder weniger halten, sind sie gezwungen, ihre AggressivitÃ¤t zu steigern. Die Range der HÃ¤nde, mit der nun gepusht wird, ist ziemlich groÃŸ. Dazu gehÃ¶rt jedes Paar, jede Hand mit zwei hohen Karten und alle hÃ¶heren Suited Connectors.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A-K ist in dieser Situation eine profitable Hand. NatÃ¼rlich kann man immer noch gegen Asse oder KÃ¶nige laufen, aber die gegnerische Range hat sich so stark erweitert, dass man A-K profitabel auf dem Flop spielen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pre-Flop-Konzepte: Zusammenfassung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je aggressiver die Spieler, und je kleiner die Stacks, desto aggressiver und looser spielen wir A-K. Sogar gegen extrem aggressive Spieler mit groÃŸen Stacks kann es profitabler sein, das Spiel auf den Flop zu bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein hyperaggressiver, looser Spieler wird eine Hand wie A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; vor dem Flop folden, aber wenn wir ihn das Ass auf dem Flop treffen lassen, kÃ¶nnen wir ihm mit A-K den ganzen Stack abnehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir stark genug spielen, um einen schwÃ¤cheren Spieler dazu zu zwingen, seine Entscheidungen auf dem Flop zu treffen, erÃ¶ffnen wir uns die MÃ¶glichkeit, einige HÃ¤nde zu gewinnen, die uns eigentlich nicht gehÃ¶ren, und wir verringern die Verluste in den HÃ¤nden, in denen wir unterliegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Post-Flop-Spiel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Artikel sollen ausschlieÃŸlich dazu dienen, Ihnen die Spielweise von A-K nach dem Flop nÃ¤her zu bringen. Nun ist es an Ihnen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, um die Odds zu Ihren Gunsten zu manipulieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie setzen Ihren Gegner pre-Flop auf eine Handrange. Danach gilt es, diese Range einzugrenzen und entsprechend fortzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liegen Sie gegen die Range vorn, versuchen Sie, den Pot aufzubauen; liegen Sie hinten, geben Sie die Hand auf. Auf Basis der Vermutungen, die Sie anstellen, berechnen Sie Odds und Outs, um die Hand zu gewinnen, sowie die Chancen, den Pot durch einen Bluff zu entfÃ¼hren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A-K ist eine der leichter zu spielenden HÃ¤nde post-Flop, aber lassen Sie sich durch die StÃ¤rke der Hand nicht dazu bringen, schwache Calls oder Moves zu machen. Um eine Hand erfolgreich nach dem Flop weiterzuspielen, benÃ¶tigt man auch eine gewisse Erfahrung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je hÃ¤ufiger Sie A-K nach dem Flop spielen, und je besser Ihre Reads auf die Gegner werden, desto besser werden Sie Bets lesen und desto erfolgreicher werden Sie die Hand spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie diese Artikelserie aufmerksam gelesen haben, sollten Sie die SchwÃ¤chen und StÃ¤rken von A-K nun kennen. Auf dieser Basis kÃ¶nnen Sie die Hand planvoll und durchdacht spielen, anstatt nur nach GefÃ¼hl. Dass stÃ¤rkt Ihre FÃ¤higkeit, die Hand profitabel zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie A-K spielen, &lt;a href=&quot;/was-denken-sie-sich-eigentlich-dabei&quot;&gt;machen Sie sich jeden einzelnen Spielzug bewusst&lt;/a&gt;. Jede Aktion fÃ¼hrt zu einer Konsequenz. Ãœberlegen Sie genau, wohin Sie mit Ihren SpielzÃ¼gen wollen, wÃ¤hlen Sie den korrekten Spielzug, und dann bewerten Sie das Ergebnis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sind die Ergebnisse nicht so, wie Sie es sich vorgestellt haben, ist Ihr Read auf den Gegner bzw. seine Hand nicht korrekt. Ihnen bleibt nichts Anderes Ã¼brig, als von vorne anzufangen, sich ein Ziel zu setzen und Schritt fÃ¼r Schritt daraufhin zu arbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ass-KÃ¶nig-Serie:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;/problematische-starthande-asskonig-1-die-beste-drawing-hand&quot;&gt;Problematische StarthÃ¤nde: Ass-KÃ¶nig (1) - Die beste Drawing Hand&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;/problematische-starthande-asskonig-2-kommen-wir-zum-profit&quot;&gt;Problematische StarthÃ¤nde: Ass-KÃ¶nig (2) - Kommen wir zum Profit&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/problematische-starthande-asskonig-3-die-praxis&quot;&gt;Problematische StarthÃ¤nde: Ass-KÃ¶nig (3) - Die Praxis&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 04 Nov 2010 16:05:19 -0500</pubDate>
				
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				<title>Problematische StarthÃ¤nde: Ass-KÃ¶nig (2) - Kommen wir zum Profit</title>
				<description>&lt;p&gt;Erinnern Sie sich noch an das erste Diagramm &lt;a href=&#039;/problematische-starthande-asskonig-1-die-beste-drawing-hand&#039;  class=&#039;&#039;&gt;im ersten Teil&lt;/a&gt;? Es zeigte, dass A-K blind gespielt (soll heiÃŸen, ohne Informationen Ã¼ber die anderen Spieler und ohne Kenntnis der eigenen Hand) einen leicht positiven Erwartungswert hat.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Hand ist stark genug, um die Mehrheit der Pots zu gewinnen, aber die meisten dieser Pots werden eher kleine Pots sein. Die groÃŸen Gewinne werden ausgeglichen durch die hohen Verluste, die man einfÃ¤hrt, wenn man Cooler erwischt und gegen Asse lÃ¤uft, was frÃ¼her oder spÃ¤ter zwangslÃ¤ufig passieren wird.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;A-K ist also stark genug, um per se eine profitable Hand zu sein, wird aber mit ein bisschen Hilfe erst so richtig lukrativ.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Wert der Information&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es klingt ironisch, aber Poker ist ein Spiel fÃ¼r Denker, das die meisten Spieler rein nach Instinkt spielen. Ob es einem bewusst ist oder nicht, ein Raise erfolgt immer aus einem, zwei oder allen drei folgenden GrÃ¼nden:&lt;/p&gt; Um einen oder wenige Gegner zu isolieren.Um den Pot zu vergrÃ¶ÃŸern, wenn man die beste Hand hÃ¤lt.Um von den anderen Spielern Informationen zu erhalten. &lt;p&gt;#img:greg-raymer-24187.jpg:left:Wertvolle Information - er ist besser als Sie.#&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man mit A-K raist, dann hauptsÃ¤chlich aus dem dritten Grund, erhÃ¶ht man mit A-A, dann hauptsÃ¤chlich aus dem zweiten. A-K ist stark genug, um langfristig gegen mehrere Gegner Gewinn zu erzielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Den Pot zu vergrÃ¶ÃŸern, ist keine schlechte Idee, aber man darf nicht vergessen, dass A-K eine Drawing Hand ist. Um nach dem Flop noch Equity zu haben, muss man diesen treffen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit A-K erhÃ¶ht man, um Informationen zu sammeln. Wenn Sie verstanden haben, warum Sie erhÃ¶hen sollten, anstatt einfach nur zu raisen, weil man das eben mit A-K so macht, dann sind Sie weit genug, um einen Plan zu entwickeln.