Deal bei den Everest Christmas Open

EPCO Siegerfoto

Vom 15. bis 18. Dezember fand das Everest Christmas Open im Wiener Montesino statt. 424 Spieler sorgten dafür, dass der garantierte Preispool deutlich überschritten wurde. Die letzten vier von ihnen einigten sich am Final Table dann auf einen Deal.

Bei den Everest Christmas Open war ein volles Haus vorprogrammiert, denn zum einen hatte man die Möglichkeit sich online auf Everest Poker für das Event zu qualifizieren. Zum anderen lockt ein großer garantierter Preispool für ein kleines Buy-In immer viele Spieler an die Tische.

Für das Buy-In von nur €135 bekam man mit 20.000 Chips und 45 Minuten Levels zudem eine gute Struktur. Gespielt wurde mit Second Chance, was bedeutet, dass man sich nach dem Ausscheiden noch einmal einkaufen konnte und die Teilnahme an beiden Starttagen war möglich.

So fanden sich bereits am ersten Starttag 200 Teilnehmer an den Tischen ein und 25 davon machten von der Second Chance Gebrauch. Damit stand bereits nach Tag 1A fest, dass der garantierte Preispool nicht nur erreicht, sondern wohl deutlich überschritten wird. Wenn es um Pokerturniere in Wien geht, dann fällt immer wieder ein Name: Andrej Bogdanov. Der Deutsche konnte in diesem Jahr bereits zwei Montesino Cups und die Gesamtwertung gewinnen und stand am Ende des Tages wieder einmal ganz oben im Chipcount. Insgesamt schafften es 62 Spieler heil durch den Tag.

Am Tag 1B gingen dann weitere 224 Spieler an den Start und 33 nutzten die Second Chance. Somit war der Preispool mit €57.480 gefüllt. 70 Spieler waren am Ende noch übrig. Overall Chipleader nach den beiden Starttagen war nach wie vor Andrej Bogdanov.

Am zweiten Tag durften also 132 Spieler wiederkommen und Ziel war es auf die 50 bezahlten Plätze herunterzuspielen. Das sollte auch gelingen und das Feld wurde sogar auf 26 Spieler dezimiert. Die Führung konnte der Rumäne Romero Borze übernehmen.

Gestern um 14 Uhr begann dann der Kampf um die Plätze am Final Table. Als Birgit Lausecker auf Platz 10 gehen musste war dieser besetzt. Fünf Österreicher und jeweils ein Deutscher, ein Tscheche, ein Rumäne und ein Israeli waren noch im Rennen. Nachdem sich der Österreicher Slavisa Radakovic auf Platz 5 für €2.680 verabschieden musste, einigten sich die letzten vier Spieler auf einen Deal und teilten das restliche Preisgeld zu gleichen Teilen auf.

Das offizielle Endergebnis auf einen Blick:

Platz

Name

Nation

Preisgeld

1

Lior Yemini

ISR

€ 7000*

2

Anthony Ghamrawi

AUT

€ 7000*

3

Jaromir Sitavanc

CZE

€ 7000*

4

Romero Borze

ROM

€ 7000*

5

Slavisa Radakovic

AUT

€ 2.680

6

Siegfried Rath

AUT

€ 2.080

7

Sven Bahnsen

GER

€ 1.800

8

Georg Bauer

AUT

€ 1.480

9

Josef Wejrosta

AUT

€ 1.200

* nach Deal-Absprache

 - Lars Liedtke

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