EPT London – Sebastian Pauli führt, MacPhee und Cody vor zweitem Titel

last two tables
Die letzten beiden Tische des EPT London Main Events.

Sebastian Pauli geht als massiver Chipleader mit mehr als doppelt so vielen Chips wie der Zweitplatzierte an einen Final Table mit zwei Deutschen und zwei früheren Champions. Der starke Artur Koren liegt auf Platz 4 und so stehen die Chancen auf einen deutschen Sieg so gut wie selten zuvor.

Nach gut sechs Stunden standen die Finalisten des EPT London Main Events fest.

Mit mehr als sechs Millionen Chips liegt Sebastian Pauli klar in Front. Der Ire Kevin Killeen hat weniger als halb so viele Chips.

Dahinter liegt das Feld jedoch eng zusammen. Nur Jakub Mroczek und Pablo Gordillo auf den letzten Plätzen sind ernsthaft gefährdet.

Benny Spindler
Kein zweiter EPT-Titel für Benny Spindler.

Chipcount vor dem Finale:

  • 1. Sebastian Pauli, D, 6.130.000 Chips
  • 2. Kevin Killeen, IRL, 2.470.000
  • 3. Kevin MacPhee, USA, 2.430.000
  • 4. Artur Koren, D, 2.420.000
  • 5. Jonathan Bensadhoun, F, 2.340.000
  • 6. Jake Cody, ENG, 2.156.000
  • 7. Jakub Mroczek, PL, 1.325.000
  • 8. Pablo Gordillo, SP, 975.000

Die anderen beiden Deutschen, die zu Beginn des Spieltags noch dabei waren, landeten auf den Plätzen 12 und 9.

Jonas Lauck hatte eigentlich alles richtig gemacht und seine 440.000 Chips mit A K in die Mitte gebracht.

Sei Gegner war Benny Spindler, der seine Hand Q J eindeutig überspielt hatte.

Das Board verlief jedoch 6 2 9 6 J, und Spindler traf tatsächlich auf dem River.

Dafür war ihm später der bittere Titel des Final Table Bubble Boy beschieden.

Auch Benny Spindler brachte seinen Stack mit A K in die Mitte, wurde aber von Kevin Killeen mit Königen abgefangen und fand kein As auf dem Flop.

Der Finaltisch wird morgen wieder mit aufgedeckten Hole Cards und einstündiger Verzögerung gezeigt.

Die Übertragung beginnt um 15 Uhr MESZ. Den Live-Stream verfolgen Sie wie üblich auf direkt bei uns in der Nachrichtenrubrik.

Die Payouts am Final Table der EPT London: 

  1. £499.700
  2. £308.500
  3. £220.500
  4. £168.900
  5. £133.800
  6. £104.200
  7. £75.900
  8. £51.900
  9. £41.100

Ein Champion, ein Orbit

Wir waren auch heute wieder unterwegs und folgten einem der Spieler, die bereits einen EPT Titel gewinnen konnten, einen Button-Orbit lang.

Unser Kandidat ist dieses Mal Kevin MacPhee, der 2010 unter etwas widrigen Umständen die Skandal-EPT in Berlin gewonnen konnte.

Der Tag ist bereits soweit fortgeschritten, dass nur noch elf Spieler im Turnier sind. Beide noch verbliebenen Tische sind also shorthanded.

Level 25:  Blinds 15.000/ 30.000 Ante 4.000

kevin macphee 3
Kevin MacPhee - wieder am Finaltisch.

Die Ausgangslage:


  • Kevin MacPhee (USA), 2,5 Millionen
  • Benny Spindler (D), 1,2 Millionen
  • Jakub Mroczek (POL), 850k
  • Jonathan Bensadoun (FR), 2,5 Millionen
  • Kevin Killeen (IRL), 1,3 Millionen

Hand 1:

MacPhee im Big Blind. Benny Spindler hatte auf 60k erhöht und Killeen eine 3-Bet auf 150k angesetzt.

Nach langer Musterung des Iren durch die bekannte Spiegelsonnenbrille entschied sich MacPhee für eine 4-Bet in Höhe von 420k, worauf sich die anderen beiden Kontrahenten schnell von ihren Händen verabschiedeten.

Hand 2:

In der nächsten Hand erhöhte Shortstack Mroczek UTG auf 60k, sein französischer Nebenmann Bensadoun 3-bettete auf 165k, und Kevin Killeen ging all in.

Das hätte McPhee natürlich nur mit einer Premium-Hand bezahlen können, die er offensichtlich nicht hielt. Fold.

Hand 3:

Mittlerweile war an Tisch 2 jede Hand preflop hart umkämpft. Nach Raise und Reraise durch Bensadoun und Killeen trennte sich der Amerikaner wieder schnell von seinen Hole Cards.

Hand 4:

Nach seinem dritten Preflop-Fold - diesmal wurde zum ihm gefoldet - stand MacPhee auf und vertrat sich kurz die Beine.

Hand 5:

Auch UTG fand MacPhee hier keine spielbare Hand und zollte der Tisch-Dynamik seinen Tribut. Nach kurzem Überlegen warf er auch die letzte Hand dieses Orbits in den Muck.

Der Amerikaner spielte nur eine Hand in diesem Orbit, gewann damit jedoch 271.000 Chips. Da ihn ein Orbit in dieser Phase 65.000 an Chips und Ante kostete, bedeutete das einen Zuwachs von 206.000 Chips.

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