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie verstehen, dass ein Raise hier fÃ¼r Informationen erfolgt, dann kÃ¶nnen SieÂ  Zeitpunkt und HÃ¶he des Raise exakt anpassen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Informationen nutzen&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn der erste Schritt ist, Informationen zu sammeln, muss der zweite Schritt sein, diese Informationen zum eigenen Vorteil zu nutzen. Das ist der Schritt, mit dem man die langfristigen Odds manipulieren und die ProfitabilitÃ¤t der Hand erhÃ¶hen kann.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ok, nun da wir unsere Informationen erhalten haben, gilt es, den richtigen Spielzug zu machen. Reads beziehen sich in &lt;a href=&#039;/online-pokerraume&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Poker&lt;/a&gt; immer auf Ranges, also auf einen Satz von HÃ¤nden. Je besser man den Gegner lesen kann, desto kleiner ist die Range, auf die man den Gegner setzt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man durch die korrekten SpielzÃ¼ge ausreichend Informationen gesammelt hat und in der Lage ist, seine Gegner gut zu lesen, kann man die Range auf wenige HÃ¤nde reduzieren - manchmal sogar auf eine einzige.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man weiÃŸ, was der Gegner hÃ¤lt, kann man sein Spiel entsprechend anpassen. Setzt man den Gegner auf Asse oder KÃ¶nige, muss man A-K folden, um die Verluste zu begrenzen. Es gilt, EinbuÃŸen zu minimieren und Gewinne zu maximieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Setzt man den Gegner dagegen auf eine Range A-Q, A-J, K-Q, sollte man versuchen, den Pot aufzubauen, denn jede dieser HÃ¤nde ist von A-K dominiert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Informationen sind fÃ¼r korrekte Value Bets unerlÃ¤sslich. Wenn man den Gegner korrekt auf die obige Range gesetzt hat und das Board K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; verlÃ¤uft, ist es an der Zeit, eine schÃ¶ne Value Bet anzusetzen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ranges sind grundsÃ¤tzlich dynamisch. Da unser Gegner auf dem River noch immer in der Hand ist (wir haben natÃ¼rlich Flop und Turn gesetzt), kÃ¶nnen wir die Range auf eine einzige Hand reduzieren: K-Q.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In dieser Situation kÃ¶nnen wir den maximalen Gewinn erzielen. Hat unser Gegner uns nicht auf AA oder KK gesetzt, wird er nicht daran denken wollen, dass A-K die einzige Hand ist, gegen die er hier verliert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Vielmehr versucht unser Gegner hier in den meisten FÃ¤llen, sich selbst davon zu Ã¼berzeugen, dass wir Q-Q, K-J, J-J oder sogar A-Q halten. Daher ist eine satte Value Bet angebracht, denn die Chance, ausgezahlt zu werden, ist auÃŸerordentlich groÃŸ.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Minimieren der Verluste und Maximieren der Gewinne sind fÃ¼r A-K das absolut Entscheidende. Wir mÃ¼ssen uns deshalb klar machen, wann wir damit setzen, erhÃ¶hen und folden:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;GrÃ¼nde fÃ¼r Bets mit A-K&lt;/p&gt; Sammeln von InformationenAufbauen des PotsEine schwÃ¤chere Hand entweder zum Folden bringen oder dazu, mit schlechten Odds zu callenEin niedriges Paar zum Fold der besseren Hand zwingenValue Bets &lt;p&gt;GrÃ¼nde fÃ¼r Raises mit A-K&lt;/p&gt; Sammeln von Informationen (Raises gewinnen normalerweise mehr Informationen als Bets)Value Raises sollen schwÃ¤chere HÃ¤nde zum Call bewegenEine schwache Made Hand aus dem Pot bluffen &lt;p&gt;GrÃ¼nde fÃ¼r Calls mit A-K&lt;/p&gt; PotkontrolleFallen stellen &lt;p&gt;A-K folden&lt;/p&gt; Wenn man weiÃŸ, dass man geschlagen ist &lt;p&gt;Wie man sieht, sind Calls mit A-K selten die richtige Spielweise. Eigentlich macht man das nur in zwei Situationen: Entweder wenn man die Nuts hÃ¤lt oder wenn man eine Falle stellen will.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;#img:erica-schoenberg-24195.jpg:right:Auch ein Fold kann fÃ¼r A-K die richtige Wahl sein.#&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hier ein schÃ¶nes Beispiel: Der Flop fÃ¤llt T&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Jetzt kÃ¶nnen wir der Range T-T, J-J, Q-Q, K-K, A-A, A-Q, A-J, 8-9, K-9, K-Q, Q-J und Q-T eine Menge Geld abnehmen. Die meisten Spieler wÃ¼rden sich mit einer solchen Hand ruinieren, wenn man sie nur lÃ¤sst.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nehmen wir an, wir setzen den Gegner auf einen Bluff, kÃ¶nnten aber auch geschlagen sein. In einer solchen Situation ist Potkontrolle von entscheidender Bedeutung. Wenn unser Gegner tatsÃ¤chlich blufft, wollen wir, dass er dies weiterhin tut, hat er aber die bessere Hand, halten wir den Pot so klein wie mÃ¶glich.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Abgesehen von diesen beiden Szenarios sollte man mit A-K immer setzen, raisen oder folden. Wenn man geschlagen ist, kann man noch relativ billig aus der Situation herauskommen. Liegt man aber vorn, muss man so viel Geld wie mÃ¶glich in den Pot bringen. Ganz einfach., oder nicht?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es sollte hier klar geworden sein, dass A-K eine Hand ist, die am besten nach dem Flop gespielt wird. Zwar kommt es vor, dass man alle Entscheidungen zu dieser Hand schon vor dem Flop trifft, aber ohne die Optionen nach dem Flop nimmt man sich selbst die Chance, die Odds der Hand abweichend von ihrem &lt;a href=&#039;/problematische-starthande-asskonig-1-die-beste-drawing-hand&#039;  class=&#039;&#039;&gt;statistischen Wert&lt;/a&gt; zu manipulieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In den meisten Situationen gilt als Faustregel fÃ¼r A-K: Gibt es kein Post-Flop-Spiel, verschwindet auch ein GroÃŸteil der Gewinne, die man mit dieser Hand erzielen kann.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im dritten Teil der Serie zu A-K betrachten wir Pre-Flop-Konzepte und Turnierstrategien.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 21 Okt 2010 12:49:13 -0500</pubDate>
				
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				<title>Problematische StarthÃ¤nde: Ass-KÃ¶nig (1) - Die beste Drawing Hand</title>
