Fantastic Five – Die fünf größten Nervensägen beim Poker

Curtis Rystadt

Neben den klassischen Betrügern gibt es beim Poker auch Spieler, die sich am Rande der Legalität bewegen und ihren Vorteil oft einfach darin suchen, den Gegner aus dem Konzept zu bringen. Die fünf größten Nervensägen beim Poker, sind Egozentriker, die durch Provokationen, loses Mundwerk und Verstöße gegen die Poker-Etiquette auffallen und versuchen ihre Gegner durch nervige Verhaltensweisen auf Tilt zu bringen. Wir haben die Videos einer ihrer krassesten Ausraster für euch.

5) Justin Smith

Der Amerikaner mit dem schlechten Gebiss spielte sich beim letzten WSOP Main Event nachhaltig ins Gedächtnis der Zuschauer.

Erst nervte er mit seiner betont unkameradschaftlichen Art und stilisierte sich zum Bad Boy, ehe er einen der schlimmsten Bad Beats des ganzen Turniers hinnehmen musste und ankündigte, dass er nach seinem Aus niemandem die Hand schütteln werde.

Hier sein unfaires Verhalten gegen Federico Butteroni, den er blufft und dann anzählen lässt.

4) André Lettau

Am Ende der EPT Barcelona zeigte der deutsche Sieger André Dönig Lettau sein wahres Gesicht.

Im Sieger-Interview mit Remko Rinkema, bei dem es normalerweise recht freundlich zugeht, kündigte er erst an, dass er nie wieder ein EPT Main Event mitspielen werde, weil dieses so lange dauere und er nicht um 11 Uhr aufstehen wolle.

Ganz am Ende schießt er dann den Vogel bei der Frage ab, woran er gedacht habe, als er die letzte Hand gewonnen hatte. Seht selbst!

3) Andreas Gann

Geradezu tragikomische Züge trägt diese Szene aus den Irish Open 2015.

Der deutsche Amateur Andreas Gann weiß hier entweder nicht, was er anrichtet, oder er meint diesen verheerenden Slowroll tatsächlich ernst.

Die Empörung und Fassungslosigkeit der anderen Spieler sind jedenfalls gut nachvollziehbar und lösen sich erst auf, als Fortuna auf dem River noch ein besonderes Schmankerl bereithält.

2) William Kassouf

Ein alter Bekannter bei Pokerturnieren ist der Brite William Kassouf, der sich offenbar mit eingebauter Redegarantie in den Tisch zu pflegen setzt.

Er brachte schon manchen Gegner an die Grenzen der Geduld, und auch die Dealer müssen sich gelegentlich das Gelaber des angeblichen Multi-Sprachtalents anhören.

Hier ein Beispiel, wie er sich den Suckout herbeisingt…

1) Curtis Rystadt

Ins Persönliche und damit äußerst Unangenehme geht es bei Curtis Rystadt, der im Vorjahr bei der WSOP einen Deep Run hinlegte.

Der Amateur demonstrierte eine unerträgliche Mischung aus schlechtem Poker, penetrantem Glück und aggressiven Texten.

Am Ende schied er nach einem bösen Schnitzer aus, aber hier gelingt ihm gegen Intimfeind Kyle Keranen mit einer Bananenhand ein Volltreffer, ohne natürlich die volle Auszahlung zu bekommen.

Weitere Artikel des PokerZeit Weihnachts – und Neujahrsspecials:

Bitte füllen Sie die erforderlichen Felder korrekt aus.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Sie müssen drei Minuten warten, bevor sie einen weiteren Kommentar abgeben können.

Noch keine Kommentare