Fantastic Five – Die heftigsten Ausraster am Pokertisch

Phil Hellmuth vs Cristian Dragomir

Verlieren kann wehtun, das weiß jeder, der schon einmal am Pokertisch gesessen hat. Meist bleiben diese Schmerzen dem Zuschauer verborgen, doch manchmal bahnen sie sich auch ihren Weg durch den mimischen Panzer. Hier die fünf heftigsten Ausraster der Pokergeschichte in bewegten Bildern!

5. David Devilfish Ulliott, WSOP 2007

Gar nicht mehr beruhigen will sich der jüngst verstorbene David Devilfish Ulliott in diesem Duell bei der WSOP 2007. Er sitzt beim $5.000 Pot-Limit Omaha am Finaltisch, und es geht um viel Geld und natürlich das begehrte Bracelet.

Ulliotts Gegner Burt Boutin macht auf dem Flop einen recht zweifelhaften Move, durch den sich der Devilfish nicht vertreiben lässt. Als Favorit landet er im All-In und hört dann einfach nicht mehr auf, seinen Gegner wegen schlechten Spiels zu beschimpfen, als der glücklich den Suckout landet und den Briten mit einem demolierten Stack zurücklässt.

Am Ende des Videos hat der Devilfish dann selbst Glück, doch für mehr als Rang 3 reichte es bei dem Turnier nicht mehr. Sieger wurde natürlich … Burt Boutin!

4. Mike Matusow, WSOP 2004

„Womit habe ich das verdient“, ruft Mike Matusow am Ende dieser Hand aus, die er tatsächlich auf höchst dramatische Art und Weise verliert. Sein Gegner Ed Foster macht einen definitiv miesen Call mit AQ und muss damit gegen Matusows All-In mit AK ran.

Bis zum River geht alles gut, doch dann dreht der Dealer eine Dame um und Matusow muss wieder einmal beim Main Event vorzeitig den Tisch verlassen. Nach einigen „No, no, nos“ bricht der ehemalige Full-Tilt-Profi dann schließlich auch noch in Tränen aus – so schlimm kann Poker sein!

3) Phil Hellmuth, WSOP 2008

Sehr zum Vergnügen des (fast) gesamten Feature Tables beim WSOP Main Event 2008 rastet Phil Hellmuth hier komplett aus und beschimpft seinen Gegner, Cristian Dragomir, mehrfach als Idioten und schlechtesten Pokerspieler des Planeten.

Der erwidert, er sei ein Idiot mit Stack und Hellmuth möge sich Manieren zulegen, doch Hellmuth will sich einfach nicht mehr einkriegen. Neben ihm sitzt Mike Matusow, der sich schon halb totlacht, als der Poker Brat noch gar nicht richtig heiß gelaufen ist.

Und die Moral von der Geschicht? Spiel nie T4 gegen Hellmuth!

2. Matt Affleck, WSOP 2010

Wie nah Glück und Pech beim Poker beieinander liegen, zeigt diese kriminelle Hand vom Main Event der WSOP 2010. Matt Affleck macht alles richtig und schafft es, seine gesamten Chips in einer turnierentscheidenden Phase als 4 zu 1 Favorit im Pot unterzubringen.

Sein Gegner Jonathan Duhamel glaubt ihm aber nicht und kann es am Ende fast selbst nicht fassen, dass er aus dieser Nummer noch heil herauskommt. Der Rest ist bekannt. Vier Monate später holte sich der Kanadier den Weltmeistertitel, gewann fast 9 Millionen Dollar und wurde PokerStars Pro.

Matt Affleck dagegen musste sich als 15. mit einer halben Millon begnügen und vergoss unvergessliche Tränen!

1) Daniel Cates, PartyPoker Premier League 2013

Vorsicht, liebe Leser und Pokerfreunde. Jetzt wird es völlig verrückt. Wir verfolgen eine im Grunde absolut unspektakuläre Hand, doch Daniel jungleman Cates rastet nach ihr komplett aus.

Was passiert? Cates bekommt im Big Blind ein paar Fünfen und bereitet sich innerlich bereits auf den Reshove gegen Brian Rast vor, doch dann „erdreistet“ sich Dan Colman direkt vor ihm als sozusagen letzte Instanz, seinerseits mit AQ All-In zu gehen.

Kaum sind Colmans Chips in der Mitte, flippt Cates auch schon aus und wirft wutentbrannt seine Karten in den Muck.

Als Zuschauer bleibt einem da nur das, was auch Colman tut: Ein verschämtes Lachen!

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