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		<title>Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</title>
		<link>http://www.pokerzeit.com</link>
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		<description>Erfahrene Spieler und Redakteure erklären optimale Online Pokerstrategien, mit denen Anfänger und Fortgschrittene ihr Spiel verbessern können.</description>
		<language>en-us</language>
		
			<item>
				<title>Zehn weitere entscheidende Texas Hold&#039;em Moves: Float auf dem Flop</title>
				<description>&lt;p&gt;Feilen Sie diese Taktiken mit der nötigen Feinabstimmung aus, vergrößert sich Ihr Repertoire, mit dem Sie am Pokertisch arbeiten können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anschließend wissen Sie mehr darüber, wie Sie Ihre Gegner manipulieren können, und dadurch wandert das Geld fast automatisch in Ihre Taschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die zehn entscheidenden Texas Hold’em Moves (LINK) haben wir Ihnen bereits geliefert, und werden die Reihe nun mit zehn weiteren Spielzügen fortsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute geht es um den Float auf dem Flop. Dies ist ein Spielzug, mit dem Sie die gegnerischen Continuation Bets ausnutzen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Indem Sie auf dem Flop nur callen, bringen Sie sich in die perfekte Ausgangssituation, dem Gegner den Pot auf dem Turn zu stehlen, wenn er Schwäche zeigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Float ist ein Spielzug für Fortgeschrittene, der eine gute Kenntnis der Gegner voraussetzt. Haben Sie ihn aber erst einmal verstanden, sind Sie in der Lage, unabhängig von Ihren Karten nach dem Flop mehr Pots zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/player-with-chips.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-player-with-chips.JPG&quot; alt=&quot;player with chips&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Gute Spieler geben nicht nach jeder Conti-Bet auf - tun Sie es auch nicht!&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Was ist ein Float? Grundsätzlich bedeutet Floaten, auf dem Flop eine Bet zu callen, um sich den Pot nach einem gegnerischen Check auf dem Turn mit einer Bet zu schnappen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was bringt der Float? Mit dem Float auf dem Flop wollen Sie sich gegen übermäßige Continuation Bets verteidigen. Da Ihre Gegner meist mit einem breiten Spektrum von Händen eine Continuation Bet bringen, sollten Sie nicht jedes Mal aufgeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anstatt jedoch auf dem Flop einfach zu raisen, gibt Ihnen der Float die Möglichkeit, weitere Informationen auf dem Turn zu sammeln, ehe Sie zum Schlag ausholen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gegen wen kommt der Float zum Einsatz? Floaten sollten Sie nur tight-aggressive Spieler, die oft vor dem Flop raisen und danach eine Continuation Bet bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wann kommt der Float zum Einsatz? Sie sollten nur floaten, wenn Sie Position haben. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo kommt der Float zum Einsatz? Der Float ist ein kraftvoller Spielzug, der in allen Varianten von Texas Hold’em angewendet werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da Sie zur Umsetzung aber zwei Setzrunden brauchen, funktioniert er am besten in Partien mit großen Stacks.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die korrekte Anwendung des Float&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Float auf dem Flop ist ein Bluff. Um nicht unnötig Geld zu verschenken ist es daher wichtig, den Spielzug und seinen Hintergrund zu verstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Technisch gesehen floaten Sie nur, wenn Sie glauben, die schlechtere Hand als Ihr Gegner zu haben. Sehen Sie sich dagegen vorne, callen Sie auf dem Flop und bringen auf dem Turn eine Value Bet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da Sie also bluffen, benötigen Sie die richtigen Voraussetzungen, um optimale Erfolgschancen zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/tom-dwan5.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-tom-dwan5.JPG&quot; alt=&quot;tom dwan&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Für einen Float sollten Sie sich in Position befinden.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Hier die drei wichtigsten Faktoren, die Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie einen Float auf dem Flop mit anschließender Bet auf dem Turn in Erwägung ziehen.&lt;/p&gt;
Floaten Sie nur in Position.
Floaten Sie nur im Heads-Up.
Floaten Sie nur tight-aggressive Spieler, die häufig eine Continuation Bet bringen und bei      offensichtlicher gegnerischer Stärke aufgeben können. 
&lt;p&gt;Position ist bei einem Float wichtig, da Sie die zusätzlichen Informationen benötigen, die Ihnen Ihr Gegner auf dem Turn geben wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil Ihr Gegner sowohl mit guten als auch schwachen Händen eine Continuation Bet bringt, bekommen Sie durch einen Check seinerseits auf dem Turn einen weiteren Hinweis, dass er nichts hat. Setzt er stattdessen, müssen Sie Ihren Plan überprüfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem ist ein Float mit anschließender Bet auf dem Turn nur ratsam, wenn Sie sich im Heads-Up befinden. Mehr Spieler bedeuten mehr Variablen und eine niedrigere Wahrscheinlichkeit für einen erfolgreichen Bluff.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Floaten geht es darum, dem Gegner eine Geschichte zu erzählen, innerhalb derer Sie auf dem Flop callen, weil Sie eine gute Hand haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem Pot mit mehreren Spielern sagt Ihr Call auf dem Flop nicht so viel aus, wodurch Ihre Geschichte unglaubwürdiger wird, wenn Sie auf dem Turn setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tipp für Fortgeschrittene&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durchkreuzt Ihr Gegner Ihren Plan, indem er auf dem Turn setzt, ist noch nicht alles verloren. Viele aggressive Spieler geben auf dem Turn noch nicht auf, sondern bringen mit einem Bluff eine zweite Salve, um Sie aus der Hand zu drängen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Glauben Sie, es mit einem starken und sehr aggressiven Spieler zu tun zu haben, sollten Sie einen Raise auf dem Turn in Betracht ziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Call auf dem Flop gefolgt von einem Raise auf dem Turn ist eine extrem starke Setzfolge, nach der ein guter Spieler schwächere Hände in der Regel rasch foldet.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/chips3.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-chips3.JPG&quot; alt=&quot;chips3&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Float funktionieren am besten gegen TAGs.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Dieser Spielzug ist für Fortgeschrittene und sollte nur angewendet werden, wenn Sie Ihren Gegner und dessen Verhalten gut kennen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Floaten Sie nur tight-aggressive Spieler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Position und ein einzelner Gegner sind wichtige Faktoren, aber vieles hängt auch vom Spielertyp ab, wenn Sie einen Float in Erwägung ziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Floaten funktioniert aus offensichtlichen Gründen nicht gegen Spieler, die nur mit sehr starken Händen vor dem Flop raisen und eine Continuation Bet bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genauso wenig funktioniert Floaten gegen loose-passive Spieler, die auf dem Turn häufig mit schwächeren Händen Ihre Bet callen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Halten Sie daher nach tight-aggressiven Spielern Ausschau, die vor dem Flop oft raisen und danach meist mit einer Continuation Bet fortsetzen. Diese Spieler haben oft Schrott und checkfolden auf dem Turn nach einer Bet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings ist es gegen starke, hyper-aggressive Spieler viel schwieriger, erfolgreich zu floaten. Versuchen Sie sich auf Spieler zu konzentrieren, die eine Continuation Bet bringen, auf dem Turn aber ohne starke Hand aufgeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Float auf dem Flop in der Praxis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sind Sie von der Effektivität des Float auf dem Flop gefolgt von einer Bet auf dem Turn immer noch nicht überzeugt, sollten Sie sich ansehen, wie dies Phil Ivey auf seine einzigartige Weise tut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im folgenden Video bricht Ivey eine unserer goldenen Regeln des Float und führt diesen in einem Pot mit mehreren Spielern nicht nur einmal, sondern sogar zweimal aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ivey callt mit einer Sieben als höchste Karte zwei hohe Bets, um Patrik Antonius nach dessen Check auf dem River den Pot abzunehmen. Diese Hand hat nicht einmal annähernd etwas mit der simplen Formel zu tun, die wir oben beschrieben haben, daher sollten Sie diese Vorgehensweise eher als Fernziel ansehen.&lt;/p&gt;


&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Mi, 05 Jun 2013 15:42:17 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/zehn-weitere-entscheidende-texas-holdem-moves-1-der-float</link>
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					<comments>http://www.pokerzeit.com/zehn-weitere-entscheidende-texas-holdem-moves-1-der-float#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Alles über Reverse Implied Odds </title>
				<description>&lt;p&gt;Haben Sie eine mäßige Hand, mit der Sie den Showdown erreichen wollen, können die „Reverse Implied Odds“ dieser folgenden Setzrunden dazu führen, dass Sie eine Menge Geld verlieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach Ihrem Call auf dem Flop müssen Turn und River immer noch gespielt werden, und Ihr Gegner entscheidet sich womöglich, in einer oder beiden Setzrunden erneut anzuspielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese zukünftigen Setzrunden können mithilfe der Implied Odds und der Reverse Implied Odds beurteilt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einem Draw profitieren Sie von den Einsätzen in späteren Setzrunden. Vielleicht bekommen Sie nicht die ausreichenden direkten Pot Odds für Ihren Call, doch durch die Implied Odds der beiden verbleibenden Setzrunden wird der Call profitabel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Reverse Implied Odds funktionieren genau umgekehrt. Nehmen wir zum Beispiel an, Sie haben eine gute, aber nicht überragende Hand, die sich kaum noch verbessern kann. Konfrontiert sind Sie mit einem Gegner, der entweder eine bereits bessere Hand hat oder diese mit recht hoher Wahrscheinlichkeit bis zum Ende noch entscheidend verbessert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese anstehenden Setzrunden können Sie am Ende eine Menge Geld kosten.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Das Problem mit dominierten Händen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;So hilfreich die Implied Odds bei Suited Connectors und niedrigen Paaren sind, so unerfreulich sind sie mit potentiell dominierten Händen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Treffen Sie mit Ihrer dominierten Hand den Flop, sieht sie zunächst gut aus. Womöglich haben Sie die beste Hand, doch am Ende kann es Sie mehr kosten, dies herauszufinden, als Sie hofften.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/mike-caro-2424.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-mike-caro-2424.jpg&quot; alt=&quot;mike caro 2424&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Mike Caro kennt die Odds, verlässt sich aber noch mehr auf Psychologie.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Schauen wir uns dazu ein Beispiel an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie spielen im Internet mit Blinds von $1/$2 an einem Sechsertisch, die effektiven Stacks betragen $200. Ein aggressiver TAG raist vom Button auf 8 $ und Sie bezahlen im Big Blind mit K&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem Flop kommen &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-3s&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Kc&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-4d&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; Sie checken, Ihr Gegner setzt $13 und Sie callen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie haben Top Pair mit einem guten Kicker. Ihre Hand könnte momentan durchaus die beste sein, und wenn Ihr Gegner mit $13 All-In wäre, hätten Sie den einfachsten Call der Welt. Aber die Hand ist nicht vorbei …&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem Turn kommt die 5&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Ihr Gegner setzt $30 und Sie callen wieder. War Ihre Hand auf dem Flop die beste, hat sich daran nicht geändert – aus diesem Grund callen Sie erneut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem River kommt die 5&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;. Ihr Gegner setzt $55 und Sie callen wieder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie meinen, dass Sie zu gute Pot Odds für einen Call bekommen und Ihr Gegner auch bluffen könnte. Auf diese Weise überreden Sie sich zu einem Call.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihr Gegner zeigt A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; und bekommt die $197 im Pot.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie Sie sehen, rannten Sie mit Ihrer Hand in das Problem der Reverse Implied Odds. Unglücklicherweise gab es nach dem Flop noch zwei weitere Setzrunden und Ihr cleverer Gegner machte von seinem Recht Gebrauch, in jeder anzuspielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da Ihr Gegner Position hat, kann er in späteren Setzrunden unter Umständen zurückstecken, wenn er sich als geschlagen betrachtet. Liegen Sie richtig, gewinnen Sie deshalb nur einen kleinen Pot, verlieren aber einen richtig großen, wenn Sie falsch liegen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Gute, aber nicht überragende Hände auf gefährlichen Boards&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein anderes Problem können Sie mit einer Hand bekommen, die wenig Verbesserungschancen hat und vom Gegner bereits geschlagen wird oder mit recht hoher Wahrscheinlichkeit bis zum River überholt wird.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/gus-hansen-15362.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-gus-hansen-15362.jpg&quot; alt=&quot;Gus Hansen&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wenn Gus Hansen so aussieht, ist er nicht verzweifelt, sondern rechnet.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel dafür ist ein schwaches Top Pair auf einem extrem drawlastigen Board.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie in diesem Fall:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie spielen im Internet mit Blinds von $1/$2 an einem Sechsertisch, die effektiven Stacks betragen $400. Sie haben im Big Blind mit A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Spieler in später Position raist auf 6 $ und Sie reraisen auf 20 $. Er callt und der Flop bringt &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-Jh&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Th&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-9c&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie setzen $30 und er raist auf $65.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was sollen Sie tun? Ihre Hand könnte momentan zwar die beste sein, aber das Board ermöglicht viele Draws. Raist Ihr Gegner mit einem Semi-Bluff, müssen Sie Ihren gesamten Stack riskieren, um die Wahrheit herauszufinden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch in diesem Fall könnten Sie problemlos callen, wenn Ihr Gegner All-In wäre, da Sie ohne weitere Investitionen den Showdown sehen könnten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Fall funktioniert dies aber nicht. Sie haben effektive Stacks mit 200 BB und wenn Sie jetzt callen, folgen auf dem Turn oder/und River womöglich weitere Bets.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was können Sie also tun? Die Hälfte des Kartenstapels enthält gefährliche Karten und es wird fast nie eine sichere Fortsetzung nach einem Call geben.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/viktor-blom-33868.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-viktor-blom-33868.jpg&quot; alt=&quot;Viktor Blom&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Viktor Blom stellt seine Gegner gerne vor die All-in oder Fold Entscheidung.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Damit bleiben als Optionen nur All-In oder Fold übrig. Da Sie bei einem All-In nie von einer schlechteren Hand gecallt werden, fahren Sie besser, wenn Sie nach dem gegnerischen Raise auf dem Flop direkt folden.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Ihr Umgang mit Reverse Implied Odds &lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nach diesen beiden Beispielen dürfte klar sein, warum Situationen mit Reverse Implied Odds Ihrem Erfolg beim Poker definitiv abträglich sind. Da Sie aber nicht komplett vermieden werden können, ist es am besten, Sie zu erkennen und sich in großen Pots nicht allzu sehr darin verwickeln zu lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn jede Spielweise in einer Situation mit Reverse Implied Odds ätzend ist, ist die sicherste Methode in der Regel diejenige, die am wenigsten unangenehm ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die sichere Variante, sprich ein Fold in Situationen mit schlechten Reverse Implied Odds, spart Ihnen auf Dauer mehr Geld als Sie gewinnen können, wenn Sie callen und richtig liegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Halten Sie nach Situationen Ausschau, in denen Ihre passable Hand sich kaum noch verbessert und Sie mit einem Gegner konfrontiert sind, der entweder die bessere Hand hat oder sich bis zum River entscheidend verbessert, und gehen Sie diesen aus dem Weg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihrer Gewinnrate wird dies sehr gut tun.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Weitere Artikel von Daniel Skolovy:&lt;/h2&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/gewinnerwartung-expected-value&quot;&gt;Expected Value&lt;/a&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/no-limit-holdem-cash-game-strategie/sechs-wege-einen-tagfisch-zuschlagen-und-keiner-zu-werden&quot;&gt;Sechs Wege, einen TAG-Fisch zu schlagen (und keiner zu werden)&lt;/a&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cash-game-no-limit-holdem/hande-mit-showdown-value-richtig-spielen&quot;&gt;Hände mit Showdown Value richtig spielen&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Mi, 15 Mai 2013 08:57:39 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/alles-uber-reverse-implied-odds</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Die letzte Stunde</title>
				<description>&lt;p&gt;Natürlich ist die letzte Stunde einer Pokersession weniger allumfassend und sicher weniger dramatisch als in einem Science-Fiction-Roman oder einem Film über das Ende der Welt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Spieler haben allerdings keine Vorstellung davon, wie gefährlich diese letzte Stunde sein kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr Fehler und mehr Kummer, als man sich vorstellen kann&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In all den Jahren habe ich in diesen letzten etwa 60 Minuten mehr Fehler, größere Verluste und schlimmeren Kummer erlebt, als Sie sich vorstellen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dafür gibt es psychologische Gründe, und wenn wir diese verstehen, können wir solchen Vorfällen künftig vorbeugen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hoffe, Sie haben das “Wir” im letzten Satz bemerkt, das dort steht, weil ich mich selbst der Kategorie derer zurechne, die es in den letzten Runden vor der Auszahlung immer wieder vergurken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist übrigens kein typischer Strategieartikel, aber das Thema dennoch tief strategisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Halten Sie sich an meinen Rat, wird sich dies in der Zukunft bezahlt machen. Genauso, als ob Ihnen jemand ins Ohr flüstert: „Schmeiß diese blöden Buben weg, nachdem Du geraist wurdest und der Big Blind noch einen obendrauf gesetzt hat.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Worin sich die letzte Stunde vom Rest unterscheidet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die letzte Stunde einer Pokersession unterscheidet sich schlicht deswegen von allen anderen, weil wir uns mit besonderer Präzision um den Zustand unserer Bankroll Gedanken machen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/wsop-main-event-2011-final-table-money.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage320180-wsop-main-event-2011-final-table-money.JPG&quot; alt=&quot;wsop main event 2011 final table money&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;In der letzten Stunde geht es um richtig viel Geld.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Uns wird akut bewusst, wie weit wir hinten bzw. vorne sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich beachten wir ständig unsere Stacks, doch wenn die Zeit schwindet, fügen wir diesen noch eine mentale Fußnote hinzu:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Hm, ich bin X Kokosnüsse (oder worum Sie sonst spielen) vorne/hinten und habe nur noch ungefähr eine Stunde Zeit, etwas dagegen zu unternehmen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für dieses „etwas“ gibt es viele Varianten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liegen wir hinten, denken wir darüber nach, wie wir an diesem Abend noch aus den Miesen herauskommen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liegen wir vorne, denken wir darüber nach, wie wir im Plus bleiben und einen Gewinn einfahren können oder mit einem Monster eine unvergessliche Session erreichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich gibt es noch weitere Varianten, wie zum Beispiel der Typ, der weiß, dass er noch 18 Chips gewinnen muss, um einen Chiptray zu füllen. Oder der Typ, der auf jeden Fall mindestens 500 Dollar Plus haben will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In allen Fällen haben Sie ein Problem und laufen Gefahr, dumme Entscheidungen zu treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Überlegen Sie, ob Ihnen diese Szenarien nicht allzu vertraut vorkommen:&lt;/p&gt;
1. Sie sind im Small Blind, liegen zwei Buy-Ins hinten und kochen innerlich. In einer halben Stunde sind Sie mit Ihrem Kumpel verabredet. Dann raist ein tight-aggressiver Spieler auf 4 Big Blinds. Alle anderen folden und Sie denken: „Hm, 76o ist die ideale Hand, um es diesem Idioten zu zeigen …“
2. Sie sind drei Buy-Ins im Minus. Ihr innerer Motor läuft auf Hochtouren. In UTG nehmen Sie ein Paar Buben auf. Sie raisen, ein tighter Spieler in mittlerer Position reraist und der Button geht All-In und Sie … hm, hatten wir das nicht schon?
3. Sie haben an diesem Abend ein Plus von 20 BB. Nun sind Sie auf dem Button und ein Irrer raist auf 3 BB. Die nächsten sechs Spieler callen und Sie folden 98s, weil Sie auf keinen Fall in eine Hand verwickelt werden wollen, mit der Sie noch ins Minus rutschen können.
4. Sie haben bisher ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt. In mittlerer Position haben Sie ein Paar Fünfen. Alle Spieler vor Ihnen folden und Sie folden, obwohl Sie erkennen, dass die beiden nächsten Spieler limpen wollen.
&lt;p&gt;In diesen und vielen anderen Geschichten, an die Sie sich erinnern oder die Sie sich vorstellen können, haben Sie eine grauenhafte Entscheidung getroffen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/track-record.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage320180-track-record.jpg&quot; alt=&quot;track record&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Speichern Sie Ihre Ergebnisse.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Und jedes Mal hätten Sie die Hand fast sicher nicht so gespielt, wenn Sie sich nicht in der letzten Stunde befunden hätten.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den ersten beiden Geschichten forcierten Sie übertrieben Ihre Hand, in der unrealistischen Hoffnung, Sie könnten den Tag noch gut abschließen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den beiden letzten Fällen spielten Sie wie ein Weichei, weil Sie befürchteten, als Verlierer nach Hause zu gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie man diese Fallen umgeht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wie umgeht man diese Fallen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dafür gibt es viele Methoden, aber entscheidend ist ein Punkt: Beobachten Sie Ihre Resultate langfristig und kumuliert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Registrieren Sie nur Gewinne und Verluste in einzelnen Sessions, haben Sie keinen Gesamtüberblick.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies allerdings ist dumm, und so behalten Sie auch nicht den Überblick über Ihre privaten Finanzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Geschäftsmann könnten Sie so nicht überleben. Es gibt immer gute und schlechte Tage.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An einem Tag steigt der Börsenkurs um 200 Punkte und am nächsten fällt er um 150. Am Montag wird viel bestellt und am Dienstag wenig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Geschäft läuft im Sommer, geht im Winter aber zurück. Doch Sie rennen nicht wie ein Irrer in der Gegend herum, weil Sie meinen, jeden Tag Gewinn machen zu müssen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/barry-greenstein2.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-barry-greenstein2.JPG&quot; alt=&quot;Barry Greenstein&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Sind Sie insgesamt im Plus?&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Sie sehen die Sache langfristig. Wie hat sich der Markt im letzten Monat entwickelt? Haben ich im letzten Quartal oder Jahr einen Gewinn erwirtschaftet? &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben Sie in Ihrer bisherigen Laufbahn Plus gemacht?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So sollte Ihr Ansatz beim Poker aussehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie wollen wissen, ob Sie vorne oder hinten liegen, aber nicht heute oder diese Woche, sondern in den letzten Monaten oder Jahren, und im Idealfall in Ihrem gesamten Leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spielen Sie neun Stunden lang NLHE mit Blinds von 1$/2$ und sind 400 $ im Minus, sollten Sie nicht einmal daran denken, in dieser Session noch ausgeglichen abzuschneiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Betrachten Sie die Sache in einem größeren Zusammenhang. Liegen Sie in diesem Monat, in den letzten drei Monaten oder in diesem Jahr vorne bzw. hinten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Behalten Sie dauerhaft den Überblick, stellen Sie vielleicht fest, dass Sie selbst nach dem Verlust der besagten 400 Dollar noch leicht im Plus sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit gibt es auch keinen Grund, mit Gewalt ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen zu wollen. Das haben Sie bereits!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die gleiche Logik gilt, wenn Sie vorne liegen. Sind Sie 470 Dollar im Plus, müssen Sie nicht verrückt spielen, um mit weiteren 30 Dollar Ihren Chiptray füllen zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vergessen Sie das ganze Thema. Räumen Sie Ihre Chips einfach in den Tray und lassen Sie den Kassierer zählen, wie viel Geld Sie dafür bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ergibt Sinn und ist einfach zu begreifen. Oder?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun, einerseits ja, andererseits nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Weitere Artikel von Arthur S. Reber&lt;/h2&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-innere-stimme-intuition&quot;&gt;Die innere Stimme - nochmal was über Intuition&lt;/a&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/hirnfurz-und-zehner-regel&quot;&gt;Der Hirnfurz und die Zehner-Regel&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 03 Mai 2013 06:07:09 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/die-letzte-stunde-ist-diegefahrlichste-einer-poker-session</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/die-letzte-stunde-ist-diegefahrlichste-einer-poker-session</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/die-letzte-stunde-ist-diegefahrlichste-einer-poker-session#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Jared Tendler: Niemand kann immer seine beste Leistung abrufen</title>
				<description>&lt;p&gt;In diesem Artikel zeige ich den Grund und liefere realistische Schritte, um dauerhaft auf einem hohen Niveau spielen zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Immer die optimale Leistung abzurufen wirkt in der Theorie einfach, wenn man sich nur sein momentan bestes Spiel anschaut. Sie wissen, wie es ist, optimal zu spielen. Sie gewinnen mehr Geld, halten Ihr Spiel für sehr gut, verlassen den Tisch in guter Laune und nehmen weitere tolle Dinge an sich wahr, die unter der Rubrik großartiges Poker verbucht werden.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist durchaus begreiflich, dass Sie sich dies als permanenten Zustand wünschen. Das einzige Problem daran ist, dass der Wunsch, dies möge beim Poker so sein, dem Glauben an den Weihnachtsmann entspricht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Grund, warum Sie nicht immer die optimale Leistung abrufen können, liegt darin, dass „Ihr Bestes“ ein veränderliches Ziel ist, das permanent steigt. Werden Sie besser, bedeutet dies, dass Ihr Maximum an einem höheren Punkt liegt als zuvor. Mit anderen Worten wird Ihr momentan bestes Spiel zum zweitbesten Spiel, und Sie haben ein neues bestes Spiel geprägt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es dürfte klar sein, dass dieser Vorgang bei Ihrem Spiel schon (mehrfach) passiert ist. Denken Sie an Ihr bestes Spiel vor einem Jahr und vergleichen Sie es mit Ihrem besten Spiel von heute.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/chipstack-35621.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-chipstack-35621.jpg&quot; alt=&quot;Chipstack&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Gehen Sie nur weit genug zurück, stellen Sie fest, dass eine mäßige Leistung von heute besser ist als Ihr bestes Spiel damals. (Übrigens, wenn Sie Poker ernsthaft betreiben und dies nicht zutrifft, sollten Sie die Schritte im nächsten Abschnitt befolgen.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihr Spiel ist nicht statisch. Es wird permanent besser, auch wenn die Nuancen manchmal so fein sein können, dass man sie kaum erkennt. Sobald Sie Ihre optimale Leistung abrufen, gibt es eine neue Messlatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim ersten Mal, bei dem Sie gut spielen, ist es oft schwer zu sagen, warum dies geschah. Können Sie nicht erklären, warum Sie so gut spielten, wird es schwer, dies zu wiederholen. Noch witziger ist, dass Sie noch besser spielen können, wenn Sie erklären können, warum Sie so gut spielten.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Wie man permanent seine beste Leistung abruft&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Zwar ist es unmöglich, immer die optimale Leistung abzurufen, aber man kann dauerhaft auf einem sehr hohen Niveau spielen, wenn man die entsprechende Arbeit investiert. Die meisten Pokerspieler sind nicht bereit, diese zusätzlichen Schritte zu bewältigen, und träumen lieber davon, wie eine so gute, dauerhaft erbrachte Leistung aussieht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier einige Tipps, wie Sie Ihre optimale Leistung abrufen können:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Verhindern Sie schlechte Leistungen. Bei jeder Session sollte Ihr höchstes Ziel darin bestehen, schlechte Leistungen zu vermeiden. Jedes Mal, wenn Sie aus welchem Grund auch immer einen offensichtlichen Fehler begehen, verfestigen Sie Ihr schlechtes Spiel. Gleichzeitig versäumen Sie, den Fehler zu beheben und sich dadurch zu verbessern. Das führt dazu, dass dieser eher wieder passiert und Sie Ihre optimale Leistung vermutlich nicht werden zeigen können. Stattdessen wird es immer einfacher, Ihre optimale Leistung zu zeigen, wenn Sie schwache Leistungen vermeiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. Verhindern Sie schlechte mentale Leistungen. Die mentale Seite Ihrer groben Fehler beim Poker muss ausgeräumt werden, damit Sie die schlechten Leistungen an sich beheben können. Mentale Probleme wie Tilt, Ängstlichkeit, Langeweile, Ablenkung, Motivationsprobleme und Mangel an Selbstvertrauen führen oft zu schwachem Spiel. Wollen Sie dauerhaft das Optimum zeigen, müssen diese Probleme gelöst werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3. Selbsteinschätzung. Arbeiten Sie das gesamte Spektrum Ihres Spiels aus, von der besten Leistung bis zur schwachen. Beginnen Sie damit, alle Fehler aufzulisten, die Sie momentan bei Ihren schwächsten Leistungen begehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann listen Sie alle Fehler auf, die am nächstschlechtesten sind, und räumen diese aus, bis Sie bei Ihrer derzeit optimalen Leistung angekommen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;4. Schnelle Erholung. Dauerhaft optimale Leistungen erfordern schnelle Erholung, nachdem man sich mäßige bis schlechte Leistungen erlaubt hat. Kennen Sie Ihr Leistungsspektrum, merken Sie leichter, wenn Ihr Spiel schwächer wird, und können dadurch schneller zur optimalen Leistung zurückkehren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;5. Seien Sie bereit. Poker auf dauerhaft hohem Niveau kommt nicht ohne Weiteres zustande. Alle großen Pokerspieler und Sportler sind bereit, hohes Niveau zu zeigen. Haben Sie keine Aufwärmroutine, besteht eine einfache Methode darin, sich Hände aus dem gesamten Leistungsspektrum anzusehen. Auf diese Weise wissen Sie konkret, wie man auf hohem Niveau spielt und können schwache Leistungen besser bekämpfen, wenn diese auftreten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;6. Beobachtung der Fortschritte. Ihre Fortschritte können Sie gut verfolgen, indem Sie sich ein Tagebuch anlegen, wo Sie nach jeder Session oder jedem Turnier die Qualität Ihres Spiel neu bewerten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dadurch erhöhen Sie nicht nur Ihre Spielstärke, wenn Sie merken, dass Ihre Leistungen abrutschen, sondern konzentrieren sich auch mehr darauf, was für gutes Poker notwendig ist, anstatt auf Resultate zu schauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es mag merkwürdig klingen, sich hauptsächlich darauf zu konzentrieren, schwache Leistungen zu verhindern, um öfter sein bestes Poker zu zeigen. Wie auch immer, Sie rufen automatisch öfter Ihre beste Leistung ab, wenn Ihre Schwachstellen seltener auftreten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je öfter Sie Ihre beste Leistung bringen, desto einfacher ist es, Ihr Spiel auf eine höhere Stufe zu befördern. &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Verwandte Artikel&lt;/h2&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/problematische-starthande-asskonig-1-die-beste-drawing-hand&quot;&gt;Problematische Starthände - A-K&lt;/a&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-fr-nichtdummies-teil-1-spielen-sie-weniger-hande&quot;&gt;Poker - Nichts für Dummies Teil 1: Spielen Sie weniger Hände!&lt;/a&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Mi, 10 Apr 2013 06:30:03 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/jared-tendler-niemand-kann-immer-seine-beste-leistung-abrufen</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/jared-tendler-niemand-kann-immer-seine-beste-leistung-abrufen</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/jared-tendler-niemand-kann-immer-seine-beste-leistung-abrufen#comments</comments>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>10 entscheidende Texas Hold’em Moves: Falsche Botschaften</title>
				<description>&lt;p&gt;In dieser zehnteiligen &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/anfaenger&quot;&gt;Serie für Anfänger und Fortgeschrittene&lt;/a&gt; zeigen wir Ihnen, wie Sie diese mächtigen Moves richtig einsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute erklären wir Ihnen, wie man seinem Gegner falsche Botschaften übermittelt. Auf diese Weise können Sie Ihre Gegner auf die falsche Fährte locken und ihnen die richtige Entscheidung deutlich erschweren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beherrschen Sie es, falsche Botschaften auszusenden, gelingt es Ihnen womöglich, Ihre Gegner mit der besten Hand zum Folden zu bringen oder zum All-In zu bewegen, wenn sie geschlagen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Englischen spricht man in einem solchen Fall von „Reverse Tells“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ist mit falschen Botschaften gemeint? Es geht darum, dem Gegner mit einer bewussten Mimik, Gestik oder Aktion eine Fehlinformation über Ihre Hand zu übermitteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum bringen Sie falsche Botschaften zum Einsatz? Pokerspieler achten auf viele verschiedene mimische oder gestische Ausdrücke. Indem Sie diese in den richtigen Situationen vorspiegeln, können Sie den gegnerischen Gedankengang beeinflussen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In welcher Situation kommen falsche Botschaften zum Einsatz? Um eine falsche Botschaft erfolgreich zu übermitteln, brauchen Sie einen aufmerksamen Gegner. Dieser Move funktioniert also gegen erfahrene und gute Spieler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wann kommen falsche Botschaften zum Einsatz? Am häufigsten bei einem hohen Einsatz oder Raise, wenn Ihr Gegner überlegt, ob er callen oder folden soll.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Falsche Botschaften für Anfänger&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Essenz einer falschen Botschaft besteht darin, die gegnerische Reaktion durch eine Fehlinformation zu beeinflussen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/daniel-negreanu-19665.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-daniel-negreanu-19665.jpg&quot; alt=&quot;Daniel Negreanu&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wer gut im Erkennen von Tells ist, ist anfällig für Reverse Tells.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wissen Sie zum Beispiel, dass Ihr Gegner Joe Navarros Buch “Read ‘Em and Reap“ gelesen hat, können Sie aus dessen Vorwissen über verräterische Signale beim Poker Kapital schlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Navarro meint, dass Pokerspieler mit einer starken Hand näher an ihre Karten und Chips heranrücken, bzw. sich mit einer schwachen Hand davon entfernen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim nächsten Mal, wenn Sie mit einem Bluff All-In gehen und Ihr Gegner offensichtlich vor einer schwere Entscheidung steht, sollten Sie sich deshalb nach vorne lehnen und sich so auf Ihre Karten zubewegen, als wären Sie Ihre zwei besten Freunde.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Falsche Botschaften für Fortgeschrittene&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Auf der nächsten Stufe falscher Botschaften geht es darum, Ihre Gegner während einer ganzen Session oder mehreren Sessions in die Irre zu führen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sorgen Sie zunächst dafür, dass die anderen Spieler ein bestimmtes Verhaltensmuster bei Ihnen wahrnehmen, können Sie dies später ausnutzen, um einen Fehler zu provozieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir zum Beispiel an, dass Sie jedes Mal, wenn Sie mit einem Monster setzen oder raisen, das Gesprächsthema wechseln, als ob Sie Ihre Gegner von der Hand ablenken wollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Glauben Sie, Ihr Gegner hätte dies bemerkt, tun Sie dasselbe bei einem riesigen Bluff.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falsche Botschaften funktionieren nicht hundertprozentig, doch es gibt viele Momente beim Poker, in denen Spieler in einer schwierigen Situation zwischen Call und Fold hin- und hergerissen sind. Manchmal brauchen sie nur einen Schubs in die richtige Richtung.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die fünf wichtigsten falschen Botschaften&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Für jedes verräterische Signal gibt es eine schlichte Umkehrung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bedeutet das Signal in der Regel ein Monster, sollten Sie es immer einsetzen, wenn Sie bluffen, und Ihrem Gegner einen weiteren Grund für einen Fold liefern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bedeutet das Signal in der Regel einen Bluff, sollten Sie es einsetzen, wenn Sie mit den Nuts setzen oder raisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier die fünf wichtigsten Signale, die Sie umkehren können:&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/phil-hellmuth-looking-up.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-phil-hellmuth-looking-up.JPG&quot; alt=&quot;phil hellmuth looking up&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wer wegsieht, könnte bluffen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
Stark ist schwach, schwach ist stark: Die meisten Spieler glauben, dass ein      Gegner mit einer starken Hand meist Schwäche vorgaukelt, um den Gegner zu      verwirren.Das Gegenteil gilt für jemanden, der blufft. Selbstbewusst      gebrachte Bets, das Anstarren des Gegners oder forsch vorgetragene Worte      sind nur ein paar Methoden, Stärke vorzuspiegeln
Zittrige Hände bedeuten ein Monster: Viele Spieler, vor allem Anfänger, sind      mit einem Monster nervöser als mit einem Bluff. Aus diesem Grund denken      viele, dass eine Bet mit einer zittrigen Hand vermutlich auf die Nuts      verweist.
Angestrengtes Betrachten des Flops oder Wegschauen: Ähnlich wie bei dem Gedanken “Stark ist schwach, schwach ist stark“      verweist der Blick eines Spielers auf den Flop und anschließendes      Wegschauen darauf, dass ihm das Board gefällt und er versucht,      desinteressiert zu wirken. Betrachtet ein Spieler den Flop lange, bedeutet      dies in der Regel, dass er nichts getroffen hat
Blick auf die Chips: Wirft ein Spieler nach dem Flop einen raschen      Bick auf seine Chips, heißt dies meist, dass er irgendetwas getroffen hat
Sinnloses Gerede: Unterhält sich ein Spieler normalerweise sehr      gepflegt und fängt dann an, in einer teuren Hand Unsinn zu erzählen,      blufft er in der Regel.
&lt;h2&gt;Falsche Botschaften in der Praxis&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Glauben Sie immer noch nicht an die Kraft falscher Botschaften, sollten Sie sich diese Hand aus dem Main Event der WSOP 1998 anschauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der letzten Hand zwischen Scotty Nguyen und Kevin McBride liegt auf dem Board ein Full House mit drei Achten und zwei Neunen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nguyen hatte eine Neun und trieb McBride mit dem berühmten Zitat „Wenn du das callst, ist alles vorbei“ („If you call this, it’s gonna be all over, baby“) in den Call.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nguyen setzte auf das bekannte Signal, dass vorgebliche Stärke Schwäche bedeutet und umgekehrt. Mit einem Monster gab er Stärke vor und brachte McBride dazu zu glauben, er wolle den Pot stehlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interessant wird es ab Minute 3.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zehn entscheidende Texas Hold&#039;em Moves:&lt;/h2&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-triple-barrel-bluff&quot;&gt;Der Triple Barrel Bluff&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-squeeze-play&quot;&gt;Das Squeeze Play&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-stop-and-go&quot;&gt;Das Stop-and-Go&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-check-raise&quot;&gt;Der Check-Raise&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-bluff-catcher&quot;&gt;Der Bluff-Catcher&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-semi-bluff&quot;&gt;Der Semi-Bluff&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-die-light-3bet&quot;&gt;Die 3-Bet mit schwachen Händen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-set-mining&quot;&gt;Set-Mining&lt;/a&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-9-soul-read-durchschauen-des-gegners&quot;&gt;Soul Read&lt;/a&gt;
Falsche Botschaften
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Mi, 23 Jan 2013 07:05:35 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-holdem-moves-10-falsche-botschaften-reverse-tells</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-holdem-moves-10-falsche-botschaften-reverse-tells</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-holdem-moves-10-falsche-botschaften-reverse-tells#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>10 entscheidende Texas Hold’em Moves: der Soul Read</title>
				<description>&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-holdem-moves-10-falsche-botschaften-reverse-tells&quot;&gt;Your Link&lt;/a&gt;
&lt;p&gt;Einige sehr wirkungsvolle Spielzüge machen bei No-Limit Hold‘em den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage, zwischen Profit und Verlust aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dieser zehnteiligen &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/anfaenger&quot;&gt;Serie für Anfänger und Fortgeschrittene&lt;/a&gt; zeigen wir Ihnen, wie Sie diese mächtigen Moves richtig einsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute erklären wir Ihnen, wie man seinen Gegner durchschaut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was wie eine übernatürliche Fähigkeit wirkt, die einem Wahrsager ähnelt, der in eine Kristallkugel schaut, ist nichts anderes als eine gut durchdachte Folge von Beobachtungen, die zur richtigen Entscheidung führt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir zeigen Ihnen, wann man grandiose Calls mit einem Ass als höchste Karte oder Bottom Pair machen kann. Mit ihnen beeindrucken Sie nicht nur die anderen Spieler am Tisch, sondern gewinnen auch mehr Geld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ist mit dem Durchschauen des Gegners gemeint? Vom Durchschauen des Gegners spricht man, wenn jemand eine korrekte, aber sehr schwere Entscheidung trifft, die über die vorhandenen Informationen durch den Verlauf der Hand hinausgehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wann kommt das Durchschauen des Gegners zum Einsatz? Der grandiose Call oder Fold sind zwar die Kennzeichen, doch das Durchschauen des Gegners ist in Wirklichkeit ein Prozess, der mit dem Beginn der Hand einsetzt. Er fängt an, wenn Sie beginnen, die Teile des Puzzles zusammenzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo kommt das Durchschauen des Gegners zum Einsatz? Jederzeit in jeder Pokervariante. Schaffen Sie es, Ihren Gegner auf seine exakte Hand zu setzen und zu erkennen, warum er bestimmte Aktionen ausführt, haben Sie ihn durchschaut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Welchen Gegner können Sie durchschauen? Um richtig zu liegen, müssen Sie Ihren Gegner in- und auswendig kennen. Was auf die anderen Spieler am Tisch oft wie eine unfassbare Schlussfolgerung wirkt, ist nur aufgrund der Kenntnis des Gegners und Ihrer gemeinsamen Vorgeschichte mit ihm möglich.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/daniel-negreanu-17087.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-daniel-negreanu-17087.jpg&quot; alt=&quot;Daniel Negreanu&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Daniel Negreanu ist bekannt für seine ausgezeichneten Reads.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h2&gt;Wie man seinen Gegner durchschaut&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Zu verstehen, wie man seinen Gegner durchschauen kann, ist besonders wichtig, da eine der wichtigsten Fähigkeiten beim Poker überhaupt verlangt wird: Aufmerksame Beobachtung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Poker ist ein Spiel der Informationen, und es gewinnt derjenige, der die meisten Informationen sammelt und diese möglichst optimal in korrekte Entscheidungen umwandelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie müssen sämtliche Aktionen Ihrer Gegner beobachten, ganz gleich, ob Sie an der Hand beteiligt sind oder nicht. Zu wissen, wie ein Spieler seine Draws spielt oder sich mit den Nuts verhält, ist entscheidend, um ihn im entscheidenden Moment zu durchschauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verfolgen Sie einen Gegner permanent und gleichen diese Informationen mit Ihrem Vorwissen über ihn und seine Tendenzen ab, sind Sie auf dem besten Weg, ihn zu durchschauen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Vor dem Durchschauen des Gegners kommt die Handanalyse&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die einfachste Methode der Handanalyse beim Poker besteht darin, alle möglichen Hände in größere Gruppen einzuteilen. Diese Gruppen nennt man „Spektren“ (engl.: „Range“).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Spektrum enthält alle Kombinationen von Karten, mit denen ein Spieler bestimmte Aktionen vornimmt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/phil-ivey-18915.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-phil-ivey-18915.jpg&quot; alt=&quot;Phil Ivey&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Phil Ivey ist bekanntlich der einzige Spieler, der anderen direkt in die Seele sehen kann.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Bottom Set und Top Two Pair zum Beispiel sind beides starke Blätter, die zum Spektrum der Hände gehören, mit denen ein Spieler Value Bets bringt. Ein Ass als höchste Karte und totaler Schrott dagegen zählen zum Bluff-Spektrum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denken Sie aber daran, dass verschiedene Spieler verschiedene Spektren haben. Einigen Spielern reicht Top Pair aus, um ihren gesamten Stack zu investieren, während ein guter Spieler kein Problem damit hat, Two Pair in der richtigen Situation aufzugeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Wesentlichen können Hände in vier grundlegende Spektren eingeteilt werden:&lt;/p&gt;
Monster und      die Nuts: Mit diesen Händen setzt oder raist Ihr Gegner und hat auch kein      Problem, damit All-In zu gehen. Die meisten Spieler betrachten ein Set und      alle besseren Hände als Monster.
Hände mit      Showdown Value: Das sind Hände wie Top      Pair, die Ihr Gegner häufig für die beste Hand hält, mit denen er aber      vermutlich nicht bereit ist, seinen gesamten Stack zu riskieren.
Draws: Flush Draws,      Open-ended Straight Draws und Kombinations-Draws, die sich recht oft zur      besten Hand entwickeln können, momentan aber noch nichts wert sind. 
Bluffs und      Schrott: Hände, die den Showdown nicht gewinnen können.
&lt;p&gt;Sobald Sie in der Lage sind, Ihren Gegner auf ein verlässliches Spektrum zu setzen, werden Sie gute Entscheidungen treffen. &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Wichtige Fragen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Für die perfekte Handanalyse gibt es kein simples Rezept, vielmehr sollten Sie immer in der Lage sein, einige grundlegende Fragen zu beantworten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stellen Sie sich folgende Fragen, wenn Sie die gegnerischen Aktionen durchleuchten:&lt;/p&gt;
Was für      ein Spielertyp ist er? Ist Ihr Gegner loose oder tight? Passiv oder aggressiv?
Spielt er      zu viele Hände? Die einfachste Methode zur Bestimmung, ob ein      Spieler loose oder tight ist, besteht darin zu verfolgen, wie oft er Geld      investiert. Spielt jemand mehr als 20 Prozent seiner Hände, kann man ihn      auf jeden Fall als loose einschätzen.
Callt er      oder setzt bzw. raist er meist? Spielt ein Gegner viele Hände,      raist oder setzt aber fast nie, können Sie ihn auf jeden Fall als passive      Calling Station einordnen. Übernimmt ein Gegner dagegen ständig mit Bets      und Raises die Initiative, können Sie ihn als      aggressiv einschätzen. 
In welcher      Position befindet sich Ihr Gegner? Position      ist beim Poker sehr wichtig, das wissen die meisten Spieler. Je später die      Position, desto breiter das Spektrum. Da auch das Gegenteil gilt, sollten      Sie Raises aus früher Position mehr Respekt zollen. 
&lt;h2&gt;Der Soul Read in der Praxis&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Meinen Sie weiterhin, dass es sich beim Durchschauen des Gegners um ein Märchen oder eine alte Legende handelt, sollten Sie sich dieses Video mit dem Bracelet-Gewinner Max Lykov anschauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Russe widersetzt sich scheinbar jeder Logik und bringt mit einem König als höchste Karte einen enormen Call. Und er tut dies voller Selbstvertrauen.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zehn entscheidende Texas Hold&#039;em Moves:&lt;/h2&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-triple-barrel-bluff&quot;&gt;Der Triple Barrel Bluff&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-squeeze-play&quot;&gt;Das Squeeze Play&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-stop-and-go&quot;&gt;Das Stop-and-Go&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-check-raise&quot;&gt;Der Check-Raise&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-bluff-catcher&quot;&gt;Der Bluff-Catcher&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-semi-bluff&quot;&gt;Der Semi-Bluff&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-die-light-3bet&quot;&gt;Die 3-Bet mit schwachen Händen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-set-mining&quot;&gt;Set-Mining&lt;/a&gt;
Soul Read
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-holdem-moves-10-falsche-botschaften-reverse-tells&quot;&gt;Falsche Botschaften&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 18 Jan 2013 07:05:54 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-9-soul-read-durchschauen-des-gegners</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-9-soul-read-durchschauen-des-gegners</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-9-soul-read-durchschauen-des-gegners#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>10 entscheidende Texas Hold’em Moves: Set-Mining</title>
				<description>&lt;p&gt;In dieser zehnteiligen &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/anfaenger&quot;&gt;Serie für Anfänger und Fortgeschrittene&lt;/a&gt; zeigen wir Ihnen, wie Sie diese mächtigen Moves richtig einsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute geht es darum, wie man Sets jagt, auch Set Mining genannt.  Dies ist einer der direktesten Wege, um bei No-Limit Hold’em Geld zu gewinnen. Spielen Sie niedrige und mittlere Paare ausschließlich mit dem Ziel, ein Set zu floppen, ersparen Sie sich nach dem Flop viel Rätselraten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie funktioniert das Jagen von Sets? In diesem Kontext spielen Sie Paare nur, um ein Set zu treffen. Callen Sie vor dem Flop einen niedrigen Raise, können Sie später einen riesigen Pot gewinnen, wenn Sie ein Set floppen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was bringt das Jagen von Sets? Diese Spielweise ist effektiv, weil ein Set in der Regel die beste Hand auf dem Flop ist und meist auch beim Showdown noch vorne liegt. Sets sind außerdem gut versteckte Hände, mit denen Sie gegen hohe Pocket Pairs, starke Top Pairs und Two Pairs große Pots gewinnen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wann sollten Sie ein Set jagen? Anwenden können Sie diese Spielweise in allen Versionen von No-Limit Hold’em, also Cashgame und Turnieren. Am besten funktioniert sie aber beim Cashgame, weil dort die Stacks meist größer sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In welchen Situationen sollten Sie ein Set jagen? Wie die meisten Moves funktioniert auch das Jagen von Sets in Position am besten. Ideal sind gegnerische Raises aus früher Position, die Sie mit Ihren niedrigen und mittleren Paaren einfach nur callen. Dank des positionellen Vorteils können Sie nach dem Flop profitablere Entscheidungen treffen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die richtige Anwendung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das wichtigste Konzept, das Sie für die effektive Anwendung des Jagen von Sets kennen müssen, sind die Implied Odds.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/phil-ivey-18669.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-phil-ivey-18669.jpg&quot; alt=&quot;Phil Ivey&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Weil Sets so gut versteckt sind, werden sie nur von den besten Spielern entdeckt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Da Sie nur in einem von acht Fällen ein Set floppen, ist es von entscheidender Bedeutung, ausbezahlt zu werden. Die Implied Odds drücken aus, was Sie gewinnen können, wenn Sie Ihre Hand treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Erweiterung der Pot Odds wird bei den Implied Odds nicht nur das Geld im Pot berücksichtigt, sondern auch das, was Sie in den späteren Setzrunden gewinnen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schauen wir uns die Grundlagen der Implied Odds und deren Zusammenhang zum Jagen von Sets genauer an.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Mathematische Grundlagen der Sets und Implied Odds&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Zur Illustration des Konzepts der Implied Odds hier ein kurzes Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer Partie mit Blinds von 1$/2$ sind Sie im Big Blind und der Spieler in erster Position raist auf 10 $. Alle anderen Spieler folden und Sie haben 22. Der Raiser und Sie haben Stacks mit 300 $.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mithilfe der Implied Odds kann man nun herausfinden, ob Sie callen sollten, um ein Set zu floppen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da Sie keine Position haben und ohne Verbesserung Ihrer Hand kaum zum Showdown gelangen werden, nehmen wir an, dass Sie den Pot nur mit einem gefloppten Set gewinnen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie müssen 8 $ callen, um 21 $ zu gewinnen. Ihre direkten Pot Odds betragen somit weniger als 3 zu 1. Da Sie nur in einem von acht Fällen ein Set floppen, ist der Call nur dann profitabel, wenn Sie die Implied Odds berücksichtigen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/chip-tower.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-chip-tower.jpg&quot; alt=&quot;chip tower&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Mit versteckten Sets sollte man die Big Stacks am Tisch angreifen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Da Ihr Gegner aus erster Position geraist hat, hat er vermutlich ein sehr starkes Blatt, und da er obendrein während der restlichen Hand Position hat, wird er vermutlich weiteres Geld investieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Floppen Sie ein Set, gewinnen Sie deshalb fast sicher mehr als die 21 $, die vor dem Flop in die Mitte wanderten. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses zusätzliche Geld in den späteren Setzrunden entspricht Ihren Implied Odds und wenn es die Pot Odds von 8 zu 1 rechtfertigt, die Sie für das Treffen eines Sets bekommen, ist der Call langfristig profitabel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit Sie die 8 $ vor dem Flop profitabel callen können, müssen Sie Ihrem Gegner im Schnitt also 64 $ abnehmen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die drei Schlüssel zum erfolgreichen Jagen von Sets&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wie bei jedem Move gibt es endlos viele Variablen, die den Ausgang einer Hand beeinflussen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gelingt es Ihnen aber, die folgenden drei Punkte zu meistern, sind Sie auf dem richtigen Weg:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Die Stacks müssen groß sein: Da Sie nur in etwa einem von acht Fällen ein Set floppen, müssen Sie bei einem Treffer genug Geld gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Das Jagen von Sets funktioniert gegen loose und aggressive Gegner am besten: Ein looser und/oder aggressiver Spieler setzt mit mehr Händen weiteres Geld und gibt Ihnen damit bessere Implied Odds.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Position ist vorteilhaft: Wie die meisten Moves funktioniert auch das Jagen von Sets in Position am besten. Kennen Sie die Aktion Ihres Gegners, bevor Sie selbst an der Reihe sind, können Sie mit einem Set mehr Geld gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Das Set-Jagen in der Praxis&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Sind Sie immer noch nicht von der Qualität dieses Spielzugs überzeugt, sollten Sie sich das folgende Video ansehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der dort gezeigten Hand gewinnt Tony G gegen Hoyt Corkins einen Pot mit 206.000 Dollar, nachdem er vor dem Flop mit Sechsen callte und dann auf dem Flop ein Set traf.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zehn entscheidende Texas Hold&#039;em Moves:&lt;/h2&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-triple-barrel-bluff&quot;&gt;Der Triple Barrel Bluff&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-squeeze-play&quot;&gt;Das Squeeze Play&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-stop-and-go&quot;&gt;Das Stop-and-Go&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-check-raise&quot;&gt;Der Check-Raise&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-bluff-catcher&quot;&gt;Der Bluff-Catcher&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-semi-bluff&quot;&gt;Der Semi-Bluff&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-die-light-3bet&quot;&gt;Die 3-Bet mit schwachen Händen&lt;/a&gt;
Set-Mining
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-9-soul-read-durchschauen-des-gegners&quot;&gt;Soul Read&lt;/a&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-holdem-moves-10-falsche-botschaften-reverse-tells&quot;&gt;Falsche Botschaften&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 11 Jan 2013 08:00:22 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-set-mining</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-set-mining</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-set-mining#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>10 entscheidende Texas Hold’em Moves: Die 3-Bet mit schwachen Händen</title>
				<description>&lt;p&gt;In dieser zehnteiligen &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/anfaenger&quot;&gt;Serie für Anfänger und Fortgeschrittene&lt;/a&gt; zeigen wir Ihnen, wie Sie diese mächtigen Moves richtig einsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute geht es um die 3-Bet mit schwachen Händen. Sie bietet die Möglichkeit, auch ohne starke Hand Pots zu gewnnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Indem Sie die 3-Bet mit schwachen Händen in Ihr Repertoire vor dem Flop aufnehmen, schlagen Sie nicht nur Kapital aus loosen Preflop-Raisern, sondern gestalten auch Ihr Spektrum ausgewogen. Auf diese Weise werden Sie mit sehr starken Händen eher ausbezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ist eine 3-Bet mit schwachen Händen? Vor dem Flop bringen Sie mit Händen einen Reraise, die vermutlich schwächer sind als die Hand des ursprünglichen Raisers.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wann kommt eine 3-Bet mit schwachen Händen zum Einsatz? Versuchen Sie, loose Spieler, die zu oft einen Eröffnungs-Raise bringen, zu identifizieren und anzugreifen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo kommt eine 3-Bet mit schwachen Händen zum Einsatz? 3-Bets mit schwächeren Händen bringen Sie entweder in Position oder aus den Blinds. Wichtig ist, den Unterschied zwischen beiden Szenarien zu verstehen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/tom-dwan-16091.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-tom-dwan-16091.jpg&quot; alt=&quot;Tom Dwan&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Alle guten Spieler beherrschen die light 3-Bet.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Was bringt eine 3-Bet mit schwachen Händen? Sie können aus loosen Spielern Kapital schlagen, die vor dem Flop zu oft raisen, da diese nach einem Reraise viele schwache Hände folden müssen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die konkrete Anwendung der 3-Bet mit schwachen Händen in der Praxis&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Zur Vereinfachung sollten Sie die 3-Bet mit schwachen Händen als Semi-Bluff betrachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie reraisen mit einer Hand, die zwar vermutlich momentan nicht die beste ist, aber Fold Equity hat und sich in späteren Setzrunden zur besten Hand entwickeln kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Pokerspieler bekommt man schon als Anfänger erhöhte Aggressivität beigebracht, und genau deswegen begegnen Ihnen sehr viele Spieler, die vor dem Flop zu oft raisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben Sie diese Spieler erst einmal identifiziert, können Sie diese Tendenz selbst mit mittelmäßigen Händen durch einen Reraise ausnutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denken Sie aber daran, nicht zu übertreiben, da Ihre Spielweise ansonsten schnell eine Schwachstelle aufweist. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die größte Gefahr bei Anfängern besteht darin, dass sie nach einem gegnerischen Call nicht wissen, wie sie die Hand nach dem Flop weiterspielen sollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verlieren Sie nicht die Kontrolle über die Hand, indem Sie generell eine Continuation Bet und weitere Einsätze in den folgenden Setzrunden bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine gute Lösung besteht darin, nur mit sehr guten Händen und sehr schwachen Händen, die den Flop gut treffen können, zu reraisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Profi-Tipp: Polarisieren Sie Ihr Reraise-Spektrum, um Ihr Spiel nach dem Flop zu vereinfachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lassen Sie die Finger von Assen mit schwacher Beikarte und Kombinationen aus hohen Karten, werden Ihre späteren Entscheidungen einfacher und Sie verringern die Anzahl der Fälle, in denen Sie etwas treffen, aber dominiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Gute Hände für 3-Bets&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/patrik-antonius.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-patrik-antonius.JPG&quot; alt=&quot;patrik antonius&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Kühl überlegen, eiskalt zuschlagen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Nur weil Sie Ihr Reraise-Spektrum erweitern, heißt das nicht, dass Sie mit jeder Hand eine 3-Bet bringen sollten. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie beim Semi-Bluff sollten Sie Hände auswählen, die gute Chancen haben, sich auf dem Flop oder in späteren Setzrunden zur besten Hand zu entwickeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Niedrige Paare sind ausgezeichnete Hände für Reraises, da Sets fast immer die beste Hand sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dasselbe gilt für niedrige und mittlere Suited Connectors.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie zuvor beschrieben, sinkt die zudem Wahrscheinlichkeit, dass Sie mit der schlechteren Hand in einen großen Pot verwickelt werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Ausgewogene Spektren durch 3-Bets mit schwachen Händen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die ausgewogene Gestaltung Ihrer Spektren ist eine raffinierte Methode, um Ihren Gegnern klarzumachen, dass Sie bei einem Raise vor dem Flop nicht unbedingt eine sehr starke Hand haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Würden Sie nur mit Assen und Königen reraisen, bekämen dies Ihre Gegner mit und Sie könnten bei einem Monster keine Auszahlung mehr erwarten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Reraisen Sie aber mit sehr starken und spekulativen Händen, ist Ihr Spektrum ausgewogener.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stellen Sie sich vor, Sie bringen mit 8♦ 9♦ eine 3-Bet mit einer schwachen Hand und bekommen auf dem Turn einen Flush. Zeigen Sie am Ende die Gewinnerhand, werden sich Ihre Gegner merken, dass Sie mit einer schwachen Hand reraisten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bekommen Sie anschließend Asse, werden Sie viel eher ausbezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;3-Bet mit schwachen Händen in der Praxis&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Sind Sie von diesem Spielzug immer noch nicht überzeugt, sollten Sie sich das folgende Video mit Phil Ivey, Lex Veldhuis und Barry Greenstein anschauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dieser Hand wird das Konzept durch eine 3-Bet mit einer schwachen Hand, einer 4-Bet mit wenig mehr und einem 5-Bet-Bluff bis zum Äußersten getrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;


&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zehn entscheidende Texas Hold&#039;em Moves:&lt;/h2&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-triple-barrel-bluff&quot;&gt;Der Triple Barrel Bluff&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-squeeze-play&quot;&gt;Das Squeeze Play&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-stop-and-go&quot;&gt;Das Stop-and-Go&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-check-raise&quot;&gt;Der Check-Raise&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-bluff-catcher&quot;&gt;Der Bluff-Catcher&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-semi-bluff&quot;&gt;Der Semi-Bluff&lt;/a&gt;
Die 3-Bet mit schwachen Händen
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-set-mining&quot;&gt;Set-Mining&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-9-soul-read-durchschauen-des-gegners&quot;&gt;Soul Read&lt;/a&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-holdem-moves-10-falsche-botschaften-reverse-tells&quot;&gt;Falsche Botschaften&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Mo, 24 Dez 2012 15:59:44 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-die-light-3bet</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>10 entscheidende Texas Hold’em Moves: Der Semi-Bluff</title>
				<description>&lt;p&gt;In dieser zehnteiligen &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/anfaenger&quot;&gt;Serie für Anfänger und Fortgeschrittene&lt;/a&gt; zeigen wir Ihnen, wie Sie diese mächtigen Moves richtig einsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute geht es um den Semi-Bluff, der bei richtiger Anwendung erheblich beeinflussen kann, wie viel Sie mit Ihren auf Flop und Turn getroffenen Draws gewinnen. Anstatt darauf zu warten, ob Ihre Karte ankommt, lernen Sie, wie Sie die Kontrolle über die Hand übernehmen und den Pot sogar gewinnen, wenn Sie nichts treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ist ein Semi-Bluff? Im Kern ist ein Semi-Bluff nichts anderes als eine Bet oder ein Raise mit einem Draw. Man erachtet ihn nicht als „reinen“ Bluff, weil Sie eine Hand mit gutem Verbesserungspotential auf Turn oder River haben. Indem Sie setzen oder raisen, eröffnen Sie sich zwei Möglichkeiten, die Hand zu gewinnen. Entweder treffen Sie Ihren Draw und bekommen die beste Hand, oder Sie gewinnen den Pot kampflos, wenn Ihre Gegner folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wann kommt der Semi-Bluff zum Einsatz? Wie die meisten Moves beim Poker funktioniert der Semi-Bluff in Position am besten. Da ein erfolgreicher Semi-Bluff stark auf der Fold Equity beruht, ist er oft nur effektiv, wenn der Gegner mit hoher Wahrscheinlichkeit foldet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo kommt der Semi-Bluff zum Einsatz? Der Semi-Bluff kann in praktisch jeder Pokervariante eingesetzt werden, sofern es einen Draw oder mehrere Setzrunden gibt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/tomdwan-36460.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-tomdwan-36460.jpg&quot; alt=&quot;tom-dwan&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Lernen Sie den Semi-Bluff, dann haben Sie auch bald gut lachen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Was bringt der Semi-Bluff? Beim Semi-Bluff kombinieren Sie die Pot Equity Ihrer Draws mit der Fold Equity, die Sie beim kampflosen Gewinn des Pots haben. Außerdem gestalten Sie Ihre Bet- und Raise-Spektren ausgewogen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Semi-Bluffs variieren Sie Ihr Spiel und erschweren Ihren Gegnern die Einschätzung, ob Sie bluffen oder mit einer fertigen Hand setzen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die konkrete Anwendung des Semi-Bluff&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Da Sie auf dem Flop recht oft einen Draw treffen, ist es wichtig zu wissen, wann ein Semi-Bluff angemessen bzw. rausgeschmissenes Geld ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Entscheidend ist daran zu denken, dass Sie beim Semi-Bluff zwei Arten von Equity haben: Pot Equity und Fold Equity. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pot Equity bezieht sich auf den Anteil des Pots, der Ihnen ausschließlich auf Basis der Stärke Ihrer Hand „gehört“. Haben Sie auf dem Flop einen Flush Draw und es sind 100 $ im Pot, beträgt Ihre Pot Equity rund 35 $, da Sie Ihren Flush in ungefähr einem von drei Fällen bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fold Equity bezieht sich auf die Häufigkeit gegnerischer Folds und den Pot, den Sie gewinnen, ohne Ihren Flush zu treffen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich gewinnen Sie umso mehr Geld mit Ihren Semi-Bluffs, je mehr Equity Sie von beiden Sorten haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Pot Equity ist einfach zu berechnen, etwa mit der Zweierregel oder Viererregel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je mehr Pot Equity Sie haben, desto weniger Fold Equity brauchen Sie, da Sie den Pot öfter gewinnen werden, indem Sie die beste Hand bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Einschätzung der Fold Equity ist allerdings schwieriger. Dafür gibt es keine einfache Formel, sondern es müssen einige Schlüsselfaktoren berücksichtigt werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Ist der Gegner tight oder loose? Ist er eine Calling Station?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Da Fold Equity die Möglichkeit eines gegnerischen Fold impliziert, funktioniert Sie selten gegen eine Calling Station, die zwei Overcards oder Bottom Pair nicht ums Verrecken aufgibt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/william-reynolds.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage320180-william-reynolds.jpg&quot; alt=&quot;William Reynolds&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Genau diese Hand solltest du jetzt folden.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Konzentrieren Sie sich stattdessen auf tighte und weichliche Spieler, von denen Sie wissen, dass Sie sie mit marginalen Händen zum Folden bringen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Board-Textur und Image am Tisch&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Achten Sie auf die Textur des Flops und die Hände, die Sie Ihrem Gegner zutrauen. Je breiter das gegnerische Spektrum ist, desto mehr Fold Equity haben Sie, da er ohne Zögern seinen gesamten Schrott folden wird. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben Ihre Gegner schon viele Semi-Bluffs mit Flush Draws von Ihnen beobachtet, sollten Sie auf einem Flop mit A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 2&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; gut überlegen, ob Ihre Aktion glaubwürdig ist. Konzentrieren Sie sich auf solchen Boards eher darauf, Value Bets zu bringen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Achten Sie auf die weitere Entwicklung des Boards&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Beim Semi-Bluffen ist Ihr Hauptziel, den Gegner zum Folden zu bringen, und das in einer Weise, die dem reinen Bluff entspricht. Wie bei einem Bluff mit gar nichts hängen die Erfolgschancen stark von den Karten auf Turn und River ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hohe Karten, vor allem Overcards, sind ideal, wenn Sie semibluffen wollen. Sie hoffen auf Karten, die das gegnerische Spektrum schwächen und Ihres stärken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Overcards auf Turn und River sind für Bluffs besonders gut geeignet, da sich im gegnerischen Call-Spektrum auf dem Flop viele Top Pairs und Middle Pairs befinden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genauere Informationen erhalten Sie in unserem Artikel über den &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-triple-barrel-bluff&quot;&gt;Triple-Barrel-Bluff&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Der Semi-Bluff in der Praxis&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nun ein tolles Beispiel, wie Lex „RaSZi“ Veldhuis sich mit einem Semi-Bluff gegen Phil Ivey einen großen Pot kampflos unter den Nagel reißt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Veldhuis weiß, dass Ivey auf dem Turn mit sehr vielen Händen setzt, daher hat er sehr viel Fold Equity. Dieser Umstand plus die Outs, die ihm nach einem Call verbleiben, ergeben eine perfekte Situation für einen aggressiven Semi-Bluff.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zehn entscheidende Texas Hold&#039;em Moves:&lt;/h2&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-triple-barrel-bluff&quot;&gt;Der Triple Barrel Bluff&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-squeeze-play&quot;&gt;Das Squeeze Play&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-stop-and-go&quot;&gt;Das Stop-and-Go&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-check-raise&quot;&gt;Der Check-Raise&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-bluff-catcher&quot;&gt;Der Bluff-Catcher&lt;/a&gt;
Der Semi-Bluff
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-die-light-3bet&quot;&gt;Die 3-Bet mit schwachen Händen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-set-mining&quot;&gt;Set-Mining&lt;/a&gt;
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&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Mi, 05 Dez 2012 08:32:02 -0500</pubDate>
				
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				<title>10 entscheidende Texas Hold’em Moves: Der Bluff-Catcher</title>
				<description>&lt;p&gt;In dieser zehnteiligen &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/anfaenger&quot;&gt;Serie für Anfänger und Fortgeschrittene&lt;/a&gt; zeigen wir Ihnen, wie Sie diese mächtigen Moves richtig einsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute erklären wir Ihnen den Bluff-Catcher. Wir zeigen Ihnen, wie Sie auf dem River gegen die richtigen Kontrahenten selbst mit marginalen Händen wie Ass-hoch oder Bottom Pair eine Menge Geld gewinnen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ist ein Bluff-Catcher? Wie der Begriff schon sagt, geht es um eine Hand, die zwar nicht sehr stark ist, aber ausreicht, um einen gegnerischen Bluff zu schlagen. Mit ihr können Sie keine Value Bet bringen und auch keine Hand aus dem gegnerischen Value-Bet-Spektrum schlagen, doch sie kann gegen Bluffs den Showdown gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wann kommt der Bluff-Catcher zum Einsatz? In der Regel spricht man von einem Bluff-Catcher, wenn die letzte Bet auf dem River gecallt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo kommt der Bluff-Catcher zum Einsatz? Bluff-Catcher gibt es vor allem in den blufflastigen Varianten No-Limit Hold’em und Pot-Limit Omaha, das Konzept dahinter ist aber auch in jeder anderen Variante hilfreich.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/tom-dwan-cannes.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-tom-dwan-cannes.jpg&quot; alt=&quot;tom dwan cannes&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Spielern wie Tom Dwan wäre es lieber, wenn Sie diesen Artikel nicht lesen würden.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Was bringt der Bluff-Catcher? Gegen Spieler, die zu oft bluffen, können Sie mit mittelmäßigen Händen, die Sie normalerweise folden, doch noch Geld gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die konkrete Anwendung des Bluff-Catchers&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der wichtigste Aspekt bei diesem Move ist das Verständnis, wann Sie einen Bluff-Catcher haben und wann die Bedingungen für einen Call auf dem River ideal sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie vieles beim Poker hängt die richtige Entscheidung ausschließlich von Ihrem Gegner ab, und davon, was Sie über ihn wissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie müssen sein Value-Bet-Spektrum und seine Bluffquote kennen. Außerdem müssen Sie sein Verhalten interpretieren können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Per Definition ist ein Bluff-Catcher eine Hand, die gegen das gesamte gegnerische Value-Bet-Spektrum verliert. Da Sie also nur gegen einen Bluff gewinnen können, hängt alles davon ab, ob Sie Spieler, die häufig bluffen, und Situationen, in denen häufig geblufft wird, identifizieren können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich funktioniert der Bluff-Catcher auf keinen Fall gegen jemanden, der nie blufft.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Um einen Bluff entlarven zu können, muss es einen geben&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;An einem Tisch mit ABC-Spielern und TAGs brauchen Sie sich um Bluff-Catcher nicht zu kümmern und können sich darauf konzentrieren, mit Ihren starken Händen Ihre Gewinne zu maximieren. Gegen trickreiche und aggressive Akteure verlieren Sie aber viel Geld, wenn Sie alles außer den Nuts folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da gute Spieler wissen, dass selten jemand eine unschlagbare Hand hat, versuchen Sie Ihre Gegner bei deren geplatzten Draws, dritten Salven und unverhohlenen Bluffs auf dem River zu erwischen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für den effektiven Einsatz des Bluff-Catchers müssen Sie die Spieler erkennen, die diese Bluffs zu oft ausführen und sie mit Händen callen, die sie zum Folden bringen wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Callen Sie die richtigen Spieler auf dem River in den richtigen Situationen mit Ass-hoch, gewinnen Sie im Verlauf Ihrer Pokerkarriere ein Vermögen.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kurz gesagt, halten Sie Ausschau nach zu aggressiven Spielern, die zu oft setzen und raisen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/lex-veldhuis.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-lex-veldhuis.jpg&quot; alt=&quot;lex veldhuis&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Der Bluff-Catcher ist der natürliche Feind von Lex Veldhuis.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h2&gt;Mathematische Grundlagen des Bluff-Catchers&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Am einfachsten sind die mathematischen Grundlagen des Bluff-Catchers zu begreifen, wenn man sich die Pot Odds und die Equity betrachtet. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Normalerweise vergleicht man bei der Berechnung des Erwartungswerts die Pot Odds mit der Wahrscheinlichkeit, die Hand durch das Treffen eines Draws zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da man mit einem Bluff-Catcher aber nur bei einem gegnerischen Bluff gewinnt, kann man die Wahrscheinlichkeit, seinen Draw zu treffen, durch die gegnerische Bluff-Quote ersetzen, um zu ermitteln, ob der Call profitabel ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schauen wir uns ein Beispiel an, um diesen Punkt etwas zu verdeutlichen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem NLHE-Cashgame mit Blinds von $1/$2 folden alle zum Button, der auf $8 raist. Der Small Blind foldet und Sie callen mit A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Pot sind 17 $ und der Flop bringt 9&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;. Ihr Gegner setzt $10 und Sie callen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Pot sind 37 $ und auf dem Turn mit der 2&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; wird zweimal gecheckt. Dann bringt der River die 2&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; und der Button setzt nach Ihrem Check $20.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da Sie mit Ihrer Hand nur reine Luft schlagen, sind Sie verloren, wenn Ihr Gegner mindestens ein Paar hat. Sollten Sie callen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um herauszufinden, ob dieser Call langfristig profitabel ist, müssen Sie die Pot Odds ermitteln und diese mit der Bluff-Quote Ihres Gegners vergleichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie müssen $20 callen, um $57 zu gewinnen, die Pot Odds betragen also 2,85 zu 1.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Blufft Ihr Gegner Ihres Erachtens in der Hälfte der Fälle, müssen Sie callen, da Sie in jedem zweiten Fall gewinnen und die Pot Odds besser als 2 zu 1 sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwar ist es unmöglich, eine exakte Bluff-Quote für Ihren Gegner anzugeben, doch müssen Sie alles daran setzen, die Neigungen und Verhaltensweisen Ihrer Kontrahenten in bestimmten Situationen zu durchschauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erkennen Sie die Situationen, in denen diese zu oft bluffen, ist die Ausgangslage perfekt, um mit einer schwachen Hand zu callen, die Sie ansonsten gefoldet hätten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die wichtigste Fähigkeit beim Poker besteht darin, den Gegner auf ein Spektrum zu setzen, und dazu gehört zu erkennen, wann er blufft und wann er eine Value Bet bringt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je genauer Sie die Wahrscheinlichkeit eines gegnerischen Bluffs einschätzen können, desto mehr Geld werden Sie in Zukunft mit Bluff-Catchern gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Bluff-Catcher in der Praxis&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Sind Sie immer noch nicht von der Stärke des Bluff-Catchers überzeugt, sollten Sie sich folgende Hand von Highstakes-Legende Patrik Antonius anschauen, der mit lediglich einer Dame als höchste Karte einen Bluff entlarvt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;


&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zehn entscheidende Texas Hold&#039;em Moves&lt;/h2&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-triple-barrel-bluff&quot;&gt;Der Triple Barrel Bluff&lt;/a&gt;
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Der Bluff-Catcher
&lt;a href=&quot;http://zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-semi-bluff&quot;&gt;Der Semi-Bluff&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-die-light-3bet&quot;&gt;Die 3-Bet mit schwachen Händen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-set-mining&quot;&gt;Set-Mining&lt;/a&gt;
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&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-holdem-moves-10-falsche-botschaften-reverse-tells&quot;&gt;Falsche Botschaften&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Mi, 28 Nov 2012 07:24:25 -0500</pubDate>
				
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			<item>
				<title>10 entscheidende Texas Hold’em Moves: Der Check-Raise</title>
				<description>&lt;p&gt;In dieser zehnteiligen &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/anfaenger&quot;&gt;Serie für Anfänger und Fortgeschrittene&lt;/a&gt; zeigen wir Ihnen, wie Sie diese mächtigen Moves richtig einsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute geht es um den Check-Raise, eines der grundlegendsten, aber dennoch wirkungsvollsten Manöver, das Sie in Ihr Arsenal aufnehmen sollten. Indem Sie die gegnerische Bet check-raisen, nutzen Sie dessen Position, um mit den Nuts mehr Geld in den Pot zu bekommen oder um ihn mit einem Bluff aus der Hand zu drängen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Check-Raise sollten Sie in jeder Session zur Anwendung bringen, extrem wichtig ist aber, dass Sie den Move verstehen und im richtigen Moment nutzen. Ansonsten wird Ihr Spiel &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-der-schlechte-bluff&quot;&gt;sehr fehlerhaft&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ist ein Check-Raise? Ein Check-Raise besteht aus einem Check und einem Raise, nachdem ein Spieler hinter Ihnen gesetzt hat. Mit dem Check-Raise lassen Sie eine Falle zuschnappen, die Sie zuvor aufgestellt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wann kommt der Check-Raise zum Einsatz? Ein Check-Raise kann aus zwei Gründen erfolgen. Entweder check-raisen Sie mit der vermutlich besten Hand, um mehr Geld zu gewinnen, oder Sie check-raisen mit einem Bluff, um Ihren Gegner dazu zu bringen, die beste Hand zu folden.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/daniel-negreanu-19665.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-daniel-negreanu-19665.jpg&quot; alt=&quot;Daniel Negreanu&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Check-Raises müssen sehr präzise gespielt werden, wenn man Small Ball à la Daniel Negreanu spielt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wo kommt der Check-Raise zum Einsatz? Der Check-Raise ist ein grundlegender Spielzug bei Texas Hold’em, den man in jeder Pokerrunde auf der Welt antrifft. Er ist in Cash Games, Turnieren und Sit ‘n Gos gleichermaßen effektiv.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was bringt der Check-Raise? Da Sie erst checken müssen, um anschließend check-raisen zu können, funktioniert der Move nur ohne Position.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die konkrete Anwendung des Check-Raise&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Da sich diese &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/anfaenger&quot;&gt;Artikelserie hauptsächlich an Anfänger richtet&lt;/a&gt;, müssen Sie bei Moves wie dem Check-Raise vorsichtig sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl der Check-Raise ein essenzieller Spielzug ist und sich im Repertoire jedes Pokerspielers befinden sollte, bekommen Sie Probleme, wenn Sie ihn zu oft und unbedacht anwenden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Erstes müssen Sie wissen, warum Sie check-raisen. Poker ist ein Spiel, bei dem man einen Plan braucht, und der Check-Raise ist dafür ein ausgezeichnetes Beispiel. Wissen Sie nicht, was Sie mit einem Check-Raise erreichen wollen, verschwenden Sie nur Geld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Check-Raises gibt es zwei Hauptanwendungsgebiete. Entweder haben Sie die vermutlich beste Hand und check-raisen, um mehr Geld in den Pot zu bekommen, oder Sie vermuten die beste Hand beim Gegner und bluffen, um Ihren Gegner zum Folden zu bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Check-Raises gestalten Sie außerdem Ihr Check-Spektrum ausgewogen, weil Ihre Gegner nicht automatisch wissen, dass Sie bei einem Check eine schwache Hand haben.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Check-Raise mit der besten Hand&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Als Anfänger sollten Sie normalerweise mit der vermutlich besten Hand check-raisen und versuchen, so viele Chips wie möglich in den Pot zu bekommen. Je besser Ihre Hand ist, desto eher sollten Sie bereit sein, Ihre gesamten Chips zu riskieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einem Check-Raise verleiten Sie Ihren Gegner, Geld in den Pot zu investieren. Weil Sie checken und Schwäche zeigen, wird Ihr Gegner mit mehr Händen setzen und versuchen, schwache Hände mithilfe der Position in Gewinne zu verwandeln.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/phil-hellmuth3.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-phil-hellmuth3.JPG&quot; alt=&quot;phil hellmuth3&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Der Check-Raise macht sie auch für gute Spieler schwerer durchschaubar.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Mit einem Check-Raise bringen Sie Ihren Gegner entweder dazu, mit einem Call einen Fehler zu begehen, oder provozieren ein All-In von Draws und schlechteren Händen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier einige grundlegende Punkte, die Sie beim Check-raisen berücksichtigen sollten:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Sie müssen als Erster an der Reihe sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Ihr Gegner muss so aggressiv sein, dass er nach einem Check mit vielen Händen setzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Ein Check-Raise mit einem Monster kann vor allem in Pots mit mehreren Spielern effektiv sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denken Sie aber daran, dass der Check-Raise ein kraftvoller Spielzug ist, der Ihre Gegner dazu bringen kann, sogar recht starke Hände aufzugeben. Mit den Nuts sollten Sie daher aufpassen, dass Ihr Gegner nicht foldet, bevor er sein ganzes Geld investiert hat.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Check-Raise als Bluff oder Semi-Bluff&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Da der Check-Raise so wirkungsvoll ist, ist es auch nicht überraschend, dass er ein effektiver Bluff ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Indem Sie aus einigen typischen Situationen bei Hold’em Kapital schlagen, können Sie mit dem Check-Raise unabhängig von Ihren Karten die Gegner aus dem Pot vertreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die häufigste Situation für einen Bluff-Check-Raise ist ein Heads-Up, in dem Sie ohne Position callten. Da sogar die größten Anfänger wissen, dass Sie nach einem Preflop-Raise meist eine Continuation Bet bringen sollten, können Sie dies mit einem Check-Raise im richtigen Moment zu Ihren Gunsten ausnutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Entscheidet sich Ihr Gegner auf einem Flop mit 6&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; für eine Continuation Bet, können Sie mit einem Check-Raise bluffen. Sie repräsentieren damit eine Hand wie ein niedriges Paar, das nun ein Set getroffen hat, oder Suited Connectors, die den Flop voll erwischt haben. Beide Möglichkeiten sind angesichts Ihres Calls vor dem Flop durchaus glaubwürdig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem ist ein Semi-Bluff mit einem Check-Raise eine ausgezeichnete Methode, um Ihre Draws stärker zu spielen. Das nächste Mal, wenn Sie einen Flush Draw floppen, sollten Sie checkraisen und sich eine zusätzliche Möglichkeit zum Gewinn des Pots verschaffen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Der Check-Raise in der Praxis&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Sind Sie von der Stärke des Check-Raise immer noch nicht überzeugt, sollten Sie sich das folgende Video anschauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Folgen Sie den Erklärungen Gus Hansens in diesem Clip, der allerdings eher wie ein Video aussieht, mit dem Entführer Lösegeld erpressen wollen, als wie ein Lehrfilm über Pokerstrategie. &lt;/p&gt;


&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zehn entscheidende Texas Hold&#039;em Moves&lt;/h2&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-triple-barrel-bluff&quot;&gt;Der Triple Barrel Bluff&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-squeeze-play&quot;&gt;Das Squeeze Play&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-stop-and-go&quot;&gt;Das Stop-and-Go&lt;/a&gt;
Der Check-Raise
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-bluff-catcher&quot;&gt;Der Bluff-Catcher&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-semi-bluff&quot;&gt;Der Semi-Bluff&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-die-light-3bet&quot;&gt;Die 3-Bet mit schwachen Händen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-set-mining&quot;&gt;Set-Mining&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-9-soul-read-durchschauen-des-gegners&quot;&gt;Soul Read&lt;/a&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-holdem-moves-10-falsche-botschaften-reverse-tells&quot;&gt;Falsche Botschaften&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 16 Nov 2012 05:13:56 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-check-raise</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-check-raise</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-check-raise#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>10 entscheidende Texas Hold’em Moves: Das Stop and Go</title>
				<description>&lt;p&gt;In dieser zehnteiligen &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/anfaenger&quot;&gt;Serie für Anfänger und Fortgeschrittene&lt;/a&gt; zeigen wir Ihnen, wie sie diese mächtigen Moves richtig einsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute kümmern wir uns um das Stop and Go, einen Spielzug, der selbst die besten Gegner verwirren und gewaltig durcheinander bringen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ist ein Stop and Go? Grundsätzlich besteht ein Stop and Go aus einem Call vor dem Flop ohne Position, der mit der Absicht gemacht wird, auf dem Flop unabhängig von den Karten zu setzen (in der Regel All-In).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo kommt das Stop and Go zum Einsatz? Das Stop and Go ist ein Turnier-Move, der in MTTs und SNGs effizient zum Einsatz gebracht werden kann. Das häufigste Szenario ist ein Call in den Blinds gegen einen Raiser aus später Position.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wann kommt das Stop and Go zum Einsatz? Am besten funktioniert dieser Move mit einem kleinen Stack zwischen fünf und zehn Big Blinds.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was bringt das Stop and Go? Ziel des Stop and Go ist es, den Gegner mit Händen zum Folden zu bringen, mit denen er ein All-In vor dem Flop gecallt hätte. Auf diese Weise kann man seine Gewinnchancen in der Hand und die Chancen auf den Verbleib im Turnier erhöhen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die konkrete Anwendung des Stop and Go&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das Stop and Go ist ein kraftvoller Move, den Sie unbedingt in Ihre Turnierstrategie als Shortstack aufnehmen sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sind im Big Blind und halten AJ. Die Blinds betragen 600/1.200 plus 100 Ante und Sie haben 10.000 Chips. Alle Spieler folden zum Button, der auf 3.600 raist. Der Small Blind foldet und Sie müssen sich entscheiden. Gehen Sie All-In, callen Sie oder folden Sie?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbst mit einer sehr starken Hand wie AK gibt es gute Gründe, nur zu callen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Stop and Go erhört Ihre Chancen, als Shortstack im Turnier zu bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gehen Sie All-In, muss der Button 6.400 callen, weil er 20.000 Chips gewinnen kann. Die Pot Odds sind so gut, dass er mit jeder Hand bezahlen muss. In der Regel haben die meisten Spieler Ihren Shortstack schon vorher registriert und raisen nur, wenn Sie auch zum Call Ihres All-In bereit sind.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/railbirds.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage320180-railbirds.jpg&quot; alt=&quot;railbirds&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Auch als Beobachter können Sie das Stop-and-go lernen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Da Sie mit AK gegen zwei zufällige niedrigere Karten in etwa 35 Prozent der Fälle verlieren, ist es besser für Sie, den Pot kampflos zu gewinnen. Da Ihnen dies mit einem All-In vor dem Flop fast nie gelingt, brauchen Sie eine andere Vorgehensweise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und jetzt kommt das Stop and Go ins Spiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Callen Sie vor dem Flop mit der Absicht, unabhängig von den drei aufgedeckten Karten mit 6.400 Chips All-In zu gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gehen Sie auf dem Flop All-In, steht Ihr Gegner vor einer deutlich schwierigeren Entscheidung. Mit zwei verschiedenen Karten verfehlt er den Flop in etwa zwei Drittel der Fälle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst foldet er viele Hände, mit denen er vor dem Flop gecallt hätte. Schauen wir uns die Hand von eben an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hat Ihr Gegner eine Hand wie 33, gibt es auf dem Flop fast immer drei Overcards und ein Call fällt ihm deutlich schwerer als vor dem Flop.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hält er dagegen KQ und der Flop bringt T85, steht er ebenfalls vor einer schweren Entscheidung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Indem Sie vor dem Flop nur callen, erhöhen Sie nicht nur die Wahrscheinlichkeit, den Pot ohne weiteren Kampf zu gewinnen, sondern zwingen Ihrem Gegner schwierige Situationen auf, in denen er Fehler begehen kann.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Daniel Negreanu erklärt das Stop and Go&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Zweifeln Sie immer noch, ob das Stop and Go wirklich effektiv ist, können Sie sich hier von Daniel Negreanu weiter auf die Sprünge helfen lassen.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zehn entscheidende Texas Hold&#039;em Moves&lt;/h2&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-triple-barrel-bluff&quot;&gt;Der Triple Barrel Bluff&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-squeeze-play&quot;&gt;Das Squeeze Play&lt;/a&gt;
Das Stop-and-Go
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-check-raise&quot;&gt;Der Check-Raise&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-bluff-catcher&quot;&gt;Der Bluff-Catcher&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-semi-bluff&quot;&gt;Der Semi-Bluff&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-die-light-3bet&quot;&gt;Die 3-Bet mit schwachen Händen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-set-mining&quot;&gt;Set-Mining&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-9-soul-read-durchschauen-des-gegners&quot;&gt;Soul Read&lt;/a&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-holdem-moves-10-falsche-botschaften-reverse-tells&quot;&gt;Falsche Botschaften&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 09 Nov 2012 02:08:27 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-stop-and-go</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-stop-and-go</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-stop-and-go#comments</comments>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>10 entscheidende Texas Hold’em Moves: Das Squeeze Play</title>
				<description>&lt;p&gt;In dieser zehnteiligen &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/anfaenger&quot;&gt;Serie für Anfänger und Fortgeschrittene&lt;/a&gt; zeigen wir Ihnen, wie Sie diese mächtigen Moves richtig einsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute beschäftigen wir uns mit dem Squeeze Play, ein Spielzug, der Ihre Winrate deutlich erhöhen kann, und zwar unabhängig von den Karten, die Sie bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Prägen Sie sich die Grundkonzepte dieses Spielzugs ein und beachten Sie die Spielweise Ihrer Gegner. Wir helfen Ihnen, wie Sie den letzten Cent aus Ihren Pokersessions herauspressen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ist ein Squeeze Play: Das Squeeze Play bezeichnet eine Chance zum Bluff, wenn ein looser Spieler vor dem Flop erhöht und ein weiterer looser Spieler bezahlt. Der „Squeeze“ (zu deutsch: „Auspressen“) ist eine große 3-Bet, die beide Spieler aus der Hand drückt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum wendet man das Squeeze Play an: Weil LAG-Spieler mit einer großen Bandbreite von Händen erhöhen und der zweite hier bezeichnete Spieler ebenfalls mit einer großen Range bezahlt, um sich den Flop anzusehen. Beide Spieler haben damit oft keine Hand, mit der sie eine 3-Bet bezahlen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer wendet das Squeeze Play an: Gute Spieler, die LAGs erkennen, weil sie zu oft eröffnen. Gute Spieler, die schwache, passive Gegner erkennen, die zu oft callen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/tom-dwan-full-tilt.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-tom-dwan-full-tilt.JPG&quot; alt=&quot;tom dwan full tilt&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Suchen Sie nach Spielern mit loosem Image.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wann wendet man das Squeeze Play an: Squeeze Plays eignen sich sowohl für Turniere als auch für Cash Games. Allerdings funktioniert es nur in Varianten, die große Bets erlauben, etwa NLHE und PLO.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Limit-Partien kann man nicht genug erhöhen, um die Gegner zum Fold zu zwingen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Das korrekte Squeeze Play&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Im Grunde beruht der Squeeze auf dem loosen image des ersten Raisers und dem Caller, der um dieses loose Image weiß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stellen Sie sich das so vor:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spieler A (Raiser): Besitzt das Image eines loosen Spielers, der mit einer großen Range eröffnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spieler B (Caller): Kennt das Image von Spieler A und callt mit vielen Händen, um dieses Image auszubeuten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist entscheidend, dass Sie die richtige Balance zwischen loosen Raises und loosen Calls finden und erkennen, damit Sie möglichst viele Doppel-Folds erzwingen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber das ist nicht alles. Wichtig ist ferner:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Erhöhung muss kräftig ausfallen. Ein Squeeze Play muss groß sein, damit die Gegner tatsächlich zum Fold gezwungen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Squeeze Play sollte mindestens das Fünffache der ursprünglichen Bet betragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je weniger Spieler hinter Ihnen sitzen, desto besser. Im Idealfall sind nach Ihnen nicht mehr viele Spieler an der Reihe. Je mehr Spieler noch hinter Ihnen sitzen, desto größer die Chance, dass noch jemand mit einer starken Hand aufwacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem ist es von Vorteil, wenn die Spieler hinter Ihnen eher tight sind und die Chance selten besteht, dass sie noch light bezahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihre Glaubwürdigkeit und Ihr Image. Wie Sie bisher gespielt haben und was Ihre Gegner über Sie wissen, entscheidet darüber, ob jemand bereit ist, Sie light zu callen. Je tighter Sie bisher gespielt haben, desto besser.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Das All-in Squeeze Play in Turnieren&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Eine typische Form des Squeeze Plays findet man in Turnieren, in denen jemand all-in „squeezet“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt zwei Gründe dafür, warum dies der einfachste und effizienteste Weg für ein Squeeze Play ist.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/IMG4080.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-IMG4080.JPG&quot; alt=&quot;IMG4080&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Das Squeeze Play ist ein mächtiger Spielzug.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Kein Post-Flop-Spiel. Entweder bekommt man einen Call oder eben nicht. Problematische Situationen nach dem Flop sind damit ausgeschlossen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zusätzliche Stärke. Wenn der Gegner sein Turnierleben aufs Spiel setzen muss, um den Call zu machen, wird er eine größere Handrange folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch beim Turnier-Squeeze benötigt man einen loosen Raiser und Caller, aber es gibt auch noch andere Faktoren, die man beachten muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch die Größe des eigenen Chipstacks, die Größe der anderen Chipstacks und die Blindlevels müssen bei einem Turnier-Squeeze einbezogen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie bei einem allen Squeezes muss man ausreichend Chips haben, um die Gegner zum Fold zu zwingen, aber in einem Turnier muss der Stack auch im richtigen Verhältnis zu den Blinds stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nutzen Sie Situationen, in denen Sie etwa 15 Big Blinds besitzen. Mit weniger Big Blinds geben Sie Ihren Gegnern einen guten Preis für einen Call.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Das Squeeze Play in der Praxis&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie jetzt noch gerne ein praktisches Beispiel hätten, sehen Sie sich das Beispiel unten vom Main Event der WSOP 2004 an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dan Harrington ist hier der Spieler, der sowohl Josh Arieh als auch den späteren Sieger mit einem riskanten, aber gut gesetzten Squeeze Play aus dem Pot drückt. Die Hand, mit der er sich hier den Pot sichert: 6-2 off.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zehn entscheidende Texas Hold&#039;em Moves&lt;/h2&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-triple-barrel-bluff&quot;&gt;Der Triple Barrel Bluff&lt;/a&gt;
Das Squeeze Play
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-stop-and-go&quot;&gt;Das Stop-and-Go&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-check-raise&quot;&gt;Der Check-Raise&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-bluff-catcher&quot;&gt;Der Bluff-Catcher&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-semi-bluff&quot;&gt;Der Semi-Bluff&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-die-light-3bet&quot;&gt;Die 3-Bet mit schwachen Händen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-set-mining&quot;&gt;Set-Mining&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-9-soul-read-durchschauen-des-gegners&quot;&gt;Soul Read&lt;/a&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-holdem-moves-10-falsche-botschaften-reverse-tells&quot;&gt;Falsche Botschaften&lt;/a&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Di, 23 Okt 2012 06:47:27 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-squeeze-play</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-squeeze-play</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-squeeze-play#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>10 entscheidende Texas Hold’em Moves: Der Triple Barrel Bluff</title>
				<description>&lt;p&gt;Es gibt eine Reihe von Poker-Spielzügen, mit denen man eine Partie, ein Turnier oder auch nur eine Hand zu den eigenen Gunsten wenden kann. Diese Spielzüge können den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir stellen Ihnen in den folgenden Wochen zehn Spielzüge vor und erläutern, wie Sie damit Geld verdienen bzw. Chips akkumulieren können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir beginnen mit dem Spielzug, der sich von allen am besten anhört: der Triple Barrel Bluff. Sozusagen der Chuck Norris unter den Hold&#039;em Moves.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit ihm schwächen Sie die Abwehr des Gegners, indem Sie konstant Löcher in seine Verteidigung ballern. Sie können den Gegner damit zwingen, die bessere Hand abzuwerfen, aber Sie arbeiten ohne Netz und doppelten Boden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ist ein Triple Barrel Bluff: Der – grob übersetzt - „dreischüssige Bluff“ besteht aus Bets auf allen drei Straßen bis zum River. In den meisten Fällen übernimmt man schon vor dem Flop die Kontrolle, indem man schon hier als Aggressor auftritt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer spielt den Triple Barrel Bluff: Generell ist der Triple Barrel Bluff gegen alle Gegner bis auf extreme Calling Stations effektiv, sollte aber im Allgemeinen nur von umsichtigen, mutigen Spielern angewendet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um einen 3-fach Bluff konsequent zu Ende spielen zu können, muss man genau wissen, wie man seine Geschichte in einer Hand erzählt, und man muss sich sicher sein, dass der Gegner die Geschichte auch versteht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wann spielt man den Triple Barrel Bluff: Um diesen Spielzug korrekt spielen zu können, muss man ausreichend Chips besitzen, um die eigenen Bets auf jeder Straße vergrößern zu können. Also funktioniert der Triple Barrel Bluff nur mit Deep Stacks.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie in einem &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pokerturniere&quot;&gt;Online-MTT&lt;/a&gt; mit 20 BBs sitzen, vergessen Sie den Triple Barrel Bluff!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum spielt man den Triple Barrel Bluff: Um erfolgreich zu sein, muss man Pots gewinnen, in denen man die schlechtere Hand hält. Der Triple Barrel Bluff ist das effektivste Mittel dafür. Sie können die Gegner nicht nur dazu bringen, mittelmäßige Hände wegzuwerfen, gegen die Sie verlieren würden, Sie können sogar Hände zum Fold zwingen, die Sie komplett dominieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie man den Triple Barrel Bluff richtig spielt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sollten den Triple Barrel Bluff in Ihr Spiel integrieren, denn er kann nicht nur gewinnen, wenn Sie keine Hand haben, sondern er hilft Ihnen auch, Ihr Spiel zu variieren und Ihre Range zu vergrößern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie aber einfach nur setzen, können Sie mit dem Triple Barrel Bluff schnell in die Grube fallen, die Sie einem anderen gegraben haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir werden hier ein paar grundlegende Versionen des Triple Barrel Bluff vorstellen, damit Sie die unterschiedlichen Situationen und das Wesen dieses Spielzugs nachvollziehen können.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die Bet auf dem Flop&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Selbst Anfänger verstehen schnell, dass es wichtig ist, vor dem Flop der Aggressor zu sein. Wenn es aber um die Continuation Bet geht, wird es schnell kritisch.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/viktor-blom3.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-viktor-blom3.JPG&quot; alt=&quot;viktor blom3&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Profis wissen, wie und wann man den Triple Barrel Bluff einsetzt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Jeder Triple Barrel Bluff beginnt mit der Flop Bet, deshalb muss man genau wissen, wie ein Board beschaffen sein muss, damit man erfolgreich c-betten kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da wir hier über einen Bluff sprechen, gehen wir davon aus, dass Sie den Flop komplett verfehlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der erste Schritt: Sehen Sie sich an, ob das Board koordiniert ist. Ein Flop J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; ist sehr viel einfacher zu treffen als ein Board K&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 2&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nutzen Sie unkoordinierte, „trockene“ Boards für eine C-Bet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Überlegen Sie ferner, dass Ihr Pre-Flop-Raise auf hohe Karten hinweist, während die Range Ihres Gegners mittlere Karten beinhaltet, möglicherweise auch kleine Pocket Paare.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Suchen Sie nach Flops, die Ihrer vermuteten Range entsprechen und die Ihres Gegners verfehlen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Nachladen auf dem Turn&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ob Sie auf dem Turn weiterfeuern oder nicht, ist eine wichtige Entscheidung. Nehmen Sie sie ernst!&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/tom-dwan-and-phil-ivey-30964.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage320180-tom-dwan-and-phil-ivey-30964.jpg&quot; alt=&quot;Tom Dwan and Phil Ivey&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Diese beiden zeigen Ihnen unten, wie ein Triple Barrel Bluff funktioniert.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ihre Entscheidung hängt davon ab, wie sich das Board entwickelt. Feuern Sie, wenn Karten auftauchen, die Ihre vermutete Range treffen, aber die des Gegners verfehlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hohe Karten sind gut geeignet, am besten Karten, die höher sind als die höchste Flop-Karte. Auch Karten, die zumindest zwischen der höchsten und zweithöchsten Flop-Karte liegen, sind für eine weitere Bet gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Calling Range Ihres Gegners ist in den meisten Fällen ein getroffenes Top Pair oder Middle Pair. Hohe Karten machen diese Hände angreifbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn der Turn ein Paar auf das Board bringt, ist die zweite Barrel in den meisten Fällen dagegen verfehlt.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Der finale Schuss auf dem River&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Auf der letzten Straße ist es besonders wichtig, die Größe der Bet korrekt einzuschätzen und anzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denken Sie noch einmal daran, wie wir auf dem Turn agiert haben, und machen Sie dann den nächsten Schritt. Wieder sind es die hohen Karten, die zu einer dritten Barrel einladen, im Gegensatz zu Karten, die Draws vervollständigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Überlegen Sie auch, wie der Turn das Board verändert hat. Hat Ihr Gegner die Flop Bet mit Top oder Middle Pair bezahlt und auf dem turn einen weiteren Draw gefunden, könnte er damit korrekt weiter bezahlt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn durch den Turn neue Draws aufgetaucht sind, die aber auf dem River nicht ankommen, ist die dritte Barrel angebracht.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die Triple Barrel in Aktion&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie sehen möchten, wie die Triple Barrel funktioniert, haben wir Ihnen hier ein Beispiel mitgebracht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es handelt sich um einen Ausschnitt aus einer besonders hohen Partie in der Serie High Stakes Poker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tom Dwan setzt in dieser Hand vor dem Flop eine 3-Bet an und feuert dann auf jeder Straße, und das gegen Phil Ivey.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man muss Ivey immerhin zugestehen, dass er dem Call – und was für ein Call wäre das gewesen! – verdammt nahe kam. Am Ende musste er sich aber der Macht des Triple Barrel Bluffs beugen…&lt;/p&gt;


