Filip Polasek gewinnnt die Everest Poker Open

Finaltisch EPO
Filip Polasek und der EPO-Finaltisch.

Bis kurz vor Schluss sah alles nach einem Heimsieg aus. Doch am Ende durchbrach der Slowake Filip Polasek die österreichische Dominanz und durfte sich über die Siegprämie in Höhe von €12.160 freuen.

Das Montesino Wien lud gemeinsam mit Everest Pokeronline über Everest zu qualifizieren vom 17. bis 20. November zu den Everest Open. Das kleine Buy-In lockte viele Spieler ins Wiener Gasometer. Wann sonst hat man schon mal die Chance für ein Buy-In von nur €135 um einen garantierten Preispool von €50.000 zu spielen? Außerdem bestand natürlich auch die Möglichkeit, sich online über Everest zu qualifizieren.

Und so herrschte am Tag 1a gleich Hochbetrieb. 175 Spieler fanden sich an den Tischen ein und 26 Spieler machten von der Möglichkeit einer Second Chance Gebrauch. Damit war schon nach dem ersten Tag klar, dass der Preispool nicht nur erreicht, sondern sogar deutlich überschritten wird. Die meisten Chips konnte am Ende der Österreicher Markus Jenisch eintüten, was vor allem daran lag, dass er in der spektakulärsten Hand des Tages einen Riesenpot mit einem Royal Flush gegen Quad Jacks seines Gegners gewann.

Am Freitag platze das Montesino dann aus allen Nähten. 249 Pokerfans und 32 Re-Entrys an Tag 1b sorgten für einen Gesamtpreispool von €57.840. Dieses Mal war es der Österreicher Irfan Ünsal, der die meisten Chips anhäufen konnte. Er lag auch nach den beiden Starttagen mit 222.900 in Führung, gefolgt vom Ungarn Imre Erdös (203.900) und dem Deutschen Thomas Butzhammer mit 179.900 Chips.

Ziel des zweiten Tages war es auf die 50 bezahlten Plätze herunterzuspielen. Nachdem die Bubble geplatzt war, ging dann alles ganz schnell, und die letzten drei Tische waren bald gefunden. Die österreichische Dominanz war erdrückend, denn unter den letzten 27 Spielern waren 21 Österreicher! Auch die Spitze des Chipcounts war mit Julian Harich (730.000), Christian Ecker (633.000) und Michael Legradi (626.000) fest in österreichischer Hand.

Gestern um 14 Uhr startete dann der Kampf um den Titel und die Siegprämie in Höhe von €12.160. Von Beginn an ging es heftig zur Sache. Als der ehemalige Chipleader Julian Harich auf Platz 10 das Turnier verlassen musste, war der Final Table erreicht. Dieser setzte sich aus fünf Österreichern, zwei Deutschen, einem Serben und einem Slowaken zusammen. Trotz der numerischen Überlegenheit wurde nichts aus einem österreichischen Heimsieg, denn als Letzter von ihnen musste Michael Legradi auf Platz 3 für €5.150 seinen Platz räumen. Im Heads-Up standen sich der Deutsche Dominik Renner und der Slowake Filip Polasek gegenüber. Letzterer setzte sich am Ende durch und nahm für seinen Sieg €12.160 mit nach Hause.

Obwohl die Everest Open gerade erst vorbei sind, steht mit den Christmas Open das nächste Highlight schon vor der Tür. Sie finden vom 15. bis 18. Dezember erneut im Montesino statt und wieder werden €50.000 garantiert sein. Die Satellites dazu laufen bereits bei Everest Poker.

Der Final Table auf einen Blick:

Platz

Name

Chipcount

1

Filip Polasek

€ 12.160

2

Dominik Renner

€ 7.150

3

Michael Legradi

€ 5.150

4

Franz Gottfried

€ 3.470

5

Christian Ecker

€ 2.680

6

Thomas Binnewies

€ 2.080

7

Fabian Reidl

€ 1.800

8

Dragan Milojkovic

€ 1.480

9

Mark Melchor

€ 1.200

 - Lars Liedtke

Bitte füllen Sie die erforderlichen Felder korrekt aus.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Sie müssen drei Minuten warten, bevor sie einen weiteren Kommentar abgeben können.

Noch keine Kommentare