Ex-WSOP-Champion Jerry Yang: Cada mit viel Glück

Jerry Yang

Es gibt nur wenige Menschen, die nachempfinden können, was Joe Cada gefühlt hat, als am Dienstag Morgen die letzte Riverkarte fiel und ihn zum WSOP Main Event 2009 Champion machte. Einer von ihnen ist Jerry Yang.

Der Sieger des Jahres 2007 hat sich die Aufzeichnungen von ESPN angesehen. Er saß in seinem neueröffneten Pocket Eights Sushi & Grill Restaurant in Merced, Kalifornien, und genoss jede Minute.

„Hochinteressant", kommentierte Yang in Harvey's Lake Tahoe, wo er am Wochenende das WSOP Circuit Event mitspielte. „Insgesamt war das ein tolles und aufregendes Turnier"

Yang selbst hat immer freimütig zugegeben, dass sein Weg zum Titel 2007 viel mit Glück zu tun hatte.

Seiner Meinung nach war das in diesem Jahr nicht anders: „Ich finde, dass alle Spieler m letzten Tisch gut gespielt haben, aber zwei von ihnen hatten unglaublich viel Glück.

Joe Cada ist ein guter Spieler, aber er hatte auch unverschämtes Glück. Vor allem mit den Pocket Dreien (all-in pre-Flop gegen Shulmans Buben) und den Pocket Zweien (all-in pre-Flop gegen Saouts Damen). Ich freue mich trotzdem sehr für ihn.

Moon hatte gute Chancen, aber er beging ein paar Fehler, und ich schätze, er sitzt jetzt zu Hause und denkt darüber nach."

Yang ist in der Vergangenheit wiederholt dafür kritisiert worden, nicht so viele goße Turniere gespielt zu haben, wie man das von einem MainEvent Champion erwartet hätte.

Joseph Cada
Von Champion zu Champion.

Der sechsfache Familienvater, der als Kind aus dem kriegsgeplagten Laos floh und viereinhalb Jahre in einem thailändischen Auffanglager verbrachte, bevor er in die USA einreiste, sieht jedoch keinen Grund, sich zu entschuldigen.

„Seit meinem Sieg habe ich über $700.000 an karitative Einrichtungen wie der Make-A-Wish Foundation, dem Ronald McDonald Haus und Feed the children gespendet, und damit war ich natürlich eine Zeitlang beschäftigt", erklärt er.

„Ich hatte versprochen, Zeit und Geld für wohltätige Einrichtungen aufzuwenden. Das ist meine Leidenschaft: der Gemeinschaft etwas zurückgeben, vor allem unterprivilegierten Kindern Gutes zu tun."

Dem neuen Titelträger wünscht er vor allem, sich selbst treu zu bleiben.

„Tu das, was du am liebsten tust", sagt Yang. „Wenn Poker deine Leidenschaft ist, dann werde ein guter Pokerbotschafter. Tu alles, was du kannst, um das Spiel zu fördern und zu unterstützen ... Ich weiß, dass heute viele Spieler zu mir oder Joe Hachem, oder wer auch immer das Turnier gewinnt, aufsehen und in unsere Fußstapfen treten wollen. Wenn du dieser Gemeinschaft helfen kannst, dann mach das."

Yang gewann im letzten Jahr vor Einführung der November Nine. Er zeigt sich von der Pause und der wachsenden Spannung vor dem Finaltisch begeistert.

Jerry Yang
„Ich liebe Poker eben."

„Ich wünschte, sie hätten das schon ein paar Jahre vor meinem Sieg eingeführt, obwohl es den Ausgang des Turniers vielleicht beeinflusst hätte" grinst er. „Ich glaube, das kann Poker nur helfen und weiterbringen."

Heute verbringt Yang einen Großteil seiner Zeit in seinem Restaurant bei seiner Familie. Er spielt Poker in Wohltätigkeitsturnieren und beendet gerade seine Autobiographie All In: The Jerry Yang Story, die Anfang 2010 erscheinen soll.

Aber seine Leidenschaft für das Spiel bringt ihn auch heute noch dazu, an einem Sonntag um vier Uhr morgens aufzustehen und von seiner Heimat in Freson aus nach Lake Tahoe zu fahren und dort das WSOP Circuit Event zu spielen.

„Ich liebe Poker eben", sagt Yang.

 

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