&lt;h2&gt;Zehn entscheidende Texas Hold&#039;em Moves&lt;/h2&gt;
Der Triple Barrel Bluff
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-squeeze-play&quot;&gt;Das Squeeze Play&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-das-stop-and-go&quot;&gt;Das Stop-and-Go&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-check-raise&quot;&gt;Der Check-Raise&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-bluff-catcher&quot;&gt;Der Bluff-Catcher&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-der-semi-bluff&quot;&gt;Der Semi-Bluff&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-die-light-3bet&quot;&gt;Die 3-Bet mit schwachen Händen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-set-mining&quot;&gt;Set-Mining&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-9-soul-read-durchschauen-des-gegners&quot;&gt;Soul Read&lt;/a&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-holdem-moves-10-falsche-botschaften-reverse-tells&quot;&gt;Falsche Botschaften&lt;/a&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Mi, 03 Okt 2012 06:33:02 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/zehn-entscheidende-texas-holdem-moves-triple-barrel-bluff</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Fünf Profis und ihre schlechtesten Tipps</title>
				<description>&lt;p&gt;Spitzenspieler sind grundsätzlich intelligent. Idioten gewinnen nicht auf Dauer. Wer richtig brillant ist, ist sogar in der Lage, Strategien zu entwickeln, die sich durchsetzen und von der Mehrheit der Spieler verfolgt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Genies unter den Spielern versuchen, das Spiel zu schlagen, wie es heute mehrheitlich gespielt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Poker hat sich im vergangenen Jahrzehnt aber dramatisch entwickelt, und die Entwicklung ist nicht aufzuhalten. Was vor zehn Jahren noch Allgemeingut war, kann heute schon albern wirken. Und wer heute eine profitable Strategie besitzt, ist in zehn vielleicht ein Verlierer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Folgenden stellen wir ein paar solcher Strategien vor. Einige der bekanntesten Spieler aller Zeiten geben Tipps, die einfach nicht mehr zeitgemäß.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;1) Reraise mit niedrigen Paaren vor dem Flop in Limit Hold’em&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/phil-hellmuth-7763.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-phil-hellmuth-7763.jpg&quot; alt=&quot;Phil Hellmuth&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Selbst Limit Poker ist nicht mehr wie früher.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Autor: Phil Hellmuth&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Buch: Play Poker like the Pros&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Tipp: Wenn zu Ihnen geraist wird und Sie ein niedriges Paar halten, sollten Sie besser eine 3-Bet ansetzen als nur callen. Danach können Sie alles repräsentieren, was auf dem Flop erscheint.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum der Tipp schlecht ist: Das Problem mit diesem Tipp ist, dass Hellmuth dieses Buch für Anfänger geschrieben hat, und Anfänger spielen viele Hände auf niedrigen Stakes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man hat in diesen Partien keine Chance, etwas zu repräsentieren, weil die Spieler auf diesen Limits einfach nur ihre Hände herunterspielen. ihnen ist es egal, dass Sie 3-betten. Das Einzige, was sie interessiert ist, dass sie Top Pair floppen, und dann werden sie unter keinen Umständen folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also stopfen Sie einfach nur Geld in den Pot, das Sie nicht zurückbekommen, es sei denn, Sie floppen ein Set.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die bessere Taktik: Gerade in Limit Hold’em auf niedrigen Limits sollte man besser nur callen, denn dann bezahlen vielleicht noch mehr Spieler hinter Ihnen. Wenn Sie dann ein Set floppen, bekommen Sie die volle Auszahlung. Wenn nicht, folden Sie.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;2) Die 4-Bet bedeutet Asse&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/phil-gordon-32535.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-phil-gordon-32535.jpg&quot; alt=&quot;phil gordon 32535&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Manchmal ist die 4-Bet A-6. Frag nach bei Heinzelmann.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Autor: Phil Gordon&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Buch: Little Green Book&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Tipp: Die vierte Bet bedeutet immer Pocket Asse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum der Tipp schlecht ist: Der Tipp ist eigentlich nicht wirklich schlecht, er ist nur etwas veraltet und falsch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gute Spieler 4-betten heutzutage so viel mehr Hände als Asse, es ist kaum zu glauben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbst 5- und 6-Bets sind heutzutage keine sicheren Asse mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die bessere Taktik: Behandeln Sie jeden Spieler als Individuum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei manchen Spielern ist die 4-Bet ein sicheres Asse-Kennzeichen, bei anderen eben nicht.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;3) Wenn man kleine Connectors spielt, müssen sie nicht suited sein&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/tj-cloutier-19733.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-tj-cloutier-19733.jpg&quot; alt=&quot;TJ Cloutier 19733&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Craps sind das Problem, nicht Suits, T.J.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Autor: T. J. Cloutier&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Buch: Championship No-Limit and Pot-Limit Hold’em&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Tipp: Kleine Connectors müssen nicht suited sein, weil in Multiway-Pots die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass andere Spieler höhere Karten derselben Kartenfarbe haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit können suited Karten laut Cloutier sogar gefährlicher sein, denn wenn man den Flush zieht, läuft man oft Gefahr, gegen einen höheren Flush zu verlieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum der Tipp schlecht ist: Unsuited Karten sind praktisch nie besser als Suited Karten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Idee, dass gleichfarbige Karten gefährlicher sind als nicht-gleichfarbige, ist schlicht Unsinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, natürlich kann es vorkommen, dass man den Flush zieht und trotzdem verliert. Oft genug zieht man aber zu einer Straight und erwischt noch einen Backdoor-Flush.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die bessere Taktik: Suited Karten haben mehrere verschiedene Gewinnchancen. Ganz einfach.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;4) Erhöhen Sie, um Informationen zu erhalten&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/david-sklansky-31452.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-david-sklansky-31452.jpg&quot; alt=&quot;david sklansky 31452&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Er gibt bessere Wege, um Informationen zu erhalten.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Autor: David Sklansky&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Buch: Theory of Poker&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Tipp: Manchmal sollten Sie in einer Hand erhöhen, um herauszufinden, wo Sie stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum der Tipp schlecht ist: Der Tipp ist schlecht, weil die Informationen, die man erhält, oft nicht sehr hilfreich sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir an, dass unser Gegner auf den Raise foldet. Das ist schlecht. Wahrscheinlich hatte er einen Bluff, und es wäre besser gewesen, wenn wir ihn hätten weiter bluffen lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir an, wir raisen, und der Gegner bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er könnte einen Draw haben, er könnte eine Hand slow spielen, er könnte also besser sein als wir oder schlechter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einem Re-Raise könnte er uns zeigen, dass er die stärkere Hand hat. Er könnte aber auch einen starken Draw oder eine schwache Hand sehr hart spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die bessere Taktik: Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine Hand zu definieren, aber ein Raise gehört im Allgemeinen nicht dazu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Achten Sie darauf, wie Ihre Gegner in der Vergangenheit gespielt haben. Das gibt Ihnen eine bessere Vorstellung der gegnerischen Range.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Versuchen Sie aktiv, Ihren Gegner aktiv auf eine Range zu setzen. Jede weitere Information wird Sie seiner Hand näher bringen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;5) Variieren Sie die Höhe Ihrer Pre-Flop-Bet&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/dan-harrington.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-dan-harrington.JPG&quot; alt=&quot;dan harrington&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;4-fach Raises sind Chipverschwendung.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Autor: Dan Harrington&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Buch: Harrington on Hold‘em 1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Tipp: In einem Turnier sollten Sie Ihr Eröffnungs-Raise zwischen 2x und 4x willkürlich variieren, damit es den Gegnern schwerer fällt, einen Read auf Sie zu bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum der Tipp schlecht ist: Der einzige Grund, seine Pre-Flop-Eröffnung willkürlich zu ändern besteht darin, dass man seine Raises sonst zu regelmäßig ändert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur wenn Sie immer um denselben Faktor erhöhen, kann Ihr Gegner daran keine Reads oder Tells festmachen, gerade weil der Raise immer gleich aussieht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die bessere Taktik: Wenn man ein Turnier spielt, gibt es eigentlich überhaupt keinen Grund, auf vier Big Blinds zu erhöhen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bleiben Sie bei Ihrem Standard-Raise von 2 ¼ bis 2 ½ BBs. Damit riskieren Sie weniger Chips und sind genauso effektiv.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Raise auf 4x ist ein unnötiges Risiko.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Mo, 10 Sep 2012 07:46:26 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/turnierstrategie/fünf-profis-und-ihre-schlechtesten-tipps</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/turnierstrategie/fünf-profis-und-ihre-schlechtesten-tipps</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/turnierstrategie/fünf-profis-und-ihre-schlechtesten-tipps#comments</comments>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Sechs Wege, einen TAG-Fisch zu schlagen (und keiner zu werden)</title>
				<description>&lt;p&gt;Zu diesem Stil gehört, dass man seine Hände sorgfältig auswählt (also tight spielt) und seine guten Hände aggressiv durchzieht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Problem dabei ist allerdings, dass die meisten Spieler ihre Strategie aus Büchern lernen, also nur in der Theorie beherrschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soll heißen, sie spielen „wie“ ein TAG, aber sie wissen aber nicht, warum sie das tun, was sie tun.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das führt dazu, dass man einen leicht ausrechenbaren ABC-Stil annimmt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Spielerkategorie ist nicht in der Lage, sich auf die Gegner einzustellen und macht viele Fehler. Deshalb nennt man sie auch TAG-Fische.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie sich nicht sicher sind, ob Sie selbst in diese Kategorie fallen, dann lesen Sie hier die &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/sieben-eigenschaften-die-sie-zu-einem-tagfisch-machen&quot;&gt;Sieben Eigenschaften, die Sie zu einem TAG-Fisch machen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Wie man einen TAG-Fisch erkennt&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/mike-halioua-27115.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-mike-halioua-27115.jpg&quot; alt=&quot;mike halioua 27115&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Es gibt nicht mehr so viele Fische.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Poker wird zunehmend schwieriger, denn es sitzen immer mehr Regulars und immer weniger Fische an den Tischen. Das gilt für &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/online-pokerraume&quot;&gt;Online-Poker&lt;/a&gt; noch mehr als für &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/wpt&quot;&gt;Live-Poker&lt;/a&gt;). Wenn Sie trotzdem profitabel spielen wollen, müssen Sie lernen, die Regulars und die Fische zu schlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der TAG-Stil wurde entwickelt, um die Fische auszunehmen. Noch vor ein paar Jahren gab es so viele schlechte Spieler, dass es ganz einfach war, sich von den Regulars fernzuhalten. Die Fische warfen mit ausreichend Geld um sich, um alle zufriedenzustellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Zeiten sind jedoch vorbei, und heute kann man die Regulars weder umgehen noch ignorieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielmehr muss man die TAG-Fische als solche identifizieren lernen und mit ihnen Geld zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein TAG-Fisch ist nicht so leicht zu erkennen wie ein normaler Fisch. Es reicht nicht, sich nur die VP$IP (= „voluntarily puts money in pre-Flop“) und PFR (= „pre-Flop Raise“) Raten anzusehen und zu sagen: „Aha, das muss ein TAG-Fisch sein.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man muss sehr genau aufpassen. Wenn Sie als Regular gegen einen Regular antreten, ist die Chance ziemlich groß, dass Sie beide häufig dieselben Partien spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also seien Sie wachsam und machen Sie sich Notizen. Informationen sind für den Erfolg entscheidend.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Sechs typische Kennzeichen eines TAG-Fisch&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Dies sind die häufigsten Merkmale:&lt;/p&gt;
Regelmäßige C-Bets auf dem Flop, aber nicht mehr danach.
Ständige Wiederholung desselben Musters ohne Variation.
Überschätzen der Implied Odds.
Zu looses Spiel aus den Blinds und früher Position.
Hang zum Tilt
Gleiche Spielstrategie gegen alle Gegner.
&lt;h2&gt;Wie man einen TAG-Fisch schlägt (und was man tut, wenn man selbst der TAG-Fisch ist)&lt;/h2&gt;
&lt;h2&gt;1) Den richtigen Zeitpunkt erkennen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der schwierigste Teil unserer Anti-TAG-Fischstrategie besteht darin, die Schwächen unseres Gegners genau zu bestimmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es hängt uns und Ihnen wahrscheinlich schon zum Hals heraus, aber wir müssen es trotzdem noch einmal sagen: Passen Sie auf!&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/dario-minieri-16688.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-dario-minieri-16688.jpg&quot; alt=&quot;dario minieri 16688&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Regeömäßige 3-Better sind leicht zu schlagen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Die Zeiten sind vorbei, in denen man ohne groß nachzudenken zehn Tische spielen konnte. Man muss ständig auf der Hut sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie wollen das Geld Ihres Gegners und er will Ihres. Also bleiben Sie einen Schritt voraus und achten Sie auf jede Kleinigkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Serien-C-Better und Einfach-Barreler kann man relativ leicht überlisten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Achten Sie darauf, auf welchen Boards der Gegner setzt. Bezahlen Sie den Flop und schnappen Sie sich den Pot auf dem Turn, indem Sie setzen, wenn er checkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein gutes Bespiel sind Boards mit einem Ass. Sie eignen sich hervorragend für C-Better, aber auch viele andere Spieler nutzen eine solche Chance für eine Bet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Notieren Sie sich, wie häufig Ihre Gegner noch aufgeben, nachdem sie den Flop eines Boards mit einem Ass gesetzt haben. Sollten sie zu häufig auf dem Turn checken, können Sie den Pot relativ einfach gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das gilt auch für alle anderen Boards. Achten Sie auf Bets, C-Bets und die zweite Barrel. Welche Hand benötigt der Gegner, um zwei Mal setzen zu können?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dieser Information können Sie leichter entscheiden, ob Sie ein zweites Mal bezahlen möchten, obwohl Sie vielleicht nur eine schwache Made Hand halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;*** Wenn Sie der TAG-Fisch sind:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Werden Sie sich darüber klar, dass Sie nicht immer einfach c-betten und dann aufgeben können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manchmal müssen Sie eine Hand aufgeben, ohne weiter zu setzen, vor allem dann, wenn Sie zu häufig in Floats laufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In anderen Situationen müssen Sie ein zweites Mal feuern, also sehen Sie sich die Statistiken Ihres Gegners an (dafür benötigen Sie eine &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-poker-tracking-software&quot;&gt;Poker-Tracking-Software&lt;/a&gt;) und achten Sie vor allem auf die Quote der Folds auf eine zweite Barrel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zeigt der Gegner Schwächen und gibt zu häufig auf, dann wissen Sie, was Sie zu tun haben.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;2) Statisches Spiel ausnutzen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein typischer Tag-Fischfehler ist die Angewohnheit, immer nach demselben Muster vorzugehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispielsweise gibt es Spieler, die auf jedem Board mit einem Ass setzen, aber auf dem Turn nicht fortsetzen, wenn sie kein Ass halten.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/IMG742.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-IMG742.JPG&quot; alt=&quot;IMG742&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Ich weiß, was du in der letzten Hand gespielt hast.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Weitere Beispiele:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Ein Spieler, der auf einem trockenen Board immer bezahlt und den Turn erhöht, wenn er ein Set hält.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Ein Spieler, der immer den Flop erhöht, wenn er zum Nut Flush Draw zieht und dann auf dem Turn checkt, wenn der Draw nicht ankommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Solche Spieler gibt es reihenweise. Wahrscheinlich spielen sie mehrere Tische und passen nicht wirklich auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie spielen ihr Schema durch, weil es funktioniert und weil sie nicht wissen, oder es ihnen egal ist, dass gute Spieler das bemerken und sich entsprechend anpassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also passen Sie auf und reagieren Sie. Wenn diese Spieler immer auf dieselbe Weise agieren, sollten Sie nach ein paar tausend Händen in der Lage sein, sie auf eine ziemlich genaue Range setzen können und entsprechend reagieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn der Gegner mit seinem Set also immer den Flop nur bezahlt und dann auf dem Turn erhöht, setzen Sie nur fort, wenn Sie die Nuts oder beinahe die Nuts halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um solche Fehler ausnutzen zu können, müssen Sie das Spiel Ihres Gegners durschauen und sich darauf einstellen. Also nehmen Sie sich die Zeit, in &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-spielen-mit-dem-holdem-manager&quot;&gt;Ihrem Hold’em-Manager&lt;/a&gt; nachzusehen, wie die Gegner auch gegen andere Spieler gespielt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je mehr Sie über Ihre Gegner wissen, desto besser werden Sie gegen sie spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon bald können Sie zu Folds und Calls greifen, die gegen einen unbekannten Gegner nicht möglich wären. Machen Sie Ihre Hausaufgaben, sie sind eigentlich ganz einfach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;*** Wenn Sie der TAG-Fisch sind:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Machen Sie sich klar, dass sie eine Hand nicht immer gleich spielen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sind sonst leicht auszurechnen und ein einfacher Gegner. Ein Grundmuster zu haben ist gut, aber man muss auch in der Lage sein, zu variieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie gewisse Spielzüge immer wiederholen, machen Sie es dem Gegner leichter. Wechseln Sie die Strategie, damit Ihre Gegner nie genau wissen, woran sie sind.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;3) Angekommene Draws nicht auszahlen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;TAG-Fische neigen dazu, die Implied Odds zu überschätzen. Sie bezahlen zu häufig mit Gutshots und schwachen Flush Draws und erwarten dann, ausgezahlt zu werden, wenn sie treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihr Problem ist, dass sie nicht oft genug treffen. Und wenn sie es tun, werden sie nicht oft genug ausgezahlt, um die vorhergehenden Calls zu rechtfertigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kurz gesagt, sie verlieren Geld.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/jose-ramon-ponce-mohamed-23702.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-jose-ramon-ponce-mohamed-23702.jpg&quot; alt=&quot;jose ramon ponce mohamed 23702&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Zahlen Sie den TAG-Fisch nicht aus.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Solche Spieler sind relativ einfach zu schlagen. Zahlen Sie sie nicht aus, wenn sie ihre Draws treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man gewinnt hier schon, wenn man einfach mit guten Händen setzt und die Gegner ohne Odds drawen lässt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem sollte man gegen dies Spieler eine zweite Barrel ansetzen, denn sie bezahlen gerne eine Bet auf dem Flop, aber oft keine zweite auf dem Turn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;*** Wenn Sie der TAG-Fisch sind:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sollten Implied Odds nicht überbewerten. Nur wenn Ihr Gegner ein LAG-Fisch ist, sind diese wirklich gegeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Treten Sie aber gegen einen Regular an, ist das wahrscheinlich nicht der Fall.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anstatt hier passiv zu callen und dann zu folden, wenn man nicht trifft, sollten Sie solche Hände als &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/semibluffs-zwei-wege-zum-sieg&quot;&gt;Semi-Bluffs&lt;/a&gt; spielen. Nutzen Sie den Draw als Plan B und erhöhen Sie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Idealfall wird der Gegner folden, der Draw ist dann erst Plan B. Sollte er nämlich bezahlen, könne Sie immer noch treffen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;4) Mehr 3-Bets, mehr Barrels&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein TAG-Fisch spielt aus früher Position und aus den Blinds oft zu loose. Hält ein TAG-Fisch UTG 5&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;, denkt er, das ist eine schöne Hand, und erhöht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tischdynamik spielt in diesem Denken keine Rolle. Mit dieser Hand erhöhen sie sonst auch, und wo kämen wir hin, wenn wir das jetzt nicht mehr machen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/tom-dwan4.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-tom-dwan4.JPG&quot; alt=&quot;tom dwan4&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Loose Spieler müssen bestraft werden.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Solche Spieler gehören bestraft. Dafür erhöhen Sie Ihre 3-Bet-Rate oder bezahlen häufiger vor dem Flop, um dann den Pot zu stehlen, wenn der Gegner den Flop verfehlt, was häufig der Fall sein wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch die Spieler, die zu häufig ihre Blinds verteidigen, sind lohnenswerte Ziele. Sie spielen zu viele schwache Hände, die sich auf dem Flop kaum verbessern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schwache Hände sind sogar in Position schwer zu spielen, ganz zu schweigen ohne Position. Machen Sie Ihrem Gegner das Leben schwer, indem Sie häufiger feuern und sie mit ihren schwachen Händen aus dem Pot drängen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollte der Gegner sich anpassen, indem er häufiger callt, sollten Sie tighter werden und sich mehr auf Value Bets verlegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;*** Wenn Sie der TAG-Fisch sind:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Achten Sie mehr auf die Tischdynamik, bevor Sie aus früher Position eröffnen. Sitzen Sie an einem Tisch mit vielen aggressiven 3-Bettern, verabschieden Sie sich lieber von der Idee.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An einem tighten Tisch mit wenigen Spielern, die zu 3-Bets neigen, sind Raises aus früher Position eher erfolgreich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Entscheidend ist, dass Sie herausfinden, wann Sie loose eröffnen können und wann nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie in den Blinds sitzen, denken Sie daran: Jedes Mal, wenn Sie eine 3-Bet vor dem Flop callen, bezahlen Sie dafür ohne Position weiterspielen zu dürfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ohne Position zu spielen ist extrem schwierig – vor allem mit schwachen Händen. Spielen Sie aus den Blinds und in früher Position lieber tighter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie loose spielen wollen, dann warten Sie zumindest darauf, in Position zu kommen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;5) Auf die Tilter achten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Tilt ist ein böses, grünäugiges Monster.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Regular, der schnell auf Tilt ist, wenn ein paar Hände nicht so laufen, wie er will, ist nichts anderes als ein TAG-Fisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Halten Sie die Augen offen. Ändert ein Spieler nach ein paar verlorenen Pots plötzlich seine Spielweise, dann stellen Sie sich darauf ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Möglicherweise hat sich ein Niot gerade in einen Maniac verwandelt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/mike-matusow3.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage320180-mike-matusow3.JPG&quot; alt=&quot;mike matusow3&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Tilt ist ein böses, grünäugiges Monster.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Manchmal zeigt sich Tilt auch auf andere Weise. Manche Spieler lassen sich nicht verrückt machen, eröffnen aber jede Hand und versuchen zu bluffen. Sie greifen nach jeder sich bietenden Chance.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wieder andere Spieler entscheiden sich plötzlich zu Calls, wo sie sonst folden würden. Andere wiederum werden ganz tight.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist entscheidend, dass Sie erkennen, welchem Spielertyp Sie gegenübersitzen, damit Sie entsprechend darauf reagieren können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;*** Wenn Sie der TAG-Fisch sind:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Realisieren Sie Ihren Tilt. Geben Sie es zu, wenn es passiert. Das ist er erste Schritt zur Besserung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tilt ist das Ende Ihres A-Games. Das ist eine alte, aber wichtige Weisheit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie Ihr A-Game nicht spielen können, spielen Sie gar nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt immer eine neue Partie. Spielen Sie dann, wenn Sie wieder Ihr Bestes geben können.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;6) Lernen, verstehen, anpassen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein TAG-Fisch spielt gegen alle Gegner gleich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihn kümmert es nicht, welchen Stil sie spielen. Für ihn gibt es, wenn überhaupt, nur drei Kategorien:&lt;/p&gt;
den Nit
den Fisch
den guten Spieler
&lt;p&gt;Innerhalb dieser Kategorien machen Sie keine Unterschiede. Aber es gibt nicht einmal zwei gleiche Spieler. Jeder hat seine kleinen Eigenheiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer gegen jeden Gegner gleich spielt, macht einfach nur immer die gleichen Fehler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um gegen solche Spieler zu bestehen, müssen Sie in der Lage sein, anders zu spielen. Gerade gegen solche Spieler.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/patrik-antonius3.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-patrik-antonius3.JPG&quot; alt=&quot;patrik antonius3&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Lernen, verstehen, massieren, konzentrieren.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Analysieren Sie den Spielstil Ihres Gegners, auch wenn es Zeit und Arbeit kostet. Suchen Sie nach Schwachpunkten und nutzen Sie sie aus. Dadurch unterscheiden sich die guten Spieler von den durchschnittlichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie müssen lernen, verstehen und sich anpassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie das beherrschen, schlagen Sie nicht nur die Nits und die Fische, sondern sogar einige der richtig guten Spieler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;*** Wenn Sie der TAG-Fisch sind:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Behandeln Sie jeden Spieler auf eigene Weise. Lernen Sie die Spielweisen der Gegner kennen und machen Sie sich klar, warum diese so spielen, wie sie spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jer mehr Sie über Ihre Gegner wissen, desto besser können Sie gegen sie spielen. Seien Sie aufmerksam und achten Sie auf Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So einfach ist das.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zusammenfassung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Es gibt keinen einfachen Weg, einen TAG-Fisch zu schlagen. Es ist eine Menge Arbeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie müssen sich von einem passiven zu einem aktiven Spieler entwickeln und dabei die Spielweise der anderen beobachten und verstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein TAG-Fisch lehnt sich zurück und wartet auf die Fische. Regulars hofft er durch Cooler zu schlagen. Gewinner spielen aktiv Poker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie suchen nach Schwachstellen in der gegnerischen Spielweise, und Sie versuchen, diese aktiv auszunutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Poker ist kein Spiel, bei man nur die Hände spielt, in die man involviert ist. Auch bei den Händen, in denen man nicht mitspielt, muss man auf die Kleinigkeiten achten und Informationen sammeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Information ist ein scharfes Schwert. Wer mehr Informationen sammelt als der Gegner, gewinnt.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 09 Aug 2012 08:39:10 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/no-limit-holdem-cash-game-strategie/sechs-wege-einen-tagfisch-zuschlagen-und-keiner-zu-werden</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/no-limit-holdem-cash-game-strategie/sechs-wege-einen-tagfisch-zuschlagen-und-keiner-zu-werden</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/no-limit-holdem-cash-game-strategie/sechs-wege-einen-tagfisch-zuschlagen-und-keiner-zu-werden#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>PLO – Nichts für Dummies 8: Die Fünf Gebote</title>
				<description>&lt;p&gt;Was fangen Sie mit Ihrem neu erworbenen Wissen an?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Omaha ist ein Spiel, das man nicht so einfach meistert. Deshalb ist es ja so interessant und so profitabel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann tausende von Händen spielen und sich dabei weit mehr schaden als nutzen, wenn man nicht korrekt spielt und sich an die wichtigsten Regeln hält.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Es geht nicht um die Quantität der Hände, die Sie spielen, es geht um die Qualität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man sich PLO-Partien im Fernsehen oder online ansieht und mitbekommt, was für Hände dort gespielt werden, neigt man schnell dazu, den Profis nacheifern zu wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber dabei gibt es ein Problem: Diese Profis haben schon so viel Omaha gespielt, dass sie wissen, wann man die Regeln brechen darf und wann nicht, wann sie sich auf ihre Beobachtungsgabe verlassen können und wann Sie ein Risiko eingehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Neuling in dieser Variante reicht es aber nicht, auf die Intuition zu achten. Man muss einem möglichst simplen Plan folgen und sich konsequent daran halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie über ein paar hunderttausend Hände gezeigt haben, dass Sie konstant gewinnen, können Sie sich über die Regeln hinwegsetzen und Ihr Spiel weiterentwickeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis dahin, halten Sie sich besser aus allen Schwierigkeiten heraus. Sie machen es nur schlimmer.&lt;/p&gt;
&lt;h1 align=&quot;center&quot;&gt;Die Fünf Gebote  profitablen Omahas&lt;/h1&gt;
&lt;h2&gt;1. Du sollst immer innerhalb deiner Bankroll spielen&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/barry-greenstein.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-barry-greenstein.jpg&quot; alt=&quot;barry greenstein&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Du sollst die Nuts haben.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Spielen Sie nicht bei zu hohen Partien mit, nur weil Sie Lust darauf haben, es sei denn, Sie haben Spaß daran, Ihre Bankroll zu verlieren. 50 Buy-ins sind das absolute Minimum für jedes Level.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Omaha bringt eine Menge Swings mit sich, also verschwenden Sie Ihre Zeit nicht damit, Ihre halbe Bankroll darauf zu verwenden, ein paar Fische zu jagen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;2. Du sollt immer die Odds spielen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Odds sind der Schlüssel zu profitablem Poker, und sie machen den Unterschied zu anderen Spielen. Poker ist ein Spiel, das man schlagen kann, weil man sich selbst aussucht, wann man sein Geld in den Pot investiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie grundsätzlich Entscheidungen mit positivem Erwartungswert treffen und immer Entscheidungen mit negativem Erwartungswert vermeiden, gewinnen Sie auf Dauer Geld. Sehr leicht kann man sich verlieren und „nach Gefühl“ spielen, aber das ist selten profitabel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gewinnen kann man nur mit Mathematik. Sie müssen die Odds kennen und sich danach richten.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;3. Du sollst tight spielen und die Nuts ziehen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Während man Omaha lernt, macht es keinen Sinn, lose zu spielen, nur weil man gesehen hat, wie die Profis das machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dafür ist es an der Zeit, wenn Sie sich als Gewinner etabliert haben. Bis dahin werden Sie sich nur immer wieder in gefährliche Situationen manövrieren, Fehler machen und schließlich Ihr Geld verlieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spiele tight und ziehe zu den Nuts mit einem Plan B.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;4. Du sollst nicht zu sehr an Assen festhalten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Asse sind eine tolle Sache. Wenn man sich aber pre-Flop nicht damit committen kann, spielt man sie am besten vorsichtig.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/gavin-griffin-1.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-gavin-griffin-1.jpg&quot; alt=&quot;gavin griffin 1&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Du sollst nicht zu hoch spielen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Bei Omaha gewinnt man selten mit einem Paar im Showdown. Selbst wenn die Asse zunächst die beste Hand sind, ist es meistens sehr schwierig, damit bis zum Showdown zu kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie sich auf Ihre Asse einlassen möchten, sollten es zumindest „gute“ Asse sein, z. B. A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;, also Asse mit guten Beikarten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In allen anderen Fällen erlauben Sie Ihren Gegnern, perfekt gegen Sie zu spielen, während Sie ahnungslos bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;5. Du sollst dich nicht gehen lassen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie Omaha spielen, werden Sie viel mehr Swings erleben als bei Hold’em. Damit müssen Sie fertig werden. Sie müssen angesichts der extremen Varianz Ihre Nerven behalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie leicht tilten, ist es nicht das richtige Spiel für Sie. Wenn Sie Ihre Emotionen nicht unter Kontrolle haben, verlieren Sie die Fähigkeit, richtige Entscheidungen zu treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erwischen Sie ein paar Nackenschläge, müssen Sie einen Gang zurückschalten und sich klarmachen, ob Sie vielleicht auf Tilt sind. Schalten Sie ab und machen Sie eine Pause.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie die Symptome nicht erkennen, können Sie Wochen voller Arbeit in kürzester Zeit zunichte machen. Ihr Ziel Nummer 1 ist, immer die Kontrolle zu behalten und auf Gewinn zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Halten Sie sich an diese Gebote und studieren Sie alle Feinheiten des Spiels. PLO ist auch nichts Anderes als die anderen Spiele. Man kann es lernen. Sie müssen nur mehr Entscheidungen mit positivem als mit negativem Erwartungswert treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie müssen lernen zu erkennen, welche die profitablen Spielzüge sind und welche verlieren. Das ist das Schwierigste. Sie müssen Spieler analysieren, das Board, Ihre Hand, die Odds, alles Mögliche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das alles braucht Zeit und Übung. Wenn es aber funktioniert, ist das Spiel eine faszinierende Sache. Das gilt sowohl für die mentalen als auch die finanziellen Aspekte.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;PLO - Nichts für Dummies: die Serie&lt;/h2&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-1-zieh-zu-den-nuts&quot;&gt;Teil 1: Zieh zu den Nuts&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-2-tight-spielen-position-spielen&quot;&gt;Teil 2: Tight spielen, Position spielen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-3-vermeiden-sie-schwache-rundowns&quot;&gt;Teil 3: Schwache Rundowns vermeiden&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-4-asse-nicht-uberschatzen&quot;&gt;Teil 4: Asse nicht überschätzen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-5-schlechte-hande-versauen-alles&quot;&gt;Teil 5: Schlechte Hände versauen alles&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-6-den-flop-hart-treffen&quot;&gt;Teil 6: Den Flop hart treffen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-7-der-plan&quot;&gt;Teil 7: Der Plan&lt;/a&gt;
Teil 8: Die Fünf Gebote
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 19 Jul 2012 08:41:21 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-8-die-funf-gebote</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>PLO – Nichts für Dummies 7: Der Plan</title>
				<description>&lt;p&gt;Siebter von acht Teilen unserer PLO-Strategieserie. Unten finden Sie die Links zu den anderen Teilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man ein neues Spiel lernt, geht man zu Anfang am besten nach der Strategie vor, „zieh dir bis zum River die Nuts zusammen und gewinne“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hört sich unsinnig an? Klappt aber, wenn man ausschließlich sehr gute Hände spielt. Gute Pre-Flop-Hände machen gute Post-Flop-Hände.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir vor und nach dem Flop gute Hände haben, werden unsere Entscheidungen viel einfacher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einfache Entscheidungen sind meistens richtige Entscheidungen, und richtige Entscheidungen bedeuten Geld, und zwar in jeder Pokervariante.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Turn und River – Nutzen Sie einfache Entscheidungen&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/liv-boeree2.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-liv-boeree2.jpg&quot; alt=&quot;liv boeree2&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Auf dem Turn werden Sie für Ihre solide Spielweise belohnt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Turn ist eine sehr wichtige Karte. Auf dem Turn wissen wir ziemlich genau, wohin die Reise geht mit unserer Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Treffen wir hier unseren Draw, versuchen wir den Pot aufzubauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verpassen wir hier unseren Draw, spielen wir Poker und versuchen zu bestimmen, ob wir den richtigen Preis bekommen, um für eine weitere Karte zu bezahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Waren wir aber nicht auf einem Draw, bestimmen wir zunächst, ob die Turnkarte unserem Gegner geholfen haben könnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist das gleiche Prinzip wie bei Hold’em. Wir setzen unseren Gegner auf eine Range, sehen nach, ob ihm der Turn dort geholfen hat, und freuen uns dann darüber, dass wir vor und auf dem Flop so solide gespielt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Ziel waren die Nuts, jetzt sind wir gezwungen, richtig Poker zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir beschäftigen uns kritisch mit der Frage, was unser Gegner hält, und wir passen unser Spiel entsprechend an.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Value Bets auf dem River&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Auf dem River wissen wir nun also genau, was für eine Hand wir halten.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/antonioesfandiari-36467.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-antonioesfandiari-36467.jpg&quot; alt=&quot;antonio-esfandiari&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Poker ist keine Hexerei. Es ist nur Poker.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Oft sind wir auf dieser Straße schon all-in, ist das aber nicht der Fall, müssen wir uns weiterhin fragen, wie stark die Hand unseres Gegner ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch bei Omaha können wir auf dem River für Value setzen, aber nur, wenn wir sicher sind, dass der Gegner keine bessere Hand hält.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um das zu bestimmen, wenden wir dieselbe Technik an wie bei Hold’em.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir vollziehen die Hand noch einmal gedanklich nach und arbeiten die folgenden Fragen durch:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie würde unser Gegner Made Hands spielen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie würde er eine Drawing Hand spielen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird er mit einer schwachen Hand auf dem River bezahlen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kann man ihn einfach bluffen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor unserem Spielzug müssen wir alle Antworten auf diese Fragen kennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Poker ist keine Hexerei. Es ist einfach nur Poker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benutzen Sie Ihre Fähigkeiten als Beobachter und Ihre Erfahrungen, um in jeder einzelnen Situation zu entscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Position, Position, Position&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Positionsspiel ist für Omaha das A und O. Das wurde schon oft gesagt, aber ich sage es hier noch einmal.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf Turn und River sieht man sehr schön, warum das so ist.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/IMG4807.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-IMG4807.JPG&quot; alt=&quot;IMG4807&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Nutzen Sie Ihr Hold&#039;em-Wissen für Omaha.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Häufig zieht man zu einer bestimmten Hand, aber dann kommt ein anderer Draw an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben wir auf unseren Gegner Position und dieser checkt, können wir ihn entweder bluffen oder hinterherchecken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ohne Position haben wir diese Optionen nicht, spielen aber gegen jemanden, der sie hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann die Bedeutung der Position für Omaha gar nicht hoch genug ansetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spielen wir zu häufig ohne Position, verbrennen wir garantiert Geld.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zusammenfassung:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Planen Sie jede Hand von Anfang bis Ende. Wir ziehen zu den Nuts und haben mindestens einen Plan B.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie jede Hand von Anfang an mit Ihrem Pre-Flop-Wissen solide und korrekt spielen und diese Spielweise auf dem Flop beibehalten, werden die Entscheidungen auf Turn und River viel einfacher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stellen Sie Ihre Gegner vor komplizierte Entscheidungen, statt diese selbst treffen zu müssen. Alles andere ist Erfahrung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nutzen Sie Ihr Hold’em-Wissen und übertragen Sie es auf Omaha.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt zwar einige strategischen Unterschiede zwischen den beiden Varianten, aber die Grundlagen sind dieselben: Pot Odds berechnen und beobachten, beobachten, beobachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gehen Sie so vor, und Sie sind Ihren Gegnern bereits einen Schritt voraus.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;PLO - Nichts für Dummies: die Serie&lt;/h2&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-1-zieh-zu-den-nuts&quot;&gt;Teil 1: Zieh zu den Nuts&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-2-tight-spielen-position-spielen&quot;&gt;Teil 2: Tight spielen, Position spielen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-3-vermeiden-sie-schwache-rundowns&quot;&gt;Teil 3: Schwache Rundowns vermeiden&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-4-asse-nicht-uberschatzen&quot;&gt;Teil 4: Asse nicht überschätzen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-5-schlechte-hande-versauen-alles&quot;&gt;Teil 5: Schlechte Hände versauen alles&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-6-den-flop-hart-treffen&quot;&gt;Teil 6: Den Flop hart treffen&lt;/a&gt;
Teil 7: Der Plan
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-8-die-funf-gebote&quot;&gt;Teil 8: Die Fünf Gebote&lt;/a&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 12 Jul 2012 07:09:18 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-7-der-plan</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>PLO – Nichts für Dummies 6: Den Flop hart treffen</title>
				<description>&lt;p&gt;Unten auf der Seite finden Sie die Links zu den anderen Teilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wir im Kapitel über Pre-Flop-Play bereits besprochen haben, wollen wir nicht nur den Flop treffen, sondern auch noch einen Plan B haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Realität passiert das leider nicht so oft, wie wir das gerne hätten. Das heißt aber nicht, das wir grundsätzlich check-folden sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau wie in Hold’em muss man seine Hand genauer betrachten, die Textur des Boards analysieren, die Betgröße desGegner einbeziehen, ebenso wie seinen Spielstil und noch einiges mehr. Erst dann entscheiden wir, ob wir weiterspielen oder nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Erfahrung gibt es keinen Ersatz. Je mehr Flops man sieht, desto besser kann man sich auf das Spiel einstellen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Straight Draws/Wraps&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein Wrap ist ein Straight Draw mit mehr Outs als ein Open-Ender.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Open-Ender haben acht Outs (je vier oben und vier unten), Wraps haben jedoch bis zu 20 Outs!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deswegen sind hohe Rundowns so stark. Baut man sich damit die nut Straight oder auch eine kleinere, macht man damit eine Menge Geld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man muss lernen, die Stärke der eigenen Draws zu erkennen. Es ist nicht nur wichtig, wie viele Outs man für die Straight hat, sondern auch, welche davon die Nuts bauen und welche nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit J&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; auf einem Flop 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; haben wir drei Buben, drei Siebenen, vier Sechsen und vier Damen als Outs.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/martins-adeniya.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-martins-adeniya.JPG&quot; alt=&quot;Martins Adeniya&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Erkennen Sie die Stärke Ihrer Draws.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Das sind insgesamt 14 Outs, und jedes davon bringt uns die Nuts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir uns nun A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; auf demselben Flop 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Outs sind vier Zehnen, drei Fünfen, drei Siebenen und drei Sechsen, also insgesamt 13 Outs. Aber wie viele davon sind wirklich Nuts Outs?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur drei geben uns die Nut Straight. Alle anderen bauen schwächere Straßen, mit denen wir „gecoolert“ werden könnten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtig ist auch, darauf zu achten, ob wir auf einem Doppel-flushdraw-Board spielen. Damit werden unsere Straight Draws enorm abgewertet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Straight zu treffen, wenn jemand andres einen Flush hat, ist ziemlich unanagenehm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man bei Omaha nicht zu den Nuts zieht, kann das teuer werden. Achten Sie nicht nur auf Ihre Straight Outs, sondern auch darauf, wie viele davon Nuts Outs sind.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Flush Draws&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Auch hier gilt als Faustregel, wenn man nicht zu den Nuts zieht, sollte man einen plan B haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zieht man zu den Second Nuts oder schlechteren Händen, und unser einziger Plan, um den Pot zu gewinnen besteht darin, den Flush zu treffen, geraten wir schnell in Schwierigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass einer unserer Gegner zu den nuts zieht, aber selbst dann haben wir ziemlich schwache Implied Odds.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/IMG4327.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-IMG4327.JPG&quot; alt=&quot;IMG4327&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wenn Sie nicht zu den Nuts ziehen, sollten Si eeinen Plan B haben.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu Hold’em, wo man auch mit schlechteren Händen ausbezahtl werden kann, klappt das bei Omaha nur selten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen Flush zu treffen, der schwächer als der Nut Flush ist, sollten Sie nicht einmal als Plan A einsetzen. Das geht nämlich meistens auf mehrere Arten schief.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dagegen sind Nut flush Draws sehr starke Hände, vor allem, wenn sie noch einen Plan B haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie irgendetwas plus einen nut Flush Draw halten, ist das auf jeden Fall eine starke Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Überprüfen sie mal ein wenig die Equitys, indem Sie ie Hände in einen Odds Calculator eingeben. Es wird Sie überraschen, wie sich einzelne Hände gegeneinander ausnehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Z. B.: A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; gegen 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; auf einem Board 7&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 2&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Wrap Flush Draw liegt gegen das fertige Set mit 50,33% sogar knapp vorn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Hold’em kann man mit einem Draw niemals gegen ein Set vorne liegen, in Omaha ist das aber möglich.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Sets&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Sets sind trotzdem auch bei Omaha eine starke Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sets werden zu Full Houses, und Full Houses sind Hände für ganz große Pots.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber seien Sie gewarnt. Für Omaha gilt nicht, dass man mit einem Set möglichst sein ganzes Geld in die Mitte bekommen sollte, wie das bei Hold’em der Fall ist. Mit Bottom Set haben manche Spieler schon viel Geld verloren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Sets gilt genau wie für die anderen Omaha-Hände: Erst ein Plan B macht das Set zu einer richtig starken Hand.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/scott-seiver-27896.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-scott-seiver-27896.jpg&quot; alt=&quot;Scott Seiver&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Sets sind gut, ein Plan B ist besser.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h2&gt;Zwei Paare&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Zwei Paare sind in omaha nicht wirklich eine starke Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manchmal werden Sie gewinnen, aber meistens werden die Pots nicht besonders groß sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Omaha gewinnt man große Pots mit großen Händen, und was bei Hold’em eine Bank ist, braucht für Omaha noch nicht mal mittelmäßig zu sein&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr Karten bedeuten mehr Chancen, Fehler zu machen. Ein Grund mehr, als Anfänger möglichst tight zu spielen, das gilt erst recht außer Position.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fehler kosten Geld. Man sollte einen Plan haben, bevor man sich an den Tisch setzt, nur die Hände spelen, die auf dem richtigen Flop auch richtig treffen können, und dann für den Turn den Plan weiterverfolgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch der River ist dann einfacher zu spielen. Zwingen Sie Ihren Gegner, mehr Fehler zu machen als sie selbst.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Fallbeispiel:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;$200 PLO, effektive Stcks $200. Sie erhöhen mit 5&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; vom Button auf $5. Der Big Blind bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Flop fällt 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/viktor-blom2.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-viktor-blom2.JPG&quot; alt=&quot;viktor blom2&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Fehler können teuer werden.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wie gut ist Ihre Hand?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dieser Situation haben Sie nicht eine starke, sondern mehrere mittelmäßige Hände.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie halten einen Open-Ender, aber nur auf einer Seite zu den nuts. Daneben halten Sie einen schwachen Flush Draw sowie Bottom Two Pair.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jede einzelne dieser Hände ist für sich genommen zu schwach, um weitergespielt zu werden, aber zusammengenommen sind sie natürlich stärker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kann schon sein, dass der Gegner einen besseren flush Draw hat, oder zwei bessere Paare, oder einen besseren Straight Draw, aber es ist unwahrscheinlich, dass er jede Ihrer Hände geschlagen hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deswegen ist Ihre Hand in dieser Situation sogar relativ stark.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zusammenfassung:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein Thema zieht sich wie ein roter Faden durch die Omahastrategie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je schwächer die Made Hand, desto besser muss der Draw sein. Je schwächer der Draw, desto stärker muss die fertige Hand sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist die Hand irgendwo dazwischen, ist man mit einem Fold häufig besser bedient, vor allem, wenn es viel Action gibt.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;PLO – Nichts für Dummies: die Serie&lt;/h2&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-1-zieh-zu-den-nuts&quot;&gt;Teil 1: Zieh zu den Nuts&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-2-tight-spielen-position-spielen&quot;&gt;Teil 2: Tight spielen, Position spielen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-3-vermeiden-sie-schwache-rundowns&quot;&gt;Teil 3: Schwache Rundowns vermeiden&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-4-asse-nicht-uberschatzen&quot;&gt;Teil 4: Asse nicht überschätzen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-5-schlechte-hande-versauen-alles&quot;&gt;Teil 5: Schlechte Hände versauen alles&lt;/a&gt;
Teil 6: Den Flop hart treffen
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-7-der-plan&quot;&gt;Teil 7: Der Plan&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-8-die-funf-gebote&quot;&gt;Teil 8: Die Fünf Gebote&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 31 Mai 2012 06:14:02 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-6-den-flop-hart-treffen</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>PLO – Nichts für Dummies 5: Schlechte Hände versauen alles</title>
				<description>&lt;p&gt;Unten auf der Seite finden Sie die Links zu den anderen Teilen dieser Serie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Leider gibt es keine simplen Regeln, nach denen man seine Hände aussucht, und es gibt auch keine Tabelle, in der steht, welche Hände wie profitabel sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So einfach ist das nicht.                     &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie müssen in der Lage sein, jede einzelne Hand, die Sie bekommen, neu zu bewerten und dann zu entscheiden, ob sie Geld bringt oder Geld kostet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kriterien bleiben dabei immer dieselben, nur die Karten ändern sich ständig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hände sollten eine große Flopfreundlichkeit aufweisen, die nuts bilden können und einen Plan B in der Hinterhand haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedenfalls im besten Fall.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle anderen Hände besitzen für Omaha absteigende Werte, und es ist an Ihnen, zu bestimmen, wie weit unten die Hände auf der Skala anzusetzen sind.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Mit Königen gegen Asse laufen ist ein Fehler&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Auch Könige sind für frühere Hold’em-Spieler eine problematische Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Könige sind aus demselben Grund eine schwache Hand, warum Asse eine schwache Hand sind: Paare gewinnen selten im Showdown, und dort müssen Sie erst einmal hinkommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu den Assen sind Könige abver eine hand, mit der Sie nicht vor dem Flop alles in die Mitte bekommen möchten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie den Großteil Ihres Stacks setzen und nur Könige halten, sind Sie wahrscheinlich in Schwierigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Texas Hold’em kommt es selten zu einer Situation, in der Asse auf Könige treffen, so selten, dass man von einem „Cooler“ spricht.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/Ben-Lamb3.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-Ben-Lamb3.jpg&quot; alt=&quot;Ben Lamb&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Ben Lamb kann aus jeder Position spielen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Bei vier Karten, die pro Omaha-Hand gedealt werden, kommen solche Situationen viel häufiger vor. Wenn man hier mit Königen auf Asse trifft, ist das kein Cooler, sondern ein Fehler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Könige sollten sehr vorsichtig gespielt werden, es seid enn, dass die Könige sehr starke Beikarten haben, z. B. in Händen wie:&lt;/p&gt;
A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; oder
K&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;
&lt;p&gt;Vergleichen Sie das mal mit einer Hand wie K&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;. Solche Könige haben überhaupt nichts, womit sie arbeiten können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer Partie mit deepen Stacks können diese Könige nur gewinnen, wenn sie ein Set floppen. Ansonsten sind sie komplett wertlos.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Hohe suited und double-suited Hände&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Falls es Ihnenn noch nicht zum Hals heraushängt, wird es jetzt gleich soweit sein: Gute Omaha-Hände haben viele Stärken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie können nicht nur die Nuts bilden, sondern haben auch noch einen Plan in der Hinterhand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hohe suited und double-suited Hände floppen nicht oft die Nuts, treffen aber gerne zwei Paare, die dann zum Full House werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hände wie A-J-K-T oder A-Q-T-9 oder K-J-T-9 sind ohnehin stark, werden aber noch viel besser, wenn sie außerdem suited oder double-suited sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; ist eine exzellente Hand, wahrscheinlich besser als eine Hand A-K-Q-J rainbow, denn hier sind zwei Flushs möglich, davon ein Nut Flush.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen Draw zu den Nuts zu haben ist äußerst wichtig, denn Flush über Flush ist ein Szenario, dass in Omaha hjäfig vorkommt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/ben-grundy-33776.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-ben-grundy-33776.jpg&quot; alt=&quot;Ben Grundy&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Position ist extrem wichtig!&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Nut Draw sind Sie dann in einer hervorragenden Position.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Omaha ohne Position zu spielen ist praktisch unmöglich&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In Hold’em ist Position wichtig, im Omaha ist sie das Nonplusultra.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Spiel kann der Lead auf jeder Straße wechseln. Das ist sogar die Regel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist häufig sehr schwierig, abzuschätzen, wo man mit seiner Hand steht, und wenn man keine Position hat, wird alles noch schlimmer. In Omaha ist so ein Spiel praktisch unmöglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um diesen Nachteil auszugleichen , sollten Sie anfangs nur wenige, sehr starke Hände spielen. Wenn Sie sich erst einmal ein bisschen in das Spiel hineingefunden haben und die kleinen Tricks und Fallstricke erkennen, können Sie auch mehr verschiedene Hände spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber auch die besten Omaha-Spieler der Welt sind extrem vorsichtig, wenn sie eine Hand ohne Position spielen müssen. Das ist für jeden Spieler sehr, sehr schwierig.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zusammenfassung:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Spielen Sie vor dem Flop tight, bewerten Sie die Stärke Ihrer Hand komplett objektiv, und Sie machen sich den Rest der Hand deutlich leichter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann sich schnell in der Action verlieren und zu viele Hände spielen. Ein guter Spieler kann sich aber kontrolllieren, bleibt bei seinem Plan und hat immre die Profitabilität im Blick.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu lernen, was eine gute Omaha-Hand ausmacht und was eine gute von einer mittelmäßigen Hand unterscheidet, ist keine leichte Sache.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber nur dann, wenn Sie diese Aufgabe lösen können, wird es für Sie möglich, ein routinierter PLO-Spieler zu werden – und irgendwann sogar mal ein guter.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;PLO - Nichts für Dummies: die Serie&lt;/h2&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-1-zieh-zu-den-nuts&quot;&gt;Teil 1: Zieh zu den Nuts&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-2-tight-spielen-position-spielen&quot;&gt;Teil 2: Tight spielen, Position spielen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-3-vermeiden-sie-schwache-rundowns&quot;&gt;Teil 3: Schwache Rundowns vermeiden&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-4-asse-nicht-uberschatzen&quot;&gt;Teil 4: Asse nicht überschätzen&lt;/a&gt;
Teil 5: Schlechte Hände versauen alles
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-6-den-flop-hart-treffen&quot;&gt;Teil 6: Den Flop hart treffen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-7-der-plan&quot;&gt;Teil 7: Der Plan&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-8-die-funf-gebote&quot;&gt;Teil 8: Die Fünf Gebote&lt;/a&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 24 Mai 2012 11:29:35 -0500</pubDate>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>PLO – Nichts für Dummies 4: Überschätzen Sie die Asse nicht</title>
				<description>&lt;p&gt;Unten auf dieser Seite finden Sie die Links zu allen Teilen der Serie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pocket Asse sind in der Variante Omaha eine ziemlich heikle Angelegenheit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anfänger überschätzen ihre Asse häufig und neigen dazu, sie komplett zu überspielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Paar reicht bei Omaha selten, um eine Hand zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Omaha ist nunmal ein Post-Flop-Spiel, und in einer Deepstack-Partie ist es sogar sehr schwierig, mit einem Paar Assen überhaupt bis zum Showdown zu kommen – ganz zu schweigen davon, damit auch zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Asse zu spielen ist ziemlich schwierig, aber mit ein paar kleinen Tricks können Sie vielen Schwierigkeiten aus dem Weg gehen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/phil-hellmuth-2915.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-phil-hellmuth-2915.jpg&quot; alt=&quot;phil hellmuth 2915&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;He Jungs, ich hab&#039; Asse!&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h2&gt;Pot-Commitment ist das Ziel&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Asse spielen sich in PLO am besten, wenn die Stacks relativ klein sind und/oder wenn man einen großen Teil seines Stacks vor dem Flop in die Mitte bekommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Assen wollen wir uns pot-committen, um auf jedem Flop sofort all-in zu gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie groß der Anteil unseres Stacks sein muss, den wir schon vor dem Flop in die Mitte schieben, ist eine Frage des Standpunkts, aber im besten Fall ist unser All-in auf dem Flop weniger als eine Potsize-Bet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine andere Frage ist, wie wir es hinbekommen, pot-committed zu sein. Achten Sie genau auf Ihre Stackgröße und auf die aller Gegner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hat der erste Pre-Flop-Raiser einen kleinen Stack, können Sie direkt erhöhen, wenn Sie davon ausgehen können, heads-up zu spielen, denn dann können Sie sich gegen seinen Stack auf jeden Fall committen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann mit den Assen auch limpen, wenn man davon ausgehen kann, dass später noch erhöht wird, um dann eine checkraise Potsize-Bet abzufeuern, mit der man einen großen Teil des eigenen Stacks in den Pot bekommt.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;He Leute, ich hab&#039; Asse!&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Achtung: Sie müssen sicherstellen, dass Sie mit dieser Bet bereits committed sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nichts ist schlimmer als ein großer Pre-Flop-Raise, mit dem man sich nicht committed, und dann auf dem Flop nicht zu wissen, wo man steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn es mit dem Commitment nicht klappt, ist es besser, nur zu callen und die Asse zu verstecken, um sich den Flop anzusehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben Sie einen Raise oder Re-Raise gespielt und dem Tisch damit mitgeteilt, dass Sie Asse halten, aber nicht genug gesetzt, um committed zu sein, bringen Sie sich in eine extrem gefährliche Situation.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle am Tisch wissen nun, dass Sie Asse halten und können sich entsprechend darauf einstellen, während Sie keine Ahnung haben, was die anderen halten.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/IMG4435.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-IMG4435.JPG&quot; alt=&quot;IMG4435&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Nicht alle Asse sind gleich.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Dann können Sie nur Vermutungen anstellen, weshalb es häufig besser ist, mit Assen ein Raise nur zu bezahlen und die Asse verdeckt zu spielen, wenn man keine große Pre-Flop-Bet ansetzen kann.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Nicht alle Asse sind gleich&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;So wie manche Rundowns besser sind als andere, sind auch manche Asse besser als andere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur weil Sie Asse halten, haben Sie damit noch lange keine gute Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Okay, Asse sind zunächst mal Favorit über die meisten anderen Hände, aber man muss damit erst einmal zum Showdown kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gute Asse&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merken Sie, wie langsam in dieser Artikelserie die zentralen Themen deutlich werden?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die besten Hände haben nicht nur eine Gewinnmöglichkeit. Sie hängen nicht nur von einem Aspekt der Hand ab, sondern haben viele Facetten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gute Pocket Asse haben immer noch etwas dabei, was ebenfalls gewinnen kann, z. B. einen Nut Flush Draw, einen Straight Draw oder eben etwas Anderes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gute Asse sehen z. B. so aus:&lt;/p&gt;
A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;
A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;
A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;
&lt;p&gt;Es ist ganz einfach, die Qualität eines Paar Assen zu bewerten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Asse sind zwar an sich schön anzusehen, aber in Omaha brauchen sie einen Plan B.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/patrik-antonius-13548.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-patrik-antonius-13548.jpg&quot; alt=&quot;patrik antonius 13548&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Kennen Sie die Stärke Ihrer Asse?&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie ein wirklich starkes Paar Asse halten, brauchen Sie sich auch keine Sorgen mehr darum zu machen, dass der Tisch von Ihren Assen erfährt, denn Sie haben ja noch ein paar andere Eisen im Feuer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schlechte Asse&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schlechte Asse sind genau das Gegenteil. Sie sind einfach nur Asse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie besitzen keinerlei zusätzliches Potenzial, und im Showdown werden einfach nur ein Paar Asse den Pot gewinnen müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel für schlechte Asse:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 2&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Asse sind schwierig zu spielen und sehr schwach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie sich damit nicht committen können, dann callen Sie besser und verbergen Sie die Asse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fallstudie:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;$1/$2 PLO, $400 effektive Stacks. Es gibt zwei Limper vor dem Button, dieser erhöht auf $6.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie halten A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; im SB.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie gehen Sie vor?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Spot sollten Sie fast immer nur callen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihre Asse sind ziemlich mies, sie haben keine Position, und die Stacks sind deep, also können Sie sich auf keinen Fall committen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir uns die Situation noch einmal mit ein paar kleinen Veränderungen an.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/viktor-blom3.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-viktor-blom3.JPG&quot; alt=&quot;viktor blom3&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Es ist ein schmaler Grat zwischen großartig und furchtbar.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;$1/$2 PLO, Stack $50. UTG erhöht auf $6, zwei Spieler callen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sitzen immer noch im SB mit A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt sind aber $21 im Pot und Sie können maximal $27 setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie gehen Sie vor?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier können Sie sich ganz einfach pot-committen und über 50% Ihres Stacks in den Pot bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also setzen Sie Pot und schieben Sie den Rest auf jedem Flop in die Mitte!&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zusammenfassung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Asse sind in Omaha ein schmaler Grat zwischen großartig und furchtbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Asse bringen jeden Anfänger in Schwierigkeiten, und zwar häufiger als jede andere Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer von Hold’em zu Omaha wechselt, begeht oft den Fehler zu glauben, dass Asse so etwas wie die Stone Cold Nuts sind, dabei sind sie nur eine Hand von vielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie jedoch klug mit der Hand umgehen, die Stärke der Asse richtig einschätzen, die Position und Stackgrößen mit einbeziehen, werden Sie insgesamt ein tieferes Verständnis für die Variante Omaha entwickeln.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;PLO – Nichts für Dummies: die Serie&lt;/h2&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-1-zieh-zu-den-nuts&quot;&gt;Teil 1: Zieh zu den Nuts&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-2-tight-spielen-position-spielen&quot;&gt;Teil 2: Tight spielen, Position spielen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-3-vermeiden-sie-schwache-rundowns&quot;&gt;Teil 3: Schwache Rundowns vermeiden&lt;/a&gt;
Teil 4: Asse nicht überschätzen
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-5-schlechte-hande-versauen-alles&quot;&gt;Teil 5: Schlechte Hände versauen alles&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-6-den-flop-hart-treffen&quot;&gt;Teil 6: Den Flop hart treffen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-7-der-plan&quot;&gt;Teil 7: Der Plan&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-8-die-funf-gebote&quot;&gt;Teil 8: Die Fünf Gebote&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 17 Mai 2012 17:52:53 -0500</pubDate>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>PLO – Nichts für Dummies 3: Schwache Rundowns vermeiden</title>
				<description>&lt;p&gt;Links zu den anderen Artikeln der Serie finden Sie unten auf dieser Seite.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Omaha beginnt man jede Hand mit dem Plan, zu den Nuts zu ziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Rundown – damit ist eine Hand aus vier Connectors gemeint, z. B. 6-7-8-9 – gibt uns diese Chance, aber nicht alle Rundowns sind gleich stark.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Höher = besser&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Je höher der Rundown liegt, desto besser.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wollen grundsätzlich die Nuts halten und damit Cooler an die Spieler verteilen, die die zweitbeste Straße getroffen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir die richtigen Hände in der richtigen Position spielen, werden wir häufiger Cooler verpassen als „gecoolert“ zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb sind hohe Rundowns deutlich stärker als niedrige Rundowns.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/bearded-guy.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-bearded-guy.JPG&quot; alt=&quot;bearded guy&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Je höher der Rundown, desto besser.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;T&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; ist viel stärker als 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;. Die erste Hand trifft die Nuts einfach viel häufiger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hände wie zweitbeste Straßen sind in Omaha extrem teuer. Deshalb sollte man niedrige Rundowns meistens meiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rundowns sind im Übrigen sehr flopfreundlich, denn wenn man zwei Paare trifft, hat man gleichzeitig auch immer noch einen Draw.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die besten Rundowns&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die besten Rundowns sind hohe Rundowns mit wenigen Lücken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau wie in Hold’em sind Suited Connectors wie 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; eine viel bessere Hand als Suited Two-Gappers wie z. B. 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Omaha ist entsprechend T-9-8-7 eine viel bessere Hand als J-8-7-6.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je mehr Lücken die Hand hat, desto schwieriger wird es, die Nuts zu treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A-K-Q-J ist eine sehr gute Hand, aber nicht wirklich einer der stärksten Rundowns, weil man nur zwei Straights damit bilden kann anstatt vier.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehr starke Rundowns sind:&lt;/p&gt;
J&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;
Q&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;
9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;
&lt;p&gt;Solche Rundowns können mehrere Straßen bilden, und wenn das funktioniert, sind es häufig Cooler für niedrigere Straights.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/dan-shak2.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-dan-shak2.JPG&quot; alt=&quot;Dan Shak&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Second Nuts sind teuer.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h2&gt;Starke Rundowns&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nicht ganz so stark, aber trotzdem gut, sind Rundowns mit einer Lücke.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im besten Fall sollte diese Lücke zwischen den beiden niedrigsten Karten liegen, wie etwa bei J-T-9-7.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man nämlich mit so einer Hand einen „Wrap-Draw“ floppt, also einen Straight Draw mit mehr Outs als ein Open Ender hat, sind mehr dieser Outs tatsächlich Outs zu den Nuts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiel dafür sind J-T-9-7 auf Flops wie 8-9-x, 7-8-x, 6-8-x usw.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liegt die Lücke dagegen zwischen den hohen Karten, wie bei T-7-6-5, und wir einen Wrap floppen, dann sind viele Outs nur Outs zu niedrigeren Straights, z. B. auf Flops wie 8-9-x, 8-7-x usw.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und, wie bereits erwähnt, sind Straight Draws unterhalb der Nuts Straight keine gute Idee.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Starke Rundowns sind auch solche, die einen Nut Flush Draw ermöglichen, z. B. A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das suited Ass erhöht den Wert der Hand, weil man damit einen weiteren Nut Draw auf dem Flop treffen kann, wenn dort zwei Pik fallen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann mit diese Hand den Nut Flush Draw treffen, zwei Paare mit Nut Flush Draw, Nut Straight Draws usw. Damit ist diese Hand eine wirklich starke.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Überlegen Sie sich bei jeder Hand, wie viele Möglichkeiten sie hat, um die Nuts zu treffen. Je mehr Möglichkeiten, desto stärker die Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je mehr Möglichkeiten, die zweitbeste Hand zu treffen, desto schwächer die Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schwache Rundowns&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schwache Rundowns sind Hände, die sogar dann problematisch bleiben, wenn sie den Flop perfekt treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Niedrige Rundowns wie 3-4-5-6, Rundowns mit Lücken wie 3-4-5-8 und ähnliche Hände sind sehr schwach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hände wie diese können zwar Straights treffen, aber selten die Nuts. Und mit zwei Paaren hat man häufig ebenfalls nicht die beste Hand.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/patrik-antonius2.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-patrik-antonius2.JPG&quot; alt=&quot;Patrik Antonius&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Suited Rondowns sind viel stärker.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Kurz gesagt, solche Hände sind Schrott und sollten nicht gespielt werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Suited Rundowns sind extra stark&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein Rundown mit suited Karten – am besten double suited – macht die Karten enorm viel stärker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Hand 5&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; ist unglaublich viel stärker als 5&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwar haben wir hier keine Nut Suits, aber die doppelten Suits fügen unserer Hand ein paar Pläne B und C hinzu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erinnern Sie sich? Wir wollen immer etwas floppen, das auch noch potenziell etwas Anderes werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Floppen wir z. B. die Nuts mit 5&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; auf einem Flop 2&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;, freerollen wir Hände wie 5&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Suited und double suited Hände haben mehr Optionen und sind deshalb deutlich durchschlagskräftiger.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Fallstudie:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;$1/$2 mit $200 effektiven Stacks.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Spieler erhöht auf $5 UTG, ein weiterer bezahlt auf dem Button. Wir bezahlen im Big Blind mit T&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; und sehen uns gemeinsam den Flop an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;8&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir setzen $10 und der erste Raiser erhöht auf $40. Der Button bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/phil-ivey6.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-phil-ivey6.JPG&quot; alt=&quot;Phil Ivey&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Rundown ist nicht gleich Rundown.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Was sollten wir tun?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der richtige Spielzug ist hier ein Fold. Wir haben zwar einen Wrap Draw, aber er ist nicht besonders stark.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben wenige Outs zu den Nuts, es liegt ein Flush Draw auf dem Board, und wir haben keine Position.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt nur wenige gute Karten, die auf dem Turn fallen könnten. Oft werden wir eine Straight treffen, die trotzdem von einer besseren geschlagen wird und uns eine Menge Geld kostet.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zusammenfassung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Denken Sie daran, dass Rundown nicht gleich Rundown ist. Mit schwachen Rundowns findet man sich oft auf der ungünstigen Seite eines Coolers wieder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das kostet eine Menge Geld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Üben Sie, starke Wraps von schwachen unterscheiden zu lernen, vermeiden Sie schwache Rundowns und Sie werden bald auf der Gewinnerseite der Cooler landen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;PLO - Nichts für Dummies: die Serie&lt;/h2&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-1-zieh-zu-den-nuts&quot;&gt;Teil 1: Zieh zu den Nuts&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-2-tight-spielen-position-spielen&quot;&gt;Teil 2: Tight spielen, Position spielen&lt;/a&gt;
Teil 3: Schwache Rundowns vermeiden
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-4-asse-nicht-uberschatzen&quot;&gt;Teil 4: Asse nicht überschätzen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-5-schlechte-hande-versauen-alles&quot;&gt;Teil 5: Schlechte Hände versauen alles&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-6-den-flop-hart-treffen&quot;&gt;Teil 6: Den Flop hart treffen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-7-der-plan&quot;&gt;Teil 7: Der Plan&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-8-die-funf-gebote&quot;&gt;Teil 8: Die Fünf Gebote&lt;/a&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 10 Mai 2012 10:13:34 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-3-vermeiden-sie-schwache-rundowns</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>PLO – Nichts für Dummies 2: Tight spielen, Position spielen</title>
				<description>&lt;p&gt;PLO – Nichts für Dummies finden Sie jede Woche in unserer Strategieabteilung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pre-Flop-Spiel ist für PLO nicht ganz so bedeutend wir für Hold’em.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bedeutet allerdings nicht, dass Pre-Flop-Spiel für PLO unwichtig ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau wie in Hold’em lautet die erste Regel: Wer hier schwache Hände foldet, hat später keine komplizierten Entscheidungen zu treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am einfachsten stellt man sich das so vor:&lt;/p&gt;
Je mehr schwache Hände man spielt, desto mehr marginale Hände werden gefloppt.
Je mehr marginale Hände man floppt, desto komplizierter werden die kommenden Entscheidungen.
Je mehr komplizierte Entscheidungen man treffen muss, desto mehr Fehler macht man.
Je mehr Fehler man macht, desto mehr Geld verliert man.
&lt;p&gt;So einfach ist das.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau wie in Hold’em benötigt man zunächst also eine Menge Disziplin, um problematische Hände zu vermeiden und die Hände zu spielen, die in Omaha auch wirklich profitabel sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer vor dem Flop die richtigen Hände auswählt, spielt nach dem Flop bedeutend einfacher weiter.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Also: Welche Hände soll ich spielen?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Bei der Frage, welche Hand eine gute Starthand in Omaha ist, geht es vor allem darum, wie man damit zu den Nuts ziehen kann.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/david-williams.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-david-williams.jpg&quot; alt=&quot;david williams&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Die zweitbeste Hand wird teuer.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Zweitbeste Hände sind teuer. Nur die Nuts verdienen mit Sicherheit Geld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach diesem Gesichtspunkt müssen wir unsere Hände auswählen. Hände, die den Flop sehr gut treffen können. Hände wie 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine solche Hand ist grundsätzlich sogar höher zu bewerten als eine Hand mit Pocket Assen in einer PLO-Partie mit deep Stacks.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grund dafür ist, dass diese Hand, wenn sie den Flop trifft, ihn meistens verdammt gut trifft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stellen Sie sich die Hand 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; z. B. auf einem Flop 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; vor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier floppen Sie die Nut Straight, Top Two Pair und einen Gutshot auf den Straight Flush.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich gibt es so einen Flop nicht oft. Aber das zeigt nur, worin sich Omaha grundlegend von Hold’em unterscheidet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Omaha suchen wir nach Hände, die in mehrfacher Hinsicht den Flop treffen können. Hände, mit denen wir etwas treffen und auch noch etwas Anderes treffen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Verbundenheit, Gleichfarbigkeit und Flopfreundlichkeit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Bei der Handauswahl gehen wir mit folgenden Filtern vor:&lt;/p&gt;
Verbundenheit
Gleichfarbigkeit und doppelte Gleichfarbigkeit
Flopfreundlichkeit
&lt;p&gt;Verbundenheit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verbundenheit ist offenkundig. Man möchte Hände spielen, die in mehrfacher Hinsicht die Nuts treffen können.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/maria-maceiras-30633.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-maria-maceiras-30633.jpg&quot; alt=&quot;maria maceiras 30633&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Gut aussehen, nicht nur auf dem Flop wichtig.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;In Hold’em sind Suited Connectors gute Hände, weil man damit starke Hände wie Straights treffen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Omaha sind Hände wie vier Karten in einer Reihe besonders stark, weil es damit gleich mehrere Straights und Straight Draws gibt, die man treffen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gleichfarbigkeit und doppelte Gleichfarbigkeit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Gleichfarbigkeit verhält es sich ähnlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Floppt man eine Straight oder zwei Paare, kann es jha nicht schaden, wenn man daneben auch noch einen Flush Draw erwischt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doppelte Gleichfarbigkeit, also je zwei Karten einer Kartenfarbe, können sogar zwei Flush Draws treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit kann man zwei Pläne entwickeln bzw. hat zwei Optionen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einer Hand wie A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; auf einem Flop 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 2&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; ist unsere Haupthand zunächst mal das Paar Asse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu kommen aber auch noch ein Nut Flush Draw und ein Backdoor Nut Flush Draw, mit denen man vielleicht noch etwas anfangen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einer Hand wie 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; und einem Flop 5&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; treffen wir die Nuts. Bekommen wir jetzt aber unsere Chips mit jemanden in die Mitte, der auch die Nuts gefloppt hat, freerollen wir mit unseren Nut Flush Draw.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Flopfreundlichkeit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Flopfreundlichkeit einer Hand wird dadurch bestimmt, dass sie nicht nur den Flop trifft, sondern zusätzlich etwas in petto hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir eine Hand wie 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Flop fällt nun 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Damit halten wir Top Set, aber dank der Flopfreundlichkeit unserer Hand haben wir außerdem noch einen Open ended Straight Draw.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Omaha ist ein Spiel, in dem wir nicht nur den Flop treffen wollen. Wir wollen den Flop treffen UND dazu noch ein paar Optionen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die beste Hand ist in Omaha oft auf jeder Straße eine andere, deshalb sollten wir immer mehrere Optionen haben, auf die wir im Verlauf eine Hand setzen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je mehr Optionen wir haben, desto mehr müssen unsere Gegner spekulieren.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Eine kurze Geschichte der Position&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/IMG1698.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-IMG1698.JPG&quot; alt=&quot;IMG1698&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Ohne Position: erstmal tight spielen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wir werden darauf später noch näher eingehen, aber kurz gesagt: Position ist für Omaha von entscheidender Bedeutung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um entscheiden zu können, ob wir eine freie Karte nehmen oder bluffen, wenn der Gegner checkt, ist für Omaha wichtiger als für Hold’em, weil der „Lead“, also die beste Hand, mit jeder Gemeinschaftskarte eine andere sein kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer Omaha zu häufig ohne Position spielt, muss zu häufig nach Vermutung spielen und verliert deshalb auf lange Sicht Geld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer Omaha gerade erst lernt, sollte ohne Position extrem tight spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie Omaha besser beherrschen, können Sie damit beginnen, auch ohne Position mehr Hände zu spielen, bis dahin aber gilt: Werfen Sie Ihr Geld nicht aus dem Fenster.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zusammenfassung:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Gutes Omaha-Spiel beginnt vor dem Flop.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann sich schnell in der wilden Jagd auf Odds und Outs verlieren und zu viele Hände spielen, aber genau das sollte man unbedingt vermeiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spielen Sie zunächst äußerst tight – vor allem, wenn Sie keine Position haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht nur den Flop treffen, sondern zusätzliche Draws und Optionen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Halten Sie sich daran und riskieren Sie nicht zu viel. Damit sind Sie bereits auf einem guten Weg.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;PLO – Nichts für Dummies: die Serie&lt;/h2&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-1-zieh-zu-den-nuts&quot;&gt;Teil 1: Zieh zu den Nuts&lt;/a&gt;
Teil 2: Tight spielen, Position spielen
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-3-vermeiden-sie-schwache-rundowns&quot;&gt;Teil 3: Schwache Rundowns vermeiden&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-4-asse-nicht-uberschatzen&quot;&gt;Teil 4: Asse nicht überschätzen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-5-schlechte-hande-versauen-alles&quot;&gt;Teil 5: Schlechte Hände versauen alles&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-6-den-flop-hart-treffen&quot;&gt;Teil 6: Den Flop hart treffen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-7-der-plan&quot;&gt;Teil 7: Der Plan&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-8-die-funf-gebote&quot;&gt;Teil 8: Die Fünf Gebote&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 03 Mai 2012 11:34:37 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-2-tight-spielen-position-spielen</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-2-tight-spielen-position-spielen</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-2-tight-spielen-position-spielen#comments</comments>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>PLO – Nichts für Dummies 1: Zieh zu den Nuts</title>
				<description>&lt;p&gt;Ab sofort jede Woche neu: PLO – Nichts für Dummies&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pot Limit Omaha hat in den letzten fünf Jahren stetig an Beliebtheit gewonnen. Davor war es kaum möglich, außerhalb großer Städte überhaupt eine Partie zu finden. Heute findet man PLO an jeder Ecke, und die höchsten Partien der Welt werden in PLO gespielt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Grund dafür ist einfach. PLO macht Spaß und ist ein extremes Actionspiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da man vier statt nur zwei Karten hat, kann man deutlich mehr Hände spielen. Außerdem lassen es die Spieler viel häufiger drauf ankommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da es so viel Action gibt, werden vermehrt schwächere Spieler angezogen, die einfach nur ihr Glück versuchen wollen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/sam-trickett.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-sam-trickett.jpg&quot; alt=&quot;sam trickett&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Omaha - wie Hold&#039;em, bloß ganz anders.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Und weil die Handwerte s viel näher beisammen liegen als bei Hold’em und die Varianz so groß ist, dauert es viel länger, bis ein Spieler merkt, dass er ein losing Player ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Omaha wird auch in Zukunft beliebter werden, also ist das genau der richtige Zeitpunkt, um PLO spielen zu lernen, am besten mithilfe unserer Serie PLO – Nichts für Dummies.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor Sie anfangen, merken Sie sich schon mal eines: PLO ist nicht &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/cash-game-nl-holdem&quot;&gt;Texas Hold’em&lt;/a&gt; mit vier Karten.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Der Unterschied zwischen PLO und Texas Hold’em&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Omaha sieht auf den ersten Blick so aus wie Texas Hold’em, nur eben mit mehr Karten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In gewisser Weise stimmt das auch, aber das ist nur ein kleiner Teil des Spiels.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotzdem: Um Omaha zu lernen, müssen Sie zuerst die grundlegenden Prinzipien von Hold’em verstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie noch nicht soweit sind, empfehle ich Ihnen, diesen Artikel noch einmal zur Seite zu legen und sich stattdessen &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/anfaenger&quot;&gt;in dieser Rubrik&lt;/a&gt; etwas eingehender umzusehen. und dann die Serie &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-fr-nichtdummies-teil-1-spielen-sie-weniger-hande&quot;&gt;Poker - Nichts für Dummies&lt;/a&gt; durchzugehen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Omaha ist ein Nuts-Spiel&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Mit zwei zusätzlichen Karten pro Spieler ist Omaha ein Spiel, bei dem es grundsätzlich um die Nuts geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Hold’em gewinnt man viele Pots ohne die Nuts. Man gewinnt mit Paaren, zwei Paaren und Sets. Straßen und Flushes sind fast immer ein Gewinngarant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem Spiel wie Omaha ist ein Paar nicht viel wert. Ein Set verliert häufig gegen ein höheres Set. Wenn Sie die Nut Straight oder den Nut Flush nicht haben, hat ihn wahrscheinlich ein anderer am Tisch, und Sie werden verlieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also: Omaha ist ein Nuts-Spiel.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/Tom-Dwan.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-Tom-Dwan.jpg&quot; alt=&quot;Tom Dwan&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Die richtige Handauswahl ist ein guter Ausgangspunkt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Das Problem ist, das die Nuts auf jeder Straße eine andere Hand sein können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soll heißen, die Nuts sind nicht genug, man muss außerdem noch einen Plan B haben.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;„Freerolling“ und wie man das am besten anstellt&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Bei Omaha müssen Sie immer damit rechnen, „gefreerollt“ zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was das bedeutet?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie halten 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Der Flop fällt 6&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf diesem Flop sind eine Reihe verschiedener Straights möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jede 4-5 oder 9-5 bildet eine Straße. Mit Ihrer Hand haben Sie die Nut Straight gefloppt, außerdem den Nut Flush Draw und einen Draw zu einer noch höheren Straight.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie haben diesen Flop perfekt getroffen. Sie schlagen nicht nur jede kleinere Straße, sondern Sie „freerollen“ (mit den Draws zum Flush und zur höheren Straight) alle anderen Spieler, die ebenfalls die Nut Straight gefloppt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spieler, die gerade erst von Hold’em übergewechselt sind, glauben häufig, dass jede Straight hier gewinnt, und bezahlen dann fröhlich ihren gesamten Stack.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem unteren Ende der Straight werden Sie als Omaha-Spieler aber bald feststellen, dass Sie weit hinten liegen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zusammenfassung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Omaha ist nicht nur ein Nuts-Spiel, es ist ein Spiel für „die Nuts mit Versicherung“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den folgenden Kapiteln dieser Serie werden wir Ihnen zeigen, wie Sie auf die „richtige“ Seite der Freerolls und Coolers kommen und wie man „freerollt“, statt „gefreerollt“ zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen und verinnerlichen Sie die einzelnen Teile gewissenhaft, und Sie werden sehen, dass PLO kein Spiel für Dummies ist.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;PLO – Nichts für Dummies: die Serie&lt;/h2&gt;
Teil 1: Zieh zu den Nuts
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-2-tight-spielen-position-spielen&quot;&gt;Teil 2: Tight spielen, Position spielen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-3-vermeiden-sie-schwache-rundowns&quot;&gt;Teil 3: Schwache Rundowns vermeiden&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-4-asse-nicht-uberschatzen&quot;&gt;Teil 4: Asse nicht überschätzen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-5-schlechte-hande-versauen-alles&quot;&gt;Teil 5: Schlechte Hände versauen alles&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-6-den-flop-hart-treffen&quot;&gt;Teil 6: Den Flop hart treffen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-7-der-plan&quot;&gt;Teil 7: Der Plan&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-8-die-funf-gebote&quot;&gt;Teil 8: Die Fünf Gebote&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 27 Apr 2012 01:35:59 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-1-zieh-zu-den-nuts</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/plo-nichts-fur-dummies-1-zieh-zu-den-nuts</guid>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Zoom Poker Strategie – ein Crashkurs</title>
				<description>&lt;p&gt;Halten Sie sich daran, und in einer Woche spielen Sie mehr Hände als Isildur!&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Was ist Zoom Poker?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Zoom Poker ist die &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-stars&quot;&gt;PokerStars&lt;/a&gt;-Variante von Rush Poker, das von erstmal Full Tilt vorgestellt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Grundidee ist ganz einfach: Wenn Sie Ihre Hand folden, werden Sie automatisch sofort an einen neuen Tisch gesetzt und erhalten die nächste Hand, die daraufhin sofort ausgespielt wird. Mit der Fast-Fold-Option können Sie Ihre Hand auch schon aufgeben, bevor Sie überhaupt an der Reihe sind. Sie werden dann noch schneller an den nächsten Tisch gesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/philipp-gruissem.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage320180-philipp-gruissem.JPG&quot; alt=&quot;Philipp Gruissem&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Spielen Sie weniger Tische als philbort!&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Zoom ist wie Poker auf Speed, es ist unglaublich schnell und genau das richtige für Action-Junkies.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie sonst jemand sind, der gerne acht Tische simultan spielt oder Fan von komplexen Spielen wie Starcraft sind, wird Ihnen Zoom Poker wahrscheinlich auch gefallen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Derzeit wird Zoom Poker für NLHE, PLO und Five Card Draw angeboten. Die Zahl der Tische ist auf vier pro Spieler begrenzt.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die Vorteile von Zoom Poker&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Zoom Poker bringt nicht nur mehr Action und mehr Tempo in Ihr Cash Game. Es ist außerdem sehr gut geeignet, um in kurzer Zeit große Mengen an FPP zu sammeln. Wer also einen höheren VIP-Status erreichen will, hat hier die besten Chancen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zahl der Hände, die Sie pro Stunde spielen können, ist drei- bis viermal so hoch wie bei „normalem“ Poker. Das heißt, wenn Sie „break even“ spielen, kassieren Sie dennoch in Form der FPP.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der anderen Seite bedeutet das natürlich auch, dass Sie mehr Rake bezahlen, aber als solider Spieler sollten Sie in der Lage sein, das durch die FPP auszugleichen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Ist das überhaupt Poker?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Eine umstrittene Frage, denn bei Zoom Poker fehlt ein wichtiger Aspekt: die Möglichkeit, auf Gegner einen Read zu bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da man ständig die Tische wechselt, spielt man ständig gegen neue Gegner, die man nicht kennt. Dadurch wird das Spiel deutlich automatisierter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit gewinnt auch der mathematische Aspekt an Bedeutung, sowie die Fähigkeit, sich in sehr kurzer Zeit auf Gegner einzustellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erfahrene Multi-Tabler werden außerdem davon abgehalten, Jagd auf Unerfahrene zu machen, da diese ja ständig verschwinden.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Unterschiede zu Rush Poker&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die beiden Konzepte sind sich zwar sehr ähnlich, aber es gibt auch ein paar Unterschiede:&lt;/p&gt;
Kein Rakeback: Zu den Vorteilen von Full Tilt Poker gehörte, dass man Rakeback kassieren konnte. Bei PokerStars existiert kein Rakeback-Programm. Dafür werden dort FPP vergeben, die im Grunde genau so gut sind.
Nur Cash Games: Bisher sind keine Zoom-Pokerturniere auf PokerStars verfügbar.
Sit-out: Bei Zoom Poker können Sie die nächste Hand oder den nächsten Big Blind aussetzen. Bei Rush Poker war es nur möglich, die nächste Hand auszusetzen.
Software: Zwar existiert Zoom Poker bisher nur in der Beta-Version, scheint aber bereits glatter zu laufen als Rush Poker. Offenkundig haben die Entwickler bei PokerStars einen guten Job gemacht.
&lt;h2&gt;Strategietipps für Zoom Poker&lt;/h2&gt;
Tightes Spiel ist hier im Zweifelsfall die richtige Wahl.  Niemand weiß, wie tight Sie spielen, also können Sie durchaus darauf warten, Asse zu bekommen und dann jemandem mit A-k den Stack abzunehmen.
Apropos A-K, damit ist Vorsicht geboten. Die Hand ist in Zoom Poker viel schwächer als in normalen Partien.
Wenn Sie den Rest der Hand verfolgen möchten, halten Sie die Strg-Taste, während Sie den Fold-Button anklicken (bei Mac: Command-Button).
Es gibt mehrere verschiedene Animationen. Manche fühlen sich schneller an als die anderen. Klicken Sie auf Options &amp;gt; Table Display Options &amp;gt; Zoom Animation, um die verschiedenen Möglichkeiten auszuprobieren. Uns hat „Flip“ gut gefallen, die Default-Einstellung „Fade“ scheint aber die schnellste zu sein.
Spielen Sie weniger Tische (Zoom ist SEHR schnell).
Achten sie auf Ihre Blinds, denn Sie sitzen häufiger in den Blinds als normalerweise.
Der Big Blind ist der einzige Spieler, der nicht die Möglichkeit zum „Fast Fold“ hat. Sie können von einer größeren Starthand-Range ausgehen.
In jeder Zoom-Partie können mehrere hundert Spieler dabei sein. Sie können mehrere Tische dieser Partie öffnen.
Seien Sie auf große Swings vorbereitet. Bei der großen Zahl von Händen, die Sie hier spielen, wird es dazu zwangsläufig kommen.
Sie werden häufig sehen, das Spieler aus später Position min-raisen. Diese versuchen oft, Pots zu stehlen, in der Hoffnung, dass andere Spieler bereits gefoldet haben.
Sie werden auch mehrfach auf Spieler mit mehr als 100 BBs treffen. Lesen Sie dazu mehr über &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/das-spiel-mit-deep-stacks&quot;&gt;Deepstack-Strategie&lt;/a&gt;.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 19 Apr 2012 05:11:31 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/zoom-poker-strategie-crash-kurs</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/zoom-poker-strategie-crash-kurs</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/zoom-poker-strategie-crash-kurs#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Erfolgreich Online-Steps-Qualifier für Live Events spielen</title>
				<description>&lt;p&gt;Von Step A, in dem man die Grundzüge dieses Qualifikationsweges kennen lernt, bis hin zu Step G, in dem es um alles geht, ist es ein langer und steiniger, aber auch aufregender Weg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während man im ersten Level hauptsächlich auf blutige Anfänger trifft, die nicht wirklich wissen, was sie tun, sind die Gegner auf dem höchsten Level häufig Profis und unter den Top 5% der weltweit besten Spieler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um sich in den Steps durchsetzen zu können, sollte man schon über ein bisschen Erfahrung mit SnGs verfügen,  und damit meine ich, man sollte eine positive SnG-Bilanz vorweisen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ferner sollte man ein tiefes Verständnis für den wechselnden Rhythmus besitzen, den die Steps aufweisen; von der vorsichtigen Anfangsphase bis zum aggressiven Finish.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Eine Stufe nach der anderen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Steps sind wie eine Leiter, die man langsam hinaufklettern muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je weiter Sie nach oben gelangen, desto mehr müssen Sie sich konzentrieren und auf die Spielweise der nächsten Stufe einstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie es bis Step F geschafft haben, müssen Sie spätestens zu einem Railbird werden und sich die nächsten Gegner beim Spiel ansehen. Auf dieser Ebene sind bereits viele Spezialisten unterwegs, und Sie werden mit großer Wahrscheinlichkeit auf mehrere davon treffen. Umso wichtiger ist es, dass Sie bereits ungefähr wissen, mit wem Sie es zu tun haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lassen Sie sich Zeit! Warten Sie den richtigen Moment ab und nutzen Sie dann Ihre Chance.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Verlieren Sie das Ticket nicht&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Um in den Levels aufzusteigen, gilt es zunächst, nicht hinter den Plätzen zu landen, die einem das Ticket für dieselbe oder die nächste Stufe sichert. Hört sich selbstverständlich an, wird aber von manchen vernachlässigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Normalerweise muss man Dritter oder Vierter werden, um zumindest im selben Level bleiben zu können, also eine weitere Chance zu bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/Lesson7b.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-Lesson7b.jpg&quot; alt=&quot;Steps Qualifier&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Die Steps zum Live Event.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Zunächst ist das Ziel also nicht, das Turnier zu gewinnen, sondern nicht zu verlieren.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Frühe Phase&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Vermeiden Sie Flips, schauen Sie sich Flop möglichst günstig an, bluffen Sie wenig und mit niedrigen Einsätzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bringen Sie ihren Stack nicht unnötig in Gefahr, denn um profitabel zu spielen, müssen Sie in neun von zehn Fällen die Top vier erreichen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die letzten Vier&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Haben wir diese Phase, als mit nur noch vier Spielern am Tisch erreicht, beginnt der wahre Qualifier.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von jetzt an müssen wir kontrollierte Risiken eingehen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir brauchen ausreichend Chips, um nicht zum Shortstack zu werden, gegen den sich die anderen Spieler automatisch verbünden. Dafür dürfen wir keine Chance ungenutzt lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie werden das nicht in ein paar Minuten lernen, aber wenn Sie auch bei nur noch drei Spielern im Turnier sind, und es nur zwei Gewinner gibt, habe ich hier ein paar hilfreiche Tipps für Sie,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst mal nehmen Sie gefälligst die Hand von der Maus! Keine voreiligen Bewegungen, keine schnellen Entschlüsse. Nehmen Sie Ihre Time Bank bei jeder Hand in Anspruch.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Kurzer Blick auf die Mathematik&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Drei Spieler, zwei Qualifikanten. Ganz simpel ausgedrückt, heißt das, die Chancen auf eine Qualifikation liegen bei 66%.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist ihr Ziel, diese Zahl noch zu steigern, also hüten Sie sich vor Moves, die Ihr ausscheiden bedeuten könnten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie das geht? Mit einem Flip QQ gegen AK? Natürlich nicht!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihre Chancen würden damit sinken, und zwar von 66% auf 53% (weil die Damen leicht vorn liegen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie haben eine schöne A-K bekommen und denken daran, dem Gegner eine Falle zu stellen, der sein Geld mit J-T riskieren wird?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch nicht gut, denn hier liegen Ihre Gewinnchancen bei 60%, also immer noch schlechter als die 66% oben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit A-K kann man natürlich noch bessere Fallen stellen. Nehmen wir an, wir stehen damit gegen A-2.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Überraschung! Trotzdem nicht gut!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Odds liegen hier immer noch bei 2:1, aber Sie können sich hier auch leicht selbst aus dem Turnier nehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pocket Asse!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ok, was ist nun mit der besten aller Hände?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit ihr steigen natürlich die Chancen, aber denken Sie daran, dass Sie diese erstens sehr selten bekommen und zweitens damit kein Gewinn garantiert ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotzdem steigen mit dieser Hand Ihre Gewinnchancen auf 80%, sind also deutlich größer als der statistische Schnitt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber Sie wissen ja, wie das ist: In 20% der Fälle sind die Chips trotzdem weg.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Der beste Spielzug ist KEIN Spielzug&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Bei noch drei Spielern ist der beste Spielzug häufig, überhaupt nicht zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn die anderen beiden Spieler all-in gehen und sich gegenseitig die Chips abnehmen, ist das die bestmögliche Situation.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben die beiden gleich große Stacks, belaufen sich Ihre Qualifikationschancen auf 100%!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also warten Sie ab, achten Sie auf das Aggressionslevel der Gegner und konzentrieren Sie sich auf das wahre Ziel: im Turnier bleiben, bis die beiden Gegner gegeneinander all-in gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viel Glück!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr über Pierre Neuville lesen Sie auf &lt;a href=&quot;http://www.pierre-neuville.com/&quot;&gt;www.pierre-neuville.com&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die Strategieserie von SerialQualifier Pierre Neuville:&lt;/h2&gt;
Teil 1: Verbessern Sie Ihre Qualifikationschancen um 50%
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/ak-aq-premiumhande-oder-todesfallen-im-online-qualifier&quot;&gt;Teil 2: AK, AQ – Premiumhände oder Todesfallen?&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/risiken-und-nebenwirkungen&quot;&gt;Teil 3: Risiken und Nebenwirkungen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/risikovermeidung-und-stackszenarios&quot;&gt;Teil 4: Risikovermeidung&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/die-richtigen-qualifier-fur-jede-bankroll&quot;&gt;Teil 5: Qualifier für jede Bankroll&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/das-22-dollar-satellite-auf-pokerstars&quot;&gt;Teil 6: Das $22 Satellite, 1 Seat garantiert&lt;/a&gt;
Teil 7: Erfolgreich Online-Steps-Qualifier für Live Events spielen
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Sa, 07 Apr 2012 17:42:53 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/erfolgreich-online-steps-qualifier-spielen</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/erfolgreich-online-steps-qualifier-spielen</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/erfolgreich-online-steps-qualifier-spielen#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Online-Qualifikation: Das $22+R Satellite, 1 Seat garantiert</title>
				<description>&lt;p&gt;Es ist ziemlich schwierig, sich über dieses Turnier zu qualifizieren, denn es werden normalerweise nur ein bis zwei Plätze vergeben. Schauen wir uns also an, wie Sie Ihren ROI möglichst weit nch oben schrauben können.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die verschiedenen Phasen des Turniers&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das Turnier beginnt bekanntlich mit einer einstündigen Rebuy-Phase. Ziel in dieser Phase ist, mit möglichst wenig finanziellem Aufwand unseren Stack langsam aufzubauen, um mit den steigenden Blinds mithalten zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor allem die letzten zehn Minuten vor der Add-on-Phase können ziemlich teuer werden, wenn man bedenkt, wie schnell die Blinds steigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu Beginn des Turniers bietet es sich an, einen doppelten Stack zu kaufen, um eine maximale Verdopplung mitnehmen zu können, falls sich die Chance bietet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der anderen Seite sollte man Flips für 25 oder 30% des eigenen Stacks vermeiden, denn solche Hände verbessern unsere Qualifikationschancen nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ebenso schlichte wie entscheidende Ziel während der Rebuy-Phase ist für uns: Durchkommen, ohne viel Geld zu investieren!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dafür schalten wir in einen Modus um, der eher untypisch ist und mit echtem Poker nicht allzu viel zu tun hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um möglichst ökonomisch zu überleben, sehen wir uns möglichst wenige Flops an und spielen diese mit möglichst hohem Einsatz, wenn sich eine Chance bietet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem kaufen wir vor der Add-On Phase immer nur einen einzelnen Stack. Damit bleiben wir so lange im Spiel wie möglich und warten auf die Chance, den Stack zu vervielfachen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die Add-on Phase&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Sehr gut, wir haben es geschafft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der große Vorteil daran ist, dass ungefähr die Hälfte der Spieler, die insgesamt an dem Turnier teilgenommen haben, bereits ausgeschieden sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Preispool wird jetzt also durch sehr viel weniger Spieler geteilt, als ursprünglich dabei waren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf lange Sicht steigt unser ROI dramatisch, wenn wir bei jedem Turnier dieser Art die Add-on Phase erreichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für unser Add-on erhalten wir zusätzliche 50.000 Chips, und nun haben die meisten Spieler ungefähr gleich große Stacks zwischen 55.000 und 110.000 Chips.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man darf außerdem nicht vergessen, dass neben dem Qualifikationsplatz der übrige Preispool in Raten von €500 an weitere Spieler ausbezahlt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis zu diesem Zeitpunkt sollten wir warten, bevor wir größere Risiken eingehen, um in diesem „Winner-take-all“-Format zu bestehen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zusammenfassung:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das $22 Satellite besteht im Grunde aus drei Phasen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1) In der ersten Phase geht es schlicht nur darum, für möglichst wenig Geld zu überleben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2) In der zweiten Phase zwischen Add-on und Geldrängen (wenn es zusätzliche gibt), versuchen wir hauptsächlich, unseren ROI zu steigern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3) In der dritten und letzten Phase wird das Turnier zur Schlacht. Wir müssen das Turnier gewinnen, um den Qualifikationsplatz zu ergattern. Das erfordert eine ganz andere Herangehensweise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir pro Rebuy-Turnier $240 einsetzen, wird das Turnier sehr profitabel, wenn wir eines von zwölf gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viel Glück!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr über Pierre Neuville lesen Sie auch auf &lt;a href=&quot;http://www.pierre-neuville.com/&quot;&gt;www.pierre-neuville.com&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die Strategieserie von SerialQualifier Pierre Neuville:&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-small image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/pierre-neuville.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-small&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage70125-pierre-neuville.JPG&quot; alt=&quot;pierre neuville&quot; width=&quot;70&quot; height=&quot;125&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/turnierstrategie/pierre-neuville/verbessern-sie-ihre-qualifikationschancen-um-50-prozent&quot;&gt;Teil 1: Verbessern Sie Ihre Qualifikationschancen um 50%&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/ak-aq-premiumhande-oder-todesfallen-im-online-qualifier&quot;&gt;Teil 2: AK, AQ – Premiumhände oder Todesfallen?&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/risiken-und-nebenwirkungen&quot;&gt;Teil 3: Risiken und Nebenwirkungen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/risikovermeidung-und-stackszenarios&quot;&gt;Teil 4: Risikovermeidung und Stackszenarios&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/die-richtigen-qualifier-fur-jede-bankroll&quot;&gt;Teil 5: Qualifier für jede Bankroll&lt;/a&gt;
Teil 6: Das $22 Satellite, 1 Seat garantiert
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 29 Mär 2012 05:14:19 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/das-22-dollar-satellite-auf-pokerstars</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/das-22-dollar-satellite-auf-pokerstars</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/das-22-dollar-satellite-auf-pokerstars#comments</comments>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Die richtigen Qualifier für jede Bankroll</title>
				<description>&lt;p&gt;Alles hat seinen Preis, auch die Qualifikation für ein Live Event.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor Sie sich für einen der verschiedenen Qualifikationswege entscheiden, werfen Sie eine Blick auf Ihre Bankroll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fragen Sie sich außerdem, wie viel von sich selbst und Ihrem Geld Sie in Poker wirklich investieren möchten. Ist Poker nur ein Zeitvertreib für Sie oder ist Ihre Leidenschaft für das Spiel so groß, dass Sie sich ein ordentliches Budget innerhalb Ihrer Möglichkeiten gesetzt haben?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie groß ist Ihr Poker-Budget?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; Sie müssen hier ganz emotionslos ausrechnen, was möglich ist und was nicht. Es ist eine alte Regel, aber sie stimmt: Ihre Poker Bankroll muss von allen anderen Geldern abgeschnitten sein. Das ist ein kleines, aber wichtiges Detail.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Poker muss Spaß machen, es darf Ihre finanzielle Situation nicht gefährden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jeder Spieler hat sein eigenes Budget. Entscheidend ist nicht, wie groß es ist, entscheidend ist, dass es dafür sorgt, dass Poker für Sie immer innerhalb Ihrer persönlichen Komfortzone bleibt.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Der Preis eines Traums&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Von Ihrem Budget hängt ab, auf welcher Ebene Sie mit Ihren Qualifiern beginnen können. Wenn Sie z. B. bei der EPT dabei sein wollen, bedeutet das, dass Sie ein großes Buy-in erspielen müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich persönlich glaube jedoch, dass die Mehrheit der Spieler über eine Bankroll verfügen, die ihnen erlaubt, den Versuch zu wagen, sich für eine EPT zu qualifizieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf den unteren Levels kostet die Teilnahme an den Qualifiern nur ein paar Dollar, aber wenn Sie es ernst mit Poker meinen, benötigen Sie schon ein richtiges Budget.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Das Budget&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Für jemanden mit einem durchschnittlichen Lebensstil setze ich ein Budget von €400/Monat an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses Geld teilen wir in drei Bereiche ein:&lt;/p&gt;
€100 für Online MTTs, also ca. 10-20 Turniere pro Monat
€100 für zwei kleine Turniere in Ihrem Casino um die Ecke
€200 für die Online-Qualifikation zu großen Live-Events
&lt;p&gt;Buy-in, Reisekosten und Hotel addieren sich zu etwa €8000 pro Event.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir werden versuchen, uns für ein Viertel dieser Kosten zu qualifizieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über ein Jahr gesehen bedeutet das, wir sollten über ein Budget von 12 x €200 = €2400 verfügen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die drei Wege zum Live-Event&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Auf PokerStars, wo ich persönlich meine Qualifier spiele, gibt es drei Haupttypen von Qualifiern: MTTs, MTT Rebuys und Steps.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;MTTs&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die direkten Satellites zu den Main Events kosten üblicherweise €530, die ein Level darunter €82.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich rate dazu, zunächst zehn Qualifier der „zweiten Liga“ zu spielen, damit sammeln Sie die Erfahrung, die Sie benötigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von diesen zehn Turnieren sollten wir drei gewinnen. Damit haben wir die Chance, drei der Direct Satellites zu spielen. Statt 3 x €530 kostet uns das aber nur €820.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Steps Turniere&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem oben angegebenen Budget können wir auf der Ebene „D“ beginnen. Bleiben Sie eine Weile auf demselben Level, damit Sie sich an das Spielniveau gewöhnen und anpassen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf Dauer ist das Ziel natürlich, sich langsam weiter nach oben zu arbeiten. Natürlich steigt das Niveau der Gegner von Stufe zu Stufe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach zehn Turnieren auf dem Level „D“ sollten wir vier Tickets für Step „E“, zwei für Step „F“ und eines für Step „G“ gewonnen haben … und dann geht es ums Ganze.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;€22 Rebuys&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Turniere unterscheiden sich etwas von den anderen, weil sie eine ungewöhnliche Struktur besitzen und man Add-ons von bis zu 50.000 Chips nachkaufen kann.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/serialqualifier.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage320180-serialqualifier.JPG&quot; alt=&quot;Pierre Neuville&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;23 EPT Main Events in Folge - Pierre Neuville.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Letztes Jahr konnte ich mich sechsmal über diesen Satellite-Typ qualifizieren. Sie sind bei Weitem der preisgünstigste Weg zum Main Event.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beiser Turnierart müssen wir vor allem die Regeln der Profitabilität beachten:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir bei einem €22+R mitspielen, müssen wir unter allen Umständen die Post-Rebuy-Phase erreichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dort beginnt das Turnier erst richtig, und wer vorher schon ausgeschieden ist, hat natürlich null Prozent Chance auf die Qualifikation, sondern sein Geld einfach aus dem Fenster geworfen. Dieses Szenario gilt es auf jeden Fall vermeiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir das „echte“ Turnier erreichen, teilen wir uns das Preisgeld unter ca. 40 Spielern, wenn anfangs rund 100 Spieler dabei waren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Budget beläuft sich dafür auf etwa €260, damit können wir drei Turniere spielen (nach der Formel Buy-in + 1 Rebuy + 1 Add-on).&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Optimales Bankroll-Management für Online-Qualifikanten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich werde später noch auf jedes einzelne dieser Turniere näher eingehen, aber hier geht es zunächst darum, das Budget richtig einzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spielen Sie mit Ihrem monatlichen €200 Budget zwei MTTs für €82, zehn Step D Qualifier für je €82 und drei €22+R Turniere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Jahr kommen Sie damit auf eine Investition von €2400. Dafür wachsen Ihre Chancen auf eine tatsächliche Qualifikation um mehr als die Hälfte, wenn Sie sich an meine Richtlinien halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2400 Euro hören sich zwar viel an, aber es geht ja auch um viel. Außerdem ist das ja graue Theorie. Mit ein bisschen Glück brauchen Sie deutlich weniger Einsatz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Poker ist ein Spiel, also fürchten Sie das Schlimmste – und erwarten Sie das Beste.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Treffen Sie Ihre Idole&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vergleichen Sie unsere Situation mal mit der Formel 1. Niemand von uns wird jemals gegen Sebastian Vettel und Michael Schumacher antreten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder Tennis: Sie oder ich werden nie gegen Roger Federer spielen oder gegen Rafael Nadal. Was vielleicht auch ganz gut ist, wenn man bedenkt, was die mit uns anstellen würden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Poker aber gibt uns genau diese Chance. Wir können mit ElkY, Daniel Negreanu, Pius Heinz oder Liv Boeree am selben Tisch sitzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe diese Begegnungen immer sehr genossen und wünsche Ihnen, dass Sie in Zukunft dasselbe Vergnügen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie mir davon erzählen möchten, können Sie das gerne unter &lt;a href=&quot;mailto:SerialPokerstarsQualifier@Pierre-neuville.com&quot;&gt;SerialPokerstarsQualifier@Pierre-neuville.com&lt;/a&gt; tun. Vielleicht treffen wir uns ja bald mal bei einem Main Event!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der nächsten Folge werde ich auf all die Fallstricke und Gefahren in einem Qualifier eingehen, damit Sie diesen leichter ausweichen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verpassen Sie also nächste Woche nicht den nächsten Teil!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die Strategieserie von SerialQualifier Pierre Neuville&lt;/h2&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/turnierstrategie/pierre-neuville/verbessern-sie-ihre-qualifikationschancen-um-50-prozent&quot;&gt;Teil 1: Verbessern Sie Ihre Qualifikationschancen um 50%&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/ak-aq-premiumhande-oder-todesfallen-im-online-qualifier&quot;&gt;Teil 2: AK, AQ – Premiumhände oder Todesfallen?&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/risiken-und-nebenwirkungen&quot;&gt;Teil 3: Risiken und Nebenwirkungen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/risikovermeidung-und-stackszenarios&quot;&gt;Teil 4: Risikovermeidung und Stackszenarios&lt;/a&gt;
Teil 5: Qualifier für jede Bankroll
&lt;p&gt;Mehr über Pierre Neuville erfahren Sie auch unter &lt;a href=&quot;http://www.pierre-neuville.com/&quot;&gt;www.pierre-neuville.com&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 22 Mär 2012 10:30:47 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/die-richtigen-qualifier-fur-jede-bankroll</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/die-richtigen-qualifier-fur-jede-bankroll</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/die-richtigen-qualifier-fur-jede-bankroll#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Online-Qualifier: Risikovermeidung und Stackszenarios</title>
				<description>&lt;p&gt;Ich sage gern, dass ich „die Hand am Ruder“ behalten will, um meine Qualifikationschancen selbst zu bestimmen. Ich will die Kontrolle behalten, und ich navigiere auf Sicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich gehe weniger Risiken ein, wenn ich gegenüber dem Average ein Polster habe und ich erhöhe meine Risiken, wenn ich an Boden verliere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor allem basiert meine Strategie aber nicht auf irgendwelchen Plänen oder Vorlagen, sondern grundsätzlich immer auf der momentanen Situation.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Werfen Sie auch gute Hände ohne Bedenken ab&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ständige Selbstkontrolle hilft dabei, auch starke Hände wie AK, QQ und JJ &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/ak-aq-premiumhande-oder-todesfallen-im-online-qualifier&quot;&gt;ohne größere Schwierigkeiten aufzugeben&lt;/a&gt; und auf gefährlichen Flops auch Top Pair oder AA zu folden.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/pierre-2.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-pierre-2.JPG&quot; alt=&quot;Pierre Neuville&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Pierre Neuville weiß, wie man Situationen richtig einschätzt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Denken Sie daran, dass man sich auch an starke Hände nicht klammern darf, weil sie leicht das Ende bedeuten können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Konzentrieren Sie sich auf das Ziel, das Sie in einem Qualifikationsturnier haben. So können Sie Ihr Können weiterentwickeln und auch auf höchstem Niveau mithalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich mich in einer guten Ausgangsposition befinde und eine schöne Hand bekomme – sagen wir 99-QQ, AQ oder vielleicht AK, freue ich mich nicht darüber, sondern nehme mir zunächst die Stacks meiner Gegner bzw. deren Pre-Flop Raises vor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sind deren Stacks größer als 50% meines Stacks, kann ich mit einem Call wahrscheinlich verhindern, in eine Coin-Flip-Situation zu geraten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sind die Stacks kleiner, gibt mir das zusätzliche Fold Equity.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich spielen immer auch andere Faktoren eine Rolle, aber es geht mir vor allem darum, das Beste aus einer Situation herauszuholen, während ich gleichzeitig „Unfälle“ vermeide, von denen ich mich vielleicht nicht mehr erhole.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die Stack Size in verschiedenen Szenarien&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Bevor ich eine Entscheidung treffe, lehne ich mich nicht zurück und freue mich über meine tollen Karten, sondern ich überlege mir, wie mein Stack aussehen wird, je nachdem wie die Hand weiter verläuft – ob ich z. B. einen Coin Flip eingehen muss und was passiert, wenn ich diesen verliere bzw. gewinne.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erst wenn ich alle Szenarien durchgegangen bin, treffe ich meine Entscheidung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Grundlagen haben sich deswegen allerdings nicht geändert. Mein Ziel hat sich ja nicht verändert. Jede Entscheidung muss mich der Qualifikation näher bringen, sofern das möglich ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wiederhole mich hier, tue das aber deswegen, weil viel zu viele Spieler sich eben nicht überlegen, wie ihr Chipstack je nach Handverlauf aussehen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer in einer Hand lange überlegt, muss deswegen nicht zögern – er rechnet. Wer rechnet, weiß worauf er sich einlässt, und wer das weiß, trifft bessere Entscheidungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin kein Gambler. Ich verlasse mich nicht auf Münzwürfe. Ich konzentriere mich ausschließlich darauf, meine Chancen zu steigern.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die Strategieserie von SerialQualifier Pierre Neuville&lt;/h2&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/turnierstrategie/pierre-neuville/verbessern-sie-ihre-qualifikationschancen-um-50-prozent&quot;&gt;Teil 1: Verbessern Sie Ihre Qualifikationschancen um 50%&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/ak-aq-premiumhande-oder-todesfallen-im-online-qualifier&quot;&gt;Teil 2: AK, AQ - Premiumhände oder Todesfallen?&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/risiken-und-nebenwirkungen&quot;&gt;Teil 3: Risiken und Nebenwirkungen&lt;/a&gt;
Teil 4: Risikovermeidung und Stackszenarios
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/die-richtigen-qualifier-fur-jede-bankroll&quot;&gt;Teil 5: Die richtigen Qualifier für jede Bankroll&lt;/a&gt;
&lt;p&gt;Pierre Neuville schreibt exklusiv für PokerZeit. Mehr über Pierre Neuville lesen Sie auch auf &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pierre-neuville-com/&quot;&gt;www.pierre-neuville.com&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 15 Mär 2012 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/risikovermeidung-und-stackszenarios</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/risikovermeidung-und-stackszenarios</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/risikovermeidung-und-stackszenarios#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Online-Qualifikation: Risiken und Nebenwirkungen</title>
				<description>&lt;p&gt;Es kommt immer darauf an, was uns unserem Ziel näher bringt: der Qualifikation für einen großen Live-Event.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;23s spielen und Asse folden? Macht das Sinn? Manchmal ist genau das notwendig. Solche Szenarien kommen häufiger vor, als man glaubt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie geht man damit um?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem Online-Turnier gibt es kaum Tells, und man hat nur wenige Informationen über den Gegner. Die wichtigsten Entscheidungen treffen wir auf Basis subjektiver Einschätzung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn es nicht die Pot Odds sind, was sind dann die wichtigsten Faktoren für unsere Entscheidungen?&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Spielen Sie Ihren Stack, nicht den Pot&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In einem Qualifikationsturnier hängt das Überleben nicht von den Pot Odds ab. Wir arbeiten nur mit unserem Stack, denn er ermöglicht uns, die Bubblephase zu überleben. Damit ist er die wichtigste, ja die einzige Basis für unsere Entscheidungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Veranschaulichen wir das mit einem kleinen Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben einen Stack von 150.000 Chips. Spieler B hat 100.000, Spieler C und D haben je 37.000. Es gibt noch fünf weitere Spieler am Tisch mit etwa 25.000 Chips. Wir befinden uns auf der Bubble.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit stehen unsere Chancen auf die Qualifikation ausgezeichnet. Wir können von über 90% ausgehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kommt es zwischen zwei Spielern zu einer All-in-Konfrontation, riskieren wir gar nichts. Also können wir uns zurücklehnen und abwarten, bis sich die anderen gegenseitig abschießen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hand Nr. 1: Wir halten AA, und Spieler B schiebt all-in. Wir sind auf jeden Fall 80%-iger Favorit, aber wenn wir die Hand verlieren, fallen wir auf 50.000 zurück, also Average Stack. Mit einem Average Stack erhöhen sich die Chancen, auszuscheiden, um etwa 10%.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollten wir die Asse also folden?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im ersten Moment mag sich das lächerlich anhören, und es gibt viele Spieler, die diese Möglichkeit nicht einmal in Betracht ziehen würden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Werfen wir die Asse aber tatsächlich weg, bleibt unsere Chance auf die Qualifikation bei 90%.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/pierre-2.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-pierre-2.JPG&quot; alt=&quot;Pierre Neuville&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Fold oder Hero Call? - Auf die Situation kommt es an.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;In dieser Situation sollten wir daher die Asse sofort wegwerfen. Pre-Flop, ohne zu zögern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil ein Call vor allem für unsere Gegner positive Auswirkungen hat. Für uns gilt das nur in 80% der Fälle, während wir in 20% der Fälle sehr negative Konsequenzen erfahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sind praktisch schon qualifiziert, also ist die beste Taktik, jeden „Move“ zu vermeiden, der mit einem Risiko behaftet ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soweit verstanden? Ausgezeichnet!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das war ein kritischer, aber wichtiger Schritt, vor allem, wenn Sie bisher zu den Spielern gehört haben, die niemals Könige oder Asse vor dem Flop wegwerfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Normalerweise scheidet man aus einem Satellite nicht mit einem Paar Siebenen aus. Es sind die guten, starken Hände, mit denen es zu den gefährlichen Situationen kommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Können wir diese vermeiden, erhöhen sich die Chancen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das gilt übrigens in vielen Fällen. Haben Sie erst einmal verinnerlicht, dass man AA problemlos vor dem Flop folden kann, werden Sie auch keine Schwierigkeiten mehr damit haben, je nach Umständen andere starke Hände abzuwerfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kein übertriebenes Festhalten mehr an scheinbar starken Händen wie AK oder AQ, sie sind oft der Anfang vom Ende.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihr Poker hat sich gerade deutlich verbessert. 99,9% aller Spieler würden mit ihren Assen sofort bezahlen, aber ein guter Pokerspieler zeichnet sich dadurch aus, dass er jeden Spielzug überdenkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann wiederum: Man muss auch Risiken eingehen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiteres Beispiel aus der Praxis:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hand Nr. 2: Sie sind der Shortstack am Tisch mit 10.000 Chips. Sie halten J-T auf einem Board 2-4-6-K-T.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Pot liegen 9000 Chips. Der Gegner setzt 4000. Er hält einen Average Stack von 25.000.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir spekulieren, dass die Chance bei 50% steht, dass unser Gegner hier den Pot mit A-Q stehlen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insgesamt sind unsere Qualifikationschancen momentan nicht gerade die besten. Bei einem Fold bleiben wir bei 10.000 Chips stehen, damit haben wir ungefähr eine 10-15%-ige Chance. Bei einem Call sind die Chancen noch schlechter, wenn wir die Hand verlieren, denn dann halten wir nur noch 6000.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist unser Hero Call aber erfolgreich und wir gewinnen die Hand, wächst unser Stack auf 23.000. Damit liegen wir wieder im Average und steigern unsere Chancen auf 50-60%.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das heißt, unser Spielzug hängt von der Situation ab. Hier ist das Risiko, das wir eingehen müssen, akzeptabel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir die Hand verlieren, ändert sich nicht sehr viel an unserer Situation, aber wenn sie sie gewinnen, ändert sie sich deutlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist das Entscheidende in einer solchen Situation, davon müssen wir unsere Entscheidung abhängig machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für einen Bluff gilt dasselbe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es macht natürlich Sinn, in einen Pot zu bluffen, wenn die zu gewinnenden Chips unsere Qualifikationschancen deutlich verbessern und wenn die Chips, die wir verlieren könnten, unsere Situation nicht deutlich verschlechtern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was wir dagegen nicht wollen, ist ein Spielzug à la „ich pushe auf dem Button, mache die Augen zu und bete“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es macht keinen Sinn, einen Spielzug zu machen, der uns alles kosten kann, aber nur wenig bringt.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Schlussfolgerung:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wir gehen dann Risiken ein, wenn die Konsequenzen nicht zu dramatisch sind und wir unsere Situation deutlich verbessern können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wir gehen auf keinen Fall Risiken ein, die uns aus einer sicheren Position in eine unsichere bringen können und unsere Chancen auf die Qualifikation gefährden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr über Pierre Neuville lesen Sie auch auf &lt;a href=&quot;http://www.pierre-neuville.com/&quot;&gt;www.pierre-neuville.com&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die Strategieserie von SerialQualifier Pierre Neuville:&lt;/h2&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/turnierstrategie/pierre-neuville/verbessern-sie-ihre-qualifikationschancen-um-50-prozent&quot;&gt;Teil 1: Verbessern Sie Ihre Qualifikationschancen um 50%&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/ak-aq-premiumhande-oder-todesfallen-im-online-qualifier&quot;&gt;Teil 2: AK, AQ - Premiumhände oder Todesfallen im Online-Qualifier?&lt;/a&gt;
Teil 3: Risiken und Nebenwirkungen
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/risikovermeidung-und-stackszenarios&quot;&gt;Teil 4: Risikovermeidung und Stackszenarios&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/die-richtigen-qualifier-fur-jede-bankroll&quot;&gt;Teil 5: Die richtigen Qualifier für jede Bankroll&lt;/a&gt;
&lt;p&gt;Pierre Neuville schreibt exklusiv auf PokerZeit.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 08 Mär 2012 06:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/risiken-und-nebenwirkungen</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/risiken-und-nebenwirkungen</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/risiken-und-nebenwirkungen#comments</comments>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>AK, AQ – Premiumhände oder Todesfallen im Online-Qualifier?</title>
				<description>&lt;p&gt;In einem Qualifikationsturnier ist es von entscheidender Bedeutung, dass man jede einzelne Hand abhängig von der Situation spielt. Nicht die Stärke der Hand ist entscheidend, sondern wie man seine Spielweise taktisch anpasst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wissen aus dem ersten Teil, dass wir in unserem Qualifikationsturnier innerhalb von fünf Stunden 120.000 Chips gewinnen müssen, um sicher dabei zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wie soll das gehen?&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Do no Harm&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In Italien sagt man „primo nocere“, auf Englisch “do no harm”. Heißt so viel wie „richte keinen Schaden an“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie Sie sicher gelesen haben, ist A-K eine Premiumhand. Sie ist sogar die drittbeste Hand, die es gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Allgemeinen wird A-K heute ganz einfach so gespielt: 3-Bet, $-Bet, all-in.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Ergebnis ist meistens ein Coin Flip. Also lehnen wir uns zurück, machen die Augen zu und beten. Doppelt oder nichts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Reicht es aber, mit A-K oder A-Q zu flippen, um aus 3000 Startchips 120.000 zu machen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf keinen Fall!  Wenn Sie Ihre Chancen verbessern wollen, sich online für ein Live-Event zu qualifizieren, verabschieden Sie sich besser schnell von der Idee, A-K als Superhand anzusehen, mit der man sich auf jeden Coin Flip einlassen muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn A-K eine „Bombe“ ist, dann eine, die Träume zerstört.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;A-K – Traumhand oder das Ende eines Traums?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Bei einem Coin Flip liegt A-K gegen 13 Pocket Paare zurück – 22—AA.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbst wenn wir AA und KK außer Acht lassen, gegen die A-K 70-80%-iger Außenseiter ist, bleibt die Gefahr, gegen 22-QQ antreten zu müssen. Damit haben wir in acht von zehn Fällen in dieser Situation eine Gewinnchance von 47% - das sind die Odds gegen alle Pocket Paare unter KK.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/poker-hand.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-poker-hand.jpg&quot; alt=&quot;poker hand&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Der Chip in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Um auf 120.000 Chips zu kommen, müssten wir mit 3000 Chips also auf 6000 verdoppeln, dann auf 12.000, 24.000, 48.000, 96.000… Mit anderen Worten, wir müssten sechs Coin Flips in Folge gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrscheinlichkeit, sechs Coin Flips nacheinander zu gewinnen liegt bei 1:64. Das entspricht 1,5%. Mit 98%-iger Wahrscheinlichkeit scheiden wir aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir werden in dem Qualifikationsturnier ca. 270 Hände spielen. Sechs davon sind unbedingt zu vermeiden – die oben genannten Coin Flips, bei der uns das Ausscheiden droht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was wir vielmehr suchen, sind Situationen, in denen wir ein Vielfaches der Chips gewinnen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Position werden wir uns deshalb so viele Flops wie möglich ansehen, und manche Flops ermöglichen uns, mehr als das Zehnfache unserer Chips zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Ein nicht verlorener Chip ist mehr wert als ein gewonnener Chip&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Prägen Sie sich das gut ein: Ein Chip, den Sie nicht verloren haben, ist dreimal so viel wert wie ein Chip, den Sie gerade gewonnen haben. In der Frühphase des Turniers ist er sogar das Fünffache wert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Verdeutlichung:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie Ihren Startstack von 3000 Chips auf 6000 Chips verdoppeln, erhöhen sich Ihre Chancen auf die Qualifikation um vielleicht 10%.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wen Sie aber Ihren Startstack von 3000 Chips bei einem Coin Flip verlieren, verringern sich Ihre Qualifikationschancen um 100%. Sie sind raus!&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die Spielstrategie hängt von drei Parametern ab:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;1) Unser Stack im Vergleich zum Chipdurchschnitt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2) Die Turnierphase – Zahl der verbliebenen Spieler, Zahl der Turnierplätze&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3) Der Wert M. Im ersten Level bezahlen Sie 30 Chips pro Orbit. In Level 15 sind es schon 4800 Chips, als das 160-fache.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also müssen Sie Ihre Spielweise so anpassen, dass die Gefahr des Ausscheidens auf praktisch Null sinkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vermeiden Sie Coin Flips komplett, oder zumindest die, in denen Sie mehr als ein Drittel Ihrer Chips riskieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spielen Sie A-K und A-Q raffinierter&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gewöhnen Sie sich an, A-K und A-Q mit ein bisschen mehr Finesse zu spielen. Lassen Sie vor allem die Finger von der typischen Online-Spielweise weg, wo mit diesen Händen gerne der All-in-Button angeklickt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am besten kleben Sie sich einen Zettel auf den Bildschirm, auf dem steht:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;All-in im A-K = mit 53% raus!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dann kleben Sie sich einen Motivationszettel daneben, auf dem steht: Um 1.30 AM werde ich immer noch im Turnier sein!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hört sich komisch an, erinnert Sie aber unbewusst daran, was Ihr ultimatives Ziel ist: Im Turnier bleiben!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihr Qualifikationschancen haben sich soeben weiter verbessert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Pierre Neuville&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr über Pierre Neuville lesen Sie auch auf &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pierre-neuville-com/&quot;&gt;www.pierre-neuville.com&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Die Strategieserie von SerialQualifier Pierre Neuville:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/turnierstrategie/pierre-neuville/verbessern-sie-ihre-qualifikationschancen-um-50-prozent&quot;&gt;Teil 1: Verbessern Sie Ihre Qualifikationschancen um 50%&lt;/a&gt;
Teil 2: AK, AQ – Premiumhände oder Todesfallen im Online-Qualifier?
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/risiken-und-nebenwirkungen&quot;&gt;Teil 3: Risiken und Nebenwirkungen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/risikovermeidung-und-stackszenarios&quot;&gt;Teil 4: Risikovermeidung und Stackszenarios&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/die-richtigen-qualifier-fur-jede-bankroll&quot;&gt;Teil 5: Die richtigen Qualifier für jede Bankroll&lt;/a&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 01 Mär 2012 06:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/ak-aq-premiumhande-oder-todesfallen-im-online-qualifier</link>
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					<comments>http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/ak-aq-premiumhande-oder-todesfallen-im-online-qualifier#comments</comments>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Verbessern Sie Ihre Qualifikationschancen um 50%</title>
				<description>&lt;p&gt;Pierre Neuville qualifizierte sich für 23 EPT Main Events in Folge auf PokerStars. Hier lesen Sie, wie das funktioniert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben Sie die Bücher von Dan Harrington und seinen ständig Pot-Odds-berechnenden Kollegen gelesen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gratuliere. Das ist ein guter Ausgangspunkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann können Sie das alles jetzt wieder getrost vergessen. Oder fast alles. Um Ihr Spiel auf eine neue Ebene zu hieven und erfolgreich Satellites zu spielen, haben Sie aber nun schon ein paar Voraussetzungen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Das Geheimnis ist: Es gibt kein Geheimnis!&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Sagen Sie es nicht weiter, aber es gibt kein Geheimrezept.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich war in der Vergangenheit selbst nur ein durchschnittlicher Spieler. Mein Erfolg basiert hauptsächlich auf akribischer Kleinarbeit. Ich habe Jahre damit verbracht, zu forschen und mich weiterzubilden, um dann eine eigene, erfolgreiche Spieltheorie zu entwickeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben Sie schon Erfahrung im Turnierpoker und vielleicht auch ein paar gute Ergebnisse erzielt? Haben Sie auch versucht, sich online für Live Events zu qualifizieren, sind aber immer wieder gescheitert?&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/pot-odds-berechnung.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-pot-odds-berechnung.jpg&quot; alt=&quot;pot odds berechnung&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Pot Odds sind nicht alles.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Vor allem sollten Sie zunächst alles hinter sich lassen, was Sie über Pot Odds wissen und darüber, wie mathematische Berechnungen Ihnen angeblich helfen,  Ad-hoc-Entscheidungen zu treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Harrington und Konsorten haben viele kluge Dinge zu diesem Thema geschrieben. Lohnt sich wirklich zu lesen. Und jetzt vergessen Sie’s!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie Qualifier durchstehen wollen, brauchen Sie eine Gesamtstrategie, die Sie an jede Situation und jede Phase eines Qualifikationsturniers anpassen können, um Ihre Chancen zu verbessern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schauen Sie sich bitte die folgenden Vorkehrungen an und sagen Sie sich ehrlich, ob Sie sie schon je vor einem Turnier getroffen haben:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1) Klare Organisation. Dazu gehören Stift und Block. Man spielt mit der Maus, aber man qualifiziert sich mit Papier und Kugelschreiber.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2) Klare Zielsetzung. Lassen Sie das Ziel niemals aus den Augen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3) Berechnung: Statt Pot Odds sollten Sie auf ganz andere Zahlen achten. Ein Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zahl der Spieler im Turnier: 150&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Startstack: 3000 Chips&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zahl der Qualifikanten: 9&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Chips insgesamt im Turnier: 450.000&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durchschnittstack auf der Bubble: 45.000&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir eine Hochrechnung anstellen, kommen wir auf eine Spielzeit von ca. 15 Level bzw. 5 Stunden. Danach werden neun Spieler übrig bleiben, deren Stacks zwischen 25.000 und 150.000 Chips liegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist die Ausgangslage. Sie sollten sie sich stets vor Augen halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;4) Das Ziel ist nicht, alle Chips zu gewinnen, oder auch nur möglichst viele.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Ziel ist, nicht eliminiert zu werden. Sie wollen nach fünf Stunden unter den letzten neun sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;5) Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Sie vor allem versuchen, Risiken zu vermeiden, um nicht Gefahr zu laufen, auszuscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihre Entscheidungen hängen nicht von Pot Odds und Statistiken ab, sondern von der Situation.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die simple Formel des SerialQualifers:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Reduzierung der Risiken = Erhöhung der Qualifikationschancen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie müssen Chips gewinne, um im Turnier zu bleiben, das ist klar. Der schlechteste Weg, um dies zu erreichen, ist der der Coin Flips.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/pokerstars-logo2.png&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-pokerstars-logo2.png&quot; alt=&quot;pokerstars logo2&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Pierre Neuville spielt exklusiv auf PokerStars.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Machen Sie sich folgendes klar: Nach fünf Stunden (bei 20 Minuten Levelzeit also 15 Level) müssen Sie aus Ihren 3000 Chips ca. 45.000 machen, um auf der sicheren Seite zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dieser Zeit werden Sie ungefähr 38.000 Chips an Blinds und Antes bezahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bedeutet, Sie müssen Ihren Startstack von 3000 auf insgesamt 80.000 Chips ausbauen (42.000 + 38.000 = 80.000).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Etwa ein Drittel Ihrer Chips werden Sie verlieren, weil manche Moves und Spielzüge eben auch schiefgehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit steigt die Zahl der Chips, die Sie gewinnen müssen, auf 120.000.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und jetzt bekommen Sie auch eine Ahnung davon, worum es tatsächlich geht!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem Qualifier spielen Sie niemals wahllos Hände. Sie haben schließlich ein klares Ziel vor Augen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Ihr Vorteil: Sie sind besser vorbereitet als Ihre Gegner&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Bevor Sie Ihren nächsten PokerStars-Qualifier spielen, sammeln Sie alle Informationen über das Turnier, die Sie benötigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Machen Sie sich mit der Struktur vertraut, machen Sie sich Notizen, verfolgen Sie, wie sich das Turnier von Stunde zu Stunde ändert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Passen Sie Ihre Taktik entsprechend an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich richtig vorbereitet, erhöht seine Chancen auf eine Qualifikation schon um 50%, im Vergleich zu all den Spielern, die einfach nur vor dem Computer sitzen und hoffen, gute Karten zu bekommen, ohne auch nur eine Ahnung davon zu haben, was ihr Ziel ist und wie sie es erreichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sind nun kein Tourist mehr in den großen Qualifikationsturnieren. Sie haben den Weg zum erfolgreichen Qualifikanten beschritten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Pierre Neuville&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die Strategieserie von SerialQualifier Pierre Neuville&lt;/h2&gt;
Teil 1: Verbessern Sie Ihre Qualifikationschancen um 50%
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/ak-aq-premiumhande-oder-todesfallen-im-online-qualifier&quot;&gt;Teil 2: A-K und A-Q, Premiumhände oder Todesfallen im Online-Qualifier&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/risiken-und-nebenwirkungen&quot;&gt;Teil 3: Risiken und Nebenwirkungen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/risikovermeidung-und-stackszenarios&quot;&gt;Teil 4: Risikovermeidung und Stackszenarios&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pierre-neuville/die-richtigen-qualifier-fur-jede-bankroll&quot;&gt;Teil 5: Die besten Qualifier für jede Bankroll&lt;/a&gt;
&lt;p&gt;Pierre Neuville, bekannt als SerialQualifier, schreibt exklusiv auf PokerZeit.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 23 Feb 2012 05:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/turnierstrategie/pierre-neuville/verbessern-sie-ihre-qualifikationschancen-um-50-prozent</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/turnierstrategie/pierre-neuville/verbessern-sie-ihre-qualifikationschancen-um-50-prozent</guid>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Die innere Stimme – noch mal was über Intuition</title>
				<description>&lt;p&gt;Den Artikel finden Sie übrigens &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/intuition-die-richtige-basis-fuer-gute-entscheidungen&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Aber es gibt über dieses Thema noch mehr zu sagen. Also: Intuition zum zweiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ich damit anfing, Bücher über Poker zu lesen – leider tat ich das erst einige Zeit, nachdem ich damit angefangen hatte, Poker zu spielen – fiel mir immer wieder auf, mit welcher Sicherheit die Autoren die Stärke einzelner Hände bewerteten, obwohl das gar nicht meiner Wahrnehmung entsprach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich mochte Hände wie K-Q, egal in welcher Farbe. Eine ziemlich gute Hand, dachte ich. Ich erhöhte damit aus früher Position, bezahlte Raises damit, und gelegentlich setzte ich sogar einen Re-Raise damit an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber die Bücher widersprachen. Außerdem wurde mir langsam klar, dass gute Spieler diese &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-fuenf-gefaehrlichsten-starthaende-fuer-poker-anfaenger&quot;&gt;Hand für problematisch&lt;/a&gt; hielten und rieten, sie mit großer Vorsicht zu spielen, wenn überhaupt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das verstand ich nicht. Für mich sah sie immer noch wie eine klasse Starthand aus. Sie war besser als die meisten anderen Hände und sie hatte sooooo viel Potenzial, vor allem suited. Und sie sah einfach hübsch aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch das Leben ändert sich. Jedesmal, wenn ich K-Q bekam, bekam ich ein merkwürdiges Gefühl, so ein leichtes, aber unangenehmes Pieksen. Dasselbe passiert, wenn ich abgelaufene Wurst im Kühlschrank finde oder im Radio „Last Christmas“ läuft.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/scott-clements.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-scott-clements.jpg&quot; alt=&quot;scott clements&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Scott Clements hätte ohne Intuition keine großen Erfolge gefeiert.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Dabei dachte ich mir eigentlich nichts groß dabei. Es war nicht so, dass ich mich bei dem Gedanken erwischte: „Oh Man, die Karten sind ja viel zu bunt. Ich hasse bunt.“ Oder: „Oh, König-Dame. Bekanntlich kann diese Hand problematisch sein. Ich spiele besser vorsichtig.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es war mehr eine intuitive Reaktion. Ein kleiner, abgelegener Teil meines Gehirns sendete negative Gefühle aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im besten Fall kommt Ihnen das bekannt vor. Alle guten Spieler erleben das. Ich gehe sogar so weit, zu behaupten, dass diese vagen Erkenntnisse, dass eine Hand schwierig zu spielen ist und die andere nicht, die Basis sind für die Empfehlungen, die wir in so vielen Pokerbüchern lesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Ganze funktioniert ungefähr so: Ein Typ setzt sich an den Tisch und fängt an, Poker zu spielen. Kriegt ein paar gute Hände, spielt sie auf verschiedene Weise. Gewinnt, verliert, fängt wieder von vorne an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und so geht es weiter, über Stunden, Tage, Monate, Jahre. Langsam wird der Typ ziemlich gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum? Weil er jetzt Hände wegwirft, die er anfangs noch gespielt hat, und jetzt Hände spielt, die er anfangs noch weggeworfen hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum tut er das nur? Weil er immer wieder dieses merkwürdige Gefühl bekommt, dass eine gewisse Hand gerne mit dem Verlust des gesamten Stacks einhergeht, und das eine gewisse Spielweise häufig sofortige Kopfschmerzen und den Abdruck der eigenen Hand auf der Stirn zur Folge hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie bitte, was sagen Sie da? „Na toll, ich habe immer noch keinen vernünftigen Ratschlag bekommen, der mir hilft, mein Spiel zu verbessern?“ Eigentlich haben Sie das doch. Aber der Ratschlag ist gut versteckt. Gehen wir suchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Womit wir es hier zu tun haben, ist Psychologie für Anfänger: Pawlowsche Konditionierung. Sabbernde Hunde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Davon haben Sie gehört, oder? Pawlow läutete eine Glocke und fütterte dann seine Hunde. Immer wieder. Irgendwann konnte Pawlow allein durch das Läuten der Glocke die Hunde zum Sabbern bringen, ohne ihnen Fressen zu zeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das funktioniert auch anders herum. Pawlow läutete eine Glocke und verpasste dann einem Hund einen Elektroschock. Das Tier spürt den Schmerz und die Angst und jault. Immer wieder.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/allen-cunningham-19560.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-allen-cunningham-19560.jpg&quot; alt=&quot;Allen Cunningham&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Cunninghams Intuition ist so gut, dass er sogar hören kann, wenn jemand K-Q aufnimmt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Schließlich reicht das Läuten der Glocke aus, um den Hund zum Jaulen zu bringen, weil er sofort Angst bekommt. Konditionierung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verstehen Sie, worum es mir geht? Ein Spieler bezahlt mit K-Q aus mittlerer Position einen UTG Raise von einem „Rock“. Verliert sein Geld. Spürt Schmerz und leidet. Immer wieder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Irgendwann bekommt er wieder K-Q in mittlerer Position. Aus früher Position erhöht ein solider Spieler. Unangenehmes Gefühl macht sich breit, wie der Anflug eines Schmerzes. Fold.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im letzten Schritt macht sich unser Held diese Erfahrung zunutze und wendet sie bewusst an. Dank seines messerscharfen Verstandes und seiner ausgeprägten kognitiven Fähigkeiten erkennt er, das K-Q gerade problematisch geworden ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Spieler setzt sich hin und schreibt ein Buch, in dem steht, dass K-Q eine Hand ist, die man mit Vorsicht genießen sollte. Ein Anfänger liest das Buch, versteht aber nicht wirklich, was das bedeutet. Als der das nächste Mal K-Q bekommt, denkt er, „prima Hand, ich calle“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt macht dieser Artikel langsam Sinn, ja er erklärt sogar das eine oder andere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So nämlich sind die &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-hand-ranking&quot;&gt;Hand Rankings&lt;/a&gt; entstanden. Jetzt verstehen wir die Rolle, die Intuition für uns spielt, und wir verstehen, warum Übung so eminent wichtig ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ohne all die Stunden, Tage, Wochen, Monate und Jahre der Praxis können wir die Bandbreite der verschiedenen Situationen gar nicht erfassen, in die wir am Tisch geraten, und ohne sie können wir auch nicht intuitiv reagieren. Und, jetzt verstehen wir auch, warum es so viele Internetspieler gibt, die so schnell und so gut sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Kleinigkeit muss ich noch loswerden. An der Universität von Iowa gab es ein Experiment, das von Neurologen durchgeführt wurde. Es bestand in einem einfachen Kartenspiel, bei dem man Karten von zwei verschiedenen Decks ziehen konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deck A war so manipuliert, dass es eine extreme Varianz besaß. Man konnte große Gewinn, aber auch große Verluste einfahren. Auf lange Sicht besaß es einen negativen Erwartungswert, es kostete also Geld, damit zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deck B war ausgeglichener strukturiert, ohne große Gewinne oder Verluste. Auf lange Sicht hatte es einen positiven Erwartungswert. Die Erwartungswerte waren aber nicht sehr unterschiedlich. Man musste ziemlich genau aufpassen, um sie überhaupt zu erkennen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/phil--ivey-35590.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage320180-phil--ivey-35590.jpg&quot; alt=&quot;phil  ivey&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Intuition im Spiel, nicht in der Liebe.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Alle Spieler trugen während des Experiments einen fMRT, damit die Wissenschaftler ihre Gehirne beobachten konnten. Immer, wenn jemand von Deck A zog, wurden plötzlich die Gehirnareale aktiv, die mit unangenehmen Gefühlen in Verbindung gebracht werden, und das geschah, bevor die Spieler verstanden hatten, worin sich die beiden Decks unterschieden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als man sie später drauf ansprach, erklärten sie, dass sie irgendwie ein ungutes Gefühl hatten, wenn sie an dieses Kartendeck dachten, aber sie wussten nicht recht, wieso. Ein Teil ihres Gehirns wusste es aber bereits, es wusste, bevor sie wussten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist Intuition, und darin liegt auch unsere Lektion für heute. Üben, üben, üben und auf die innere Stimme hören. Wenn Sie das merkwürdige Gefühl bekommen, Chips zu riskieren sei gerade keine gute Idee, hören Sie darauf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie werden damit nicht immer richtig liegen, aber gerade oft genug, um Geld zu verdienen. Topspieler auf der ganzen Welt handeln so, und viele Pokerbücher basieren darauf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Artikel von Arthur Reber:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-allerschlechteste-hand&quot;&gt;Die allerschlechteste Hand&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/hirnfurz-und-zehner-regel&quot;&gt;Der Hirnfurz und die Zehner-Regel&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/poker-psychologie/doch-manche-haben-noch-mehr-pech&quot;&gt;Doch, manche haben noch mehr Pech.&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>So, 01 Jan 2012 08:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/die-innere-stimme-intuition</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Reziprokalität – Wie Profite und Verluste entstehen</title>
				<description>&lt;p&gt;In meinem anderen Leben tue ich andere Dinge. Eins davon ist Lexikographie. Ich schreibe Wörterbücher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir Wortschmiede sind harmlose Leute, und scherzhaft werden wir manchmal als „Lohnsklaven“ bezeichnet, aber wir haben eine Funktion. Wir versuchen, den Gebrauch der Sprache in die richtigen Bahnen zu lenken. Wir wollen sie nicht eingrenzen, sondern vielmehr formen, ihre Grenzen ausloten und konnotative Einsichten veröffentlichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn mir ein neues Wort begegnet, laufe ich gerne ein bisschen damit herum und trainiere seine Verwendung. „Reziprokalität“ war dafür sehr gut geeignet. Ich konnte damit so viel üben, dass ich wohl sogar ein paar Pfund abgenommen habe. Jedenfalls brach mir mehrfach der Schweiß aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Wort habe ich von Tommy Angelo, dessen Buch Elements of Poker mich beeindruckt hat und auf das ich mich hier beziehe. Dieser Mann hat was über Poker zu sagen. Er liebt Poker. Und er liebt es, anderen Leuten etwas darüber beizubringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interessanterweise stehen in seinem Buch kaum konkrete Pokertipps, und zwar hauptsächlich, weil er davon überzeugt ist, dass man diese nur einzelnen Spielern zukommen lassen sollte. Stattdessen spricht er lieber über das Leben, allgemeine Theorien und darüber, wie man Poker aus einer neuen Perspektive betrachten lernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu seinen innovativen Ideen gehört das Konzept der Reziprokalität. Mein Rechtschreibprogramm mag das Wort überhaupt nicht. Tommys Neologismus war notwendig, weil sich dahinter eine Lektion verbirgt, die man vorher nicht so einfach mit einem Wort erklären konnte. So entstehen übrigens eine Menge neue Worte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Wort leitet sich allerdings von einem bereits existierenden Begriff ab: „reziprok“. Das Wörterbuch der Psychologie definiert es folgendermaßen: „Reziprok beschreibt ein Verhältnis, in dem die beteiligten Elemente in koordinierter Wechselbeziehung zueinander stehen.“&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/phil-hellmuth2.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage320180-phil-hellmuth2.JPG&quot; alt=&quot;phil hellmuth2&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Phil Hellmuth fehlt nach einem Bad Beat ein wenig die koordinierte Wechselbeziehung.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Gar nicht schlecht, wenn auch ein bisschen ungelenk. So definiert Tommy Angelo seinen Begriff:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Jeder Unterschied zwischen Ihnen und Ihren Gegnern, der Ihr Verhalten beeinflusst.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist klarer und bringt es auf den Punkt. Sehr schön. Ich schreibe für Akademiker, er für Pokerfreaks. Aber wir haben beide dieselben grundlegenden Ansichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angelo fährt fort: „Reziprokalität bedeutet, dass in einer Situation, in der Sie und Ihr Gegner sich gleich verhalten, kein Geld fließt. Wenn Sie sich aber unterschiedlich verhalten, fließt Geld.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und das scheint mir eine der wichtigsten Pokertheorien zu sein, denen ich je begegnet bin. Sie ist für die Entwicklung guten Spiels genauso wichtig wie der alte Klassiker: „Hohe Paare spielen sich heads-up besonders gut.“ Das neue Konzept ist allerdings komplexer, und es bedarf genauerer Analyse, um es in die Praxis umzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit Sie verstehen, warum Sie hier einem Juwel der Pokertheorie begegnet sind, lassen Sie sich die folgende Aussage einmal genüsslich auf der Zunge zergehen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Vor dem Flop gewinnen Pocket Asse kein Geld.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt verziehen Sie bitte nicht das Gesicht. Sehen wir uns diese Aussage mal aus der Perspektive der Reziprokalität an. Fast jeder spielt Asse auf dieselbe Weise: Mit einem Raise oder einem Reraise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Limit Hold’em wird einfach gebettet wie nichts Gutes. In No Limit versucht man, ein wenig zu lavieren und die Chips irgendwie in vor dem Flop die Mitte zu bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit sind Pocket Asse vor dem Flop gar nicht mehr so wichtig, und zwar hauptsächlich, weil jeder damit auf dieselbe Weise umgeht. Es gibt also keine Reziprokalität.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/liz-lieu-shooting-range.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage320180-liz-lieu-shooting-range.jpg&quot; alt=&quot;liz lieu shooting range&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;So reagiert sich Liz Lieu ab, wenn ihre Asse verlieren.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ich will damit nicht sagen, dass Sie sich nicht freuen sollten, wenn Sie Asse bekommen. Ihr Wert entwickelt sich aber hauptsächlich nach dem Flop. Man muss sie richtig spielen und das Beste daraus machen, oder die Verluste so gut wie möglich eingrenzen, wenn das Board ungünstig verläuft. Handeln Sie nicht nach dieser Maxime, aber ihre Gegner tun es, dann tritt Reziprokalität auf, und sie sitzen im falschen Boot.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus Sicht der Reziprokalität fragen wir uns nun folgendes: Welche Hand ist in Hold’em die beste? Oder besser gesagt, welche Gruppe von Händen ist die beste?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Antwort lautet: Die Hände, die Sie besser spielen als Ihre Gegner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht gefällt Ihnen diese Antwort nicht, aber so ist es nunmal. Angenommen, Sie sind ein Spezialist für Q-Js, und Sie spielen diese Hand besser als sonst jemand auf der Welt. Was folgt daraus?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daraus folgt, dass Sie erstens mehr gewinnen, wenn Sie diese Hand halten, als jeder andere, und zweitens, dass Sie weniger Geld verlieren als andere, wenn Sie mit der Hand nicht gewinnen. Dank des Konzepts der Reziprokalität wissen Sie nun, dass das eine gute Hand für Sie ist, und das Sie danach Ausschau halten sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich gilt es immer, die Größe der Stacks, die Position, die Fähigkeiten der Gegner mit einzubeziehen usw., aber die These steht. Sie ist wahr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine interessante Begleiterscheinung dieses Prinzips: Für richtig gute Spieler sind die proftabelsten Hände meistens marginale wie T-8s oder 8-7o.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/allen-cunningham-19862.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-allen-cunningham-19862.jpg&quot; alt=&quot;Allen Cunningham&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Allen Cunningham spielt T-8s besser als die meisten Spieler der Welt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Und jetzt verstehen wir auch, warum Angelo in seinem Buch keine konkreten Spieltipps für konkrete Situationen gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sollten also versuchen, die Textur des Spiels besser zu verstehen, sich in Ihre Gegner hineinzufühlen und nach Situationen suchen, in denen die Reziprokalität zu Ihren Gunsten ausschlägt und das Geld in Ihre Richtung fließt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt ist auch klar, warum sehr gute Spieler gerne viele Flops sehen. Sie spielen schwierige Hände einfach besser als ihre Gegner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie gerne High Stakes Poker oder ähnliche Shows sehen, haben Sie sicherlich auch schon den Kopf geschüttelt und sich gefragt, wie und warum Tom Dwan oder Antonio Esfandiari eine bestimmte Hand so gespielt haben, wie sie sie eben gespielt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Antwort lautet: Sie wissen, dass sie nach dem Flop einfach besser spielen als andere. Sie glauben, und das zu Recht, dass sie die typischen „Problemhände“ besser spielen als ihre Gegner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb sind das die Hände, mit denen sie auf lange Sicht Profit erzielen. Es handelt sich schlicht um positive Reziprokalität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Übrigens wird das Spiel auf dem Flop inzwischen häufiger thematisiert. Ich habe mich dem Thema deshalb &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/das-spiel-auf-dem-flop-15-simple-psychologie&quot;&gt;in einer kleinen Serie&lt;/a&gt; etwas intensiver gewidmet.&lt;/p&gt;
Mit reziproken Grüßen,Arthur Reber
&lt;p&gt;Weitere Artikel von Arthur Reber:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/hirnfurz-und-zehner-regel&quot;&gt;Der Hirnfurz und die Zehner-Regel&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/bad-beats-und-das-groe-jammern&quot;&gt;Bad Beats und das große Jammern&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/aggressivitat-testosteron-selbstbewusstsein-pokerstrategie&quot;&gt;Aggressivität, Testosteron und Selbstvertrauen&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 22 Dez 2011 06:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/reziprokalitat-und-das-langfristige-ergebnis</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/reziprokalitat-und-das-langfristige-ergebnis</guid>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Poker – Der Hirnfurz und die Zehner-Regel</title>
				<description>&lt;p&gt;Hier ist eine Hand, in der ich letztens „broke“ gegangen bin. Ich will Ihr Mitleid nicht, ehrlich gesagt, ich verdiene es gar nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich schreibe diesen Artikel, weil die Situation, in die ich geriet, häufig auftritt und aus psychologischer Sicht interessant ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt einen Fachausdruck für diese Art von Konstellation. Man nennt sie Hirnfurz. (Also gut, dann ist es eben kein Fachausdruck.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir spielen $2/$5 No Limit Hold’em. Ich sitze am Button mit einem Stack von etwas über 1000 Dollar. Der Spieler rechts von mir hat gerade einen extrem hässlichen Bad Beat bekommen und tilted wie ein Flipperautomat mit drei Beinen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er hat also noch einmal für $300 nachgekauft. Der Big Blind ist ein solider, guter Spieler. Sein Stack ist größer als meiner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es wird zu Tiltboy gecheckt, und er erhöht auf $35 (die Partie ist sehr aggressiv, und Open Raises zwischen fünf und zehn Big Blinds sind die Regel).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich insta-calle mit A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;, und noch während ich die sieben roten Chips über die Linie schiebe, höre ich eine Stimme in mir rufen: „Hirnfurz, Reber. Du bist ein Idiot!“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum dominiert das Negative?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein interessanter Moment, psychologisch gesehen. Im Bruchteil einer Sekunde wurde mir klar, dass ein Call hier nicht der beste Spielzug war (Warum? Das lesen Sie weiter unten.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beide Gedanken („guter Call“ und „schlechter Call“) kamen mir gleichzeitig in den Sinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum aber dominierte der letztere Gedanke? Warum konnte mein Gehirn, das mir doch schon so viele Jahrzehnte treue Dienste leistet, mich hier nicht positiv denken lassen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Behalten Sie das im Hinterkopf, während wir die Hand durchgehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der SB foldet, der solide Big Blind callt. Der Pot beträgt nun $97. Der Flop fällt A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich treffe Trips und einen Backdoor Flush Draw. Der BB checkt, Tiltboy setzt $75.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bezahle nur, um einen Call des BB zu induzieren. Es funktioniert. Der Pot beträgt nun $322.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem Turn kommt die 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Ich ziehe jetzt auch noch zum Nut Flush. Der BB checkt noch einmal, und Tiltboy geht mit seinen restlichen $190 all-in.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von mir kommt wieder ein Smooth Call. Der BB erhöht auf $500.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/hellmuth.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-hellmuth.jpg&quot; alt=&quot;hellmuth&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Sogar die Gegner von Phil Hellmuth wachen manchmal mit einer Hand auf.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Warum so viel?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hoppla! Überraschung. Mein erster Gedanke ist, „warum so viel?“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es kommt mir so vor, als wolle er mich mit einem schwächeren Ass aus der Hand drücken. Wenn er ein Monster hätte, würde er doch einfach smooth callen, oder?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also verkünde ich mein dramatisches insta All-in und wedele mit den Händen über meinen Chips herum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch bevor der Luftzug überhaupt den Tisch überquert hat, schreit die Stimme in mir: „Alter, wenn das eben schon miserabel war, dann hast du dich soeben zum Oberidioten dieses Planeten befördert.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und tatsächlich. Natürlich kommt der Call und natürlich zeigt er mir Pocket Fünfen. Nur damit es auch richtig weh tut, kommt auf dem River der Flush an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Übrigens schmeißt Tiltboy ein Paar Damen offen auf den Tisch (vergessen Sie nicht, dass sogar Spieler, die Phil Hellmuth aufs Korn nehmen wollen, manchmal mit einer Hand aufwachen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wann ging es bergab?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ok, sehen wir uns nun die Hand genauer an, um herauszufinden, was schief gelaufen ist. Und dann kommen wir zur Psychologie des Hirnfurzes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein erster Fehler war, vor dem Flop nur zu callen. Es ist kein grober Fehler, aber ein Raise wäre besser gewesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tiltboy kann hier alles Mögliche haben. Ich bin fast immer Favorit, und ich muss hier versuchen, ihn zu isolieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Indem ich einen der Blinds in die Hand lasse, mache ich die Sache unnötig kompliziert. Ein Raise auf etwa $100 hätte das erledigt – ich wäre die Blinds losgeworden und hätte Tiltboy schon pot-committed gehabt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der zweite Fehler besteht darin, dass ich nicht alle möglichen Hände des BB durchgegangen bin.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/chip-stack-34420.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-chip-stack-34420.jpg&quot; alt=&quot;chip stack 34420&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Jeder Hirnfurz kostet Sie einen Stack.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wahrscheinlich hätte ich sowieso alle meine Chips riskiert, aber ich hätte wenigstens vorher darüber nachdenken sollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das wichtigste Merkmal des Hirnfurzes&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also, was war hier entscheidend? Ich sage nur ein Wort: Tempo.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tempo ist das Wahrzeichen des Hirnfurzes. Man findet ihn in ultraschnellen Calls und plötzlichen All-in Moves.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie scheinen aus dem Nichts zu entstehen. Fast immer handelt es sich um Fehler, und fast immer um schwer wiegende.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Hirnfurz kostet Sie nicht nur ein paar Chips. Er kostet Sie Stacks.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus psychologischer Sicht basieren Sie auf einer Hierarchie der Gewohnheiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den meisten Situationen haben wir eine ganze Bandbreite von Reaktionen im Repertoire, ein Arsenal möglicher Verhaltensformen, die hierarchisch geordnet sind. Diejenigen, die am wahrscheinlichsten sind, stehen ganz oben, die unwahrscheinlichsten Reaktionen ganz unten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hierarchien werden von oben nach unten abgearbeitet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die an der Spitze stehenden Reaktionen sind meistens diejenigen, die wir zuerst gelernt haben und die uns am geläufigsten sind. Aber auch die anderen sind da, in unserem Gehirn, und sie warten, und sie lauern.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/guy.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-guy.jpg&quot; alt=&quot;guy&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Viele Spieler sind immer auf Autopilot.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Spieler spielen mehr oder weniger auf Autopilot. Folds, Calls, Raises, sie alle werden ziemlich nach Standard eingesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Reaktion wird durch die Hierarchien bestimmt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den meisten Fällen ist das auch in Ordnung. Ein Call mit A-K vom Button, wenn nur noch zwei Spieler dahinter sitzen, die beide keine Position haben werden, ist für die meisten Spieler der in der Hierarchie ganz oben angelegte Spielzug.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Ebene darunter liegt der Re-Raise, um mehr Geld in den Pot zu bringen und um den Gegner zu isolieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Häufig nehmen sich Spieler aber nicht genug Zeit, um in der Hierarchie nachzusehen, bevor sie den Raise callen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jett wird’s stressig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wie steht es mit einem All-in? Stress war hier der Schuldige.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir unter Stress stehen, oder wenn wir überrascht werden, ist die Wahrscheinlichkeit noch größer, dass wir dem ersten Impuls nachgeben, also der Spitze der Hierarchiepyramide.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir denken einfach nicht gründlich genug nach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau das ist hier auch passiert. Ich war überrascht (und stand natürlich auch unter Stress) von dem Raise und verließ mich auf meinen ersten Read, anstatt noch einmal gedanklich nachzubohren.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/cunningham.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-cunningham.jpg&quot; alt=&quot;cunningham&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Die Lösung? Zählen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Übrigens ist Stress ein extrem wichtiger Faktor für Poker. Ich werde an anderer Stelle näher darauf eingehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zehner-Regel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun kennen wir also das Problem. Aber was ist die Lösung?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier ist mein Vorschlag: Die Zehner-Regel. Jede Situation, die nach einer Bet, einem Raise oder einem Call in Höhe von mehr als zehn Big Blinds geradezu schreit, lehnen Sie sich zurück und zählen Sie bis zehn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie müssen nicht nachdenken. Zählen Sie einfach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der ursprüngliche Impuls vergeht, und Sie erhalten Zeit, um sich die Alternativen anzusehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist nicht ganz einfach, diese Regel umzusetzen, und zwar aus einem ebenso offensichtlichen wie paradoxen Grund: Es ist ein neues Verhaltensmuster, und deshalb steht es in der Hierarchie ganz unten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warten Sie es ab. Schneller als Sie glauben, werden Sie sich in der Situation wiederfinden, dass Ihre Lippen noch die Worte „all-in“ formen, während eine Stimme in Ihrem Gehirn schon ruft: „Hirnfurz! Du hast vergessen bis zehn zu zählen!“&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 09 Dez 2011 01:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/hirnfurz-und-zehner-regel</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/hirnfurz-und-zehner-regel</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/hirnfurz-und-zehner-regel#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Wie Kurzschlüsse sich langfristig auswirken</title>
				<description>&lt;p&gt;Was folgte, war das er seine Chips verschwendete und schließlich als Elfter ausschied, wofür er $475.000 erhielt. Bedenkt man, dass es für Platz eins $8,2 Mio. gab, war dies der wahrscheinlich teuerste Blow-up der Pokergeschichte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nguyen konnte sich teilweise rehabilitieren, indem er die $50k HORSE Championship gewann, aber obwohl er dort knapp $2 Mio. kassierte, bliebt eine Differenz von $7,7 Mio. zu einem mlglichen Gesamtgewinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und obwohl man natürlich schon in einer privilegierten Situation sein muss, um auf so hohem Niveau jammern zu können, dasselbe Prinzip passiert auch auf weit niedrigerem Niveau.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Warum das Schlechte das Gute überwiegt&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Solche Meltdowns oder Blow-ups genannte Fehler sind das Teuerste, was einem passieren kann. Ein Meltdown kann schnell drei Winning Sessions aufweigen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/mike-matusow-10744.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-mike-matusow-10744.jpg&quot; alt=&quot;mike matusow 10744&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Lernen Sie aus Mikes Fehlern.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir als Beispiel ein $1000 Buy-in Cash Game. Es ist eine tighte, schwierige Partie, aber als langfristiger Winning Player gelingt im Durchschnitt ein Plus von $300 pro Session.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollten Sie in einer solchen Partie einen Meltdown erwischen, können Sie von Glück sagen, wenn Sie das nur ein Buy-in kostet. Den Verlust von $1000 haben Sie erst nach 3,3 Winning Sessions wieder hereingeholt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu einem solchen Fehler gibt es leider auch kein positives Gegengewicht, mit dem man ihn wieder ausgleichen könnte. Ein Verdoppler ist der Gegenpart zum kompletten Stackverlust. Ein Lucky Draw ist der Gegenpart zum Bad Beat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber es gibt keinen Anti-Meltdown, der Sie wieder auffängt.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Der Online-Meltdown&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ein Meltdown zuhause, ohne Zeugen, kann für jeden Pokerspieler das Ende bedeuten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Live kostet Sie der Meltdown ein Buy-in, online kann er Ihre gesamte Bankroll auffressen. Es ist erstaunlich einfach, in einen solchen Meltdown hineinzurutschen, nachdem man auf seinem üblichen Level ein Buy-in verloren hat, dann „Scheiß drauf“ ruft und das Geld auf einem höheren Level zurückholen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dieser Einstellung ein Level aufzusteigen, ist keine gute Idee. Eigentlich hofft man nur darauf, Glück zu haben und denkt gar nicht richtig darüber nach. Die Chancen stehen damit denkbar schlecht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn Sie in dieser Situation gar nicht Ihre gesamte Bankroll am Start haben, der noch größere Verlust, der Ihnen jetzt bevorsteht, macht wahrscheinlich alles noch schlimmer, und die Spirlae beginnt sich zu drehen. Rebuys, weitere Levelsprünge, weitere Flüche, kaputte Monitore … und 30 min später ist die Bankroll futsch.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/daniel-negreanu-12737.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-daniel-negreanu-12737.jpg&quot; alt=&quot;daniel negreanu 12737&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Daniel Negreanu hat seine Meltdowns längst hinter sich gelassen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h3&gt;Kann man aus Fehlern lernen?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Es gibt Spieler, die gerade für ihre Blow-ups bekannt sind. Mike Matusow ist deswegen bei vielen Cash Games ein gern gesehener Gast.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie schon mehrfach in einer solchen Situation waren, wird es Ihnen schwerfallen, langfristig positive Erfolge am Pokertisch zu erzielen. Auch wenn Sie sich durch die Meltdowns nicht unterkriegen lassen, ist das Wissen darum, immer wieder hunderte von Big Blinds aus dem Fenster zu werfen, furchterregend und kratzt am Selbstbewusstsein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Keine gute Ausgangssituation für Poker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gute Spieler lernen aus ihren Blow-ups, sie sind es irgendwann leid, sich ständig selbst zu schaden und vermeiden daraufhin gewisse Fehler. Viele von ihnen sind sogar für vergangene Fehler dankbar, weil diese nun nicht mehr zwischen ihnen und ihren zukünftigen Zielen und Träumen stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie ein guter, langfristig erfolgreicher Pokerspieler werden wollen, der gutes Bankroll-Management betreibt, werden Sie auf Dauer höhere Limits spielen und ein größeres Stück vom Kuchen abbekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie Ihre Meltdowns hinter sich gelassen haben, als Sie noch auf niedrigen Levels unterwegs waren, wird Ihnen das für die Zukunft als High-Stakes-Spieler jede Menge neues Selbstvertrauen einflößen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Strategie-Artikel von Sean Lind:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/fnf-regeln-fr-ihre-onlinebankroll&quot;&gt;Fünf Regeln für Ihre Online-Bankroll&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/starke-hand-kleiner-pot-teil-1-der-denkfehler&quot;&gt;Starke Hand, kleiner Pot Teil 1: der Denkfehler&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 24 Nov 2011 12:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/bankroll-management/wie-kurzschlusse-sich-lanfristig-auswirken</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/bankroll-management/wie-kurzschlusse-sich-lanfristig-auswirken</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/bankroll-management/wie-kurzschlusse-sich-lanfristig-auswirken#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Doch, manche haben noch mehr Pech!</title>
				<description>&lt;p&gt;Banal, aber wahr: Sie können nichts an den Karten ändern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jeder, der auch nur ein bisschen Poker gespielt hat, weiß das, aber nur wenige handeln auch danach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Großteil der Spieler beklagt sich immer wieder darüber, wie viel Pech sie haben, jammern über die blöden Karten, wettern darüber, nie einen Flop zu treffen und Suck-outs von irgendwelchen Idioten zu kriegen, die einfach callen und beten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie jemals ein halbwegs guter Spieler werden wollen, gewöhnen Sie sich das ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie bekommen Karten, und Sie spielen sie. Also müssen Sie lernen, Ihre Karten so gut wie möglich zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geben Sie auf, wenn Sie wissen, dass Sie verlieren. Lächeln Sie freundlich, wenn Ihr Gegner einen 2-Outer trifft, auch wenn es in dieser Session schon das dritte Mal ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und, natürlich, seien Sie dankbar, wenn Sie Ihre Hand treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das richtige Stück vom Kuchen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was Sie hier gelesen haben, ist so offensichtlich, dass Sie sich vielleicht schon fragen, was es überhaupt in einem Strategieartikel zu suchen hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun, ich möchte hier ein bisschen über Glück sprechen und darüber, was es bedeutet, das richtige Stück vom Kuchen abzukriegen, und was es bedeutet, wenn die alten Hasen davon reden, dass sich auf lange Sicht alles ausgleicht.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/gus-hansen.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-gus-hansen.jpg&quot; alt=&quot;gus hansen&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Gus Hansen - 2% Glück auf lange Sicht.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Gus Hansen wurde einmal von einem Journalisten gefragt, wie viel Poker mit Glück zu tun hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hansen antwortete, dass der Ausgang jeder Session wahrscheinlich zu 90% von Glück abhängt. Über einen Monat gesehen seien es noch 10-15%, und über ein ganzes Jahr ca. 2-5%.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grob geschätzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hansen hat Recht – alle Profispieler berufen sich auf die Annahme, dass sich das Glück auf lange Sicht ausgleicht und das Können letztlich entscheidet. Wäre das anders, gäbe es ja gar keine Profis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt keine professionellen Craps-Spieler, keine Baccarat-Profis und keine Roulette-Profis (auch wenn es Bücher gibt, die Ihnen das zu suggerieren versuchen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist auch unmöglich, und zwar wegen der mathematischen Gegebenheiten dieser Spiele.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrheit der Mathematik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer komplexen Situation ist die mathematische Lösung noch komplexer, und damit meiner Ansicht nach auch interessanter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Wahrheit gibt es natürlich Leute, die mehr Glück hatten als andere, und solche, die weniger Glück hatten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe hatten mit Absicht kursiv gesetzt, und Ihnen wird gleich klar werden, warum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es stimmt, dass der Glücksfaktor sinkt, je mehr Hände man gespielt hat, aber er verschwindet nie vollständig. Stattdessen spielt er für immer eine Rolle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Versuchen Sie mal, es so zu sehen: Sagen wir, es gäbe einen theoretischen Erwartungswert (EV) für jede mögliche Hand aus jeder möglichen Position und unter allen möglichen verschiedenen Bedingungen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/durrrr-alt.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-durrrr-alt.jpg&quot; alt=&quot;durrrr alt&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wir haben nicht genug Zeit für unendlich viele Hände.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Damit hätten wir eine Unzahl der wildesten Situationen, bizarrsten Hände und verrückten Suck-outs abgedeckt, bei der außerdem noch eine Reihe verschiedener Faktoren eine Rolle spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus mathematischer Sicht wird der Erwartungswert in graphischer Darstellung aber der Gaußschen Normalverteilung nahekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hände, die auf lange Sicht einen miserablen Erwartungswert haben, werden nicht sehr oft gespielt und tauchen in der Grafik ganz links auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Hände mit dem höchsten Erwartungswert sind ebenfalls selten zu finden (weil hier eben mehrere Faktoren zusammenkommen müssen). Sie liegen ganz rechts in unserer Grafik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hände mit mittelmäßigem Erwartungswert machen das Gros der Hände aus. Sie sind für die hohen Werte in der Mitte unserer Grafik verantwortlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Q-7 wird auch als „Computerhand“ oder „Break-even-Hand“ bezeichnet. Sie ist sozusagen die durchschnittlichste Hand überhaupt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus der Verteilung in unserer Grafik bekommt jeder Spieler bei allen Sessions seines Lebens Karten, und in der Theorie sind es sogar „die gleichen“ Karten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Wirklichkeit wird diese gleiche Verteilung auf alle Spieler aber erst erreicht, wenn unendlich viele Hände gedealt wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ehrlich gesagt, habe ich nicht so viel Zeit, und Sie auch nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Verteilung des Glücks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sind Sie noch da? Jetzt wird’s lustig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Würde man das Glück jedes Spielers grafisch darstellen (also den EV aller Hände, die ein Spieler bekommt), erhielten wir ebenfalls eine Normalverteilung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gäbe aber Spieler, die nicht direkt auf der Kurve liegen sondern etwas darüber oder darunter. Und manche lägen sogar weit darunter oder darüber.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/Ben-Lamb.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-Ben-Lamb.jpg&quot; alt=&quot;Ben Lamb&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Manche haben eben einfach mehr Glück.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Mit anderen Worten, es gibt Leute, die mehr Glück haben, und solche, die weniger Glück haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das muss so sein! Es ist eben wie im richtigen Leben. Keine Regel ohne Ausnahme.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manche Leute werden überfahren oder vom Blitz getroffen, oder sie werden krank. Manche leben am Fuß eines Vulkans oder in Paderborn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anderen dagegen fällt einfach alles zu. Sie werden in Blankenese geboren und gewinnen dann noch im Lotto.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lotto hat übrigens von allen Glücksspielen die schlechtesten Odds. Trotzdem gibt es Leute, die schon dreimal sechsstellige Summen gewonnen haben. Drei Mal!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei so vielen Lottospielern muss es aus statistischen Gründen einfach Leute geben, denen so etwas passiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie einer dieser Typen sind, dann haben Sie im Glücksspiel des Lebens gewonnen und werden auch glücklich sterben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also. Wir müssen die Karten spielen, die wir eben bekommen, und das so gut wie möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es hat keinen Zweck, über Pech zu reden, weil es sich nicht ändern lässt. Jammern schadet Ihrem Spiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spielkarten haben kein Gedächtnis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrheit ist, dass manche von Ihnen, liebe Leser, die sich über ihr Pech beklagen, die nie ihre 3-Outer treffen und ständig von irgendwelchen Idioten abkassiert werden, die dämliche Calls machen, schlicht und einfach recht haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrheit tut weh. Sie hatten wirklich Pech.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist Ihnen die Vergangenheitsform im letzten Satz aufgefallen? Karten haben kein Erinnerungsvermögen, sie wissen nicht, dass Sie in letzter Zeit ständig von dem Zufallsgenerator, der die Karten gibt, über den Tisch gezogen wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie können heute Abend in Ihrer Session mit genauso viel Glück rechnen wie sonst, nicht mehr, aber auch nicht weniger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also machen Sie Ihr Spiel und regen Sie sich nicht auf. Man kann ja doch nix machen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Weitere Artikel von Arthur Reber:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/aggressivitat-testosteron-selbstbewusstsein-pokerstrategie&quot;&gt;Aggressivität, Testosteron und Selbsvertrauen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/range-balancing&quot;&gt;Die ausgeglichene Range&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-allerschlechteste-hand&quot;&gt;Die allerschlechteste Hand&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/interne-tells-oder-einfach-nur-tilt&quot;&gt;Tell oder Tilt?&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 18 Nov 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/poker-psychologie/doch-manche-haben-noch-mehr-pech</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Hände mit Showdown Value richtig spielen</title>
				<description>&lt;p&gt;Sie verschenken immer wieder Geld, indem Sie setzen oder erhöhen, wenn sie eigentlich einfach den Showdown annehmen sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man eine Hand mit Showdown Value hält, besteht die Equity darin, den Showdown zu erreichen und zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also muss das Ziel darin bestehen, den Showdown (möglichst günstig) zu erreichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Showdown Value erkennen und bewerten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Hand mit Showdown Value ist eine Hand, die nicht wirklich stark genug ist, um sie for Value zu betten, aber stark genug, um im Showdown die beste Hand zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wie so oft in Poker lautet die Antwort auf die Frage „welche Hand hat Showdown Value?“ mal wieder „es kommt darauf an“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es kommt auf die Textur des Boards an, die Action, den Gegner, das eigene Tischimage, letztlich auf alles Mögliche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Goldene Regel für eine Hand mit Showdown Value lautet, sie muss stark genug sein für den Showdown, ist aber nicht stark genug für die Value Bet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Frage, die man sich stellen muss lautet: Wird mich eine schlechtere Hand als meine callen oder eine bessere als meine folden?&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/erika-moutinho.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-erika-moutinho.jpg&quot; alt=&quot;erika moutinho&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wird eine schlechtere Hand meine Bet bezahlen?&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir halten J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;, erhöhen in unserer $1/$2 Partie auf $6, und der Big Blind bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Flop fällt A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 2&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;. Der Big Blind checkt und wir setzen $10.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Call. Der Turn ist der K&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;. Er checkt und wir checken hinterher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem River fällt die Q&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;, und der Big Blind checkt noch einmal.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Frage lautet für uns nun: „Wenn ich diesen River bette, werde ich dann von einer Hand bezahlt, die schlechter ist als mein Paar Buben?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei diesem Beispiel lautet die Antwort eindeutig NEIN.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ok, was passiert bei einem Check? Ist es möglich, dass unsere Buben noch gut sind?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Absolut ja. Unser Gegner kann einen Draw halten oder ein niedrigeres Paar. Damit halten wir auf jeden Fall die bessere Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also sollten wir in diesem Fall hinterher checken und den Showdown annehmen, denn für eine Bet hat unsere Hand nicht genug Value.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein etwas komplizierteres Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir halten 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; und erhöhen aus dem Cut-off auf $8. Der Big Blind bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Flop fällt 4&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der BB checkt, und wir setzen $12. Call. Auf dem Turn fällt die 8&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;, und der Big Blind checkt. Was tun wir?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem Flop haben wir eine Continuation Bet gespielt. Zu diesem Zeitpunkt haben wir keinerlei Showdown Value, also können wir Equity nur aus einer C-Bet gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir versuchen damit, den Gegner zum Fold zu zwingen, weil wir die Hand nur so gewinnen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem Turn verrändert sich die Situation allerdings komplett.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/allen-bari.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-allen-bari.jpg&quot; alt=&quot;allen bari&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Manchmal ist Barrelling sinnlos.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wir halten nun plötzlich ein Paar Achten und haben damit Showdown Value. Das gibt unserer Hand „echte“ Equity. Fold Equity ist nicht mehr unser einziger Trumpf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollten wir auf dieser Straße setzen? Nein!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selten, fast nie wird ein halbwegs guter Spieler hier eine Bet mit einer schlechteren Hand als einem Paar Achten bezahlen. Und erst recht wird er mit einer besseren Hand nicht folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also ist hier ein Check angesagt mit der Absicht, zum Showdown zu kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum Barrelling keinen Sinn macht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Erklärung: Unter Barrelling versteht man mehrfaches Setzen auf aufeinanderfolgenden Straßen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist ein gutes Beispiel, weil reihenweise Spieler hier in 100% der Fälle weiter setzen. Pokertechnisch gesehen macht das aber keinen Sinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diesen Turn zu setzen ist Blödsinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier können wir nur Geld gewinnen, wenn der Gegner foldet. Und sollte er folden, dann hatten wir sowieso die bessere Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Bet auf diesem Turn kann nur dann profitabel sein, wenn unser Gegner besonders schlecht spielt und auch zwei Straßen mit einem Draw bezahlt, oder wenn es ein Spieler ist, der hier auf die zweite Bet auch einen Buben folden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beide Szenarien sind äußerst unwahrscheinlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Einzige, was wir hier mit einer weiteren Bet erreichen ist, das ein noch größerer Pot aufgebaut wird, und wir als Underdog um ihn spielen müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Acht auf dem Turn ändert unseren Plan, weil sich unsere Equity ändert. Jetzt möchten wir herausfinden, ob unser Paar gegen die Range vorn liegt, mit der unser Gegner auf dem Flop bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Gegner auf eine Range setzen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei jeder Pokerentscheidung steht im Vordergrund, was unser Gegner hält.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Range unseres Gegners diktiert, welche unserer Entscheidungen +EV haben. Das gilt für jede einzelne Hand, die wir jemals spielen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Gegner auf eine Range zu setzen, ist Mathematik mit zwei Unbekannten. Wir versuchen, eine Hand nach der anderen aus seiner Range auszuschließen, bis nur noch wenige potenziell mögliche Hände übrig bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/maria-ho.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-maria-ho.jpg&quot; alt=&quot;maria ho&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Setzen Sie die Gegnerin auf eine Range.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Jede ausgeschlossene Hand verbessert unsere Chance, unsere Entscheidungen entsprechend anzupassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir noch einmal die Hand oben mit dem Flop 4&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem er die Flop-Bet bezahlt hat, können wir ihn auf Pocket Buben setzen, Flush Draws, Straight Draws und Paare zwischen 55 und 99. Sets und Overpairs kann man praktisch ausschließen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Acht auf dem Turn und der Entscheidung, ob wir hier weitersetzen oder nicht, müssen wir uns mit seiner Calling Range auseinandersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollte unser Gegner mit 99 oder besser bezahlen und alle Draws folden, liegen wir gegen die Calling Range hinten und erreichen mit unserer Bet gar nichts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollte unser Gegner aber mit weniger als einem Paar Achten noch bezahlen, ist die Bet in Ordnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dasselbe gilt, wenn es sich um einen Spieler handelt, der hier bessere Hände foldet. Sollte es ein Spiler sein, der warum auch immer hier einen Buben foldet, ist die Bet absolut angemessen, denn sie gewinnt ja die Hand für uns.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Problem mit so mittelmäßigen Händen wie dem Paar Achten hier besteht darin, dass es wenige Hände gibt, die schlechter sind und trotzdem bezahlen würden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bedeutet, dass wir meistens nur die Hände zum Fold bringen, die sowieso schlechter sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bet hat deshalb keinerlei Value.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der bessere Spielzug ist hier ein Check behind, um auf dem River weiterzuspielen oder einen billigen Showdown zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontrollierte Aggressivität&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/jason-mercier.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-jason-mercier.JPG&quot; alt=&quot;jason mercier&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Stellen Sie sich ein paar einfache Fragen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Oft balanciert man auf einem schmalen Grat, wenn man entscheiden muss, ob man für Value bettet, blufft oder lieber billig zum Showdown kommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb ist es so wichtig, den Gegner auf eine Range zu setzen und sich selbst ein paar einfache Fragen zu stellen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Worin besteht meine Equity in dieser Hand?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird er mit einer schlechteren Hand als meiner bezahlen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird er eine bessere Hand als meine folden?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besteht die Chance, dass ich den Showdown gewinne?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir müssen zunächst abschätzen, wie viel Value unsere Hand hat, und dann entsprechend spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist kein Fehler, aggressiv zu spielen, aber Aggressivität muss kontrolliert werden. Hände mit gutem Showdown Value aggressiv zu spielen und einen Fold provozieren zu wollen, ist einfach nicht profitabel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schlussendlich würde uns das mehr Geld kosten, als wenn wir uns damit ein paar Showdowns ansehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Setzen Sie Aggressivität sorgfältig ein, z. B. dann, wenn Sie nur Fold Equity haben, oder wenn Sie für Value setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Prägen Sie sich diese Regeln ein, dann werden Sie schnell merken, dass Sie mit diesen Mittleres-Paar-Händen deutlich bessere Resultate erzielen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Weitere Artikel:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-ausnutzen-des-tischimage&quot;&gt;Das eigene Tischimage&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/fnf-mentale-fehler-die-ihre-winrate-ruinieren&quot;&gt;Fünf mentale Fehler, die Ihre Winrate ruinieren&lt;/a&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 11 Nov 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/cash-game-no-limit-holdem/hande-mit-showdown-value-richtig-spielen</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Spielt mehr Limit Poker!</title>
				<description>&lt;p&gt;Ich habe hier ein Statement abzugeben, und zufällig halte ich es für ein besonders gutes. Es gibt eine Reihe von Gründen, zu Limit Poker zu wechseln. Hier sind ein paar:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erstens, da so viele Leute No Limit und Pot Limit spielen, gibt es auch viele richtig gute Spieler. Die Spiele werden ständig schwieriger, und ein Ende ist nicht abzusehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt jeden Tag neue junge Spieler, die das Spiel extrem ernst nehmen. Sie verbessern sich so schnell, dass man gar nicht mehr nachkommt. Falls Sie nur zum Vergnügen spielen, können Sie schon lange nicht mehr so einfach ein kleines Nebeneinkommen aufbauen wie noch vor einem Jahr. Die Lebenserwartung Ihrer netten kleinen Bankroll sinkt von Tag zu Tag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum das so ist? Weil die Fische broke gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ingo Fiedler und Jan-Philipp Rock veröffentlichten am Institut für Recht und Wirtschaft in Hamburg im Jahr 2009 eine Studie, die belegt, dass die überwältigende Mehrheit aller Spieler einmal einzahlen, sich an den Tisch setzen, in weniger als 100 Händen ihr Geld verlieren und dann nie wiederkommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was lernen wir daraus? Das Spiel ist kein Spaziergang, und einfache Partien gibt es nicht viele auf der Welt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/jennifer-harman-31953.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-jennifer-harman-31953.jpg&quot; alt=&quot;jennifer harman 31953&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Jennifer Harman, LHE-Spezialistin.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Zweitens sind die NLHE- und PLHE-Partien viel aggressiver geworden, und Aggressivität steigert die Varianz. Erhöhte Varianz ist nicht nur ein ökonomisches Problem, es sind vielmehr die psychologischen Schwierigkeiten, die mit den Swings einhergehen, mit denen man umgehen lernen muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Varianz ist die Mutter von Tilt. Tilt ist der gemeinsame Feind. Ich sehe heute mehr Tilt als noch vor einem Jahr. Ehrlich gesagt tilte ich selbst mehr als vor einem Jahr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Drittens ist Limit Poker leichter auszurechnen. Es beruht auf gewöhnlicher Heuristik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus den oben genannten Gründen ist solides und tightes, auf Position ausgerichtetes Spiel in Limit Poker viel effektiver als in NLHE. Außerdem ist es leichter zu lernen, und man kann schneller ein guter Spieler werden, zumindest auf niedrigen und mittleren Levels.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit „mittlere Levels“ meine ich $4/$8 bis etwa $15/$30, obwohl es ehrlich gesagt nicht einfach ist, auf $4/$8 das Rake zu schlagen, und ab $15/$30 werden die Partien deutlich stärker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich versuche mein Glück meistens sowohl an $5/$10 NLHE-als auch an $20/$40 LHE-Tischen. Bei der ersten Partie beiße ich mir häufig die Zähne aus, bei der zweiten eher selten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich für Limit Poker interessiert, sollte übrigens einen Blick in Lou Kriegers Bücher Hold’em Excellence und More Hold’em Excellence werfen. Auch Jennifer Harmans Kapitel über Limit Hold’em in Doyle Brunsons Super System 2 ist lesenswert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Omaha 8 empfehle ich Omaha/8 von Mark Tenner und Lou Krieger sowie Bobby Baldwins Kapitel in Super System 2.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich mit Limit Poker beschäftigt, stellt schnell fest, dass es einige Pokervarianten gibt, die nur als Fixed Limit gespielt werden. Ich bin in letzter Zeit ein Fan von Stud, Stud 8 und Razz geworden. Alles fing damit an, dass ich begann, H.O.R.S.E. zu spielen und bemerkte, dass viele meiner Gegner gar nicht wissen, wie man Stud spielt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/jeffrey-lisandro-33513.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;http://edge.pokerzeit.com/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-jeffrey-lisandro-33513.jpg&quot; alt=&quot;Jeffrey Lisandro&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Jeff Lisandro, Stud-König.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Die Unterschiede in den Skills sind so groß, dass ich mir eine simple Strategie ausgedacht habe, die bisher tatsächlich funktioniert. In den Hold’em und Omaha-Runden spiele ich nur Premiumhände und drawe ausschließlich zu den Nuts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Omaha 8 ist das immer ein guter Rat, weil man auch mit den Nuts manchmal nur ein Viertel des Pots gewinnt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Stud empfehle ich als Lektüre Seven Card Stud von Konstantin Othmer. Den kennen Sie nicht? Gut, denn Ihre Gegner kennen ihn auch nicht, und ich habe nie ein besseres Buch über Stud Poker gelesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu Stud 8 lesen Sie Todd Brunsons Kapitel in dem Klassiker seines Vaters.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Razz konsultieren Sie David Sklanskys Sklansky on Poker sowie Championship Stud von der gerade in die Hall of Fame aufgenommenen Linda Johnson.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte so viel Spaß bei HORSE, dass ich heute mehr Zeit auf Stud verwende als für andere Varianten. Das hat sich nicht nur positiv auf meine Bankroll, sondern auch auf meine Psyche ausgewirkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe in diesen Partien einfach mehr Kontrolle. Ich lerne neue Strategien und erfahre mehr darüber, was Poker insgesamt ausmacht. Um ein kompletter Spieler zu sein, muss man alle Varianten von Poker beherrschen. Die Feinheiten von Stud sind dafür ein guter Ausgangspunkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle sagen, dass Phil Ivey der beste Spieler der Welt ist. Von seinen WSOP-Bracelets hat er aber kein einziges in NLHE gewonnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interessant, was?&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 03 Nov 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/spielt-mehr-limit-holdem</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/spielt-mehr-limit-holdem</guid>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Es gibt mehr auf der Welt als Hold’em. Teil 3: Stud Hi-Lo und 2-7 Triple Draw</title>
				<description>&lt;p&gt;Die letzten beiden Pokervarianten, die ich Ihnen hier vorstellen möchte, sind eher ungewöhnlich. Das erste Spiel gehört zu den schwierigsten überhaupt, das zweite ist aus verschiedenen Gründen selten im Angebot.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Stud 8 or better&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Auch genannt Stud Hi-Lo. Diese Variante gehört zu meinen persönlichen Favoriten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Grundlagen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Spiel läuft genauso ab wie &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/grundlagen-limit-seven-card-stud&quot;&gt;Stud&lt;/a&gt;. Jeder bringt eine Ante, die niedrigste offene Karte muss eröffnen, und jeder erhält zunächst drei Karten. Der Unterschied zu Stud ist derselbe wir der zwischen &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pot-limit-omaha-fuer-anfanger-teil1&quot;&gt;Omaha&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/omaha-hi-lo-fuer-anfaenger-teil-1&quot;&gt;Omaha 08&lt;/a&gt;: Die beste, qualifizierte, niedrige Hand gewinnt den halben Pot.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie bei 08 besteht die Low-Hand aus fünf verschiedenwertigen Karten, von denen keine einen höheren Wert als Acht haben darf. Straights und Flushes spielen keine Rolle, die beste Low Hand ist also A-2-3-4-5, unabhängig von der Kartenfarbe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Strategie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie die Artikel über Omaha 08 gelesen haben, dann wissen Sie, dass Sie dort grundsätzlich auf die High Hand spielen sollten, aber einen Blick auf Low Draws behalten. Bei Stud Hi-Lo verhält es sich genau umgekehrt. Spielen Sie auf das Low mit Seitenblick auf das High. Wie bei Omaha kommt es auch hier relativ häufig vor, dass der Low Pot geviertelt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Stud ist es viel einfacher, zu erkennen, ob man die beste Low Hand hat als die beste High Hand. Man schaut sich die Karten genauso an wie bei Razz, das gilt auch für die gegnerischen Karten. Außerdem muss bei Stud Hi-Lo die niedrigste Karte bringen. Wenn Sie eine gute Low-Starthand bekommen, können Sie sofort erhöhen und damit den Pot aufbauen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/freddy-deeb.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage320180-freddy-deeb.jpg&quot; alt=&quot;freddy deeb&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Freddy Deeb gewann 2007 das $50k HORSE Event der WSOP.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Vergleichen Sie Ihre Karten mit den gegnerischen. Wer sucht nach welcher Hand? Wer spielt auf high, wer auf low? Wen können Sie schlagen? Versuchen Sie generell, ein gutes Los zu erreichen und dabei vielleicht noch ein gutes High mitzunehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die großartigste Hand ist natürlich das Wheel (A-2-3-4-5), denn es ist das Nut Low und eine Straight für das High.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stud Hi-Lo Starthände&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die besten Starthände für Stud Hi-Lo sind solche, die sowohl low als auch high Potenzial haben. Auf Platz 1 landet damit A-2-3 suited.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;2-7 Triple Draw Lowball&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Diese Variante erinnert ein bisschen an das, was wir als Kinder unter Poker verstanden haben oder was man in alten Western zu sehen bekommt. Five Card Draw ist die urtümlichste Pokervariante. Wir sprechen hier über die Lowball-Version.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es werden fünf Karten gegeben. Die erste Setzrunde beginnt bei dem Spieler links vom Big Blind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der ersten Setzrunde darf jeder Spieler so viele Karten tuschen, wie er möchte. Dann beginnt die zweite Setzrunde, und zwar links vom Button.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insgesamt darf dreimal getauscht und dementsprechend viermal gesetzt werden. Falls noch zwei oder mehr Spieler in der Hand sind, werden die Karten nu aufgedeckt. Die beste Hand gewinnt. Da es sich hier um eine Lowball-Variante handelt, ist die schlechteste Hand die beste Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die wichtigsten Unterschiede zu anderen Lowball-Spielen sind:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Asse sind immer oben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Paare, Straights und Flushes zählen gegen den Spieler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit ist die bestmögliche Hand in Triple Draw Lowball 7-5-4-3-2 offsuit. Die Hände werden grundsätzlich von oben nach unten gewertet. Die obige Hand nennt man deswegen auch ein 7-5 Low. Sollte es zwei identische Gewinnerhände geben, wird der Pot geteilt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da bei dieser Variante besonders viele Karten gegeben werden, wird diese Variante normalerweise mit höchstens sechs Spielern gespielt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/venetiancasino-37025.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/croppedimage320180-venetiancasino-37025.jpg&quot; alt=&quot;Venetian-casino&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Das Venetian ist eines der wenigen Casinos, die 2-7 Lowball anbieten.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Grundlegende Strategie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann es nicht anders sage: 2-7 ist ein Action Game. Man sieht viele Bets und viele Showdowns. Bei dieser Variante ist der Glücksfaktor besonders hoch. Ein Pokerspiel, bei dem oft mehrere Spieler involviert sind und bis zum Ende durchcallen, hat immer einen höheren Glücksfaktor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch den höheren Glücksfaktor steigt auch der Wille zum Gamblen bei den Spielern. Das kann sich für einen tighten Spieler höchst positiv auswirken. Mit einer Acht hoch stehen die Chancen auf den Potgewinn schon ziemlich gut. Mit einer Sieben muss man den Pot nur noch sehr selten teilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einer so guten Hand gilt es, immer zu setzen, was das Zeug hält. Wenn Sie konservativ spielen, bis Sie ein Monster bekommen, sollten Sie in der Lage sein, profitabel zu spielen. Halten Sie dagegen eine Hand, von der Sie vier oder gar fünf Karten tauschen wollen, sollten Sie besser folden. Spielen Sie keine Hand, bei der Sie mehr als drei Karten tauschen möchten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbst mit drei getauschten Karten benötigen Sie eine Menge Glück. Wenn Sie selbst den Lead übernehmen wollen, sollten Sie eine, höchstens zwei Karten ziehen. Denken Sie an eine Hand wie A-2-3-4-5. Sie werfen das Ass ab und könnten eine weitere Zwei erhalten. Da der Glücksfaktor so hoch ist, sollten Sie sich auf große Swings einstellen. Spielen Sie tight und gute Hände stark, dann werden Sie mit 2-7 eine Menge Spaß haben.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Schlussbemerkung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ich hoffe, Sie hatten ein bisschen Spaß mit unserer kleinen Serie. Vielleicht haben Sie ja auch Lust bekommen, mal etwas Anderes auszuprobieren als nur Texas Hold’em. Die Pokerwelt hat schließlich mehr zu bieten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Spieler halten sich heute ausschließlich an Hold’em. Das sind Ihre zukünftigen Opfer, denn wirklich gute Spieler beherrschen alle Varianten.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Es gibt mehr auf der Welt als Hold&#039;em&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/omaha-oder-omaha-hilo&quot;&gt;Teil 1:Der Omaha-Grundkurs&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/es-gibt-mehr-auf-der-welt-als-holdem-teil-2-stud-und-razz&quot;&gt;Teil 2: Stud und Razz&lt;/a&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 06 Okt 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/allgemein-poker/stud-hilo-2-7-triple-draw</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/allgemein-poker/stud-hilo-2-7-triple-draw</guid>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Pot Limit Omaha – der Starthändespickzettel</title>
				<description>&lt;p&gt;Da man doppelt so viele Hände erhält wie bei Hold’em, muss man die Hände spielen, die möglichst viel Equity aufbauen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Gegner werden grundsätzlich Paare und potenzielle Combos halten. Wenn das auf unsere Hand nicht zutrifft, sind wir von vornherein im Nachteil und müssen auf unser Glück hoffen, um diesen wettzumachen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Dies sind die 30 besten Starthände in Pot Limit Omaha&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
1. A-A-K-K
11. K-Q-J-T
21. Q-Q-A-K
2. A-A-J-T
12. K-K-T-T
22. Q-Q-A-J
3. A-A-Q-Q
13. K-K-A-Q
23. Q-Q-A-T
4. A-A-J-J
14. K-K-A-J
24. Q-Q-K-J
5. A-A-T-T
15. K-K-A-T
25. Q-Q-K-T
6. A-A-9-9
16. K-K-Q-J
26. Q-Q-J-T
7. A-A-x-x
17. K-K-Q-T
27. Q-Q-J-9
8. J-T-9-8
18. K-K-J-T
28. Q-Q-9-9
9. K-K-Q-Q
19. Q-Q-J-J
29. J-J-T-T
10. K-K-J-J
20. Q-Q-T-T
30. J-J-T-9
&lt;p&gt;*Für all diese Hände gilt: Sie sind double suited.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie man sieht, sind hohe Paare auch in PLO sehr wertvoll. Der Unterschied zu Hold’em besteht hauptsächlich darin, dass man zusätzlich potenzielle Re-Draws hält.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb ist A-A-J-T die zweitbeste Hand, besser als z. B. AA-QQ double suited. Die Kombination Bube-Zehn hat ein viel größeres Straight-Potenzial als ein Paar Damen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist von entscheidender Bedeutung, zu verstehen, wie genau die &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/fold-equity-poker&quot;&gt;Equity&lt;/a&gt; in Omaha-Starthänden verteilt ist. In Hold’em besitzt die beste Starthand A-A vor dem Flop eine Equity von 83% gegenüber der zweitstärksten Hand K-K.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Omaha hat die beste Starthand (A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;) nur eine 33%-ige Gewinnchance gegenüber der zweitbesten (A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;) bei 41% Split Pot Chance. Das heißt, die Chance, mit der besseren Hand zu gewinnen, ist nur um 6% höher als mit der schlechteren. Zum Vergleich: Bei Hold’em beträgt der Unterschied dagegen 66%.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je weiter wir in der Tabelle der Tophände nach untern schauen, desto größer wird die Edge der Hand AA-KK.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vergleichen wir z. B. A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; mit K&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;, dann liegt die Top Hand zu 69% vorn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Edge von 39% ist nun deutlich größer als die oben genannten 6%. Vergleichen wir die beste Hold’em-Starthand A-A mit der zehntbesten A-Ts, so beträgt die Edge der Asse aber sogar 73%.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Wie sich die Equity auswirkt&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Aufgrund dieser flachen Equity-Verteilung hat man in Omaha selten eine deutlich „bessere“ Hand als der Gegner. Es kommt selten vor, dass ein Spieler heads-up mehr als 60% Equity hält. Mit jedem zusätzlichen Spieler, der in der Hand ist, sinkt diese Equity dramatisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das heißt aber auch, dass es möglich ist, sich in Omaha eine Edge zu erspielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Spiel ist also zu schlagen, es kann für einen guten Spieler profitabel sein. Aber selbst der beste Spieler ist &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/ihre-bankroll-teil-2-profi-bankroll&quot;&gt;extrem großen Swings&lt;/a&gt; unterworfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um die enorme Varianz in Omaha zu verdeutlichen, stellen wir uns zunächst eine Hold’em-Partie vor, in der wir immer A-K halten und immer pre-Flop all-in gehen, während der Gegner immer Q-T hält und immer callt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl wir die bessere Hand halten, hat Dame-Zehn hier eine Gewinnchance von 34%, d. h. in einem Drittel der Fälle verlieren wir mit Big Slick. Dadurch entsteht während einer Session jede Menge Varianz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer Omaha-Partie haben wir selten mehr als 60% Equity. Es gibt einfach zu viele mögliche Draws, um in eine so günstige Position zu kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um ein guter Omaha-Spieler zu werden, muss man zunächst die folgenden drei Grundzüge befolgen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Sorgfältige Auswahl der Starthände. Man kann es sich einfach nicht leisten, regelmäßig Hände zu spielen, die schlechter sind als die unserer Gegner. Es ist einfach zu schwierig, auf dem Flop immer wieder aufholen zu müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. Value-Bets. Da man selten deutlich gegen die gegnerische Hand vorn liegt, muss man &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/NL-Holdem-value-bets-fuer-anfanger&quot;&gt;maximalen Value&lt;/a&gt; erzielen, wenn es doch mal der Fall ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3. Verluste minimieren. Grundsätzlich gilt: &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/weniger-verlieren-oder-mehr-gewinnen&quot;&gt;Verliere das Minimum&lt;/a&gt;, gewinne das Maximum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann die Varianz bei Omaha nicht ausschalten, also sollte man nicht dagegen ankämpfen, sondern sie für sich arbeiten lassen. Die Downswings werden kommen, wir müssen nur versuchen, Sie so klein wie nur irgend möglich zu halten, und die Upswings dagegen so stark wie möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedes Mal, wenn man eine Möglichkeit auslässt, zusätzliches Geld zu gewinnen, macht man den nächsten Downswing schlimmer.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Pre-Flop Raises&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Manche Spieler behaupten, Pre-Flop-Raises bringen in Omaha gar nichts, weil die Stärke der Hände so ausgeglichen ist, dass sich damit kein Vorteil erzielen lässt. Vielmehr würde man damit nur die Varianz erhöhen. Diese Überlegung ist zwar grundsätzlich richtig, zerstört aber das eigene Spiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erhöhungen vor dem Flop steigern die Varianz tatsächlich, weil dadurch automatisch um größere Pots gespielt wird. Wenn die eigene Hand aber vorne liegt, und sei es auch nur ein bisschen, ist es auf Dauer profitabel, die Potgröße zu erhöhen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je mehr Geld wir aus unseren Gegnern herausholen, wenn wir die bessere Hand halten, desto mehr können wir auf lange Sicht gewinnen. Wir dürfen eine Gelegenheit, Value zu extrahieren, einfach nicht verpassen. Auf lange Sicht ist das schlicht zu teuer.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Ein abschließender Tipp für Anfänger&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie gerade Omaha lernen oder Ihre Kenntnisse vertiefen möchten, halten Sie sich zunächst einfach daran, nur die wirklich starken Hände zu spielen. Alle 30 Hände in der Tabelle oben sind stark, auch wenn sie nicht double suited sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die einzigen Hände, die Sie als Anfänger spielen sollten und die nicht oben in der Tabelle aufgeführt sind, sind Vierfach-Connectors. Solche Hände sind normalerweise auf dem Flop ziemlich stark oder sehr schwach. Das macht es einfacher, grobe Fehler post-Flop zu vermeiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lassen Sie die Finger von schwachen und marginalen Händen, sonst spielen Sie Omaha niemals profitabel.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Weitere Artikel zum Thema:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pot-limit-omaha-fuer-anfanger-teil1&quot;&gt;Pot Limit Omaha für Anfänger 1&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/wie-man-mit-implied-odds-umgeht&quot;&gt;Implied Odds&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pot-limit-omaha-der-combo-draw&quot;&gt;PLO - Der Combo-Draw&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/omaha-outs-antiouts-blocker&quot;&gt;Omaha - Outs, Anti-Outs und Blocker&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 29 Sep 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/omaha/starthande-auswahl</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/omaha/starthande-auswahl</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/omaha/starthande-auswahl#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Tightes Spiel – So machen Sie sich Entscheidungen leichter</title>
				<description>&lt;p&gt;Wahre Worte, gelassen ausgesprochen. Ein Großteil der Spieler spielt viel zu viele Hände und hält diese auch dann noch, wenn es schon längst keinen Zweck mehr hat. Das gilt vor allem für &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/anfaenger&quot;&gt;Anfänger&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu den ersten Dingen die man lernt, wenn man ein Winning Player werden will, gehört die Lektion, &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-fr-nichtdummies-teil-1-spielen-sie-weniger-hande&quot;&gt;weniger Hände zu spielen&lt;/a&gt; – also „tight“. Der Grund dafür ist, dass starke Hände sich auf späteren Straßen einfacher spielen lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tightes Spiel ist ein elementarer Bestandteil profitablen Pokers. Ich schreibe hier absichtlich „profitables“ Poker, weil zwar jeder weiß, wie man Poker spielt, aber nur wenige, wie man auch gewinnt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob wir mit einer Hand fortsetzen wollen oder nicht, entscheiden wir vor dem Flop.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu Flop und Turn, die wir vielleicht ein oder zweimal pro Orbit spielen, müssen wir eine Pre-Flop-Entscheidung in jeder einzelnen Hand treffen. Wer zu viele Hände spielt, bezahlt jedes Mal Geld, wenn eine Hand dabei ist, die man nicht spielen sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb ist es für jede Pokerstrategie von entscheidender Bedeutung, zunächst vor dem Flop tight zu spielen, bis man eine Strategie wirklich beherrscht.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/mike-sexton-2004.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/croppedimage180320-mike-sexton-2004.jpg&quot; alt=&quot;Mike Sexton&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Mike Sexton meint es ernst: Es dauert ein Leben lang...&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Vor dem Flop sollten wir nur die besten Starthände spielen. Wir suchen nach Monstern – AA, KK, QQ – und Top Pair Händen. Das sind Hände, die auf dem Flop das höchste Paar treffen können und außerdem einen guten Kicker haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu diesen gehören z. B. A-K, A-Q, K-Q usw. Hinzu kommen ein paar spekulative Hände, die große Pots gewinnen können, wenn sie den Flop richtig treffen, z. B. T-9s, 9-8s, kleine Pocket Paare usw.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle anderen Hände sollten wir als Anfänger meiden wie der Teufel das Weihwasser. Sie haben nicht nur eine negative &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/gewinnerwartung-expected-value&quot;&gt;Gewinnerwartung&lt;/a&gt;, sondern sind nach dem Flop auch schwierig zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Hand wie K-5s mag vielleicht gut aussehen – immerhin ist ein König dabei, und suited ist die Hand auch. Der Eindruck täuscht. Das ist eine sehr schwache Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir damit die Fünf treffen, ist das selten das höchste Paar. Treffen wir dagegen den König, haben wir nur die Fünf als Kicker und werden häufig im Showdown gegen einen höheren Kicker verlieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist das Problem mit Händen wie dieser: Sie machen Poker zu einem Ratespiel. Man weiß nie genau, wo man steht. Außerdem gibt es keine Möglichkeit, beide Karten für eine Straight zu verwenden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht denken Sie jetzt, dass diese Nachteile durch einen potenziellen Flush ausgeglichen werden. Das ist aber nicht der Fall. Dass die Karten suited sind, erhöht die Gewinnwahrscheinlichkeit nur um 2%.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/gus-hansen-19240.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/croppedimage320180-gus-hansen-19240.jpg&quot; alt=&quot;Gus Hansen&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Gus Hansens looses Pre-Flop-Spiel sieht einfach aus, führt aber zu komplexen Entscheidungen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Grob gesagt: Eine Hand, die Sie offsuit folden, sollten Sie meistens auch suited folden. Es gibt Flushes so selten, dass es sich einfach nicht lohnt, schwache suited Hände zu spielen. Also limpen Sie nicht herum, nur weil Ihre Karten suited sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir uns zum Vergleich eine Hand wie A-K an. Trifft man damit den Flop, hat man automatisch Top Pair mit Top Kicker. Man wird im Showdown nie von einem besseren Kicker geschlagen. Diese Hand kann man mit Selbstvertrauen spielen, denn man weiß zumeist, wo man steht. Man muss relativ wenig „abschätzen“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb machen gute Hände das Spiel auf den späteren Straßen leichter. Wir können zum Showdown gehen und wissen dabei, dass wir selten einen Suck-out bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spielen wir ausschließlich Hände mit einem positiven Erwartungswert, macht das die ganze Geschichte einfacher. Eine gute Pre-Flop-Hand erweitert sich auf dem Flop zu einer guten Post-Flop Hand. Je mehr schlechte Hände wir nicht spielen, desto leichter treffen wir unsere Entscheidungen auf den späteren Straßen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf die Spitze getrieben hieße das, wir spielen nur Asse, Könige und Damen. Damit wäre das Spiel vor und auf dem Flop viel einfacher. Wir müssten fast überhaupt nicht mehr überlegen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/johnny-lodden-19396.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/croppedimage180320-johnny-lodden-19396.jpg&quot; alt=&quot;Johnny Lodden&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Denken Sie daran, Sie sind nicht Johnny Lodden. Als Amateur riskieren Sie mit jedem Fehler Ihren Stack.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Mit einem Overpair zum Board würden wir setzen, ansonsten treten wir auf die Bremse. Es gäbe keine marginalen Entscheidungen mehr. Nur noch schwarz und weiß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich bringt das gar nichts, weil dieser Stil extrem leicht zu durchschauen und auszunutzen ist. Es geht mir hier nur darum klarzustellen, dass tightes Spiel Entscheidungen auf Turn und River vereinfacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich würde niemandem dazu raten, nur Asse und Könige zu spielen, aber das wäre immer noch besser, als jede Hand zu spielen. Die Wahrheit liegt mal wieder irgendwo in der Mitte. Schlechte Hände sind zu folden, gute energisch zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor allem Anfänger sollten sich folgendes vor Augen halten: Jeder Fehler an einem NLHE-Tisch kann die gesamte Bankroll kosten. Amateure und unerfahrene Spieler machen in jeder Session mehrere Fehler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je mehr marginale Hände wir spielen, desto schwieriger werden unsere Entscheidungen, und desto mehr Fehler begehen wir. Und je mehr Fehler wir machen, desto häufiger riskieren wir, unseren ganzen Stack zu verlieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb spielen wir zunächst nur gute Hände. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-fr-nichtdummies-teil-1-spielen-sie-weniger-hande&quot;&gt;Alles andere kommt erst später&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Verwandte Artikel:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/holdem-vor-dem-flop-fuer-anfanger&quot;&gt;Pre-Flop Hold&#039;em für Anfänger&lt;/a&gt;
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&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 22 Sep 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/anfaenger/tightes-spiel-vereinfacht-poker-entscheidungen</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Wie man seine Emotionen unter Kontrolle hält</title>
				<description>&lt;p&gt;Die Schwierigkeit, langfristig erfolgreich zu sein, besteht aber nicht in der Komplexität des Spiels – obwohl Poker auf den hohen Levels zweifellos ein nuancenreiches, kompliziertes Spiel ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meiner Meinung nach ist das Schwierigste aber der mentale Aspekt des Spiels. Genauer gesagt, die Fähigkeit eines Spielers, die eigenen Emotionen zu kontrollieren – wenn es hart auf hart kommt, aber vor allem auf lange Sicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Poker kann sehr anstrengend sein, und es zehrt einen aus, wenn man das zulässt. Wenn Sie auf lange Sicht regelmäßig spielen möchten, müssen Sei einen Weg finden, mit Stress und Extremsituationen umzugehen, die das Spiel nunmal mit sich bringt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer eine Zeitlang Poker spielt, erlebt früher oder später einen Downswing. Downswings haben es an sich, dass sie länger zu sein scheinen, als sie tatsächlich sind. Grund dafür, dass es eine Ewigkeit zu sein scheint, bis ein Downswing vorbei ist, ist der Zustand, in den wir geraten und der unsere Entscheidungsfindung beeinflusst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Teufelskreis: Wenn wir einen schlechten Lauf haben, spielen wir schlechter, weil wir einen schlechten Lauf haben, und verlängern dadurch den schlechten Lauf.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/doyle-brunson2.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-doyle-brunson2.jpg&quot; alt=&quot;doyle brunson2&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Doyle Brunson - &quot;Fragen Sie mich in 30 Jahren nochmal.&quot;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Leider sind Höhen und Tiefen, Upsings und Downswing im Poker eher die Regel als die Ausnahme, vor allem für Profis. Stressmanagement ist daher der entscheidende Faktor, der die Spreu vom Weizen trennt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doyle Brunson hat es einmal sehr gut zusammengefasst. Auf die Frage, welchen der Jungstars er als kommenden wirklich großen Spieler sähe, antwortet er: „Keine Ahnung. Fragen Sie mich in 30 Jahren nochmal.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um über lange Zeit erfolgreich zu sein, muss man sich zunächst in das Spiel hineinfinden. Dafür müssen Sie Ihre Emotionen und Ihre Bankroll kontinuierlich kontrollieren können. Wenn es gut läuft, ist es leicht, bei Laune zu bleiben. Wenn es aber schlecht läuft, wird das bedeutend schwieriger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach meiner Erfahrung sind viele Spieler gar nicht der Lage zu erkennen, ob sie gerade einen guten oder schlechten Lauf haben. Ein paar Bad Beats hintereinander, und die meisten können an nichts Anderes mehr denken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Zeit beginnen diese Spieler sogar, Bad Beats herbeizuhoffen, nur um sich bestätigt zu fühlen. So eine pessimistische Einstellung muss ja Folgen haben. Wenn Sie glauben, dass sich der Pokergott gegen Sie verschworen hat, dann wird es für Sie so richtig schlimm werden, verlassen Sie sich drauf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der anderen Seite reagieren Spieler, die eine gute Session mit einem satten Gewinn abschließen, meistens mit Sprüchen wie, „ich habe heute gut gespielt“ oder „heute habe ich nur ganz wenige Bad Beats bekommen“. Hier sieht man sehr schön, wie die persönliche Einstellung schnell zu Frustration führen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einfach ausgedrückt: An Schlechtes erinnert man sich ewig, Gutes wird als selbstverständlich wahrgenommen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/mike-matusow-16655.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-mike-matusow-16655.jpg&quot; alt=&quot;mike matusow 16655&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Mike Matusow - Wie viel hätte er wohl gewonnen, wenn er sich im Griff hätte?&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Diese Voreingenommenheit (oder Unfähigkeit, Erlebtes richtig zu interpretieren) führt zu einem weiteren Phänomen, dass Ihnen mit Sicherheit schon begegnet ist – die Bad Beat Story. Jeder kennt sie, jeder hasst sie, und fast jeder erzählt sie. Fast jeder besteht daruaf, sie immer wieder zu erzählen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eigentlich wäre das ja gar nicht so schlimm, wenn der Bruch zwischen der Realität und dem, was der Pokerspieler als Realität wahrnimmt, nicht so tief wäre. Dadurch entsteht viel unnötiger Stress.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für einen Pokerprofi ist das Leben schon stressig genug. Dieser zusätzliche Stress kann sich sehr negativ auswirken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer schlechter spielt, weil er sich schlecht fühlt, spielt meistens vorsichtiger (also passiver), manchmal aber auch unvorsichtiger (wie ein Maniac).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Niemand verliert gerne einen großen Pot. Vor allem nicht, wenn das durch einen Bad Beat passiert. Wenn Sie aber ernsthaft spielen wollen, müssen Sie sich emotional von den Ergebnissen ihrer Sessions trennen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Regen Sie sich nicht über Dinge auf, die Sie nicht ändern können. Je mehr das passiert, desto schlechter können Sie sich auf die Dinge konzentrieren, die Sie kontrollieren können – nämlich Ihre eigenen Aktionen. Je mehr Zen Sie lernen, desto besser werden Sie spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie einen Riesenpot gegen einen Zwei-Outer verlieren, lächeln Sie uns sagen Sie „Nice Hand“. Und vor allem, meinen Sie es auch so! Überlegen Sie mal so: Der Typ, der bei der letzten Partie drei Suck-outs gegen Sie getroffen hat, ist nicht der Teufel. Er ist Ihr bester Kunde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Behandeln Sie ihn entsprechend. Sie werden feststellen, dass Sie viel mehr Energie haben und dadurch besser spielen können als wenn Sie unter Stress stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und für alle Leser hier, die sich ernsthaft mit dem Gedanken tragen, Poker für den Lebensunterhalt zu spielen: So macht es auch viel mehr Spaß, im Büro zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Mehr Pokerpsychologie:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/aggressivitat-testosteron-selbstbewusstsein-pokerstrategie&quot;&gt;Aggressivität, Testosteron und Selbstvertrauen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-allerschlechteste-hand&quot;&gt;Die allerschlechteste Hand&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-knochenmhle-wie-gute-spieler-zu-groartigen-werden&quot;&gt;Die Knochenmühle - wie gute Spieler zu großartigen werden&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 15 Sep 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/pokerstrategie/pokerpsychologie/emotionen-kontrollieren</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Limit HE – Jede Bet zählt</title>
				<description>&lt;p&gt;Spieler, die hauptsächlich &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/cash-game-nl-holdem&quot;&gt;No Limit&lt;/a&gt; spielen, wissen oft nicht, welche Bedeutung auch eine einzelne Bet in Limit Poker hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer NLHE-Partie mit effektiven Stacks von mehr als 200 BB ist eine einzelne Bet relativ unwichtig, wenn man sie in Relation zu den Chips setzt, die man insgesamt gewinnen bzw. verlieren kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;No-Limit ist ein Spiel, in dem man versucht, seine Gegner auszuspielen – die Gewinne maximieren, die Verluste minimieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Limit HE geht es um die Feinheiten und darum, kleine statistische Vorteile auszunutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf längere Sicht ist es unser Ziel, etwa eine bis drei Big Bets pro Stunde zu gewinnen. Wenn die Gewinnrate so niedrig ist, müssen wir konstant, aufmerksam und &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/poker-mathematik&quot;&gt;mathematisch korrekt spielen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für jede Bet, die wir fälschlicherweise verpassen, müssen wir zwei Bets gewinnen, um den Verlust wieder wettzumachen. Mit anderen Worten, jeder Fehler macht es doppelt schwierig, in der Partie Geld zu gewinnen. Ein einzige schlecht gespielte Hand kann uns in NLHE den gesamten Stack kosten, eine einzige gut gespielte Hand kann den Stack verdoppeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine schlecht gespielte Hand in Limit Poker entspricht mehreren verlorenen Bets. Wenn wir mit einer Gewinnrate von einer Bet pro Stunde operieren, kann uns die schlecht gespielte Hand mehrere Stunden Zeit kosten. Wenn man die Hälfte der Session verschwendet, ist das auf Dauer nicht sehr profitabel.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/phil-ivey-17894.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/croppedimage180320-phil-ivey-17894.jpg&quot; alt=&quot;Phil Ivey&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Einer der wenigen Spieler, die in Limit wie No Limit Poker gleichermaßen gefürchtet sind.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h3&gt;Die Wichtigkeit des Turns&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Da auf Turn und River Big Bets gesetzt werden, sind diese die wichtigeren Straßen in einer Limit-Hold’em Partie. Eine Bet auf dem Turn entsprich zwei Bets auf dem Flop. Das ist vor allem dafür wichtig, wie wir unsere Hand spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Halten wir uns zunächst ein ganz einfaches Beispiel vor Augen. Sagen wir, wir sitzen in erster Position und treffen auf dem Flop die absoluten Nuts. Unser Ziel ist, den Pot aufzubauen. Wir sind heads-up, und der Gegner hat auf dem Flop gesetzt, vermutlich mit einem Paar oder einer ähnlich starken Hand, die gut genug ist, um damit den River sehen zu wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Gegner ist gut genug um zu erkennen, dass wir wahrscheinlich eine starke Hand halten, wenn wir auf dem Flop erhöhen.  Wir gehen ferner davon aus, dass unser Gegner bei einem Raise auf dem Flop sofort auf Check-Call umschalten wird. Um möglichst viel aus der Hand herauszuholen, warten wir mit unseren Raise deshalb bis zum Turn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir uns in der Übersicht an, wie viele Bets wir hier je nach Spielweise gewinnen können. Zunächst der Raise auf dem Flop, auf den der Gegner bis zum River check-callt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Straße&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Big Bets   insgesamt&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Flop&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;2&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Turn&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;2&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;River&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;2&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gesamt: 6&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir uns nun an, was passiert, wenn wir auf dem Flop callen und den Turn erhöhen. Der Gegner check-callt in diesem Beispiel ebenfalls den River.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Straße&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Big Bets   insgesamt&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Flop&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;1&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Turn&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;4&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;River&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;2&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gesamt: 7&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch den verzögerten Raise auf dem Turn haben wir eine volle Bet gewonnen. In der folgenden Tabelle sehen Sie, dass es keinen Unterschied macht, wenn der Raise erst auf dem River erfolgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Straße&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Big Bets   insgesamt&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Flop&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;1&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Turn&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;2&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;River&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;4&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gesamt: 7&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der offensichtliche Vorteil des Raise auf dem Turn besteht darin, dass wir den Gegner zwingen, mehr zu bezahlen. Da es sehr selten vorkommt, dass man eine Hand hält, die auf Turn und River nicht mehr zu schlagen ist, liegt es selten in unserem Interesse, den Gegner eine freie Karte sehen zu lassen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/gus-hansen-1425.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/croppedimage180320-gus-hansen-1425.jpg&quot; alt=&quot;Gus Hansen&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Gus Hansen spielt auch in Limit Poker nur scheinbar einen Maniac-Stil.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h3&gt;Drei-Bets&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wenn es in jeder Limit-Hand auf jede Bet ankommt, müssen wir unter diesem Aspekt auch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-light-3bet-bertreiben-sie-es-nicht&quot;&gt;3-Bets&lt;/a&gt; betrachten. Genau wie der Raise auf dem Turn uns zusätzliches Geld gewinnt, kann dies auch die 3-Bet tun. Der Unterschied besteht darin, dass 3-Bets die Zahl der Big Bets vervielfachen können, je nachdem, auf welcher Straße wir den Spielzug ansetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der ersten Tabelle setzen wir die 3-Bet auf dem Flop an. Wir gehen dabei davon aus, dass wir out-of-position sind, von vorne setzen und geraist werden. Nach unserer 3-Bet geht der Gegner wieder in den Check-Call-Modus über.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Straße&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Big Bets gesamt&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Flop&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;3&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Turn&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;2&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;River&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;2&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gesamt: 7&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie Sie sehen, gewinnen wir mit der pre-Flop 3-Bet genauso viel wie mit dem Raise auf Turn oder River. Wir haben es zwar nun mit einem aggressiveren Spieler zu tun, gewinnen aber nicht mehr Geld. Warten wir deshalb mit der 3-Bet bis zum Turn, löst sich das Problem.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Straße&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Big Bets gesamt&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Flop&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;2&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Turn&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;6&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;River&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;2&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gesamt: 10&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warten wir mit der 3-Bet bis zum Turn, gewinnen wir drei Big Bets mehr als bei einer 3-Bet auf dem Flop. Es sind kleine Unterschiede wie dieser, die gute Limit-Spieler zu konstanten Gewinnern machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Schwierigkeit von Limit Poker besteht darin, die richtige Spielweise zu finden, um die Gewinnrate in Big Bets zu maximieren, während wir gleichzeitig die Odds für die Draws unserer Gegner verschlechtern. Geld in einen Pot zu pumpen und damit die Odds für unseren Gegner zu verbessern, schadet uns auf lange Sicht mehr als unseren Gegnern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir müssen zunächst das Ziel unseres Gegners kennen, bevor wir einen Plan ausarbeiten, um unsere eigenen Ziele zu erreichen. Denken Sie daran: Auch wenn eine Bet für sich unwichtig und zu vernachlässigen erscheint, sollte sie gedankenlos weder gesetzt noch bezahlt werden. Jeder Spielzug muss einem Gedankengang entspringen, und das Augenmerk liegt darauf, die Verluste niedrig zu halten. Jeder gesparte Dollar ist ein gewonnener Dollar.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Verwandte Artikel:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-nichts-fr-dummies-teil-11-epilog-abc-poker&quot;&gt;ABC Poker&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/der-crashkurs-texas-holdem-in-10-minuten&quot;&gt;Crash-Kurs: Texas Hold&#039;em in 10 Minuten&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/limit-texas-holdem&quot;&gt;Limit Texas Hold&#039;em&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 08 Sep 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/cash-game-limit-holdem/limit-holdem-jede-bet-zaehlt</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/cash-game-limit-holdem/limit-holdem-jede-bet-zaehlt</guid>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Der Bluff-Catcher</title>
				<description>&lt;p&gt;Eine solche Hand ist nicht stark genug für eine Value Bet, weil der Gegner mit einer schlechten Hand nicht bezahlen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem ist die Hand nicht stark genug für einen Call gegen die Value Bet Range unseres Gegners, denn wenn er für Value setzt, hat er uns geschlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der einzige Wert unserer Hand besteht also darin, dass sie einen Bluff schlagen kann.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Wie man einen Bluff-Catcher erkennt&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Um einen Bluff-Catcher richtig zu spielen, muss man zunächst wissen, woran man ihn erkennt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Hand kann nur auf dem River zum Bluff Catcher werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Technisch gesehen kann sie zwar auch auf dem Turn schon zu dieser Kategorie gehören, aber wir müssen wahrscheinlich eine weitere Bet auf dem River bezahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein echter Bluff-Catch beendet die Action in einer Hand. Mit unserem Call ist die Hand beendet, und die Karten werden gezeigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie immer in &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/texas-holdem&quot;&gt;Texas Hold’em&lt;/a&gt; kommt es auf mehrere Faktoren an, ob unsere Hand als Bluff-Catcher durchgeht: von der Spielweise unseres Gegners über unser Tischimage bis hin zum bisherigen Spielverlauf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es kommt auf alles Mögliche an, also auch darauf, am Tisch aufmerksam zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir müssen unsere Gegner also ständig beobachten und ihre Spielstile analysieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir die Betting Range des Gegners abschätzen können, wissen wir auch, ob unsere Hand gegen diese Range vorn oder zurück liegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liegt sie zurück, halten wir einen Bluff-Catcher.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/viktor-blom2.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-viktor-blom2.JPG&quot; alt=&quot;viktor blom2&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wie groß ist seine Bluff-Wahrscheinlichkeit?&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h3&gt;Die Bluff-Frequenz des Gegners&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Bei einer Bet unseres Gegner sollten wir besser wissen, wie oft dieser Bluffs ansetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn unsere Hand gegen die typische Betting Range nicht gut ist, muss unser Gegner sehr häufig bluffen, damit wir profitabel callen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alles hängt davon ab, wie gut wir die Bets und Raises unserer Gegner gelesen und interpretiert haben, und wie sie auf einen Call reagieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir definieren zuerst, bei wem es sich am Tisch um tighte ABC-Spieler handelt, wer die guten LAGs sind und wer die schwachen LAGs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir achten auf jeden Spielzug. Mit welchen Karten bluffen sie, mit welchen checken sie?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben wir eine konkrete Vorstellung davon gewonnen, wann unser Gegner zu Bluffs neigt, wird es sehr viel einfacher, ihn mit einem Bluff Catcher zu überraschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir in einer entsprechenden Situation zu 50% mit einem Bluff rechnen und zu 50% mit einer Value Bet, und wenn der River uns 2,5:1 Odds gibt, und wenn unsere Berechnungen korrekt sind, ist der Call profitabel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;6-max, Blinds $1/$2, effektive Stacks $200&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir erhöhen aus dem Small Blind auf $8 mit J&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;. Unser Gegner bezahlt aus dem Big Blind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Flop fällt 4&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;. Wir setzen $10 und bekommen einen Raise auf $35.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir bezahlen mit einem Flush Draw, und auf dem Turn fällt die T&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Wir checken und unser Gegner setzt $66. Call.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem River fällt die 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Wir checken. Der Gegner setzt $100.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollten wir hier bezahlen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun, zunächst müssen wir uns klarmachen, dass wir nun einen Bluff-Catcher halten. Zwar haben wir Top Pair, aber unser Kicker ist nicht sehr gut, und wir sind mit Bets auf allen drei Straßen konfrontiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn die River Bet eine Value Bet ist, sind wir in 100% der Fälle geschlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt innerhalb seiner Range keine Hand, die auf allen drei Straßen auf einem solchen Board setzt und schlechter ist als unsere.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/tom-dwan2.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-tom-dwan2.JPG&quot; alt=&quot;tom dwan2&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Die Chance, dass er blufft, ist ziemlich gut.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Bluff oder kein Bluff?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben nicht wirklich ausreichend Informationen. Das ist der Moment, in dem wir uns unseren Gegner und sein Spielverhalten genau vor Augen führen müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben wir es mit einem ABC/TAG zu tun, blufft er nie häufig genug, um einen Call profitabel zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es handelt sich in diesem Fall mit 99%-iger Sicherheit um eine Value Bet. Wir können beruhigt folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spielen wir aber gegen einen super-aggressiven Gegner, der gerne mit Draws erhöht und dann immer weiter setzt, unabhängig davon, ob er das Board noch trifft oder nicht, dann sollten wir einen Call in Erwägung ziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir müssen die gegnerische Bluff Range gegen seine Value Betting Range abwägen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sind in seiner Range mehrheitlich Bluffs, macht das einen Call wahrscheinlicher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dieser speziellen Hand ist es eine sehr knappe Entscheidung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem River fällt mit der 8 ein Paar auf das Board, sodass wir nun gegen viele Hände mit Paar und Draw verlieren, die auf diesem Flop erhöhen könnten, z. B. 8-7 oder 8-5.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fällt auf dem River dagegen eine Blank wie die 2&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;, sollten wir wahrscheinlich bezahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch ein Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;6-max, Blinds $1/$2, effektive Stacks $200.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir erhöhen aus dem Cut-off mit A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 2&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; auf $8. Ein looser, schwacher Spieler bezahlt vom Button, die Blinds folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Flop fällt A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Wir setzen $12 und er insta-callt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem Turn fällt die 3&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;. Wir setzen $25, er überlegt und bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der River ist der J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;. Wir checken, und unser Gegner setzt $55.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie sieht seine Bluff-Range aus?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch hier ist ziemlich klar, dass wir es mit einem Bluff-Catcher zu tun haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir setzen auf zwei Straßen mit Top Pair ohne Kicker. Spielen wir gegen ein zufälliges Two Pair, haben wir verloren.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/phil-hellmuth5.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-phil-hellmuth5.jpg&quot; alt=&quot;phil hellmuth5&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Überlegen Sie: Mit welchen Händen bezahlt er zwei Straßen?&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Also sehen wir uns seine Bluffing-Range an und überlegen uns, mit welchen Händen er auf zwei Straßen callen würde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dieser Range sind auf jeden Fall Asse, mit einem Paar, mit zwei Paaren und mit allen möglichen Flush und Straight Draws.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der Bet auf dem River können wir die schwachen Ein-Paar-Hände ausschließen, denn sogar Fische begreifen, dass sie damit Showdown Value haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einer Hand wie A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; oder 7&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; wird unser Gegner gern in den Showdown gehen und hoffen, dass seine Hand gut ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bleiben also die Value Hände und Bluffs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da in dieser Hand so viele Draws möglich sind (Flush Draws, 7-9s, 5-7, 4-5s usw.), die alle geplatzt sind, können wir hier eine sehr hohe Bluffwahrscheinlichkeit voraussetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt viele schwache Spieler, die geplatzte Draws immer betten, wenn zu ihnen auf dem River gecheckt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Informationen rechtfertigen für unseren Bluff-Catcher hier einen Call.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Gegner auf eine Range setzen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir erfolgreich spielen wollen, müssen wir lernen, wie man den Gegner auf eine Range setzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir in der Lage sind, die Karten unseres Gegners relativ exakt zu bestimmen, verschafft uns das einen enormen Vorteil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun können wir unserem Gegner eine Bluff-Frequenz zuordnen, indem wir uns die geplatzten Draws und schwachen Hände in seiner Range ansehen und dies in Bezug zu seinem Spielstil setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir halten diese Bluffwahrscheinlichkeit in einer Schätzung in Prozent fest. Stehen die Pot Odds zu unseren Gunsten, bringen wir den Call und schauen zu, wie unsere Bankroll wächst.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Lesen Sie auch:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/gewinnmaximierung-ohne-showdown&quot;&gt;Gewinnmaximierung ohne Showdown&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-der-schlechte-bluff&quot;&gt;Der schlechte Bluff - und wie man ihn vermeidet&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/semibluffs-zwei-wege-zum-sieg&quot;&gt;Semi-Bluffs - Zwei Wege zum Gewinn&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-nichts-fr-dummies-teil-7-horen-sie-auf-zu-bluffen&quot;&gt;Poker - Nichts für Dummies 7: Hören Sie auf zu bluffen!&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 01 Sep 2011 12:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/bluff-catcher-texas-holdem</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/bluff-catcher-texas-holdem</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/bluff-catcher-texas-holdem#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Omaha – Das Spiel auf dem Turn</title>
				<description>&lt;p&gt;Korrektes Spiel auf dem Turn ist der Schlüssel zum Erfolg in PLO. Wenn die Mehrheit der Spieler am Tisch der üblichen Handauswahl folgt, öffnet fast jeder Flop mehreren Spielern starke Draws. Deshalb ist Omaha vor allem ein Turn- und Riverspiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Häufig sieht man ein geflopptes Set gegen einen Flush Draw und einen Wrap Straight Draw antreten. Es kommt eher selten vor, dass man in &lt;a href=&quot;http://www.pokerlistings.com/poker-strategy-articles/omaha&quot;&gt;Pot Limit Omaha&lt;/a&gt; einen Pot auf dem Flop gewinnt.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Die Textur des Boards&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Turn kann eine Hand komplettieren oder ruinieren. Es ist von entscheidender Wichtigkeit, den Gegner lesen und das Board interpretieren zu können – vor allem die Veränderungen des Boards von Straße zu Straße.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Interpretieren des Boards ist eine Kunst, die erlernt werden muss und eine Menge Praxis erfordert. Man muss alle potenziellen Draws, Made Hands und möglichen Outs gleichzeitig im Blick haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem muss man den Zustand der eigenen Hand ständig begleiten. Bei welchen Treffern liegt man zurück? Was brauche ich, um wieder zu überholen? Welche Outs habe ich? Welche Outs sind vergiftet? Habe ich Blocker zu gegnerischen Outs? Habe ich Redraws, wenn ihn der Turn trifft?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie Schwierigkeiten damit haben, all diese Ausdrücke zu verstehen, empfehle ich Ihnen &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/omaha-outs-antiouts-blocker&quot;&gt;diesen Artikel&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/beach-23756.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage320180-beach-23756.jpg&quot; alt=&quot;beach 23756&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Woran Sie nicht denken sollten, wenn der Turn fällt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h3&gt;Woran ich bin (und was er glaubt, woran ich bin)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Haben Sie die Textur des Boards verinnerlicht und kennen alle Odds und Outs, können Sie Ihren Gegner auf eine ziemlich genaue Range setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herauszufinden, wo man selbst steht, ist aber nur ein Teil der Schlacht. Man muss außerdem herausfinden, wo der Gegner steht, und was vielleicht noch wichtiger ist, erkennen, auf welche Range der Gegner uns setzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir einen Flush Draw und Straight Draw mit 13 Outs haben und bereits zweimal gesetzt haben, was wird unser Gegner dann glauben, was wir halten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass er uns auf die Hand setzt, die wir tatsächlich halten (obwohl er sie nicht ausschließen kann). Wahrscheinlich glaubt er, dass wir auf einer Made Hand sitzen, wahrscheinlich einem Set oder Top Two Pair.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben wir die Hand stark gespielt, setzt er uns vielleicht auf Top Set mit Flush Draw.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/daniel-negreanu-23630.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-daniel-negreanu-23630.jpg&quot; alt=&quot;daniel negreanu 23630&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Ein falsch gelesenes Board ist wie ein Schlag ins Gesicht.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir den Flop mit einem großen Wrap Draw check-callen, den Turn verpassen und noch einmal check-callen, wird unser Gegner uns auf einen Draw setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Flsuh Draws sind einfacher zu erkennen als Straight Draws, und sie lösen auch leichter Befürchtungen beim Gegner aus. Deshalb haben wir gute Chancen, mit unserem Wrap Draw zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Übrigen haben wir mit dem letztgenannten Spielzug auch die Möglichkeit geschaffen, auf dem River zu bluffen, wenn eine dritte Karte derselben Farbe fällt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schauen wir uns z. B. den folgenden Flop an:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Gegner kann uns hier nicht auf einen einzelnen Draw setzen. Wir könnten ebenso gut zur Straight wie zum Flush ziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hat unser Gegner selbst vier Herz auf der Hand, kann er eine Bet leichter bezahlen, aber in den meisten Fällen ist eine genaue Einschätzung praktisch unmöglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Solange unser Gegner nicht genau den Draw hält, den wir gerade repräsentieren, haben wir legitime Outs plus neun Bluff Outs zum Flush. Wenn wir das auf dem Flop erkennen, können wir den Bluff auf dem River vorbereiten.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Woran der Gegner ist&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wir müssen die Textur des Boards, die Setzfolge und alle Tells, die wir eventuell erkennen, dafür nutzen, um die Range unseres Gegners so klein wie möglich zu halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Situation wie diese sollten wir vermeiden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Board: A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Hand: T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben alle Draws der Welt, zwei Flush Draws und einen großen Wrap Draw. Wir haben so viele Outs, dass wir sie gar nicht erst zu zählen brauchen. Es genügt zu wissen, dass es sehr viele sind.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/barry-greenstein-23597.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-barry-greenstein-23597.jpg&quot; alt=&quot;barry greenstein 23597&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Einer der meistunterschätzten Omaha-Spieler - Barry Greenstein.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Unser Gegner ist ein Spieler, der bevorzugt Premium-Hände wie Pocket Asse spielt. Er hat den Flop gecheckraist und dann auf dem Turn den halben Pot gesetzt. Was tun wir?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dieser Situation besteht eine große Chance, dass wir mit unseren ganzen Draws schon drawing dead sind. Falls wir uns hier zu einem Call überreden, sind wir auf direktem Weg in die Hölle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich ist es möglich, dass wir in dieser Situation eines von unseren vielen „Outs“ treffen. Wenn man den Turn mit einem Draw bezahlt, wäre es ja Unsinn, dann auf dem River zu folden, wenn wir den Draw vervollständigen. Das Problem ist, dass wir auf dem Turn und dem River dominiert sind und trotzdem zwei Bets bezahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor allem in Omaha gilt: Wenn du glaubst, dass du geschlagen bist, stimmt das wahrscheinlich auch. &lt;a href=&quot;http://www.pokerlistings.com/poker-strategy-articles/omaha&quot;&gt;Omaha&lt;/a&gt; ist ein echtes Nut Game – wenn man nicht wirklich die Nuts hält, sollte man sich zweimal überlegen, ob man den Pot noch weiter aufbaut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Turn ist die Karte in PLO, die unsere Hand entweder aufwertet oder zerstört – oder eine Reihe neuer Outs eröffnet, die es wert sind, einen River zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Konzentrieren Sie sich auf &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/NL-Holdem-value-bets-fuer-anfanger&quot;&gt;Value Bets&lt;/a&gt;, lassen Sie schwache Hände rechtzeitig los und planen Sie Ihren Spielzug auf dem River, und Sie werden Ihre Spielstärke dramatisch verbessern können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/omaha-poker&quot;&gt;Gute Online-Pokerräume für Omaha.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Weitere Omaha-Strategieartikel:&lt;/h4&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pot-limit-omaha-fuer-anfanger-teil1&quot;&gt;PLO für Anfänger, Teil 1&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/omaha-hi-lo-fuer-anfaenger-teil-1&quot;&gt;Omaha Hi-Lo für Anfänger, Teil 1&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/omaha-outs-antiouts-blocker&quot;&gt;Omaha: Outs, Anti-Outs und Blocker&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 25 Aug 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/omaha-strategie-spiel-auf-dem-turn</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/omaha-strategie-spiel-auf-dem-turn</guid>
				