				<description>&lt;p&gt;Wie fÃ¼r PremiumhÃ¤nde typisch, sind auch die Pots, die man mit A-K spielt, normalerweise Ã¼berdurchschnittlich groÃŸ. Daher zwingt einen die Hand auch hÃ¤ufiger zu schwierigen Entscheidungen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bevor wir uns eine gute Strategie fÃ¼r diese Hand zurechtlegen, sehen wir uns an, wie stark die Hand tatsÃ¤chlich ist. DafÃ¼r betrachten wir die Equity der Hand in verschiedenen Szenarien.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;A-K gegen alle&lt;/p&gt; &lt;p&gt;A-K ist eine verzwickte Hand, denn statistisch gesehen tritt eine groÃŸe Range von HÃ¤nden gegen sie an. Mit A-K weiÃŸ man oft weniger gut, wo man steht, als mit anderen HÃ¤nden. Es gibt kaum eine schlimmere Situation, als wenn man nicht weiÃŸ, ob es gut ist, den Flop zu treffen oder nicht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Da A-K nun mal eine Drawing Hand ist (d. h. es ist eine Hand, die das Board treffen muss, um besser zu sein als Ass hoch), glauben viele Spieler, dass man mit ihr versuchen sollte, Pots gegen mehrere Gegner zu spielen. Da ihre Hand sowieso treffen muss, vermuten sie, dass man so viel Geld wie mÃ¶glich in den Pot bekommen sollte.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-mats-sundin-24234.jpg&quot; alt=&quot;Mats Sundin&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;A-K - auch fÃ¼r Sportler eine schwierige Hand.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es gibt aber auch Spieler, die A-K wie eine Premiumhand spielen und damit groÃŸe Raises ansetzen, um mÃ¶glichst einen einzelnen Gegner zu isolieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bevor wir auf die einzelnen Spielweisen eingehen, sehen wir uns im Einzelnen an, wie sie A-K in diesen beiden Spielstielen verhÃ¤lt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;A-K gegen einen einzelnen Gegner&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In der folgenden Tabelle vergleichen wir A-K mit AA, KK, QQ, 66, A-Q offsuit und 7-8 suited.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es wÃ¼rde keinen Sinn machen, A-K mit jeder mÃ¶glichen Hand zu vergleichen, deshalb haben wir hier eine reprÃ¤sentative Auswahl getroffen: Overpair, hohes Paar, Underpair, dominiertes Ass und mittlere Suited Connectors.&lt;/p&gt; Gegner Hand gewinnt in   % A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; gewinnt   in % A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 87,9% 12,1% K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 65,9% 34,1% Q&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 53,8% 46,2% 6&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 52,1% 47,9% A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 28,7% 71,3% A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 24,4% 75,6% &lt;p&gt;Dies Tabelle dient nur dazu, A-K mit Blick auf die Equity grob einzuordnen. Eine vollstÃ¤ndige Liste war hier nicht geplant, vielmehr wollen wir einen Eindruck davon bekommen, wo wir mit A-K gegen einen einzelnen Gegner stehen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Achten Sie darauf, dass sich die Gewinnchancen auch verÃ¤ndern, wenn wir die Kartenfarben variieren, z. B. in den beiden Beispielen mit A-Q.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Equity von A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; liegt in unserem Beispiel bei insgesamt 49%. Das mag zunÃ¤chst Ã¼berraschen, gehÃ¶rt A-K doch zu den fÃ¼nf besten StarthÃ¤nden. Das ist zwar richtig, aber auch ein gutes Beispiel dafÃ¼r, wie Statistiken - selbst korrekte Statistiken - hÃ¤ufig die Wahrheit verzerren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Z. B. lÃ¤uft man zwar ab und zu mit A-K gegen A-A, aber viel hÃ¤ufiger gegen A-Q, A-J und K-Q. Es ist statistisch gesehen wahrscheinlicher, auf Q-Q als auf K-K zu treffen, und es gibt viel mehr nicht-dominierte Suited Connectors als wir aufgefÃ¼hrt haben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;WÃ¼rde man alle mÃ¶glichen HÃ¤nde in unsere Berechnung einbeziehen, wÃ¼rden wir sehr schnell beobachten, dass die Gewinnchance von A-K betrÃ¤chtlich steigt und damit eine profitable Hand wird.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;A-K gegen mehrere Gegner&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nun betrachten wir uns, wie sich A-K angesichts mehrerer Gegner in einer Hand verhÃ¤lt. Wir behalten dieselben BeispielhÃ¤nde bei, aber ich werde verschiedene Szenarien entwerfen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Beginnen wir mit dem direkten Vergleich. Wir nehmen an, A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; geht pre-Flop all-in, sieben Spieler callen, sodass alle HÃ¤nde bis zum River kommen. Ich weiÃŸ, dass dieses Szenario Ã¤uÃŸerst unwahrscheinlich ist, aber es geht hier nur um die mathematischen Wahrscheinlichkeiten.&lt;/p&gt; Hand Gewinnchance A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 10,6% A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 30,8% K&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8,7% Q&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8,1% 6&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 15,5% A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 11% 7&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 15,2% &lt;p&gt;(Haben Sie bemerkt, dass ich die Kartenfarben leicht verÃ¤ndert und das zweite A-Q Beispiel weggelassen habe? Das war notwendig, damit nicht mehrere Spieler dieselbe Karte halten.)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-mike-caro-1827.jpg&quot; alt=&quot;Mike Caro&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Mike Caro weiÃŸ, dass Cola-Whisky mehrfache Equity besitzt.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In diesem unwahrscheinlichen Szenario gewinnt A-K in 10% aller FÃ¤lle (oder jedes zehnte Mal). Da aber nur sieben Gegner im Spiel sind und wir deshalb nur 7:1 fÃ¼r unser Geld bekommen, ist dieses Szenario &lt;a href=&#039;/gewinnerwartung-expected-value&#039;  class=&#039;&#039;&gt;-EV&lt;/a&gt;. Um genau zu sein, jedes Szenario ist hier negativ, solange A-A mit in der Hand ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Randbemerkung: Werfen wir kurz einen Blich auf die Gewinnerwartung von A-A. Sie liegt bei 30%, und das bei Odds von 7:1. Deshalb plÃ¤dieren Spieler wie Mike Caro dafÃ¼r, dass A-A mÃ¶glichst in Multiway Pots gespielt werden sollte, um die langfristigen Ergebnisse zu optimieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nehmen wir uns nun ein etwas realistischeres Szenario vor. Die Ergebnisse Ã¤ndern sich sofort dramatisch. Wir setzen nun A-K in einem gelimpten Pot ein, und zwar gegen eine Range von HÃ¤nden, die typischerweise in deiner solchen Hand mitspielen. Wenn niemand erhÃ¶ht, stehen die Chancen gut, dass auch niemand AA oder KK hÃ¤lt.