Fantastic Five – Die fünf besten November Niner

november nine 2014 wsop

Seit 2008 wird der Pokerweltmeister nicht mehr während der World Series of Poker ermittelt, sondern erst nach viermonatiger Verzögerung Anfang November. Seitdem haben sich für die November Nine viele unbekannte Spieler und sogar einige blutige Amateure qualifiziert, aber auch absolute Top-Stars der Szene. Aus aktuellem Anlass haben wir die Videos der vermutlich fünf stärksten Spieler, die bisher den Finaltisch des WSOP Main Event erreichten, für euch zusammengestellt.

5) Joseph Cheong, November Nine 2010

Als weithin unbekannter Spieler erreichte Joseph Cheong 2010 den Final Table, erwarb sich dort aber eine Menge Respekt. Mit enormer Aggressivität und ohne jede Furcht setzte er seine Kontrahenten permanent unter Druck und hatte als Chipleader zeitweilig beste Chancen, sogar das Turnier zu gewinnen. In der Hand, die wir hier präsentieren, zerplatzte dieser Traum leider, doch in den Jahren darauf etablierte sich Cheong in der Weltspitze und hat mittlerweile Live-Preisgelder von über 10 Millionen Dollar auf dem Konto!

4) Martin Jacobson, November Nine 2014

Ganz im Gegensatz zu Joseph Cheong war Martin Jacobson bereits vor Erreichen der November Nine ein Star. Mit Turniergewinnen von über 13 Millionen Dollar (8 Millionen online, 5 Millionen live) war er 2014 zweifellos der renommierteste Spieler am Tisch, hatte aber ein Problem: Mit nur 14 Millionen war der Schwede einer der beiden Short Stacks und brauchte schier unmenschliche Geduld, um doch noch zum Ziel zu kommen. Lange Zeit manövrierte er sich geschickt durch, ehe er auch mit solch grandiosen Bluffs zum ganz großen Schlag ausholte!

3) Michael Mizrachi, November Nine 2010

Wie Jacobsen eilte auch Michael Mizrachi ein großer Ruf voraus. Mit Preisgeldern von mehr als 10 Millionen Dollar und zwei hochrangigen Titeln – 2009 hatte er die Poker Players Championship gewonnen, die oft als wichtigstes Turnier überhaupt gewertet wird, und außerdem auch schon 2006 die WPT Championship abgeräumt – war er 2010 der mit Abstand bekannteste Spieler im Finale. In einer dramatischen Hand nahm er Matt Jarvis vom Tisch und lag zeitweilig sogar in Führung, doch am Ende reichte es nur zu Platz 5.

2) Mark Newhouse, November Nine 2013 & 2014

Schlicht unübertroffen ist die Leistung von Mark Newhouse. Als einziger Spieler überhaupt hat er es geschafft, sich zweimal für die November Nine zu qualifizieren, und das auch noch in zwei aufeinander folgenden Jahren.

Soweit klingt die Geschichte schon einmal spektakulär, doch hat sie einen klitzekleinen Makel. Bei beiden Finaltischen reichte es für Mark Newhouse leider nur zum letzten und neunten Platz. Und das, nachdem er sich beim zweiten Mal nur ein Ziel gesetzt hatte: Nur nicht als Erster ausscheiden.

Hier sein Aus des vergangenen Jahres:

1) Phil Ivey, 2009

Lange Zeit der Superstar schlechthin im Pokerzirkus war Phil Ivey. Der Amerikaner gilt als absolutes Genie, das grandiose Bluffs genauso beherrscht wie mutige Calls. Allerdings hatte Ivey wie viele andere Spieler das Problem, dass sein Stack zunächst nur wenige Möglichkeiten für ausgebuffte Manöver bot und er sich erst einmal hoch arbeiten musste.

Gerade als ihm das zu gelingen schien und er in einem günstigen Match-Up gegen den Holzfäller Darvin Moon landete, war seine Aufholjagd und sein Main Event auch schon vorbei…

Und hier geht es zur ausführlichen Vorstellung der November Nine 2015

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