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				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Shortstack-Turnierstrategie</title>
				<description>&lt;p&gt;Mark „zachjackdad“ Silver hat sechsstellige Summen mit Online-Poker gewonnen. Dabei liegt sein durchschnittliches Buy-in noch immer bei $19! Silver ist Teilzeitspieler und zweifacher Vater. Er begann während, na ja, eigentlich wegen des NFL-Streiks im Jahr 2004 zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einem kleinen Stack in einem weit fortgeschrittenen MTT umzugehen, gehört zu den kompliziertesten Problemen, die man zu lösen hat, wenn man profitabel Poker spielen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was bedeutet in diesem Zusammenhang „klein“? Im Allgemeinen ist alles, was unter 20 BB liegt, klein bzw. short. Je weniger Chips man hat, desto shorter ist man, logischerweise. Allerdings geraten viele Spieler zu früh in Panik oder verpassen die richtigen Situationen für ein All-in.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier ist eine Liste der Fragen, die man sich stellen muss, wenn man in einem ungeraisten Pot (es gab also bisher keine Erhöhung) an der Reihe ist:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Wie viele Big Blinds habe ich?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. Wie groß ist der Pot im Verhältnis zu meinem Stack?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3. Wie stark ist meine Hand?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;4. Wie viele Spieler sind noch nach mir an der Reihe?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;5. Sind Spieler dabei, die vielleicht committed sind? (Weil sie bereits Chips im Pot haben?)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;6. Muss der Big Blind bezahlen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;7. Wenn die Antwort auf 5 oder 6 bzw. auf beide ja ist, bestehen realistische Chancen, dass meine Hand gegen eine oder zwei zufällige Hände vorn liegt?&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/mark-silver.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage320180-mark-silver.jpg&quot; alt=&quot;mark silver&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Daher der Nickname &quot;ZachJackDad&quot;.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Es gibt ein paar Spezialisten, die tatsächlich ausgerechnet haben, wann genau man mit welchen Händen all-in gehen sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich kann hier nicht die gesamte All-in-Palette erklären, aber die Formel basiert im Grunde auf der Zahl der Big Blinds, der verbliebenen Spieler und der eigenen Handstärke.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Ergebnis kann es korrekt sein, vom Button aus mit Q-3o zu pushe, aber trotzdem A-T aus mittlerer Position zu folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor man gegen einen Raise all-in geht, muss man folgende Überlegungen anstellen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Wie viele Big Blinds habe ich?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. Wie groß ist mein Stack im Verhältnis zum Pot?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3. Wie stark ist meine Hand?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;4. Wie aggressiv ist der Raiser?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;5. Aus welcher Position kommt das Raise?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;6. Erhöht dieser Spieler oft aus dieser Position?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;7. Falls meine Hand nicht stark ist, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Gegner noch foldet?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erst wenn all diese Fragen beantwortet sind, trifft man die Entscheidung darüber, ob man den richtigen Spot für ein All-in gefunden hat. Als Faustregel gilt, mit Händen ab AQ oder TT sollte man gegen ein Raise niemals folden. Man muss sein Spiel etwas öffnen, denn es ist sehr schwierig, ein Turnier zu gewinnen, wenn man immer bei 15 BB steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man muss außerdem daran denken, dass Calls ebenso nicht mehr möglich sind wie Raise-Folds. Man muss sorgfältig mit seinen Chips umgehen, um in den richtigen Situationen all-in zu gehen, und je mehr Chips man in diesen Situationen hat, desto größer ist die Chance, dass alle Gegner am Tisch folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem hat man mehr Chips, falls es gelingt, einen Showdown zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Schlüssel zu gutem Shortstack-Spiel ist Geduld und ein gutes Auffassungsvermögen. Wenn man häufiger in solche Situationen gerät, erkennt man die typischen Fehler leichter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denken Sie daran, alle oben genannten Kriterien in Betracht zu ziehen. Wenn Sie Ihre Shortstack-Strategie verbessern wollen, sollten Sie außerdem Ihre Hand Historys, insbesondere Ihre All-ins mit anderen Spielern besprechen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Mark Silver, &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.cardrunners.com/&quot;&gt;cardrunners.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Cardrunners-Serie auf PokerZeit:&lt;/p&gt;
1. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-poker-tracking-software&quot;&gt;Poker Tracking Software - eine Einführung&lt;/a&gt; 2. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-icm-und-super-shortstack-strategie&quot;&gt;Das ICM und Super-Shortstacktstrategie&lt;/a&gt; 3. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/badugi-poker-strategie-wie-man-drei-klassische-spielertypen-schlagt&quot;&gt;Badugi Strategie - Wie man drei klassische Spielertypen schlägt&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/umgang-mit-dem-ersten-grossen-sieg&quot;&gt; 4. Großer Gewinn - was nun?&lt;/a&gt;5. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-1&quot;&gt;Das harte Leben (1)&lt;/a&gt;6. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-2&quot;&gt;Das harte Leben (2)&lt;/a&gt;7. Shortstack-Turnierstrategie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 18 Aug 2011 08:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/cardrunners-shortstack-turnierstrategie</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/cardrunners-shortstack-turnierstrategie</guid>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Das harte Leben als Pokerpro (2)</title>
				<description>&lt;p&gt;Matthew Wheat ist seit Jahren Pokerprofi. Er wechselte erfolgreich von NLHE zu PLO und erreichte 2010 den Finaltisch der $10k PLO Championship bei der WSOP.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier geht’s zum &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-1&quot;&gt;ersten Teil&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für jeden Spieler gibt es eine Grenze – den höchsten Level, den ein Spieler erreichen kann, unabhängig davon, wie sehr er sich bemüht und wie viel Zeit und Arbeit er in sein Spiel steckt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Spieler kommen gar nicht bis an diese Grenze, weil nur wenige wirklich hart und langfristig daraufhin arbeiten, das Optimum zu erreichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle paar Jahre kommt es bei den Regs auf gewissen Levels zu einer größeren Spielerwanderung. Die meisten Regs, die vor zwei Jahren noch $5/$10 gespielt haben, spielen jetzt $2/$4 oder niedriger, oder sie haben die Tische komplett verlassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt eine Handvoll Spieler, die genug Talent und Berufsethos mitbringen, um ein- und dasselbe Level über Jahre hinweg zu schlagen, obwohl die Qualität der Spieler ständig gestiegen ist. Manchen ist es sogar gelungen, weiter aufzusteigen, aber der Großteil der Profispieler stößt bald an eine Grenze. Von da an nimmt ihr Einkommen stetig ab, weil die Partien schwieriger werden und nicht mehr so einfach zu schlagen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spieler begehen häufig den Fehler, ein Level aufzusteigen, wenn sie eine Zeitlang gewinnen. Meistens sind sie aber auf den Aufstieg gar nicht vorbereitet und deshalb auch nicht in der Lage, eine Liga höher noch zu gewinnen. Das Ergebnis ist, dass sie am Ende mehr Geld verlieren, als sie vorher gewonnen haben, weil sie sich in Partien herumtreiben, in denen sie nicht zu suchen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Pokerwelt  ist so gesehen wie eine Nahrungskette: Das Geld fließt immer weiter, bis es die besten Spieler erreicht hat. Die Wahrheit ist, dass man nur dann aufsteigen sollte, wenn man ei Level über längere Zeit und viele Hände schlägt, UND wenn man eine ausreichend große Bankroll hat, um in den höheren Partien mitzuspielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer den Beruf Pokerspieler ergreift, braucht eine Menge Hingabe. Man muss mit Herz und Seele dabei sein, und das über Jahre hinweg. Deshalb hängt das Selbstwertgefühl mit der Zeit auch am Erfolg an den Tischen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/girls.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage320180-girls.jpg&quot; alt=&quot;girls&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
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&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;In diesem Bild ist genau ein Fehler versteckt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Unabhängig davon, wie gut man ist, jeder Spieler erlebt Phasen, in denen er mit großen Verlusten umgehen muss, und lange Zeitspannen, in denen es immer nur bergab geht. Das kann einen Menschen schwer belasten und ihn aus dem Gleichgewicht bringen, es kann ihm sein Leben außerhalb der Pokerwelt komplett vermiesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um auf lange Sicht erfolgreich zu sein, muss man neben Poker noch andere Interessen haben. Es ist wichtig, einen Freundeskreis zu haben, mit dem man Zeit verbringt, Hobbys, Sport, Reisen, lauter Dinge, die einem im Leben ein positives Gefühl vermitteln und von Poker ablenken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Hinblick auf den Titel dieses Artikels sollte ich auch noch auf den Aspekt von Poker zu sprechen kommen, den die meisten Spieler ignorieren oder über den sie zumindest nicht gerne sprechen. Wer lange Zeit Poker spielt, wird früher oder später betrogen, über den Tisch gezogen oder bestohlen. Heute passiert das nicht mehr so oft wie früher, aber sowohl live als auch online gibt es noch immer Fälle, und als Spieler muss man die Realität anerkennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die häufigste Form des Betrugs ist Kollusion, und sie ist oft ziemlich schwer auszumachen. Zum Glück ist sie aber auch eine der harmloseren Formen, deshalb muss man sich nicht allzu viele Gedanken darüber machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt viele andere Möglichkeiten, einen Spieler zu betrügen, zu viele, um sie alle hier zu nennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den allermeisten Partien heutzutage wird allerdings nicht betrogen, deshalb sind die Auswirkungen auf Leben und Karriere als Spieler nicht nachhaltig betroffen. Es gilt, sich einige der möglichen Betrügereien einzuprägen und immer darauf zu achten, ob am Tisch merkwürdige Dinge passieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die seltenste, aber gefährlichste Form des Betrugs ist der Überfall. Ich weiß nicht, wie viele Spieler im Lauf ihrer Karriere überfallen werden, aber es sind nicht allzu viele.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb stehen viele Spieler auf dem Standpunkt, „ich bin vorsichtig, also kann mir so etwas nicht passieren“. Egal wie vorsichtig man ist, eine gewisse Gefahr besteht immer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein paar Beispiele dafür, was passieren kann:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Im Jahr 2004 wurde Greg Raymer von zwei mit Pistolen bewaffneten Männern in einen Nebenraum im Bellagio gedrängt. Die beiden versuchten, ihm seine Casinochips abzunehmen. Wenn so etwas dort passieren kann, kann es überall passieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Im Jahr 2009 wurde ein bekannter Online-Spieler (und ganz allgemein ein Genie) Opfer einer Hackerattacke. Er verlor $200.000 seines eigenen Geldes, bevor er begriff, was vor sich ging. Es besteht keinerlei Aussicht darauf, dass er das Geld wieder bekommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- In Tulsa, Oklahoma, wurde ein Spieler, der vom Casino in das gegenüberliegende Hotel ging, auf dem Parkplatz überfallen. Die Täter nahmen ihm sein Geld ab, schlugen ihn halbtot und ließen ihn dann in einem Zimmer nackt und bewusstlos liegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl das Risiko besteht, dass so etwas passieren kann, sind Geschehnisse dieser Art ziemlich selten. Sie wiegen die Vorteile, ein erfolgreicher Pokerprofi zu werden, nicht auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie das Spiel lieben und genug Talent haben, um erfolgreich zu sein, sollten Sie sich nicht davon abbringen lassen, Poker als Beruf auszuüben. Schlussendlich ist es trotz einiger negativen Aspekte ein erfüllender und sehr schöner Beruf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vergessen Sie nur eines nicht: „It’s a hard way to make an easy living.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Matthew Wheat, &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.cardrunners.com/&quot;&gt;cardrunners.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Die Cardrunners-Serie bei PokerZeit:&lt;/h3&gt;
1. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-poker-tracking-software&quot;&gt;Poker Tracking Software - eine Einführung&lt;/a&gt; 2. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-icm-und-super-shortstack-strategie&quot;&gt;Das ICM und Super-Shortstacktstrategie&lt;/a&gt; 3. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/badugi-poker-strategie-wie-man-drei-klassische-spielertypen-schlagt&quot;&gt;Badugi Strategie - Wie man drei klassische Spielertypen schlägt&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/umgang-mit-dem-ersten-grossen-sieg&quot;&gt; 4. Großer Gewinn - was nun?&lt;/a&gt;5. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-1&quot;&gt;Das harte Leben (1)&lt;/a&gt;6. Das harte Leben (2)7. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-shortstack-turnierstrategie&quot;&gt;Shortstack-Turnierstrategie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 11 Aug 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-2</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Das harte Leben als Pokerpro (1)</title>
				<description>&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Matthew „mindcirkus“ Wheat ist ein Pokerprofi. Er wechselte erfolgreich von NLHE zu PLO und erreichte im Jahr 2010 den Finaltisch des WSOP Events Nr. 55, $10.000 PLO Championship.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Leute glauben, ein Pokerprofi ist ein Typ, der im Casino herumsitzt, Karten spielt und damit einen Haufen Geld macht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Wahrheit trifft ein Spruch zu, den Sie sicher auch schon mehrfach gehört haben: „It’s a hard way to make an easy living.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um zu verdeutlichen, was das heißt, frage ich die Leute gerne: „Hast du eine Ahnung davon, wie es sich anfühlt, den ganzen Tag hart zu arbeiten und am Ende $10.000 verloren zu haben? Das passiert mir ständig.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gefühl, eine Menge Arbeit zu investieren und trotzdem viel Geld zu verlieren kann man niemandem vermitteln, der so etwas nicht selbst erlebt hat. High Stakes Poker zu spielen ist ungefähr genauso stressig wie Fluglotse mit Angststörung zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiteres Problem für Pokerprofis ist, dass sie für ihren Beruf von der Allgemeinheit nicht respektiert werden. Die meisten Eltern sind entsetzt, wenn ihr Kind ihnen sagt, dass sie ihren Job kündigen oder die Universität aufgeben wollen, um Pokerprofi zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrheit ist, dass man aus moralischer Sicht unterschiedlicher Auffassung darüber sein kann, ob es in Ordnung ist, den schwächeren Spielern am Tisch das Geld abzunehmen, aber nicht darüber, dass es Intelligenz und viel harte Arbeit braucht, um ein Elitespieler zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich sowohl mit High Stakes Poker als auch mit höherer Bildung auskennt, geht üblicherweise davon aus, dass man für HSP mehr lernen und intelligenter sein muss als für einen Doktortitel.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/arbeitsplatz.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage320180-arbeitsplatz.jpg&quot; alt=&quot;arbeitsplatz&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Matthews Arbeitsplatz.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;In der Anfangszeit von Online-Poker konnte man ohne viel Erfahrung und ohne allzu tiefe Kenntnisse problemlos eine Menge Geld verdienen. Heutzutage muss man enorm viel Zeit aufwenden und außerdem auch noch Talent mitbringen, um von irgendeiner Pokervariante leben zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für diejenigen, die das Zeug zu einem guten Spieler haben, und die bereit sind, Zeit und Arbeit zu investieren, ist die Belohnung allerdings ein Job mit praktisch unbegrenzten Freiheiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein ernste Thema, das nur selten in Bezug auf Poker als Beruf angesprochen wird, ist der Umstand, dass man als Spieler Geld komplett von seinem eigentlichen Wert abkoppeln muss. Ein Anwalt, der $500 pro Stunde verdient, hat ein ganz anderes Verhältnis zum Geld als ein Pokerprofi, der $500 pro Stunde verdient.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Erklärung dafür ist ganz einfach: Der Anwalt erhält für jede Stunde seiner Arbeit $500. Wenn er also etwas für $1000 kaufen möchte, weiß er, dass er dafür zwei Stunden arbeiten muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Pokerspieler mit einem Durchschnittseinkommen von $500/h muss auf ziemlich hohen Levels spielen, wo man Summen zwischen $10.000 und $100.000 problemlos innerhalb einer Stunde verlieren kann. Wenn das Geld so schnell kommt und geht, wird es schnell extrem schwierig, damit maßvoll umzugehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Spieler, die ich kenne, denken nicht einmal darüber nach, etwas zu kaufen, wenn es weniger als $1000 kostet. Ein solcher Betrag ist für sie einfach irrelevant, eine emotionale Bindung an das Geld besteht gar nicht. Es fühlt sich an, als wäre es umsonst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Spieler sich über Jahre entwickeln und aus ihren Fehlern lernen, gehen sie meistens besser mit Geld um, aber das Problem bleibt potenziell immer bestehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer Poker für seinen Lebensunterhalt spielen will, muss ständig abwägen, welche Partie für die eigene Qualität die höchste Gewinnrate verspricht. Dass heißt auch, dass man ständig variieren muss. Ich habe schon häufiger Profis gesehen, die den Fehler begingen, in einer Partie stecken zu bleiben, nachdem sie dort gewonnen hatten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Pokerlandschaft verändert sich ständig, und Partien, die früher leicht verdientes Geld waren, sind heute häufig kaum noch zu schlagen. In den Jahren 2007/08 spielte ich z. B. noch 20 Tische $1/$2 NLHE. Damit gewann ich, wie die anderen guten Profis im Durchschnitt $15.000 im Monat, und das mit Fähigkeiten und Kenntnissen, die heute als eher niedrig gelten würden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hätte ich immer weiter diese Partie gespielt, wäre mein Einkommen mit der Zeit immer weiter zurückgegangen, denn sie ist in den letzten Jahren unglaublich schwierig geworden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich erkannte diese Entwicklung Anfang 2009 und investierte daraufhin viel Zeit darin, 6-max Pot Limit Omaha zu lernen. Ich verlor in der ersten Zeit zwar Geld, war innerhalb eines Jahres aber in der Lage, mehr aus diesen Partien herauszuholen, als das bei NLHE je zuvor der Fall war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute sind 6-max PLO Partien extrem schwer zu schlagen, es ist genauso wie bei NLHE. Obwohl ich noch immer einer der besten Spieler bin und gutes Geld verdiene, lerne ich inzwischen wieder andere Varianten, damit ich auch in der Zukunft gewappnet bin, wenn es Zeit wird, neue Partien zu suchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-          Matthew Wheat, &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.cardrunners.com/&quot;&gt;cardrunners.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Die Cardrunners-Serie auf PokerZeit.&lt;/h3&gt;
1. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-poker-tracking-software&quot;&gt;Poker Tracking Software - eine Einführung&lt;/a&gt; 2. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-icm-und-super-shortstack-strategie&quot;&gt;Das ICM und Super-Shortstacktstrategie&lt;/a&gt; 3. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/badugi-poker-strategie-wie-man-drei-klassische-spielertypen-schlagt&quot;&gt;Badugi Strategie - Wie man drei klassische Spielertypen schlägt&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/umgang-mit-dem-ersten-grossen-sieg&quot;&gt; 4. Großer Gewinn - was nun?&lt;/a&gt;5. Das harte Leben (1)6. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-2&quot;&gt;Das harte Leben (2)&lt;/a&gt; 7. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-shortstack-turnierstrategie&quot;&gt;Shortstack-Turnierstrategie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 04 Aug 2011 09:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-1</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-1</guid>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Großer Gewinn, was nun?</title>
				<description>&lt;p&gt;John Kim spielt seit über zehn Jahren professionell Poker. Er hat bei Full Tilt mehrere Millionen Hände auf den mittleren und höheren Stakes gespielt und dabei über eine Million Dollar gewonnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inzwischen verteilt er seine Aktivitäten auf Live-Games in Las Vegas, wo er inzwischen lebt, und auf bis zu 15 Tische simultan online. John ist überzeugter Familienvater und sieht die Balance zwischen Privatleben und Beruf als entscheidenden Faktor für seinen Erfolg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten großen Erfolg. Es war im Januar 2005, und ich gewann die $640 Party Poker Million für ungefähr $250k. Dieses Turnier war die ursprüngliche Sunday Million, bevor PokerStars das gleichnamige Turnier einführte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich weiß noch, wie ich die letzte Hand gewann, mit A7o gegen K9o, und das Board verlief AKxxx. Danach sprang ich im Zimmer herum und rief meine Frau und Kinder zusammen, um mit ihnen zu feiern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Zeitpunkt war ideal, denn meine Frau und ich hatten gerade erst unser erstes eigenes Haus bezogen. Ich spielte schon seit mehreren Jahren professionell online, hatte aber noch nie mehr als $15k an einem Tag gewonnen. Es war ein Schub für meine Bankroll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was sollte ich also mit dem Geld anfangen? Da die Familie meine höchste Priorität ist, gab ich zunächst meinen Eltern und meinem Bruder etwas ab. Danach beglich ich erst einmal mein überzogenes Konto und zahlte mein Auto ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damals spielte ich mittlere und hohe Stakes, und es lief ganz gut. Ich spielte $30/$60 Limit und $5/$10 No Limit und lebte davon ganz gut, also sah ich keinen Anlass, auf höhere Levels aufzusteigen. Was meine Bankroll betrifft, habe ich größere Risiken immer gescheut (immerhin bin ich verheiratet, wir hatten damals schon ein Kind und mussten das Haus abzahlen), und obwohl meine Bankroll anwuchs, dachte ich, es gäbe bessere Wege, das Geld zu benutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also erwarb ich Anteile an Firmen und sicheren Fonds. Die meisten dieser Anteile besitze ich heute noch, manche habe ich getauscht oder wieder veräußert. Außerdem investierte ich in die Altersversicherung. Wenn die Versicherung fällig wird, sollte daraus eine schöne Summe geworden sein – in ca. 30 Jahren.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/mansion.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage320180-mansion.jpg&quot; alt=&quot;mansion&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Die Größe deines Hauses hängt von der Größe deines Gewinns ab.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Meine Vorgehensweise widerspricht dem der meisten Poker-Profis. Der Großteil wäre sofort auf höhere Limits umgestiegen, um herauszufinden, wie viel sie dort verdienen können. Für Winning Players mag das sogar der beste Weg sein, aber das hängt auch von der persönlichen Situation jedes einzelnen ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich entschied mich für den verantwortungsvollen Weg, investierte in die Zukunft und würde keinem davon abraten, dasselbe zu tun.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich heute zurückdenke, wünschte ich, ich hätte einen Teil des Geldes genommen und mich damit auf höheren Limits versucht. Die höchsten Limits waren damals allerdings $100/$200 Limit und $10/$20 (UB hatte vielleicht eine $25/$50 Partie, aber wir wissen ja, warum man von dem Anbieter besser die Finger lassen sollte).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich war immer auf der Gewinnerseite, also hätte ich es auf den höheren Limits versuchen sollen. Zumindest probeweise. Wer weiß, wohin es mich hätte bringen können. Wo könnte ich heute sein?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hätte also mit meinem Geld etwas mehr Risiko eingehen können, aber das Risiko birgt natürlich auch größere Gefahr. Ich habe gesehen, was mit Pokerspielern passieren kann, die ein großes Turnier gewinnen oder auf andere Weise plötzlich an eine große Geldsumme kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Entweder spielen sie danach zu hoch, in Partien, die sie nicht gewinnen können (nur weil man eine sechsstellige Summe gewinnt, ist man noch lange nicht bei den besten Spielern), verlieren Geld bei Craps, Blackjack und Sportwetten oder geben einfach viel zu viel aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach nicht allzu langer Zeit ist das Geld weg, und die Spieler fragen sich, „Was zum Teufel ist mit meinem ganzen Geld passiert?“ Ich empfehle, sich die richtige Partie sorgfältig auszuwählen, das Risiko möglichst gering zu halten und so die Profite zu maximieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein paar Jahre danach zog ich mit meiner Familie in ein anderes, größeres Haus, und komischerweise gewann ich nicht einmal einen Monat später wieder ein Sunday Major – das FT $750k guaranteed für $132k. Es war wie en Déjà-vu. Jetzt habe ich schon lange nicht mehr eine großes Online-Turnier gewonnen, also versuche ich, meine Frau davon zu überzeugen, dass wir langsam wieder umziehen sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- John Kim, &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.cardrunners.com/&quot;&gt;cardrunners.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Die Cardrunners-Serie auf PokerZeit:&lt;/h3&gt;
1. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-poker-tracking-software&quot;&gt;Poker Tracking Software - eine Einführung&lt;/a&gt;2. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-icm-und-super-shortstack-strategie&quot;&gt;Das ICM und Super-Shortstacktstrategie&lt;/a&gt;3. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/badugi-poker-strategie-wie-man-drei-klassische-spielertypen-schlagt&quot;&gt;Badugi Strategie - Wie man drei klassische Spielertypen schlägt&lt;/a&gt;4. Großer Gewinn - was nun? 5. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-1&quot;&gt;Das harte Leben als Pokerprofi (1)&lt;/a&gt; 6. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-2&quot;&gt;Das harte Leben als Pokerprofi (2)&lt;/a&gt; 7. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-shortstack-turnierstrategie&quot;&gt;Shortstack-Turnierstrategie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 28 Jul 2011 09:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/umgang-mit-dem-ersten-grossen-sieg</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/umgang-mit-dem-ersten-grossen-sieg</guid>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Badugi Strategie – Wie man drei klassische Spielertypen schlägt</title>
				<description>&lt;p&gt;Mike Six spielt hauptsächlich PLO 200-2000. Er ist seit Mitte 2005 aktiv und ein überzeugte Vertreter korrekter Spielauswahl und guten Bankroll-Managements. Daneben widmet er sich gerne ungewöhnlichen Pokervarianten wie Badugi, Baduci und Chinese Poker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schnell fiel ihm auf, dass die meisten Online-Spieler Badugi nicht beherrschen, also begann er, zu dokumentieren, wie die wenigen gewinnenden Spieler sich verhielten, und brachte sich die Variante selbst bei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls Ihnen die Badugi-Regeln nicht geläufig sind, finden Sie sie auf unserer Seite &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/badugi-poker-regeln-spielablauf&quot;&gt;Badugi-Regeln und Spielablauf&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu anders lautenden Gerüchten ist Badugi nicht das koreanische Wort für „schlechter Pokerspieler“, obwohl die meisten Badugi-Spieler tatsächlich in diese Kategorie fallen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da es bisher nicht allzu viele Informationen über diese Variante gibt, sind die wenigen kompetenten Spieler deutlich im Vorteil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Badugi wird derzeit nur auf &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-stars&quot;&gt;PokerStars&lt;/a&gt; angeboten. Es gibt bisher noch kein WSOP-Event in dieser Disziplin, aber das Commerce Casino hat bereits $1k-Turniere veranstaltet, und bei der SCOOP 2011 kam ein Badugi-Event auf einen Preispool von $28.000.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aufgrund der wachsenden Popularität haben sich bereits einige bekannte Spieler erfolgreich darin versucht, z. B. Shaun Deeb und Jean-Robert Bellande. In Las Vegas findet man die Variante sowie ihre engen Verwandten Baduci und Badacey bereits in einer Reihe von Mid und High Stakes Partien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bellande behauptet übrigens, der Erfinder von Baduci zu sein, aber bestätigt wurde dies bisher nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach meiner Erfahrung gehören die meisten &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/online-pokerraume&quot;&gt;Online&lt;/a&gt; Badugi-Spieler in eine der folgenden Kategorien:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Spieler, die keine Ahnung haben, wie das Spiel funktioniert. Solche Spieler stellen merkwürdige Dinge an. Z. B. ziehen sie zu einem 3-Karten-Buben (three card jack) und entscheiden sich dafür, den Buben zu halten, weil sie damit drei verschiedene Kartenfarben halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Spieler können den Wert der Position nicht einschätzen und wissen auch nicht, wie man damit umgeht. Außerdem kennen sie den Unterschied zwischen einer smooth und einer rough Hand nicht. Sie werden auch niemals einen starken 3-Karten-Badugi vor dem Draw 3-betten. Weitere Eigenschaften dieser Spieler sind:&lt;/p&gt;
Sie glauben, dass man einen Badugi hat, wenn man Stand Pat steht, egal ob man ihn hat oder nicht.
Sie bluff-raisen nicht, um schwache Badugis aus dem Pot zu drängen.
Sie folden schwache Badugis nicht, selbst wenn sie offensichtlich geschlagen sind. Sie glauben, dass sie einem Suck-out erlegen sind, wenn ihr toller Q-T-5-A Badugi einen großen Pot verliert.
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/jean-robert-bellande.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-jean-robert-bellande.jpg&quot; alt=&quot;jean robert bellande&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Jean-Baduci Bellande.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;2. Spieler, die schlechte Entscheidungen treffen. Online legen sich diese Spieler oft schon fest, bevor sie überhaupt gesehen haben, was die Spieler vor ihnen machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie machen geradezu absurde Spielzüge, z. B. Calls von Raise und Re-Raise vor dem ersten Draw, und dann einen Fold auf eine kleine Bet nach dem Draw, obwohl sie in dieser Situation schon 7:1 oder noch bessere Odds bekommen. Manche dieser Spieler open-raisen vor dem Flop und folden dann auf eine 3-Bet. Wenn Ihnen ein solcher Spieler begegnet, sollten Sie eine Weile am Tisch bleiben und darauf hoffen, dass er nachkauft, wenn er seinen Stack verloren hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3. Spieler, die zu geradlinig spielen. Diese Spieler passen sich nicht an, variieren nicht und spielen ausschließlich ABC-Poker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Heads-up Pots setzen sie nach dem zweiten Draw selten mit einer großen Bet fort, weil sie die Implied Odds nicht beachten oder die Möglichkeit einbeziehen, dass der Gegner bluffen könnte. Man erkennt diesen Spielertyp oft auch in dreihändigen, vor dem Draw geraisten Pots. Wenn der erste Spieler, der an der Reihe ist, nach dem Draw setzt, dann erhöhe ich häufig mit einer breiten Range, inklusive guter drei Card Badugis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der ABC-Spieler hinter mir wird in den meisten Fällen folden, weil er die zusätzliche Bet nicht bezahlen will. Ein deutliches Spielmuster zeigt sich auch darin, dass diese Spieler konsequent entweder mit allen 3 Carrd Badugis callen oder mit überhaupt keinem.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn diese Spieler „Snow“ spielen – d. h. erst „Stand Pat“ zu stehen und dann zu setzen, um einen guten Badugi zu repräsentieren – machen Sie sich eine Notiz, denn dieser Gegner wird beim nächsten Snow denselben Spielweg wählen. Dann können Sie sich eine Konterstrategie ausdenken und ihn dominieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuletzt komme ich auf einen Spielertyp zu sprechen, der es versteht, sich auf seinen Gegner einzustellen. Solche Gegner sind sehr schwierig zu spielen. Sie sind in der Lage, Snows und Calls mit Three Card Badugis in ihre Spielstrategie einzubauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Häufig erhöhen sie in Position, wobei sie mehr Wert auf ihre Position legen als auf ihre eigentliche Hand. Gute Dreier sind ihnen vor dem ersten Draw eine 3-Bet wert. Manchmal setzen sie Bluff-Raises ein, um schwache Badugis zu einem weiteren Draw oder gar einem Fold zu zwingen. Dies sind die härtesten Gegner, auf die sie treffen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für typische multi-Tabler ist Badugi nicht die ideale Variante, denn es ist hier viel schwieriger, mehrere Tische im Auge zu behalten, als in anderen Varianten. Ich selbst fühle mich in anderen Varianten bei 12 Tischen durchaus wohl und habe auch schon bis zu 24 Tische simultan gespielt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich aber auch nur einen zweiten Badugi-Tisch öffne, setze ich damit fast meine gesamte Edge aufs Spiel und spiele weit unter Wert. Ein Hobbyspieler, der Spaß haben will und eine anständige Gewinnrate erzielen möchte, ist Badugi aber eine sehr schöne Abwechslung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-          Mike Six, &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.cardrunners.com/&quot;&gt;cardrunners.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Die Cardrunners-Serie auf PokerZeit:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-poker-tracking-software&quot;&gt; 1. Poker Tracking Software – eine Einführung&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-icm-und-super-shortstack-strategie&quot;&gt;2. ICM und Supershortstackstrategie&lt;/a&gt;3. Badugi Strategie – Wie man drei klassische Spielertypen schlägt4. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/umgang-mit-dem-ersten-grossen-sieg&quot;&gt;Großer Gewinn - was nun?&lt;/a&gt;5. &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-1&quot;&gt;Das harte Leben als Pokerprofi (1)&lt;/a&gt; 6. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-2&quot;&gt;Das harte Leben als Pokerprofi (2)&lt;/a&gt; 7. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-shortstack-turnierstrategie&quot;&gt;Shortstack-Turnierstrategie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 21 Jul 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/badugi-poker-strategie-wie-man-drei-klassische-spielertypen-schlagt</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>ICM-Berechnung und Super-Shortstackstrategie</title>
				<description>&lt;p&gt;Samer „Braminc“ Khuri spielt seit 2006 professionell SnGs. Er ist auf einer großen Bandbreite von Stakes unterwegs, und seine Serie „SnG Payout Analysis“ beschäftigt sich damit, wie man seine Spielweise an jede Turnierstruktur perfekt anpasst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Spieler, die sich auf Turniere spezialisiert haben, sind mit einem simplen und grundlegenden Konzept vertraut: Wenn der Stack eine bestimmte Größe unterschreitet, spielt man nur noch All-in oder Fold.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Standard-Raise wird zu einem suboptimalen Spielzug, denn man gibt damit Fold Equity auf und ist trotzdem committed, wenn der Flop gefallen ist (egal, wie der Flop aussieht).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Vorhaben muss also sein, die Fold Equity zu maximieren, so lange wir noch welche besitzen, um unsere Überlebenschancen zu verbessern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Grundidee ist allgemein anerkannt, aber es gibt unterschiedliche Vorstellungen darüber, wo die „kritische Größe“ des Stacks liegt. Manche Spieler schalten in den Push/Fold-Modus, wenn ihr Stack 15 Big Blinds unterschreitet, andere bei 10 Big Blinds oder weniger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wieder andere Spieler erklären, dass man seinen M-Wert berechnen muss - das ist das Ergebnis der Zahl Ihrer Chips geteilt durch die Summe der Blinds und Ante - und gehen all-in, wenn dieser Wert unter 10 fällt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Keines dieser Konzepte ist wirklich richtig oder falsch. Entscheidende Faktoren sind auch die Spielweisen der Gegner: Wie reagieren diese auf Standard-Raises und wie werten diese ein All-in von Ihnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;10 BB und ein M=10 waren für mich immer entscheidende Werte. Es gibt zweifellos Situationen, in denen ich mit 15 oder auch 20 BBs all-in gehe, und es gibt Situationen, in denen ich einen Standard-Raise ansetze, auch wenn ich nur noch 8 BBs besitze. Allerdings kommen diese Situationen nicht sehr oft vor, und sie sind nicht Thema dieses Artikels.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/samer.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-samer.jpg&quot; alt=&quot;samer&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Samer &quot;Braminc&quot; Khuri.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ich beschäftige mich nun mit den kleinsten Shortstacks, die man in einem Turnier spielt, die Situationen, in denen der Stack 5 BBs oder einen M-Wert von 5 unterschreitet. In einer solchen Situation geht uns die Fold Equity aus. Wir müssen schnell agieren. Wer jetzt vorsichtig spielt, verliert Geld auf lange Sicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele von uns Spielern benutzen das ICM, um zu bestimmen, welche Hände +EV sind und in welchen Situationen man damit all-in geht (und wann nicht). Diese Berechnungen sind der Schlüssel zu guten Shortstack-Spiel. Aber sie haben auch ihre Grenzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ICM misst die Gesamtpreispool-Equity. Anhand dieser lässt sich der Wert des eigenen Stacks bemessen, und das erleichtert die Entscheidung Push oder Fold.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst stehen wir vor dem Problem, dass die Preispool-Equity ausschließlich auf der Zahl unserer Chips im Verhältnis zu allen im Turnier befindlichen Chips und der Zahl der verbliebenen Spieler basiert. Die Fähigkeiten der Spieler werden überhaupt nicht beachtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Rechenmodell weiß nicht, wie gut wir sind, wir Spieler wissen ja selbst nicht wirklich genau, wie gut jemand ist. Wenn Sie der beste Spieler am Tisch sind, wird Ihnen das ICM nicht gerecht, und das kann auch dem besten Spiel schaden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiteres Problem des ICM, und das für diesen Artikel entscheidende, besteht darin, dass das Rechenmodell die Preispool-Equity nur für diese eine Hand angibt, aber zukünftige Hände ignoriert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anders gesagt, der Value des Stacks kann auch von der relativen Position zu den Blinds abhängen, von der Wahrscheinlichkeit, mit der man bald in eine sehr schlechte Situation gerät, und von einigem mehr. Das bedeutet, dass man nach meiner Ansicht auch dann im manchen Situationen all-in gehen muss, wenn das ICM sagt, das der Spielzug –EV ist, weil ein Fold oft schlechter ist, als das ICM anzeigt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/chris-ferguson.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage320180-chris-ferguson.jpg&quot; alt=&quot;chris ferguson&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;ICM-Rechner?&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Es ist extrem schwierig, zu berechnen, wie schlecht unsere zukünftige Situation sein wird. Man kann das nicht exakt berechnen, zu viel hängt von der Spielweise der Gegner ab und davon, wie genau sie die Größe ihrer eigenen Stacks beobachten. Es ist unwahrscheinlich, dass wir im kommenden Umlauf ein Monster bekommen, und da unsere Fold Equity mit jedem Fold sinkt, müssen wir unsere Chips in der Mehrheit der Situationen als Außenseiter in die Mitte bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem ich hunderte von Shortstack-Szenarien studiert und analysiert habe, kann ich mit Bestimmtheit behaupten, dass wir mit 4-5 BBs sehr viel mehr Hände all-in schieben sollten als ich selbst zuvor erwartet hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem normalen SnG sind -1% bis -2% des Preispools vollkommend ausreichend für ein All-in mit –EV UTG, wenn die Alternative ist, ausgeblindet zu werden. Das gilt prinzipiell auch für größere Turniere, allerdings sind die Zahlen dann wegen der höheren Teilnehmerzahlen etwas anders gelagert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie das ICM, seine Funktionen und seine Konsequenzen wirklich komplett verstanden haben, können Sie es selbst anwenden und entscheiden, wann sie von der Statistik abweichende Entscheidungen treffen sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir konnten in diesem Artikel belegen, dass das ICM außer Acht lässt, wie lange das Turnier nach der analysierten Hand noch weiter läuft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da das Turnier immer weiter läuft, sind Folds auch mit schlechten Händen und nur noch vier bis fünf Blinds geradezu Selbstaufgabe, denn nach kurzer Zeit haben wir keinerlei Fold Equity und fast keine Preispool-Equity mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir müssen nach besten Kräften abschätzen, zu welchem Zeitpunkt All-ins mit –EV korrekt sind und wann nicht. Kurz gesagt sind fast alle –EV-Shoves in dieser Situation korrekt und angemessen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Samer Khuri, &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.cardrunners.com/&quot;&gt;cardrunners.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Die Cardrunners-Serie auf PokerZeit:&lt;/h3&gt;
1. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-poker-tracking-software&quot;&gt;Poker Tracking Software - eine Einführung&lt;/a&gt;2. ICM und Super-Shortstackstrategie3. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/badugi-poker-strategie-wie-man-drei-klassische-spielertypen-schlagt&quot;&gt;Badugi Strategie – Wie man drei klassische Spielertypen schlägt&lt;/a&gt;4. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/umgang-mit-dem-ersten-grossen-sieg&quot;&gt;Großer Gewinn - was nun?&lt;/a&gt;5. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-1&quot;&gt;Das harte Leben als Pokerprofi (1)&lt;/a&gt; 6. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-2&quot;&gt;Das harte Leben als Pokerprofi (2)&lt;/a&gt; 7. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-shortstack-turnierstrategie&quot;&gt;Shortstack-Turnierstrategie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 14 Jul 2011 03:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/cardrunners-icm-und-super-shortstack-strategie</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Poker Tracking Software – eine Einführung</title>
				<description>&lt;p&gt;Matthew Janda ist professioneller Pokerspieler mit Spezialgebiet Spieltheorie. Er betrachtet das Spiel aus der Perspektive eines Analysten und Theoretiker. Bei Cardrunners hat er eine Serie von Videos über optimales Spielverhalten vor dem Flop, auf dem Flop und in 3-Bet-Pots veröffentlicht. Daneben stammt von ihm eine Artikelserie über die Benutzung der Software Holdem Manager.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tracking Software ist vielleicht der entscheidende Unterschied zwischen Online- und Live-Spiel. Tracking Software erlaubt uns, jede Hand, die wir an den virtuellen Tischen spielen, aufzuzeichnen. Das wiederum ermöglicht uns, Fehler in unserem und/oder dem Spielverhalten unserer Gegner leichter zu erkennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch sträuben sich viele neue Spieler, Geld in den &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-spielen-mit-dem-holdem-manager&quot;&gt;Hold’em Manager&lt;/a&gt; oder in Poker Tracker zu investieren, denn für sie sind $60-$100 Investition gelichbedeutend mit mehreren Buy-ins. Oft sind diese Spieler auch gar nicht davon überzeugt, dass sie an Online-Poker wirklich Spaß haben werden und über längere Zeit spielen wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich würde persönlich daher davon abraten, sich Tracking Software zuzulegen, bevor man nicht mindestens 1000 Hände gespielt hat, unabhängig davon, welche Variante man bevorzugt. Die Geschwindigkeit beim online-Poker ist ein ganz anderes als live, und die Software kann ablenken oder verwirren, wenn man sich am Tisch noch nicht richtig sicher fühlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor man sie für eine Software entscheidet, sollte man auf jeden Fall nach Sonderangeboten Ausschau halten. Es gibt eine Reihe von Internetfirmen, die Werbekampagnen durchführen, in deren Rahmen man die Software für wenig oder gar kein Geld bekommt. Außerdem kann man sich Testversionen zulegen und ausprobieren, welche Software einem am besten liegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Aspekt, der auch Anfängern sofort hilft, ist die statistische Auswertung des eigenen Spielverhaltens. Sie zeigt einem sehr schnell, ob die eigenen Daten „normal“ aussehen oder nicht.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/viktor-blom-37379.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-viktor-blom-37379.jpg&quot; alt=&quot;Viktor Blom&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Viktor Blom weiß, wie wichtig Statistiken sind.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Spielen Sie zu viele Hände? Erhöhen Sie zu viel oder zu wenig? Der Vergleich mit anderen, gewinnenden Spielern zeigt Ihnen auf, wo Ihre Schwächen liegen. Es gibt selbstverständlich verschiedene Spielstile, die alle effektiv sind, aber wenn Sie wissen, wo Sie besonders stark von der Spielweise erfolgreicher Spieler abweichen, haben Sie einen guten Ausgangspunkt für Ihre Selbstanalyse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Problem dabei ist allerdings, dass Winning Players ganz unterschiedliche Spielstile haben. Z. B. setzen manche Spieler sehr häufig die 3-Bet ein, während andere diesen Zug nur mit einer kleinen Range durchführen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daraus folgt, dass eine Abweichung von den Daten von Winning Players nicht notwendigerweise auf eine Schwäche hindeutet. Trotzdem: Wenn es Ihnen schwerfällt, online Profit zu machen, sollten Sie hier ansetzen, um an sich zu arbeiten und sich zu verbessern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich nutzt Ihnen das Potenzial, nun gewaltige Datenmengen analysieren zu können gar nichts, bevor Sie nicht wenigstens 10.000 Hände gespielt haben. Zum Glück kann eine Tracking Software noch eine Reihe anderer Dinge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Z. B. können Sie einzelne Hände grafisch darstellen lassen und sie z. B. in öffentlichen Pokerforen diskutieren lassen. Wenn ich spiele, markiere ich immer die besonders kniffligen Hände, um später mit Freunden darüber zu diskutieren. Die Time Bank ist nunmal begrenzt, und ich weiß, dass ich vor allem dann etwas lerne, wenn ich mich ohne Zeitdruck einen Problem widmen kann. Mit einer guten Tracking Software wird das Markieren und Analysieren aus technischer Sicht ganz einfach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und schlussendlich ermöglicht Ihnen Poker Tracking Software tiefere Einblicke in das Spielverhalten der Gegner, sodass Sie deren Fehler leichter ausnutzen können. Studieren Sie das gegnerische Spielverhalten, während Sie selbst eine Pause einlegen, und suchen Sie nach Besonderheiten in deren Statistik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie ein HUD (Heads-up Display) verwenden, haben Sie alle wichtigen Daten stets im Blick. Nutzen Sie die Reads, die Sie bei Ihren Untersuchungen herausfiltern konnten, und verwandeln Sie sie in Profit. Das bedeutet übrigens nicht, dass Sie jetzt von der Pflicht befreit sind, sich umfassende Notizen zu machen, denn die wichtigsten Informationen sind genauer und detailreicher as das, was Ihnen eine reine Statistik bieten kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht jeder erfolgreiche Spieler benutzt Tracking Software, aber für die große Mehrheit ist es ein wertvolles und wichtiges Hilfsmittel, um Online-Pokerpartien zu schlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je mehr Informationen Sie haben, desto besser werden Ihre Entscheidungen, und desto profitabler wird Ihr Spiel. Die besten Spieler setzen alle Waffen ein, die ihnen zur Verfügung stehen, und Poker Tracking Software gehört zu den schärfsten Waffen in Ihrem Arsenal. Nutzen Sie ihr ganzes Potenzial!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Matthew Janda, &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.cardrunners.com/&quot;&gt;Cardrunners.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Die Cardrunners-Serie auf PokerZeit&lt;/h3&gt;
1. Poker Tracking Software - eine Einführung2. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-icm-und-super-shortstack-strategie&quot;&gt;ICM und Super-Shortstackstrategie&lt;/a&gt;3. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/badugi-poker-strategie-wie-man-drei-klassische-spielertypen-schlagt&quot;&gt;Badugi Strategie – Wie man drei klassische Spielertypen schlägt&lt;/a&gt;4. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/umgang-mit-dem-ersten-grossen-sieg&quot;&gt;Großer Gewinn - was nun?&lt;/a&gt;5. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-1&quot;&gt;Das harte Leben als Pokerprofi (1) &lt;/a&gt; 6. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/leben-als-pokerprofi-2&quot;&gt;Das harte Leben als Pokerprofi (2)&lt;/a&gt;7. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cardrunners-shortstack-turnierstrategie&quot;&gt;Shortstack-Turnierstrategie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 07 Jul 2011 07:07:07 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/cardrunners-poker-tracking-software</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/cardrunners-poker-tracking-software</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/cardrunners-poker-tracking-software#comments</comments>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Machen Sie sich Notizen – Es zahlt sich aus</title>
				<description>&lt;p&gt;Man muss sich das nur mal vor Augen halten: Jeden Tag tritt man gegen mehrere hundert Gegner an. Es ist völlig witzlos, zu versuchen, sich alle zu merken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt einen Grund dafür, warum alle &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/online-pokerraume&quot;&gt;Pokeranbieter&lt;/a&gt; eine Notizfunktion anbieten, also seien Sie so schlau und benutzen Sie sie auch. Bei Poker geht es immer um Informationen, und jede Hand, die Sie spielen, liefert Ihnen wertvolle Einsichten in den gegnerischen Spielstil und sein Setzverhalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie sich über einen Spieler Notizen machen, werden diese gespeichert, und wenn Sie drei Wochen, zwei Monate oder ein halbes Jahr später wieder auf ihn treffen, haben Sie sofort einen Informationsvorsprung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie werden Ihre Notizen zu schätzen lernen, wenn Sie z. B. in der dritten Hand der Session mit einem Overpair da sitzen und sich auf dem Turn bei einem gepairten Board einem mächtigen Raise gegenübersehen. Werfen Sie einen Blick auf Ihre Notizen. Da steht: „blufft gerne auf einem gepairten Board“. Eine solche Notiz kann Ihnen eine Menge Geld einbringen und Sie vor einem schlechten Fold bewahren.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/notizen1.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage320180-notizen1.jpg&quot; alt=&quot;notizen1&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Notizfunktion gut genutzt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Halten Sie Ihre Notizen so kurz wie möglich. Schreiben Sie keine drei Sätze, wenn einer genügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es wird vorkommen, dass Sie darauf zurückgreifen müssen, während Sie vor einer wichtigen Entscheidung stehen, also beherrschen Sie sich, auch wenn Sie gerne schreiben würden: „VOLLIDIOT TRIFFT STÄNDIG SCHEISS GUTSHOT. DUMME SAU!“. Tun Sie’s nicht. Sie würden sich zwar für einen Moment besser fühlen, aber &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pokerstrategie/pokerpsychologie/emotionen-kontrollieren&quot;&gt;auf lange Sicht nutzt Ihnen das gar nichts&lt;/a&gt;. Reagieren Sie sich lieber in Ihrem &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/blog&quot;&gt;Blog&lt;/a&gt; ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihre Notizen müssen kurz und knapp sein und trotzdem alle Informationen enthalten, die Sie über die Spielweise des Gegners sammeln konnten. Deshalb sollten Sie Abkürzungen und Kurzworte. Die folgenden Kürzel werden häufig benutzt und helfen Ihnen dabei, die Notizen übersichtlich und informativ zu gestalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;OTB: On the Button&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;OOB: Out of the Blinds&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;BT: Button&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;UTG: Under the Gun&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;PFR: Pre-Flop Raise&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;NFD: Nut Flush Draw&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;TPTK: Top Pair Top Licker&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/notizen2.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage320180-notizen2.jpg&quot; alt=&quot;notizen2&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Notizfunktion, nicht so gut genutzt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;TPNK: Top Pair no Kicker&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;OOP: Out of Position&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;IP: In Position&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3B: 3-Bet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;C/R: Checkraise&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;C/C: Checkcall&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;CS: Calling Station&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;BVB: Blind versus Blind&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;AI: All-in&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;BB: Big Blind&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;HBL: High Blind Limper&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Liste ist natürlich nicht vollständig, aber ein guter Anfang. Außerdem können Sie sich selbstverständlich selbst Akronyme ausdenken, so viel Sie möchten, solange Sie sie verstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir uns nun ein praktisches Beispiel an:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sitzen in einem $1/$2 Cash Game mit effektiven Stacks von $200. Es wird zu Ihnen auf dem Button gefoldet. Sie erhöhen mit A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; auf $8, und nur der Big Blind bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Flop fällt A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Der BB checkt, Sie setzen $14 und bekommen den Call. Auf dem Turn fällt die 4&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;. Check vom BB, Sie setzen $20, Call.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/notizen3.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage320180-notizen3.jpg&quot; alt=&quot;notizen3&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Kommentieren Sie auch Ihre Vorbilder.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Auf dem River fällt die 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Check vom BB, Sie setzen $50 und der Gegner checkraist all-in. Sie bezahlen und bekommen 6&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; für den Flush zu sehen. Ihr Full House gewinnt den ganzen Pot.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie sollten nun Ihre Notizen aussehen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst könnten Sie so beginnen: „Bezahlt OOP mit schwachen Händen gegen PFR, Turn C/C mit niedrigem FD auf paired Board, C/R River mit niedrigem Flush.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Notiz könnte sich in der Zukunft als sehr wertvoll erweisen. Gegen einen besseren Spieler müssen Sie nach der Action auf dem River möglicherweise Hände wie einen Flush zehn hoch noch folden. Jetzt, da Sie jedoch wissen, dass dieser spezielle Spieler Flushs überbewertet, können Sie profitabel callen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem wissen Sie nun, dass dieser Spieler seine Blinds mit unterdurchschnittlichen Händen gegen Raises aus später Position. Insgesamt können Sie daraus schließen, dass es sich hier nicht um einen besonders guten Spieler handelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sehen, es ist keine Hexerei. Sie senden sich selbst Informationen in die Zukunft. Und die Nachrichten mimt ihren ganzen Abkürzungen sagen letztlich: „Der Typ ist schlecht“ oder „dieser Typ setzt nur mit extrem starken Händen“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sich Notizen zu machen erscheint uncool, beinahe altmodisch, aber das ist es keineswegs. Achten Sie auf Klarheit und Kürze, und Ihre Bankroll – wie auch Ihr zukünftiges Ich – werden Ihnen dankbar sein.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 30 Jun 2011 03:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/pokerstrategie-notizen-uber-gegner</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Aggressivität, Testosteron und Selbstvertrauen</title>
				<description>&lt;p&gt;Zu meinen Favoriten gehört ein Kleinod, dass Caro vor einigen Jahren vom Stapel gelassen hat: „Aggressivität ist beim Pokern selten ein Fehler. Und wenn es einer ist, ist es kein besonders großer.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Spruch sagt viel über die Essenz von Poker aus, und er ist nicht zufällig schon mehrfach zitiert und analysiert worden. Was die &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel&quot;&gt;grundlegende Pokerstrategie&lt;/a&gt; betrifft, ist dies eine goldene Weisheit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aggressivität funktioniert, weil man sich dadurch zwei Gewinnmöglichkeiten eröffnet: 1. kann man den Gegner dazu bringen, eine bessere Hand als die eigene zu folden, und 2. gewinnt man mehr, wenn man die bessere Hand hält und bezahlt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Checks und Calls gewinnen nur mit der besseren Hand und haben keinerlei Potkontrolle. Aber es gibt noch andere Gründe, die Caro bestätigen, und die haben mit „zukünftigem“ Profit zu tun, also mit Geld, um das noch gar nicht gespielt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Elemente, die mit diesen potenziellen Einkünften zu tun haben, sind hauptsächlich psychologischer Natur. Es handelt sich nicht um spezielle strategische Spielzüge in einzelnen Händen, sondern gehören zu dem, was Dan Harrington als „Metagame“ bezeichnet hat – die Spielelemente, die das Spiel über längere Zeit und über viele Spieler hinweg charakterisieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Metagame-Prinzip ist von großer Wichtigkeit und wurde auch an dieser Stelle bereits mehrfach diskutiert.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/dan-harrington-17408.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-dan-harrington-17408.jpg&quot; alt=&quot;dan harrington 17408&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Dan Harrington hat sich intensiv mit dem Metagame beschäftigt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Welche Rolle Aggressivität im Metagame spielt, hat viel mit dem Hormon Testosteron zu tun, mit dem Einfluss auf unsere Psyche und Physis, und auf das Selbstvertrauen. Daneben spielen auch Erfahrungswerte eine große Rolle. Erlauben Sie mir bitte, dass ich mich kurz in einer medizinischen Lektion ergehe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Testosteron ist ein anaboles Steroid, das wie andere Steroide von Cholesterol herstammt (und Sie dachten, das Zeug täte nichts anderes als Ihre Arterien zu verstopfen). Es wird hauptsächlich in den männlichen Geschlechtsorganen produziert, in weit geringerem Maße auch in den Eierstöcken der Frau.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es hat erheblichen Einfluss auf körperinterne Vorgänge, z. B. das Muskelwachstum, Körperbau, sexuelle Erregung und Knochenstabilität. Außerdem beeinflusst es kognitive Vorgänge, die Wachsamkeit, und es steigert – unter bestimmten Bedingungen – die Aggressivität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit längerem geht die Theorie um, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Testosteronlevel und Poker-Aggressivität besteht. Möglich wäre das schon, sogar ziemlich wahrscheinlich, aber mir sind keine wissenschaftlichen Studien bekannt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ein Zusammenhang besteht, ist er aber wohl relativ komplex, denn wir wissen, dass Hormonlevel von vielen Faktoren abhängen, darunter auch von der Lernfähigkeit. Werfen wir einen Blick auf die folgende Studie – und ja, sie ist für Pokerspieler sehr nützlich.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/monkey-21072.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage320180-monkey-21072.jpg&quot; alt=&quot;monkey 21072&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Die Forschung beweist: Am besten setzt man bessere Spieler unter Drogen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wissenschaftler wählten einen jungen Affen aus, der in der Stammeshierarchie relativ weit unten angesiedelt war, und der einen niedrigen Testosteronlevel aufwies. Nennen wir ihn Max. Der arme Kerl wurde regelmäßig von den aggressiveren Männchen des Rudels vermöbelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann aber kam die Wissenschaft, und mit ihr die Rettung. Die Forscher griffen sich das Männchen, das direkt über Max in der Hierarchie stand und stellten es mit medizinischer Hilfe ruhig. Max gewann erstmals einen Kampf und nahm den Platz seines Gegners in der Hierarchiepyramide ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das war aber erst der Anfang des Experiments. Nach einer Serie verschobener Boxkämpfe (Sie wissen schon, wie im Fernsehen, wenn es um Titel geht), kletterte Max in der Hierarchie immer weiter nach oben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Max ging es immer besser. Mit seinem Aufstieg stieg auch sein Testosteron-Niveau. Er legte Gewicht zu, wurde stärker und wirkte immer selbstsicherer und souveräner. Affenkollegen, die ihn einst eingeschüchtert hatte, waren nun vor ihm auf der Hut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Botschaft ist eindeutig. Testosteron ist keine biologische Konstante. Das Niveau kann manipuliert werden und ändert sich durch Erfahrungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit kommen wir zu Poker zurück. Jeder weiß, dass mehr gewinnt, wer besser spielt, aber es trifft auch zu, dass man besser spielt, wenn man gewinnt. Man holt ein paar Pots nacheinander, und schon steigen die Hormonwerte.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/dario-minieri-18427.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-dario-minieri-18427.jpg&quot; alt=&quot;dario minieri 18427&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Sieht aus wie ein 12-Jähriger, ist aber eindeutig ein Alpha-Männchen - Dario Minieri.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Man baut seinen Stack auf, und das Selbstvertrauen steigt. Man nimmt ein paar Gegner vom Tisch, und schon spielt man aggressiver. Man fühlt sich stark, sicher, und – das ist das Entscheidende – die Gegner spüren das.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kommt man an den Tisch mit einem gesunden Selbstwertgefühl und einem (realistischen) Maß an Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, dann besitzt man gegenüber den Gegnern schon einen psychologischen Vorteil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbstvertrauen ist die Voraussetzung für die Aggressivität, die sofortige Gewinne ermöglicht, vor allem aber verändert es die Kräfteverhältnisse im Metagame, wie das Beispiel mit unserem Äffchen Max zeigt. Wir fühlen uns bestätigt, das Selbstbild gestaltet sich positiv, und wir fühlen uns mehr und mehr wie ein Alpha-Männchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anders herum kann uns eine Serie von Misserfolgen zum Schwanken bringen. Wir steigen in der Tischhierarchie ab, und jeder Max am Tisch, der erkennt, was wir für Schwächlinge sind, wird gnadenlos auf uns einprügeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Serie von Bad Beats ist aus psychologischer Sicht durchaus mit einer Serie verschobener Boxkämpfe vergleichbar, bei denen wir auf der Verliererseite stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich ist dieser Zusammenhang nicht unentdeckt geblieben. Es gibt bereits mehrere Firmen, die Produkte für Pokerspieler vertreiben und die angeblich das Testosteron-Niveau nach oben schnellen lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gamma Labs, Hersteller eines Produkts, das hauptsächlich aus Reiskleie und Granatapfel besteht, wurde sogar offizieller &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/wsop&quot;&gt;WSOP&lt;/a&gt;-Sponsor.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/mike-matusow-19565.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-mike-matusow-19565.jpg&quot; alt=&quot;Mike Matusow&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Eine Serie von Bad Beats ist wie eine Serie von Faustschlägen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Das das Produkt als Nahrungsergänzungsmittel gilt, wird es von der amerikanischen Gesundheitsbehörde keiner genaueren Untersuchung unterzogen. Nennen Sie mich ruhig misstrauisch. Caveat emptor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gibt es auch eine Kehrseite der Medaille? Sicher. Ein zu hohes Testosterno-Niveau gilt als Auslöser unangemessener Aggressivität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist nicht allzu schlimm, denn wie Caro gesagt hat, ist zu viel Aggressivität selten ein Fehler. Je aggressiver man spielt, desto größer sind allerdings auch die Swings, und desto dramatischer wirkt sich die Varianz aus. Das ist nur dann kein Problem, wenn man psychisch damit umgehen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuletzt eine tiefer gehende Frage: Wirkt sich der Zusammenhang zwischen Testosteron und Aggressivität auch auf zwischengeschlechtliche Verhältnisse aus? Ich nehme es an, aber darüber wird in einem späteren Artikel noch zu reden sein.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Mo, 20 Jun 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/aggressivitat-testosteron-selbstbewusstsein-pokerstrategie</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/aggressivitat-testosteron-selbstbewusstsein-pokerstrategie</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/aggressivitat-testosteron-selbstbewusstsein-pokerstrategie#comments</comments>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Die besten Satellites für die WSOP 2011</title>
				<description>&lt;p&gt;Wenn Sie unsere Artikel über &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/turniere-nl-holdem&quot;&gt;Turnierstrategie&lt;/a&gt;, große &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/mtt-mit-3000-spielern-teil-1&quot;&gt;MTTs&lt;/a&gt;, Steps und &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/psychologie&quot;&gt;Pokerpsychologie&lt;/a&gt; aufmerksam gelesen haben, sind Sie hinreichend für erste Gehversuche auf der Weltbühne von Poker vorbereitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/wsop&quot;&gt;WSOP&lt;/a&gt; wartet. Wer über Online-Qualifier spricht, meint damit meistens Turniere, über die man sich für den Main Event qualifizieren kann. Kein anderer Event auf der Welt übt eine solche Anziehungskraft aus. Dabei besteht die allein WSOP 2011 aus 58 Turnieren!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kluge Spieler werfen daher einen genaueren Blick darauf, was die &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/online-pokerraume&quot;&gt;Online-Pokerräume&lt;/a&gt; neben Main Event Satellites noch zu bieten haben - z. B. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/bester-bonus&quot;&gt;Sonderboni&lt;/a&gt;. Dabei stößt man teilweise auf Erstaunliches.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/content/party-poker&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-PartyPoker-logo.jpg&quot; alt=&quot;PartyPoker logo&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h1&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/content/party-poker&quot;&gt;1. PartyPoker&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Nicht erst seit dem Schwarzen Freitag ist PartyPoker wieder auf dem aufsteigenden Ast. Der ehemalige Marktführer hat in puncto Promotion gegenüber der Konkurrenz häufig die Nase vorn. Für die WSOP bietet PartyPoker in 2011 die folgenden Qualifikationswege an.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;WSOP Main Event&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Stufe 1: Zwei tägliche Freerolls.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 2: Tägliche Speed Rebuy Turniere mit $2, $4 oder $9 Buy-in&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 3: Der WSOP Satellite Qualifier. Täglich zwei $75+5 (Sonntags als Turbo) Turniere. Jeder zehnte Spieler qualifiziert sich für&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 4: Das WSOP Satellite. Buy-in $700+50. Jeden Sonntag um 21.20 Uhr wird mindestens ein WSOP 2011 Preispaket ausgespielt. Jeder 20. gewinnt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dem $14.000 Preispaket sind enthalten: $10.000 WSOP Main Event Buy-in, $2500 Taschengeld, acht Nächte in einem Hotel auf dem Strip, Sonderaktionen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen Sie mehr über &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/party-poker&quot;&gt;PartyPoker&lt;/a&gt; und melden Sie sich über einen unserer Links an, um zusätzlich bis zu $500 Bonus zu kassieren!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h1&gt;2. &lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/content/winner-poker&quot;&gt;Winner Poker&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Das iPoker-Netzwerk hat sich besonders viel Mühe gegeben, in die Bresche zu springen, die der Schwarze Freitag in die Pokerbranche gerissen hat. Daher bietet Winner Poker nicht nur Satellites zum Main Event an, sondern auch z. B. zur $10k PLO Championship und zu weiteren Side Events.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;$13.000 WSOP Main Event Preispaket&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Winner bietet zwei verschiedene, mit nur zwei Stufen extrem effizeinte Qualistrukturen an:&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/content/winner-poker&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage320180-Winner-Poker-logo.jpg&quot; alt=&quot;Winner Poker logo&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Struktur A: &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 1: Täglich $10+1 Speed Rebuy, $30+3 Turbo Rebuy, $60+6 Turbo Rebuy, $80+8 Freeze-out Turniere. Alternativ für SnG-Spezialisten: Laufend $53,5+4 (10 Spieler) und $107+9 (5 Spieler) SnGs. Alle Turniere führen zur direkten Qualifikation für&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 2: $500+35 ME Super Satellite Freeze-out. Immer sonntags um 22 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Struktur B:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 1: Täglich ein $10+1, $12+1,2, $20+2 und $25+2,5 Turbo Rebuy Turnier oder $21,5+2 (10 Spieler) und $43+4 (5 Spieler) SnGs. Diese Turnier qualfizieren Sie für&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 2: $100+9 R/A WSOP ME Super Satellite, immer dienstags um 22 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Preispaket: $10.000 ME Buy-in (Starttag für alle Qualifikanten ist Tag 1D), sieben Nächte im Wynn/Las Vegas, $250 Turniergebühren, $1630 für Flug und Taschengeld.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;$25.000 Jackpot SnG Executive Package&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der WSOP-Geheimtipp des Jahres!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Neuheit unter den WSOP-Qualifiern: Als VIP im Wynn leben, den Main Event und ein weiteres WSOP-Turnier spielen, umsonst dinieren und großzügiges Taschengeld kassieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die SnG laufen vom 1. Mai bis zum 17. Juni. Um den Jackpot zu knacken, müssen Sie sechs SnG mit einem Buy-in von $10+2 ($1 Jackpotgebühr) in Folge gewinnen. Fertig!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Preispaket: $1500 Buy-in für Event Nr. 56, NLHE am 5. Juli; $10.000 Buy-in für das NLHE ME, 13 Nächte im Wynn, Turniergebühren, $7000 Flug und Taschengeld für zwei Personen, $2000 für Sonderaktionen wie ein Besuch Cirque du Soleil, ein Dinner im SW Steakhouse uvm.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;$13.000 PLO Championship Preispaket&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Stufe 1: $15+1,5 Speed Rebuy, $30+3 Turbo Rebuy, $60+6 Freeze-out Turniere oder $53,5+4 (10 Sp.) und $107+9 (5Sp.) SnG. Alle Turniere qualifizieren Sie für&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 2: $500+35 PLO Super Satellite Freeze-out, jeden Freitag um 22 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Preispaket: $10.000 Buy-in für Event Nr. 42, PLO Championship (3-Tages-Event), fünf Nächte im Wynn, Turniergebühren, $1950 für Flug und Taschengeld.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;$5500 Side Event Preispaket&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Stufe 1: Tägliche $10+1 Speed Rebuy, $20+2 Turbo Rebuy, $40+4 Freeze-out Turniere oder $21,5+2 (10 Sp.) und $43+4 (5 Sp.) SnG. Alle Turniere qualifizieren Sie für&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 2: $200+15 Side Events Super Satellite, immer donnerstags um 22 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Preispaket: Buy-in für Event Nr. 48, $1,5k NLHE (3-Tages-Event), Buy-in für Event Nr. 54, $1k NLHE (5-Tages-Event), neun Nächte im Wynn/Las Vegas, Turniergebühren, Flug und Taschengeld.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;$3600 Las Vegas Experience Preispaket&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Stufe 1: Täglich $2,5+0,25 Speed Rebuy, $3,5+0,35 Turbo Rebuy, $5+0,5 Rebuy, $6+0,6 Rebuy oder $5,5+0,55 (10 Sp.) und $11+1 (5 Sp.) SnG. Alle Turniere qualifizieren Sie für&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 2: $50+15 EXP Super Satellite Freezeout, immer samstags um 22 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Preispaket: Buy-in für Event Nr. 48, $1,5k NLHE (3-Tages-Event), fünf Nächte im Wynn, Turniergebühren, Flug und Taschengeld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen Sie mehr über &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/winner-poker&quot;&gt;Winner Poker&lt;/a&gt; und melden Sie sich über einen unserer Links an, um zusätzlich bis zu $1000 Bonus zu bekommen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Qualifikationen sind zum Teil auch über &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker770&quot;&gt;Poker770&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/titan-poker&quot;&gt;Titan Poker&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/william-hill-poker&quot;&gt;William Hill&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/mybet-poker&quot;&gt;MyBet&lt;/a&gt; und andere iPokerräume zugänglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h1&gt;3. &lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/content/pacific-poker&quot;&gt;888Poker&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Schon im letzten Jahr hat der vormals Pacific Poker genannte  Pokerraum mit guten Promotionen und einer sehr schönen Spielerparty auf  sich aufmerksam gemacht. In diesem Jahr gibt es hier das größte  ME-Preispaket und die niedrigsten Start-Buy-ins.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/content/pacific-poker&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage320180-888poker-37386.jpg&quot; alt=&quot;888poker&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;$15.500 WSOP ME Preispaket&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Stufe 1: Mehrmals täglich $1+0,1 Rebuy und $5+0,5 Freeze-out Turniere für&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 2: Montags, mittwochs, samstags und sonntags $23+2 Freeze-out Turniere. Jeder fünfte qualifiziert sich  für&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 3: Dienstags und freitags $105+10 Freeze-out Turniere. Jeder fünfte qualifiziert sich  für&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe 4: Der WSOP Qualifier. $500+25 Freeze-out, jeden Sonntag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Preispaket: $10.000 WSOP ME Buy-in, $2000 Reisekosten, $500 Taschengeld, zehn Nächte im Palazzo Hotel, 10x Frühstück im Grand Lux Café, Live Merchandise Ausrüstung von 888, Special VIP Event am 7. Juli (Einladungen werden direkt verschickt).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen Sie mehr über &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pacific-poker&quot;&gt;888poker&lt;/a&gt; und melden Sie sich über einen unserer Links an. Sie erhalten bis zu $888 Bonus.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Mehr über WSOP-Qualifier:&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;- &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/durch-satellites-zur-wsop&quot;&gt;Satellites&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/durch-supersatellites-zur-wsop&quot;&gt;Super-Satellites&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 09 Jun 2011 02:00:00 -0500</pubDate>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Das ABC der SnG: Niedrige Pocket Paare</title>
				<description>&lt;p&gt;Zwar kann es einem so vorkommen, als seien sie mächtige Hände, aber tatsächlich rangieren sie zwischen einer stabilen und eine komplett wertlosen Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit anderen Worten, Sie müssen jetzt lernen, wie man sie spielt, oder Sie riskieren, auf ewig ein SnG-Fisch auf dem Trockenen zu bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Niedrige Blinds&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;In der Frühphase eines &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pokerturniere&quot;&gt;Sit-and-Go&lt;/a&gt; sind kleine Pocket Paare sehr wertvoll. Die Blinds sind niedrig und die Stacks vergleichsweise groß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meistens starten Sitn-and-Gos mit Stacks von 1500 Chips und Blinds von 10/20 oder 10/25. Je nachdem halten Sie 60-75 BB. Zu diesem Zeitpunkt können Sie mit Ihrem niedrigen Paar limpen und darauf hoffen, ein Set zu treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sets sind extrem starke Hände. Wenn Sie das Glück haben, ein Set zu treffen, während Ihr Gegner Top Pair trifft, stehen die Chancen gut für Sie, zu verdoppeln. Wenn es Ihnen gelingt, früh in einem Sit-and-Go zu verdoppeln, macht das den Rest des Turniers deutlich einfacher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb ist es ratsam, sich zu Beginn eines SnG möglichst billig möglichst viele Flops anzusehen. Der entscheidende Begriff hier ist „billig“: Man kann einen Raise auf drei oder vier BB bezahlen, wenn mehrere Spieler in der Hand sind, aber es sich zur Gewohnheit zu machen, mit kleinen PP aus früher Position zu limpen und dann hohe Raises zu bezahlen, ist der direkte Weg zum Verlust vieler Buy-ins.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den wenigen Fällen, in denen Sie tatsächlich ein Set floppen, werden Sie nicht soviel gewinnen, um den Verlust auszugleichen, der Ihnen durch Limp-Calls vor dem Flop und Check-Folds auf dem Flop entsteht.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/erica-schoenberg-5927.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-erica-schoenberg-5927.jpg&quot; alt=&quot;erica schoenberg 5927&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Versuchen Sie, bei niedrigen Blinds Flops möglichst günstig zu sehen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h3&gt;Mittlere Phase&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;In der mittleren Phase eines SnG steigen die Blinds, und die Dynamik am Tisch verändert sich. Generell werden SnG zu Beginn recht loose gespielt, aber ab Blinds von 25/50 wird das Spiel deutlich tighter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit sollte sich auch Ihre Spielweise mit Pocket Paaren verändern. Sie können jetzt nicht mehr aus jeder Position limpen und hoffen, ein Set zu treffen. Damit riskieren Sie jetzt zuviel von Ihrem Stack.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei 25/50 können Sie zwar immer noch aus später Position limpen, wenn bereits mehrere Spieler in den Pot eingestiegen sind, aber es ist besser, auf eine Raise-oder-Fold-Strategie umzusteigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der 25/50 Level ist an sich ziemlich unbequem. Erhöht man auf 150 und wird gecallt, liegen schon 300 im Flop.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Setzt man nun eine &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/blocking-continuation-und-float-bets&quot;&gt;Continuation Bet&lt;/a&gt; an und wird bezahlt, haben Sie schon 20% des Stacks investiert. Und da der Gegner noch bezahlt, ist Ihre Hand möglicherweise nicht einmal gut. Sie sind zu einem Fold gezwungen und müssen das Geld aufgeben, dass Sie bereits eingezahlt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb sind Raises aus früher und mittlerer Position keine gute Idee. Bei Blinds 25/50 sind Pocket Paare praktisch wertlos. Man kann einen Raise nicht profitabel limp-callen, und aus den oben genannten Gründen auch nicht profitabel raisen. Deshalb sollten Sie diese Hände einfach abwerfen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Steigende Blinds&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Da die Blinds weiter steigen – sagen wir ab 50/100 – sollten Sie Ihr Spiel weiter öffnen. Von diesem Level an sollten Limps komplett aus Ihrem Arsenal gestrichen werden. Stattdesses sollten Sie versuchen, Ihren Stack nach und nach durch gestohlene Blinds aufzustocken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spielen Sie Raise-oder-Fold, Pocket Paare sind dazu hervorragend geeignet. Wenn Sie auf 3 BB erhöhen, werden Sie häufig den Pot ohne Showdown gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Großartige an den Pocket Paaren ist jedoch, dass Sie den Pot auch dann noch gewinnen können, wenn es zum Showdown kommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie UTG sitzen, brauchen Sie an Ihrem Spiel nur wenig verändern. Sie sollten 22-55 weiterhin wegwerfen, aber von 66 an aufwärts einen Raise einstreuen, vor allem, wenn der Tisch besonders tight ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denken Sie daran, Ihr Ziel ist, den Pot ohne Gegenwehr zu gewinnen. Spielen Sie ohne Position mit einem Underpair, kann das schnell gefährlich werden, also Seien Sie auf der Hut.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/isabelle-mercier-5916.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-isabelle-mercier-5916.jpg&quot; alt=&quot;isabelle mercier 5916&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Ihr Ziel: Den Pot möglichst kampflos zu gewinnen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h3&gt;Der Re-Steal&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Re-Steal ist in bestimmten Situationen ein extrem &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/sng-abc-re-steal&quot;&gt;wichtiger Spielzug&lt;/a&gt; für jeden SnG-Spieler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gute SnG-Spieler stehlen häufig. Sie tun das auch mit schwachen Händen, d. h. wenn Sie einen Konterangriff starten, werden diese folden. Damit gewinnen Sie den Raise und die Blinds.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pockewt Paare sind großartige Re-Steal-Hände. Wenn Sie feststellen, dass Ihre Blinds immer wieder von dem gleichen Spieler gestohlen werden, können Sie sich mit kleinen Pocket Paaren dagegen wehren. Dazu benötigen Sie allerdings &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/fold-equity-poker&quot;&gt;Fold Equity&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie wollen keinen Call, Sie wollen den Pot kampflos gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir uns zwei Beispiele an. IM ersten sehen wir einen korrekten Re-Steal, im zweiten einen schlechten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiel 1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Blinds 50/100, Stack 2400. Der Small Blind hält ebenfalls 2400. Es wird zum SB gefoldet, der auf 300 erhöht. Sie wissen, dass Ihr Gegner hier mit einer breiten Range eröffnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sitzen im Big Blind mit 4&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;. Sie entscheiden sich zm All-in, und der Gegner foldet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiel 2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihr Stack liegt bei 900, der SB hält 5000. Es wird zum SB gefoldet, der auf 400 erhöht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sitzen im BB mit 4&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; und gehen mit 900 all-in. Er bekommt 2:1 für sein Geld, bezahlt und gewinnt mit 6&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erkennen Sie den Unterschied zwischen diesen beiden Beispielen? In der ersten Situation müsste der Gegner 2100 in einen Pot von 2700 bezahlen. Damit bekommt er gerade einmal etwas mehr als 1:1. Er müsste schon ein Monster haben, um bezahlen zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im zweiten Beispiel gehen Sie nur mit 900 all-in, und der Gegner muss nur 500 in einen Pot von 1300 nachbezahlen. Hier bekommt er für sein Geld 3:1 Odds.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einem halbwegs vernünftigen Chipstack wir Ihr Gegner hier niemals folden. Sie verlassen sich jetzt auf die Stärke Ihrer Hand und nicht auf die Fold Equity mit der Handstärke als zweites Trumpf Ass.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Hohe Blinds&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;In der Schlussphase eines SnG bleibt nur noch wenig Platz zum Spielen. Die meisten Spieler sitzen auf 10 BB. Wenn Sie gecallt werden, gewinnen Sie in 50% der Fälle, aber Sie wollen keine Calls, sondern Folds.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/haralabos-voulgaris-5925.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-haralabos-voulgaris-5925.jpg&quot; alt=&quot;haralabos voulgaris 5925&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Bei weniger als 10 BB ist jedes Paar gut genug für ein All-in.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h3&gt;Eine Warnung zum Schluss&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Nur weil Sie in dieser Phase bereit sein sollten, mit jedem Pocket Paar all-in zu gehen, heißt das nicht, dass Sie damit auch in jedem Fall callen sollten. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/aggressivitat-testosteron-selbstbewusstsein-pokerstrategie&quot;&gt;Aggressivität ist Trumpf&lt;/a&gt; – sie verschafft Ihnen zwei mögliche Wege zum Gewinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie mit kleinen Pocket Paaren bezahlen, ist das eine Schwäche in Ihrem Spiel. Es bedeutet, dass Sie nur in der Hoffnung bezahlen, einen Coin Flip zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie wollen Ihr Turnierleben aber nicht für einen Flip riskieren, auch nicht mit 10 BB. Sie sind besser beraten, zu folden und auf einen Pot zu warten, bei dem Sie der aktive Spieler sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pocket Paare sehen gut aus, sind aber nur dann wirklich ein Favorit, wenn der Gegner ein niedrigeres Paar hält, was allerdings unwahrscheinlich ist. Deshalb sind sie zwar gut für einen Push, aber nicht so sehr für einen Call geeignet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kleine Pocket Paare können wegen ihrer veränderlichen Wertigkeit Ihr größer Freund oder Ihr schlimmster Feind werden. Sie zu spielen, kann eine ziemlich frustrierende Angelegenheit sein. Wenn Sie aber darauf achten, Sie in Position zu spielen, ohne sich in sie zu verlieben, können Sie auf Dauer sehr profitabel sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Suchen Sie nach Spots, in den Sie limpen können, um eine starke Hand zu treffen, und warten Sie auf Gelegenheiten für Steals zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Blinds höher sind. Dazwischen können Sie zwischen Raises und Limps variieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie sich danach richten, reduzieren Sie die unangenehmen Situationen und maximieren die, in denen Sie Ihre Gegner vor unangenehme Entscheidungen stellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr SnG ABC:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/sng-abc-re-steal&quot;&gt;Der Re-Steal&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/sngstrategie-wann-man-allins-von-shortstacks-callt&quot;&gt;Wann man All-ins von Shortstacks callt&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>So, 15 Mai 2011 12:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/sng-abc-strategie-niedrige-pocket-paare</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Das ABC der SnG: Der Re-Steal</title>
				<description>&lt;p&gt;Zwar ist den meisten Spielern bekannt, wie wichtig es ist, die Blinds zu stehlen, aber die wenigsten gehen einen Schritt weiter und versuchen auch nur, einigermaßen regelmäßig einen Re-Steal anzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Idee dahinter ist ganz simpel. Spieler, die oft die Blinds stehlen, erhöhen auch mit schlechten Händen. Sie werden auf einen Re-Raise häufig folden und verlieren damit auch die Chips, die sie für ihren Raise benötigt haben. Wenn wir also re-stealen, gewinnen wir nicht nur die gegnerischen Chips, sondern auch die Blinds.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Re-Steal zum &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/light-3-bet-verteidigung-dagegen&quot;&gt;richtigen Zeitpunkt&lt;/a&gt; macht häufig den Unterschied zwischen Ausblinden und dem sprichwörtlichen Braceletgewinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Konzept Re-Steal hört sich zwar ganz einfach an, ist aber durchaus komplex. Dazu gehört eine Mischung aus perfektem Timing, dem idealen Gegner, dem richtigen Tischimage und der passenden Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der ideale Gegner&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Optimale Gegern für Re-Steals sind aggressive Blind-Stehler. Grundsätzlich sollte man diesen Spielzug eher gegen einen guten als gegen einen schlechten Spieler anwenden.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/barry-greenstein-19307.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-barry-greenstein-19307.jpg&quot; alt=&quot;barry greenstein 19307&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Ein Re-Steal spielt sich besser gegen einen guten als gegen einen schlechten Spieler.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Gute Spieler versuchen häufig, aus später Position zu stehlen, riskieren ihre Chips aber ungern in marginalen Situationen. Schlechte Spieler wissen auch, wie man stiehlt, ignorieren aber die Risiken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein schlechter Spieler wird häufig mit einer Hand wie Q&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; erhöhen und dann einen Raise auf ca. 10 BB bezahlen, weil sie glauben, sie seien „&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/missverstaendnisse-am-tisch-potcommitted&quot;&gt;pot-committed&lt;/a&gt;“. Ein guter Spieler würde sich darauf nicht einlassen. Er würde sich denken, „dumm gelaufen“, seine Hand abwerfen und weiterspielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man muss die Dynamik des Tisches beobachten. Es ist meisten ziemlich offensichtlich, wer die profitablen Spieler sind. Bei Spieler, die häufig vom Button und Cut-off erhöhen, können Sie davon ausgehen, dass sieordentliche SnG-Spieler sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollten Sie ein Spieler sein, der häufig SnG spielt, dann gewöhnen Sie sich an, &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pokerstrategie-notizen-uber-gegner&quot;&gt;Notizen&lt;/a&gt; über die Spieler anzufertigen, die häufig weit kommen. Es ist genauso wichtig, die Regs zu beobachten, wie die Fische.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt eine Reihe von Spielern, die zwar das Konzept des Steal versehen, aber nicht bemerken, dass sie oft einem Re-Steal zum Opfer fallen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihr Tischimage&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/jc-tran-wsop-10728.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-jc-tran-wsop-10728.jpg&quot; alt=&quot;jc tran wsop 10728&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Achten Sie auf Ihr Tischimage. Wer oft re-stealt, wird irgendwann bestraft.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Das &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-ausnutzen-des-tischimage&quot;&gt;Tischimage&lt;/a&gt; ist in jeder Pokervariante ein entscheidender Faktor. Das gilt insbesondere für SnGs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man häufig, also mehrmals pro Orbit, erhöht und gegen Raiser aus Später Position Re-steals ansetzt, werden die Gegner das bemerken und sich darauf einstellen. Man wird sie als Maniac ansehen und versuchen, Sie aus dem Turnier zu schießen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man nicht das Tempo wechselt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein Spieler schließlich den Showdown erzwingt. Achten Sie deshalb darauf, wie Sie am Tisch wahrgenommen werden -  es gibt Spieler, die gerne gegen den Bully am Tisch anspielen, während andere lieber darauf warten, dass dies ein anderer Spieler am Tisch übernimmt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Versuchen Sie, die Gegner in diese Kategorien einzuordnen, vermeiden Sie die erste Sorte und attackieren Sie die zweite. So maximieren Sie die potenziellen gegnerischen Folds und minimieren die Zahl der gegnerischen Calls.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die passende Hand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gehört zum Konzept des Re-Steals, dass man dabei keine besonders guten Hände hält. Wenn man mit Assen re-raist, kann man kaum von einem Re-Steal sprechen. Vielmehr handelt es sich dann um eine &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/NL-Holdem-value-bets-fuer-anfanger&quot;&gt;Value-Bet&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es geht also darum, mit einer durchschnittlichen Hand zu spielen. Man weiß, dass der Gegner l,ight raist und verlässt sich darauf, ihn zum Fold zu zwingen, also ist die eigene Hand nur bedingt relevant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits ist es selten eine gute Idee, mit any two zu re-raisen. Schließlich kann es immer passieren, dass man gecallt wird, also sollte man schon eine Hand halten, die einen gewissen Showdown Value besitzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So spielt eine hand wie T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; viel besser gegen K&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; als etwa 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;. Man verlässt sich auf die Fold Equity, aber man sollte auch einen Plan B in der Hinterhand haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein kleiner Exkurs über Fold Equity&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da die &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/fold-equity-poker&quot;&gt;Fold Equity&lt;/a&gt; hier die wichtigste Waffe ist, sollte man einen Re-Steal tunlichst vermeiden, wenn man keine Fold Equity hat, richtig?&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/alexandre-gomes-23721.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-alexandre-gomes-23721.jpg&quot; alt=&quot;alexandre gomes 23721&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wenn die Blinds, der Raise und der Re-Raise dem Gegner 2:1 geben, lohnt sich ein Re-Steal nicht.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Richtig. Trotzdem passiert das andauernd. Wenn man ohne Equity re-raist, dann sollte es besser eine Value Bet sein. Der Re-Steal soll den Pot gewinnen. Wenn der Gegner aber pot-committed ist, wird er nicht folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Addieren wir als unseren Re-Raise zu seinem Raise und den Blinds. Sind die Pot Odds des Gegner besser als 2:1, dass sollte man den Re-Steal lassen. Es ist besser, zu folden und auf eine bessere Möglichkeit zu warten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Fold Equity ist der entscheidende Faktor bei der Überlegung, ob es sich lohnt, einen Re-Steal zu spielen. Wenn es guten Grund zur Annahme gibt, dass der Gegner foldet, dann kann man ziemlich light re-raisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Spielzug gewinnt Pots, in die man eigentlich gar nicht verwickelt sein will. Es ist ein Spielzug, der ein Triumphgefühl vermittelt, wenn er funktioniert, der einen aber auch wie ein Idiot fühlen lässt, wenn man erwischt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch, folgen Sie meinen Richtlinien und suchen Sie nach den passenden Spots für Re-Steals. Sie werden mehr Folds erzwingen als Calls bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Mehr SnG ABC:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/sng-abc-strategie-niedrige-pocket-paare&quot;&gt;Niedrige Pocket Paare&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/sngstrategie-wann-man-allins-von-shortstacks-callt&quot;&gt;Wann man Shortstack All-ins callt&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 05 Mai 2011 09:00:00 -0500</pubDate>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Das Spiel mit dem eigenen Tischimage</title>
				<description>&lt;p&gt;Es gibt Spieler wie Chris „Jesus“ Ferguson, der einen nüchternen, mathematischen Zugang zu dem Spiel hat, und es gibt Spieler wie Gus Hansen mit seinem scheinbar verrückten Spiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese beiden Spieler haben vollkommen unterschiedliche Stile, aber beide sind jeweils in der Lage, extrem profitabel zu spielen. Der Schlüssel zu ihrem Erfolg ist, dass beide ganz genau wissen, wie Ihre Gegner sie sehen und wie sie reagieren werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Achten Sie darauf, wie Ihr Tischimage sich verändert&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Das Tischimage ist nichts Anderes als der Eindruck, den Ihre Gegner von Ihnen haben. Es verändert sich ständig. Es kann sich innerhalb weniger Orbits komplett drehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel: Sie bekommen einen Wahnsinnslauf und erhalten nacheinander AA, KK, QQ, A-K. Wenn Sie nun jede dieser Hände erhöhen und vor dem Flop gewinnen, müssen Sie keines dieser &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pokerbranche/groesste-online-pots&quot;&gt;Monster&lt;/a&gt; zeigen, und damit weiß auch niemand, wie stark Ihre Hände waren.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/phil-ivey-18587.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/croppedimage320180-phil-ivey-18587.jpg&quot; alt=&quot;Phil Ivey&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Auch ein Image, das gut funktioniert: Bester Spieler der Welt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ihre Gegner am Tisch werden denken, dass Sie versuchen, den Tisch zu dominieren und mit jeder Hand erhöhen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwar ist das vielleicht nicht wirklich ihre Spielweise, aber so sieht Ihr Tischimage in den Augen der Anderen aus. Deshalb müssen Sie immer vor Augen haben, wie der Tisch über Sie denkt. Das beeinflusst nicht nur, wie gegen Sie gespielt wird, sondern auch, wie Sie gegen die Anderen spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Nutzen Sie aus, wie andere Sie am Tisch wahrnehmen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie sich erst einmal angewöhnt haben, das eigene Image zu kontrollieren, müssen Sie ununterbrochen beobachten, wie Ihre Gegner auf verschiedene Spielstile reagieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Halten Sie sich mehr zurück und warten auf eine starke Hand, um Fallen zu stellen, wenn Sie aggressiv angespielt werden, oder wehren Sie sich sofort? Wenn Sie dagegen &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/anfaenger/tightes-spiel-vereinfacht-poker-entscheidungen&quot;&gt;tight spielen&lt;/a&gt;, greifen sie dann an und versuchen, Sie zu überrennen? Vermeiden sie Konfrontationen, wenn Sie betten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unabhängig von Ihrem eigenen Spielstil können Sie immer einen Profit daraus ziehen, wenn Sie wissen, wie Ihre Gegner reagieren. Wenn Sie einen loose-aggressiven Stil bevorzugen, wie er zurzeit vor allem &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-spielen&quot;&gt;online&lt;/a&gt; immer häufiger gespielt wird, müssen Sie besonders genau auf Ihr Tischimage achten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu diesem Stil gehören Raises und Re-Raises pre-Flop mit einer großen Handrange. So aggressives Spiel kann die Gegner frustrieren. Wer frustriert ist, macht Fehler.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/gus-hansen-17594.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-gus-hansen-17594.jpg&quot; alt=&quot;gus hansen 17594&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wenn die Gegner Sie erst einmal für einen Maniac halten, werden Sie sie mit schlechteren Händen auszahlen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Das ist der große Vorteil der LAG-Strategie. Wenn man erst mal als Maniac gilt, wird man auch mit schlechteren Händen bezahlt, weil die Gegner davon ausgehen, dass man mit allen möglichen Händen erhöht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manche Spieler werden anfangen, Sie mit marginalen Händen zu re-raisen. Sie müssen sich klar machen, wie Sie am Tisch wahrgenommen werden. Wenn Sie die erste Hand am Tisch spielen und K-Q auf einem Board König hoch halten, und Sie dann jemand re-raist, sollten Sie wahrscheinlich folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie aber mit einem Gegner in eine Hand verwickelt sind, den Sie zuvor ständig aggressiv angespielt haben und der langsam Zeichen von Frustration zeigt, können Sie schonmal Ihr Geld zählen, denn dieser Gegner wird sich leichter von seinem Geld trennen als normalerweise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der tighte Stil kann ebenfalls sehr gut funktionieren. Wenn Sie sich ein tightes Image erspielt haben, wird man Ihnen viel Respekt erweisen. Ihre &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/blocking-continuation-und-float-bets&quot;&gt;C-Bets&lt;/a&gt; werden häufiger mit Folds beantwortet, und Ihre Gegner werden seltener versuchen, Sie auszuspielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie können das zu Ihrem Vorteil ausnutzen. Haben Sie sich ein tightes, solides Image erarbeitet, können Sie &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/sng-abc-re-steal&quot;&gt;Pots leichter stehlen&lt;/a&gt;, denn meistens wird man Ihnen eine gute Hand zugestehen. Also stehlen Sie, solange die Gegner ihr Urteil über Sie nicht revidiert haben.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Tempowechsel&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Es ist von großer Wichtigkeit, immer wieder das Tempo zu wechseln. Die Situation am Tisch entsteht ständig neu, und Sie müssen in der Lage sein, sich selbst immer wieder neu zu erfinden. Wenn Sie stark variieren können, sind Sie auch ein starker Gegner.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/hoisting-the-trophy-17791.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-hoisting-the-trophy-17791.jpg&quot; alt=&quot;hoisting the trophy 17791&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Er spielt vielleicht konservativ, aber er weiß, wie man das Tempo wechselt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Sie sollten in der Lage sein, von ultra-aggressiv auf ultra-tight umzuschalten, wenn die Situation es erfordert. Wenn Sie ein LAG-Spieler sind, müssen Sie auch auf die Bremse treten können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist Ihr Tischimage zu festgefahren, verlieren Sie jedoch Ihre Edge. Falls Sie auf jeden Raise ein aggressives Re-Raise bekommen, lehnen Sie sich am besten zurück und spielen Sie ABC-Poker im TAG-Stil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Gegner, der nicht bemerkt, dass Sie Ihr Spieltempo verändert haben, wird Sie vielleicht immer noch light auszahlen. Wenn der Tisch sich an Ihr ruhigeres Spiel gewöhnt hat, können Sie wieder &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerzeit.com/content/pacific-poker&quot;&gt;in Aktion treten&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genauso gilt, dass Sie nach einer Phase tighten Spiels, in der Sie eine Reihe von Pots stehlen konnten, wieder neu eingeschätzt werden, und zwar nun als loose-aggressiver Spieler. Danach werden die Gegner ihren Stil entsprechend ändern.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Fazit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Trick erfolgreichen Spiels ist der nahtlose Übergang von einem Stil zu einem anderen, ohne dass die Gegner dies bemerken. Man benötigt eine Reihe verschiedener Stile in seinem Arsenal, um die Wahrnehmung des Gegners zu beeinflussen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Ihre Gegner sich nicht sicher sind, wie sie Sie einschätzen sollten, werden sie eher Fehler machen. Diese Fehler sind bares Geld wert – fragen Sie „Jesus“ oder den „Großen Dänen“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Artikel von Daniel Skolovy:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/light-3-bet-verteidigung-dagegen&quot;&gt;Die light Three-Bet: Verteidigen Sie sich!&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/range-balancing&quot;&gt;Die ausgeglichene Range&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/suited-connectors-in-6maxpartien&quot;&gt;Suited Connectors in Six-max Partien&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 28 Apr 2011 08:00:00 -0500</pubDate>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Der schlechte Bluff – und wie man ihn vermeidet</title>
				<description>&lt;p&gt;Ein Amateur, der innerhalb seiner begrenzten Möglichkeiten denkt, greift ab und zu zu einem schlechten Bluff, weil er ihn für einen starken Spielzug hält. Bluffen ist aber nur etwas für Fortgeschrittene, die ein tiefes Verständnis des Spiels besitzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Hand, zwei Geschichten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn es auf einer belebten Kreuzung zu einem Verkehrsunfall kommt, besteht kein Mangel an Zeugen, mit der die Polizei sprechen kann. Ein bemerkenswertes Phänomen ist dabei, dass jeder Augenzeuge eine andere Geschichte erzählt, selbst wenn der Unfall erst kurz zuvor passiert ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl alle Zeugen dasselbe Geschehen verfolgt haben, haben alle etwas Anderes gesehen bzw. erinnern sich an unterschiedliche Dinge. In der forensischen Psychologie spricht man hier von der „Augenzeugenerinnerung“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Erzählungen von Augenzeugen sind für die Polizei ebenso wertvoll, wie sie Unsicherheitsfaktoren sind. Wahrnehmung ist fehleranfällig, und menschliche Wahrnehmung ist vor allem Interpretation.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bedeutet, dass jeder Spieler die Hand, in die er gerade verwickelt ist, verschieden deutet. Dasselbe gilt für die vergangenen Hände. Die beteiligten Spieler haben unterschiedliche Informationen (denn sie kennen ja nur die eigenen Hole Cards), und sie gehen unterschiedlich damit um.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/daniel-negreanu-19294.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-daniel-negreanu-19294.jpg&quot; alt=&quot;daniel negreanu 19294&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Ein Profi.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Schlechte Bluffs&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses erste Beispiel ist absolut typisch für den schlechten Bluff eines Amateurs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Situation: Der Amateur sitzt in früher Position, die Größe seines Stacks liegt bei $175 etwas unter dem Schnitt. Der Profi sitzt am Button mit $325 und damit etwas mehr als dem Schnitt. Beide Spieler sitzen bereits seit Stunden am selben Tisch, es gibt keine spezielle History zwischen ihnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pre-Flop: Der Amateur erhöht, der Profi bezahlt. Es geht Heads-up auf den Flop.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Flop: &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-6h&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-9d&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Jd&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Amateur checkt, der Profi ebenfalls.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Turn: &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-6h&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-9d&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Jd&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-2s&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Amateur checkt, der Profi ebenfalls.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;River: &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-6h&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-9d&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Jd&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-2s&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Jc&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Amateur setzt Potgröße, der Profi bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Amateur zeigt &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-Ah&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Kh&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Profi zeigt &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-6c&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-7c&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; und gewinnt mit zwei Paaren, Sechsen und Buben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Szenario bleibt der Amateur meistens der Mund offen stehen, weil er nicht verstehen kann, wie der Profi diesen Call mit nichts als Bottom Pair gemacht hat. In der Erinnerung des Amateurs hat er vor dem Flop erhöht und damit eine starke Hand repräsentiert.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/sweet-mullet-2724.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-sweet-mullet-2724.jpg&quot; alt=&quot;sweet mullet 2724&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Ein Amateur.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Profi hat auf keiner Straße gesetzt. Offensichtlich hat er kein hohes Paar. Da nur der Amateur die starke Hand repräsentiert, hält er es für unmöglich, dass der Profi einen Call spielen kann, nachdem sich das Board gepairt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Profi kann hier ausschließlich einen Bluff schlagen, und da der Amateur vor dem Flop Stärke gezeigt hat und außerdem &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-ausnutzen-des-tischimage&quot;&gt;ein tightes Tischimage&lt;/a&gt; besitzt, ist er der Ansicht, dass der Profi ihn auf keinen Fall auf einen Bluff setzen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Profi sieht den Verlauf der Hand ganz anders. Aufgrund des tighten Images setzt der Profi den Amateur vor dem Flop bereits auf eine starke Hand und entscheidet sich dann für einen eher &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/starke-hand-kleiner-pot-teil-1-der-denkfehler&quot;&gt;loosen Call mit Suited Connectors&lt;/a&gt;. Der Flop bringt dem Profi ein niedriges Paar ohne nennenswerte Draws.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem der Amateur den Flop gecheckt hat, weiß der Profi, dass der Amateur eine von zwei Händen besitzt: entweder ein Set Buben, mit dem er checkraisen will, oder ein starkes Ass wie A-K oder A-Q, mit dem er keine C-Bet spielen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hätte der Amateur AA, KK, QQ oder A-J, würde er mit große Wahrscheinlichkeit auf dem Flop setzen, da dort ein Flush Draw legt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Profi ist liegt nun entweder weit zurück oder spielt gegen einen Gegner mit sechs Outs. Außerdem kann der Profi auch einen Flush repräsentieren, falls ein weiteres Karo auf dem Board fällt. Sollte der Amateur Angst vor dem Draw zeigen, hat er wahrscheinlich sogar nur vier Outs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Turn verändert die Situation kaum. Da der Amateur noch einmal checkt, ist sich der Profi nun fast völlig sicher, dass der Amateur A-Qoder A-K hält. Damit entscheidet er sich für einen Check behind, um sich nicht dem Risiko eines Checkraise auszusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Nebeneffekt dieses Check behind ist, dass der Amateur ermutigt wird, den River von vorne zu bluffen, weil der Profi keine Stärke gezeigt hat und deshalb folden muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soweit es den Profi betrifft, ist der River eine komplette Blank. Da er schon auf dem Flop ausgeschlossen hat, dass der Amateur einen Buben hält, ist dieser River nicht mehr als eine Bestätigung. Der Amateur setzt tatsächlich den Donk-Bluff an, auf den der Profi gewartet hat, und der Profi bezahlt sofort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den Augen des Amateurs war sein Spielzug ein starker Bluff, denn seiner Ansicht nach konnte nur eine Hand mit einem Buben die Bet bezahlen. Der Amateur hatte eigentlich einen guten Read auf den Profi, hat aber nicht bedacht, was der Profi für Informationen über ihn hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Amateure sind immer überrascht und schockiert, wenn ein Profi hier nur mit Bottom Pair bezahlt. Aus Sicht des Profis dagegen gab es in dieser Situation gar keinen Grund für einen Fold.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In unserem zweiten Beispiel, das sich gut eine Stunde nach dem ersten zuträgt, zeigen wir die Kehrseite des ersten. Hier glaubt der Amateur, einen Hero Call zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Situation: Der Profi sitzt in früher Position, jetzt mit einem großen Stack von $770. Der Amateur hat einen Stack von $325, etwas über dem Durchschnitt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pre-Flop: Der Profi limpt, der Amateur erhöht, der Profi bezahlt. Heads-up geht es auf den Flop.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Flop: &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-2s&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Qs&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-7c&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Profi checkt, der Amateur setzt, der Profi bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Turn: &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-2s&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Qs&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-7c&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-3d&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Profi checkt, der Amateur setzt, der Profi bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;River: &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-2s&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Qs&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-7c&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-3d&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Ad&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Profi setzt den halben Pot, der Amateur bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Amateur zeigt &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-Kh&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Qd&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Profi zeigt &lt;span class=&quot;hand&quot;&gt;&lt;span class=&quot;card C-As&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;card C-Js&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Beispiel hat der Amateur den richtigen Read auf den Profi. Er setzt ihn auf einen Flush Draw und setzt korrekt mit Top Paar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als der Flush auf dem River nicht ankommt, denkt der Amateur, es nun mit einem schwachen Bluff zu tun zu haben, und bezahlt mit dem Paar Damen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/mickey-appleman-8633.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-mickey-appleman-8633.jpg&quot; alt=&quot;mickey appleman 8633&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Noch ein ... Profi. Wirklich! Das ist Mickey Appleman.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Amateur hat es verpasst, einen Schritt weiter zu denken. Im Bewusstsein, dass der Profi auf einem Flush Draw sitzt, hätte der Amateur davon ausgehen können, dass es sich um den Nut Flush handelt. Mit dem Ass auf dem River hat der Profi also seinen Flush Draw verpasst, könnte aber dennoch nun die beste Hand halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die einzige Hand, vor der sich der Profi hier fürchtet, ist A-Q für Top Two Pair. Bei seiner Wette handelt es sich um eine Thin Value Bet, die allerdings perfekt funktioniert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor Sie damit beginnen, Ihre Gegner zu bluffen, müssen Sie alle möglichen Faktoren mit in Ihre Überlegungen einbeziehen. Erfolgreiches Bluffen erfordert zumeist, den Bluff schon auf den ersten Straßen vorzubereiten. Kann unser Gegner uns nicht wirklich auf eine Hand setzen, die ihn schlägt, geht unser Bluff schief.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir in den ersten Setzrunden spielen, als hätten wir eine schwache Hand, nur um dann auf dem River plötzlich ein Monster zu repräsentieren, besteht die Chance, dass wir gecallt werden. Solche Bluffs funktionieren übrigens meistens dann, wenn der Bluffer nur glaubt, dass er blufft, aber tatsächlich die beste Hand hält.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor wir einen Angriff auf den Pot unternehmen, müssen wir uns vor Augen führen, welches Bild wir beim Gegner abgeben, und welches Bild dieser bei uns erzeugt. Nur wenn diese beiden Bilder zusammenpassen, hat unser Bluff gute Erfolgsaussichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am besten lernt man die Situationen einzuschätzen, indem man so viele Hände sieht wie nur möglich. Dank der Vielzahl von &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-spielen&quot;&gt;Möglichkeiten im Netz&lt;/a&gt; ist es heutzutage kein Problem mehr, an einem Wochenende mehrere tausend Hände zu spielen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 21 Apr 2011 05:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/poker-der-schlechte-bluff</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Der Check-Raise II</title>
				<description>&lt;p&gt;Für profitables Poker ist das Tischimage live noch wichtiger als &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-spielen&quot;&gt;online&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Check-Raise kann &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-ausnutzen-des-tischimage&quot;&gt;das Tischimage beeinflussen&lt;/a&gt; -  er verändert die Sichtweise der Gegner. Gemeinhin sehen Spieler den Check-Raise als feindseliges Manöver an. Er lässt uns trickreich, stark, aggressiv und gefährlich aussehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein solches Tischimage ist nicht unbedingt hilfreich. Je mehr Spaß die Spieler am Tisch haben, desto mehr Geld sind sie bereit auszugeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn der Check-Raise nur eine von mehreren Möglichkeiten ist, und nicht einmal unbedingt der beste Spielzug, sollte man eine weniger aggressive Spielweise wählen, um das eigene Image nicht zu verderben.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/victoria-coren-25242.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-victoria-coren-25242.jpg&quot; alt=&quot;victoria coren 25242&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Die entscheidende Frage: Ist es profitabel?&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Check-Raise als Bluff&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt drei verschiedene Typen von Bluffs, die wir hier besprechen müssen. Der erste ist der „Naked Bluff“, der reine Bluff. Bei diesem hat man absolut gar nichts auf der Hand, kein Paar, keinen Draw und keine Gewinnmöglichkeit, außer den Gegner zum Fold zu zwingen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da der Check-Raise soviel Stärke zeigt (siehe dazu auch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/check-raise-1&quot;&gt;Teil 1&lt;/a&gt;), kann ein Check-Raise als Bluff durchaus erfolgreich sein. Wobei „erfolgreich“ hier auf das Verhältnis von Calls zu Folds abzielt, das wir durch unser Spiel erzielt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Leider ist dieses Verhältnis für uns Pokerspieler nur von bedingter Bedeutung. Was wir vor allem wissen müssen ist, ob unser Spielzug Erfolg verspricht. Der Einfachheit halber siedeln wir unsere Beispiele hier im Heads-up Play an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir den Flop checken, hat unser Gegner zwei Möglichkeiten – welche davon er nutzt, hat für uns dramatische Konsequenzen. Nehmen wir an, der Gegner setzt. Dank dieser Bet können wir nun unseren Check-Raise Bluff anbringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach diesem Raise hat unser Gegner plötzlich drei Optionen. Foldet er, gewinnen wir seine Bet, wenn er re-raist verlieren wir unsere (also vermutlich das Dreifache seiner Bet). Bei einem Call gehen kommen wir zum Turn, unsere Optionen hängen dann von der neuen Situation ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollte nach unserem Check auf dem Flop der Gegner aber hinterherchecken, sehen wir auf dem Turn schon schwächer aus. Ein Bluff könnte dort viel schwieriger sein, denn der Gegner wird annehmen, dass wir mit wenigsten Top Paar sicher den Flop gesetzt hätten.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/dario-minieri-25213.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-dario-minieri-25213.jpg&quot; alt=&quot;dario minieri 25213&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wenn unser Gegner auf dem Flop hinterhercheckt, sehen wir auf dem Turn oft schwach aus.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Nur eine Scare Card kann uns jetzt noch eine gute Situation für einen Bluff schaffen. Erscheint eine solche Scare Card, wird ein einfacher Steal möglich (siehe dazu auch den Artikel zu &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/blocking-continuation-und-float-bets&quot;&gt;Floatern&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis hierher scheint der Checkraise eher eine Verlustgeschichte zu sein, vor allem, wenn wir ihn mit der einfachen Bet auf dem Flop vergleichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dieser Situation, wenn wir also auf dem Flop setzen, geben wir unserem Gegner wieder drei Optionen. Entweder er foldet (keine Gewinne außer der Pre-Flop Action), er raist (wir verlieren unsere Bet) oder er callt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einem Call gehen wir als Aggressor auf den Turn. Wir haben jetzt die Potkontrolle, und der Pot ist kleiner als er wäre, wenn wir nach einem Check-Raise gecallt worden wären.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir nicht gut genug spielen, um solche Situationen richtig lesen zu können und eine zweite oder dritte Salve abzufeuern, um den Pot zu gewinnen, dann ist der Check-Raise immer &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/gewinnerwartung-expected-value&quot;&gt;–EV&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sind wir aber stark genug, um Schwäche vorzutäuschen und dies dann auszunutzen, können Check-Raise Bluffs die Verluste wieder ausgleichen, die wir erleiden, wenn unser Check-Raise nicht durchgeht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Spielzug, den alle Profis in ihrem Arsenal haben, ist der CheckRaise mit einem Draw. Der Spielzug ist im Grunde ein Freecard-Manöver mit Check-Raise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Checkt unser Gegner hinter uns auf dem Flop, sehen wir den Turn umsonst. Sollte er aber betten und dann unseren Check-Raise bezahlen, sehen wir wahrscheinlich den River umsonst, weil unser Gegner nicht noch einmal geraist werden möchte.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/matt-hawrilenko-2285.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-matt-hawrilenko-2285.jpg&quot; alt=&quot;matt hawrilenko 2285&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Der Check-Raise ist in Limit Poker eine gefährliche Waffe.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Check-Raise in Limit Hold’em&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-strategie-artikel/cash-game-limit-holdem-&quot;&gt;Limit Hold’em&lt;/a&gt; erfordert eine vollkommen andere Herangehensweise als NLHE. Der Check-Raise ist dort eine besten Waffen, um einen Pot aufzubauen und einen Bluff anzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem Spiel, in dem es fast unmöglich ist, zu schlechte Pot Odds für einen Call vor dem Flop zu haben, wird der Bluff ohne Showdown eine reine Demonstration der Stärke.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man muss dem Gegner vermitteln, dass man ihn geschlagen hat, und zwar so deutlich, dass die Odds gar keine Rolle mehr spielen. Wenn man nur $10 in einen $120 Pot setzen kann, ist der Check-Raise fast die einzige Möglichkeit, einen Versuch zu starten, den Pot vorzeitig zu gewinnen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 14 Apr 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/check-raise-2</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Der Check-Raise I</title>
				<description>&lt;p&gt;Spieler mit relativ wenig Erfahrung, die gerne schnell aufsteigen wollen, neigen dazu, den Check-Raise überzustrapazieren, sodass er sie schließlich Geld kostet. In diesem ersten Teil werden wir zunächst die häufigsten Spots beschreiben, in denen Spieler checkraisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Check-Raise mit der besten Hand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer No Limit Partie ist ein Checkraise mit der besten Hand selten der profitabelste Spielzug. Ein Check-Raise sagt dem Gegner, dass wir eine starke Hand halten. Der Spielzug soll möglichst viel Geld in den Pot bringen, er wird deshalb zumeist von dem Spieler angewandt, der die größte Equity hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir die wirklich bestmögliche Hand halten, möchten wir den Gegner nicht verlieren. Also sollten wir ihm keine Angst machen. Vielmehr möchten wir ihn in Sicherheit wiegen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/beth-shak-25153.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-beth-shak-25153.jpg&quot; alt=&quot;beth shak 25153&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Mit der besten Hand wollen wir den Gegner nicht verscheuchen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Es gibt drei typische Situationen, auf die man trifft, wenn man mit der besten Hand einen Check-Raise ansetzt. Wir werden hier in allen drei Fällen denselben Flop verwenden, und jedes Mal floppen wir die Nuts und gehen dann heads-up auf den Flop.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Flop: T&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Situation 1: A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; gegen 5&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Gegner ist drawing dead. Er kann die Hand nur mit einem Bluff gewinnen, aber wir können ihn nur dann dazu bringen, mehr Geld zu investieren, wenn wir ihn zu diesem Bluff veranlassen. Wenn wir checken und er sich tatsächlich zu einem Bluff entscheidet, werden wir mit einem Check-Raise mit fast 100%-iger Wahrscheinlichkeit kein weiteres Geld gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Check-Call wird uns wahrscheinlich ebenfalls kein weiteres Geld bringen, aber es besteht zumindest die Chance, dass der Gegner auf dem Turn ein weiteres Mal setzt. Falls unser Gegner uns auf einen Draw setzt, könnte er versucht sein, uns durch eine weitere Bet aus dem Pot zu bluffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Situation 1 verlieren wir durch den Check-Raise Geld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Situation 2: A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; gegen 9&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Gegner hat nun ein Paar und einen Open ended Straight Draw. Die Gewinnchance liegt bei unserem Gegner nur bei 7%, die Chance auf einen Split Pot liegt nur bei 1%. Wir sind also weit vorn, aber der Gegner kann trotzdem glauben, dass wir eine Hand halten. Bei einem Check stehen unsere Chancen gut, dass er noch einmal setzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Check-Raise gibt dem Gegner die Chance, seine Hand hier wegzuwerfen. Falls er den Check-Raise bezahlt, wird er die späteren Straßen checken und nur bezahlen, wenn er seinen Draw trifft. Das Beste, was wir hier tun können, ist seine Bluffs zu bezahlen und zu hoffen, dass er die untere Seite der Straight trifft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Indem wir nicht checkraisen, erlauben wir dem Gegner, uns weiter anzuspielen und ein paar &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-der-schlechte-bluff&quot;&gt;Bets auf einem Bluff&lt;/a&gt; wegzuwerfen oder sogar mehr, wenn er etwas trifft. Ein Check-Raise würde ihm nur den Wind aus den Segeln nehmen, selbst eine Made Hand wird hier möglicherweise gebremst. Selbst wenn sie sich verbessern, werden viele Spieler nun den Pot kleinhalten, nachdem sie so viel Stärke gezeigt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Situation 2 verlieren wir durch den Check-Raise Geld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Situation 3: A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; gegen Q&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Gegner hat eine starke Hand gefloppt Top Set und immerhin 35% Gewinnchance gegen unsere Nuts. In diesen Pot wollen wir so viel Geld wie möglich bekommen. Unser Gegner wird hier eher darum besorgt sein, gegen einen Draw zu verlieren, als gegen die gefloppten Nuts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass wir hier einen &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/starke-hand-grosser-pot-schwache-hand-kleiner-pot&quot;&gt;großen Pot&lt;/a&gt; bekommen, unabhängig davon, wie wir die Hand spielen. Kein Spielzug steht so sehr für eine starke Hand wie der Check-Raise, und deshalb bremst auch kein Spielzug die Action so stark. In dieser Situaiton sollten wir unseren Gegner anspielen, callen und raisen, anstatt ihn zu checkraisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Situation 3 verlieren wir Geld abhängig davon, ob unser Gegner in der Lage ist, eine starke Hand zu folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da man nur auf Bluffs, Draws und Made Hands treffen kann, wenn man die beste Hand hält, müssen wir uns auch nur diese drei Situationen vergegenwärtigen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/layne-flack-24841.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-layne-flack-24841.jpg&quot; alt=&quot;layne flack 24841&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Ein Check-Raise ist fast immer der falsche Spielzug mit der besten Hand.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wie Sie sehen, verlieren wir mit dem Check-Raise mehr Geld als mit jedem anderen Spielzug. Mit der besten Hand einen Check-Raise zu spielen, ist fast immer die falsche Idee.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der besten Hand zu checkraisen, ist wirklich nur dann eine Option, wenn wir und vollständig auf einen Read. Manche Spieler sind davon überzeugt, dass wir sie mit einem Check-Raise nur herumschubsen wollen, und setzen deshalb gerne eine aggressive 3-Bet an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Solche Spieler sind allerdings relativ selten. Es dürfte nicht einmal &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pokerbranche&quot;&gt;1% aller Spieler&lt;/a&gt; sein, gegen die wir antreten (es sei denn, wir spielen High Stakes shorthanded). Gerade wenn Sie noch ein Anfänger sind, sollte ein Check-Raise selbst mit den Stone Cold Nuts die letzte Option sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im zweiten Teil dieses Artikels sprechen wir über den Check-Raise als Bluff oder Semi-Bluff, den Check-Raise in Limit Hold’em und den Check-Raise im Verhältnis zu unserem Tischimage.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fürs erste aber lautet der Rat: Checkraisen Sie nicht mit den Nuts, es sei denn, Sie wollen nicht mehr als eine Bet gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/check-raise-2&quot;&gt;Der Check-Raise Teil II&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 01 Apr 2011 08:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/check-raise-1</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Turnierstrategie: Der kritische &quot;M&quot;-Wert, Teil II</title>
				<description>&lt;p&gt;Insbesondere werden wir uns den Re-Steal als entscheidendes strategisches Instrument ansehen, das dann wichtig wird, wenn wir in einem Turnier ein „M“ (der Wert, der nach Dan Harrington das Verhältnis zwischen dem eigenen Stack und der Summe Blinds + Ante definiert) zwischen 8 und 15 erreicht haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Re-Steal&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Spieler sind zu tight, wenn sie sich einem Raise aus später Position gegenüber sehen. Aus Gründen der Vereinfachung nehmen wir hier als späte Positionen Hijack, Cut-off und Button an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ein Spieler UTG erhöht, muss man seiner Hand natürlich schon einen gewissen Respekt zollen. Aus dem Cut-off werden dagegen viel mehr Hände erhöht. Wann immer es möglich ist, sollten Sie also aggressiv spielen und sich das Geld holen, das bereits in der Mitte liegt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/david-pham-16005.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-david-pham-16005.jpg&quot; alt=&quot;david pham 16005&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Der &quot;Dragon&quot;. Meister des Squeeze und der Camel light. Oder sonstwas. Wer kann das bei dem Qualm schon sagen?&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir an, Ihr M liegt bei 8, und Sie sitzen am Button mit A-8s. Gegen einen durchschnittlichen Gegner, der aus dem Cut-off auf den dreifachen BB erhöht, haben Sie eine einfache Entscheidung. Sie sollten all-in gehen, es sei denn, Sie spielen gegen einen extrem tighten Gegner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch Hände ohne As können für einen Push geeignet sein. K-Q oder K-J z. B., aber auch eher ungewöhnliche wie J-Ts oder 7-8s. Von einem Push mit niedrigen Paaren (bis 4-4) würde ich absehen, aber höhere sind auf jeden Fall stark genug für einen Move.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie Ihre Turnierergebnisse dramatisch verbessern wollen, müssen Sie auf Sieg spielen. Das wird häufiger als zuvor dazu führen, dass Sie kurz vor dem Geld ausscheiden, oder wenn das Geld gerade erst erreicht ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wenn Sie mehr Risiken eingehen, werden Sie auch mehr Finaltische erreichen. Ihre Chancen auf einen Platz unter den Top 3 steigen, und ebenso die auf eine richtig große Auszahlung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denken Sie daran: Um die richtige Entscheidung zu treffen, ob Sie einen Re-Steal ansetzen sollten oder nicht, müssen Sie auf jeden Fall die drei folgenden Faktoren bedenken.&lt;/p&gt;
Die Range Ihres Gegners
Die Wahrscheinlichkeit eines Folds
Wie kann Ihre Hand bei einem Call im Showdown spielen
&lt;p&gt;Meiner Erfahrung nach werden meine Ergebnisse umso besser, je objektiver ich meine Entscheidungen treffe und je stärker ich mich von dem Handverlauf distanziere. Wenn es Ihnen gelingt, alle Faktoren aus analytischer Sicht zu sehen und nicht aus emotionaler, sind Sie bereits auf dem Weg zum Erfolg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Squeeze&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiterer, häufig eingesetzter Re-Steal ist der so genannte Squeeze. Es ist jedem Turnierspieler geläufig und wird eingesetzt, um Spielern Chips abzunehmen, die nach unsere Einschätzung zu light eröffnen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/david-ulliott-8264.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-david-ulliott-8264.jpg&quot; alt=&quot;david ulliott 8264&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Dave Ulliott. Kennt man irgendwie als Squeezer.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Man setzt es im besten Fall ein, wenn ein Spieler vor uns, der (vermutlich) ebenfalls weiß, was er tut, sich für einen Call anstatt eines Raises entscheidet. Damit liegt die ideale Situation für ein Squeeze vor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um einen Squeeze vorzunehmen, setzt man ein großes Re-Raise an. Damit ist der ursprüngliche Raiser in Schwierigkeiten (weil er vermutlich keine sehr starke Hand hält) und zwischen uns und dem Caller gefangen. So wird es für den Raiser extrem schwierig, zu callen. Auch der Caller hat oft keine Premiumhand, denn er wollte ja pre-Flop keinen Re-Raise ansetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Häufig denkt der Caller nur darüber nach, dass der ursprüngliche Raiser möglicherweise einen Position Raise spielt. Er callt, um billig einen Flop zu sehen. Durch den Re-Raise (Squeeze) verweigern Sie ihm diese Chance.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stellen wir uns folgende Situation vor: Sie sitzen im Big Blind mit 15.000. Der Cut-off erhöht auf 3000, was drei BB entspricht. Der Button bezahlt. Mit einer halbwegs guten Hand sollten Sie ein All-in in Betracht ziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollten beide Spieler folden, gewinnen Sie 7500. Da es möglich ist, den Pot zu stehlen, können Sie mit deutlich mehr Händen pushen als man dies normalerweise tun würde.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/alexander-kostritsyn-16348.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-alexander-kostritsyn-16348.jpg&quot; alt=&quot;alexander kostritsyn 16348&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;So muss das laufen - Geld bis zum Abwinken.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Mehr Aggressivität = bessere Ergebnisse&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es wurde zwar schon oft gesagt, aber ich möchte es hier noch einmal wiederholen: In Pokerturnieren sitzt das Geld in den Plätzen 1-3!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sich irgendwie ins Geld zu retten, ist auf Dauer nicht wirklich profitabel. Wenn Sie Ihre Ergebnisse wirklich verbessern wollen, müssen Sie auf Sieg spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Achten Sie genauer auf Situationen, in denen Re-Steals möglich sind. Sie werden bald merken, dass Sie einen deutlich größeren Stack haben, wenn das Turnier in die kritische Phase geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein höheres Aggressivitätslevel – vor allem, wenn der Wert M im Bereich 8-15 liegt – wird Sie an mehr Finaltische führen und – wie ich hoffe – auch zu mehr Turniersiegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen Sie auch:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/turnierstrategie-m-wert-teil-1&quot;&gt;Turnierstrategie: Der kritische M-Wert, Teil I&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 24 Mär 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/turniertstrategie-m-wert-teil-2</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Turnierstrategie: Der kritische „M“-Wert, Teil I</title>
				<description>&lt;p&gt;Darauf gehen wir nun im Detail ein. Dabei konzentrieren wir uns auf die Situationen, in denen wir einen „M“-Wert von 8-15 haben, uns also in einem kritischen Bereich befinden. Der Wert „M“ wurde von Dan Harrington geprägt und bezeichnet die Größe des eigenen Stacks im Vergleich zu den Blinds und Ante.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Wert wird berechnet, indem man den eigenen Stack durch die Summe der Blinds und Ante teilt. Bei Blinds von 100/200/0 hat ein Spieler mit 2000 Chips einen M von 6,6, während ein Stack von 5000 Chips einem M von 16,6 entspricht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gehört zu den Grundlagen erfolgreichen Turnierspiels, den eigenen Stack niemals so weit schrumpfen zu lassen, dass man keine oder fast keine Fold Equity mehr besitzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;M &amp;lt; 8&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn „M“ den Wert 8 unterschritten hat, gibt es für Sie nur noch einen Move. Sie suchen sich einen möglichst guten Spot, klicken auf all-in und drücken die Daumen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich möchten Sie den bestmöglichen Spot für diesen Move finden, aber wenn wir ehrlich sind: Mit Skills ist hier nicht mehr viel anzufangen. In dieser Situation sind wir der Glücksgöttin Fortuna ausgeliefert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;M &amp;gt; 15&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liegt der Wert M über 15, sind Sie in einer komfortablen Situation und können sich Ihre Hände in Ruhe aussuchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die entscheidende Phase, in der Sie Ihr Spiel anpassen müssen, ist aber die, in der Ihr Wert M zwischen 8 und 15 liegt und Ihr Stack unter den Durchschnitt gerutscht ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;M = 8—15&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist der kritische, mittlere Bereich. Ihr Abschneiden im Turnier hängt davon ab, wie geschickt Sie sich in diesen unsicheren Gewässern bewegen, um wieder in den sicheren Bereich (M &amp;gt; 15) zu kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt zwei entscheidende Situationen, auf die Sie sich konzentrieren müssen, wenn Sie Ihren Stack wieder vergrößern wollen: Erstens das „S-SB-BB“ Spiel auf Button, im Small und im Big Blind; und zweitens der Re-Steal gegen einen Raiser aus später Position.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im ersten Teil sehen wir uns die erste dieser beiden Situationen genauer an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Warten auf die „richtige“ Hand – und warum das der falsche Weg ist&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Spieler beginnen auf gute Hände zu warten, wenn sie short-stacked werden. Sie beschließen, so lange zu warten, bis sie die „richtige“ Hand bekommen, um dann zu verdoppeln. Wenn es funktioniert, lehnen sie sich wieder zurück und warten auf die nächste Hand, wobei sie ihre Chips wieder verlieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Ganze läuft nach Schema F ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Problem dieser Strategie ist, dass gleich drei Dinge zusammenpassen müssen, damit sie funktioniert. Erstens muss man eine passende, starke Hand bekommen, bevor es zu spät ist, zweitens muss man mit dieser Hand auch noch Action bekommen (also einen Call), und dann muss man den Showdown auch noch gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/gus-hansen-16147.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-gus-hansen-16147.jpg&quot; alt=&quot;Gus Hansen&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Turniertipp: Nie gleichzeitig spielen und boxen.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Eine alternative Strategie, und meiner Ansicht nach auf lange Sicht auch eine erfolgversprechendere, besteht darin, Situationen zu erkennen, die vorteilhaft und deshalb besonders gut geeignet sind, um Chips zu sammeln. Es gilt, sich darauf stärker zu konzentrieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Button und im Small Blind&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am häufigsten treten solche Situationen natürlich dann ein, wenn man sich im Bereich B-SB-BB befindet. Generell sind viele Spieler in diesen Positionen oft zu vorsichtig und passiv.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine extrem wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Turnierspiel ist die Fähigkeit, die Spielweise (Fähigkeiten) der unmittelbaren Nachbarn am Tisch schnell und korrekt einzuschätzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Konkret gemeint sind damit die Spieler direkt zu Ihrer Linken, die in den Blinds sind, wenn Sie den Button haben, sowie die direkten Nachbarn zur Rechten, die den Button haben, wenn Sie im SB oder BB sitzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie nicht in der Lage sind, auf die anderen Spieler zu achten, dann passen Sie zumindest darauf auf, wozu die genannten Positionen fähig sind und wie sie in bestimmten Situationen reagieren. Das ist für Sie das A und O.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie die Action gegen Ihre Nachbarn dominieren können, steigen Ihre Chancen auf eine gute Platzierung deutlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bubble naht: Raisen Sie jetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie sich in dem kritischen 8-15 Bereich und in den B-SB-BB-Positionen befinden, müssen Sie so aggressiv werden wir nur irgend möglich. Das gilt in noch stärkerem Maße, wenn es in Richtung Geldränge geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotz des Umstands, dass viele Spieler zwar eigentlich wissen, dass sie in Bubble-Nähe aggressiv bleiben oder sogar noch aggressiver werden müssen, zeigt die Realität, dass die meisten schlicht ins Geld kommen wollen und deshalb immer vorsichtiger werden, um bloß nicht gerade noch vor dem Geld auszuscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie müssen in der Lage dazu sein, diese Spieler zu identifizieren und rücksichtslos auszubeuten. Wenn diese Spieler gewillt sind, ohne Gegenwehr ihre Blinds aufzugeben (und damit ihre Chips), ist es Ihre (un-)moralische Pflicht, diese auch zu nehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gegen viele solche Spieler ist die korrekte Spielweise, mit „any two“ all-in zu gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl Sie sicher ab und zu lieber folden würden, damit es nicht allzu offensichtlich wird, was Sie hier tun, müssen Sie dafür sorgen, dass sich deren Spielweise nicht ändert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch ein nützliches Werkzeug: Der Limp Re-Raise&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zusätzlich zu deutlich häufigeren Raises (das sollten Sie unbedingt machen) können Sie eine weitere Waffe anwenden, die sich am besten gegen etwas aggressivere Gegner einsetzen lässt: den Limp Re-Raise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie limpen (mit dem Plan, zu re-raisen) und der Gegner hinter Ihnen checkt, sehen Sie billig einen Flop.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf diesem Flop können Sie noch immer einen Move machen (wenn Sie den Flop nicht treffen). Denken Sie daran, viele Gegner suchen nur nach einem Weg, billig aus der Hand herauszukommen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/shannon-elizabeth-16135.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-shannon-elizabeth-16135.jpg&quot; alt=&quot;shannon elizabeth&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Shannon Elizabeth weiß, wie man den Limp Re-Raise ansetzt.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie den Flop verpassen, haben Sie damit noch immer eine Chance, den Pot zu kassieren. Sie können es sich nicht leisten, das „dead Money“ auf dem Tisch liegenzulassen. Vergessen Sie nicht, dass Sie mehr Chips brauchen, wenn Sie dieses Turnier noch gewinnen wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Test-Bet auf dem Flop&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu können Sie u. A. auch eine Bet auf dem Flop ansetzen oder – wenn Sie dreist genug sind – einen Checkraise. Daraufhin werden die meisten Spieler alles bis auf Top Pair folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schließlich und endlich müssen Sie wissen, welche Spieler zu Ihrer Rechten in der Lage sind, light zu eröffnen, um die Blinds zu stehlen, aber trotzdem noch folden können, wenn Sie mit einem Re-Raise konfrontiert sind. Gegen solche Spieler sollten Sie besonders aggressiv vorgehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie gegen einen Raise vom Button oder aus dem SB erfolgreich einen Re-Steal durchziehen können, vergrößern Sie Ihren Stack um 30-40%, ohne einen Flop zu sehen – das ist ein ausgezeichnetes Ergebnis für Sie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiser Rat zum Schluss&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vergegenwärtigen Sie sich, dass Spieler innerhalb der B-SB-BB Positionen mit einer deutlich größeren Range eröffnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben Sie keine Angst davor, Ihre Chips zu setzen. Sie müssen bereit sein, Ihre Chips zu riskieren, auch wenn Sie nur Hände halten, die unter normalen Umständen bestenfalls als marginal zu bezeichnen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie davon ausgehen können, dass die Chancen auf einen Fold Ihres Gegners gut stehen oder dass Sie gegen die Range Ihres Gegners vorne liegen, werden Sie aggressiv.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen Sie auch:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/turniertstrategie-m-wert-teil-2&quot;&gt;Turnierstrategie: Der kritische „M“-Wert, Teil II&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 17 Mär 2011 12:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/turnierstrategie-m-wert-teil-1</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/turnierstrategie-m-wert-teil-1</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/turnierstrategie-m-wert-teil-1#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Die ausgeglichene Range</title>
				<description>&lt;p&gt;Allerdings vernachlässigen viele Spieler ihre eigene Range und wie diese wahrgenommen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist ein Fehler. Wenn wir nicht gerade mit kompletten Trotteln am Tisch sitzen, machen sich unsere Gegner auch darüber Gedanken, &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-handrange-des-gegners&quot;&gt;auf welche Range sie uns setzen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist an uns, es jedem Gegner so schwer wie möglich zu machen, unsere Hand genau zu bestimmen. Um das zu erreichen, variieren wir unser Spiel und „balancieren“ unsere Range.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Due zugrunde liegende Idee besteht darin, möglichst schwer auszurechnen zu sein. Wir wollen den Eindruck vermitteln, dass wir in jeder Situation praktisch jede Hand halten könnten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn unser Gegner uns nicht exakt auf eine Hand setzen kann, werden wir auf lange Sicht das bestmögliche aus unseren Händen herausholen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vermeiden Sie typische Spielzüge&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir an, Sie sitzen mit einem extrem soliden Spieler am Tisch. Jemand, der grundsätzlich immer mit Top Pair bezahlt, aber auch immer foldet, wenn er weniger hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er erhöht keine Draws und er erhöht auch nicht, wenn er nicht mindestens besser ist als Top Pair Top Kicker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einem so leicht ausrechenbaren Spieler kann man seine Hände relativ einfach zuordnen. Es sollte nicht lange dauern, bis wir ziemlich genau wissen, was dieser Gegner auf der Hand hält.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/sebastian-ruthenberg-25581.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-sebastian-ruthenberg-25581.jpg&quot; alt=&quot;sebastian ruthenberg 25581&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Ich weiß, was du gerade getan hast.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Grund dafür: Er macht typische Spielzüge. Wenn er besser ist als Top Pair, erhöht er, wenn nicht, bezahlt er nur. Selbst völlig unaufmerksame Spieler werden das irgendwann mitbekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es sollte offensichtlich sein, warum ein solcher Spielstil unbedingt vermieden werden muss. Unserer Gegner werden einfach immer folden, wenn Sie schlechter stehen, und immer bezahlen, wenn sie besser stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer so leicht auszurechnen ist, gegen den werden alle Gegner perfektes, fehlerfreies Poker spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das „Ausbalancieren“ der Range&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter dem „Balancing“ der Range versteht man im Grunde, dass jeder unserer Spielzüge von aufmerksamen Gegnern auf ganz verschiedene Weise interpretiert werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor ein paar Jahren wurde &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-spielen&quot;&gt;Online-Poker&lt;/a&gt; noch ganz anders gespielt. Ein Re-Raise bedeutete grundsätzlich, das jemand AA, KK, QQ oder vielleicht noch AK hielt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Stil wurde schließlich durchschaut. Gute Spieler orientierten sich daran und konnten nun sogar Hände wie JJ nach einem Re-Raise noch vor dem Flop abwerfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als sich das Spiel weiterentwickelte, begannen die Spieler, lighter zu 3-betten (also mit schlechteren Händen), um die anderen Spieler zu Folds zu zwingen. Mit anderen Worten, sie 3-betteten mit einer augeglicheneren Range.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3-Bets mussten nun nicht mehr bedeuten, dass jemand auf jeden Fall ein hohes Paar hielt. Vielmehr konnte dies jede Hand zwischen AA und 5-6s sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da diese Range so „balanced“, also weit gefasst war, konnten die Gegner nicht mehr alle bis auf Premiumhände folden. Sie waren nun gezwungen, mit einer größeren Range auch Re-Raises zu callen. Das führte dazu, dass Spieler, die sehr light 3-betteten, mehr Action bekamen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/dario-minieri-25213.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-dario-minieri-25213.jpg&quot; alt=&quot;dario minieri 25213&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Dario Minieris Range ist breiter als 16:9 Fernsehen.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ausweitung der Calling-Zone&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angenommen, wir sitzen ein einer online 6-max Partie und spielen tight-aggressiv.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir werden in Position mehr Raises flat callen als zu 3-betten. Wenn ein Spieler aus dem Cut-off raist, bezahlen wir wahrscheinlich mit einer Range um K-Q, A-J, 99, hohen Suited Connectors usw.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir immer mit dieser Range callen, wird unser Spiel leicht berechenbar. Unser Gegner wird realisieren, dass wir bei einem Call niemals ein Monster haben können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um diesen Eindruck zu wiederlegen, müssen wir z. B. mit einem Monster bezahlen, also mit AA, KK oder QQ. Dadurch gleichen wir die Range aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun weiß unser Gegner nicht mehr, womit wir bezahlt haben … es könnte sich um A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; handeln, aber auch um 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ausbau der Checkraise-Range&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/check-raise-1&quot;&gt;Checkraise &lt;/a&gt;ist ein weiteres Beispiel für „Balancing“. Viele Amateure machen den Fehler, nur mit Monstern zu checkraisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist ebenfalls ein Fehler, denn aufmerksame Gegner werden sich das merken und alles bis auf ihre besten Hände wegwerfen. Damit erreicht man mit dem Checkraise genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich will, nämlich zusätzlichen Value.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also müssen wir auch unsere Range für Checkraises ausweiten. Wir sollten nicht nur mit Monstern checkraisen, sondern auch mit Händen wie Straight oder Flush Draws, Top-Pair-Händen o. Ä.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Checkraise mit einer ausgeglichenen Range hat zwei Vorteile. Zunächst kann man eine Reihe von Pots durch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/semibluffs-zwei-wege-zum-sieg&quot;&gt;Semi-Bluffs&lt;/a&gt; gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn unser Gegner aufpasst, wird ihm auffallen, dass wir nicht nur mit den Nuts checkraisen, und er wird uns häufiger sehen wollen. Danach wird er uns häufiger auszahlen, weil er nicht weiß, ob wir die Nuts halten oder gar nichts.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/nenad-medic-25356.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage320180-nenad-medic-25356.jpg&quot; alt=&quot;nenad medic 25356&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Das Ziel ist, den Gegner im Unklaren zu lassen.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Checkraises mit einer breiteren Range machen es dem Gegner extrem schwer, uns zu lesen. Es ist nun fast unmöglich geworden, uns auf eine exakte Range zu setzen. Stattdessen bleibt unserem Gegner nichts Andere übrig, als Vermutungen darüber anzustellen, was wir nun wirklich halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und genau das ist unser eigentliches Ziel. „Balancing“ soll unser Spiel undurchsichtig machen. Je größer die Probleme für unseren Gegner sind, desto ungenauer ist die Range, auf die er uns setzen kann, und desto schlechter werden die Entscheidungen, die er treffen muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer keine perfekten Entscheidungen treffen kann, macht auch mehr Fehler. Gegnerische Fehler bedeuten aber bares Geld in unserem Account, und jeder einzelne bringt uns Profit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Moral von der Geschicht‘: Spielen Sie bestimmte Hände nicht immer auf dieselbe Weise. Stellen Sie vielmehr sicher, dass ein und derselbe Spielzug eine Reihe verschiedener Schlüsse zulässt.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 10 Mär 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/range-balancing</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/range-balancing</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/range-balancing#comments</comments>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Alles, was Sie schon immer über Fold Equity wissen wollten</title>
				<description>&lt;p&gt;Man kann den Pot im Showdown gewinnen, wenn man die bessere Hand hält, oder man kann ihn sofort gewinnen, indem man den Gegner zum Fold zwingt. Die Fold Equity beschreibt die Wahrscheinlichkeit, mit der der Gegner foldet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um es mathematisch auszudrücken: Wenn wir davon ausgehen, dass der Gegner in 20% der Fälle in einem $200 Pot foldet, haben wir $40 Fold Equity.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allgemeinverständlicher gesagt: Fold Equity bedeutet, dass wir uns darüber Gedanken machen, wie groß unsere Chancen darauf sind, dass der Gegner folden wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Moves ohne Hand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir uns einige Hände aus der Rubrik „&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pokerbranche/groesste-online-pots&quot;&gt;die größten Online-Pots&lt;/a&gt;“ an, dann erkennen wir, wie wichtig die Fold Equity für gute Spieler ist. Auf den hohen Stakes sind die Spieler so gut darin, &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-handrange-des-gegners&quot;&gt;ihre Gegner auf eine Range zu setzen&lt;/a&gt;, dass sie auch ohne eine Hand entscheidende Spielzüge ansetzen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In manchen Händen verlassen sie sich vollständig auf die Fold Equity. Mit ihrer Hilfe kann man Pots gewinnen, in die man eigentlich gar nicht verwickelt sein sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorsicht ist allerdings angeraten. Ich würde Ihnen niemals empfehlen, sich komplett auf Fold Equity zu verlassen. Um damit erfolgreich zu sein, benötigen Sie außergewöhnliche Reading Skills.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/phil-hellmuth-2.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-phil-hellmuth-2.jpg&quot; alt=&quot;Phil Hellmuth&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Sie sind nicht Phil Hellmuth. Gottseidank.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu lolphilhellmuthlol sind wir nur normale Sterbliche, die die Seelen anderer Menschen nicht lesen können. Deshalb sollten Sie reine Bluffs lieber den Profis überlassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was Sie allerdings tun sollten ist, Ihrem Waffenarsenal &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/semibluffs-zwei-wege-zum-sieg&quot;&gt;Semi-Bluffs&lt;/a&gt; hinzuzufügen. Sehen wir uns als Beispiel eine Hand an, in der wir einen Flush Draw floppen und dann die Fold Equity einsetzen, um zu entscheiden, ob wir callen, folden oder raisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir spielen $1/$2, und die effektiven Stacks liegen bei $200. Wir sitzen im Cut-off und erhalten A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Ein Spieler limpt aus früher Position. Es wird zu uns gefoldet. Wir erhöhen auf $10, und nur der Limper bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Flop fällt 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Unser Gegner donk-bettet nun $15. Soviel wir über unseren Gegner wissen, deutet das auf ein Paar Buben, ein Paar Damen oder ein paar schwache Draws hin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was nun?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also, wir haben im Moment nicht die beste Hand, davon können wir ausgehen. Mit nur einer Overcard und einem Gutshot bekommen wir eigentlich nicht die richtigen Odds für einen Call. Damit ist der Call keine Option.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es bleiben Raise oder Fold. Ein Fold ist sicher, aber nicht der beste Spielzug. Hinzu kommt, dass wir die Fold Equity ja für uns nutzen wollen, also dürfen wir nicht unseren Gegner davon profitieren lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir uns also die Option Raise an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt mehrere Gründe, die für einen Raise sprechen. Seine Range ist groß und enthält viele Hände, die nicht viel Action bekommen möchten.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/phil-ivey-18669.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-phil-ivey-18669.jpg&quot; alt=&quot;Phil Ivey&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Full Tilt Profi Phil Ivey weiß, wie man Fold Equity zum eigenen Vorteil einsetzt.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Außerdem lässt ein Raise unsere Range (beim Gegner) sehr stark aussehen. Wir haben vor dem Flop erhöht und erhöhen den Flop jetzt noch einmal. Damit repräsentieren wir eine Made Hand, die einen großen Pot spielen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Wahrheit haben wir natürlich nur einen schwachen Draw. Allerdings ist unsere repräsentierte Range nun so stark und seine Hand insgesamt so schwach, dass wir den Pot häufig mit einem Raise an dieser Stelle mitnehmen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn unser Gegner hier nicht foldet, ist damit noch nicht alles verloren. Wir haben noch immer viele Outs, die unsere Hand verbessern: jedes Pik und jeder König bringen uns die Nuts, jedes Ass lässt uns Buben oder Damen überholen (Runner runner 8-9 zur Straight ist aus mathematischer Sicht zu vernachlässigen). Wir setzen also einen Semi-Bluff an, keinen reinen Bluff.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fold-Equity-Berechnungen funktionieren nicht, wenn der Gegner grundsätzlich nie foldet. Fold Equity ist die Chance, ihn zum Fold zu zwingen. Wenn er das nie tut, brauchen wir uns auch keine Gedanken darüber zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die mathematische Perspektive&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wollen wir diese Situation aus mathematischer Sicht betrachten, können wir jedem möglichen Ausgang der Hand eine Prozentzahl zuordnen. Ich habe die obige Hand in &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pokerstove.com&quot;&gt;PokerStove&lt;/a&gt; eingegeben und die folgenden Daten erhalten.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/bill-chen-17186.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-bill-chen-17186.jpg&quot; alt=&quot;Bill Chen&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Bill Chen - rechnet seine Gegner gerne aus.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Unsere Informationen lauten, dass unser Gegner aus früher Position gelimpt ist, dann einen kleinen Raise bezahlt und dann auf dem Flop 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; zwei Drittel des Pots gesetzt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir setzen ihn nun auf eine Range, die in etwa so aussieht: TT-77, KQs, Q9s+, J9s+, T8s+, ATo, KQo, QTo+, JTo, T9o. Das ist eine ziemlich breite Range. Wir sind etwa 40:60 Außenseiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber: Der Großteil der Hände dieser Range ist schwach, und er wird in vielen Fällen gegen einen Raise folden müssen. Ganz exakt kann man diese Zahl nicht in Prozent fassen, aber es sind ausreichend Fälle, um einen Raise hier für uns profitabler zu machen als einen Fold.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Turnier&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt keine Form, in der Fold Equity so wichtig ist wie in Turnierpoker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da die Blinds steigen und &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/turnierstrategie-m-wert-teil-1&quot;&gt;unser Wert „M“&lt;/a&gt; schrumpft, müssen wir damit beginnen, Blinds zu stehlen, um dabei zu bleiben. Wer keine Blinds stiehlt, scheidet schnell aus. Die Blinds fressen einen auf, und das Turnier ist vorbei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In vielen Turnieren steigen die Blinds sehr schnell. Man kann sich nicht zurücklehnen und auf Asse warten. Man muss agieren, und das heißt, man muss die Blinds stehlen, d. h. mit schlechteren Händen raisen, als die normalerweise angesagt ist.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/allen-cunningham-19862.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-allen-cunningham-19862.jpg&quot; alt=&quot;Allen Cunningham&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Allen Cunningham - Steals dank tightem Tischimage.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir an, wir haben noch sieben Big Blinds und befinden uns in einer späten Phase eines &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/pokerturniere&quot;&gt;Online MTT SnG&lt;/a&gt;. Der Durchschnittsstack liegt wahrscheinlich bei etwa 15 BB, und der Chipleader hat vielleicht nur 30. Es ist an der Zeit, etwas zu unternehmen und Chips zu akkumulieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dieser Situation haben wir nur noch zwei Spielzüge: All-in oder Fold. Sie können &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/sitandgo-strategie-shorthanded&quot;&gt;in diesem Artikel&lt;/a&gt; mehr darüber lesen, warum dies die einzigen Optionen sind. Wie wir bereits früher festgestellt haben, erhalten wir gute Hände nicht oft genug, um uns zu retten, also müssen wir mit weniger guten Händen trotzdem pushen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Push mit einer Hand wie T&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; ist kein Spielzug for Value. Das Ziel ist, den Gegner zum Fold zu zwingen und die Blinds und Ante mitzunehmen, ohne in den Showdown zu müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine typische Turniersituation&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-spielen&quot;&gt;Online&lt;/a&gt;-Turnier mit 45 Teilnehmern. Es sind noch 16 Spieler übrig, von denen sieben bezahlt werden. Wir haben $4000, und die Blinds liegen bei $300/$600. Es wird zu uns am Button gefoldet, und wir halten 7&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;. Wir gehen all-in.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/patrik-antonius-18726.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-patrik-antonius-18726.jpg&quot; alt=&quot;Patrik Antonius&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Patrik Antonius gewinnt oft ohne Showdown - seine Gegner geraten einfach in Panik.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ist das ein Push for Value? Nein. Es handelt sich um einen Steal-Raise, d. h. dass wir wollen, dass die Blinds beide folden. Würden wir jedesmal gecallt, wenn wie diesen Spielzug machen, wäre dieser unprofitabel, denn wir hätten immer die schlechtere Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dank der Fold Equity wird dies aber ein profitabler Spielzug. In den meisten Fällen werden wir den Pot ohne Showdown gewinnen. Und in den Fällen, in denen wir einen Call bekommen, sind wir wahrscheinlich 40:60 Außenseiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Fold Equity gleicht diesen Nachteil aus und macht aus einem unprofitablen Verzweiflungspush einen profitablen All-in-Move. Das ist alles.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Fold Equity ist ein simples Konzept. Wenn Sie es verstanden haben, werden Sie nicht gleich Wasser in Wein verwandeln können, aber wenn Sie abschätzen lernen, welche Spielzüge in welchen Situationen Ihre Gegner zu Folds zwingen, werden Sie in der Lage sein, marginale Situationen in profitable zu verwandeln.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 24 Feb 2011 09:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/fold-equity-poker</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Die 3-Bet – Range, Varianten, Analyse</title>
				<description>&lt;p&gt;Viele Spieler verstehen allerdings die Hintergründe dieser Spielweise nicht – sie setzen 3-Bets nur an, weil es die anderen irgendwie auch machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manche Spieler 3-betten mit einer zu breiten Range, manche mit einer zu schmalen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir können beide Extreme profitabel ausspielen, müssen aber zunächst begreifen, wofür 3-Bets eigentlich gut sind. Das macht unser Spiel sehr viel effizienter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene 3-Bet-Typen: die 3-Bet for Value und die „light“ 3-Bet.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Die Value 3-Bet&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die 3-Bet for Value ist die „traditionelle“ Form der 3-Bet und damit prinzipiell dasselbe wie jede andere &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/NL-Holdem-value-bets-fuer-anfanger&quot;&gt;Value Bet&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir glauben, die beste Hand zu halten, und wir wollen den Pot aufbauen, solange wir im Vorteil sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das wirft die Frage auf, welche Hände für 3-Bets qualifiziert sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das hängt wirklich - wie auch Allen Cunningham erklärt - von mehreren Faktoren ab: Tischdynamik, &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/cunningham-tisch-image&quot;&gt;unserem Image, dem Image des Gegners&lt;/a&gt;, Spielverhalten des Gegners usw.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst ist entscheidend, dass unsere Hand gegen die Range unseres Gegners vorn liegt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/johan-storakers-11832.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-johan-storakers-11832.jpg&quot; alt=&quot;johan storakers 11832&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Gegen einen Standard-TAG sollte unsere 3-Bet Range ziemlich schmal sein – sie liegt ungefähr bei AA-JJ und AK.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir uns dagegen mit einem loose-aggressiven Spieler oder mit einem Fisch konfrontiert, von dem wir wissen, dass er gern light 3-bettetm kann unsere Range deutlich breite werden – etwa bei AA-99, AK und AQ.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir die Range für 3-Bets zu schmal halten, bekommen wir schnell das Problem, dass die Gegner uns leicht ausrechnen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spielen wir mehrfach gegen dieselben Gegner, werden diese schnell merken, dass wir jedes Mal ein Monster halten, wenn wir 3-betten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kann unser Gegner uns zuverlässig auf eine Range von vier oder fünf Händen setzen, wenn wir 3-betten, wird er leicht die richtigen Entscheidungen treffen können.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Die „Light“ 3-Bet&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Von einer „light“ 3-Bet spricht man, wenn jemand vor dem Flop mit einer Hand re-raist, die eigentlich nicht dafür geeignet scheint, im Moment nicht die beste ist, aber dennoch aus verschiedenen Gründen einen gewissen Wert besitzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine light 3-Bet ist ein &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/semibluffs-zwei-wege-zum-sieg&quot;&gt;Semi-Bluff&lt;/a&gt;. Unser primäres Ziel besteht darin, damit den Pot sofort zu gewinnen. Im besten Fall folden alle Gegner auf unseren Re-Raise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also ist unser idealer Gegner ein Spieler, der häufig mit schwachen Händen vor dem Flop erhöht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir wissen, dass dieser light raist, können wir light re-raisen, denn er wird in den meisten Fällen folden müssen … und damit gewinnen wir eine Reihe von Pots, ohne den Flop zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Image&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir uns das Image eines supertighten Spielers aufgebaut haben, werden wir selten ausgezahlt, wenn wir starke Hände halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn unsere Gegner wissen, dass wir tight spielen, wissen sie auch, dass wir mit einem Raise tatsächlich eine starke Hand ankündigen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/allen-kessler-25743.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage320180-allen-kessler-25743.jpg&quot; alt=&quot;allen kessler 25743&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Beginnen wir nun, light zu 3-betten, wird unser Image sich schnell in Luft auflösen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir an, wir 3-betten mit 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; und zeigen am Ende zwei Paare.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Spieler am Tisch werden uns plötzlich mit anderen Augen sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie denken: „He, der Typ ist gar kein Nit. Er hat gerade mit acht hoch ge-3-bettet. Ich werde diesen Spieler jetzt häufiger heruntercallen. Der hat doch keine Ahnung.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3-Bets konterkarieren unser bisher tightes Image und erlauben uns, unser Spiel etwas ausgeglichener zu gestalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn unsere Gegner uns für unfähig halten, können wir solange Value Bets ansetzen, bis sie sich wieder besser auf uns einstellen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Eine ausgewogene Range&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Lighte 3-Bets sind notwendig, um die Range für unsere Ranges ausgeglichener zu gestalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir nur mit einer schmalen Range 3-betten – sagen wir mit AA-QQ und AK – erkennen unserer Gegner schnell, dass wir bei einer 3-Bet nur eine dieser vier Hände haben können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist offensichtlich nicht gerade eine ausgewogene Range.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einer so schmalen Range machen wir es unseren Gegnern leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir aber, wie oben erwähnt, die light 3-Bet zu unserem Arsenal hinzufügen, können unsere Gegner sich plötzlich nicht mehr sicher sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir könnten Asse halten oder 4&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;, unser Gegner kann nur Vermutungen anstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wenn der Gegner nur vermuten kann, verleitet ihn das zu Fehlern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Ende wird er mit einer schlechteren Hand bezahlen oder die bessere Hand folden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Welche Hände eignen sich für Three Bets?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Es gibt nicht die eine, richtige Hand für 3-Bets, aber es gibt Hände, die dafür besser geeignet sind als andere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben wir erst einmal verinnerlicht, dass eine Three Bet im Grunde ein Semi-Bluff ist, können wir unsere 3-Bet-Range relativ einfach bestimmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wollen die Hand ohne Showdown gewinnen, aber natürlich funktioniert das nicht immer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir einen Call bekommen, wollen war deshalb eine Hand halten, die auch auf dem Flop noch spielbar ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Suited Connectors sind daher gut spielbar, denn bei einem Call haben wir noch immer die Möglichkeit, einen starken Draw zu floppen und eventuell einen Stack zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das funktioniert eben nicht, wenn wir die 3-Bet mit T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; ansetzen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Halten Sie sich unter Kontrolle&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Denken Sie daran, dass die light Three Bet ihre Macht vor allem daraus bezieht, dass sie ein Semi-Bluff ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie verlassen sich also darauf, dass der Gegner in der Mehrheit der Fälle foldet.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/mark-vos-11828.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-mark-vos-11828.jpg&quot; alt=&quot;mark vos 11828&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie zu oft 3-betten, verlieren die Gegner ihren Respekt und werden öfter mal nachsehen, was Sie haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn es dazu kommt, verlieren Sie alle Fold Equity, und die Three Bet verliert einen Großteil ihrer Macht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem solchen Moment ist es an der Zeit, einen Gang zurückzuschalten und die Verwirrung des Gegners auszunutzen, damit er Sie auszahlt.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Es ist keine Hexerei&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Three Bets sind hauptsächlich Value Bets. Das ist die Pflicht, alles andere ist Kür. Wir wollen aus unseren guten Händen Value ziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn unsere Three Bet Range aber zu schmal wird, erkennt unser Gegner dies und wird einfach jedesmal folden, wenn wir 3-betten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Variieren der 3-Bet führt dazu, dass der Gegner verwirrt wird, und verwirrte Spieler machen, wie wir gesehen haben, mehr Fehler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das wiederum führt dazu, dass unsere Bankroll am Ende der Nacht wieder etwas zugenommen hat.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Lesen Sie auch:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-light-3bet-bertreiben-sie-es-nicht&quot;&gt;Die Light 3-Bet: Übertreiben Sie es nicht&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/light-3-bet-verteidigung-dagegen&quot;&gt;Die Light 3-Bet: Verteidigen Sie sich&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 17 Feb 2011 08:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/three-bet-analyse-varianten-strategie</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Omaha: Outs, Anti-Outs und Blocker</title>
				<description>&lt;p&gt;Es gehört zu den grundlegenden Skills eines guten Spielers, ein Board schnell und korrekt lesen zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um dazu in der Lage zu sein, muss man allerdings zuerst verstehen, was Outs, Anti-Outs und Blocker sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Outs: Wenn man in einer Hand zurückliegt, sind Outs die Karten, die man treffen muss, um den Gegner noch zu überholen. Halten wir z. B. ein Paar Buben, der Gegner aber ein Paar Asse, müssen wir auf den weiteren Straßen noch einen Buben treffen, um die bessere Hand zu halten, nämlich einen Drilling Buben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das heißt, wir haben zwei Outs. Zwei der Buben halten wir bereits, zwei sind noch im Deck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anti-Outs: Ein Anti-Out ist eine Karte, die unsere Hand zwar verbessert, aber auch die des Gegners.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/mike-matusow-23239.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-mike-matusow-23239.jpg&quot; alt=&quot;mike matusow&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Mike the Mouth hat grundsätzlich mehr als 21 Outs.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir an, der Gegner aus dem obigen Beispiel hält neben seinem Paar Asse auch zwei Kreuzkarten. Wenn auf dem Flop zwei Kreuz liegen, ist der Kreuz Bube auf dem Turn ein Anti-Out, denn er gibt uns zwar den Drilling, aber unserem Gegner den Flush.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Echte Outs: Echte Outs sind alle Outs minus Anti-Outs. Bei zwei Outs minus einem Anti-Out bleibt uns nur noch ein echtes Out.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spricht ein Spieler über seine Outs, meint er damit fast immer die echten Outs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Blocker: Ein Blocker ist eine Karte, die gleichzeitig ein Out des Gegners ist, ihm also ein Out stiehlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir z. B. an, wir halten 6&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; auf einen Flop 4&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;. Damit halten wir zwei Outs zum Flush und gleichzeitig Blocker zum Straight Flush. Ein Spieler mit Nut Flush Draw verliert, wenn die 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; oder die 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; fällt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bedeutet, wir halten vier Blocker. Da unser Gegner unsere Hand nicht sehen kann, ist es extrem schwierig für ihn, diese Blocker zu erahnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit können wir den Gegner zu Fehlern zwingen, zumindest, was seine Kalkulation der Pot Odds betrifft. Dank unserer Blocker sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass der Gegner seinen Flush trifft, um 15%.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es hört sich vielleicht übertrieben an, sich so über eine Edge von 15% zu freuen, aber sehen Sie es einmal so: Casinos verdienen ihr Geld mit einem Hausvorteil, der in manchen Spielen nur 1% beträgt. In einer Hand sind 15% nicht viel, aber über tausende von Händen summiert sich das zu einem Vermögen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/gus-hansen-13843.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-gus-hansen-13843.jpg&quot; alt=&quot;Gus Hansen&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Gus Hansen bringt sein Geld häufiger mit Edge in die Mitte, als man zunächst glaubt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Übungsaufgabe:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Board: &lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-14.gif&quot;/&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-13.gif&quot;/&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-08.gif&quot;/&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-04.gif&quot;/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Hand:&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-12.gif&quot;/&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-11.gif&quot;/&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-10.gif&quot;/&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card3-08.gif&quot;/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Situation: Es ist die erste Hand am Tisch, wir kennen die anderen Spieler am Tisch überhaupt nicht. Jeder Gegner könnte „any four“ spielen. Wir gehen davon aus, dass wir die Nuts brauchen, um zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf den ersten Blick sieht das hier nach viel Arbeit aus, aber wenn Sie erst einmal etwas Preaxis gesammelt haben, werden Sie sehen, dass es immer schneller geht. Viele Anfänger zählen nur ihre eigenen Outs und zwingen sich so dazu, den Fehler zu machen, den wir in dem Absatz über Blocker beschrieben haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Tolle an Poker ist doch, dass man den Gegner auszuspielen kann, um sich so einen Vorteil zu verschaffen. Wir wollen unser Geld dann in die Mitte bringen, wenn wir die besseren Chancen haben. Natürlich gewinnen wir trotzdem nicht immer, aber auf lange Sicht spielen wir damit profitabel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ignorieren wir die Anti-Outs und setzen unser Geld deshalb mit einem leichten –EV von sagen wir -7%, dann können wir auch gleich unser gesamtes Geld auf rot setzen und hoffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lösung der Übungsaufgabe: 17 Outs, 4 Anti-Outs, 13 echte Outs, 2 Blocker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen Sie dazu auch:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/omaha-poker-typische-anfaengerfehler&quot;&gt;Omaha: Typische Anfängerfehler&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 11 Feb 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Die light 3-Bet: Verteidigen Sie sich!</title>
				<description>Der TAG (tight-aggressive) Stil, der in den letzten Jahren die Partien dominiert hat, ist langsam einem viel stärker LAG (losse-aggressive) orientierten Spielstil gewichen. Dadurch sind die Partien natürlich härter geworden, und man viel häufiger in knifflige Situationen gezwungen.
&lt;p&gt;Eine Situation, die sehr häufig vorkommt, ist die, dass man einen Pot mit einem Raise eröffnet und dann von einem TAG/LAG ge-3-bettet wird. Nun muss man versuchen einzuschätzen, ob es sich um eine light 3-Bet handelt und wie man am besten darauf reagiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die 3-Bet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn, wie oben angemerkt, der vorherrschende Stil ist heutzutage eher loose und aggressiv, und deshalb muss man sich mit dem Trend zur light 3-Bet intensiv auseinandersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Mehrheit der Spieler eröffnet heute pre-Flop mit einer großen Range. Die light 3-Bet ist im Grunde nichts anderes als ein Re-Raise pre-Flop mit einer Hand, die schlechter ist als die Range, mit der man normalerweise für Value 3-betten würde.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/michael-watson2.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;/assets/photos/_resampled/CroppedImage320180-michael-watson2.jpg&quot; alt=&quot;michael watson&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Eine solide Verteidigung. Sehen Sie Ihren Gegner von der Seite an, als ob er verrückt wäre, zu 3-betten.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Dieser Spielzug richtet sich vor allem gegen die aggressiven Spieler, die mit einer sehr breiten Range eröffnen. Der 3-Bettor versucht hier meistens, den Pot schon vor dem Flop mitzunehmen. Er agiert im Bewusstsein, dass der ursprüngliche Raiser in den meisten Fällen nur durchschnittliche Hände hält.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun stellt sich die Frage, wie man sich gegen einen Spieler verteidigt, der die light 3-Bet häufig anwendet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die einfachste Vorgehensweise, wenn man einen sehr guten Spieler am Tisch hat, der auch noch Position besitzt, ist natürlich, aufzustehen und sich an einen anderen, einfacheren Tisch zu setzen. Lassen wir hier um der Diskussion willen diese Möglichkeit außer Betracht und nehmen stattdessen an, dass ein paar wirklich große Fische auch am Tisch sitzen … oder dass Sie ein Faible dafür haben, andere zu bestrafen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verteidigungsstrategien&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt eine ganze Reihe von Spielzügen, mit denen man sich verteidigen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erstens kann man diese 3-Bets lighter callen als man das normalerweise tun würde. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie hier auf mehreren Ebenen gedacht wird. Wenn wir wissen, dass er weiß, dass wir light eröffnen, dann wissen wir auch, dass er in der Lage ist light zu 3-betten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Hand wie A-Q sieht gegen die Range eines solchen Spielers wahrscheinlich ziemlich gut aus, während sie gegen einen normalen 3-Bettor ein einfacher Fold ist.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/theo-tran-mike-carson.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;/assets/photos/_resampled/CroppedImage320180-theo-tran-mike-carson.jpg&quot; alt=&quot;theo tran mike carson&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Bringen Sie Ihren Gegner in eine Situation, in der Fold und Call gleichermaßen falsche Entscheidungen sind.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ein Problem dieser Vorgehensweise besteht darin, dass man keine Initiative bekommt – man überlässt diese dem Gegner und lässt sich in die Defensive drängen. Außerdem muss man den Flop ziemlich gut treffen, um überhaupt fortsetzen zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zweitens kann man den Call machen und auf dem Flop eine Donk-Bet ansetzen. Bei einer Donk-Bet handelt es sich um einen Spielzug, bei dem man zunächst einen Raise callt und dann auf der nächsten Straße von vorne setzt. Man kann diesen Spielzug unabhängig davon durchführen, ob man eine starke Hand hält oder nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In viele Fälle führt das dazu, dass ein Gegner, der vor dem Flop light ge-3-bettet hat, nun folden muss. Ist der Gegner allerdings mit dem Spielzug vertraut, kann er aggressiv fortsetzen und unsere Bet mit einem Raise beantworten. Dadurch sind wir gezwungen, uns von dem Geld, das wir investiert haben, zu verabschieden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Drittens kann man die 3-Bet vor dem, Flop bezahlen und dann auf dem Flop einen Checkraise spielen. Auch hier gilt, das geht mit, aber auch ohne eine Hand. Es ist ein extrem aggressiver Gegenzug, der allerdings den großen Nachteil hat, dass man viel Geld riskiert, wenn es sich nur um einen Bluff handelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die 4-Bet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dann gibt es da noch die mega-aggressive light 4-Bet. Dieser Spielzug – auch hier geht es wieder darum, auf mehreren Ebenen zu denken – sollte nur selten angewendet werden, denn er führt mit absoluter Sicherheit zu schwierigen Situationen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich sehe hier davon ab, jede einzelne Denkebene durchzugehen, weil sich das ganze dann anhört wie eine schlechte Komödie (Ich weiß, dass du weißt, dass ich weiß…).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kurz gesagt, ein Spieler der die 3-Bet extrem light ansetzt, kann mit einer 4-Bet aus exakt demselben Grund attackiert werden, aus dem er selbst angegriffen hat. Der Nachteil ist hier derselbe wie bei allen anderen möglichen Spielzügen: Man riskiert viel Geld, und das häufig auf einen Bluff oder Semi-Bluff.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nichtsdestotrotz ist jede dieser Methoden gut geeignet, um sich out-of-position gegen Raises zu verteidigen. Eine weitere Methode besteht darin, zunächst vor dem Flop smooth zu callen, dann die C-Bet auf dem Flop zu floaten und schließlich den Turn zu setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann nicht so einfach sagen, welche dieser Vorgehensweisen die beste ist. Die Wahrheit ist, es gibt nie nur eine beste Verteidigung. Man sollte all diese Spielzüge beherrschen und denjenigen anwenden, der gerade am besten in die Situation passt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/dollars.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/photos/_resampled/CroppedImage180320-dollars.jpg&quot; alt=&quot;dollars&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Achten Sie genau darauf, was der Gegner tut. Poker mit schlechtenReads ist Geldverschwednung.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Mit oder ohne Hand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man keinen guten Read auf den Gegner hat, ist natürlich jeder dieser Spielzüge nur Geldverschwendung. Man muss also den Gegner immer genau beobachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie häufig setzt er die 3-Bet an? Wie reagiert er selbst auf eine 3-Bet? Wie reagiert er auf eine 4-Bet? Setzt er nach einer 3-Bet grundsätzlich eine C-Bet auf dem Flop an? Gibt er auf, wenn er gecallt wird? Oder checkraist er den Turn?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man muss die eigenen Reads während des Spiels ständig neu überprüfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass mehrfach die Wendung „mit oder ohne Hand“ benutzt habe. Grund dafür ist, dass Sie in der Lage sein müssen, diese Spielzüge sowohl mit guten wie mit schlechten Händen zumachen. Das nennt man dann „Balancing der Range“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie 3-Bets nur callen und dann den Flop als Bluff checkraisen, sind Sie leicht auszuspielen. Wenn Sie das aber mit einem Monster, als Bluff oder mit einer marginalen Hand tun können, sind Sie dagegen sehr schwer auszurechnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie Ihren Gegner in Situationen bringen können, in denen sowohl ein Call als auch ein Fold nicht korrekt sind, zwingen Sie ihn zu Fehlern. Und wie wir alle wissen, ist ein Gegner, der Fehler macht, bares Geld wert!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen Sie auch:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-light-3bet-bertreiben-sie-es-nicht&quot;&gt;Die Light 3-Bet: Übertreiben Sie es nicht.&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/three-bet-analyse-varianten-strategie&quot;&gt;Die 3-Bet - Range, Varianten, Analyse&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>So, 06 Feb 2011 10:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/light-3-bet-verteidigung-dagegen</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Heads-up Strategie Teil 3: Den Gegner zerstören</title>
				<description>&lt;p&gt;Wenn Sie zunächst in Ihrer Handauswahl sicher geworden sind, und dann gelernt haben, wie viel Aggressivität notwendig ist, können Sie nun Ihre Fähigkeiten dazu nutzen, Ihren Gegner einzuschüchtern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einschüchterung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An einem Full Ring Tisch ist es der Aggressor, der die Hand und den Pot kontrolliert. Es ist zwar möglich, aber sehr selten, dass ein einzelner Aggressor durch seine Spielweise einen ganzen Tisch dominiert. In einer Heads-up Partie gibt es aber nur einen Spieler, den man kontrollieren muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie in der Mehrheit der gespielten Hände der Aggressor sind, wird das Ihren Gegner soweit schwächen, dass er schließlich innerlich aufgibt und Ihnen komplett die Initiative überlässt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aggressivität und Einschüchterung dienen dazu, dem Gegenspieler Angst einzujagen. Wir versuchen, sein Selbstvertrauen zu erschüttern, und damit seinen Glauben daran, uns schlagen zu können. Im Normalfall führt dies dazu, dass der Gegner uns für einen Verrückten hält.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hat der Gegner diese Überzeugung gewonnen, wird er beschließen, nun auf eine Premiumhand zu warten, um uns damit den ganzen Stack abzunehmen. An dieser Stelle wird es sehr einfach, auf jedes Anzeichen von Stärke zu folden. Ein Spieler, der in diesem Gemütszustand setzt, hat höchstwahrscheinlich eine starke Hand. Wir können mit einiger Sicherheit annehmen, geschlagen zu sein und folden.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/voitto-rintala.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-voitto-rintala.jpg&quot; alt=&quot;voitto rintala&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Das Stehlen der Blinds ist ein essenzielles Element des Heads-up Play. Mit jedem Steal als Blind erhöhen wir unseren Stack um zwei Chips, die dem Gegner fehlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da die Blinds in einem Cash Game im Vergleich zu den Stacks so klein sind, kann man einen ansehnlichen Teil des gegnerischen Stacks stehlen, bevor er überhaupt merkt, was los ist. Wenn die Blinds nur ein oder zwei Prozent des Stacks betragen, gibt man schneller seine Blinds auf, ohne darüber nachzudenken. Wenn einem das aber 20 Mal passiert, sind schon 30% des Stacks weg, ohne dass man überhaupt eine Hand gespielt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die schwache Stelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Gegner zu überwinden, ist das Beste, was in einer Heads-up Partie passieren kann. Es ist ein großartiges Gefühl, den Gegner so ausspielen zu können, dass er sogar dann noch denkt, er würde eigentlich uns ausspielen, wenn er schon sein ganzes Geld verloren hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich werde hier so gut es geht darstellen, welche Strategie ich einsetze, um das zu erreichen. Sie werden gleich feststellen, dass ich ein sehr kopflastiges Spiel spiele und meine Strategie aktiv einsetze:&lt;/p&gt;
Zunächst spielen Sie sehr aggressiv. Noch aggressiver als sonst. Zu diesem Zeitpunkt fühlen Sie sich gut und sind wach und aufmerksam.
Nach einigen Händen sollten Sie bereits einen Read auf Ihren Gegner haben und Ihr Spiel auf ihn einstellen. Sie erkennen, wie passiv der Gegner ist und wie sehr man ihn bedrängen kann.
Jetzt stehlen Sie die Mehrheit der Blinds und stehlen bzw. gewinnen alle Hände, in denen der Gegner zu wenig Widerstand zeigt, und wir folden, wenn er das eine oder andere Monster erwischt.
Jetzt haben Sie bereits einige Chips gesammelt und den Chiplead übernommen. Der Gegner hat vielleicht schon ein Viertel seines Stacks eingebüßt. Sie haben die Kontrolle und fühlen sich gut.
Nun ist unser Gegner langsam etwas verärgert. Er beginnt zu glauben, dass wir einfach nur drauflos betten und Glück haben.
Nun kommt der Zeitpunkt, an dem Ihr Gegner entscheidet, eine Falle zu stellen. Er beschließt, auf ein Monster zu warten oder darauf, den Flop gut zu treffen, und dann Ihren ganzen Stack zu gewinnen. Er glaubt, dass Sie es aufgrund Ihrer Aggressivität nicht kommen sehen.
Nun folden Sie jedes Mal, wenn der Gegner eine gute Hand bekommt. Daraufhin glaubt der Gegner, dass Sie nie etwas haben, wenn er eine starke Hand bekommt, und dass Sie auf jeden Fall bezahlen werden, wenn Sie wenigstens ein Paar bekommen. Schließlich haben Sie auf dem River schon Ass hoch und Bottom Pair gezeigt, also logischerweise bezahlen Sie mit allem Möglichen.
Damit ist der Moment gekommen, in dem Sie die Schlinge auslegen, in der sich der Gegner verfangen wird. Jetzt nämlich sind Sie es, der die Falle stellt. Sie haben ihm genug Chips abgenommen, und ich würde nun damit anfangen, Flops zu sehen, obwohl ich davon ausgehe, die schlechtere Hand zu haben.
Ich fange jetzt an, Suited Connectors zu spielen, im Grunde sogar any Two, in der Hoffnung, gegen ein Overpair den Flop genau zu treffen. Klappt das nicht, folde ich und verliere damit nur den Pre-Flop-Raise. Ich benutze die Chips, die ich zuvor gestohlen habe, um quasi umsonst in diese geraisten Pots zu kommen.
Mein Gegner sollte sich darüber freuen, dass er seine Chips zurückgewinnt. Doch stattdessen ärgert er sich nun noch mehr, weil ich wieder gefoldet habe, als er ein Monster hatte.
Und dann kommt das Finale. Ich floppe mit einer willkürlichen Hand eine Straight oder zwei Paare gegen ein Overpair. Ich setze und lasse ihn raisen.
Ich pushe sofort. $200 in einen $20 Pot, doch der Gegner merkt nichts. Er denkt nur, dass wir wieder versuchen, ihn aus einem Pot zu drücken.
Er denkt: „Jetzt habe ich dich.“
Er callt und verliert seinen Stack.
&lt;div style=&quot;width: 180px;&quot; class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/mark-teltscher.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/croppedimage180320-mark-teltscher.jpg&quot; alt=&quot;mark teltscher&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ich kann heute nicht mehr sagen, wie viele Heads-up Sessions ich so schon gewonnen habe. Natürlich funktioniert das nur gegen Spieler, die geistig nicht stark genug sind und unter Druck zusammenbrechen. Solche Spieler halten sich selbst für große Strategen und können sich nicht eingestehen, dass Sie von jemandem ausgespielt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Glück trifft das auf die meisten Pokerspieler zu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gedanken zum Schluss&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die von mir ausgelegte Strategie können Sie nicht einfach übernehmen Schritt für Schritt nachspielen. Das Ziel ist, dass Sie erkennen, wie viele Denkprozesse und Überlegungen in eine Heads-up Partie einfließen. Das vermittelt Ihnen einen Eindruck davon, wie detailliert Sie eine Strategie ausarbeiten müssen, um erfolgreich zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen Sie also meine Strategie als Beispiel und als Grundlage für Ihre eigene Taktik. Meine Strategie wird z. B. gegen einen Spieler, der besser ist als ich, nicht funktionieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist wichtig, dass Sie zunächst das Niveau und den Stil Ihres Gegners richtig einschätzen. Wenn Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben, können Sie einen entsprechenden Plan ausarbeiten und Ihren Gegner zerstören.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;No Limit Hold&#039;em Strategie:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/headsup-spiel-teil-1-welche-karten-spielen&quot;&gt;Teil 1: Welche Karten spielen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/headsup-strategie-teil-2-der-kopf-entscheidet&quot;&gt;Teil 2: Der Kopf entscheidet&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/headsup-strategie-tei-3-den-gegner-zerstoren&quot;&gt;Teil 3: Den Gegner zerstören&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Mo, 31 Jan 2011 08:00:00 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/headsup-strategie-tei-3-den-gegner-zerstoren</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Heads-up Strategie Teil 2: Der Kopf entscheidet</title>
				<description>&lt;p&gt;In &lt;a href=&quot;/headsup-spiel-teil-1-welche-karten-spielen&quot;&gt;Heads-up Strategie Teil 1: Welche Karten spielen&lt;/a&gt; haben wir unterschiedliche Handstärken untersucht und erläutert, welches Aggressivitätsniveau notwendig ist, um erfolgreich zu spielen. Der Erfolg basiert demgemäß auf folgenden Eckpunkten:&lt;/p&gt;
Die Aggressivität muss Ihrem Spielniveau angepasst sein, darf also nicht übertrieben werden. Im Idealfall ist unser Aggressivitätslevel höher als das unseres Gegners.
Die Stärke unserer Hand wird hauptsächlich durch dessen höchste Karte bestimmt, jedes Ass ist daher für sich schon eine sehr starke Karte.
&lt;p&gt;Wenn Sie diese beiden Konzepte verinnerlicht haben, können Sie mit diesem Artikel fortfahren und beginnen, Ihren eigenen Gewinnerstil zu entwickeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pocket Paare&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ein Ass prinzipiell schon 52% Gewinnchance hat, dann ist ein Pocket Paar logischerweise noch wertvoller. Als Grundregel gilt, dass ein Pocket Paar solange gut ist, bis das Gegenteil bewiesen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denken Sie daran, die Mehrzahl der Hände, wird von der höchsten Karte gewonnen. Jedes Paar ist besser als eine hohe Karte (es sei denn, das Board beweist das Gegenteil).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interpretieren Sie das bitte nicht in der Hinsicht, dass Sie an jedem Paar sklavisch festhalten sollten. Selbst A-A ist prinzipiell „nur&quot; 5:1 oder 6:1 Favorit. Das entspricht etwa einer 85% Gewinnchance. Wenn Sie nicht gegen ein anderes Ass spielen, werden Sie also in 15% der Fälle verlieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe mich hier aus einem bestimmten Grund mehrfach wiederholt. Viel zu viele Spieler glauben, ihre Asse müssten in mindestens 98% aller Fälle gewinnen. Ich lasse diesen Traum nur ungern platzen, aber die Asse verlieren eben doch in 15% der Fälle. So, jetzt habe ich es wohl oft genug gesagt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gilt, die schwierige Balance zwischen massiver Aggressivität und der Fähigkeit, eine Hand loszulassen zu finden. Deshalb ist in Heads-up Poker der Read so extrem wichtig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An einem voll besetzten Tisch ist es selten eine gute Idee, große Bets nur mit Ass hoch zu bezahlen (ohne Paar, ohne Draw), heads-up kann es jedoch häufig der korrekte Spielzug sein, je nachdem, mit was für einem Gegner wir es zu tun haben und wie gut wir ihn lesen können.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/huck-seed-17746.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage320180-huck-seed-17746.jpg&quot; alt=&quot;huck seed 17746&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Huck Seed gewann zuletzt die Open Heads-up Poker Championship 2008.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Aggressivität und wie man damit umgeht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehme wir an, unser Gegner hat die Kontrolle übernommen und ist nun der Aggressor. Was tun? Es gibt zwei Möglichkeiten, darauf zu reagieren: Entweder spielen wir noch aggressiver oder wir verwandeln uns in eine Calling Station.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir den Eindruck haben, dass unser Gegner sein Spiel ausschließlich auf Aggression ausrichtet, müssen wir uns überlegen, ob er sich durch verschärfte Aggressivität unsererseits beeindrucken lässt oder nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hat der Gegner einen guten Read auf uns, kann er jederzeit over the top all-in gehen, um zu zeigen, dass er weiß, dass wir nur so tun, als hätten wir eine starke Hand, um ein Ausrufezeichen zu setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedesmal all-in zu pushen, wenn der Gegner Stärke zeigt, kann vorteilhaft sein, aber damit zerstören wir jede Strategie. Außerdem laufen wir irgendwann gegen ein Monster. In manchen Fällen kann dies aber dennoch die richtige Vorgehensweise sein. Welche Fälle das sind, werde ich im nächsten Abschnitt erläutern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An einem Full-Ring-Tisch ist es immer ein Problem, wenn man sich zur Calling Station macht. Heads-up kann dies aber eine starke, sogar fortgeschrittene Strategie sein, um mit einem Aggressor umzugehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir in der Lage sind, den Gegner auf eine Range zu setzen und die Odds dieser Range gegen unsere Hand ausrechnen können, und zwar inklusive der potenziellen Einsätze auf der vierten und fünften Straße, können wir einen Gegner schlagen, indem wir nur callen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine echte Calling Station ist jemand, der keinen Read hat und deshalb auch im Angesicht einer sicheren Niederlage nicht folden kann, weil er nur seine eigenen Karten kennt. Wenn wir in der Lage sind, die Hand unseres Gegners einzuschätzen, können wir ihn glauben machen, dass wir eine Calling Station sind, während wir in Wirklichkeit mit der besten Hand heruntercallen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir erreichen dadurch, dass Gegner glaubt, es mache keinen Sinn, uns zu bluffen. Sobald unser Gegner davon überzeugt ist, sichern wir uns die Kontrolle und sind wieder handlungsfähiger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Prinzip der Calling Station ist nur dann anwendbar, wenn unser Read so gut ist, dass er uns einen Vorteil verschafft. Besitzen wir einen eindeutigen Vorteil - so würden viele Spieler argumentieren -  müssen wir versuchen, möglichst viele Chips in den Pot zu bekommen wie möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich glaube, dass dieses Konzept nur auf Full-Ring-Tische zutrifft. In Heads-up zu gewinnen, ist eher eine Frage des psychologischen Übergewichts als der besseren Karten. Wir versuchen, dem Gegner ein bestimmtes Bild zu vermitteln. Danach versuchen wir, dieses Image auszunutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei Überlegungen haben mich zu der Überzeugung gebracht, dass Calls den Raises in dieser Situation vorzuziehen sind:&lt;/p&gt;
Hat unser Gegner nichts, wird er auf einen Raise folden. Versucht er, uns zu überrennen, und glaubt er, dass wir passiv genug sind, um zu folden, wird er eine oder zwei weitere Bets ansetzen, die wir kassieren können.
Wenn wir auf dem River nur callen, zeigen wir vordergründig Schwäche mit einer schwachen, aber dennoch ausreichend guten Hand. Dadurch verleiten wir den Gegner, zu glauben, dass wir eine Calling Station sind, oder aber wir beeindrucken ihn so sehr, dass sie sich ausgespielt fühlen und Angst bekommen.
&lt;p&gt;Wie Sie sehen, gibt es auch einen einfacheren Weg als herauszufinden, wie unser Gegner uns sieht: Man kann sich auch überlegen, wie man die gegnerische Spielweise gerne hätte und baut dementsprechend das eigene Image auf.&lt;span class=&quot;image-right-portrait&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/photos/gus-hansen-17729.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/photos/_resampled/resizedimage180320-gus-hansen-17729.jpg&quot; alt=&quot;gus hansen 17729&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Einer der aggressivsten Spieler der Welt ist Gus Hansen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Stackgröße&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Profis erwähnen gelegentlich Small Stack Vorteil. Damit ist folgendes gemeint:&lt;/p&gt;
Wenn der Small Stack in jeder Situation all-in geht, wo er auch nur eine annähernd ansehnliche Hand hält, ist der Big Stack gezwungen, tighter zu werden und nur noch die Karten zu spielen. Dadurch kann der Small Stack beginnen, Blinds zu stehlen und wieder in die Partie zu finden.
&lt;p&gt;Ich habe viele Heads-up Matches gesehen und gespielt, in denen die Small Stacks sich zum Chipgleichstand zurückkämpfen konnten, indem sie einfach nur die Blinds und versuchte Limps/Raises des Big Blinds stahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erarbeitet sich der Small Stack einen Chipgleichstand, hat er zu diesem Zeitpunkt die Kontrolle und kann seine Position leichter verteidigen als der vorherige Big Stack.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das gilt allerdings nicht, wenn der Small Stack seine Chips verloren hat, weil er ausgespielt wurde. Wenn man der unterlegene Spieler ist, braucht man ein paar gute Hände, um gewinnen zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sollten nun eine ziemlich klare Vorstellung davon haben, wie stark ein Pocket Paar und ein Ass sind. Außerdem wissen Sie nun, wie wichtig Aggressivität ist und wie viel Sie davon an den Tisch bringen sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im letzten Teil unserer Serie werde ich darauf eingehen, wie man seine Aggressivität und seine Pokerkenntnisse einsetzt, um einen Gegner zu knacken. Ich werde als Beispiel eine meiner eigenen Heads-up Strategien erläutern und demonstrieren, wie Sie dies als Basis für Ihre eigene Spielweise verwenden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;No Limit Hold&#039;em Heads-up Strategie:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;/headsup-spiel-teil-1-welche-karten-spielen&quot;&gt;Teil 1: Welche Karten spielen&lt;/a&gt;
Teil 2: Der Kopf entscheidet
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/headsup-strategie-tei-3-den-gegner-zerstoren&quot;&gt;Teil 3: Den Gegner zerstören&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Di, 25 Jan 2011 00:00:00 -0500</pubDate>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Heads-up Strategie Teil 1: Welche Karten spielen</title>
				<description>&lt;p&gt;Wer heads-up erfolgreich spielen will, muss über umfangreiche Poker-Kenntnisse verfügen. Es ist von entscheidender Wichtigkeit, Situationen und Gegner korrekt lesen zu können. Manche Spieler sagen, dass erst die Leistung im Heads-up zeigt, wie gut jemand wirklich ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt Spezialisten, die  fast ausschließlich heads-up spielen, und die Topspieler dieser Welt sind grundsätzlich immer bereit, gegen jeden Spieler um jede Summe anzutreten. Das Heads-up gibt den weltbesten Spielern die Möglichkeit, im direkten Duell gegeneinander anzutreten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die besten Spieler gewinnen auf lange Sicht konstant&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Prinzip des Heads-up erlaubt eine strategischere Spielanlage, und der Glücksfaktor ist deutlich geringer, was wiederum ein neues Spielelement einführt. Da Heads-up-Partien meistens solange dauern, bis einer der beiden Spieler kein Geld mehr hat, setzt man quasi darauf, dass man ein besserer Spieler ist als der Gegner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man an einem Full Ring Tisch sitzt und einer oder auch mehrere Spieler besser sind als man selbst, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass man Geld verliert. Selbst wenn der halbe Tisch besser ist, bleiben immer noch genügend Spieler übrig, gegen die man einen Vorteil hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann den guten Spielern aus dem Weg gehen und sich auf die schwächeren konzentrieren. Und die besseren Spieler werden dasselbe tun, bevor Sie ihre Aufmerksamkeit auf uns richten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem Heads-up gibt es aber keinen anderen. Wer gewinnt, hat Recht, und deshalb spielen Prestige und Ego hier eine ebenso große Rolle wie das Geld. Full-Ring-Tische und sogar Turniere haben psychologisch bei Weitem nicht dieselbe Wertigkeit wie Heads-up Matches.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/croppedimage320180-chris-ferguson-17745.jpg&quot; alt=&quot;Chris Ferguson&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt; Chris Ferguson hat bewiesen, dass er einer der besten Heads-up Turnierspieler ist.
&lt;p&gt;Aggressivität!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aggressivität ist in jeder Pokervariante eine wichtige Größe. In einem Heads-up ist sie sogar von überwältigender Bedeutung. Man sitzt mit jeder Hand in den Blinds. Kauft man sich z. B. für $200 in eine $1/$2-Partie ein, verliert man in nur 66 Händen seinen halben Stack. An einem Full-Ring-Tisch verliert man in derselben Zeit nur $18-$21.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abgesehen davon, dass man sich nicht ausblinden lassen kann, hat es auch strategische Vorteile, möglichst aggressiv an ein Heads-up heranzugehen. Alle Aspekte des Spiels, die wir hier noch ansprechen, hängen direkt oder indirekt mit Aggressivität zusammen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ließe man zwei exakt gleich starke Spieler gegeneinander antreten, gewänne auf lange Sicht der aggressivere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Handstärke&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So ziemlich jeder Spieler, der Hold&#039;em beherrscht, wird behaupten, der 27o die schlechteste Hand ist, die man bekommen kann. Die meisten können auch erklären, warum das so ist (es handelt sich um die beiden niedrigsten Karten, die zusammen keine Straight bilden können).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedoch verstehen nur wenige, dass die schlechteste Hand in einem Heads-up eine andere ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grund dafür ist, dass es in einem 52er Blatt insgesamt (52x51/2) = 1326 verschiedene Kombinationen für zwei Hole Cards gibt. Da Kartenfarben aber bei Poker keinen relativen Wert besitzen, sind viele Kombinationen gleichwertig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; und A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; sind z. B. gleichwertig, denn beide Hände bestehen aus einem Ass und einem Buben derselben Kartenfarbe. Es gibt 169 nicht-gleichwertige Kartenkombinationen in NLHE (13 Pocket Paare, 13x12/2 = 78 Suited und 78 nicht-suited Hände; 13+78+78=169).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hält man A-K auf einem Board T-Q-K, wird diese Hand nur von 14 der 169 Starthände geschlagen. D. h., nur 8% der Hände sind besser.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese 8% entsprechen allerdings nicht der Gewinnchance, denn die Chance, eine Hand wie 4-7 zu bekommen, ist weit größer als die auf ein Paar Asse. In dieser Situation halten wir außerdem bereits ein Ass, was die Möglichkeit, dass der Gegner Asse hält, noch unwahrscheinlicher macht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man muss sich hier vor Augen halten, dass ja nur eine weitere Person am Tisch sitzt. Die Chance, dass diese zu besagten 8% gehört, ist minimal. An einem Full-Ring-Tisch sind die Chancen bis zu neunmal so hoch, dass man geschlagen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb werden die meisten Hände heads-up mit der höchsten Karte oder einem Paar gewonnen. Zwar kommt es auch zu Straights, Flushes oder Full Houses, aber bei Weitem nicht so häufig wie an einem Full-Ring-Tisch. Je weniger Karten gegeben werden, desto weniger Kombinationen sind möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Wert jeder einzelnen Karte wird damit wichtiger als das Straight- bzw. Flush-Potenzial unserer Hände. Daraus folgt, dass die schlechteste Hand in einem Heads-up 23o sein muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/croppedimage180320-poker-cutie-19127.jpg&quot; alt=&quot;poker cutie&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt; Eine bekannte Strategie besteht darin, den Gegner mithilfe riesiger ... Brillengläser zu irritieren.
&lt;p&gt;Jedes Ass&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da wir nun erläutert haben, dass die Handstärke im Heads-up hauptsächlich vom Wert der höheren Karte abhängt, ist das „Jedes-Ass-Konzept&quot; relativ einfach zu erklären.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Großteil der Hände in einem Heads-up spielt sich auf der Basis ungepaarte Hand gegen ungepaarte Hand ab. Da die höchste Karte bzw. ein Paar normalerweise gewinnt, wird ein Ass plötzlich zu einer sehr wertvollen Karte. Dan Harrington schrieb über Heads-up: „Kartenfarben spielen eine kleine Rolle, der Kartenwert eine große.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedes Ass ist unabhängig von der zweiten Karte 52% Favorit gegen jede zufällige Hand. Dies Zahl soll nur ungefähr vermitteln, wie sich die Anforderungen in einem Heads-up gegenüber dem Full Ring verändern. Würde man jedes Ass heads-up all-in stellen, gewänne man trotzdem nicht in 52% der Fälle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grund dafür ist, dass man nicht auf jedes All-in gecallt wird. Man kann davon ausgehen, dass man den Call von einer Hand bekommt, die besser ist als die eigene, und dass schlechte Hände grundsätzlich gefoldet werden. Trotzdem helfen die Zahlenangaben, sich klar zu machen, wie viel Aggressivität notwendig ist, um sich heads-up zu behaupten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je besser man spielt, desto aggressiver kann man auftreten, ohne leichtfertig zu werden. Je aggressiver man heads-up spielen kann, desto häufiger wird man den Sieg davontragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im zweiten und dritten Teil sprechen wir über die Denkprozesse und darüber, wie man den Gegner dominiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;No Limit Hold&#039;em Strategie&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/headsup-spiel-teil-1-welche-karten-spielen&quot;&gt;Teil 1: Welche Karten spielen&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/headsup-strategie-teil-2-der-kopf-entscheidet&quot;&gt;Teil 2: Der Kopf entscheidet&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/headsup-strategie-teil-2-der-kopf-entscheidet&quot;&gt;Teil 3: Den Gegner zerstören&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 13 Jan 2011 18:00:27 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/headsup-spiel-teil-1-welche-karten-spielen</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Starke Hand, kleiner Pot Teil 1: Der Denkfehler</title>
				<description>&lt;p&gt;Um für die nun folgende Diskussion gerüstet zu sein, lesen Sie bitte &lt;a href=&quot;/starke-hand-grosser-pot-schwache-hand-kleiner-pot&quot;&gt;diesen Artikel&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fertig? Also: Wie oft haben Sie schon den folgenden Satz gehört? „Mit Pocket Assen gewinnt man kleine Pots oder verliert große&quot;?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls ihre Antwort „noch nie&quot; ist, warten Sie es nur ab. Es ist nur eine Frage der Zeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieselben Spieler vertreten gerne die Maxime, man sollte in einem geraisten Multiway-Pot alle niedrigen Karten spielen, und zwar aus folgendem Grund:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Spieler erhöhen und callen Raises nur mit hohen Karten, also wächst die Chance, dass man mit kleinen Karten trifft und die hohen Karten knackt.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beide Aussagen enthalten ein Körnchen Wahrheit. Es ist sogar mehr als ein Körnchen. Ich würde sagen, dass soviel Wahrheit darin steckt, dass ich es für falsch halte, sie als „falsch&quot; zu bezeichnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich werde nun aber versuchen darzulegen, wo die logischen Fehler in diesen aussagen stecken und wie es zu ihnen kommen konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ausgangssituation&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir werden für unsere Untersuchung grundsätzlich die folgende, hypothetische Situation annehmen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir befinden uns in einem Cash Game mit zehn Spielern. Unser Hero ist ein TAG (tight-aggressiver Spieler) und spielt entsprechend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle anderen Spieler am Tisch sind solide, es sind keine außergewöhnlichen Glücksritter oder hyper-aggressive Angreifer darunter. Alle Spieler haben einen ordentlichen mittleren bis deepen Stack.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als starke Hand bezeichnen wir hier nur die vier besten Starthände: AA, KK, QQ und JJ. Als schwache hand zählen wir niedrige Connectors und suited One-Gapper.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-phil-ivey-18654.jpg&quot; alt=&quot;Phil Ivey&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Großer Becher, großer Pot?&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Starke Hand, kleiner Pot&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Chance darauf, Pocket Asse zu erhalten, liegt bei 1 : 221. Nehmen wir die anderen drei hohen Paare hinzu, liegen die Chancen bei etwa 1 : 55.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Chance darauf, dass wir eine dieser Hände bekommen, aber gleichzeitig auch ein anderer Spieler am Tisch, sind verschwindend gering und zu vernachlässigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der überwältigenden Mehrheit der Fälle wird kein anderer Spieler am Tisch überhaupt eine Hand haben, mit der er wirklich Geld in den Pot investieren will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bekommen Spieler eine hand, mit der sie den Flop sehen wollen, z. B. Ein niedriges Paar, dann werden sie in 87% der Fälle kein Set treffen und auf dem Flop folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also werden wir in den allermeisten Fällen, wenn wir ein hohes Paar halten, nur kleine Pots gewinnen. Nur in einem Bruchteil der Fälle hält ein Gegner eine Hand, die eine Investition wert ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem solchen Szenario wird der Pot relativ groß werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist nicht wirklich mögich, hier auszurechnen, wie oft man den Pot gewinnt, denn es spielen zu viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Einer dieser Faktoren ist auch ein wichtiger Grund dafür, dass diese Theorie nicht unterzukriegen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis dass der Tod uns scheidet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-mike-matusow-18554.jpg&quot; alt=&quot;Mike Matusow&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Großer Mund, großer Pot?&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Anfänger neigen dazu, sich mit gewissen händen zu „verheiraten&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Situationen, in denen der Gegner eine bessere hand hält, sei es vor oder nach dem Flop, sind sie nicht in der Lage, ihre Hand loszulassen. Sie setzen all ihr Geld ein und verlieren mit ihren starken Händen sehr große Pots.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den Fällen, in denen die Hand durchhält, sind solche Gegner die beliebtesten, weil sie mit ihren Händen „verheiratet&quot; sind. In manchen Fällen treffen sie jedoch auf stärkere Spieler, die auch in der Lage sind, zu folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedes Mal, wenn wir verlieren, verlieren wir einen großen Pot, aber wir gewinnen nur in der Hälfte der Fälle, also verlieren wir mehr, als wir gewinnen. Das ist ein Eindruck, der nicht täuscht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der letzte Faktor findet seine Zusammenfassung in Rounders:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„In Confessions of a Winning Poker Player&quot;, sagt Jack King, „nur wenige Spieler erinnern sich an die großen Pots, die sie gewonnen haben, so merkwürdig das klingt, aber jeder Spieler erinnert sich mit erstaunlicher Genauigkeit an die schlimmsten Bad Beats seiner Karriere&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Spieler, die an die oben ausgeführte Theorie glauben, sind dieselben Spieler, die grundsätzlich vergessen, wie oft sie mit starken Händen schon einen großen Pot gewonnen haben, aber noch genau wissen, wie oft es schiefging.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nimmt man die beiden Faktoren zusammen, hat man eine Theorie, die praktisch unwiderlegbar erscheint.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie Dan Skolovy in seinem Artikel schon erwähnt hat, sollte man versuchen, mit den starken Händen um den gesamten Stack zu spielen. Dieser Rat ist vollkommen richtig, aber er gilt nur für starke Spieler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie nicht in der Lage sind, Asse wegzuwerfen, wenn Sie geschlagen sind, sollten Sie Ihr Spiel zunächst darauf ausrichten, weniger zu gewinnen als mehr zu verlieren.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 30 Dez 2010 18:50:08 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/starke-hand-kleiner-pot-teil-1-der-denkfehler</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Der Combo Draw auf dem Flop</title>
				<description>&lt;p&gt;Unter einem Combo Draw versteht man einen Draw mit mehr als 12 Outs. Diese Draws sind so stark, dass man sie auf fast jedem Flop scharf anspielen sollte.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Beispiele für Combo Draws:&lt;/p&gt; Ein Paar mit open-ended Straight Draw (13 Outs gegen ein Overpair)Ein Paar mit Flush Draw (14 Outs)Gutshot Straight Flush Draw (12 Outs)Straight Draw und Flush Draw (15 Outs)Der ebenso seltene wie kostbare open-ended Straight Flush Draw &lt;p&gt;In jedem dieser Beispiele verhilft uns mehr als ein Viertel des Decks zu einer besseren Hand als ein Overpair.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sogar der schlechteste aller Combo Draws - der Gutshot Straight Flush Draw - hat gegen das Overpair eine 50:50 Chance!&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Für uns bedeutet das, dass wir sogar gegen Monster nur unwesentlich zurückliegen. Gegen durchschnittliche Hände sind wir deutlicher Favorit. Solche Hände müssen hart gespielt werden. Für einen guten Spieler bedeuten sie eine Menge Geld.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Warum scharfes Spiel?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Natürlich spielen wir hier auf Odds. Nach einem Pre-Flop Raise, einer Bet und wahrscheinlich noch einem Raise auf dem Flop erhalten wir mit unserem Mehrdach-Draw eindeutig die richtigen Odds.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bei einer Gewinnchance von 50% benötigen wir nur eine 50:50-Chance, um auf Dauer break even zu spielen. Tatsächlich werden die Odds aber deutlich besser sein. Also keine Angst vor großen Bets.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hinzu kommt, wenn wir unser Geld nicht auf dem Flop in die Mitte bringen, und auf Turn oder River erscheint eine Scare Card, ist unser Gegner möglicherweise nicht mehr bereit, weiteres Geld zu investieren. Dann wird es sehr schwierig, eine Auszahlung zu bekommen. Auf dem Flop wird unser Gegner eher zu einem Call bereit sein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Fold Equity&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Indem wir unsere Combo Draws sehr stark spielen, gewinnen wir nicht nur gute Equity auf dem Flop. Wir gewinnen zusätzlich auch Fold Equity.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit einer Bet oder einem Raise produzieren wir fast immer Fold Equity. Grob gesagt, Fold Equity ist eine Größe für die Wahrscheinlichkeit, mit der unser Gegner seine Hand foldet und den Pot aufgibt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein Call hat offensichtlich keine Fold Equity. Nehmen wir also an, wir floppen einen OESFD. Wir setzen auf dem Flop, und unser Gegner raist. Jetzt bekommen wir mehr als die nötigen Odds für einen Call (gegen ein Paar sind wir sogar Favorit), aber stattdessen gehen wir all-in.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-mike-white-14453.jpg&quot; alt=&quot;Mike White&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt; All-in oder nicht, manchmal kommt der Flush Draw einfach nicht.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zu diesem Zeitpunkt können wir den Pot gewinnen, indem wir eines unserer vielen Outs treffen oder indem wir den Gegner zu einem Fold zwingen. Wie fühlen Sie sich mit einem Paar auf dem Flop, wenn es all-in geht? Nicht gerade sicher, oder?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Also kann man tighte Spieler mit Draws ausspielen. Für sie ist es eine Situation, in der sie nur verlieren können. Mit einem Call sind sie im besten Fall nur leichter Favorit, und mit einem Fold geben sie diesen auch noch auf. Damit wird sowohl ein Call als auch ein Fold zu einer falschen Entscheidung für den Gegner!&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wie bitte, Sie glauben mir nicht?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dann sehen wir uns ein Beispiel an:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;$1/$2 NLHE, 6-max, online&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Effektive Stacks: $200&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir halten T&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; am Button. Es wird zu uns gefoldet und wir erhöhen auf $8.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der SB foldet und der BB erhöht auf $22. Call.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Flop fällt 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 2&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der BB setzt $35. Wir erhöhen etwa um Potgröße auf $110.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn unser Gegner mit Overcards erhöht hat und nun c-bettet, muss er jetzt eindeutig folden. Hat er mit einer Hand wie 99-JJ gesetzt, steht er nun vor einer schwierigen Entscheidung. Geht er mit QQ-AA all-in, ist er trotzdem 45:55 Außenseiter!&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-allen-cunningham-16244.jpg&quot; alt=&quot;Allen Cunningham&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Allen Cunningham - je mehr man tighte Spieler dominiert, desto weniger muss man ihre Hemden betrachten.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir haben unseren Gegner also in eine sehr unangenehme Situation gebracht. Call, Fold und sind hier ausnahmslos marginale Spielzüge. Unsere Range beinhaltet hier hauptsächlich Monster. Es sieht so aus, als ob wir große Paare wir QQ-AA slow gespielt haben, oder gar Sets mit 77, 88, 22, oder eben die Combo Draws mit 56s, T9s und J9s.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Um einen profitablen Call gegen diese Range zu machen, braucht auch unser Gegner ein Monster. Möglicher weise hat er ein solches aber nicht, weswegen er folden und aufgeben muss, oder aber er bezahlt und gibt uns damit phantastische Odds für eine Situation, die besser ist als ein Coin Flip.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zusammenfassung&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Unser Beispiel demonstriert wirkungsvoll, warum der Push mit dem Combo Draw zum Arsenal jedes Spielers gehören sollte. Combo Draws sind Monster, und sie besitzen zusätzlich noch Fold Equity Potenzial.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Man muss in der Lage sein, sowohl Made Hands als auch gute Draws stark zu spielen, denn wenn man nur mit Monstern setzt, wird man leicht auszurechnen und bekommt selten Action.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Spielt man dagegen Monster und Draws ähnlich, steigt die Chance daruaf, ausgezahlt zu werden. Also spielen Sie nicht zu passiv und spielen Sie Combo Draws als die starken Hände, die sie tatsächlich sind.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 23 Dez 2010 17:28:50 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/der-combo-draw-auf-dem-flop</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Starke Hand, kleiner Pot Teil 2: Die mittlere Hand</title>
				<description>&lt;p&gt;Die dahinter stehende Überlegung lautet ungefähr so:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;„Erhöht und gecallt wird pre-Flop nur mit guten Karten, also steigt die Wahrscheinlichkeit, mit niedrigen Karten den Flop zu treffen und die guten Hände zu knacken.&quot;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zwar ist das eine Logik, die auf einer Halbwahrheit basiert und an der Grenze zur Lächerlichkeit steht, aber das Konzept schwache Hand, großer Pot ist gar nicht soweit hergeholt. Es kommt durchaus zu Szenarien, in denen das Konzept exakt zutrifft.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-hoyt-corkins-18930.jpg&quot; alt=&quot;Hoyt Corkins&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Großer Hut, großer Pot?&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Kleine Hand, großer Pot&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein Amateur, der seine Hand nicht loslassen kann, hat selten eine schlechtere Hand als Top Pair.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit Händen wie 7-9o setzt man sich kaum dem Risiko aus, sich an eine Hand zu hängen, die es nicht wert ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In dem unwahrscheinlichen Fall jedoch, in dem man den Traumflop 6-8-5 trifft, sieht man gegen AA wie ein Genie aus und gewinnt einen Riesenpot. Wenn man trifft, gewinnt man große Pots, und wenn man nicht trifft, verliert man nur wenig Geld, denn man kann sich relativ einfach von der Hand trennen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ehrlich gesagt, diese Philosophie ist vollkommen in Ordnung. Ich stimme sogar mit ihr überein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zwar bekommt man mit solchen Händen nie genug Equity für die Pot Odds, aber für die Implied Odds. Richtig angewendet, können solche Hände in Cash Games eine Menge Geld wert sein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn wir unsere Range für schwache Hände auch auf Q-J, K-Q, K-J und ähnliche ausweiten, löst sich unsere durchaus robuste Theorie allerdings in Luft auf.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Diese Hände werden sehr einfach dominiert, z. B. von allen Premiumhänden. Jeder, der bereit ist, viel Geld zu bezahlen, wenn Sie mit einer der eben genannten Hände Top Pair getroffen haben, hat Sie wahrscheinlich geschlagen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Theorie der schwachen Hände und großen Pots funktioniert nur mit sub-marginalen Händen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Betten Sie niemals das mittlere Paar&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Starke Hände - gutes Geld.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Marginale Hände - gewinnen wenig oder gar kein Geld.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Schwache Hände - gewinnen viel Geld.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das passt zu der allgemein anerkannten Theorie, dass man niemals das mittlere Paar betten sollte. Diese Theorie stammt nicht von mir, sie wurde an anderer Stelle veröffentlicht. Ich will sie mir deshalb auch nicht ans Revers heften, sondern gebe sie hier nur wieder.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Stellen Sie sich vor, zwei Personen spielen Karten. Es wird mit nur drei Karten gespielt, einem Ass, einem König und einer Dame.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Beide Spieler bekommen eine Karte, dann folgt eine Setzrunde. Danach werden die Karten umgedreht, und die höhere Karte gewinnt den Pot.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In diesem Spiel würde man mit einem Ass immer setzen (starke Hand). Ein Ass ist hier die Nuts, man kann nicht verlieren, und manchmal würde ein König bezahlen, wenn er glaubt, dass man nur die Dame hält.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hält man dagegen die Dame, macht es ebenfalls Sinn zu setzen, denn man kann einen König zum Fold bringen, der glaubt, man habe das Ass.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hält man dagegen den König, macht es niemals Sinn, zu setzen. Eine Dame wird nie bezahlen, und ein Ass wird nie folden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Man kann also mit der besten und mit der schlechtesten Hand Geld verdienen, aber niemals mit der mittleren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-phil-hellmuth-7763.jpg&quot; alt=&quot;Phil Hellmuth&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Großes Ego, großer Pot?&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Fazit: Wer hat Recht?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Richtlinien aus dem Lehrbuch über Pot Size gegen Handrange sind, wie alle Pokerstrategie, abhängig von der Situation.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es gibt kein korrektes Poker. Jede Situation muss neu analysiert und interpretiert werden. Deshalb dürfte es Sie nicht überraschen, dass sowohl dieser Artikel als auch „Starke Hand, großer Pot...&quot; korrekte Aussagen beinhalten, obwohl sie sich anscheinend widersprechen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit starken Händen sollte man immer versuchen, den ganzen Stack in die Mitte zu schieben, obwohl es einem manchmal so scheint, als würde man damit nur kleine Pots gewinnen. Mit marginalen Händen dagegen sollte man möglichst um kleine Pots spielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Letztlich hat man mit schwachen Händen die Möglichkeit, sehr große Pots zu gewinnen, ohne allzu große Verluste zu riskieren. Das ist einer der Gründe, warum Sie manchmal im Fernsehen sehen, dass Profis solche Hände auch gegen Raises spielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die mittlere Hand ist dafür prädestiniert, Ihnen schlechte Bets und geplatzte Bluffs zu zeigen. Es gibt diese Konzepte, die es Ihnen erlauben, ein starker, konstanter Spieler mit aggressivem Stil zu werden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Jeder Poker-Spielzug muss begründet sein. Man setzt, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, nicht um des Setzens willen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 06 Jan 2011 18:39:29 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/starke-hand-kleiner-pot-teil-2-die-mittlere-hand</link>
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				<title>Starke Hand, großer Pot; schwache Hand, kleiner Pot</title>
				<description>&lt;p&gt;Viele Spieler machen den Fehler, mit nicht mehr als einem Paar große Pots aufzubauen, nur um dann doch nnoch zu folden, wenn der Po zu groß wird.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ich werde nun eine alternative Strategie entwickeln und Ihnen zeigen, wie man den Pot kontrolliert, wenn man eine eher schwache hand hält, und wie man ihn aufbaut, wenn man eine sehr starke Hand hält. Sehen wir uns das folgende Beispiel an:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Gespielt wird $1/$2, unbd die effektiven Stacks liegen bei $200. Wir bekommen A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; am Button. Die beiden Spieler in den blinds sind solide, tight-aggressive Spieler. Es wird zu uns gefoldet und wir erhöhen auf $8. Der Small Blind bezahlt, der Big Blind foldet.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Flop fällt K&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;. Der Gegner checkt und wir setzen $15. Der Gegnr bezahlt. Auf dem turn kommt die 6&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;. Der Gegner checkt und wir setzen $35. Der Gegner bezahlt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Auf dem River kommt die 6&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Der Gegner setzt $100.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Eine hässliche Sache. Wir halten eine starke Hand, und unser Gegner zeit auf dem River plötzlich eniorm viel Stärke. Ein Fold ist ebenso schlecht wie ein Call.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-ted-mccollom-18335.jpg&quot; alt=&quot;Ted McCollom&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Potkontrolle vereinfacht Entscheidungen auf dem River.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Situation ist kompliziert, denn der Pot ist schon sehr groß, und unsere Hand ist zwar stark, aber sie ist nicht das Monster, mit dem wir gerne alle Chips in der Mitte sehen würden. Hätten wir den Po besser kontrolliert, wäre unsere Entscheidung auf dem River viel einfacher.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Starke Hand, großer Pot&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn wir eine starke Hand floppen, wollen wir unserem Gegner den gesamten Stack abnehmen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Was genau ist aber eine „starke Hand&quot;? Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Es könnte ein Set sein oder eine Straight, zwei Paare oder sogar nur Top Pair. Ich definiere eine starke Hand als eine Hand, mit der ich gegen einen bestimmten Gegner um den gesamten Stack spielen will.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das ist eine ziemlich dehnbare Beschreibung. Gegen einen loosen Spieler kann es korrekt sein, mit einem Paar einen großen Pot zu spielen. Gegen einen anderen, tighten Spieler kann dasselbe ein großer Fehler sein. Mit Sicherheit kann man das nur sagen, wenn man den Tisch genau beobachtet und seine Gegner durchschaut.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Stack ist ein Werkzeug. Man benutzt es, um einer anderen Person die Chips abzunehmen. Das funktioniert aber nur, wenn man seinen eigenen Stack riskiert. Man kann allerdings selbst entscheiden, wann man seinen Stack riskiert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Also sollte man diesen Schritt nur tun, wenn man eine starke Hand hat. Man sollte tunlichst vermeiden, in die Situation zu geraten, bei einem großen Pot folden zu müssen. Wir müssen die Kontrolle über die Potgröße behalten. Wenn der Pot groß wird, sind wir dafür verantwortlich, und wir sollten besser eine starke Hand halten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ansonsten gehen wir die Hand noch einmal im Geiste durch. Hatten wir von Anfang an eine starke Hand, doch dann hat sich die Situation geändert? Oder haben wir langsam einen großen Pot aufgebaut, obowhl wir eigentlich nicht die richtige Hand dafür hatten?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Anstatt mit allen möglichen Händen große Pots aufzubauen und dann folden zu müssen, sollte man jede Hand planen. Von anfang an muss man wissen, wie viel Action man mit seiner Hand haben möchte, und wenn es keine Hand für einen großen Pot ist, handelt man entsprechend.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage320180-the-field-18303.jpg&quot; alt=&quot;The Field&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Überlegen Sie sich genau, wie viel Action Ihre Hand verträgt.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Schwache Hand, kleiner Pot&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Da wir nun eine starke Hand definiert haben, ist es ganz einfach, eine schwache Hand zu erklären: Das ist eine Hand, mit der wir keinen großen Pot spielen wollen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Grundsätzlich sollte man seinen Stack nicht riskieren, wenn man nur ein Paar hält. Wird man gecall, liegt man meistens zurück. Wenn man also nur Top Pair hält, muss man die Potgröße kontrollieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Denken Sie daran, dass Sie selbst für die Hände verantwortlich sind, die Sie spielen. Mit starken Händen bauen Sie große Pots auf, mit unsicheren Händen kontrollieren wir die Potgröße aktiv, damit wir nicht in die Situation geraten, eine schwierige Entscheidung treffen zu müssen..&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn wir immer die Potkontrolle haben, machen wir es unserem Gegner sehr schwer, unseren Stack zu gewinnen. Deshalb wenden viele Spieler erfolgreich eine loose-aggressive Strategie an.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es sieht zwar so aus, als würden sie völlig willkürlich spielen, aber das stimmt nur, solange die Pots klein sind. Geht es aber um einen großten Pot, können Sie sicher sein, dass sie auch eine starke Hand halten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Potkontrolle kann und sollte angewandt werden, wenn man eine Hand hält, die nicht stark genug ist, um den gesamten Stack zu riskieren. Eine solche hand kann Second Pair sein, oder Top Pair, in manchem Fällen sogar ein Overpair. Es hängt immer davon ab, gegen wen wir spielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Beispiel: Potkontrolle durch einen Check auf dem Turn&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Partie: $1/$2, effektive Stacks $200. Die Spieler in den Blinds sind solide TAGs. Es wird zu uns gefoldet. Wir halten K&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;. Wir erhöhen auf $6. Der SB foldet, der BB bezahlt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Auf dem Flop kommen Q&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;. Der BB checkt, wir setzen $9, Call. Auf dem Turn kommt die 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Der BB checkt, wir checken ebenfalls.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage320180-stacked-18351.jpg&quot; alt=&quot;Stacked&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wenn Sie die Potkontrolle haben, verlieren Sie nich tso leicht Ihren ganzen Stack.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das ist ein gutes Beispiel für Potkontrolle. Unsere Hand - Top Pair, guter Kicker - ist stark. Aber es ist kein Monster, und wir wollen damit gegen einen TAG nicht unbedingt unseren gesamten Stack riskieren.  Wir können davon ausgehen, dass dieser Gegner nicht auf drei Straßen bezahlt, wenn er keine Hand hält, die besser ist als unsere.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nehmen wir z. B. An, dass er ein Set gefloppt hat. Nach einem Checkraise auf dem Turn müssen wir möglicherweise die bessere Hand folden, obwohl wir schon Geld investiert haben. Ein Check behind hält den Pot klein für den Fall, das wir zurückliegen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sollte unser Gegner nun auf dem River setzen, ist der Pot klein genug, um einen Call zu rechtfertigen. Wir kommen zum Showdown für denselben Preis, den wir für eine Bet auf dem Turn bezahlt hätten! Außerdem kann der Check ihn dazu verleiten, mit einer schlechteren als unserer Hand zu setzen oder zu callen. Eine echte Win-Win-Situation.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wann ist Potkontrolle nicht angebracht?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Potkontrolle ist dann notwendig, wenn das Board trocken ist. Ich würde niemals davon abraten, die eigene Hand zu schützen. Eine hand, die gegen Draws anfällig ist, muss aggressiv verteidigt werden. Ein Draw darf nie billig sein!&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Beispiel: Verteidigen einer anfälligen Hand&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Partie: $1/$2 No Limit, effektive Stacks $200. Wir erhöhen aus mittlerer Position mit A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;. Es wird zum BB gefoldet, der bezahlt. Auf dem Flop kommen K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-eugene-todd-18375.jpg&quot; alt=&quot;Eugene Todd&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt; Sie die Big Pots für Ihre starken Hände auf und schützen Sie Ihre Chips.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Gegner checkt und wir setzen $10. Call. Auf dem Turn kommt die 2&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;, und wieder checkt unser Gegner. Nmun setzen wir $25.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dieses Board ist viel zu gefährlich, um eine Free Card zu gewähren. Die gegnerische Range beinhaltet eine Reihe von möglichen Draws hier, und auf dem River können uns viele Karten Schwierigkeiten machen. Also müssen wir setzen, um unsere Hand zu schützen. Es ist meistens ein Fehler, Free Cards zu geben, wenn die eigene Hand angreifbar ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Potkontrolle ist wie die meisten Pokerkunstgriffe kein Gambit, dass man jederzeit einsetzen kann. Es kommt auf die Situation an. Wenn man weiß, dass der Gegner drei Straßen mit einer Hand callt, die schlechter ist als die eigene, dann sollte man natürlich auch gnadenlos betten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es sollte nun deutlich geworden sein, dass Potkontrolle dann notwendig ist, wenn unsere Hand nicht stark genug ist, um gegen den jeweiligen Gegner einen großen Pot zu spielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Also sparen Sie sich die großen Pots für die starken Hände auf, und wenn die Hand nicht stark ist, schützen Sie Ihre Chips.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Mo, 13 Dez 2010 19:27:08 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/starke-hand-grosser-pot-schwache-hand-kleiner-pot</link>
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			<item>
				<title>Die Light 3-Bet: Übertreiben Sie es nicht</title>
				<description>&lt;p&gt;Der Punkt ist: Um auf lange Sicht erfolgreich zu spielen, müssen Sie sich anpassen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Vergangenheit war tight-aggressives Spiel der profitabelste Stil. Man lehnte sich zurück, wartete auf die Premiumhände und setzt nur dann, wenn man eine gute Hand erwischt. Die meisten Gegner waren schlecht genug, um einen auszuzahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den letzten Jahren ist das allgemeine Niveau der Spieler jedoch stark gestiegen, und der tight-aggressive Stil ist zu berechenbar geworden. Und wer berechenbar ist, der wird ausgenommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Geburt des LAG&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da die Spieler immer besser und 6-max Poker immer populärer wurde, entstand ein neuer, noch aggressiverer Stil. Die Spieler, die sich diesem Stil bedienten, wurden als LAG (loose-aggressive) bezeichnet und waren in der Lage, die berechenbareren TAG-Spieler zu schlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der LAG-Stil ist heute der erfolgreichste, und die Mehrheit der professionellen Online-Spieler spielen danach, aber selbst dieser Stil hat sich bereits weiterentwickelt. Nachdem mehr und mehr Spieler begannen, loose-aggressiv zu spielen, wurde die Light 3-Bet ebenfalls immer häufiger eingesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage320180-dario-minieri-18951.jpg&quot; alt=&quot;Dario Minieri&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Hyper-aggressives Spiel kann einen TAG auseinandernehmen. Aber das funktioniert nicht ewig.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Grund dafür ist, dass der nun zum Standard gewordene LAG mit einer breiten Handrange vor dem Flop erhöht. DA die meisten dieser Ranges logischerweise mit mäßigen Händen erfolgen, konnten sie damit einem Re-Raise nicht standhalten, sodass die 3-Bet häufig zum direkten Gewinn eines Pots führte. Damit begann die Zeit der 3-Bet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie ab und zu 6-max höher als NLHE $25 spielen, haben Sie sicher festgestellt, dass dort die light 3-Bet sehr gerne angewandt wird. Natürlich sollte die 3-Bet zum Arsenal jedes guten Spielers gehören, allerdings wenden die meisten Spieler sie viel zu oft an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Häufig beobachtet man, dass ein typischer LAG aus mittlerer bis später Position mit Händen wie 5&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;, 7&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; oder A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; eine 3-Bet ansetzt. Das ist aber ein grundlegender Fehler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man einen Raise ansetzt, tut man das aus zwei möglichen Gründen: Entweder möchte man, dass eine bessere Hand foldet oder dass eine schlechtere bezahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Problem an der light 3-Bet ist, dass die meisten Gegner daraufhin schlechtere Hände folden und mit besseren callen - damit steht der Re-Raiser plötzlich mit der wahrscheinlich zweitbesten Hand in einem großen Pot da.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-gavin-smith-23850.jpg&quot; alt=&quot;Gavin Smith&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Gavin Smith - überzeugter Vertreter des Flat Call.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Also hören Sie auf damit, Ihren Gegner zum Folden schlechterer Hände zu zwingen. Haben Sie keine Angst davor, Flops zu sehen und - Achtung! - Poker zu spielen! Es ist kein Fehler, Raises vor dem Flop zu flat callen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit diesem Spielzug erlauben wir dem Gegner, mit seiner gesamten Range fortzusetzen, und mit einem Flat Call erhöhen wir die Chancen, dass unsere Range stärker ist als die Eröffnungsrange des Gegners.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die heutigen überaggressiven Spieler lieben es, die Initiative zu haben. Häufig feuern Sie auf jeder Straße einfach weiter und hoffen, dass wir folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo der Value herkommt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Regs auf niedrigen Levels spielen sehr schlecht post-Flop. Sie verlassen sich darauf, vor dem Flop aggressiv zu erhöhen und dann auf dem Flop zu c-betten. Bekommen Sie einen Call, wissen sie nicht, wie es auf Turn und River weitergehen soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf den späteren Straßen sind die Pots und damit auch die Bets größer. Hier liegt der Großteil des Values in &lt;a href=&quot;/texas-holdem&quot;&gt;No Limit Hold&#039;em&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erlauben wir unseren Gegnern, mit schlechteren als unseren Händen fortzusetzen, gewinnen wir auf lange Sicht mehr Geld. Also sollten wir nicht versuchen, sie dazu zu bringen, ihre schwachen Hände vor dem Flop zu folden.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-allen-kessler-18889.jpg&quot; alt=&quot;Allen Kessler&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wenn Sie allerdings gar nicht mehr 3-betten, riskieren Sie, zu leicht ausrechenbar zu sein.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Natürlich sollten Sie in der lage und gewillt sein, gelegentlich eine light 3-Bet anzusetzen, denn wer dies überhaupt nicht tut, ist zu leicht auszurechnen. Und wenn ein Gegner dazu neigt, 3-Bet flat zu callen, kann man seine 3-Bet-Range auch ein bisschen ausweiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In solchen Situationen ist eine 3-Bet plötzlich for Value, denn wir bekommen Calls auch mit schlechteren Händen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Entscheidend ist, zu erkennen, welchen Spielertyp man vor sich hat. Ein 0815-Spielmuster genügt einfach nicht, um erfolgreich zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die 3-Bet bleibt also eine Waffe, die man nicht einfach ablegt. Man muss jedoch abwägen, wann man sie einsetzt und warum. In vielen Fällen ist sie dann einzusetzen, wenn man einen Gegner hat, der sehr oft raist, und von dem man weiß, dass er dann auf eine 3-Bet foldet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um den Gewinn zu maximieren, genügt das nicht. Kümmern Sie sich als Nächstes um Ihr Post-Flop-Spiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie der bessere Spieler sind, wird Ihre Edge nur noch größer, wenn Sie viele Flops, Turns und Rivers sehen können. 3-betten Sie ruhig weiter, aber eben nicht ständig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen Sie auch:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/light-3-bet-verteidigung-dagegen&quot;&gt;Die Light 3-Bet: Verteidigen Sie sich!&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/three-bet-analyse-varianten-strategie&quot;&gt;Die 3-Bet - Range, Varianten, Analyse&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 10 Dez 2010 12:35:19 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/die-light-3bet-bertreiben-sie-es-nicht</link>
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			<item>
				<title>Was denken Sie sich eigentlich dabei?</title>
				<description>&lt;p&gt;Bei jedem Spielzug, den Sie durchführen, sollten Sie eine klare Vorstellung davon haben, was Sie damit bezwecken.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das Geheimnis der richtigen Entscheidung ist, das Ergebnis vorherzusehen. Sie sollten für jeden Spielzug einen guten Grund haben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Also fragen Sie sich vor jedem Spielzug, wohin sie dieser führen wird.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Niemals nicht wissen warum&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Ein Freund von mir „spielt&quot; Poker. Manchmal sehe ich ihm dabei zu.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Jedes Mal, wenn er einen fragwürdigen Spielzug macht, frage ich ihn, „Warum hast du das getan?&quot;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Meistens antwortet er „Keine Ahnung&quot;, „Hab&#039; nicht groß drüber nachgedacht&quot; oder „Einfach so&quot;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;So spielt man aber nicht Poker!&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Vermutungen, Bets und Checks ohne Grund sind kein Poker. Jede Entscheidung kann dazu führen, dass man einen Stack gewinnt oder verliert, also sollte man darauf achten, jede einzelne genau zu überdenken.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Jede Aktion muss einem Ziel gelten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wollen Sie den Gegner dazu bringen, zu folden? Machen Sie gerade eine Value Bet?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bevor Sie eine Aktion durchführen, müssen Sie sich klar machen, warum Sie diese durchführen.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Beispiel 1&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Spiel: $1/$2 NLHE 6-max; effektive Stacks: $200.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir halten A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; im BB. Es wird zum Button gefoldet, der auf $8 erhöht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Spieler am Button ist tight-aggressiv - statistisch liegt er etwa bei 19/16/3.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Small Blind foldet und wir ... nehmen uns etwas Zeit für unsere Entscheidung.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Unsere Optionen sind 3-Bet, Call oder Fold - jede davon ist vertretbar.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Allerdings sind manche besser vertretbar als andere.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Da der Button eine große Raising Range hat, entscheiden wir uns gegen einen Fold von A-J.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Gegen einen tighten Spieler kann man problemlos aus früher Position erhöhen und dann trotzdem noch folden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-tom-dwan-19575.jpg&quot; alt=&quot;Tom Dwan&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Schwer vorstellbar bei der Mütze, aber wenn Tom Dwan 3-bettet, hat er definitiv einen Plan.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Aber der Button Raiser hat hier eine sehr große Handrange. Da A-J gegen den Großteil dieser Range vorne liegt, gilt es nun, sich zwischen Smooth Call und 3-Bet zu entscheiden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sehen wir uns beide Möglichkeiten genauer an.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;3-Bets&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Nach einer 3-Bet wird der Gegner die schlechtesten Hände seiner Range folden, aber mit A-K- A-Q, K-Qs, AA-88 ein einigen Suited Connectors fortsetzen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit einigen dieser Hände wird er 4-betten, mit anderen nicht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sollte er folden, was eines der besseren Ergebnisse wäre, gewinnen wir einen Pot in der Größe von 4 BB.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sollte er callen, spielen wir ou-of-position mit einem anwachsenden Pot gegen eine Hand, die uns möglicherweise dominiert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zwar schlagen wir seine Button Raising Range, aber gegen seine 3-Bet Calling Range liegen wir hinten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In den meisten Fällen werden wir den Flop nicht treffen, also spielen wir ohne Position gegen einen guten TAG auf einem Flop, der unsere Hand nicht verbessert hat, gegen eine Range, die uns größtenteils dominiert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der positive Aspekt einer 3-Bet besteht darin, dass wir eine Reihe von Pots schon vor dem Flop gewinnen werden und andererseits auf einem Flop die Initiative besitzen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Allerdings ist Initiative oft nicht wertvoll genug, um den Positionsnachteil auszugleichen, den wir gegen einen guten Spieler mit dominierender Range haben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Also versuchen wir mit unserer 3-Bet, den Gegner zu einem Fold zu bringen.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Calls&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Sehen wir uns nun den Flat Call an.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es gibt mehrere Aspekte, die dafür sprechen. Der große Nachteil besteht natürlich darin, dass wir dem Gegner die Initiative überlassen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-phil-hellmuth-19619.jpg&quot; alt=&quot;Phil Hellmuth&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt; Wenn Phil Hellmuth flat callt und den Pot klein hält, hat er dafür einen guten Grund.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Vorteilhaft ist dagegen, dass wie den Pot klein halten, wenn unsere Hand potenziell dominiert wird. Außerdem wird unser Gegner mit einem Großteil seiner Range nachsetzen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sagen wir, die Button Raising Range beinhaltet AA-22, AKs, 45s, AKo-67-o, Axs, ATo-A6o, KJo-T8o, Q9s-97s (die Button Ranges von TAGs ähneln sich fast alle). Damit liegen wir gegen den Großteil dieser Range vorn.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit einem Smooth Call geben wir dem Gegner die Möglichkeit, mit seiner gesamten Range fortzusetzen. Im Gegensatz dazu zwingt ihn eine 3-Bet dazu, seine Range so einzugrenzen, dass sie unsere Hand schlägt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein weiterer positiver Aspekt: Sollte ein Ass auf dem Flop erscheinen, wird er mit vielen schlechteren Händen als unserem Ass fortsetzen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn er aber unsere 3-Bet callt und das Board verläuft Ass hoch, werden wir häufig ein Kickerproblem bekommen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Flat Call verführt unseren Gegner dazu, mit einer schlechteren als unserer Hand fortzusetzen, als er dies nach einer 3-Bet tun würde, und wir halten den Pot klein für den Fall, dass wir doch hinten liegen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dafür geben wir die Initiative aus der Hand. Und letztlich unterscheidet sich der EV eines Calls von dem einer 3-Bet nur wenig.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Was man durch eine 3-Bet an Post-Flop EV aufgibt, gleicht sich durch den Profit aus, den wir mit gewonnenen Händen vor dem Flop machen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Was wir an EV verlieren, wenn wir auf die 3-Bet verzichten, wird jedesmal wettgemacht, wenn wir auf dem Flop eine bessere Hand halten und zum Showdown kommen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Beide Spielzüge haben ihre Vor- und Nachteile, keiner von beiden ist dem anderen deutlich vorzuziehen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Entscheidend ist hier für uns, dass wir uns überlegen, was wir erreichen wollen, bevor wir uns für einen der beiden Spielzüge entscheiden.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Beispiel 2&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Spiel: $1/$2 NLHE 6-max; effektive Stacks: $200.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir halten K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; am Button. Es wird zu uns gefoldet und wir erhöhen auf $8. Der Small Blind foldet und der Big Blind callt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bei dem Big Blind handelt es sich um einen typischen, durchschnittlichen Fisch. Er bezahlt zu häufig pre-Flop und er geht mit dominierten Händen zu lange mit.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Statistisch liegt er bei etwa 32/8/1. Der Flop fällt mit 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Gegner checkt und wir...?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das ist eindeutig eine klare Bet-Situation. Wir haben vor dem Flop die Initiative übernommen, halten den Draw zum Second Nut Flush und zwei Overcards. Kurz: eine starke Hand. Eine Conti-Bet als Semi-Bluff ist hier angesagt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sollten wir setzen und der Gegner bezahlt, zielen wir mit unserer starken Hand auf einen großen Pot, falls wir treffen. Also setzen wir $14 und bekommen den Call.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Auf dem Turn kommt die 9&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;. Wieder checkt unser Gegner. Wir...?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;An dieser Stelle können wir checken oder betten. Durch die Neun haben wir drei Outs dazu bekommen. Jetzt bringt uns jeder Bube auch noch die Straight.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-bryan-devonshire-19744.jpg&quot; alt=&quot;Bryan Devonshire&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Einen großen Stack baut man nur auf, wenn man jede Entscheidung mit Bedacht trifft.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Checks&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Durch einen Check erhalten wir die letzte Karte gratis. Wir haben 12 Outs zu einer Beinahe-Nuts-Hand sowie 6 zu einem Top Paar.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn war aber checken, und der River bringt nur eine Blank, haben wir nur noch eine kleine Chance, den Pot zu gewinnen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein Check ist hier also gleichbedeutend mit einer Freikarte.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Bets&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Kommen wir zur Bet. Gegen eine Zehn beim Gegner haben wir 18 Outs. Unsere Equity ist sehr hoch.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Auch kann unser Gegner mit einer großen Range auf dem Flop bezahlen. Er könnte ein mittleres Pocket Paar halten, eine Zehn oder auch Overvards.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das bedeutet, wir haben eindeutig 18 Outs. Außerdem könnten wir den Pot mit einer Bet hier gewinnen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hat unser Gegner den Flop light gecallt, wird er wahrscheinlich auf dem Turn folden. Das Ziel einer Turn-Bet ist hier dasselbe wie das der Flop-Bet.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir können damit leben, dass der Gegner foldet, aber auch damit, dass er callt. Dank unserer Outs.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir setzen $35 und der Gegner callt. Auf dem River fällt die Q&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;. Im Pot sind nun $115. Der Gegner checkt.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Betten oder hinterherchecken?&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Nun, um hier eine gut begründete Entscheidung zu machen, müssen wir uns die mögliche Range des Gegners ansehen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir wissen, dass unser Gegner relativ schwach spielt. Sein Call auf dem Flop kann alles Mögliche bedeuten. Der Call auf dem Turn ist schon aussagekräftiger.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wahrscheinlich hält er eine Zehn (Kicker Ass bis Bube), einen Flush Draw oder Q-J für den Straight Draw.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein Check würde also dazu führen, dass wir unsere Hände vergleichen und erfahren, ob unsere die bessere ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn wir dagegen eine Bet ansetzen, müssen wir überlegen, ob wir damit eine bessere Hand zum folden bingen wollen (das ist unwahrscheinlich), oder eine schlechtere Hand zum callen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Offensichtlich werden wir eine bessere Hand nicht zum Fold zwingen. Also überlegen wir uns, ob eine schlechtere Hand callt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-phil-ivey-19143.jpg&quot; alt=&quot;Phil Ivey&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wahnsinn + Methode = Erfolg.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Da unser Gegner so etwas wie eine Calling Station ist, betten wir for Value.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir setzen $50 und der Gegner bezahlt mit Q&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Erfolg.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Schlussfolgerung&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Wie Sie sehen, steckt hinter einer normalen Hand weit mehr, als man zunächst denkt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bewerten Sie Ihre Hand immer wieder und überdenken Sie ständig Ihre Ziele. Ein Bluff kann sich nach und nach in eine Value Bet verwandeln.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Also tun Sie sich selbst einen Gefallen. Hören Sie auf damit, nach Instinkt zu spielen und lassen Sie jeder Entscheidung die Zeit, die sie verdient.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Fragen Sie sich, warum Sie etwas tun und machen Sie sich klar, was Sie damit erreichen wollen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das wird Ihr Spiel deutlich verbessern.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 03 Dez 2010 14:00:55 -0500</pubDate>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Das ABC der SnG: Wann man All-ins von Shortstacks callt</title>
				<description>&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir im Big Blind sitzen und ein Shortstack vor uns all-in geht, nutzt uns alle Aggression nichts. Es gibt nur Call oder Fold.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie treffen wir in dieser Situation unsere Entscheidung am besten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst bewerten wir unsere Hand. Mit eine guten oder sehr guten Hand trifft sich die Entscheidung von selbst. Halten wir aber irgendeine mittelmäßige Hand, können wir nicht anhand der Qualität entscheiden. Wir behelfen uns mit einer anderen Größe: den &lt;a href=&quot;/pot-odds-berechnung-anfaenger&quot;&gt;Odds&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Spieler ziehen die Odds für ihre Entscheidung überhaupt nicht in Betracht, wenn sie sich entscheiden, einen Shortstack zu callen. Sie denken sich: „Oh, er geht all-in, dann muss er ja eine Hand haben. Mein T-8 liegt sicher hinten.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist aber nicht korrekt. Zwar kann T-8 hier durchaus die schlechtere Hand sein, aber wenn die Odds stimmen, sollten wir trotzdem bezahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was aber ist gemeint, wenn man „die richtigen Odds&quot; braucht? Nun, die exakten Odds kann man sowieso nicht wissen, denn man kennt ja die gegnerische Hand nicht.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/jerrod-ankenman-8531.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-jerrod-ankenman-8531.jpg&quot; alt=&quot;Jerrod Ankenman&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Odds von 2:1 sind weit besser als dieser Hut.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ich habe allerdings schon in der &lt;a href=&quot;/sitandgo-strategie-niedrige-blinds&quot;&gt;vierteiligen Serie über Sit-and-Go-Strategie&lt;/a&gt; geschrieben: Wenn man 2:1 oder bessere Odds bekommt, benötigt man schon einen guten Grund, um zu folden. Das heißt, wenn man es nicht gerade mit Mr. Tight persönlich zu tun hat, sollte man wahrscheinlich den Call machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Handelt es sich um ein bereits weit fortgeschrittenes Turnier, geht ein Shortstack mit einer sehr großen Handrange all-in.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich spreche hier also nicht nur von Premium-Händen wie AA, A-K oder JJ, sondern acuh von Händen wie 9-8, 44, J-Q und sogar solchem Käse wie 5-3.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei ungepaarte Pocket Cards sind zwei anderen ungepaarten Karten nie sehr weit voraus. Bei Odds von 2:1 oder besser muss man deshalb mit fast jeder Hand bezahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vergleichen wir die Gewinnchancen einiger willkürlicher Beispielhände.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A-K vs. 9-8: 9-8 gewinnt in 36% der FälleA-Q vs. J-Ts: J-Ts gewinnt in 41% der Fälle44 vs. T-9: T-9 gewinnt in 50,3% der FälleA-T vs. 4-7: 4-7 gewinnt in 35% der FälleA-T vs. T-8: T-8 gewinnt in 27,6% der Fälle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon diese kleine Sammlung zeigt, dass man nur dann wirklich Außenseiter ist, wenn man wie in dem letzten Beispiel mit T-8 von A-T dominiert wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In allen anderen Fällen hat man 35-40% Gewinnchance. Deshalb wäre es ein großer Fehler, 2:1 Odds zu folden, wenn man 40% Gewinnchance hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir es mal so: Wenn man auf eine verbogene Münze wetten könnte, die mit 40%-iger Wahrscheinlichkeit auf Zahl landet und mit 60%-iger Wahrscheinlichkeit auf Kopf, und man jedes Mal das Doppelte seines Einsatzes bekäme, wenn Zahl fällt, würde man an einem Tag einen hübschen Batzen Geld machen. Warum sollte man sich diese Chance in Poker entgehen lassen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Blinds liegen bei $100/$200. Wir sitzen im Big Blind mit $6000. Der Small Blind hat seinen Zwangseinsatz gemacht und jetzt noch $500. Der Tisch ist voll besetzt und es gibt $25 Ante. Es wird zum SB gefoldet, der mit insgesamt $600 all-in geht. Wir halten T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; im BB.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/kevin-saul-23651.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-kevin-saul-23651.jpg&quot; alt=&quot;Kevin Saul&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Er also all-in und ich, huiii, mit dem Call...&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Call oder Fold?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So etwas könnte uns jeder Fünftklässler vorrechnen.&lt;/p&gt;
Der SB setzt $600, $250 Antes sind ebenfalls im Pot, und mit unserem BB macht das insgesamt $1050. Wir müssen $400 bezahlen, um $1050 zu gewinnen.
&lt;p&gt;Also ein Call? Ja, absolut. Das ist genau so eine Any-two-cards-Situation. Bei 3:1 Odds ist ein Fold praktisch unmöglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Pokerparadies müssten wir natürlich nie mit einer Hand callen, die schlechter ist als &lt;a href=&quot;/die-handrange-des-gegners&quot;&gt;die Handrange unseres Gegners&lt;/a&gt;. Wir würden einfach die Blinds von allen anderen Spielern stehlen und uns so von Sieg zu Sieg schleichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Realität funktioniert das leider nicht. Sie werden in diese Situationen geraten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie dann regelmäßig folden und 2:1 Odds wegwerfen, begehen Sie einen teuren Fehler.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Mehr SnG ABC:&lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/sng-abc-re-steal&quot;&gt;Der Re-Steal&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/sng-abc-strategie-niedrige-pocket-paare&quot;&gt;Niedrige Pocket Paare&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Sa, 21 Mai 2011 17:01:07 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/sngstrategie-wann-man-allins-von-shortstacks-callt</link>
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				<title>Suited Connectors in 6-max-Partien</title>
				<description>&lt;p&gt;Warum das so ist, ist leicht zu verstehen. Sie können Sowohl Straights als auch Flushes bilden, und das sind die wahren Hände, mit denen man große Pots gewinnt. Hohe Pocket Paare gewinnen natürlich viele Pots, aber meistens eher kleine. Suited Connectors &lt;a href=&quot;/starke-hand-grosser-pot-schwache-hand-kleiner-pot&quot;&gt;gewinnen die größten Pots&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der anderen Seite sind Suited Connectors nicht so stark, dass man jedesmal in den Pot einsteigen muss, wenn man sie bekommt. Suited Connectors sind immer noch eine Drawing Hand und sollten auch so gespielt werden. Achten Sie auf die richtige Situation.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da Suited Connectors große Pots gewinnen können, sollte man sie häufig vor dem Flop spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Problem ist, dass sie zwar großes Potenzial haben, Flushes und Straights aber nicht annähernd so oft getroffen werden, wie wir das gerne hätten. Daher gilt, Limpen und Hoffen, dass man den Flop trifft, bedeutet auf lange Sicht Verlust.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die richtige Art, Suited Connectors short-handed zu spielen, ist aggressiv. Limpen geht gar nicht.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage320180-dario-minieri-19220.jpg&quot; alt=&quot;Dario Minieri&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Dario Minieri spielt seine Suited Connectors gerne aggressiv.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Spielt man Suited Connectors so, erhöht man damit die Gewinnchancen. Entweder gewinnt man den Pot sofort, oder man nimmt die Dynamik des Pre-Flop-Raises mit und gewinnt durch eine Conti-Bet auf dem Flop, oder man baut sich bis zum River die tatsächlich beste Hand zusammen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber auch wenn ich hier behaupte, dass die richtige Spielweise aggressiv ist, heißt das nicht, dass man sie jedes Mal raisen sollte, wenn man sie bekommt. Wichtig ist hierfür auch die Position. &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/poker-fr-nichtdummies-teil-2-positionsspiel&quot;&gt;Positionsspiel&lt;/a&gt;, das wird nur wenige überraschen, ist auch hier ein entscheidender Faktor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Frühe und mittlere Position&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soviel zur Stärke von Suited Connectors, wenn sie einen Draw floppen, aber es ist ziemlich schwierig, Draws out-of-position zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir keine Position haben, kontrolliert der Gegner die Hand, und wir müssen uns nach seinen Regeln richten. Deswegen sind die meisten Suited Connectors aus früher Position nicht profitabel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn die Dynamik des Tisches stimmt, kann man gelegentlich mit Suited Connectors wie T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; oder J&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; aus früher Position erhöhen, um das eigene Spieler zu variieren und &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/range-balancing&quot;&gt;unsere Range zu verschleiern&lt;/a&gt;, aber in den meisten Situationen ist der Fold die richtige Entscheidung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Suited Connectors spielen sich ohne Position sehr kompliziert, und wenn man kein extrem guter Post-Flop-Spieler ist, ist die Gewinnerwartung im besten Fall +/- 0. Je näher man dem Button kommt, desto mehr Suited Connectors kann man der eigenen Range hinzufügen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wollen solche Hände grundsätzlich aggressiv spielen, also beginnen wir mit einem Raise. Sehr niedrige Suited Connectors sind noch immer Folding Hands, denn sie sind einfach zu schwach für eine positive Gewinnerwartung, aber zwei Plätze vom Button entfernt ist 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; gut genug für einen Raise.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage320180-at-the-table-19470.jpg&quot; alt=&quot;At the Table&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Die Position ist wieder mal entscheidend.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Späte Position&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sitzen wir am Cut-off oder am Button, sind fast alle Suited Connectors einen Raise wert, wenn zu uns gefoldet wird. Oft genug gewinnen wir den Pot schon an dieser Stelle, ohne in den Showdown gehen zu müssen, weil wir einen Gegner isolieren können, der zudem keine Position hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie spielt man Post-Flop?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Suited Connectors sind für viele Spieler eine schwierige Hand, und auch deshalb ist es nicht geboten, damit in den Pot zu limpen. Ein Limp verschafft uns keine Initiative. Häufig treffen wir den Flop komplett oder treffen ein mittleres Paar und wissen nicht, wo wir stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Steigen wir aber mit einem Raise ein, verschaffen wir uns sofort die Initiative und können den Pot häufig mit einer Conti-Bet auf dem Flop mitnehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen Sie sich die Textur des Boards genau an. Ist es wahrscheinlich, dass es &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/die-handrange-des-gegners&quot;&gt;dem Gegner geholfen hat&lt;/a&gt;? Sieht es so aus, als ob es Ihnen geholfen haben könnte? Ist die Antwort auf diese Fragen „nein&quot; und  „ja&quot;, spielt es eigentlich keine Rolle mehr, was wir halten.  Eine Conti-Bet ist auf jeden Fall angebracht. In vielen Fällen werden wir den Flop schon hier gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Floppen wir ein Paar oder sogar einen &lt;a href=&quot;/der-combo-draw-auf-dem-flop&quot;&gt;Combo Draw&lt;/a&gt;, ist unsere Position natürlich noch besser. Zwar ist es heute nicht mehr so ungewöhnlich, mit Suited Connectors zu erhöhen, aber viele Spieler sind heute noch nicht in der Lage, uns nach einem Raise auf eine solche Hand zu setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vervollständigen wir auf den späteren Straßen eine Straight oder einen Flush, ist dieser gut verborgen, denn unser Gegner wird uns noch immer auf hohe Karten setzen. Wenn wir in die Position kommen, ein Monster zu halten, dass der Gegner nicht sehen kann, steht uns ein Batzen Geld bevor.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-valeriy-ilikyan-19479.jpg&quot; alt=&quot;Valeriy Ilikyan&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Eine Straight oder ein Flush auf einer späteren Straße ist oft gut versteckt und eine Menge Geld wert.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wie spielt man gegen einen Raise?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwar kann man Suited Connectors oft erhöhen, wenn man den Pot damit eröffnet, aber wenn man bereits mit einem Raise konfrontiert ist, sind diese zumeist nicht mehr profitabel. Dann nämlich verlieren wir die Initiative und haben nur noch eine Möglichkeit, den Pot zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ausnahme zu dieser Regel tritt in Kraft, wenn wir in später Position sitzen und ein schwacher Spieler erhöht hat, den wir entweder auf bzw. nach dem Flop ausspielen können oder der nicht in der Lage ist zu folden und uns ausbezahlt, wenn wir das Board gut treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer solchen Situation ist ein Flat-Call akzeptabel, und zwar aus dem Cut-Off oder vom Button aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Light-3-Bet und wir&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manchmal werden wir uns mit Suited Connectors gegen ein Raise zu einer &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/three-bet-analyse-varianten-strategie&quot;&gt;3-Bet&lt;/a&gt; entschließen. Es handelt sich hier nicht um eine Value Bet, denn der Gegner hat mit großer Wahrscheinlichkeit eine bessere Hand als wir.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielmehr handelt es sich hierbei um eine so genannte „light 3-Bet&quot;. Dahinter steht die Beobachtung, dass unser aggressiver Gegner mit vielen Händen eröffnet, auch mit schwachen. Einen solchen Spieler kann man mit Suited Connectors re-raisen, denn er wird häufig noch vor dem Flop folden und uns den Pot überlassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Suited Connectors sind dafür sehr gut geeignet, denn dies sind hervorragende „Plan-B-Hände&quot;. Plan A ist natürlich, den Pot schon vor dem Flop zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings werden wir von Zeit zu Zeit gecallt werden, und damit tritt Plan B in Kraft. Suited Connectors können auch nach dem Flop sehr stark sein und große Pots gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Re-Raise setzen wir auf die &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/fold-equity-poker&quot;&gt;Fold Equity&lt;/a&gt;, die wir uns damit erarbeitet haben, sowie auf die grundsätzliche Equity von Suited Connectors, die viele starke Draws ermöglichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geht&#039;s raus und spielt&#039;s Poker!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pocket Paare und Suited Connectors spielen sich in 6-max Partien sehr ähnlich. Beides sind Drawing Hands, die vor dem Flop aggressiv gespielt werden.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-luca-pagano-19477.jpg&quot; alt=&quot;Luca Pagano&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Nach dem Flop setzen wir den Gegner auf eine Range, bevor wir unsere Vorgehensweise festlegen.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Flop muss man dem Gegner zunächst eine Range zuordnen und die Stärke unserer Hand analysieren, bevor wir uns entscheiden, wie wir fortsetzen. Häufig werden wir den Pot ohne größeren Widerstand gewinnen, in anderen Fällen müssen wir eine Hand haben, um gewinnen zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Poker ist ein situationsabhängiges Spiel, und es gibt keine einfachen Antworten. Man muss immer die gesamte Dynamik eines Tischs in Betracht ziehen, um eine Entscheidung zu treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merken Sie sich, dass Suited Connectors starke Hände sind, ihre Stärke aber zum großen Teil dadurch gewinnen, dass wir den Gegner zum Fold zwingen. Zu Callen und auf einen Wunder-Flop zu hoffen, ist der direkte Weg zu Bankrott und Depression.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spielen Sie also intelligent: Erhöhen Sie, wenn Sie eröffnen können, und spielen Sie nach dem Flop Poker. Ganz einfach, oder?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen Sie hierzu auch:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;/texas-holdem-der-starthandespickzettel&quot;&gt;Texas Hold&#039;em - Der Starthändespickezettel&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 11 Nov 2010 17:19:30 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/suited-connectors-in-6maxpartien</link>
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				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Problematische Starthände: Ass-König (3) - Die Praxis</title>
				<description>&lt;p&gt;Pre-Flop-Konzepte: 3-Bets und 4-Bets&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie in &lt;a href=&quot;/problematische-starthande-asskonig-2-kommen-wir-zum-profit&quot;&gt;Teil 2&lt;/a&gt; erwähnt, nimmt man sich selbst den Großteil des Profits von A-K, wenn man das Spiel nach dem Flop außer Acht lässt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bedeutet, dass es in einem deep-stacked Full-Ring-Game nur selten eine gute Idee ist, A-K vor dem Flop zu 3- oder 4-betten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man nicht gerade mit Spielern an einem Tisch sitzt, die gewillt sind, mehrfach 3- und 4-Bets mit schwächeren Händen zu bezahlen, macht es wenig Sinn, sich vor dem Flop in einen Raise-Reraise-Schlagabtausch verwickeln zu lassen. Das Ergebnis ist in den meisten Fällen, dass man mit A-K all-in geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer ABC-Poker spielt, hat eine Premium-Hand, wenn er 3- oder 4-bettet. Er zeigt uns damit, dass wir geschlagen sind. Also wollen wir unsere Verluste möglichst niedrig halten und versuchen, billig aus der Hand herauszukommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gehen wir mit A-K pre-Flop all-in, finden wir uns meistens im Konflikt mit Premiumhänden oder in Coin Flips wieder, manchmal dominieren wir ein schwächeres Ass oder einen König, und selten auch in einer 60-40 Situation gegen eine Hand wie J&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf lange Sicht verlieren wir eine Menge Geld mit dieser Strategie. A-K ist eine Hand, die sich nach dem Flop besser spielt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An einem 6-max Tisch wird durchschnittlich deutlich aggressiver gespielt. Wenn die Range der Hände, mit denen Spieler 3- und 4-Bets ansetzen, immer größer wird, wird aus dem All-in mit A-K ein insgesamt profitabler Spielzug.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meiner Meinung nach wird die light 3-Bet heutzutage &lt;a href=&quot;/die-light-3bet-bertreiben-sie-es-nicht&quot;&gt;von zu vielen Spielern zu häufig eingesetzt&lt;/a&gt;. Natürlich stimmt es, dass viele Online-Spieler heute light 3- oder 4-betten und unser A-K damit ein Monster wird. Andererseits sollte man nicht vergessen, dass abgesehen von extrem aggressiven Spielern immer noch mit einer sehr kleinen Range von Händen vor dem Flop mehrfach erhöht wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bedeutet, dass wir doch wieder dominiert sind oder uns einem Coin Flip gegenübersehen, oder im besten Fall 60-40 vorne liegen. Noch seltener stehen wir einem schwächeren Ass oder König gegenüber. Gute Spieler werden diese Spielweise immer mit Händen anwenden, die uns dominieren, aber nur selten mit solchen, die wir schlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir all die Coin-Flip- und die 60-40-Situationen aber mit auf den Flop, können wir die Varianz und damit die Verluste eingrenzen. So bringen uns die Situationen, in denen wir dominieren, insgesamt wieder auf die Siegerstraße.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je aggressiver die Spieler sind, desto aggressiver können wir mit A-K raisen und callen. An einem Full-Ring-Table wird selten jemand mit A-Q 3-betten, 4-betten oder sogar all-in gehen (unter der Voraussetzung, dass beide Raiser deep sind).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer 6-max Partie wird aggressiver gespielt, und die Stacks sind meistens nicht so deep. Hier wird A-Q mit deutlich erhöhter Aggression bis zum All-in gespielt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abhängig davon, welcher Spieler die 3-Bet ansetzt, kann es in so actionreichen Partien dennoch profitabler sein, sich zunächst einen Flop anzusehen, als sofort all-in zu gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pre-Flop-Konzepte: Post-Flop-Poker erfordert größeres Können&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Post-Flop-Spiel ist deutlich anspruchsvoller als der Push-oder-Fold-Stil vor dem Flop. Das heißt, dass die besseren Spieler sich einen größeren Vorteil verschaffen, wenn sie ihre Gegner mit auf den Flop nehmen, als sie nur vor dem Flop zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein schwacher Spieler neigt dazu, vor dem Flop aggressiver zu spielen, um damit die Verluste auszugleichen, die er erleidet, wenn er auf dem Flop ausgespielt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehr starke Spieler versuchen, beide Komponenten miteinander zu verbinden - sie spielen vor dem Flop sehr aggressiv, um die TAGs aus der Hand zu drängen und ihnen das Geld abzunehmen, sind aber dennoch gewillt, sich den LAGs auf dem Flop zu stellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Spieler dominieren die Online-Pokerwelt. TAGs sind gezwungen, ihre Stacks herunterzufolden oder ein Spiel zu spielen, das sie nicht gewohnt sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die anderen LAGs dagegen müssen den Ritt auf der Rasierklinge wagen. Verlieren sie an andere LAGs, gleichen sie die Verluste mit dem Geld aus, dass sie den TAGs abnehmen. An dieser Stelle wird es besonders wichtig, den Gegner gut lesen zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist unsere Edge groß genug, liegt es in unserem Interesse, die Hand auf den Flop zu bringen. Deshalb callt z. B. ein Phil Ivey im Vergleich fast jedem anderen Topspieler viel häufiger, statt zu raisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er ist davon (zu Recht) überzeugt, dass er auf dem Flop einen Vorteil hat. Würde er uns erlauben, das Spiel auf ein pre-Flop Push-oder-Fold zu reduzieren, verlöre er einen Großteil seiner Edge, denn er müsste sich auf das Kartenglück verlassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da die Mehrheit der Spieler bereit ist, vor dem Flop mehrfach zu betten, geht es häufig darum, mit der besten Hand in den Pot zu gehen, um aufgrund der Statistik zu gewinnen. Bringen wir unsere Hand aber auf den Flop, kommt auch der Bluff-Faktor wieder ins Spiel, und wir können auch mit schwächeren Karten häufiger gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit A-K haben wir eine der besten Starthände und damit (in den meisten Fällen) auch die beste Equity. Noch einmal: Es liegt in unserem Interesse, diesen Vorteil post-Flop auszunutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Hände kann man gegen niedrige Paare gewinnen, indem man nach dem Flop große Bets ansetzt. So gewinnt man auch Hände, die man bei einem Pre-Flop All-in verloren hätte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den Situationen, in denen man gegen die Monster AA und KK läuft, ist das pre-Flop All-in erst recht keine gute Idee. Auf dem Flop hat man noch die Möglichkeit, billig aus einer Hand herauszukommen. Zumindest solange man nicht das letzte Ass floppt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pre-Flop-Konzepte: Turnierspiel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem Turnier kann der Push oder All-in Call häufig die richtige Wahl sein. Eigentlich hat es weniger damit zu tun, dass man in einem Turnier sitzt, als vielmehr damit, dass man mit und gegen relativ kleine Stacks spielt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu Beginn eines Turniers macht es wenig Sinn, alle Chips in die Mitte zu bringen, wenn man noch 400 BB deep ist. In dieser Situation sollte man Gewinne und Verluste post-Flop kontrollieren. Leider bleiben Turniere oft nicht sehr lange deep-stacked.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den meisten &lt;a href=&quot;/pokerturniere&quot;&gt;Online-Turnieren&lt;/a&gt; werden die Spieler nicht allzu lange nach dem Beginn short-stacked. Wenn die Spieler nur noch 10 BB oder weniger halten, sind sie gezwungen, ihre Aggressivität zu steigern. Die Range der Hände, mit der nun gepusht wird, ist ziemlich groß. Dazu gehört jedes Paar, jede Hand mit zwei hohen Karten und alle höheren Suited Connectors.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A-K ist in dieser Situation eine profitable Hand. Natürlich kann man immer noch gegen Asse oder Könige laufen, aber die gegnerische Range hat sich so stark erweitert, dass man A-K profitabel auf dem Flop spielen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pre-Flop-Konzepte: Zusammenfassung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je aggressiver die Spieler, und je kleiner die Stacks, desto aggressiver und looser spielen wir A-K. Sogar gegen extrem aggressive Spieler mit großen Stacks kann es profitabler sein, das Spiel auf den Flop zu bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein hyperaggressiver, looser Spieler wird eine Hand wie A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; vor dem Flop folden, aber wenn wir ihn das Ass auf dem Flop treffen lassen, können wir ihm mit A-K den ganzen Stack abnehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir stark genug spielen, um einen schwächeren Spieler dazu zu zwingen, seine Entscheidungen auf dem Flop zu treffen, eröffnen wir uns die Möglichkeit, einige Hände zu gewinnen, die uns eigentlich nicht gehören, und wir verringern die Verluste in den Händen, in denen wir unterliegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Post-Flop-Spiel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Artikel sollen ausschließlich dazu dienen, Ihnen die Spielweise von A-K nach dem Flop näher zu bringen. Nun ist es an Ihnen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, um die Odds zu Ihren Gunsten zu manipulieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie setzen Ihren Gegner pre-Flop auf eine Handrange. Danach gilt es, diese Range einzugrenzen und entsprechend fortzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liegen Sie gegen die Range vorn, versuchen Sie, den Pot aufzubauen; liegen Sie hinten, geben Sie die Hand auf. Auf Basis der Vermutungen, die Sie anstellen, berechnen Sie Odds und Outs, um die Hand zu gewinnen, sowie die Chancen, den Pot durch einen Bluff zu entführen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A-K ist eine der leichter zu spielenden Hände post-Flop, aber lassen Sie sich durch die Stärke der Hand nicht dazu bringen, schwache Calls oder Moves zu machen. Um eine Hand erfolgreich nach dem Flop weiterzuspielen, benötigt man auch eine gewisse Erfahrung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je häufiger Sie A-K nach dem Flop spielen, und je besser Ihre Reads auf die Gegner werden, desto besser werden Sie Bets lesen und desto erfolgreicher werden Sie die Hand spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie diese Artikelserie aufmerksam gelesen haben, sollten Sie die Schwächen und Stärken von A-K nun kennen. Auf dieser Basis können Sie die Hand planvoll und durchdacht spielen, anstatt nur nach Gefühl. Dass stärkt Ihre Fähigkeit, die Hand profitabel zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie A-K spielen, &lt;a href=&quot;/was-denken-sie-sich-eigentlich-dabei&quot;&gt;machen Sie sich jeden einzelnen Spielzug bewusst&lt;/a&gt;. Jede Aktion führt zu einer Konsequenz. Überlegen Sie genau, wohin Sie mit Ihren Spielzügen wollen, wählen Sie den korrekten Spielzug, und dann bewerten Sie das Ergebnis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sind die Ergebnisse nicht so, wie Sie es sich vorgestellt haben, ist Ihr Read auf den Gegner bzw. seine Hand nicht korrekt. Ihnen bleibt nichts Anderes übrig, als von vorne anzufangen, sich ein Ziel zu setzen und Schritt für Schritt daraufhin zu arbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ass-König-Serie:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;/problematische-starthande-asskonig-1-die-beste-drawing-hand&quot;&gt;Problematische Starthände: Ass-König (1) - Die beste Drawing Hand&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;/problematische-starthande-asskonig-2-kommen-wir-zum-profit&quot;&gt;Problematische Starthände: Ass-König (2) - Kommen wir zum Profit&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/problematische-starthande-asskonig-3-die-praxis&quot;&gt;Problematische Starthände: Ass-König (3) - Die Praxis&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 04 Nov 2010 16:05:19 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/problematische-starthande-asskonig-3-die-praxis</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/problematische-starthande-asskonig-3-die-praxis</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/problematische-starthande-asskonig-3-die-praxis#comments</comments>
				