&lt;/p&gt; Hand Gewinnchance A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 19,5% A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 18,6% A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 2,7% 6&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 12,5% T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 24,1% 3&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 15,2% 7&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 7,4% &lt;p&gt;In diesem etwas wahrscheinlicheren Szenario gewinnt unser A-K in knapp 20% der FÃ¤lle den Pot. Wir gewinnen also jedes fÃ¼nfte Mal. Damit sind wir wieder in den schwarzen Zahlen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Equity vereinfacht&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wie bereits erwÃ¤hnt, geht es uns in diesem ersten Artikel ausschlieÃŸlich darum, die grundsÃ¤tzliche Equity von A-K zu verdeutlichen. Die angegebenen Zahlen und Ergebnisse sind die Grundlagen, auf denen wir aufbauen. Wir fangen quasi bei Null an.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir sprechen hier Ã¼ber reine Equity, nicht zu verwechseln mit anderen Arten von Odds. Die Zahlen vermitteln einen Eindruck davon, wo man mit einer Hand wie A-K steht. Unser Ziel muss es sein, die Statistik zu unseren Gunsten zu verÃ¤ndern, damit unsere Gegner uns bessere Odds geben als es die Basis-Equity tut.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-dario-minieri-24223.jpg&quot; alt=&quot;Dario Minieri&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt; PokerStars Pro Dario Minieri kann die Odds nach Belieben manipulieren.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Kurz gesagt: Hand-Equity und Odds sind nicht immer dasselbe. Die Odds sind im Spiel immer SchÃ¤tzwerte, da wir keine vollstÃ¤ndigen Informationen besitzen. Man weiÃŸ nicht zu 100%, was der Gegner hÃ¤lt, und fÃ¼r ihn gilt dasselbe.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das bedeutet, dass sich die Odds abhÃ¤ngig von der Fold Equity (Ihrem Bluff-Spielraum) und Ihren Entscheidungen im Verlauf einer Hand verÃ¤ndern.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir kÃ¶nnen die Hand spielen oder sie folden. Folden wir jedesmal, wenn A-Q eine Dame trifft, und callen wir jedesmal, wenn wir gegen K-K unser Ass treffen, gewinnen wir sehr viel mehr Geld, als die Equity vermuten lÃ¤sst.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Oder anders gesehen: Wenn wir in jedem Fall, in dem wir auf A-Q treffen, mit 1000 BB all-in gehen, und jedesmal, wenn wir auf A-A treffen, 10 BB verlieren, widerlegen wir die statistische Equity.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Equity sagt zwar korrekt voraus, wie oft wir mit unserer Hand gewinnen, aber die tatsÃ¤chliche Gewinnsumme hÃ¤ngt von unserer Spielweise ab und davon, wie wir die Statistik manipulieren. (Ich weiÃŸ natÃ¼rlich, dass auch dieses Beispiel vollkommen unrealistisch ist. Es geht mir hier darum, das Konzept so klar wie mÃ¶glich zu machen.)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wissen und Spielweise verÃ¤ndern die Odds. Wenn das beste und das schlechteste FuÃŸball-Team einer Liga gegeneinander antreten, kann das gute Team angesichts seiner haushohen Favoritenrolle Ã¼berheblich werden und spielt deshalb schlechter - vielleicht sogar so schlecht, dass es verliert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wie oft haben wir schon erlebt, dass genau ein solches Szenario eintritt und der AuÃŸenseiter gewinnt? WÃ¼rden die beiden Teams dagegen nichts von dem anderen wissen und davon ausgehen, dass sie das bessere Team sind, wÃ¤ren die Odds fÃ¼r den Sieg des guten Teams ziemlich exakt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie sich nÃ¤her damit beschÃ¤ftigen mÃ¶chten, wie die Odds immer wieder der Logik die Stirn bieten kÃ¶nnen, empfehle ich Ihnen das Drei-TÃ¼ren-Problem, das man noch vor einigen Jahren sehr schÃ¶n in der Spielshow â€žGeh aufs Ganze&quot; beobachten konnte.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In der Spielshow steht der Kandidat vor drei verschlossenen TÃ¼ren. Hinter einer befindet sich der Hauptpreis - ein Auto - und hinter den anderen beiden der â€žZonk&quot;. Der Kandidat wÃ¤hlt zunÃ¤chst ein Tor (Nr. 1). Daraufhin Ã¶ffnet der Moderator, der weiÃŸ, wo sich der Preis versteckt, ein anderes (Nr. 3) und bietet dem Kandidaten an: â€žMÃ¶chten Sie lieber Tor Nr. 2?&quot;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Was sollte der Kandidat tun?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-noah-boeken-24175.jpg&quot; alt=&quot;Noah Boeken&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Schon manchem ist beim Versuch, das Drei-TÃ¼ren-Problem zu verstehen, ganz plÃ¶tzlich schlecht geworden.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie nicht gerade ein Hobby-Logiker sind (oder das Problem kennen), werden Sie spontan wahrscheinlich annehmen, dass es keine Rolle spielt. Zwei TÃ¼ren, ein Preis, das entspricht doch einer Gewinnchance von 50%, oder?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;TatsÃ¤chlich ist das aber nicht korrekt. Der Kandidat sollte immer das â€žandere&quot; Tor wÃ¤hlen. Damit erhÃ¶ht sich die Gewinnchance auf 66%. Warum das so ist, lesen Sie am besten &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Ziegenproblem&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; nach.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im nÃ¤chsten Artikel bespreche ich verschiedene Taktiken fÃ¼r die Spielweise von A-K, mit denen Sie die Odds zu Ihren Gunsten verÃ¤ndern kÃ¶nnen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bis dahin prÃ¤gen Sie sich ein, was Odds und Equity wirklich bedeuten und warum sie keine absoluten GrÃ¶ÃŸen sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lesen Sie dazu auch:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&#039;/texas-holdem-der-starthandespickzettel&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Texas Hold&#039;em - der StarthÃ¤nde-Spickzettel&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&#039;/problematische-starthande-aq-die-schlimmstbeste-hand-1&#039;  class=&#039;&#039;&gt;A-Q - die schlimmstbeste Hand&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&#039;/problematische-starthande-pocket-buben-1-vor-dem-flop&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Pocket Buben - vor dem Flop&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 15 Okt 2010 12:37:23 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/problematische-starthande-asskonig-1-die-beste-drawing-hand</link>
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				<title>Problematische StarthÃ¤nde: Wie man A-Q richtig spielt (3)</title>