				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Problematische Starthände: Ass-König (2) - Kommen wir zum Profit</title>
				<description>&lt;p&gt;Erinnern Sie sich noch an das erste Diagramm &lt;a href=&#039;/problematische-starthande-asskonig-1-die-beste-drawing-hand&#039;  class=&#039;&#039;&gt;im ersten Teil&lt;/a&gt;? Es zeigte, dass A-K blind gespielt (soll heißen, ohne Informationen über die anderen Spieler und ohne Kenntnis der eigenen Hand) einen leicht positiven Erwartungswert hat.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Hand ist stark genug, um die Mehrheit der Pots zu gewinnen, aber die meisten dieser Pots werden eher kleine Pots sein. Die großen Gewinne werden ausgeglichen durch die hohen Verluste, die man einfährt, wenn man Cooler erwischt und gegen Asse läuft, was früher oder später zwangsläufig passieren wird.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;A-K ist also stark genug, um per se eine profitable Hand zu sein, wird aber mit ein bisschen Hilfe erst so richtig lukrativ.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Wert der Information&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es klingt ironisch, aber Poker ist ein Spiel für Denker, das die meisten Spieler rein nach Instinkt spielen. Ob es einem bewusst ist oder nicht, ein Raise erfolgt immer aus einem, zwei oder allen drei folgenden Gründen:&lt;/p&gt; Um einen oder wenige Gegner zu isolieren.Um den Pot zu vergrößern, wenn man die beste Hand hält.Um von den anderen Spielern Informationen zu erhalten. &lt;p&gt;#img:greg-raymer-24187.jpg:left:Wertvolle Information - er ist besser als Sie.#&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man mit A-K raist, dann hauptsächlich aus dem dritten Grund, erhöht man mit A-A, dann hauptsächlich aus dem zweiten. A-K ist stark genug, um langfristig gegen mehrere Gegner Gewinn zu erzielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Den Pot zu vergrößern, ist keine schlechte Idee, aber man darf nicht vergessen, dass A-K eine Drawing Hand ist. Um nach dem Flop noch Equity zu haben, muss man diesen treffen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit A-K erhöht man, um Informationen zu sammeln. Wenn Sie verstanden haben, warum Sie erhöhen sollten, anstatt einfach nur zu raisen, weil man das eben mit A-K so macht, dann sind Sie weit genug, um einen Plan zu entwickeln.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie verstehen, dass ein Raise hier für Informationen erfolgt, dann können Sie  Zeitpunkt und Höhe des Raise exakt anpassen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Informationen nutzen&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn der erste Schritt ist, Informationen zu sammeln, muss der zweite Schritt sein, diese Informationen zum eigenen Vorteil zu nutzen. Das ist der Schritt, mit dem man die langfristigen Odds manipulieren und die Profitabilität der Hand erhöhen kann.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ok, nun da wir unsere Informationen erhalten haben, gilt es, den richtigen Spielzug zu machen. Reads beziehen sich in &lt;a href=&#039;/online-pokerraume&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Poker&lt;/a&gt; immer auf Ranges, also auf einen Satz von Händen. Je besser man den Gegner lesen kann, desto kleiner ist die Range, auf die man den Gegner setzt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man durch die korrekten Spielzüge ausreichend Informationen gesammelt hat und in der Lage ist, seine Gegner gut zu lesen, kann man die Range auf wenige Hände reduzieren - manchmal sogar auf eine einzige.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man weiß, was der Gegner hält, kann man sein Spiel entsprechend anpassen. Setzt man den Gegner auf Asse oder Könige, muss man A-K folden, um die Verluste zu begrenzen. Es gilt, Einbußen zu minimieren und Gewinne zu maximieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Setzt man den Gegner dagegen auf eine Range A-Q, A-J, K-Q, sollte man versuchen, den Pot aufzubauen, denn jede dieser Hände ist von A-K dominiert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Informationen sind für korrekte Value Bets unerlässlich. Wenn man den Gegner korrekt auf die obige Range gesetzt hat und das Board K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; verläuft, ist es an der Zeit, eine schöne Value Bet anzusetzen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ranges sind grundsätzlich dynamisch. Da unser Gegner auf dem River noch immer in der Hand ist (wir haben natürlich Flop und Turn gesetzt), können wir die Range auf eine einzige Hand reduzieren: K-Q.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In dieser Situation können wir den maximalen Gewinn erzielen. Hat unser Gegner uns nicht auf AA oder KK gesetzt, wird er nicht daran denken wollen, dass A-K die einzige Hand ist, gegen die er hier verliert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Vielmehr versucht unser Gegner hier in den meisten Fällen, sich selbst davon zu überzeugen, dass wir Q-Q, K-J, J-J oder sogar A-Q halten. Daher ist eine satte Value Bet angebracht, denn die Chance, ausgezahlt zu werden, ist außerordentlich groß.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Minimieren der Verluste und Maximieren der Gewinne sind für A-K das absolut Entscheidende. Wir müssen uns deshalb klar machen, wann wir damit setzen, erhöhen und folden:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Gründe für Bets mit A-K&lt;/p&gt; Sammeln von InformationenAufbauen des PotsEine schwächere Hand entweder zum Folden bringen oder dazu, mit schlechten Odds zu callenEin niedriges Paar zum Fold der besseren Hand zwingenValue Bets &lt;p&gt;Gründe für Raises mit A-K&lt;/p&gt; Sammeln von Informationen (Raises gewinnen normalerweise mehr Informationen als Bets)Value Raises sollen schwächere Hände zum Call bewegenEine schwache Made Hand aus dem Pot bluffen &lt;p&gt;Gründe für Calls mit A-K&lt;/p&gt; PotkontrolleFallen stellen &lt;p&gt;A-K folden&lt;/p&gt; Wenn man weiß, dass man geschlagen ist &lt;p&gt;Wie man sieht, sind Calls mit A-K selten die richtige Spielweise. Eigentlich macht man das nur in zwei Situationen: Entweder wenn man die Nuts hält oder wenn man eine Falle stellen will.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;#img:erica-schoenberg-24195.jpg:right:Auch ein Fold kann für A-K die richtige Wahl sein.#&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hier ein schönes Beispiel: Der Flop fällt T&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;. Jetzt können wir der Range T-T, J-J, Q-Q, K-K, A-A, A-Q, A-J, 8-9, K-9, K-Q, Q-J und Q-T eine Menge Geld abnehmen. Die meisten Spieler würden sich mit einer solchen Hand ruinieren, wenn man sie nur lässt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nehmen wir an, wir setzen den Gegner auf einen Bluff, könnten aber auch geschlagen sein. In einer solchen Situation ist Potkontrolle von entscheidender Bedeutung. Wenn unser Gegner tatsächlich blufft, wollen wir, dass er dies weiterhin tut, hat er aber die bessere Hand, halten wir den Pot so klein wie möglich.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Abgesehen von diesen beiden Szenarios sollte man mit A-K immer setzen, raisen oder folden. Wenn man geschlagen ist, kann man noch relativ billig aus der Situation herauskommen. Liegt man aber vorn, muss man so viel Geld wie möglich in den Pot bringen. Ganz einfach., oder nicht?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es sollte hier klar geworden sein, dass A-K eine Hand ist, die am besten nach dem Flop gespielt wird. Zwar kommt es vor, dass man alle Entscheidungen zu dieser Hand schon vor dem Flop trifft, aber ohne die Optionen nach dem Flop nimmt man sich selbst die Chance, die Odds der Hand abweichend von ihrem &lt;a href=&#039;/problematische-starthande-asskonig-1-die-beste-drawing-hand&#039;  class=&#039;&#039;&gt;statistischen Wert&lt;/a&gt; zu manipulieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In den meisten Situationen gilt als Faustregel für A-K: Gibt es kein Post-Flop-Spiel, verschwindet auch ein Großteil der Gewinne, die man mit dieser Hand erzielen kann.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im dritten Teil der Serie zu A-K betrachten wir Pre-Flop-Konzepte und Turnierstrategien.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 21 Okt 2010 12:49:13 -0500</pubDate>
				
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				<title>Problematische Starthände: Ass-König (1) - Die beste Drawing Hand</title>
				<description>&lt;p&gt;Wie für Premiumhände typisch, sind auch die Pots, die man mit A-K spielt, normalerweise überdurchschnittlich groß. Daher zwingt einen die Hand auch häufiger zu schwierigen Entscheidungen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bevor wir uns eine gute Strategie für diese Hand zurechtlegen, sehen wir uns an, wie stark die Hand tatsächlich ist. Dafür betrachten wir die Equity der Hand in verschiedenen Szenarien.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;A-K gegen alle&lt;/p&gt; &lt;p&gt;A-K ist eine verzwickte Hand, denn statistisch gesehen tritt eine große Range von Händen gegen sie an. Mit A-K weiß man oft weniger gut, wo man steht, als mit anderen Händen. Es gibt kaum eine schlimmere Situation, als wenn man nicht weiß, ob es gut ist, den Flop zu treffen oder nicht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Da A-K nun mal eine Drawing Hand ist (d. h. es ist eine Hand, die das Board treffen muss, um besser zu sein als Ass hoch), glauben viele Spieler, dass man mit ihr versuchen sollte, Pots gegen mehrere Gegner zu spielen. Da ihre Hand sowieso treffen muss, vermuten sie, dass man so viel Geld wie möglich in den Pot bekommen sollte.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-mats-sundin-24234.jpg&quot; alt=&quot;Mats Sundin&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;A-K - auch für Sportler eine schwierige Hand.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es gibt aber auch Spieler, die A-K wie eine Premiumhand spielen und damit große Raises ansetzen, um möglichst einen einzelnen Gegner zu isolieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bevor wir auf die einzelnen Spielweisen eingehen, sehen wir uns im Einzelnen an, wie sie A-K in diesen beiden Spielstielen verhält.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;A-K gegen einen einzelnen Gegner&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In der folgenden Tabelle vergleichen wir A-K mit AA, KK, QQ, 66, A-Q offsuit und 7-8 suited.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es würde keinen Sinn machen, A-K mit jeder möglichen Hand zu vergleichen, deshalb haben wir hier eine repräsentative Auswahl getroffen: Overpair, hohes Paar, Underpair, dominiertes Ass und mittlere Suited Connectors.&lt;/p&gt; Gegner Hand gewinnt in   % A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; gewinnt   in % A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 87,9% 12,1% K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 65,9% 34,1% Q&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 53,8% 46,2% 6&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 52,1% 47,9% A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 28,7% 71,3% A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 24,4% 75,6% &lt;p&gt;Dies Tabelle dient nur dazu, A-K mit Blick auf die Equity grob einzuordnen. Eine vollständige Liste war hier nicht geplant, vielmehr wollen wir einen Eindruck davon bekommen, wo wir mit A-K gegen einen einzelnen Gegner stehen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Achten Sie darauf, dass sich die Gewinnchancen auch verändern, wenn wir die Kartenfarben variieren, z. B. in den beiden Beispielen mit A-Q.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Equity von A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; liegt in unserem Beispiel bei insgesamt 49%. Das mag zunächst überraschen, gehört A-K doch zu den fünf besten Starthänden. Das ist zwar richtig, aber auch ein gutes Beispiel dafür, wie Statistiken - selbst korrekte Statistiken - häufig die Wahrheit verzerren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Z. B. läuft man zwar ab und zu mit A-K gegen A-A, aber viel häufiger gegen A-Q, A-J und K-Q. Es ist statistisch gesehen wahrscheinlicher, auf Q-Q als auf K-K zu treffen, und es gibt viel mehr nicht-dominierte Suited Connectors als wir aufgeführt haben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Würde man alle möglichen Hände in unsere Berechnung einbeziehen, würden wir sehr schnell beobachten, dass die Gewinnchance von A-K beträchtlich steigt und damit eine profitable Hand wird.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;A-K gegen mehrere Gegner&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nun betrachten wir uns, wie sich A-K angesichts mehrerer Gegner in einer Hand verhält. Wir behalten dieselben Beispielhände bei, aber ich werde verschiedene Szenarien entwerfen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Beginnen wir mit dem direkten Vergleich. Wir nehmen an, A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; geht pre-Flop all-in, sieben Spieler callen, sodass alle Hände bis zum River kommen. Ich weiß, dass dieses Szenario äußerst unwahrscheinlich ist, aber es geht hier nur um die mathematischen Wahrscheinlichkeiten.&lt;/p&gt; Hand Gewinnchance A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 10,6% A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 30,8% K&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8,7% Q&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8,1% 6&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 15,5% A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 11% 7&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 15,2% &lt;p&gt;(Haben Sie bemerkt, dass ich die Kartenfarben leicht verändert und das zweite A-Q Beispiel weggelassen habe? Das war notwendig, damit nicht mehrere Spieler dieselbe Karte halten.)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-mike-caro-1827.jpg&quot; alt=&quot;Mike Caro&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Mike Caro weiß, dass Cola-Whisky mehrfache Equity besitzt.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In diesem unwahrscheinlichen Szenario gewinnt A-K in 10% aller Fälle (oder jedes zehnte Mal). Da aber nur sieben Gegner im Spiel sind und wir deshalb nur 7:1 für unser Geld bekommen, ist dieses Szenario &lt;a href=&#039;/gewinnerwartung-expected-value&#039;  class=&#039;&#039;&gt;-EV&lt;/a&gt;. Um genau zu sein, jedes Szenario ist hier negativ, solange A-A mit in der Hand ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Randbemerkung: Werfen wir kurz einen Blich auf die Gewinnerwartung von A-A. Sie liegt bei 30%, und das bei Odds von 7:1. Deshalb plädieren Spieler wie Mike Caro dafür, dass A-A möglichst in Multiway Pots gespielt werden sollte, um die langfristigen Ergebnisse zu optimieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nehmen wir uns nun ein etwas realistischeres Szenario vor. Die Ergebnisse ändern sich sofort dramatisch. Wir setzen nun A-K in einem gelimpten Pot ein, und zwar gegen eine Range von Händen, die typischerweise in deiner solchen Hand mitspielen. Wenn niemand erhöht, stehen die Chancen gut, dass auch niemand AA oder KK hält.&lt;/p&gt; Hand Gewinnchance A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 19,5% A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 18,6% A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 2,7% 6&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 12,5% T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 24,1% 3&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 15,2% 7&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 7,4% &lt;p&gt;In diesem etwas wahrscheinlicheren Szenario gewinnt unser A-K in knapp 20% der Fälle den Pot. Wir gewinnen also jedes fünfte Mal. Damit sind wir wieder in den schwarzen Zahlen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Equity vereinfacht&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wie bereits erwähnt, geht es uns in diesem ersten Artikel ausschließlich darum, die grundsätzliche Equity von A-K zu verdeutlichen. Die angegebenen Zahlen und Ergebnisse sind die Grundlagen, auf denen wir aufbauen. Wir fangen quasi bei Null an.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir sprechen hier über reine Equity, nicht zu verwechseln mit anderen Arten von Odds. Die Zahlen vermitteln einen Eindruck davon, wo man mit einer Hand wie A-K steht. Unser Ziel muss es sein, die Statistik zu unseren Gunsten zu verändern, damit unsere Gegner uns bessere Odds geben als es die Basis-Equity tut.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-dario-minieri-24223.jpg&quot; alt=&quot;Dario Minieri&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt; PokerStars Pro Dario Minieri kann die Odds nach Belieben manipulieren.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Kurz gesagt: Hand-Equity und Odds sind nicht immer dasselbe. Die Odds sind im Spiel immer Schätzwerte, da wir keine vollständigen Informationen besitzen. Man weiß nicht zu 100%, was der Gegner hält, und für ihn gilt dasselbe.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das bedeutet, dass sich die Odds abhängig von der Fold Equity (Ihrem Bluff-Spielraum) und Ihren Entscheidungen im Verlauf einer Hand verändern.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir können die Hand spielen oder sie folden. Folden wir jedesmal, wenn A-Q eine Dame trifft, und callen wir jedesmal, wenn wir gegen K-K unser Ass treffen, gewinnen wir sehr viel mehr Geld, als die Equity vermuten lässt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Oder anders gesehen: Wenn wir in jedem Fall, in dem wir auf A-Q treffen, mit 1000 BB all-in gehen, und jedesmal, wenn wir auf A-A treffen, 10 BB verlieren, widerlegen wir die statistische Equity.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Equity sagt zwar korrekt voraus, wie oft wir mit unserer Hand gewinnen, aber die tatsächliche Gewinnsumme hängt von unserer Spielweise ab und davon, wie wir die Statistik manipulieren. (Ich weiß natürlich, dass auch dieses Beispiel vollkommen unrealistisch ist. Es geht mir hier darum, das Konzept so klar wie möglich zu machen.)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wissen und Spielweise verändern die Odds. Wenn das beste und das schlechteste Fußball-Team einer Liga gegeneinander antreten, kann das gute Team angesichts seiner haushohen Favoritenrolle überheblich werden und spielt deshalb schlechter - vielleicht sogar so schlecht, dass es verliert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wie oft haben wir schon erlebt, dass genau ein solches Szenario eintritt und der Außenseiter gewinnt? Würden die beiden Teams dagegen nichts von dem anderen wissen und davon ausgehen, dass sie das bessere Team sind, wären die Odds für den Sieg des guten Teams ziemlich exakt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie sich näher damit beschäftigen möchten, wie die Odds immer wieder der Logik die Stirn bieten können, empfehle ich Ihnen das Drei-Türen-Problem, das man noch vor einigen Jahren sehr schön in der Spielshow „Geh aufs Ganze&quot; beobachten konnte.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In der Spielshow steht der Kandidat vor drei verschlossenen Türen. Hinter einer befindet sich der Hauptpreis - ein Auto - und hinter den anderen beiden der „Zonk&quot;. Der Kandidat wählt zunächst ein Tor (Nr. 1). Daraufhin öffnet der Moderator, der weiß, wo sich der Preis versteckt, ein anderes (Nr. 3) und bietet dem Kandidaten an: „Möchten Sie lieber Tor Nr. 2?&quot;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Was sollte der Kandidat tun?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-noah-boeken-24175.jpg&quot; alt=&quot;Noah Boeken&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Schon manchem ist beim Versuch, das Drei-Türen-Problem zu verstehen, ganz plötzlich schlecht geworden.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie nicht gerade ein Hobby-Logiker sind (oder das Problem kennen), werden Sie spontan wahrscheinlich annehmen, dass es keine Rolle spielt. Zwei Türen, ein Preis, das entspricht doch einer Gewinnchance von 50%, oder?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Tatsächlich ist das aber nicht korrekt. Der Kandidat sollte immer das „andere&quot; Tor wählen. Damit erhöht sich die Gewinnchance auf 66%. Warum das so ist, lesen Sie am besten &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Ziegenproblem&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; nach.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im nächsten Artikel bespreche ich verschiedene Taktiken für die Spielweise von A-K, mit denen Sie die Odds zu Ihren Gunsten verändern können.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bis dahin prägen Sie sich ein, was Odds und Equity wirklich bedeuten und warum sie keine absoluten Größen sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lesen Sie dazu auch:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&#039;/texas-holdem-der-starthandespickzettel&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Texas Hold&#039;em - der Starthände-Spickzettel&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&#039;/problematische-starthande-aq-die-schlimmstbeste-hand-1&#039;  class=&#039;&#039;&gt;A-Q - die schlimmstbeste Hand&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&#039;/problematische-starthande-pocket-buben-1-vor-dem-flop&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Pocket Buben - vor dem Flop&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 15 Okt 2010 12:37:23 -0500</pubDate>
				