				<description>&lt;p&gt;Die mittelprÃ¤chtige Hand&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es wurde bereits in anderen Artikeln wie &lt;a href=&#039;/starke-hand-kleiner-pot-teil-2-die-mittlere-hand&#039;  class=&#039;&#039;&gt;&quot;Starke Hand, kleiner Pot 2&quot;&lt;/a&gt; beschrieben, dass es niemals Sinn macht, mit einer mittelprÃ¤chtigen, oder kurz gesagt mittleren Hand zu setzen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;A-Q ist ein Beispiel fÃ¼r eine solche Hand. Zwar liegt Ass-Dame am oberen Rand in der Kategorie der der mittleren HÃ¤nde, gehÃ¶rt aber trotzdem noch dazu.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Auch AnfÃ¤nger erkennen schnell, dass A-Q zu den besten 5% der HÃ¤nde gehÃ¶rt, und nehmen deshalb an, dass sie allein deshalb eine profitable Hand sein muss.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man aber nicht die notwendigen FÃ¤higkeiten, Kenntnisse und auch die notwendige Erfahrung mitbringt, kann A-Q aus frÃ¼her Position - und bei AnfÃ¤ngern aus jeder Position - eine Verliererhand werden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Selbst Spieler wie Daniel Negreanu haben schon Ã¶ffentlich erklÃ¤rt, dass sie langfristig mit A-Q verloren haben und sich schwer damit tun. Das heiÃŸt aber nicht, dass sie sie nicht spielen wÃ¼rden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Als eine der besten 5% ist A-Q aus statistischer Sicht profitabel, aber nur, wenn man in der Lage ist, sich in verlustanfÃ¤lligen Situationen von ihr zu trennen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-mean-gene-simmons-19235.jpg&quot; alt=&quot;Mean Gene Simmons&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Mal abgesehen von Ace-Queen, wie wÃ¤r&#039;s mal mit Ace Freeley?&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wie man A-Q spielt&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ich habe diese Artikelserie begonnen mit dem Ziel, ein paar Richtlinien und klare Thesen fÃ¼r die korrekte Spielweise aufzustellen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Leider habe ich das GefÃ¼hl, dass dies schriftlich kaum mÃ¶glich ist. Wenn man sich alles nochmal ansieht, was ich Ã¼ber A-Q geschrieben habe, wird deutlich, dass die ProfitabilitÃ¤t stark von der Situation abhÃ¤ngt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Je nachdem, wie die Gegner spielen und wie sich der Tisch verhÃ¤lt, muss man A-Q anpassen oder auch gar nicht spielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Spielt man gegen neun Gegner, die alle nur PremiumhÃ¤nde spielen, ist A-Q ein Verlierer. Spielt man aber gegen Gegner, die jede Hand spielen, verdient man mit A-Q Geld.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;MÃ¶glicherweise muss man A-Q sogar auf &lt;a href=&#039;/titan-poker&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Titan Poker&lt;/a&gt; anders spielen als auf &lt;a href=&#039;/poker-stars&#039;  class=&#039;&#039;&gt;PokerStars&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;UnabhÃ¤ngig davon, wie man die Hand spielt, kommt es darauf an, damit Informationen zu sammeln. Man muss einen Weg finden, aus dem Gegner herauszulesen, womit man es zu tun hat. Es ist besser, vor dem Flop zwei Bets zu verlieren, als spÃ¤ter deutlich mehr.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;FrÃ¼he Position&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Als ich anfing, Poker zu spielen, wurde mir schnell klar, dass A-Q eine Problemhand fÃ¼r mich ist, und ich begann, damit zu experimentieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Eine meiner Spielweisen bestand darin, mit A-Q zu limp-reraisen, wenn ich sie in frÃ¼her Position bekam. Will man vor allem Informationen von den anderen Spielern bekommen, ist das in No-Limit-Partien auf niedrigen und mittleren Limits eine ziemlich sichere Methode.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Da ein Limp-Reraise auf eine extrem starke Hand hinweist, kann man davon ausgehen, dass ein Spieler, der callt oder weiter erhÃ¶ht, A-Q dominiert hat. In einem solchen Fall verliert man nur den Pre-Flop-Einsatz, im Gegensatz dazu, wenn man den Flop trifft und dann den ganzen Stack abschreiben muss.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man einen solchen Spielzug zur Informationsgewinnung macht, darf man dabei aber nie vergessen, was das eigentliche Motiv war und was man mit der gewonnenen Information anfÃ¤ngt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bekommt man auf einen Limp-Reraise einen Call, muss man sich gedanklich darauf einstellen, A-Q abzuwerfen, unabhÃ¤ngig davon, wie der Flop aussieht - wenn man nicht gerade die Broadway Straight floppt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Selbst wenn man Top Two Pair trifft, ist das kein sanftes Ruhekissen, denn gegen K-K gewinnt man damit nichts, und gegen A-K auch nur manchmal.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Denken Sie daran, was Ihr Pre-Flop-Spiel Ã¼ber Ihre Hand aussagt. A-K wird jetzt nicht mehr unbedingt bereit sein, auf einem Board A-Q-2 jede Bet zu bezahlen. Jeder Gegner wird im Hinterkopf haben, dass Sie Asse oder Damen halten kÃ¶nnten, und sich entsprechend verhalten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein solcher Spielzug ist nur gegen ABC-Spieler sinnvoll. Ein solcher Spieler wird vorhersehbar auf unseren Spielzug reagieren und sich genau gemÃ¤ÃŸ ihrer HandstÃ¤rke verhalten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Versucht man dagegen, diesen Spielzug gegen einen sehr trickreichen Spieler anzuwenden, kann man sich schnell in sehr komplizierte Situationen bringen. Z. B., wenn es sich um einen Spieler handelt, der hÃ¤ufig light setzt, raist oder drei-bettet. Dann nÃ¤mlich hat man vor dem Flop keine zusÃ¤tzlichen Informationen gewonnen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Man hat nun vor dem Flop einen relativ groÃŸen Pot aufgebaut, ohne neue Informationen bekommen zu haben. Das macht die Entscheidungsfindung auf und nach dem Flop sehr viel schwieriger.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Treffen Sie gegen einen solchen Spieler ein Ass oder eine Dame, sollten Sie nicht einfach glauben, dass Sie nun vorne liegen. Die PotgrÃ¶ÃŸe wird bestimmen, wie sehr es schmerzt, wenn Sie sich tÃ¤uschen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-mark-teltscher-19824.jpg&quot; alt=&quot;Mark Teltscher&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Manchmal ist ein Fold die beste Entscheidung.