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			<item>
				<title>Problematische Starthände: Wie man A-Q richtig spielt (3)</title>
				<description>&lt;p&gt;Die mittelprächtige Hand&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es wurde bereits in anderen Artikeln wie &lt;a href=&#039;/starke-hand-kleiner-pot-teil-2-die-mittlere-hand&#039;  class=&#039;&#039;&gt;&quot;Starke Hand, kleiner Pot 2&quot;&lt;/a&gt; beschrieben, dass es niemals Sinn macht, mit einer mittelprächtigen, oder kurz gesagt mittleren Hand zu setzen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;A-Q ist ein Beispiel für eine solche Hand. Zwar liegt Ass-Dame am oberen Rand in der Kategorie der der mittleren Hände, gehört aber trotzdem noch dazu.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Auch Anfänger erkennen schnell, dass A-Q zu den besten 5% der Hände gehört, und nehmen deshalb an, dass sie allein deshalb eine profitable Hand sein muss.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man aber nicht die notwendigen Fähigkeiten, Kenntnisse und auch die notwendige Erfahrung mitbringt, kann A-Q aus früher Position - und bei Anfängern aus jeder Position - eine Verliererhand werden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Selbst Spieler wie Daniel Negreanu haben schon öffentlich erklärt, dass sie langfristig mit A-Q verloren haben und sich schwer damit tun. Das heißt aber nicht, dass sie sie nicht spielen würden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Als eine der besten 5% ist A-Q aus statistischer Sicht profitabel, aber nur, wenn man in der Lage ist, sich in verlustanfälligen Situationen von ihr zu trennen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-mean-gene-simmons-19235.jpg&quot; alt=&quot;Mean Gene Simmons&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Mal abgesehen von Ace-Queen, wie wär&#039;s mal mit Ace Freeley?&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wie man A-Q spielt&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ich habe diese Artikelserie begonnen mit dem Ziel, ein paar Richtlinien und klare Thesen für die korrekte Spielweise aufzustellen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Leider habe ich das Gefühl, dass dies schriftlich kaum möglich ist. Wenn man sich alles nochmal ansieht, was ich über A-Q geschrieben habe, wird deutlich, dass die Profitabilität stark von der Situation abhängt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Je nachdem, wie die Gegner spielen und wie sich der Tisch verhält, muss man A-Q anpassen oder auch gar nicht spielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Spielt man gegen neun Gegner, die alle nur Premiumhände spielen, ist A-Q ein Verlierer. Spielt man aber gegen Gegner, die jede Hand spielen, verdient man mit A-Q Geld.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Möglicherweise muss man A-Q sogar auf &lt;a href=&#039;/titan-poker&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Titan Poker&lt;/a&gt; anders spielen als auf &lt;a href=&#039;/poker-stars&#039;  class=&#039;&#039;&gt;PokerStars&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Unabhängig davon, wie man die Hand spielt, kommt es darauf an, damit Informationen zu sammeln. Man muss einen Weg finden, aus dem Gegner herauszulesen, womit man es zu tun hat. Es ist besser, vor dem Flop zwei Bets zu verlieren, als später deutlich mehr.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Frühe Position&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Als ich anfing, Poker zu spielen, wurde mir schnell klar, dass A-Q eine Problemhand für mich ist, und ich begann, damit zu experimentieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Eine meiner Spielweisen bestand darin, mit A-Q zu limp-reraisen, wenn ich sie in früher Position bekam. Will man vor allem Informationen von den anderen Spielern bekommen, ist das in No-Limit-Partien auf niedrigen und mittleren Limits eine ziemlich sichere Methode.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Da ein Limp-Reraise auf eine extrem starke Hand hinweist, kann man davon ausgehen, dass ein Spieler, der callt oder weiter erhöht, A-Q dominiert hat. In einem solchen Fall verliert man nur den Pre-Flop-Einsatz, im Gegensatz dazu, wenn man den Flop trifft und dann den ganzen Stack abschreiben muss.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man einen solchen Spielzug zur Informationsgewinnung macht, darf man dabei aber nie vergessen, was das eigentliche Motiv war und was man mit der gewonnenen Information anfängt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bekommt man auf einen Limp-Reraise einen Call, muss man sich gedanklich darauf einstellen, A-Q abzuwerfen, unabhängig davon, wie der Flop aussieht - wenn man nicht gerade die Broadway Straight floppt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Selbst wenn man Top Two Pair trifft, ist das kein sanftes Ruhekissen, denn gegen K-K gewinnt man damit nichts, und gegen A-K auch nur manchmal.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Denken Sie daran, was Ihr Pre-Flop-Spiel über Ihre Hand aussagt. A-K wird jetzt nicht mehr unbedingt bereit sein, auf einem Board A-Q-2 jede Bet zu bezahlen. Jeder Gegner wird im Hinterkopf haben, dass Sie Asse oder Damen halten könnten, und sich entsprechend verhalten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein solcher Spielzug ist nur gegen ABC-Spieler sinnvoll. Ein solcher Spieler wird vorhersehbar auf unseren Spielzug reagieren und sich genau gemäß ihrer Handstärke verhalten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Versucht man dagegen, diesen Spielzug gegen einen sehr trickreichen Spieler anzuwenden, kann man sich schnell in sehr komplizierte Situationen bringen. Z. B., wenn es sich um einen Spieler handelt, der häufig light setzt, raist oder drei-bettet. Dann nämlich hat man vor dem Flop keine zusätzlichen Informationen gewonnen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Man hat nun vor dem Flop einen relativ großen Pot aufgebaut, ohne neue Informationen bekommen zu haben. Das macht die Entscheidungsfindung auf und nach dem Flop sehr viel schwieriger.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Treffen Sie gegen einen solchen Spieler ein Ass oder eine Dame, sollten Sie nicht einfach glauben, dass Sie nun vorne liegen. Die Potgröße wird bestimmen, wie sehr es schmerzt, wenn Sie sich täuschen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-mark-teltscher-19824.jpg&quot; alt=&quot;Mark Teltscher&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Manchmal ist ein Fold die beste Entscheidung.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Späte Position&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wie so oft hängt vieles nicht nur an der Stärke der Hand, sondern auch daran, &lt;a href=&#039;/poker-fr-nichtdummies-teil-2-positionsspiel&#039;  class=&#039;&#039;&gt;die Position richtig zu spielen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Aus später Position würde ich generell empfehlen, einen Pot zu eröffnen, wenn das nicht bereits geschehen ist. Es ist immerhin eine Top 5% Hand, und wenn niemand vor uns Stärke zeigt, ist es wahrscheinlich die beste Hand.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sitzt man hinter einem Raiser, muss man sich auf seine Reads verlassen. Gegen einen tighten Spieler ist es selten ein Fehler, zu folden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Selbst wenn der Raiser ein Maniac ist: Vergessen Sie nicht, dass auch solche Spieler ab und zu Monster bekommen, und mit denen werden Sie raisen wie mit allen anderen auch.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;A-Q in einem geraisten Pot zu spielen, ist eine Frage des Reads. Sitzt man an einem Tisch, an dem man ein unterlegener Spieler ist, sollte man A-Q besser dem Muck überlassen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Obwohl ich in gewissen Situationen dazu raten würde, mit A-Q zu limp-reraisen, bevorzuge ich den Spielzug, aus später Position zu erhöhen. Ein Re-Raise zwingt alle anderen Spieler außer dem ursprünglichen Raiser, die Hand zu folden. Damit sind Sie und Ihr Gegner isoliert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Gute Spieler sind in der Lage, hier mit fast jeder Hand zu bezahlen und dann entweder eine Falle zu stellen oder zu versuchen, uns auszuspielen. Von einem guten Spieler bekommt man einfach nicht genug Informationen, um in diesem Szenario profitabel zu spielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ich möchte mich nicht auf mein Glück verlassen müssen, um meine Hand profitabel zu spielen. Einen Raise einfach nur zu bezahlen ist offenkundig keine gute Entscheidung. Dadurch gewinnen wir keinerlei Informationen, und wir geraten genau in die Situationen, über die wir schon gesprochen haben - und die einen negativen Erwartungswert haben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Meiner Meinung nach sollte man A-Q hinter einem Raise eher folden, wenn man keinen sehr guten Read auf den Gegner hat. Kann man den Gegner gut lesen, spielt A-Q sowieso keine Rolle mehr. Dann sind die Karten zweitrangig.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nachbetrachtung&lt;/p&gt; &lt;p&gt;A-Q ist die Starthand, mit der man am häufigsten Probleme bekommt. Allein deshalb sollte man sie am besten abwerfen, wenn man nicht in der richtigen Position sitzt und die Umstände dafür sprechen, sie zu spielen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In dieser Serie:&lt;/p&gt;&lt;a href=&#039;/problematische-starthande-aq-die-schlimmstbeste-hand-1&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Problematische Starthände: A-Q, die schlimmstbeste Hand (1)&lt;/a&gt;&lt;a href=&#039;/problematische-starthande-was-aq-wirklich-wert-ist-2&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Problematische Starthände:der wahre Wert von A-Q (2)&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Weitere Artikel:&lt;/p&gt;&lt;a href=&#039;/problematische-starthande-pocket-buben-1-vor-dem-flop&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Problematische Starthände: Pocket Buben (1) - vor dem Flop&lt;/a&gt;&lt;a href=&#039;/problematische-starthande-kk-in-frher-position-1&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Problematische Starthände: KK aus früher Position (1)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 07 Okt 2010 13:04:05 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/problematische-starthande-wie-man-aq-richtig-spielt-3</link>
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				<title>Problematische Starthände: Was A-Q wirklich wert ist (2)</title>
				<description>&lt;p&gt;Zweiter von drei Teilen unserer Besprechung der Hand, die in Texas Hold&#039;em am schwierigsten zu spielen ist. In diesem Artikel erläutern wir, wie man als ernsthafter Spieler A-Q zu einer langfristig profitablen Hand macht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im &lt;a href=&#039;/problematische-starthande-aq-die-schlimmstbeste-hand-1&#039;  class=&#039;&#039;&gt;ersten Teil&lt;/a&gt; dieses Dreiteilers besprachen wir den statistischen Wert von Ass-Dame, außerdem betrachteten wir allgemein, wo man mit dieser Hand an einem Full-Ring-Tisch normalerweise steht. Darauf werden wir nun näher eingehen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;A-Q; die wichtigsten Eckpunkte&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sehen wir uns nun einige Szenarien an. Über die exakte mathematische Berechnung machen wir uns keine Sorgen. Es genügen hier ungefähre Werte.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man mit A-Q vor dem Flop erhöht, wird man von vier verschiedenen Kategorien von Händen gecallt:&lt;/p&gt; Hände, die A-Q dominierenHände, die A-Q dominiertCoin FlipsRags (marginale Hände) &lt;p&gt;1. Hände, die A-Q dominieren: AA, KK, QQ, A-K&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-the-champ-19885.jpg&quot; alt=&quot;The Champ!&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Auf dem Weg zu seinem WSOPC-Titel nahm Allen Cunningham mit Ass-Dame Justin Bonomo vom Tisch.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir können unsere Gewinnrate gegen AA, KK und QQ bei 0% ansetzen. Diese Hände re-raisen uns normalerweise aus dem Pot. Gelangt man trotzdem irgendwie bis zum Flop, verliert man in etwa 90% der Fälle. Die wenigen großen Pots, die man damit gewinnt, werden durch die vielen Pots, die man verliert, wenn man mit A-Q gegen Asse oder Damen eine Dame bzw. ein Ass trifft, mehr als wettgemacht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit A-K liegt die Sache in bisschen anders. Sagen wir, wir werden in etwa 50% durch ein Re-Raise aus dem Pot getrieben. Dann sehen wir in den anderen 50% der Fälle folgende mögliche Flops:&lt;/p&gt; Ass hoch: Wie verlieren einen großen Pot.Dame hoch: Wir verlieren einen kleinen Pot.A-Q auf dem Board: Wir gewinnen einen großen Pot.A-Q-K auf dem Board: Wir verlieren einen großen Pot.Gefloppte Straight: Wir gewinnen einen mittelgroßen bis großen Pot.Gefloppter Straight Draw: Wir verlieren einen mittelgroßen Pot.Flop komplett verpasst: Wir verlieren einen kleinen Pot. &lt;p&gt;Sehen wir uns die Möglichkeiten an, dann erkennen wir, dass sich die Ergebnisse mehr oder aufheben. As Problem an unserer kleinen Aufstellung hier ist, dass wir keine Wahrscheinlichkeiten&lt;span&gt; &lt;/span&gt;angefügt haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir den Flop komplett verpassen, ist bei weitem am höchsten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Chanen auf ein Board Ass hoch ist mehr als doppelt so groß wie die auf ein Board mit Ass Dame.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Chance, eine Straight zu floppen, ist nur halb so groß wie die auf einen Straight Draw.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sieht man sich die Odds genauer an, wird deutlich, dass A-Q gegen A-K einen sehr negativen Erwartungswert hat. Man verliert nicht nur 50% sowieso, man verliert auch von den anderen 50% noch viele große Pots. Damit hat A-Q gegen unserer erste Gruppe eine Gewinnrate von unter 0%, also eine negative Gewinnerwartung (-EV).&lt;/p&gt; &lt;p&gt;2. Hände, die A-Q dominiert: A-J, K-Q, A-T, Q-J&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Diese Hände stehen ähnlich zu A-Q wie A-Q zu A-K. Wir dominieren jede einzelne davon. Der Unterschied ist, dass diese Hände schwächer sind und deshalb häufiger vor dem Flop gefoldet werden bzw. seltener große Bets bezahlen. Wir gewinnen daher weniger Geld gegen jede dieser Hände, als wir gegen A-K verlieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Insgesamt jedoch wiegt der Profit gegen all diese Hände den Verlust gegen A-K auf. Damit haben wir gegen diese Handgruppe eine positive Gewinnerwartung (+EV).&lt;/p&gt; &lt;p&gt;3. Coin Flips: JJ-22&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Obwohl 77-22 keine Top 20 Hände sind, kann es durchaus Sinn machen, sich damit in einem Cash Game viele Flops anzusehen. Deshalb werden viele Spieler einen Raise damit bezahlen. Auf dem Flop erwarten uns damit folgende Szenarien (abgesehen von den seltenen Situationen, in denen Flushs oder Striaghts gegen Full Houses verlieren):&lt;/p&gt; Niemand trifft den Flop.Wir floppen Top Pair.Der Egner trifft sein Set, wir verpassen den Flop.Wir treffen Top Paar oder besser, der Gegner trifft das Set. &lt;p&gt;Verpassen beide Spieler den Flop, schätze ich die Gewinnrate auf 50%. In der Hälfte der Fälle hat der Gegner ein niedriges Paar, dass er folden wird, in der anderen Hälfte nicht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-gus-hansen-19759.jpg&quot; alt=&quot;Gus Hansen&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Jemand, der spielt wie Gus Hansen, kann alles Erlernte in Frage stellen.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Treffen wir Top Pair und der Gegner verfehlt, wird er folden. Die Fälle, in denen der Gegner das Set trifft, und die, in denen er verfehlt, halten sich auf lange Sicht in etwa die Waage.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Trifft der Gegner aber das Set und wir nichts, dann folden wir.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Treffen wir Top Pair und der Gegner sein Set, verlieren wir eine signifikante Menge Geld.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Insgesamt werden wir auf lange Sicht gegen diese Hände deutlich verlieren. Es gibt kein Szenario, in dem wir dauerhaft große Pots gewinnen, aber es gibt eines, in dem wir sie verlieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Treffen wir eine Straight gegen ein Set, gewinnen wir einen großen Pot, aber diese Gewinne werden wiederum durch die Verluste aufgewogen, die wir erleiden, wenn das Board sich pairt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;4. Rags&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Schwache Hände werden praktisch immer folden und geben uns damit fast 100% Gewinnrate, allerdings bedeutet das nur sehr wenig Geld.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ergebnisse&lt;/p&gt; Hände, die A-Q dominieren: -EV (mittelmäßige Verluste)Hände, die A-Q dominiert: +EV (mittelmäßige Gewinne)Coin Flips: -EV (große Verluste)Rags: +EV (sehr kleine Gewinne) &lt;p&gt;In jedem der Szenarien zeigen die Berechnungen, wie A-Q auf lange Sicht große Verluste erspielen kann. Man hat keinerlei Kontrolle darüber, wie und mit welchen Händen die Gegner antreten, und damit werden wir mit A-Q in eine Reihe von -EV-Situationen gezwungen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der letzte Aspekt, auf den wir hier noch eingehen müssen, ist der Flush. Treffen wir mit A-Q einen Flush, so ist es der bestmögliche. Kleine Pots, die wir damit gewinnen, werden durch die kleinen Verluste aufgewogen, die wir erleiden, wenn wir mit Flush Draw fortsetzen, dieser aber nicht ankommt (bei entsprechenden Odds). Bekommen wir den Flush, können wir zwischen sehr kleinen und sehr großen Pots alles gewinnen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie in der Lage sind, schwierige Situationen zu vermeiden, und nur dann mit A-Q spielen, wenn es sich wirklich anbietet, können sie mit dieser Top 5% Hand klare Gewinne einfahren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im dritten und letzten Teil gehe ich auf verschiedene Spielweisen von A-Q ein. Letztlich nutzt Ihnen ja alles nichts, was Sie hier lesen, wenn Sie nicht wissen, wie man es in der Praxis umsetzt.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 30 Sep 2010 13:13:08 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/problematische-starthande-was-aq-wirklich-wert-ist-2</link>
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				<title>Problematische Starthände: A-Q, die schlimmstbeste Hand (1)</title>
				<description>&lt;p&gt;Daniel Negreanu nannte A-Q früher auch gerne „1,4&quot; - nach den 1,4 Mio. Dollar, die er mit dieser Hand schon verloren hat.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dies ist für sich genommen die gefährlichste Hand in Poker. Es ist eine der zehn besten Starthände, aber es ist keine Premiumhand. Lassen Sie uns das zunächst klarstellen, bevor wir fortfahren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hier die Aufstellung der zehn besten Hände für Full-Ting-Tische nach Ansicht von zwei Pokerprominenten, die es wissen müssen:&lt;/p&gt;  Phil   Hellmuth         &lt;br /&gt; Mike Caro        &lt;br /&gt; 1. A-A A-A 2. K-K K-K 3. Q-Q Q-Q 4. A-K   suited J-J 5. J-J A-K   suited 6. T-T A-Q suited 7. 9-9 T-T 8. 8-8 A-K offsuit 9. A-Q   suited K-Q   suited 10. 7-7 A-J suited &lt;p&gt;Hellmuths Aufstellung basiert auf einer Kombination von Wahrscheinlichkeiten, Erfahrung und Gefühl, Caros ausschließlich auf Mathematik. Von Caro gibt es drei verschiedene Hand-Hitparaden: eine für Full-Ring, eine für Heads-up und eine allgemeine, die quasi eine Annäherung der beiden Listen darstellt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-phil-hellmuth-19614.jpg&quot; alt=&quot;Phil Hellmuth&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wahrscheinlichkeiten, Erfahrung und Gefühl.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Listen besteht für uns darin, wo jeweils die Hand A-Q platziert wurde. Aus mathematischer Sicht sollte die Hand auf Platz 6 stehen. Es sind die Probleme, die A-Q so häufig verursacht, die Hellmuth dazu veranlasst haben, sie nur auf Platz 9 zu setzen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zu den Premiumhänden zählen wir nur die ersten fünf in beiden obigen Tabellen. Die Reihenfolge unterscheidet sich dort zwar, aber es handelt sich um dieselben Hände.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wie man diese Hände vor dem Flop spielt, behandeln wir in einem anderen Artikel in dieser Rubrik: &lt;a href=&#039;/holdem-vor-dem-flop-fuer-anfanger&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Hold&#039;em vor dem Flop für Anfänger&lt;/a&gt;. Sollten Sie zu den Anfängern in diesem Spiel zählen, beginnen Sie Ihre Lektüre dort.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sollten Sie hier weiterlesen, gehe ich von nun an davon aus, dass Sie ein fortgeschrittener Spieler mit solidem Grundwissen sind, der in der Lage ist, andere Spieler zu lesen und trickreiche Spielzüge anzuwenden, und dass Sie in der Lage sind, marginale Hände aus mittlerer Position zu spielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Kategorie A-Q&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Egal,m in welcher Tabelle Sie nachsehen, A-Q wird immer unter den besten zehn Händen zu finden sein. Als erste müssen wir daher akzeptieren, dass A-Q suited keine Top-10-Hand ist, allerdings eine Top-20-Hand.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man nach Lehrbuch spielt und sich nach Tabellen richtet, spielt man Ass-Dame suited (A-Qs) niemals aus früher Position, und in mittlerer bis später Position nur, wenn bisher nicht erhöht wurde.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Als Top-20-Hand gehören sowohl A-Qs als auch A-Qo zu den besten 10% aller Starthände. Von allen möglichen Starthänden sind aus statistischer Sicht nur 5,85% genauso stark wie bzw. stärker als A-Q. A-Qs wird nur von 3,77% aller Hände geschlagen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Insgesamt schlagen 4,81% aller Hände A-Q. Wir verwenden im folgenden 5% als aufgerundeten Näherungswert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Was Pokermathematik angeht, so müssen die Werte, mit denen wir arbeiten, grundsätzlich nur Näherungswerte sein. Wenn wir auf ein oder zwei Prozent genau sind, reicht das völlig aus.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Solange unsere Entscheidungen einen &lt;a href=&#039;/gewinnerwartung-expected-value&#039;  class=&#039;&#039;&gt;positiven Erwartungswert&lt;/a&gt; haben, ist der exakte Wert nicht wichtig. Ob wir jetzt 64% oder 65% Gewinnchance haben, ist irrelevant für die Art, wie man die Hand spielen muss.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Raise oder nicht Raise?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wer ABC-Poker spielt, nimmt sowieso nur die besten 20 Hände auf. Damit sind nach Lehrbuch nicht ganz 10% aller Hände überhaupt spielbar.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im Durchschnitt sollte man eine Hand pro Orbit spielen. Das sind in einer Live-Partie ungefähr drei Hände pro Stunde. Online sind es wegen der höheren Geschwindigkeit etwa drei Mal so viele pro Tisch.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn nur 5% aller Hände besser sind als unser A-Q, sollten wir damit die Equity auf unserer Seite haben. Mit der größten Equity lautet das Motto: Raise. Es gilt, den Pot aufzubauen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn nur 10% aller Hände spielbar sind, und diese gehört zu den Händen mittlerer Stärke, sollte man sie spielen, und zwar mit Vollgas.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-mike-caro-2584.jpg&quot; alt=&quot;Mike Caro&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Meine Damen und Herren - Mike Caro!&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Leider funktioniert Poker nicht so geradlinig. Die Dinge sind selten so einfach.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein gutes Beispiel dafür habe ich aus Mike Caros Buch Caros Most Profitable Hold&#039;em Advice. Ich habe es vor vielen Jahren gelesen, als Texas Hold&#039;em noch längst nicht so gut untersucht war und relativ wenig wissenschaftliche Kenntnisse bestanden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Damals glaubten viele Spieler, dass die beste Starthand J-T suited sei. Es sind die höchsten Suited Connectors mit vollem Straightpotenzial  nach oben und unten, im Gegensatz z. B. zu Q-J.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Betrachten wir A-Q nur danach, wie die Hand statistisch gesehen ausfällt, tun wir ihr meiner Meinung nach etwas unrecht. Wir würden praktisch mit Halbwahrheiten arbeiten und ein paar wichtige Aspekte auslassen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Wahrheit ist einfach: A-Q gewinnt nicht in 95% der Fälle.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In der nächsten Folge untersuchen wir A-Q näher und befassen uns mit der tatsächlichen Stärke der Hand. Im dritten und letzten Teil widmen wir uns der besten Spielweise mit A-Q.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 23 Sep 2010 16:46:53 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/problematische-starthande-aq-die-schlimmstbeste-hand-1</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Problematische Starthände: Pocket Buben (3) - Post-Flop-Strategie</title>
				<description>&lt;p&gt;Zu den grundlegenden Konzepten von Poker gehört es, &lt;a href=&#039;/starke-hand-kleiner-pot-teil-2-die-mittlere-hand&#039;  class=&#039;&#039;&gt;prinzipiell nicht mit der mittleren Hand  - z. B. dem mittleren Paar - zu setzen&lt;/a&gt;. Kurz gesagt ist es so: Wenn man mit einer mittelmäßigen Hand setzt, wird man nie von einer schlechteren Hand bezahlt, aber immer von einer besseren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Deshalb: Lassen Sie es. Das ist ein Prinzip - eine Pokertheorie. Dahinter steckt das Verständnis der „weit vorn oder weit hinten&quot;-Philosophie.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;J-J ist ein hervorragendes Beispiel für eine so genannte mittlere Hand. Wenn sie sich auf dem Flop nicht verbessert, bleibt sie eine mittlere Hand. Trifft ein Gegner den Flop besser, wird daraus schnell eine Bottom-Pair-Hand, und damit wird aus JJ nicht mehr als ein Bluff.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In einer solchen Situation hat J-J keinen höheren Wert mehr als 2-3. Zu unserem Glück liegt J-J jedoch am oberen Ende der Skala mittlerer Hände. Es ist die beste aller Hände der mittleren und unteren Klasse. Solange niemand eine Top Hand hat, stehen wir damit sehr gut da.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-mike-wattel-25896.jpg&quot; alt=&quot;Mike Wattel&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Mit Buben fragt man sich manchmal: Was nun?&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hier sieht man sehr schön, wie sehr jede Pokerhand situationsabhängig ist. J-J ist immer nur so gut, wie die gegnerischen Hände es zulassen - und so gut, wie das Board es zulässt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Da es sich hier um eine so spekulative Hand handelt, jedenfalls wenn man das Board nicht trifft, sollte man tunlichst versuchen, den Pot klein zu halten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Kleine Pots&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit schwachen Händen sollte man kleine Pots spielen. Die meisten Anfänger sind überrascht, wenn sie lernen, was das wirklich bedeutet. Auch auf einem Flop 2&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; sind Pocket Buben keine Hand für einen großen Pot. Man sollte auch hier den Pot klein halten, indem man checkt, callt und unterhalb der Potgröße setzt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man auf eine große Bet hin einen Call bekommt, wächst der Pot jedesmal exponentiell. Jede folgende Bet muss entsprechend größer sein und bringt uns daher schnell in Situationen, in denen wir pot-committed sind. Wenn man auf den frühen Straßen Pot-Size setzt, zwingt man sich selbst dazu, mit einer mittleren Hand einen sehr großen Pot zu spielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es ist sinnvoller, kleine Pots zu gewinnen und zu folden, wenn jemand anzeigt, eine große Hand zu haben, anstatt die ganze Zeit nur große Pots zu gewinnen und zu verlieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Natürlich hängt dies wie alles im Poker von der Situation ab. Wenn wir einen Gegner haben, der gewillt ist, seinen Stack mit Top Pair oder sogar weniger zu riskieren, wird aus dem Overpair J-J plötzlich eine sehr starke Hand.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In einem Standardszenario ist J-J aber nur eine mittlere Hand und sollte auch so gespielt werden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Buben auf dem Flop&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Flop kann jede erdenkliche Kombination ausweisen, aber es gibt nur drei Hauptszenarien, denen man mit Pocket Buben immer wieder begegnet. Entweder verbessert man sich zu einer Top Hand (auch Monster genannt), oder man hat ein Overpair, oder man liegt hinter einem Overpair zurück.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hier die Odds für J-J auf einem Flop J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 2&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;:&lt;/p&gt; Hand Gewinnchance   in % J&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;   J&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 73 A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;   A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 11 T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;   9&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 15 &lt;p&gt;Wie man sieht, haben wir hier 73% Gewinnchance, obwohl einer unserer Gegner Asse hält und ein anderer eine Gut Shot Straight. In dieser Situation haben wir nun eine Top Hand. An dieser Stelle verändern wir unsere Strategie und wollen nun so viel Geld in den Pot bekommen wie nur möglich.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man dagegen ein Overpair gegen andere schwache Hände hält, die das Board gut treffen, verändern sich die Gewinnchancen plötzlich dramatisch:&lt;/p&gt; Hand Gewinnchance   in % J&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;   J&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 44 A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;   K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 12 T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;   9&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 44 &lt;p&gt;Sehen wir uns die Situation an. Obwohl wie ein Overpair halten, liegt unsere Gewinnchance nur bei 44%. Wir haben die beste Hand bei gleicher Equity, aber die schwachen Odds bedeuten, dass wir uns nun in der Kategorie schwache Hände wiederfinden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir wollen unsere Hand an dieser Stelle nicht folden, aber wir wollen auch nicht unseren ganzen Stack riskieren. Stattdessen versuchen wir, mit Checks und Calls den Pot kleinzuhalten, um zu beobachten, was auf den späteren Straßen noch passiert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das dritte Hauptszenario ist ein Flop, auf dem ein Gegner ein Overpair hält. In der folgenden Tabelle fällt der Flop A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt; Hand Gewinnchance   in % J&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;   J&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 7 A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;   K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 74 T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;   9&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 18 &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-bryan-devonshire-25887.jpg&quot; alt=&quot;Bryan Devonshire&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Pocket Buben können durchaus ein Gefühl der Hochstimmung auslösen.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Auf diesem Flop haben wir plötzlich nur noch 7% Equity. Wir sind ein krasser Außenseiter und sollten unsere Hand entsorgen. Selbst ein kleiner Pot ist schon zu groß, es sei denn, wir haben enorme &lt;a href=&#039;/missverstaendnisse-am-tisch-potcommitted&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Implied Odds&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn alle Spieler mehr als 50 BB haben und wir uns sicher sein können, dass unser Gegner seine Asse niemals folden wird, wenn wir noch einen Buben treffen, können wir fortsetzen. In jeder anderen Situation verschwenden wir jedoch nur Geld.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Pocket Buben in Turnieren&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In einem Turnier verhalten sich Pocket Buben ganz anders als in einem Cash Game. Abgesehen von &lt;a href=&#039;/sitandgo-strategie-niedrige-blinds&#039;  class=&#039;&#039;&gt;den ersten Levels&lt;/a&gt; ist man in einem Turnier meistens relativ short-stacked.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In Shortstack-Poker ist die Equity vor dem Flop aber unsere wichtigste Überlegung. J-J ist bei einem Stack von 20 BB eine sehr starke Hand, und man sollte bereit sein, mit einer solchen Hand vor dem Flop oder auf einem Flop ohne Overcards all-in zu gehen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;a href=&#039;/sngstrategie-wann-man-allins-von-shortstacks-callt&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Shortstack-Pokerstrategie&lt;/a&gt; unterscheidet sich grundlegend von Deepstack-Strategie. Mit einem Stack von mehr als 100 BB spielt man ganz anders als mit weniger als 100 BB.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Befindet man sich in einer Hand, in der kein Spieler deutlich Stärke signalisiert, muss man davon ausgehen, dass die Buben ein Monster sind und sie auch so spielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Turnierpoker verzeiht normalerweise keinen Fehler. Jeder noch so kleine Fehler kann uns das Turnierleben kosten. Deshalb ist Turnierpoker so stark situations- und readabhängig.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Um J-J gegen ein höheres Pocket folden zu können, muss man beinahe telepathische Kräfte besitzen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Pocket Buben gehören zu den Händen, die am schwierigsten zu spielen sind. Als Anfänger sollten Sie vorsichtig damit umgehen und nach dem Prinzip „mittlere Hand und kleiner Pot&quot; vorgehen. Halten Sie die Buben als Overpair, spielen Sie sie wie Top Pair.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Denken Sie an eine der ältesten Pokerweisheiten, die da lautet: „Geh niemals broke mit nur einem Paar.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In dieser Serie:&lt;/p&gt;&lt;a href=&#039;/problematische-starthande-pocket-buben-1-vor-dem-flop&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Problematische Starthände: Pocket Buben (1) - Vor dem Flop&lt;/a&gt;&lt;a href=&#039;/problematische-starthande-pocket-buben-2-ausgerechnet&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Problematische Starthände: Pocket Buben (2) - Ausgerechnet&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Weitere Artikel:&lt;/p&gt;&lt;a href=&#039;/problematische-starthande-kk-in-frher-position-1&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Problematische Starthände: KK in früher Position (1)&lt;/a&gt;&lt;a href=&#039;/ein-starkes-pocket-paar-wie-kk-in-frher-position-poker-anfanger&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Problematische Starthände: KK in früher Position (2)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 16 Sep 2010 12:58:43 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/problematische-starthande-pocket-buben-3-postflopstrategie</link>
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				<title>Problematische Starthände: Pocket Buben (2) - Ausgerechnet</title>
				<description>&lt;p&gt;Extrem schwache und extrem starke Hände sind im Allgemeinen recht einfach zu spielen. Wenn man Asse bekommt, weiß man, dass man die beste Hand hat, und mit 2-7 hat man eben die schlechteste. Auch die Hände, die hinsichtlich ihrer Stärke in der Nähe dieser Extreme liegen, machen nicht allzu viele Schwierigkeiten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man Könige hält, liegt man wahrscheinlich vorne, mit T-5 wahrscheinlich nicht. Um das zu erkennen, braucht man keine besonderen Kenntnisse oder Fähigkeiten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es sind die Hände in der Mitte der Stärkeskala, die die mehr Überlegung erfordern. Von diesen sind die Pocket Buben die vermutlich stärkste.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Knapp ein Viertel der Karten im Deck haben einen höheren Wert als das Paar, das man nun auf der Hand hält. Bekommt ein anderer Spieler am Tisch eine dieser Karten, liegt die Chance, dass er gleich noch eine zweite davon bekommt, bei 16%. Bekommt ein Spieler zwei (verschiedene) Overcards zu unseren Buben, verdoppelt sich die Chance, dass er auf dem Flop ein Paar trifft, auf 32%.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wie wir im &lt;a href=&#039;/problematische-starthande-pocket-buben-1-vor-dem-flop&#039;  class=&#039;&#039;&gt;ersten Teil&lt;/a&gt; gelernt haben, liegt die Chance, dass ein anderer Spieler ein höheres Paar bekommen hat, bei 12% oder 1:8. In 12% der Fälle liegen wir also schon vor dem Flop weit zurück, und wenn alle Spieler, die eine höhere Karte als einen Buben halten, auch den Flop ansehen, kommen weitere 32% Verlustquote hinzu.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-sorel-mizzi-25582.jpg&quot; alt=&quot;Sorel Mizzi&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt; Sorel Mizzi gehört zu den Spielern, für die das Gefühl wichtiger ist als die Statistik.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das hört sich zunächst einmal nicht besonders gut an, denn damit verlieren wir in rund 44% der Fälle.  Bevor wir uns aber fragen, wie man denn J-J bei solchen Zahlen zu den fünf besten Händen zählen kann, müssen wie uns vor Augen halten, dass eine Statistik Spielstil und Spielermentalität vollkommen außer Acht lässt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nicht jeder Spieler, der eine hohe Karte bekommt, sieht auch einen Flop. Die Zahlen beschreiben also nur, wo Pocket Buben ungefähr stehen, bevor das menschliche Element ins Spiel kommt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Noch ein paar Daten&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In der ersten Tabelle vergleichen wir die Pocket Buben gegen unterschiedlich viele verschiedene, willkürliche Starthände auf einem willkürlichen Board bis zum River. Die Chips lassen wir für den Moment außen vor. Jedes dieser Szenarien wurde millionenfach durchgespielt.&lt;/p&gt; Weitere Hände am Tisch Gewinnchance von Pocket Buben 9 Hände 19% 8 Hände 22% 7 Hände 25% 6 Hände 29% 5 Hände 34% 4 Hände 40% 3 Hände 49% 2 Hände 61% 1 Hand 78% &lt;p&gt;Es handelt sich hier um die statistische Gewinnchance.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;JJ gegen spezifische Hände&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In einer Vielzahl der Fälle wird unser Raise mit den Buben dazu führen, dass wir &lt;a href=&#039;/headsup-spiel-teil-1-welche-karten-spielen&#039;  class=&#039;&#039;&gt;heads-up&lt;/a&gt; auf den Flop gehen. In der nächsten Tabelle sehen wir uns an, wie die Buben gegen die Hände aussehen, gegen die wir am wahrscheinlichsten auf dem Flop antreten.&lt;/p&gt; Gegnerische Hand Gewinnchance von Pocket Buben AA, KK, QQ 18% TT oder   niedrigeres Paar 83% A-Ks 54% A-Ts 68% 7-8s 78% &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-chris-bjorin-25872.jpg&quot; alt=&quot;Chris Bjorin&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Dieser Gesichtsausdruck könnte auf ein geflopptes Set Buben hinweisen.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In einer Heads-up-Situation liegen die Buben also gegen fast alle Hände (außer drei) vorn. Und deshalb gilt JJ als eine der zehn stärksten Premiumhände.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Realität sieht leider so aus, dass wir von AA, KK und QQ immer einen Call bekommen werden, und des Öfteren auch von den anderen Händen. Und wenn das geschieht, gewinnen wir meistens nur einen kleinen Pot, wenn die Gegner nicht treffen, verlieren aber einen großen, wenn sie es tun.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn wir nach einem Raise pre-Flop gegen mehr als einen Gegner auf dem Flop antreten müssen oder unsere Buben vor dem Flop gar nicht raisen, brauchen wir ein ziemlich gutes Gefühl dafür, wie unsere Hand gegen eine ganze Reihe von Ranges steht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die nächsten drei Tabellen zeigen, wie sich die Buben gegen eine Mehrzahl verschiedener Hände verhalten. Die gegnerischen Hände stellen einen besonders ungünstigen, einen besonders günstigen und einen Mischfall dar.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;JJ gegen ein „günstiges&quot; Feld&lt;/p&gt; Hand Gewinnchance J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 53% 9&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9% 4&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 14% 3&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 13% 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 11% &lt;p&gt;JJ gegen ein „ungünstiges&quot; Feld&lt;/p&gt; Hand Gewinnchance J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 9% A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 45% K&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 12% 5&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 20% T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 15% &lt;p&gt;JJ gegen ein „gemischtes&quot; Feld&lt;/p&gt; Hand Gewinnchance J&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 37% A&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 24% 3&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 15% 6&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 5&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 15% A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 9% &lt;p&gt;Zwar werden wir uns in all diesen Situationen wiederfinden, aber das gemischte Feld ist bei Weitem der häufigste Fall. Wie man an den einzelnen Werten erkennen kann, ändert sich unsere Gewinnchance je nach Verteilung und Zahl der gegnerischen Hände dramatisch.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In einem Feld wie dem obigen haben wir 37% Gewinnchance (sind also 2:1-Außenseiter), bekommen aber 4:1 für unser Geld.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Obwohl die Buben eine Top-5-Hand sind und häufig gute Gewinnchancen haben, werden sie von Anfängern oft fälschlich wie ein Premium-Paar gespielt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;D. h., sie spielen Buben oder Damen genauso wie Könige oder Asse, obwohl die Statistik eindeutig belegt, dass JJ eben bei Weitem nicht so stark ist wie eines der anderen hohen Paare.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im dritten Teil dieser Serie werden sehen wir uns genauer an, wie die Buben sich aus mathematischer und spielerischer Sicht auf dem Flop verhalten, und wie man die Equity der Buben zu seinem Vorteil ausnutzt. Unter Equity versteht man die relative Stärke einer Hand, also die Zahl der Fälle, in denen diese Hand statistisch gesehen gewinnt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Als Faustregel gilt: Setzen, wenn man vorne liegt, aussteigen, wenn man hinten liegt. Hört sich einfach an, ist aber gar nicht so einfach umzusetzen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 09 Sep 2010 15:59:57 -0500</pubDate>
				
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				<title>Problematische Starthände: Pocket Buben (1) - Vor dem Flop</title>
				<description>&lt;p&gt;J-J ist eine Hand, die von vielen Spielern so leidenschaftlich abgelehnt wird, dass sie sich nicht einmal mehr darüber freuen können.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Eigentlich müsste man sich nämlich über die Buben freuen, hat man doch eine der fünf besten &lt;a href=&#039;/texas-holdem-der-starthandespickzettel&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Texas Hold&#039;em Starthände&lt;/a&gt; erwischt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dann aber kommt bei den meisten Spielern schnell die Erinnerung an eine eher mittelmäßige Bilanz zurück, die sie mit dieser Hand erspielt haben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Fehler im Pre-Flop-Spiel&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Anfänger begehen häufig den Fehler, vor dem Flop zu hoch zu raisen. Live sieht man auf den niedrigen Levels Raises bis zu 20 BB. Dahinter steckt die Idee, den Pot schon vor dem Flop zu gewinnen (wer keinen Flop sieht, kann auch keine Fehler machen und Geld verlieren) oder nur von einer Hand gecallt zu werden, die besser ist (ein höheres Paar also).&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Manche Spieler stellen auch einfach alle Chips in die Mitte, weil sie jede weitere Entscheidung vermeiden wollen. Dieser Spielzug ist offensichtlich ein Fehler - obwohl der dahinter stehende Gedankengang durchaus nachvollziehbar ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Durch diesen Spielzug verliert man mit Pocket Buben fast nie, die Gewinnrate für diese Hand erreicht damit eine enorme Höhe. Das scheint den Spielzug vordergründig zu rechtfertigen, allerdings nur, wenn man einige grundlegende Pokerkonzepte außer Acht lässt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man seine Buben so spielt, gewinnt man selten mehr als die Blinds (und manchmal die Einsätze des einen oder anderen Limpers). Verliert man jedoch, dann ist es der gesamte Stack.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Angenommen, wir kaufen uns für 100 BB ein (für Cash Games ist das ein Standard Buy-in) und gewinnen mit unseren Buben acht von neun Mal. Das heißt, wir streichen 8 x 1,5 BB (also SB+BB) = 12 BB ein und verlieren einmal 100 BB. Insgesamt verlieren wir damit 9,8 BB ((12-100) : 9 = -9,8BB), und zwar statistisch gesehen jedes Mal, wenn wir diesen Spielzug vornehmen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage320180-dan-harrington-23767.jpg&quot; alt=&quot;Dan Harrington&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Dan Harrington spricht über mittelmäßige Hände in seinen Büchern.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Woher die 8:1-Quote kommt, fragen Sie? Die Chance, ein bestimmtes Pocket Paar zu bekommen, liegt bei 1:220. Die Chance, Asse, Könige oder Damen zu bekommen, ist also dreimal so groß: 3:220. Es gibt neun weitere Spieler an einem &lt;a href=&#039;/poker-spiele&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Full Ring 10-er Tisch&lt;/a&gt;, d. h. die Chance liegt bei 27:220 (ca. 1:8), dass ein Spieler am Tisch ein höheres Paar als J-J erhält.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dabei geht es uns hier nicht um ein exaktes Ergebnis. Was ist z. B. mit den Situationen, in denen die Buben das Overpair schlagen? Das geschieht etwa alle 10 Mal, was einer Verbesserung unseres obigen Ergebnisses um 1,2 BB entspricht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Außerdem setzen wir hier voraus, dass jedes Paar Damen oder besser immer bezahlt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir wollen mit diesem Beispiel keine genauen Zahlen bestimmen, sondern vielmehr demonstrieren, dass dieser Spielzug grundsätzlich Geld verliert. Es ist dabei nicht relevant, wie viel Geld er verliert. Wir haben es hier mit einem perfekten einer Way-ahead-or-way-behind-Situation zu tun, also einer typischen Situation, in der man mit seiner Hand entweder weit vorne liegt oder weit hinten. Die einzigen Hände, die das All-in bezahlen, sind besser als Buben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die einzige Ausnahme, die jedoch selten vorkommt, ist ein Call mit A-K (oder sogar A-Q). Auf lange Sicht gleichen sich Gewinne und Verluste von J-J gegen A-K aus, deswegen können wir dieses Beispiel außen vor lassen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Vor dem Flop&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Da wir nun zu hohe Raises und All-ins als Optionen ausgeschlossen haben, wenden wir uns der Frage zu, wie man Pocket Buben vor dem Flop besser spielen kann.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Poker ist wirklich ein außergewöhnliches Spiel. Würde man allen Spielern immer wieder dieselben Karten geben, und hätten diese Spieler keine Erinnerung daran, wie sie in den vergangenen Runden ihre Hände gespielt hatten, würde dieselbe Hand immer wieder anders verlaufen, und zwar abhängig von den folgenden Variablen:&lt;/p&gt; Position am Tisch.Position zu den anderen Spielern.Position der starken Hände am Tisch.Chaostheorie und Willkür. &lt;p&gt;Sprechen wir zunächst über die Position am Tisch. Es ist relativ offensichtlich, warum man J-J UTG anders spielt als auf dem Button.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Je besser die Position, desto mehr Information.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-jennifer-harman-25770.jpg&quot; alt=&quot;Jennifer Harman&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Limit-Spezialisten haben ein besseres Gefühl für die wahre Stärke von J-J als reine No-Limit-Spieler.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Maniacs am Tisch beeinflussen, wie wir unsere Hände spielen. Wenn wir einen Spieler am Tisch haben, der fast jede Hand blind all-in schiebt, werden wir unsere Spielweise anpassen, je nachdem, ob der Maniac nach uns oder vor uns an der Reihe ist - unabhängig von der eigenen Position am Tisch.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hält einer der anderen Spieler &lt;a href=&#039;/problematische-starthande-asskonig-1-die-beste-drawing-hand&#039;  class=&#039;&#039;&gt;A-K&lt;/a&gt;, spielt es eine entscheidende Rolle, ob der Spieler mit &lt;a href=&#039;/problematische-starthande-asskonig-1-die-beste-drawing-hand&#039;  class=&#039;&#039;&gt;A-K&lt;/a&gt; hinter uns oder vor uns sitzt. Sitzt er vor uns, wird er wahrscheinlich ansetzen, sitzt er hinter uns,  wird er wahrscheinlich bezahlen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Chaostheorie ist übrigens in vielerlei Kontext anwendbar, u. A. auch in Poker. Lassen Sie dieselbe Hand zweimal spielen, ohne eine einzige Variable zu verändern, wird sie wahrscheinlich genauso ablaufen wie beim ersten Mal. Das lässt sich prinzipiell endlos wiederholen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Aber ab und zu wird etwas Besonderes passieren. Ab und zu wird einer der Spieler plötzlich kreativ und macht etwas Ungewöhnliches.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Name „Chaos&quot; bedeutet, dass gewisse Ereignisse nicht vorhergesagt werden können, weder ob sie eintreten noch wann. Es gibt ein paar phantastische Mathematiker, die sich mit diesem Problem beschäftigen und die nachweisen können, dass selbst scheinbar vollkommen willkürliche Ereignisse einem Muster folgen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit Pocket Buben versucht man vor dem Flop, Informationen über die Karten des Gegners zu bekommen. Hat niemand ein höheres Paar, halten wir die beste Hand, deshalb ist ein Open-Raise hier immer auch ein Raise for Value. Gibt es Spieler mit einem höheren Paar, wird daraus ein Informations-Raise.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Gibt es schon vor uns einen Raise, haben wir zwei Möglichkeiten. Entweder ein Call, der bedeutet, dass wir auf dem Flop ohne (weitere) Informationen spielen müssen, oder ein Re-Raise. Geht unser Gegner daraufhin all-in, haben wir einen einfachen Fold, werden wir aber nur gecallt, müssen wir einen großen Pot spielen, und das wahrscheinlich mit einer dominierten Hand.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nach einem gegnerischen Raise schon vor dem Flop all-in zu gehen, ähnelt dem anfangs besprochenen Spielzug, mit Buben grundsätzlich alle Chips in die Mitte zu stellen. In dieser Situation sind wir jedoch überdurchschnittlich häufig dominiert (denn das Raise weist ja auf eine gute Hand hin), also hat das All-in hier einen &lt;a href=&#039;/gewinnerwartung-expected-value&#039;  class=&#039;&#039;&gt;negativen Erwartungswert&lt;/a&gt; (-EV).&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In der Mehrheit der Fälle werden wir mit Pocket Buben vor dem Flop erhöhen. Wir wollen die Potkontrolle übernehmen und den Pot dabei nicht zu groß werden lassen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In einem Full Ring Cash Game sollten wir mit dieser Hand niemals all-in gehen, ohne sie verbessert zu haben. Um den Pot klein zu halten, werden wir eher checken und callen als zu setzen und zu erhöhen, sobald dies möglich ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Leider ist es nicht immer offensichtlich, ob wir mit der besten Hand auf den Flop gehen oder nicht. Buben sind nun mal nur ein Paar, und es gibt noch drei höherwertige Karten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Selbst als Overpair gelten Buben noch als „Small Pot Hand&quot;. Mit diesem Pocket Paar fahren wir am besten, wenn wir den Pot kontrollieren - und zwar einen Pot in überschaubarer Größe.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im &lt;a href=&#039;/problematische-starthande-pocket-buben-2-ausgerechnet&#039;  class=&#039;&#039;&gt;folgenden Artikel&lt;/a&gt; nehmen wir uns Mathematik und Statistik vor und zeigen, wie mächtig Buben tatsächlich sind. Im dritten Teil besprechen wir das Spiel nach dem Flop sowie die beste Vorgehensweise mit Pocket Buben in einem Turnierszenario.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 03 Sep 2010 11:25:21 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/problematische-starthande-pocket-buben-1-vor-dem-flop</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Problematische Starthände: KK in früher Position (2)</title>
				<description>&lt;p&gt;Im ersten Teil dieses Artikels sind wir verschiedene Möglichkeiten des Pre-Flop-Spiels durchgegangen. Falls Sie diesen noch nicht gelesen haben, können Sie dies &lt;a href=&#039;/problematische-starthande-kk-in-frher-position-1&#039;  class=&#039;&#039;&gt;hier&lt;/a&gt; nachholen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Flop&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ich möchte vorn vornherein betonen, dass der Zusammenhang zwischen Pre-Flop- und Post-Flop-Spiel zentrales Element dieses Artikels ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Da es zu weit führen würde, hier jeden möglichen Flop und die passende Spielweise aufzuführen, haben wir die Flops hier in einige Hauptgruppen eingeteilt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im Folgenden einige Beispiele und wie man damit umgehe sollte:&lt;/p&gt; &lt;p&gt; Der Monster-Flop&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card3-13.gif&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-09.gif&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-02.gif&quot; /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In dieser Situation floppen wir die Nuts. Uns beschäftigt jetzt nur eine Frage: Wie holen wir so viel Geld wie möglich aus der Hand?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Haben wir pre-Flop erhöht, sollten wir jetzt setzen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-michael-tureniec-28479.jpg&quot; alt=&quot;Michael Tureniec&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Floppt man ein Monster, sollte man nur darüber nachdenken, wie man ausbezahlt wird.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Häufig wird der Gegner hier einfach folden. Bekommt man jedoch einen Call oder erwischt jemanden, der uns ausspielen will, wird die Situation sehr lohnenswert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Limpen wir pre-Flop in die Hand, können wir jetzt entscheiden, ob wir eine Bet ansetzen oder dem Gegner die Initiative überlassen. Im besten Fall hält der Gegner AA oder AK und glaubt, uns in eine Falle locken zu können.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Haben wir einen Limp-Reraise gespielt, werden wir auf diesem Flop wahrscheinlich nicht bezahlt. Die einzigen Hände, die hier noch Chips investieren, sind 99 und 22, die darauf hoffen, uns mit Pocket Assen in eine Falle zu locken.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Außerdem kann man einfach das Glück haben, dass ein überaggressiver Spieler unser Gegner ist, der auch mit AK zu weiteren Calls bereit ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein Ass auf dem Flop&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card1-14.gif&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-10.gif&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card3-09.gif&quot; /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Diese Situation ist ein wenig unangenehm. Halten wir KK auf einem solchen Flop, ist das plötzlich nur ein mittleres Paar.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nach einem Pre-Flop-Limp:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Falls wir vor dem Flop mit mehreren anderen Spielern in diesen Pot nur gelimpt sind, sollten wir uns komplett von dem Gedanken verabschieden, einen großen Pot zu spielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In einem gelimpten Pot auf niedrigen Limits kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass jeder Spieler it eine Ass auf der Hand jetzt noch dabei ist. In dieser Situation spielt man am besten genauso weiter, als halte man ein Paar Zehnen ohne Kicker.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nach einem Pre-Flop-Raise:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Haben wir den Pot mit einem Raise eröffnet, müssen wir uns nun ein paar Sorgen machen. Allerdings sollten wir unsere Könige nun nicht unbedingt gleich wegwerfen, denn es gibt eine Reihe von Spielern, die einen Raise vor dem Flop mit Händen bezahlen, die schlechter sind als unsere.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Auch hier wollen wir den Pot relativ klein halten. In dieser Situation gilt es, zwei entscheidende Fehler zu vermeiden:&lt;/p&gt; Die Hand aufzugeben, obwohl der Gegner keine Stärke zeigt.Eine 3-Bet anzusetzen und damit den Pot gegen mehrere Gegner aufzubauen. &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-gus-hansen-28727.jpg&quot; alt=&quot;Gus Hansen&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Selbst Gus weiß, wann man ein hohes Paar wegwirft.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir sollten versuchen, den Pot hier mitzunehmen. Zeigt der Gegner, dass er mitgeht, nehmen wir uns zurück und halten den Pot klein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir sollten hier bereit sein, zu folden, dies aber nicht ohne Widerstand tun (soll heißen, dass auch Calls kleienr Bets vertretbar sind, wenn die Odds dies erlauben).&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nach einem Pre-Flop-Reraise&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn wir vor dem Flop einen Reraise gespielt haben, können wir die Range unseres Gegners jetzt stark eingrenzen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es gibt eine sehr kleine Chance, dass der Gegner AA hält (allerdings würde die meisten Spieler damit vor dem Flop auf einen Reraise all-in gehen, außerdem wird diese Möglichkeit mit dem Ass auf dem Flop noch unwahrscheinlicher).&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Deutlich größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Gegner QQ, JJ oder AK hält. Zwar gibt es eine Reihe von Händen, die der Gegner halten könnte, aber diese drei Hände dürften bei jedem Spieler innerhalb der Range liegen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hält unser Gegner QQ oder JJ, hat er Angst vor AA, KK und AK. Hält er JJ, fürchtet er zusätzlich QQ.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das bedeutet, dass wir hier eine gute Chance haben, den Pot mitzunehmen zu können. Sollte der Gegner unsere Bet erhöhen, brauchen wir schon einen sehr guten Grund, um zu callen oder gar weiter zu erhöhen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn der Gegner nur bezahlt, ist das ebenfalls besorgniserregend. Es gibt nicht viele Hände, mit denen man eine Bet in dieser Situation bezahlen kann.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hält unser Gegner QQ oder JJ und bezahlt, will er den Pot wahrscheinlich so klein halten wie möglich. Das ist Ihr Vorteil.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn der Gegner allerdings keinerlei Schwäche zeigt, sonder stattdessen bereit ist, zu bezahlen oder gar zu erhöhen, sollten wir uns mit dem Gedanken anfreunden, die Könige loszulassen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zwar ist die Chance, dass der Gegner blufft, immer gegeben, aber der Pot ist es hier nicht wert, einen Hero-Call zu machen. Bis jetzt haben wir nicht viel Geld investiert, und unsere Hand ist nicht mehr wirklich stark.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sollte jemand hier bluffen, ist es wahrscheinlich am besten, wenn wir ihn lassen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das Overpair auf dem Flop&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card3-02.gif&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-10.gif&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-09.gif&quot; /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Haben wir ein Overpair zu dem Flop, liegen wir in den meisten Fällen weit vorn.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-christopher-fullwood-28482.jpg&quot; alt=&quot;Christopher Fullwood&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Mit einem Overpair ist es manchmal schwer, sich zu beherrschen.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sind wir vor diesem Flop in den Pot gelimpt, liegen wir wahrscheinlich vorn, aber dennoch müssen wir auf jeden Spieler genau aufpassen, der auf einem solchen Flop eine Bet bezahlen kann.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Entweder haben wir es mit einem Draw zu tun, einem Top Pair oder einem kleineren Overpair, oder aber jemand hat ein Monster gefloppt (z. B. ein Set). Wir sollten also vorsichtig sein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Haben wir vor dem Flop einen Raise oder Reraise gespielt, haben wir wahrscheinlich die beste Hand. Es gibt nur wenige Hände in der Call-Range unserer Gegner, die wir in dieser Situation fürchten müssen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Leider gibt es zahlreiche Spieler, die in dieser Situation QQ genauso spielen wie ein Set. Das heißt, dass wir häufig einen kleinen Pot gewinnen werden, manchmal einen großen, und manchmal eben auch einen großen Pot verlieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn wir den Gegner nicht wirklich gut kennen, können wir in einer solchen Situation auf niedrigen Limits ein Set praktisch nie aufgeben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dafür gibt es viel zu viele Spieler, die ihre Hände überspielen und hier mit A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;, einen Draw wie K&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; oder einem Paar wie J&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; all-in gehen. Da es so viele Hände dieser Art gibt, die schwächer sind als ein Set oder zwei Paare (und Pocket Asse), werden wir unseren Gegner eben immer mal wieder auszahlen, wenn er ein Set getroffen hat.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Schlussfolgerung&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das größte Problem, Könige in früher Position spielen zu müssen, besteht darin, dass man auf dem Flop entweder weit vorn oder weit hinten liegt. In solchen Situationen bleiben große Gewinne wie Verluste nicht aus.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man jedoch keine größeren Fehler macht, sollte man KK auf lange Sicht sehr profitabel spielen können. Um den Profit zu steigern, sollte man als Faustregel den Pot immer dann klein halten, wenn die eigene Hand verwundbar ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Ihnen das gelingt, werden die Cowboys Ihnen eine Menge Geld einbringen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 26 Aug 2010 16:41:15 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/ein-starkes-pocket-paar-wie-kk-in-frher-position-poker-anfanger</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Problematische Starthände: KK in früher Position (1)</title>
				<description>&lt;p&gt;Im Idealfall spielt man große Pots ausschließlich, wenn man Position hat.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im wahren Leben sieht es natürlich anders aus. Es kommt vor, dass Sie in früher Position sitzen und dann eine Hand bekommen, mit der Sie eigentlich einen großen Pot spielen möchten, z. B. K-K.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn die Position dafür geeignet ist, kleine Pots zu spielen, aber die Hand nach einen großen Pot ruft, kann man schnell kostspielige Fehler machen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die beste Strategie hängt in einer solchen Situation davon ab, gegen welche Art von Gegner man antritt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Pre-Flop&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wie man diese Hand vor dem Flop spielt, beeinflusst auch die Entscheidungen nach dem Flop.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit KK sollte man aus früher Position versuchen, die Kontrolle über den Pot zu gewinnen und Informationen über die Gegner zu sammeln.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-michael-binger-28245.jpg&quot; alt=&quot;Michael Binger&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Alles beginnt mit der Entscheidung vor dem Flop.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Open-Raise&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Streng nach Lehrbuch sollte man mit einer solchen Hand eröffnen. Ein Raise aus früher Position erweckt bei den Gegnern den Eindruck, dass man eine starke Hand oder sogar eine Premiumhand hält.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dadurch baut man etwas Fold Equity auf und kann die Hand häufig mit einer Continuation Bet gewinnen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In vielen Fällen callen Spieler hier mit schwächeren Händen und hoffen darauf, den Flop gut zu treffen und so eine starke Hand zu „knacken&quot; und einen großen Pot zu gewinnen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Diese Spieler suchen eine „Way-ahead-or-way-behind&quot;-Situation und sind meistens bereit, auf dem Flop zu folden, wenn Sie auf dem Flop nichts finden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man nicht gerade ein Monster floppt oder gegen einen wirklich schwachen Gegner spielt, der nicht folden kann, möchte man normalerweise nicht bis zum River gecallt werden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man ein nur Overpair hält, sollte man es nicht unbedingt  darauf anlegen, einen großen Pot zu spielen. Hier ist Potkontrolle angesagt, um den Pot auf niedriger bis mittlerer Größe zu halten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Limp-Reraise&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein Limp-Reraise wird in dieser Situation häufig als Waffe eingesetzt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein Spieler limpt aus früher Position mit Königen und wartet darauf, dass ein anderer Spieler erhöht. Wenn er dann wieder an der Reihe ist, erfolgt ein hoher Re-Raise.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das Problem bei diesem Spielzug ist allerdings, dass er nur gegen extrem loose und waghalsige Spieler erfolgreich ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein Limp-Reraise repräsentiert eine extrem starke Hand. Jeder halbwegs intelligente Spieler setzt einen danach auf eine Range AA, KK, QQ und vielleicht noch AK und JJ.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit anderen Worten, nach einem Limp-Reraise erfolgt normalerweise ein All-in von AA, während praktisch keine andere Hand bezahlt. Viele Spieler folden in einer solchen Situation JJ oder QQ ohne großes Zögern.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-alexander-kostritsyn-28230.jpg&quot; alt=&quot;Alexander Kostritsyn&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Im Zweifel für den Raise.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das zweite Problem mit dieser Spielweise besteht darin, dass man einen großen Pot aufbaut und dann den Rest der Hand ohne Position spielen muss.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Und zum guten Schluss wird nach einem Limp-Reraise auch kein Spieler mehr erhöhen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im Allgemeinen gilt, wenn man nicht gerade gegen einen Maniac spielt oder sich am Tisch das Image eines sehr trickreichen Spielers aufgebaut hat, sodass die Gegner einen nicht nur auf die 3-5 besten Hände setzen, sollte man den Limp-Reraise möglichst vermeiden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Limp-Call&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Denkbar ist auch der Spielzug erst zu limpen und dann einen möglichen Raise zu callen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das ist genau das Gegenteil von ABC-Poker, und dieser Zug sollte nur angewendet werden, um das eigene Spiel zu variieren. Wenn niemand erhöht, muss man gegen mehrere Gegner einen Flop spielen, ohne irgendeine Information zu besitzen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In dieser Situation versucht man vielmehr, einen kleinen Pot zu spielen, weil es durchaus sein kann, dass man zurückliegt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Erhöht aber jemand, und man ist einer von wenigen Callern, befindet man sich in einer relativ komfortablen Situation. Die Chancen stehen gut, dass man mit der besten Hand den Flop sieht, und die Stärke der eigenen Hand ist gut verborgen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Leider gibt es nur wenige Flops, die einem nun wirklich gefallen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im &lt;a href=&#039;/ein-starkes-pocket-paar-wie-kk-in-frher-position-poker-anfanger&#039;  class=&#039;&#039;&gt;zweiten Teil dieses Artikels&lt;/a&gt; sehen wir uns ein paar Flops an und erläutern, wie man am daraufhin besten fortsetzt. Außerdem besprechen wir, wie man - je nach dem Spielzug, den man vor dem Flop gewählt hat - nach dem Flop agieren sollte.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 20 Aug 2010 11:53:31 -0500</pubDate>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Texas Hold&#039;em - der Starthände-Spickzettel</title>
				<description>&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
Da es den Umfang sogar eines Romans sprengen würde, zu erläutern, wie jede einzelne Hand in jeder möglichen Situation gespielt wird, werden wir hier zunächst die Grundzüge einiger Schlüsselhände und des korrekten Spiels betrachten.
&lt;p&gt;Pocket Asse&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl man ganze Bücher darüber schreiben könnte, wie man mit dieser Hand den Profit maximiert, gilt erst einmal, dass es nur wenige Szenarien gibt, in denen man mit dieser Hand einen Fehler machen kann (wir befinden uns noch vor dem Flop).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Post-Flop: Auch wenn die Asse natürlich die beste Starthand sind, sollte das Board keine Verbesserung bringen, hält man nicht mehr als ein Paar. Behalten Sie das im Hinterkopf und denken Sie an mögliche Two Pairs und Sets.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pocket Könige&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für sie gilt vor dem Flop fast dasselbe wie für die Asse. Zwar kann es vorkommen, dass Pocket Könige vor dem Flop gefoldet werden, aber das ist sehr selten der Fall und meistens ein Fehler.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-small image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/playingcards-29651.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-small&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage12570-playingcards-29651.jpg&quot; alt=&quot;playing_cards&quot; width=&quot;125&quot; height=&quot;70&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Suited Connectors&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn jemand am Tisch Asse bekommt, wenn Sie Könige halten, kann es passieren, dass schon vor dem Flop das ganze Geld in die Tischmitte wandert. Machen Sie sich darüber aber keine Sorgen. Sollte das einmal vorkommen, Pech gehabt, weiter geht&#039;s.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Post-Flop: Auch hier gilt im Wesentlichen dasselbe wie für die Asse. Abgesehen davon, dass es sich nur um ein Paar handelt, kommt hier noch hinzu, dass Sie darauf achten müssen, ob ein Ass auf dem Board liegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl ein Ass nicht unbedingt gleich das Aus für die Könige bedeutet, ist es auf jeden Fall kein gutes Zeichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine detaillierte Analyse der Spielweise von Pocket Königen finden Sie in dem Artikel &lt;a href=&quot;../../../../../problematische-starthande-kk-in-frher-position-1&quot;&gt;Problematische Starthände: KK in früher Position (1)&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pocket Damen und Buben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damen und Buben liegen genau zwischen den Big Pairs und den Small Pairs. Das macht sie zu Händen, die manchmal extrem schwierig zu spielen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch gehören sie definitiv zu den zehn besten und profitabelsten, die es gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu AA und KK können diese beiden Hände sehr wohl vor dem Flop gefoldet werden. Wenn man an einem Tisch sitzt, an dem sehr tight gespielt und nur mit guten Händen erhöht wird, kann ein Fold von Damen durchaus die richtige Entscheidung sein, wenn es bereits einen Raise und einen Re-Raise gegeben hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen Sie dazu auch: &lt;a href=&quot;../../../../../problematische-starthande-pocket-buben-1-vor-dem-flop&quot;&gt;Problematische Starthände: Pocket Buben (1) - Vor dem Flop&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Post-Flop: Kam es vor dem Flop schon zu mehren Aktionen, müssen Sie davon ausgehen, das Sie entweder schon geschlagen sind oder im besten Fall gegen AK spielen. Spielen Sie nur dann weiter, wenn das Board Ihre Hand verbessert oder Ihre Gegner Schwäche zeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pocket Paare Zehnen und niedriger&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiele: 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;, 8&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Folgt man der Philosophie des Tight-aggressiven Spiels, sind all diese Hände spielbar, wenn es keinen oder nur einen Raise gegeben hat, vor allem, wenn es mehrere Caller gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit diesen Händen sind Sie auf ein Set aus. Wenn Sie das Set nicht treffen, setzen Sie nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist das klar? No Set, no Bet. Mit diesen Händen verfolgen Sie vor allem das Ziel, ein Set zu treffen und den Pre-Flop-Raiser mit seinem Pocket Assen auszunehmen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-small image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/pocket-jacks-25990.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-small&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage12570-pocket-jacks-25990.jpg&quot; alt=&quot;Pocket Jacks&quot; width=&quot;125&quot; height=&quot;70&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Pocket Buben gehören zu den schwierigsten Händen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorsicht Falle: Je niedriger Ihr Pocket Paar ist, desto größer ist die Gefahr, dass Sie sich in einer Set-über-Set-Situation wiederfinden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollten Sie in die Situation geraten, das niedrigere von zwei Sets zu halten, können Sie von Glück sagen, wenn Sie nicht Ihren gesamten Stack verlieren. Deshalb lehnen viele Spieler es ab, Zweien, Dreien und Vieren zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Top Pair Hände&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiele: A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;, K&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Händer wie A-K, A-Q, A-J und K-Q können profitabel gespielt werden. An einem loosen Tisch sind diese Hände gut für einen Raise geeignet, wenn man Position hat (und es noch keinen Raise gegeben hat).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um mir diesen Händen Geld zu verdienen, versucht man, einen Gegner in die Falle zu locken, der ebenfalls Top Pair getroffen hat, allerdings mit einem niedrigeren Kicker. Wichtig ist allerdings, sich dabei immer vor Augen zu halten, dass man mit K-Q oder A-J kaum einen Raise bezahlen sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Hände sind nach einem Raise am häufigsten dominiert, und  es kann auf Dauer eine teure Angelegenheit werden, wenn man sich angewöhnt, damit Raises zu bezahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Post-Flop: Wie bei A-A und K-K gilt es zu beachten, dass ein Par eben immer nur ein Paar ist und deshalb leicht eschlagen werden kann. Spielen Sie gegen einen tighten Gegner, der einen großen Einsatz bringt, ist es unwahrscheinlich, dass er Top Pair nicht schlagen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie müssen sich an den Stil des Gegners anpassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen Sie dazu auch: &lt;a href=&quot;../../../../../problematische-starthande-aq-die-schlimmstbeste-hand-1&quot;&gt;Problematische Starthände: A-Q, die schlimmstbeste Hand (1)&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Suited Connectors (und suited one-gappers)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiele: 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;, 9&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Suited Connectors gehören zu den potenziell wertvollsten Händen in NLHE Cash Games. Leider ist da nicht oft der Fall, da man in den meisten Fällen den Flop grandios verpasst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus früher Position sollten Sie niedrige Suited Connetctors (vielleicht sogar alle) folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus mittlere und später Position spielen Sie solche Hände mit angemessener Sorgfalt. Bezahlen Sie keine großen Raises gegen einen einzelnen Gegner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit solchen Händen versucht man, mit möglichst geringem Einsatz möglichst große Pots zu spielen. Man braucht gute Odds, um sein Geld aufs Spiel zu setzen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-small image-position&quot;&gt;&lt;a class=&quot;lightbox&quot; href=&quot;/assets/de_DE/photos/arnaud-mattern-29375.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;image-position image-portrait-size-small&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage70125-arnaud-mattern-29375.jpg&quot; alt=&quot;Arnaud Mattern&quot; width=&quot;70&quot; height=&quot;125&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Alle anderen Hände sind mit einem Lächeln zu folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sind die Odds nicht gegeben, sollte man aus jeder Position folden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesen Sie dazu auch: &lt;a href=&quot;../../../../../suited-connectors-in-6maxpartien&quot;&gt;Suited Connectors in 6-max-Partien&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Suited Asse&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiele: A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;, A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ähnlich wie die Suited Connectors sind diese Hände nur dafür geeignet, mit geringer Investition um große Pots zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einer solchen Hand spielt man nicht, um das As zu treffen und dann in einen Setzwettstreit verwickelt zu werden. Wie bereits erwähnt, möchte man hier nicht gegen ein As antreten, selbst wenn man selbst ein kleines Ass hält.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trifft man nicht wenigstens einen Draw auf dem Flop (oder noch besser gleich die Nuts), sollte man sich von diesen Händen verabschieden. Es zahlt sich fast nie aus, auf Backdoor Draws zu setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle anderen Hände&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiele: 6&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;, 2&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;, K&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einfach ausgedrückt, alle anderen Hände kosten Geld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Anfänger und selbst für Fortgeschrittene sind Hände wie Q-Jo oder J-To - die auf den ersten Blick gut aussehen - auf Dauer schlicht kostspielig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je schlechter die Hände sind, die Sie spielen, desto schwieriger werden die Situationen, die Sie nach dem Flop treffen müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für einen Poker-Anfänger heißt die erste Bürgerpflicht, so wenige Fehler wie möglich zu machen. Und um das zu erreichen, sollte man tunlichst schwierige Entscheidungen vermeiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die drei häufigsten Anfängerfehler sind:&lt;/p&gt;
Spielen ohne Position
Spielen schlechter Starthände
Spielen marginaler Hände gegen      Erhöhungen
&lt;p&gt;Spielen Sie zunächst nur die Hände, die in diesem Artikel empfohlen wurden. Verabschieden Sie sich von den schwachen Händen, wenn Sie auch noch out-of-position sind, und spielen Sie gegen Raises nur mit starken Händen oder wenn die Odds für einen Draw gegeben sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Halten Sie sich an diese Richtlinien, und Sie kommen schon bald in die Gewinnzone.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Mo, 16 Aug 2010 13:24:22 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/texas-holdem-der-starthandespickzettel</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Von Hold&#039;em zu Omaha: Der feine Unterschied</title>
				<description>&lt;p&gt;Für einen Hold&#039;em-Spieler sieht Omaha zunächst aus, als wäre es dasselbe Spiel, nur mit doppelt so vielen Karten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man sich mit den Odds und Wahrscheinlichkeiten von Omaha nicht auskennt, projiziert man sein Hold&#039;em-Wissen einfach auf Omaha, was bedeutet, das alle Zahlenwerte, die man kennt, schlicht verdoppelt (oder halbiert) werden müssen, und schon sind sie auf Omaha anwendbar.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Auf den ersten Blick erscheint das logisch, denn vier Karten sind doppelt so viele wie zwei, also müssen die Odds ja auch doppelt so hoch sein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Da die wenigsten hier Lust haben, eine Mathematikstunde abzusitzen (und die wissen sowieso schon Bescheid), werde ich mich hier um eine einfache Erklärung bemühen:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In Omaha bekommt man eine Vier-Karten-Hand und nicht zwei Zwei-Karten-Hände. Da alle Karten miteinander verbunden sein können, wie bei einem Wrap Draw, steigen (bzw. sinken) die Odds exponentiell.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Auf einen Nenner gebracht: zwei plus zwei ergibt nicht immer genau vier.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der feine Unterschied&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Poker dreht sich ständig um Odds. Man wartet auf eine günstige Situation und setzt dann so viel wie möglich. Wenn die Situation dagegen ungünstig ist, versucht man die Einsätze so klein wie möglich zu halten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das ist Pokerstrategie in einem Satz, wenn man das Bluffen mal einen Moment außer Acht lässt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In Hold&#039;em findet man sich relativ häufig in entweder-oder-Situationen wieder. Entweder liegt man weit vorn oder man ist dominiert. Wenn man Asse als Starthand hat, ist man gegen jede Hand deutlicher Favorit und weiß das auch.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage320180-final-table-31856.jpg&quot; alt=&quot;Final Table&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Ein Finaltisch bei der WSOP, das ultimative Ziel.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In Hold&#039;em gibt es reihenweise Szenarien, in denen man sich fast sicher sein kann, vorne oder hinten zu liegen. Das macht das Spiel manchmal ganz einfach.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die besten Hold&#039;em-Spieler zeichnen sich nicht dadurch aus, dass sie viel Geld mit der besten Hand gewinnen, sondern dadurch, mit der schlechteren Hand wenig zu verlieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die besten Spieler machen auch dann noch beständig Profit, wenn sie sich in der Grauzone befinden, wo es keine klaren Situationen mehr gibt und die Unterschiede klein sind.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im Gegensatz zu Hold&#039;em findet Omaha fast ausschließlich in dieser Grauzone statt. Lässt man einmal die ganz spektakulären Hände beiseite, stehen zwei beliebige Hände selten in einem ungleicheren Chancenverhältnis als 60:40.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Man spielt praktisch jede Hand in jeder Omaha-Session in der Grauzone der feinen Unterschiede. Um in einem solchen Spiel erfolgreich zu sein, muss man konsequent for Value betten, extrem vorsichtig sein, wenn man auf der Verliererseite steht und man muss sehr gute Reads haben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Denken Sie daran, was wir in den ersten Artikel über die relative Stärke der Hände gesagt haben, und Sie werden langsam verstehen, warum Omaha soviel Spaß macht und ebenso spannend wie gefährlich ist. Selbst wenn man die Nuts floppt, ist fast immer jemand in der Hand, der noch eine gute Chance hat, auf den späteren Straßen zu überholen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Deshalb funktioniert Omaha auch nicht als No-Limit-Variante. Würde man Omaha ohne Limit spielen, wäre der Spieler immer all-in, der den Flop am besten trifft, und damit wäre das Spiel plötzlich ein Münzwurf mit zwei Setzrunden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Um Omaha erfolgreich zu spielen, muss man sich zunächst vergegenwärtigen, dass man fast nie weiter vorne liegt als 60:40, aber auch selten weiter als 40:60 zurückliegt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie die vielfachen Draws zusammenzählen, die vielen verschiedenen Draws erkennen und die damit verbundene Equity, werden Sie auch verstehen, warum man Omaha als Drawing Game bezeichnet.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Viele Outs und falsche Odds&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der letzte Punkt, den sich jeder Hold&#039;em-Spieler vergegenwärtigen muss, ist das abweichende Verhältnis der Odds in einer Situation mit vielen Outs.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nehmen wir an, wir haben einen Wrap Draw und 20 Outs. Der durchschnittliche Hold&#039;em-Spieler sieht seine Gewinnchancen bei 80%.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Vollzeitspieler sieht seine Odds ungefähr im Bereich „Rein mit den Chips&quot; und kümmert sich nicht weiter um die genauen Zahlen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der fortgeschrittene Spieler wendet die Formel (20*4)-(20-8)=68% an.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Obwohl man eine starke Hand mit einem Mehrfachdraw hält, kann man seine Outs nicht einfach so zählen wie in Hold&#039;em und dann davon ausgehen, dass das Ergebnis korrekt ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hält der Gegner nur ein Paar gegen den eigenen Wrap Draw, liegen die eigenen Gewinnchancen bei 73%.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage320180-chip-stack-31375.jpg&quot; alt=&quot;Chip Stack&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt; Am Ende geht es nur um die Chips.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hält der Gegner jedoch ein Set, sinkt die Gewinnchance auf 54%.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bezieht man dann auch noch mit ein, dass noch weitere Spieler am Tisch sitzen, die einzelne Outs blockieren und/oder höhere Draws haben könnten, sinkt die Equity weiter ab.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das heißt nicht, dass der Draw nun plötzlich schwach ist, er ist wahrscheinlich sogar die stärkste Hand am Tisch. Es geht vielmehr darum, dass auch die vielversprechendste Hand dominiert sein kann, und je mehr Spieler beteiligt sind, desto mehr Hände können potenziell stärker sein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zusammengefasst muss man als Hold&#039;em-Spieler einen Schritt zurück machen und sich vor zu viel Zuversicht hüten, wenn man den Flop gut getroffen hat. Vorsicht ist auch geboten, wenn man einen Mehrfachdraw hält, und man muss sich klar machen, dass häufig in einer 50:50 Situation steckt, auch wenn dies auf den ersten Blick nicht so aussieht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Omaha ist kein Spiel für Übervorsichtige. Es ist ein Spiel für Spieler, die in der Lage sind, ihr gesamtes Geld auf ihre Karten zu setzen. Jederzeit.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wirklich gute Omaha-Spieler verstehen alle Konzepte, die in diesem Artikel umrissen werden, und sie sind bereit, ihre Stacks zu riskieren, weil sie wissen, dass die Chance auf einen gegnerischen Fold im Zusammenhang mit der 60:40-Situation eine Bet in jeder Situation zu einer viel versprechenden Option macht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie nicht bereit oder in der Lage sind, sich gegen einen Spieler zu wehren, der die ganze Nacht mit Bets nur so um sich wirft, dann sollten Sie wohl ein anderes Spiel wählen. Omaha ist nichts für tighte Spieler, und wenn das der Stil ist, der Ihnen am nächsten steht, werden Sie es schwer haben jemals Profit zu erzielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nehmen Sie sich etwas mehr Zeit, um die Thesen in diesem Artikel zu verinnerlichen und zu begreifen, wo Sie mit Ihrer Hand wirklich stehen. Wenn Sie das verstanden haben, können Sie sich auch überlegen, was Sie tun müssen, um sich durchzusetzen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Mi, 04 Aug 2010 12:17:22 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/von-holdem-zu-omaha-der-feine-unterschied</link>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Von Cash Game zu Turnierpoker</title>
				<description>&lt;p&gt;Man spielt mit denselben 52 Karten und nach denselben Regeln, aber der persönliche Spielstil kann sich zwischen Cash Game und Turnieren deutlich unterscheiden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Falls Sie in &lt;a href=&#039;/texas-holdem&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Cash Games&lt;/a&gt; schon einige Erfahrungen gemacht haben und nun zu &lt;a href=&#039;/pokerturniere&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Turnierpoker&lt;/a&gt; wechseln möchten, müssen Sie einige Änderungen an Ihrem Spiel vornehmen, um weiterhin ein Winning Player zu bleiben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ihr Chipstack ist begrenzt &lt;/p&gt; &lt;p&gt;Für einen typischen Cash-Game-Spieler ist dies die größte mentale Hürde, die es zu überwinden gilt: Er muss sich klarmachen, dass er nicht nachladen kann. Der Stack ist begrenzt, und wenn er weg ist, dann war es das mit dem Turnier.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In einer Cash Game Partie kann man so oft nachkaufen, wie man möchte, aber in einem Turnier bekommt man nur eine bestimmte Menge, und damit gilt es hauszuhalten. Wenn sie weg sind, ist man selbst auch weg.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Aufgrund der limitierten Chips verändert sich auch die optimale Spielstrategie.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Turnierpoker wird allgemein tighter gespielt als in Cash Games, weil man sich nicht einfach neue Chips besorgen kann. Also kann man damit auch nicht so um sich werfen, denn das Turnierleben hängt an diesem einen Stack. Man muss ihn also schützen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In einem Cash Game sollte man häufig die Chance nutzen, alle Chips in die Mitte zu stellen, auch wenn man nur einen leicht positiven Erwartungswert hat, denn auch wenn man kurzfristig noch verliert, wird man auf lange Sicht so Profit machen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-matt-kay-20012.jpg&quot; alt=&quot;Matt Kay&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt; Das ist Turnierpoker.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In einem Turnier empfiehlt es sich dagegen, in einer solchen Situation häufiger die Hand aufzugeben, denn dadurch vermeidet man, später in noch schlechteren Situationen alles riskieren zu müssen, weil man in dieser einen verloren hat.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sie müssen sich das so vorstellen: Ein reicher Gambler bietet Ihnen für $100 Einsatz heute 1,5:1 oder 4:1 morgen, bei gleichem Einsatz. Wenn Sie nur diese $100 besitzen, sollten Sie die Wette heute ablehnen und lieber auf den morgigen Tag verschieben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Grund dafür ist natürlich, dass Sie, falls Sie die Wette zu heutigen Kurs annehmen und verlieren, Sie morgen kein Geld mehr für die lukrativere Wette haben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das ist Turnierpoker. Es gibt Situationen, in denen Sie einen Call für Ihr Turnierleben ablehnen, obwohl Sie leichter Favorit sind, da der Call Sie aus dem Turnier befördern könnte und Sie später keine Einsätze machen können, wen Sie deutlich klarer vorne liegen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Blinds steigen&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ja, ich weiß, das ist ein Schock. Die Blinds steigen in einem Turnier regelmäßig, zwischen alle 15min und alle 2h. Das passiert, um Action zu garantieren, damit die Spieler nicht den ganzen Tag dasitzen und auf Asse warten können.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Aufgrund der steigenden Blinds sinkt logischerweise das Verhältnis Stack:Blinds. Das zwingt die Spieler wiederum, irgendwann eine Hand zu spielen, um mit den steigenden Blinds mitzuhalten, und dadurch scheiden natürlich auch Spieler aus.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Für Sie persönlich bedeutet das, dass Sie mit der Zeit aktiver werden müssen. Vielleicht sind Sie es aus den Cash Games gewohnt, immer mindestens 100 BB vor sich liegen zu haben. In einem Turnier müssen Sie aber mit ständig wechselnden Stackgrößen zurechtkommen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Unterschiedliche Stackgrößen erfordern unterschiedliche Spielweisen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-joshua-prager-20014.jpg&quot; alt=&quot;Joshua Prager&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Ob Steals angebracht sind, hängt von Position und Stärke der Hand ab.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Blinds stehlen&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zwar können Sie zu Anfang eines Turniers relativ tight spielen, aber mit steigenden Blinds und sich verschlechterndem Stack-Blinds-Verhältnis sind Sie mit der Zeit gezwungen, offener, also looser zu spielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das Stehlen der Blinds ist ein wichtiges Element von &lt;a href=&#039;/poker-strategie-artikel/turniere-nl-holdem&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Turnierpoker&lt;/a&gt;. Zwar werden auch in Cash Games Blinds gestohlen, aber damit gewinnt man nur vielleicht 2% des eigenen Stacks dazu. In einem Turnier können es aber durchaus 10% oder noch mehr sein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bei einem Stealversuch sind zwei wichtige Faktoren einzubeziehen: Position und Handstärke. Steals werden meistens aus später Position versucht, da die Gefahr dann kleiner ist, dass noch ein Spieler hinter dem Raiser an die Reihe kommt, der plötzlich mit einer starken Hand aufwacht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Am besten eignen sich Hände zum Stehlen, die auch auf dem Flop noch einen gewissen Wert haben können. So eignet sich z. B. eine Hand wie 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; besser für einen Steal als J&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 2&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;. Grund dafür ist, dass sich 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; auf dem Flop besser spielt als J&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 2&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In Turnieren ist es für den Erfolg unverzichtbar, den Stack ab und zu durch Steals aufzubessern. Üben Sie sich also darin, mit gut abgestimmten Raises und mit soliden Semi-Bluff-Händen aus später Position zu stehlen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie mehr über Steals erfahren möchten, lesen Sie &lt;a href=&#039;/sitandgo-strategie-mittlere-blinds&#039;  class=&#039;&#039;&gt;diesen Artikel&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-nick-slade-5374.jpg&quot; alt=&quot;Nick Slade&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Nicht übertreiben - achten Sie auf die Fold Equity.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Resteal und Fold Equity&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Da Sie nun wissen, dass Ihre Gegner relativ light erhöhen werden, um ihre Stacks aufzubessern, wissen Sie auch, dass sie das häufig mit Händen tun, die keinem größeren Druck standhalten können.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie einen Spieler am Tisch haben, der ständig vom Button und vom Cut-off aus raist, können Sie sich eine Hand aussuchen und einen Re-Steal ansetzen. Sie werden häufig erleben, dass damit ein Fold vom Raiser erzwungen wird.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Viele Spieler machen allerdings den Fehler, einen Re-Steal so anzusetzen, dass der Gegner 2:1 Odds für seine Chips bekommt. Kein guter Spieler wird jemals seine Hand vor dem Flop wegwerfen, wenn er solche Odds bekommt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Bubble und das Geld&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man in einem Cash Game Profit gemacht hat, kann man jederzeit aufstehen und gehen, wenn man möchte. In Turnieren ist das anders. Es wird gespielt, bis ein Spieler alle Chips hat.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Gemäß der üblichen Auszahlungsstruktur erhalten etwa 10% des Teilnehmerfelds Geld zurück, d. h. dass 90% der Spieler leer ausgehen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dadurch kommt es zu einer einzigartigen Situation, die als „Money Bubble&quot; bezeichnet wird. Wenn die Geldränge näher kommen, werden die Shortstacks häufig sehr tight (manchmal geradezu lächerlich tight), um sich irgendwie noch ins Geld zu schummeln.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zwar werden normalerweise 10% der Spieler bezahlt, aber die Auszahlungsstruktur ist immer sehr kopflastig. Der Turniersieger erhält oft 30-50% des gesamten Preispools. Gerade so ins Geld zu kommen sollte daher auf keinen Fall Ihr Ziel sein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dagegen sollte man diese Phase nutzen, um den eigenen Stack aufzubauen. Suchen Sie nach den Spielern, die besonders tight und ängstlich wirken und nutzen Sie das mit Bets und Raises aus. Gute Spieler vergrößern ihre Stacks in dieser Phase. Sitzen Sie nicht da und hoffen auf eine minimale Auszahlung.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-jose-miguel-espinar-23738.jpg&quot; alt=&quot;Jose Miguel Espinar&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Der Sieg ist das Ziel, nicht ins Geld zu kommen.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ihr Ziel muss sein, das Turnier zu gewinnen. Da nur die ersten Spieler wirklich viel Geld bekommen, sollten Sie immer auf Sieg spielen. Dadurch gewinnen Sie auf lange Sicht mehr, als wenn Sie sich dafür zu entscheiden, mit weniger zufrieden zu sein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Bubble-Phase ist die Zeit, in der Sie das große Geld vorbereiten können, also machen Sie diese zu Ihrem Vorteil!&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es ist nur Poker&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Natürlich gibt es Unterschiede zwischen diesen beiden Formen von Poker, aber im Endeffekt ist ja doch dasselbe Spiel. Ein Spiel, in dem man solide Karten spielt, seine Strategie nach der Position ausrichtet und auf die Spielweise der Gegner achtet.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man bessere Entscheidungen trifft als der Durchschnitt der anderen Spieler, spielt es keine Rolle, welche Form von Poker man spielt. Man ist in jedem Fall ein Winning Player.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Mo, 28 Jun 2010 17:18:46 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/von-cash-game-zu-turnierpoker</link>
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				<title>Die allerschlechteste Hand</title>
				<description>&lt;p&gt;Zum Anfang beschränken wir uns hier auf mittlere Stakes und die Variante No Limit Hold&#039;em (von $0,5/$1 bis $5/$10). Auf niedrigeren Levels ändern sich einige Faktoren, und auf hohen Levels ändert sich alles.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Halten Sie sich bitte auch vor Augen, dass ich hier nicht auf den +/- EV jeder gespielten Hand eingehe, sondern auf den EV jeder gegebenen Hand! Alles klar?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Falls Ihre Antwort auf die Frage oben 7-2 off war, sind Sie noch nicht einmal nahe dran. Es stimmt schon, 7-2o ist furchtbar. Jedes Paar ist wahrscheinlich geschlagen, man kann eine Straight oder einen Flush nur mit einer Karte bilden, und auch die wird häufig geschlagen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Aber genau deshalb wiederum ist die Hand gar nicht so schlecht. Man spielt sie praktisch ja sowieso nie. Man limpt nicht mit ihr, man callt nicht mit ihr. Man schmeißt sie weg. Und deshalb kostet sie einen normalerweise auch nichts.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dann wieder erhält ab und zu die Chance, die Hand umsonst zu spielen. Wenn man sie im Big Blind bekommt und niemand erhöht. Und ganz selten geschieht dann das Wunder, und man erwischt einen Bombenflop.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Man floppt zwei Paare oder Trips, und es liegt ein Ass auf dem Board, und irgendwer hält ein schwaches Ass und bezahlt uns aus. Und damit gewinnt man eine Handvoll Kleingeld - wahrscheinlich mehr, als man damit die paar Mal verloren hat, als man die Hand im Small Blind hatte und zurecht in den Muck warf oder aus dem Big Blind geraist wurde.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es ist insgesamt sehr wahrscheinlich, dass ernsthafte Pokerspieler auf lange Sicht mit 7-2 off eine positive Bilanz aufweisen oder zumindest sehr nahe dran sind.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Typische Hände, die an dieser Stelle als problematisch gesehen werden, sind Pocket Buben („Autsch! Ganz schlimm, wenn eine Overcard auf dem Flop fällt und dann noch eine auf dem Turn&quot;) oder K-Q („Was mache ich, wenn ein Ass auf dem Board liegt&quot;), J-Ts („Ja, ich weiß, ich kriege nicht wirklich die Odds, aber vielleicht irgendwie die ‚Implied&#039; Odds&quot;), oder eben K-9 (Mike Matusows Wahl).&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-mike-matusow-24811.jpg&quot; alt=&quot;Mike Matusow&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Oh, ich hasse K-9.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Tatsächlich sind dies gute Kandidaten für die „schlechteste Hand&quot;, aber wenn man es genau nimmt, ist die schlechteste Hand die, die man am schlechtesten spielt!&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es ist die Hand, mit der man in die schlimmsten Situationen gerät. Die Hand, die man am schlechtesten loslassen kann, obwohl man ahnt, dass man geschlagen ist, die Hand, mit der man sich nicht wohl fühlt und mit der man schlechte Entscheidungen trifft.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Für die meisten Poker Junkies, die sich hier angesprochen fühlen (sollten), ist dies eine Hand, mit der man einen Raise bezahlt, oft mit zwei hohen Karten, typischerweise One- oder Two-Gapper. Diese Hände sind deswegen so gefährlich, weil sie oft Situationen heraufbeschwören, die höchst unangenehm sind.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nehmen wir mal an, man bezahlt einen Pre-Flop-Raise mit K-T oder Q-T und trifft das höhere Paar. Man kann sich nicht wirklich wohl damit fühlen. Sogar wenn es sich dabei um das Top Pair handelt, kann es schnell zu Kicker-Problemen kommen. Trifft man aber mit der niedrigeren Karte, kann man schon meilenweit hinten liegen. Fallen nur niedrige Karten auf dem Board fallen, liegen Sie gegen jedes Ass zurück. Und dann gibt es da natürlich immer die gefährliche Versuchung, noch eine Karte sehen zu wollen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Was ist mit dem schwachen Ass? Obwohl es inzwischen ziemlich jede Stärke verloren hat, die es jemals hatte, wenn überhaupt, gibt es immer noch Leute, die jedes Ass spielen. Denken wir mal an A-6. Trifft man das Ass, kann man in großen Schwierigkeiten sein. Trifft man aber die 6 ... glauben Sie mir, die 6 wollen Sie gar nicht treffen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein anderes Beispiel: der gefloppte Draw. Hier liegt das Problem nicht in der Spielweise. Das Problem ist der Tilt-Faktor. Es gibt viele Möglichkeiten, auf „Tilt&quot; zu geraten, und eine der sichersten ist eine Reihe geplatzter Draws. Diesen Tilt kann man an sich selbst leicht daran erkennen, dass man sich keine Chancen mehr ausrechnet, sonder glaubt, dass man einfach mal „dran&quot; ist. (Ist man nicht.)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Und was ist mit den marginalen Händen wie 8-7o oder 7-5s? In der Vergangenheit gehörte solcher „Müll&quot; in die Kategorie „schlechteste Hände&quot;, und es gehörte zum gesunden Menschenverstand, sie sofort zu entsorgen. Inzwischen haben jedoch einige Spieler begriffen, dass diese sich gar nicht so schlecht spielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Verpasst man den Flop und hat keine Perspektive, kann man sie problemlos folden - viel einfacher als K-J, da man damit häufig zwei Overcards hat. Trifft man aber den Flop, kann man in der Hand bleiben und sich ansehen, was noch so passiert. Trifft man den Flop sehr gut, kann man eine Falle stellen. Es sind listige Hände, auf die der Gegner einen kaum setzen kann, und deshalb erzielen sie größere Wirkung als es zunächst scheint.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Welche dieser Starthände sollte man denn nun spielen? Welche kann man aus dem „Mülleimer der schlechten Hände&quot; herausholen? Wenn man gut genug ist, um problematischen Situationen aus dem Weg zu gehen, ist es auch kein Problem, ab und zu die beste Hand zu folden und mehr auf Position zu achten. Mit der richtigen Portion Vorsicht ist jede Hand spielbar.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Und die tiefere Botschaft? Es ist eine meiner Lieblingsbotschaften: „Erkenne dich selbst.&quot; Die schlechteste Hand ist die, die du am schlechtesten spielst. Und zu meiner Lieblingsbotschaft sehen Sie sich einmal diesen &lt;a href=&#039;/das-spiel-auf-dem-flop-66-erkenne-dich-selbst&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Artikel über das Spiel auf dem Flop&lt;/a&gt; an.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Di, 01 Jun 2010 18:26:05 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/die-allerschlechteste-hand</link>
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				<title>Poker Hand Ranking</title>
				<description>&lt;h2&gt;&lt;span&gt;Rangfolge der Pokerhände/Pokerblätter&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt; Royal Flush&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-14.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-13.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-12.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-11.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-10.gif&quot; /&gt;&lt;br /&gt; Eine Straße/Straight in einer Kartenfarbe von der Zehn bis zum As. Bei Poker haben die Kartenfarben keine Wertigkeit. Straight Flush &lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-09.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-08.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-07.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-06.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-05.gif&quot; /&gt; Eine Straße in einer Farbe. Vierling &lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-14.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card3-14.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-14.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card1-14.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-13.gif&quot; /&gt; Vier Karten derselben Wertigkeit. Sollten zwei Spieler denselben Vierling halten, entscheidet die höchste fünfte Karte (der Kicker). Full House &lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-14.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card3-14.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-14.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-13.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card3-13.gif&quot; /&gt; Ein Drilling und ein Paar. Das Beispiel links zeigt „Asse über bzw. voller Könige&quot;. Es ist höher als „Könige voller Asse&quot; (drei Könige und zwei Asse). Flush &lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card1-14.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card1-10.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card1-07.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card1-06.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card1-02.gif&quot; /&gt; Fünf (nicht aufeinander folgende) Karten derselben Kartenfarbe. Die höchste Karte bestimmt die Höhe des Flushs. Das Beispiel links zeigt einen „Flush As hoch&quot;.Straight &lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-05.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card1-04.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card3-03.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-02.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-14.gif&quot; /&gt; Fünf aufeinander folgende Karten beliebiger Kartenfarbe und Wertigkeit. Asse können hoch oder tief sein, also die höchste oder die niedrigste Karte. Links sehen Sie eine Straße „fünf hoch&quot;. Dies ist die niedrigste Straight. Drilling &lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-14.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card1-14.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-14.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-13.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card3-12.gif&quot; /&gt; Drei Karten derselben Wertigkeit. Das Beispiel links zeigt einen Drilling (auch: Set, Trips) Asse mit König, Dame Kicker. Dies ist der bestmögliche Drilling. Two Pair &lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-14.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card1-14.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-13.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card3-13.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card1-12.gif&quot; /&gt; Zwei beliebige Paare von Karten derselben Wertigkeit. Unser Beispiel zeigt „Asse und Könige, Dame Kicker&quot;, das bestmögliche Two Pair. Das höhere der beiden Paare bestimmt den Rang des Blatts. Bsp.: Asse und Zweien sind stärker als Könige und Damen. Ein Paar &lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-14.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card1-14.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-13.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card1-12.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-11.gif&quot; /&gt; Zwei Karten derselben Wertigkeit. In unserem Beispiel sehen Sie die bestmögliche Hand für ein Paar. Höchste Karte &lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-14.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card3-13.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card2-12.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card1-11.gif&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pokerzeit.com/images/deck/card4-09.gif&quot; /&gt;Jedes Pokerblatt, das in keine der obigen Kategorien passt. Links sehen Sie das bestmögliche Blatt unter einem Paar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Mo, 24 Mai 2010 15:55:51 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/poker-hand-ranking</link>
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			<item>
				<title>Der Crash-Kurs: Texas Hold&#039;em in 10 Minuten</title>
				<description>&lt;p&gt;Zur WSOP nach Las Vegas oder einfach ins nächste Casino. Poker im Fernsehen gesehen und Lust bekommen, es selbst zu probieren? Sie wissen nicht, wie Sie anfangen sollen? Hier ist Ihr 10-Minuten-Texas-Holdem-Crash-Kurs.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Alle paar Monate spricht mich jemand an und erklärt mir, er wolle für ein paar Tage nach Las Vegas fahren, Und dann höre ich jedes Mal dieselbe Frage: „Welche Tipps können Sie mir bezüglich poker geben?&quot;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wegen dieser Frage ist dieser Artikel entstanden. Wenn Sie also Poker mal so richtig ausprobieren wollen, lesen Sie ihn zuerst, und Ihre Chancen werden dramatisch steigen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Anm. d. Autors: Wir setzen hier voraus, dass Sie mit den Grundregeln von Texas Hold&#039;em vertraut sind. Sollten Sie sich da noch nicht sicher sein, lesen Sie zunächst die &lt;a href=&#039;/poker-regeln&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Poker-Regeln&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ist Poker Glücksspiel? &lt;/p&gt; &lt;p&gt;Kurz gesagt: ja; genauer gesagt: nein, aber...&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Poker ist insofern ein Glücksspiel, als Sie keine Kontrolle darüber haben, welche Karten Sie oder Ihr Gegner bekommen und welche Karten auf dem Board erscheinen. Sie entscheiden jedoch selbst, wann Sie Geld in den Pot investieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie nur dann Geld investieren, wenn Sie in der besseren Position sind und Ihre Karten abwerfen, wenn die Chancen gegen Sie stehen, werden Sie auf Dauer Gewinn machen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Natürlich können Sie trotzdem kurzfristig Geld verlieren, weil es so viele Variable gibt, aber wenn Sie regelmäßig und dauerhaft bessere Entscheidungen treffen als Ihre Gegner, werden Sie Profit machen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Pokerstrategie in 30s&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Texas Hold&#039;em is ein Spiel, bei dem es um die Stärke der Hände/Blätter geht. Beim Showdown gewinnt nur die beste Hand.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bevor Sie auch nur einen Cent in den Pot investieren, sollten Sie einen Plan haben, wie Sie die beste Hand bekommen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie die beiden Hole Cards bekommen, geht es los.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sie sollten &lt;a href=&#039;/poker-fr-nichtdummies-teil-1-spielen-sie-weniger-hande&#039;  class=&#039;&#039;&gt;nur die besten Blätter spielen&lt;/a&gt;, denn diese werden nach dem Flop auch meistens zu den besten Händen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im Allgemeinen sollten Sie an einem Tisch mit neun Spielern 18-20% Ihrer Hände spielen. Hört sich nicht nach viel an, ist es auch nicht, aber es ist der erste Schritt auf dem Weg zum Erfolg.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bei Hold&#039;em geht es oft genauso sehr um die Hände, die man spielt, wie um die, die man nicht spielt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Spielen Sie zu viele Hände, werfen Sie mit Ihren schwachen Händen zu viel Geld aus dem Fenster, dass Sie mit den guten nicht zurückgewinnen können.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Also spielen Sie tight. Tight is right.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-phil-ivey-34606.jpg&quot; alt=&quot;Phil Ivey&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Phil Ivey gewinnt beim Pokern, weil er unprofitable Situationen vermeidet.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Gegner&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Texas Hold&#039;em Partien, die Ihnen in einem Casino begegnen, sind häufig sehr loose. Häufig werden im Casino 30% der Hände und mehr gespielt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Ihre Gegner vor dem Flop schwache Blätter spielen, werden Sie auf dem Flop schwache Hände bilden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Schwache Hände sind im Showdown nur die zweitbesten, und genau gegen diese Hände werden Sie gewinnen!&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Handstärke&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Halten Sie sich Ihr Ziel vor Augen. Wenn alle fünf Gemeinschaftskarten auf dem Tisch liegen und alle Setzrunden vorbei sind, wollen Sie die beste Hand halten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es gibt keine einfache Antwort auf die Frage, welche Hand gut genug ist, um damit bis zum Showdown zu gehen. Es kommt immer auf die Situation an. Aber durch tightes Spiel stellen Sie sicher, dass Sie häufiger die beste als die zweitbeste halten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sie müssen in jeder Hand abschätzen, welche Kombinationsmöglichkeiten die Gemeinschaftskarten eröffnen. Überlegen Sie, gegen welche Art Spieler Sie antreten und wie sich die Hand entwickelt hat.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Poker ist ein Spiel, in dem es um Informationen geht. Seien Sie wie ein Schwamm, saugen Sie soviel Informationen auf, wie Sie können, und nutzen Sie diese zu Ihrem Vorteil.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Vor dem Flop&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Schon bevor der Flop fällt, müssen Sie sich überlegen, welche Hände Sie mit Ihren beiden Hole Cards bilden können.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ihr Ziel lautet zunächst, Top Pair mit einem guten Kicker zu treffen. Oder eine noch bessere Hand mit einem Blatt, das gute Chancen hat, auf späteren Straßen eine sehr starke Hand zu bilden (Staight, Flush o. Ä.).&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Schauen Sie sich die folgenden Hände an und überlegen Sie, welche davon vor dem Flop gespielt werden sollten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Monster: AA, KK, QQ, JJ&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Diese Hände gehören für sich schon zu den stärksten, die es gibt. Im Showdown ist ein Paar oft schon die beste Hand, und diese Paare werden oft höher sein als die höchste Boardkarte.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Jede dieser Hände ist äußerst profitabel, und Sie sollten grundsätzlich immer damit erhöhen. Mit AA, KK und sogar QQ kann und sollte man sogar re-raisen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Top Pair Hände: AK-AJ, KQ&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Si emit einer dieser Hände den Flop treffen, haben Sie normalerweise Top Pair mit einem guten Kicker.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Kicker ist in &lt;a href=&#039;/texas-holdem&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Texas Hold&#039;em&lt;/a&gt; eine wichtige Größe, da es häufig vorkommt, dass zwei Spieler dasselbe Paar treffen und dann der Kicker über den Gewinner entscheidet.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie ein Paar halten, können Sie also davon ausgehen, dass der Kicker spielen wird. Z. B.: Auf einem Board A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; gewinnt A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; gegen A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;, weil die Hand A&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; Q&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; besser ist als A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie tight spielen, gewinnen Sie das Duell der Kicker häufiger, und Ihre Gegner werden Sie mit schwächeren Händen ausbezahlen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit Top Pair Händen können Sie ein Raise vor Ihnen callen und den Flop ansehen. Hat vor Ihnen niemand erhöht, empfiehlt sich ein Raise for Value vor dem Flop.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Suited Connectors: QJs-98s&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im Casino treffen Sie oft auf Spieler, die jede Art von Suited Karten spielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage320180-playingcards-29651.jpg&quot; alt=&quot;playing_cards&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Investieren Sie Ihr Geld nur in gute Starthände.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Einer der größten Anfängerfehler, der viele Chips kostet, besteht darin, sich mit schlechten Händen zu viele Flops anzusehen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Konzentrieren Sie sich auf Suited Connectors, denn diese haben das Potenzial, Straights und Flushs zu bilden. Karten, die suited und connected sind, haben eine doppelt so große Chance auf einen Flop, der gut dazu passt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Karten, die suited oder connected sind, haben ein viel geringeres Potenzial. Sie sollten daher beides sein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Suited Connectors sind profitabel, weil sie große Pots gewinnen, wenn sie Straights oder Flushes bilden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Trotzdem sollten diese Hände häufig auf ein Raise gefoldet werden, es sei denn, das Raise ist sehr klein. Diese Hände sollten gespielt werden, wenn man billig den Flop sehen kann. Schauen Sie sich den Flop an und geben Sie die Hand auf, wenn Sie keinen Draw finden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Pocket Pairs: TT-22&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Diese Paare sind keine Monster.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit kleinen und mittleren Paaren werden Sie häufig mindestens eine Overcard auf dem Board sehen. Wenn Sie 6&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; halten und der Flop J&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; K&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; fällt, ist Ihre Hand praktisch nichts mehr wert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Solche Paare ziehen ihre Qualität aus dem Potenzial, sich zu einem Set zu entwickeln.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein Drilling ist in Texas Hold&#039;em eine extrem starke Hand. Wenn Sie eine solche Hand halten, sollten Sie auf jeden Fall versuchen, Ihr Geld in die Mitte zu bringen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dabei gilt, dass auch kleine Pocket Paare davon leben, den Flop billig sehen zu können. Wenn Sie in einem Multiway-Pot gegen ein kleines Raise mitspielen wollen, ist das auch noch in Ordnung, aber Ihr Hauptziel ist es, einen billigen Flop zu sehen. Wenn Sie das Set nicht treffen, sollten Sie die Hand aufgeben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Axs: A9s-A2s&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dies sind die einzigen schwachen Asse, die Sie spielen sollten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;A-xs ist im Gegensatz zu anderen Baby-Assen spielbar, weil sie suited sind und das Potenzial zum Nut Flush haben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit dem Nut Flush gewinnen Sie den gesamten Stack Ihres Gegners, falls dieser einen kleineren Flush hält.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dabei gilt allerdings im Hinterkopf zu behalten, dass viele #Spieler in Schwierigkeiten geraten, wenn Sie in einer solchen Situation ein As floppen und dann die Hand nicht mehr loslassen können. Sie verlieren oft viel Geld wegen des schlechten Kickers.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Denken Sie daran: Sie möchten den Flop möglichst billig sehen, um zumindest einen Flush Draw zu finden. Ein Paar Asse mit schlechtem Kicker ist eine viel schlechtere Alternative.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;A-xs sollten gegen ein Raise nicht gespielt werden, es sei denn, das Raise ist nur klein und es sind mehrere Spieler im Pot. Ein billiger Flop ist der Schlüssel.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Alle anderen Hände:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Lassen Sie die Finger davon. Es ist schwierig, andere Hände profitabel zu spielen. Wenn Sie mit der Zeit besser werden, können Sie langsam auch andere Hände zu Ihrer Range hinzufügen, aber zunächst halten Sie Ihr Spiel so einfach wie möglich.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Eine gute Hand vor dem Flop ist meist auch eine gute Hand auf dem Flop. Eine gute Hand auf dem Flop macht Ihnen die Entscheidungen einfacher.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nach dem Flop&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Flop&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn der Flop liegt, bewerten Sie Ihre Hand neu. Sehen Sie sich das Board an, überlegen Sie, welche Hände möglich und/oder wahrscheinlich sind, und wie Ihre Hand dagegen aussieht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Denken Sie daran: Sie sollten Top Pair oder besser halten oder einen guten Draw.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit einer Hand, die schlechter ist als Top Pair, sehen Sie bei einer Bet vor Ihnen meistens schlecht aus. Folden Sie.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage320180-the-final-board-505.jpg&quot; alt=&quot;The final board&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Es ist sehr wichtig. Das Board richtig zu lesen. Bewerten Sie die möglichen Hände und vergleichen Sie sie mit Ihrer.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bei Top Pair mit gutem Kicker callen Sie oder setzen selbst.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Da über dem Spiel auf dem Flop in Pokerbüchern ganze Kapitel gewidmet werden, versuchen wir uns hier wieder mögkichst einfach zu fassen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Gehen Sie den Verlauf der Hand noch einmal durch. Erinnern Sie sich daran, dass Top Pair zwar eine gute Hand ist, aber möglicherweise nicht gut genug, wenn mehrere Spieler vor Ihnen erhöhen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Haben Sie dagegen eine bessere Hand als Top Pair, z. B. Two Pair oder ein Set, sollten Sie oft for Value raisen, weil Sie gelegentlich von schlechteren Händen ausbezahlt werden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Eine kurze Anmerkung zu Draws: Ein Draw bedeutet, dass Ihnen zu einem Flush oder einer Straight nur noch eine Karte fehlt. Draws sind sehr starke Hände, weil Straights oder Flushes im Showdown fast immer die beste Hand sind.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nicht alle Draws sind gleich stark. Z. B. ist 5&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 6&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; auf einem Board 7&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; A&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; ein Draw mit nur vier Outs (die Vieren), und der Draw wird noch weiter dadurch geschwächt, dass die 4&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; einem anderen Spieler den Flush verschaffen kann. Wenn die Karte, die Sie benötigen, zwischen den vorhandenen Karten liegt, spricht man von einem Gutshot.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Opn-ended Draws sind viel stärker als Gutshots. Z. B. hat 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; auf einem 6&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; Board acht Outs, also doppelt so viele wie ein Gutshot.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Open-ender sind viel stärker als Gutshots. Gutshots sollten selten länger als bis zum Flop gespielt werden, es sei denn, man kann die späteren Straßen umsonst oder für sehr wenig Geld sehen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Flush Draws haben neun Outs und sind deshalb sehr stark. Man kann normalerweise eine Bet auf dem Flop bezahlen und sich den Turn ansehen. Kommt dort keine Hilfe, geben Sie die Hand auf eine weitere Bet auf, es sei denn, diese ist sehr klein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Turn&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man den Turn erreicht, sind normalerweise nicht mehr als zwei oder drei Spieler noch in der Hand. Wer auf dem Turn noch dabei ist, hat normalerweise auch eine gewisse Stärke.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie vorne liegen und der Turn das Board nicht dramatisch verändert, sollten Sie eine zweite Bet folgen lassen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn der Turn jedoch einen möglichen Straight oder Flush Draw vervollständigt, ist Vorsicht geboten. Falls Sie auf eine Bet geraist werden, ist meistens ein Fold die richtige Entscheidung.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der River&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die letzte Gemeinschaftskarte, River genannt, wird in den meisten Fällen heads-up gespielt. Es gilt nun, die Informationen zu nutzen, die Sie im Verlauf der Hand von Ihrem Gegner bekommen haben, und sich dann zu überlegen, ob eine Bet oder ein Call die richtige Entscheidung ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Jeder Spielzug des Gegners gibt Ihnen ein bisschen mehr Informationen über seine Hand.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hat er vor dem Flop erhöht, auf Flop und Turn gesetzt hat und auf dem River eine weitere Bet ansetzt, können Sie in den meisten Fällen von einer starken Hand ausgehen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hat er dagegen vor dem Flop erhöht, auf den Flop gesetzt, auf Turn und River aber nur gecheckt, bedeutet das normalerweise Schwäche.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Natürlich gibt es unzählige verschiedene Faktoren, die eine Rolle spielen, und es ist unmöglich, hier alle durchzuspielen. Beobachten Sie die Spielzüge Ihres Gegners genau und handeln Sie überlegt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage320180-prize-money-311.jpg&quot; alt=&quot;Prize money&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wenn Sie bessere Entscheidungen treffen als Ihr Gegner, gewinnen Sie Geld.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Position&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die &lt;a href=&#039;/poker-fr-nichtdummies-teil-2-positionsspiel&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Position&lt;/a&gt; ist einer der wichtigsten Faktoren in Texas Hold&#039;em. Wenn man von Position spricht, meint man damit die relative Position zum Dealer Button, der anzeigt, wer in einer Setzrunde als Letzter an der Reihe ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Als Letzter an der Reihe zu sein, ist ein riesiger Vorteil, denn man hat mehr Informationen als jeder andere Spieler. Wenn Sie als Letzter sprechen, wissen Sie, ob Ihr Gegner checkt oder setzt. Sie können sich alle Aktionen ansehen, bevor Sie sich entscheiden, was Sie tun wollen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Niemand kann sich die nächste Straße ansehen, bevor Sie es erlauben. Sie haben die Kontrolle.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Deswegen können Sie in Position mehr Hände spielen als ohne Position. Position verschafft Ihnen einen entscheidenden Vorteil.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Poker ist ein Spiel auf lange Sicht&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zwar ist Poker ein Spiel, dass Sie auf lange Sicht schlagen können, aber ein gewisser Glücksfaktor bleibt immer dabei. Sie treffen Entscheidungen, können aber die Karten nicht beeinflussen, die gegeben werden. Sie kontrollieren Ihre Investition, aber nicht das Kartendeck.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dieser Glücksfaktor macht das Spiel interessant, aber früher oder später auch sehr frustrierend.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sie können den ganzen Abend die richtigen Entscheidungen treffen und trotzdem Geld verlieren. Verdammt, Sie können eine ganze Woche die richtigen Entscheidungen treffen und dennoch verlieren. Genauso können Sie gezwungenermaßen einem Idioten zusehen, der jede Hand spielt und einen Batzen Geld gewinnt. Das ist eben das Spiel.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Genau das hält aber die Fische auch an der Leine, also nützen Sie das aus. Betrachten Sie jede Situation getrennt voneinander und treffen Sie dann die bestmögliche Entscheidung. Wenn Sie das dauerhaft hinbekommen, werden Sie langfristig gewinnen. Sie müssen kurzfristige Ergebnisse ausblenden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Und last not least: Poker muss Spaß machen. Nehmen Sie die ganze Sache nicht so Ernst.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie sich online einmal versuchen wollen, sehen Sie sich unsere &lt;a href=&#039;/texas-holdem&#039;  class=&#039;&#039;&gt;Liste der besten Texas Hold&#039;em-Räume&lt;/a&gt; in Ruhe an und entscheiden Sie selbst.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 20 Mai 2010 18:00:37 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/der-crashkurs-texas-holdem-in-10-minuten</link>
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				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Sieben „Steps&quot; zum Main Event</title>
				<description>&lt;p&gt;Steps sind im Grunde  eine Reihe von Sit-and-Go-Turnieren. Man muss sich durch mehrere Stufen arbeiten und kann am Ende ein Preispaket für das WSOP Main Event gewinnen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wer nicht durch die ganze Knochenmühle arbeiten will, kann sich auch auf jeder Stufe direkt einkaufen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Steps-Turniere sind online wahrscheinlich der sicherste Weg ins Main Event. Nehmen wir als Beispiel das WSOP Steps-Programm von Full Tilt Poker.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das Full Tilt Poker Steps System: &lt;/p&gt; &lt;p&gt;Step 1, $3,30: Platz 1 und 2 steigen in Step 2 auf, die Plätze 3-5 erhalten eine zweite Chance auf Stufe 1, die anderen Spieler gehen leer aus.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Step 2, $8,70: Platz 1 und 2 steigen in Step 3 auf, Platz 3 und 4 bleiben auf Stufe 2, Platz 5 erhält ein Step 1 Ticket.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Step 3, $26: Platz 1 und 2 steigen in Step 4 auf, Platz 3 und 4 bleiben auf Step 3, Platz 5 wird auf Step 2 heruntergestuft und die Plätze 6 und 7 werden auf Step 1 zurückgestuft.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Step 4, $75: Platz 1 und 2 steigen auf Step 5 auf, Platz 3 und 4 bleiben auf Stufe 4, die Plätze 5 und 6 müssen zurück auf Stufe 3.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Stufe 5, $216: Platz 1 und 2 steigen auf Step 6 auf, Platz 3 und 4 bleiben auf Stufe 5, die Plätze 5 und 6 müssen zurück auf Stufe 4.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Stufe 6, $640: Platz 1 und 2 steigen auf Step 7 auf, Platz 3 bleibt auf Stufe 6, die Plätze 4 und 5 müssen zurück auf Stufe 5, die Plätze 6 und 7 müssen zurück auf Stufe 4.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Stufe 7, $2100: Platz 1 gewinnt ein $12k WSOP Main Event Paket, die Plätze 2 und 3 bleiben auf Stufe 7, die Plätze 4-6 gehen zurück auf Stufe 6.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-chris-moneymaker-19168.jpg&quot; alt=&quot;Chris Moneymaker&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Sie können der nächste Chris Moneymaker sein.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die optimale Steps-Strategie&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Steps-Turniere unterliegen einem besonderen System. Um erfolgreich zu sein, muss man daher eine besondere Strategie anwenden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zunächst muss man natürlich mit den Grundlagen der Sit-and-Go-Strategie vertraut sein. Also spielt man anfangs eher tight und vermeidet Konfrontationen. Wenn die Blinds steigen, vergrößert man die eigene Range und spielt immer variabler.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie sich in SnG-Turnieren nicht wohl fühlen, können die Steps zum Problem werden. Wenn MTT eher Ihre Sache sind, sollten Sie sich vielleicht lieber an die $620 Qualifier halten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Schlüssel zum Erfolg liegt beim SnG-Format in der Aggressivität. Wie in der Liste oben zu sehen ist, gibt es an einem einzigen Tisch bis zu vier Bubbles. Man muss also genau darauf achten, wie viele Spieler noch am Tisch sind und wie sie sich in den verschiedenen Bubble-Situationen verhalten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es ist ganz normal, dass Spieler auf der Bubble zunehmend tighter spielen. Auf der ersten Bubble geht es vor allem darum, nicht mit leeren Händen dazustehen. Auf der zweiten wollen sie mindestens auf dieser Stufe bleiben. Und auf der letzten Bubbel geht es darum, nicht derjenige zu sein, der nicht weiterkommt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Aufgrund dieser Dynamik sind die Steps perfekt zum Stehlen der Blinds geeignet. Wenn die anderen Spieler tighter werden, sollte man selbst „aufmachen&quot; und dies ausnutzen. Es gilt, häufig zu stehlen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein Beispiel&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es sollte möglich sein, diese Turniere erfolgreich zu bestreiten, unabhängig davon, ob man Karten bekommt oder nicht, indem man einfach die entscheidenden Situationen erkennt. Ein Beispiel für einen guten Steal-Versuch, für den man nicht einmal eine gute Hand braucht:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; class=&quot;image-position-alt image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage320180-dario-minieri-19220.jpg&quot; alt=&quot;Dario Minieri&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Wer durch die Stufen kommen will, muss so aggressiv spielen wie Dario Minieri.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sie sitzen in einem Turnier der Stufe 4. Fünf Spieler sind noch am Tisch. Die Blinds liegen bei $250/$500 bei $25 Ante.Der Spieler UTG hat noch 600 Chips und foldet. Sie sind am Button der Nächste. Sie halten $4800. Ihre Hand: nebensächlich. Der Small Blind hat $3200 und der Big Blind $2900.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In dieser Situation sollte man mit praktisch jeder Hand all-in gehen. Die BLinds wissen, dass der UTG-Spieler in der nächsten Hand praktisch ausgeblindet wird. Deshalb werden sie nicht bezahlen, wenn sie nicht gerade ein Monster halten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Blinds werden daher vermutlich nur mit AA, KK, QQ, und vielleicht AK bezahlen. Sie wollen kein Ausscheiden riskieren, wenn am Tisch noch ein extrem kleiner Stack sitzt, der außerdem gleich in die Blinds kommt. Situationen wie diese ermöglichen, die eigene Position komplett auszuspielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das funktioniert auch für Re-Steals. Wenn man einen Spieler am Tisch hat, der sehr viel erhöht, kann man Re-Steals ansetzen, wenn man weiß, dass der andere wegen des kleinen Stacks am Tisch nicht bezahlen kann. Dadurch entsteht viel frei verfügbares Geld auf dem Tisch.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Aggressivität: ein zweischneidiges Schwert&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das Ziel ist, in die nächste Runde zu kommen. Dafür muss man Spieler ausschalten. Es macht keinen Sinn, im Rahmen des Steps-Format in einen Side Pot zu betten, wenn man diesen nicht sicher hat.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Man will die kleinen Stacks vom Tisch nehmen, also ist es Unsinn, in einer solchen Situation zu bluffen. Besser ist in einer Situation, in der ein Small Stack all-in geht und man selbst sowie ein weiterer Spiele involviert sind, das Board durchzuchecken und zu hoffen, dass der Spieler mit dem kleinen Stack eliminiert wird - es sei denn, man hat eine Premium Hand.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-chris-ferguson-33533.jpg&quot; alt=&quot;Chris Ferguson&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Full Tilt ist eine der besten Adressen für die Qualifikation zur WSOP.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Spielen Sie aggressiv, aber klug. Hat man einen schönen Stack zusammen und sieht, wie ein anderer Spieler ständig den Shortstack angreift, gibt es keinen Grund, sich mit ihm anzulegen. Vielmehr wartet man einfach ab, bis dieser den Shortstack erledigt hat und bucht sein Ticket zur nächsten Stufe.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das ist allerdings eher die Ausnahme. Meistens ist es so, dass man selbst der Aggressor sein muss.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Allgemein gilt, dass man mindestens zehn Tickets für die nächste Stufe haben sollte, bevor man tatsächlich den Sprung macht. Der Grund liegt darin, dass man bei Anwendung der optimalen Strategie relativ häufig all-in geht. Man benötigt also gewisse Rücklagen, um nicht mit scared money zu spielen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn man sich letztendlich durchsetzen kann, dann dank des aggressiven Spielstils. Genau dieser Stil katapultiert einen aber auch aus so manchem Turnier. Er ist also ein zweischneidiges Schwert, und deshalb sollte man ein paar Tickets in petto haben, unabhängig davon, auf welchem Level man sich gerade befindet.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sollten Sie schon ein Winning SnG-Player sein und eine Bankroll haben, die Ihnen erlaubt, relativ weit oben einzusteigen, dann sollten Sie das natürlich auch tun.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wie gesagt, Steps-Turniere sind wahrscheinlich der beste Weg, um sich online ein Ticket zu erspielen. Achten Sie auf die Bubbles und das Verhalten der anderen Spieler, und nutzen Sie ängstliches Spiel aus.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das ist das Geheimnis der Steps. Wenden Sie diese Strategie an, und Ihre Chancen auf einen Platz im Main Event steigen beträchtlich.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Anmerkung: Wenn Sie nach einer Alternative suchen, informieren Sie sich über unser WSOP-Sonderprogramm mit WSOP Freerolls.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Fr, 07 Mai 2010 18:54:54 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/sieben-steps-zum-main-event</link>
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				<source url="http://www.pokerzeit.com/feed/strategy">Online Pokerstrategie - Verbessern Sie Ihre Pokerstrategien</source>
			</item>
		