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;SpÃ¤te Position&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wie so oft hÃ¤ngt vieles nicht nur an der StÃ¤rke der Hand, sondern auch daran, &lt;a href=&#039;/poker-fr-nichtdummies-teil-2-positionsspiel&#039;  class=&#039;&#039;&gt;die Position richtig zu spielen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Aus spÃ¤ter Position wÃ¼rde ich generell empfehlen, einen Pot zu erÃ¶ffnen, wenn das nicht bereits geschehen ist. Es ist immerhin eine Top 5% Hand, und wenn niemand vor uns StÃ¤rke zeigt, ist es wahrscheinlich die beste Hand.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sitzt man hinter einem Raiser, muss man sich auf seine Reads verlassen. Gegen einen tighten Spieler ist es selten ein Fehler, zu folden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Selbst wenn der Raiser ein Maniac ist: Vergessen Sie nicht, dass auch solche Spieler ab und zu Monster bekommen, und mit denen werden Sie raisen wie mit allen anderen auch.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;A-Q in einem geraisten Pot zu spielen, ist eine Frage des Reads. Sitzt man an einem Tisch, an dem man ein unterlegener Spieler ist, sollte man A-Q besser dem Muck Ã¼berlassen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Obwohl ich in gewissen Situationen dazu raten wÃ¼rde, mit A-Q zu limp-reraisen, bevorzuge ich den Spielzug, aus spÃ¤ter Position zu erhÃ¶hen. Ein Re-Raise zwingt alle anderen Spieler auÃŸer dem ursprÃ¼nglichen Raiser, die Hand zu folden. Damit sind Sie und Ihr Gegner isoliert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Gute Spieler sind in der Lage, hier mit fast jeder Hand zu bezahlen und dann entweder eine Falle zu stellen oder zu versuchen, uns auszuspielen. Von einem guten Spieler bekommt man einfach nicht genug Informationen, um in diesem Szenario profitabel zu spielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ich mÃ¶chte mich nicht auf mein GlÃ¼ck verlassen mÃ¼ssen, um meine Hand profitabel zu spielen. Einen Raise einfach nur zu bezahlen ist offenkundig keine gute Entscheidung. Dadurch gewinnen wir keinerlei Informationen, und wir geraten genau in die Situationen, Ã¼ber die wir schon gesprochen haben - und die einen negativen Erwartungswert haben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Meiner Meinung nach sollte man A-Q hinter einem Raise eher folden, wenn man keinen sehr guten Read auf den Gegner hat. Kann man den Gegner gut lesen, spielt A-Q sowieso keine Rolle mehr. Dann sind die Karten zweitrangig.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nachbetrachtung&lt;/p&gt; &lt;p&gt;A-Q ist die Starthand, mit der man am hÃ¤ufigsten Probleme bekommt. Allein deshalb sollte man sie am besten abwerfen, wenn man nicht in der richtigen Position sitzt und die UmstÃ¤nde dafÃ¼r sprechen, sie zu spielen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In dieser Serie:&lt;/p&gt;&lt;a href=&#039;/problematische-starthande-aq-die-schlimmstbeste-hand-1&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Problematische StarthÃ¤nde: A-Q, die schlimmstbeste Hand (1)&lt;/a&gt;&lt;a href=&#039;/problematische-starthande-was-aq-wirklich-wert-ist-2&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Problematische StarthÃ¤nde:der wahre Wert von A-Q (2)&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Weitere Artikel:&lt;/p&gt;&lt;a href=&#039;/problematische-starthande-pocket-buben-1-vor-dem-flop&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Problematische StarthÃ¤nde: Pocket Buben (1) - vor dem Flop&lt;/a&gt;&lt;a href=&#039;/problematische-starthande-kk-in-frher-position-1&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Problematische StarthÃ¤nde: KK aus frÃ¼her Position (1)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 07 Okt 2010 13:04:05 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/problematische-starthande-wie-man-aq-richtig-spielt-3</link>
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				<title>Problematische StarthÃ¤nde: Was A-Q wirklich wert ist (2)</title>
				<description>&lt;p&gt;Zweiter von drei Teilen unserer Besprechung der Hand, die in Texas Hold&#039;em am schwierigsten zu spielen ist. In diesem Artikel erlÃ¤utern wir, wie man als ernsthafter Spieler A-Q zu einer langfristig profitablen Hand macht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im &lt;a href=&#039;/problematische-starthande-aq-die-schlimmstbeste-hand-1&#039;  class=&#039;&#039;&gt;ersten Teil&lt;/a&gt; dieses Dreiteilers besprachen wir den statistischen Wert von Ass-Dame, auÃŸerdem betrachteten wir allgemein, wo man mit dieser Hand an einem Full-Ring-Tisch normalerweise steht. Darauf werden wir nun nÃ¤her eingehen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;A-Q; die wichtigsten Eckpunkte&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sehen wir uns nun einige Szenarien an. Ãœber die exakte mathematische Berechnung machen wir uns keine Sorgen. Es genÃ¼gen hier ungefÃ¤hre Werte.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man mit A-Q vor dem Flop erhÃ¶ht, wird man von vier verschiedenen Kategorien von HÃ¤nden gecallt:&lt;/p&gt; HÃ¤nde, die A-Q dominierenHÃ¤nde, die A-Q dominiertCoin FlipsRags (marginale HÃ¤nde) &lt;p&gt;1. HÃ¤nde, die A-Q dominieren: AA, KK, QQ, A-K&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-the-champ-19885.jpg&quot; alt=&quot;The Champ!&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Auf dem Weg zu seinem WSOPC-Titel nahm Allen Cunningham mit Ass-Dame Justin Bonomo vom Tisch.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir kÃ¶nnen unsere Gewinnrate gegen AA, KK und QQ bei 0% ansetzen. Diese HÃ¤nde re-raisen uns normalerweise aus dem Pot. Gelangt man trotzdem irgendwie bis zum Flop, verliert man in etwa 90% der FÃ¤lle. Die wenigen groÃŸen Pots, die man damit gewinnt, werden durch die vielen Pots, die man verliert, wenn man mit A-Q gegen Asse oder Damen eine Dame bzw. ein Ass trifft, mehr als wettgemacht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit A-K liegt die Sache in bisschen anders. Sagen wir, wir werden in etwa 50% durch ein Re-Raise aus dem Pot getrieben. Dann sehen wir in den anderen 50% der FÃ¤lle folgende mÃ¶gliche Flops:&lt;/p&gt; Ass hoch: Wie verlieren einen groÃŸen Pot.Dame hoch: Wir verlieren einen kleinen Pot.A-Q auf dem Board: Wir gewinnen einen groÃŸen Pot.A-Q-K auf dem Board: Wir verlieren einen groÃŸen Pot.Gefloppte Straight: Wir gewinnen einen mittelgroÃŸen bis groÃŸen Pot.Gefloppter Straight Draw: Wir verlieren einen mittelgroÃŸen Pot.Flop komplett verpasst: Wir verlieren einen kleinen Pot. &lt;p&gt;Sehen wir uns die MÃ¶glichkeiten an, dann erkennen wir, dass sich die Ergebnisse mehr oder aufheben. As Problem an unserer kleinen Aufstellung hier ist, dass wir keine Wahrscheinlichkeiten&lt;span&gt; &lt;/span&gt;angefÃ¼gt haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir den Flop komplett verpassen, ist bei weitem am hÃ¶chsten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Chanen auf ein Board Ass hoch ist mehr als doppelt so groÃŸ wie die auf ein Board mit Ass Dame.