			<item>
				<title>Von Hold&#039;em zu Omaha: Hand Value</title>
				<description>&lt;p&gt;Die Pokerwelt war und ist immer in Bewegung. Das Spiel verändert sich ständig, und damit gewinnen oder verlieren einzelne Varianten immer wieder an Beliebtheit. Noch vor einigen Jahren war Stud in Nordamerika die am häufigsten gespielte Version.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erst vor relativ kurzer Zeit eroberte plötzlich Texas Hold&#039;em die Welt im Sturm. Mit seinen einfachen Regeln, aber einer komplexen strategischen Ausrichtung konnte jeder Spieler sofort etwas anfangen und Hold&#039;em in kürzester Zeit spielen, aber nach den vergangenen Jahren, in denen Hold&#039;em quasi explodiert ist, hat Hold&#039;em nun den Höhepunkt überschritten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Poker wird aus verschiedenen Gründen gespielt. Die beiden wichtigsten sind:&lt;/p&gt;
Profit
Fähigkeiten erlernen, anwenden und verbessern
&lt;p&gt;Da sich die Welt jahrelang auf ein einziges Spiel konzentriert hat, sind die durchschnittlichen Fähigkeiten der Spieler inzwischen deutlich höher als das, was man früher als „durchschnittlich&quot; bezeichnet hat. Es ist offensichtlich, dass es immer schwieriger wird, sich gegenüber anderen Spielern noch einen Vorteil zu verschaffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem haben viele Spieler das Gefühl, nicht mehr voranzukommen und sich weiter zu verbessern. Sie haben alle möglichen Bücher gelesen, sich durch die Artikel über Pokerstrategie im Netz geklickt, unzählige Stunden Poker gespielt und machen noch immer dasselbe Geld auf denselben Levels wie vor vier Jahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus diesen Gründen ist es an der Zeit, etwas Neues zu lernen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Autor dieses Artikels setzt voraus, dass Hold&#039;em beherrschen und zu Omaha wechseln wollen. Sollten Sie noch nie Poker gespielt haben, ist dies nicht der richtige Artikel für Sie. Wenn Sie ein Anfänger sind, sollten Sie zunächst die Grundregeln von Poker studieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie jedoch ein Spieler sind, der bereits Erfahrung in No Limit Hold&#039;em besitzt und über Omaha als Alternative nachdenkt, sind Sie hier genau richtig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;img class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage180320-ilari-sahamies-31939.jpg&quot; alt=&quot;Ilari Sahamies&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;In Europa spielt man Omaha schon seit Jahren intensiv.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Die relative Hand Value&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Omaha wird erst dann spielbar, wenn Sie die grundlegende Verschiebung der relativen Hand Value verstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Spieler kennen die Mathematik bzw. die Theorie nicht gut genug, die sich hinter den Poker-Wahrscheinlichkeiten verbirgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein guter Spieler versteht, warum ein Full House mehr wert ist als eine Straight, vielleicht weiß er sogar, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, eine dieser Hände zu bekommen. Aber nur die wenigsten können erklären, wie man diese Odds berechnet oder gar, was die Odds eigentlich genau bedeuten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hört sich irgendwie konfus an? Keine Sorge, es wird gleich besser. Das Entscheidende ist:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie nicht über das mathematische Verständnis aller Wahrscheinlichkeiten und Odds verfügen, werden Sie sich Omaha mit dem Wissen und der Erfahrung zuwenden, die Sie in No Limit Hold&#039;em gesammelt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dagegen ist nichts einzuwenden, aber es gibt einige Fallstricke, auf die Sie achten müssen. Eines der wichtigsten Elemente ist unterschiedliche Bewertung der Hände bei No Limit Hold&#039;em und Omaha.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wen Sie auf einem Rainbow-Flop Top und Middle Pair sowie einen Gutshot Draw treffen, werden Sie in Hold&#039;em wahrscheinlich bedenkenlos Ihren gesamten Stack einsetzen. Sie werden nur von einem Set geschlagen und befinden sich daher in einer sehr komfortablen Situation.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie häufig No Limit Hold&#039;em gespielt haben, ist diese Bewertung Ihrer Hand ebenso sehr eine gefühlsmäßige wie sie das Ergebnis eines grundsätzlichen Verständnisses der Pokerprinzipien ist. Sitzen Sie allerdings in einer Partie Omaha, könnten Sie sich leicht dazu hinreißen lassen, zu derselben Einschätzung zu kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor Sie nun den Kopf bzw. Ihren Stack verlieren, überdenken Sie Ihre Situation noch einmal, statt sich nur auf Ihre NLHE-Kenntnisse zu verlassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Top Two Pair ist zwar ein guter Start, aber weit von den Nuts entfernt. Ihre Gegner könnten z. B. Wrap Draws ohne Paar halten und wären damit immer noch gleichauf mit Ihnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem müssen Sie mit einbeziehen, dass die Gefahr, in ein Set zu laufen, um ein Vielfaches größer ist, und damit ist Ihre Hand sehr angreifbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie sich erlauben, sich zufrieden zurückzulehnen, um die Hand zu Ende zu spielen, obwohl Sie eigentlich in größter Gefahr sind, begehen Sie einen großen Fehler und setzen Sie sich dem Risiko eines dramatischen Verlusts aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um es noch einmal deutlich zu machen: Sie müssen Ihre bisher erworbenen Kenntnisse nicht vollständig über Bord werfen und von vorne anfangen, aber Sie müssen Ihre Erfahrungen als Basiswissen sehen, auf dem man aufbauen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;img class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;assets/de_DE/photos/_resampled/resizedimage320180-josh-arieh-31966.jpg&quot; alt=&quot;Josh Arieh&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; title=&quot;&quot;/&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Das Schwierigste an Omaha: Es gibt vier Karten.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ein paar tausend Hände Erfahrung in No Limit Hold&#039;em sind für Omaha hilfreich, aber sie können auch für ein trügerisches Gefühl der Sicherheit sorgen. Machen Sie sich das klar, bevor Sie beginnen, und hüten Sie sich davor, Ihre Hand überzubewerten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Letztlich bleiben die Nuts immer die Nuts, aber es gibt viel mehr mögliche Draws, Re-Draws und sogar Backdoor Draws. Bei Omaha kann man sich nie so sicher sein, wie man zunächst glaubt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anstatt Ihre Hand auf dem Flop zu bewerten und diese Einschätzung dann auf dem Turn bzw. dem River neu vorzunehmen, sollten Sie bei Omaha die Bewertung auf dem Flop höchstens als vorläufig ansehen und eine ernsthafte Einschätzung erst auf dem Turn vornehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Flop ist lediglich ein Hinweis darauf, wie Sie mit Ihrer Hand fortsetzen sollten und wie groß der Pot sein sollte, um den Sie spielen wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist der Turn gefallen, gibt es nur noch Made Hands und Draws. Backdoor Draws sind nicht mehr möglich, und die Situation ist nun viel übersichtlicher. Wenn Sie auf dem Turn Top Set halten, können Sie genau sehen, wie Sie noch überholt werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihre Instinkte und Ihre Intuition sind zu diesem Zeitpunkt viel wertvoller als zuvor, denn nun können Sie die potenziellen Outs Ihrer Gegner sehr viel einfacher erkennen. Die gesamte Hand ist NLHE nun viel näher als zuvor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie erfolgreich Omaha spielen wollen, müssen Sie sich von der Vorstellung befreien, Ihre Hold&#039;em-Kenntnisse eins zu eins übertragen zu können. Dann bleiben Ihnen auch böse Überraschungen erspart.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen Sie sich vielmehr die Zeit, sich jede Hand so genau anzusehen, als ob Sie zum ersten Mal in Ihrem Leben Poker spielen, und setzen Sie zusätzlich Ihre Hold&#039;em-Kenntnisse ein, um Situationen zu verstehen und so gut wie möglich einzuschätzen. Und halten Sie sich immer die Goldene Omaha-Regel vor Augen: Wenn Sie nicht die Nuts halten, hält sie wahrscheinlich jemand Anderer.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Mo, 03 Mai 2010 15:41:16 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/von-holdem-zu-omaha-hand-value</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/von-holdem-zu-omaha-hand-value</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/von-holdem-zu-omaha-hand-value#comments</comments>
				
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			</item>
		
			<item>
				<title>Die Top 5 Situationen für Thin Value Bets</title>
				<description>&lt;p&gt;Eine Thin Value Bet ist eine Value Bet, die nicht sofort erkennbar ist, weil Sie nicht unbedingt sicher sein können, ob Sie vorne liegen. Die Bet wird normalerweise auf dem River angesetzt, und zwar wenn Ihre Hand schwächer ist als die Range, die normalerweise für eine Value Bet in Frage kommt, aber Sie feststellen, dass der Gegner dennoch mit einer schlechteren Hand bezahlen könnte.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie in diesen Situationen durchchecken, macht Sie das nicht zu einem Losing Player, aber wenn Sie die betreffenden Situationen erkennen und die Bet ansetzen, wenn dies angemessen ist, kann das Ihre Winrate deutlich verbessern.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dies sind die fünf häufigsten Situationen für Thin Value Bets:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;5. Wenn der Flush Draw nicht ankommt &lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wahrscheinlich das offensichtlichste, aber dennoch effizienteste Beispiel.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn auf dem Flop ein Flush Draw liegt und Sie auf Flop und Turn setzen, auf dem River aber eine Blank erscheint, sind viele Gegner überdurchschnittlich oft bereit, mit praktisch jeder Made Hand eine weitere Bet zu bezahlen, vor allem, wenn Sie ein aggressives Image haben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Viele Spieler lieben es, ihre Gegner auf Draws zu setzen, also nutzen Sie das zu Ihrem Vorteil aus.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein Beispiel:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;$1/$2 No Limit Hold&#039;em, effektive Stacks $200.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es wird zu Ihnen am Button gefoldet. Sie erhöhen mit J&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; T&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; auf $6 und werden von dem Reg im BB bezahlt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Flop fällt 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; J&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 3&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Er checkt und Sie setzen $8. Call.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Auf dem Turn kommt die Q&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;, er checkt und Sie setzen $30.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-landscape-size-medium image-position&quot;&gt;&lt;img width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; class=&quot;image-position image-landscape-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage320180-phil-galfond-30963.jpg&quot; alt=&quot;Phil Galfond&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Galfond findet zielgenau die Value Spots.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Call. Auf dem River kommt die 2&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt;. Er checkt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In diesem Moment sollten Sie deutlich näher als sonst an einer weiteren Bet sein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Auf dem Board liegen zwei geplatzte Flush Draws. Ihr Gegner wird Sie vermutlich auf einen Flush Draw setzen und mit einer deutlich größeren Range als normalerweise bezahlen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;4. Wenn die höchste Karte des Boards sich pairt&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn die höchste Karte sich auf dem Board pairt, wird Ihr Gegner häufig die Möglichkeit außer Acht lassen, dass Sie aus Ihrem Top Pair inzwischen Trips gemacht haben, da ihm dies nun weniger wahrscheinlich vorkommt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Ihr Gegner Top Pair bei Ihnen ausschließt, erhöht sich automatisch die Chance, dass er mit Second Pair bezahlt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie in dieser Situation Second Pair mit einem ordentlichen Kicker halten oder ein Pocket Paar zwischen dem Paar auf dem Board und Second Pair, können Sie aus diesen Second Pair Händen nun mehr herausholen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;3. Wenn Sie sich am oberen Ende Ihrer schwachen Made-Hand-Range bewegen&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie eine Made Hand halten, die relativ weit oben in Ihrer Range steht, können Sie gegen einen mitdenkenden Gegner für Value betten, sogar wenn Ihre Hand nicht besonders stark ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein Beispiel:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;$1/$2; $200 effektive Stacks.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sie erhöhen aus dem Cu-off mit T&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;. Der Button bezahlt und die Blinds folden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Flop fällt Q&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 8&lt;span class=&quot;entity spades&quot;&gt;&amp;spades;&lt;/span&gt; 4&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sie c-betten $8 und erhalten einen Call.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Turn fällt 4&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt;, Sie checken und er checkt hinterher.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der River ist die 6&lt;span class=&quot;entity diamonds&quot;&gt;&amp;diams;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sie können diesen River for Thin Value betten, weil es so aussieht, als ob Sie nach der C-Bet aufgegeben hätten und nun versuchen, auf dem River zu bluffen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Da Sie wahrscheinlich jede Top Pair Hand auch auf dem Turn gesetzt hätten, wird Ihr Gegner häufig annehmen, dass Sie bluffen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Er wird deshalb wahrscheinlich bereit sein, mit Händen wie 8&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; 7&lt;span class=&quot;entity clubs&quot;&gt;&amp;clubs;&lt;/span&gt; oder 8&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; 9&lt;span class=&quot;entity hearts&quot;&gt;&amp;hearts;&lt;/span&gt; oder einem verpassten Gutshot bezahlen, der ein Paar getroffen hat.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;image-container image-portrait-size-medium image-position-alt&quot;&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;320&quot; class=&quot;image-position-alt image-portrait-size-medium&quot; src=&quot;/assets/de_DE/photos/_resampled/CroppedImage180320-the-money-2700.jpg&quot; alt=&quot;The Money&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;image-osd image-osd-compact&quot;&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-content&quot;&gt;Zusätzliche Value auf dem River bedeuten mehr Dollar im Account.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image-osd-background&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie diesen River checken, checkt der Gegner wahrscheinlich hinterher, wenn er eine Hand mit Showdown Value hält. Durch eine Bet können Sie aber einen Call mit derselben schwachen Showdown Hand induzieren, weil Ihre Range schwach ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ihre Range ist schwach, aber Sie bewegen sich am oberen Ende dieser Range, und deshalb können Sie aus einem Bluff Catcher mehr Value extrahieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;2. Wenn eine Scare Card auf dem Board fällt und Sie einen guten Gegner haben&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hier müssen wir natürlich einen Schritt weiter denken. Wenn eine Scare Card fällt, wird Ihr Gegner erwarten, dass Sie auf diese in einer Mehrzahl der Fälle bluffen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Er wird sich darauf einstellen und seine Calling Range erweitern. Das können Sie ausnutzen und Ihre besseren Hände mit „Showdown Value&quot; auf dem River für Thin Value betten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;1. Wenn Ihre Range viele Bluffs einschließt&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Damit kommen wir zu dem Thema, das sich durch diesen Artikel und mein Konzept im Allgemeinen zieht wie ein roter Faden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Erklärung ist hier sehr simpel: Wenn Sie häufig bluffen, passen sich die Gegner an und bezahlen mit einer deutlich größeren Handrange.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie mit mehr Händen ausbezahlt werden, können Sie auch mehr Hände für Value betten. Ganz einfach.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein paar Worte zum Schluss&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Thin Value Bets erfordern Können und Übung. Sie müssen sich vor Augen halten, auf welche Range Sie gesetzt werden, und Sie müssen die Range Ihres Gegners kennen, um korrekt zu entscheiden, wann eine Thin Value Bet angebracht ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie diese beiden Ranges nicht genau kennen, sitzen Sie nur da und klicken auf Buttons, und dann brauchen Sie sich auch nicht darüber zu wundern, dass Sie Sie ständig zusätzliches Geld verlieren, weil Sie mit der schlechteren Hand im Spiel sind.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Sie Ihre und die Range Ihres Gegners aber konsequent durchdenken, werden Sie eine Reihe von Situationen entdecken, in denen Sie eine Thin Value Bet ansetzen können, und in denen Sie in der Vergangenheit gecheckt haben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sie werden das an den zusätzlichen Dollars in Ihrer Bankroll und an Ihrer steigenden Winrate erkennen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch &lt;a href=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot; title=&quot;http://www.pokerzeit.com/&quot;&gt;www.pokerzeit.com&lt;/a&gt;</description>
				<pubDate>Do, 15 Apr 2010 19:36:12 -0500</pubDate>
				
				<link>http://www.pokerzeit.com/die-top-5-situationen-fr-thin-value-bets</link>
				<guid isPermaLink="true">http://www.pokerzeit.com/die-top-5-situationen-fr-thin-value-bets</guid>
				
					<comments>http://www.pokerzeit.com/die-top-5-situationen-fr-thin-value-bets#comments</comments>
				
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