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Chance, eine Straight zu floppen, ist nur halb so groÃŸ wie die auf einen Straight Draw.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sieht man sich die Odds genauer an, wird deutlich, dass A-Q gegen A-K einen sehr negativen Erwartungswert hat. Man verliert nicht nur 50% sowieso, man verliert auch von den anderen 50% noch viele groÃŸe Pots. Damit hat A-Q gegen unserer erste Gruppe eine Gewinnrate von unter 0%, also eine negative Gewinnerwartung (-EV).&lt;/p&gt; &lt;p&gt;2. HÃ¤nde, die A-Q dominiert: A-J, K-Q, A-T, Q-J&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Diese HÃ¤nde stehen Ã¤hnlich zu A-Q wie A-Q zu A-K. Wir dominieren jede einzelne davon. Der Unterschied ist, dass diese HÃ¤nde schwÃ¤cher sind und deshalb hÃ¤ufiger vor dem Flop gefoldet werden bzw. seltener groÃŸe Bets bezahlen. Wir gewinnen daher weniger Geld gegen jede dieser HÃ¤nde, als wir gegen A-K verlieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Insgesamt jedoch wiegt der Profit gegen all diese HÃ¤nde den Verlust gegen A-K auf. Damit haben wir gegen diese Handgruppe eine positive Gewinnerwartung (+EV).&lt;/p&gt; &lt;p&gt;3. Coin Flips: JJ-22&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Obwohl 77-22 keine Top 20 HÃ¤nde sind, kann es durchaus Sinn machen, sich damit in einem Cash Game viele Flops anzusehen. Deshalb werden viele Spieler einen Raise damit bezahlen. Auf dem Flop erwarten uns damit folgende Szenarien (abgesehen von den seltenen Situationen, in denen Flushs oder Striaghts gegen Full Houses verlieren):&lt;/p&gt; Niemand trifft den Flop.Wir floppen Top Pair.Der Egner trifft sein Set, wir verpassen den Flop.Wir treffen Top Paar oder besser, der Gegner trifft das Set. &lt;p&gt;Verpassen beide Spieler den Flop, schÃ¤tze ich die Gewinnrate auf 50%. In der HÃ¤lfte der FÃ¤lle hat der Gegner ein niedriges Paar, dass er folden wird, in der anderen HÃ¤lfte nicht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-gus-hansen-19759.jpg&quot; alt=&quot;Gus Hansen&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Jemand, der spielt wie Gus Hansen, kann alles Erlernte in Frage stellen.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Treffen wir Top Pair und der Gegner verfehlt, wird er folden. Die FÃ¤lle, in denen der Gegner das Set trifft, und die, in denen er verfehlt, halten sich auf lange Sicht in etwa die Waage.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Trifft der Gegner aber das Set und wir nichts, dann folden wir.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Treffen wir Top Pair und der Gegner sein Set, verlieren wir eine signifikante Menge Geld.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Insgesamt werden wir auf lange Sicht gegen diese HÃ¤nde deutlich verlieren. Es gibt kein Szenario, in dem wir dauerhaft groÃŸe Pots gewinnen, aber es gibt eines, in dem wir sie verlieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Treffen wir eine Straight gegen ein Set, gewinnen wir einen groÃŸen Pot, aber diese Gewinne werden wiederum durch die Verluste aufgewogen, die wir erleiden, wenn das Board sich pairt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;4. Rags&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Schwache HÃ¤nde werden praktisch immer folden und geben uns damit fast 100% Gewinnrate, allerdings bedeutet das nur sehr wenig Geld.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ergebnisse&lt;/p&gt; HÃ¤nde, die A-Q dominieren: -EV (mittelmÃ¤ÃŸige Verluste)HÃ¤nde, die A-Q dominiert: +EV (mittelmÃ¤ÃŸige Gewinne)Coin Flips: -EV (groÃŸe Verluste)Rags: +EV (sehr kleine Gewinne) &lt;p&gt;In jedem der Szenarien zeigen die Berechnungen, wie A-Q auf lange Sicht groÃŸe Verluste erspielen kann. Man hat keinerlei Kontrolle darÃ¼ber, wie und mit welchen HÃ¤nden die Gegner antreten, und damit werden wir mit A-Q in eine Reihe von -EV-Situationen gezwungen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der letzte Aspekt, auf den wir hier noch eingehen mÃ¼ssen, ist der Flush. Treffen wir mit A-Q einen Flush, so ist es der bestmÃ¶gliche. Kleine Pots, die wir damit gewinnen, werden durch die kleinen Verluste aufgewogen, die wir erleiden, wenn wir mit Flush Draw fortsetzen, dieser aber nicht ankommt (bei entsprechenden Odds). Bekommen wir den Flush, kÃ¶nnen wir zwischen sehr kleinen und sehr groÃŸen Pots alles gewinnen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie in der Lage sind, schwierige Situationen zu vermeiden, und nur dann mit A-Q spielen, wenn es sich wirklich anbietet, kÃ¶nnen sie mit dieser Top 5% Hand klare Gewinne einfahren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im dritten und letzten Teil gehe ich auf verschiedene Spielweisen von A-Q ein. Letztlich nutzt Ihnen ja alles nichts, was Sie hier lesen, wenn Sie nicht wissen, wie man es in der Praxis umsetzt.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 30 Sep 2010 13:13:08 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/problematische-starthande-was-aq-wirklich-wert-ist-2</link>
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				<title>Problematische StarthÃ¤nde: A-Q, die schlimmstbeste Hand (1)</title>
				<description>&lt;p&gt;Daniel Negreanu nannte A-Q frÃ¼her auch gerne â€ž1,4&quot; - nach den 1,4 Mio. Dollar, die er mit dieser Hand schon verloren hat.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dies ist fÃ¼r sich genommen die gefÃ¤hrlichste Hand in Poker. Es ist eine der zehn besten StarthÃ¤nde, aber es ist keine Premiumhand. Lassen Sie uns das zunÃ¤chst klarstellen, bevor wir fortfahren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hier die Aufstellung der zehn besten HÃ¤nde fÃ¼r Full-Ting-Tische nach Ansicht von zwei Pokerprominenten, die es wissen mÃ¼ssen:&lt;/p&gt;  Phil   HellmuthÂ Â Â Â Â Â Â Â  &lt;br /&gt; Mike CaroÂ Â Â Â Â Â Â  &lt;br /&gt; 1. A-A A-A 2. K-K K-K 3. Q-Q Q-Q 4. A-K   suited J-J 5. J-J A-K   suited 6. T-T A-Q suited 7. 9-9 T-T 8. 8-8 A-K offsuit 9. A-Q   suited K-Q   suited 10. 7-7 A-J suited &lt;p&gt;Hellmuths Aufstellung basiert auf einer Kombination von Wahrscheinlichkeiten, Erfahrung und GefÃ¼hl, Caros ausschlieÃŸlich auf Mathematik. Von Caro gibt es drei verschiedene Hand-Hitparaden: eine fÃ¼r Full-Ring, eine fÃ¼r Heads-up und eine allgemeine, die quasi eine AnnÃ¤herung der beiden Listen darstellt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-phil-hellmuth-19614.jpg&quot; alt=&quot;Phil Hellmuth&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wahrscheinlichkeiten, Erfahrung und GefÃ¼hl.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Listen besteht fÃ¼r uns darin, wo jeweils die Hand A-Q platziert wurde. Aus mathematischer Sicht sollte die Hand auf Platz 6 stehen. Es sind die Probleme, die A-Q so hÃ¤ufig verursacht, die Hellmuth dazu veranlasst haben, sie nur auf Platz 9 zu setzen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zu den PremiumhÃ¤nden zÃ¤hlen wir nur die ersten fÃ¼nf in beiden obigen Tabellen. Die Reihenfolge unterscheidet sich dort zwar, aber es handelt sich um dieselben HÃ¤nde.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wie man diese HÃ¤nde vor dem Flop spielt, behandeln wir in einem anderen Artikel in dieser Rubrik: &lt;a href=&#039;/holdem-vor-dem-flop-fuer-anfanger&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Hold&#039;em vor dem Flop fÃ¼r AnfÃ¤nger&lt;/a&gt;. Sollten Sie zu den AnfÃ¤ngern in diesem Spiel zÃ¤hlen, beginnen Sie Ihre LektÃ¼re dort.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sollten Sie hier weiterlesen, gehe ich von nun an davon aus, dass Sie ein fortgeschrittener Spieler mit solidem Grundwissen sind, der in der Lage ist, andere Spieler zu lesen und trickreiche SpielzÃ¼ge anzuwenden, und dass Sie in der Lage sind, marginale HÃ¤nde aus mittlerer Position zu spielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Kategorie A-Q&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Egal,m in welcher Tabelle Sie nachsehen, A-Q wird immer unter den besten zehn HÃ¤nden zu finden sein. Als erste mÃ¼ssen wir daher akzeptieren, dass A-Q suited keine Top-10-Hand ist, allerdings eine Top-20-Hand.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man nach Lehrbuch spielt und sich nach Tabellen richtet, spielt man Ass-Dame suited (A-Qs) niemals aus frÃ¼her Position, und in mittlerer bis spÃ¤ter Position nur, wenn bisher nicht erhÃ¶ht wurde.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Als Top-20-Hand gehÃ¶ren sowohl A-Qs als auch A-Qo zu den besten 10% aller StarthÃ¤nde. Von allen mÃ¶glichen StarthÃ¤nden sind aus statistischer Sicht nur 5,85% genauso stark wie bzw. stÃ¤rker als A-Q. A-Qs wird nur von 3,77% aller HÃ¤nde geschlagen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Insgesamt schlagen 4,81% aller HÃ¤nde A-Q. Wir verwenden im folgenden 5% als aufgerundeten NÃ¤herungswert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Was Pokermathematik angeht, so mÃ¼ssen die Werte, mit denen wir arbeiten, grundsÃ¤tzlich nur NÃ¤herungswerte sein. Wenn wir auf ein oder zwei Prozent genau sind, reicht das vÃ¶llig aus.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Solange unsere Entscheidungen einen &lt;a href=&#039;/gewinnerwartung-expected-value&#039;  class=&#039;&#039;&gt;positiven Erwartungswert&lt;/a&gt; haben, ist der exakte Wert nicht wichtig. Ob wir jetzt 64% oder 65% Gewinnchance haben, ist irrelevant fÃ¼r die Art, wie man die Hand spielen muss.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Raise oder nicht Raise?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wer ABC-Poker spielt, nimmt sowieso nur die besten 20 HÃ¤nde auf. Damit sind nach Lehrbuch nicht ganz 10% aller HÃ¤nde Ã¼berhaupt spielbar.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im Durchschnitt sollte man eine Hand pro Orbit spielen. Das sind in einer Live-Partie ungefÃ¤hr drei HÃ¤nde pro Stunde. Online sind es wegen der hÃ¶heren Geschwindigkeit etwa drei Mal so viele pro Tisch.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn nur 5% aller HÃ¤nde besser sind als unser A-Q, sollten wir damit die Equity auf unserer Seite haben. Mit der grÃ¶ÃŸten Equity lautet das Motto: Raise. Es gilt, den Pot aufzubauen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn nur 10% aller HÃ¤nde spielbar sind, und diese gehÃ¶rt zu den HÃ¤nden mittlerer StÃ¤rke, sollte man sie spielen, und zwar mit Vollgas.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-mike-caro-2584.jpg&quot; alt=&quot;Mike Caro&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Meine Damen und Herren - Mike Caro!&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Leider funktioniert Poker nicht so geradlinig. Die Dinge sind selten so einfach.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein gutes Beispiel dafÃ¼r habe ich aus Mike Caros Buch Caros Most Profitable Hold&#039;em Advice. Ich habe es vor vielen Jahren gelesen, als Texas Hold&#039;em noch lÃ¤ngst nicht so gut untersucht war und relativ wenig wissenschaftliche Kenntnisse bestanden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Damals glaubten viele Spieler, dass die beste Starthand J-T suited sei. Es sind die hÃ¶chsten Suited Connectors mit vollem StraightpotenzialÂ  nach oben und unten, im Gegensatz z. B. zu Q-J.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Betrachten wir A-Q nur danach, wie die Hand statistisch gesehen ausfÃ¤llt, tun wir ihr meiner Meinung nach etwas unrecht. Wir wÃ¼rden praktisch mit Halbwahrheiten arbeiten und ein paar wichtige Aspekte auslassen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Wahrheit ist einfach: A-Q gewinnt nicht in 95% der FÃ¤lle.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In der nÃ¤chsten Folge untersuchen wir A-Q nÃ¤her und befassen uns mit der tatsÃ¤chlichen StÃ¤rke der Hand. Im dritten und letzten Teil widmen wir uns der besten Spielweise mit A-Q.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 23 Sep 2010 16:46:53 -0500</pubDate>
				
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				<title>Problematische StarthÃ¤nde: Pocket Buben (3) - Post-Flop-Strategie</title>
				<description>&lt;p&gt;Zu den grundlegenden Konzepten von Poker gehÃ¶rt es, &lt;a href=&#039;/starke-hand-kleiner-pot-teil-2-die-mittlere-hand&#039;  class=&#039;&#039;&gt;prinzipiell nicht mit der mittleren HandÂ  - z. B. dem mittleren Paar - zu setzen&lt;/a&gt;. Kurz gesagt ist es so: Wenn man mit einer mittelmÃ¤ÃŸigen Hand setzt, wird man nie von einer schlechteren Hand bezahlt, aber immer von einer besseren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Deshalb: Lassen Sie es. Das ist ein Prinzip - eine Pokertheorie. Dahinter steckt das VerstÃ¤ndnis der â€žweit vorn oder weit hinten&quot;-Philosophie.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;J-J ist ein hervorragendes Beispiel fÃ¼r eine so genannte mittlere Hand. Wenn sie sich auf dem Flop nicht verbessert, bleibt sie eine mittlere Hand. Trifft ein Gegner den Flop besser, wird daraus schnell eine Bottom-Pair-Hand, und damit wird aus JJ nicht mehr als ein Bluff.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In einer solchen Situation hat J-J keinen hÃ¶heren Wert mehr als 2-3. Zu unserem GlÃ
