EPT Wien Tag 2 - Negreanu führt das Feld an

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Dreimal Pocket Asse in einem Level - Daniel Negreanu.

Daniel Negreanu (exklusiv im Videointerview) erlebte heute eine Poker-Sternstunde und beendete den Tag als Chipleader. Dagegen wurde es für einen der Spieler kurz vor der Bubble besonders grausam. Außerdem im Video: Tim „Blumenkind" Ulrich und Sergej Rybachenko.

278 Spieler arbeiteten sich an Tag 2 der EPT Wien zur Bubble vor. Beim Spiel um die erste Preisgeldstufe wurde es für einen richtig hart. Für die deutschen Hoffnungen gab es schon weit vorher ein wahres Bust-out Massaker. Mit dabei Sebastian Ruthenberg, der mit Kings vs. Aces gegen größten Glückspilz des Tages rausflog. Mit welcher Flut von Premium Hands Daniel Negreanu beschenkt wurde, erfahrt ihr von ihm selbst im Video.

Wien 20.00 Uhr: Während sich im obersten Flor des Kursalons eine Elefantenrunde, bestehend aus Niki Jedlicka, Markus Golser, Anton Alleman, David Benyamine und ein paar No Names zum Spiel der „großen" Jungs im €100/€200 Pot Limit Omaha zusammengefunden hatte, trafen sich die „kleinen" Jungs um Daniel Drescher, Benny Spindler, Fabian Quoss und Moritz Kranich im mittleren Flor, um ein gemeinsames Abendessen mit anschließendem Halligalli zu vereinbaren.

Mit dem gleichzeitig stattfindenden Bubbleplay des Main Events der EPT Wien hatte von ihnen logischerweise keiner mehr was zu tun. Sie bekamen nicht mehr mit, wie schmutzig es beim Spiel um die erste Preisgeldstufe am Ende zugehen sollte.

Bei 82 Spielern kam es am Turn 7 T Q T zum All-in für den Griechen Kyriakides Miltiadis, der 7 7 zum Full House zeigte. PokerStars Pro Toni Judet hatte die 138.000 Chips bezahlt mit Q 9, und am River schlug tatsächlich die Q ein.

Danach dauerte es noch ganze 25 Minuten, bevor der Tag mit dem Bust out des tragischen Bubbleboys Gianni Giaroni endete.

Die zahlenmäßig starke Truppe der deutschen Spieler war schon Stunden vorher in einem wahren Massaker stark dezimiert worden.

Gleich in der ersten Hand musste Pokerstrategy-Spieler Tim Kahlmeyer seine Hoffnungen auf wenigstens 8.000 Euro in der ersten Preisgeldstufe begraben. Ihm folgten innerhalb von nur Levels in kurzen Abständen Michael Skender, Tobias Reinkemeier sowie die beiden PokerStars Pro's Jan Heitmann und Michael Keiner.

Deutlich länger blieb dagegen Sebastian Ruthenberg im Rennen. Nach einem Aufdoppler musste er dann aber doch mit King vs. Aces gegen den Spieler die Segel streichen, gegen den an Tag 2 der EPT Wien einfach kein Gras gewachsen zu sein schien.

Negreanu beendete den Tag als klarer Chipleader. Eine wahre Achterbahnfahrt erlebte hingegen Sergej „gypsy74" Rybachenko. Bereits auf einen letzten 5.000er Chip war sein Stack geschrumpft, dann doppelte er innerhalb von einer dreiviertel Stunde im Minutentakt auf und stand wieder bei 200.000. Warum der Backer hinter Ivan Demidov 2009 fast 10 Millionen Dollar in Cash Games verbrannte und dieses Jahr seine Auferstehung feiert, erfahrt ihr hier:

Für die deutschsprachigen Spieler sieht es im allgemeinen Chipcount nicht mehr wirklich hoffnungsvoll aus. Einer, der sich lange Zeit unter den Top 10 befand, war Tim Ulrich, online auch besser bekannt als „Blumenkind". Über seinen  Tag 2 der EPT Wien berichtet er hier:

Der Tag 2 der EPT Wien forderte auch unter den prominenten Spielern des Turniers zahllose Opfer. Unter ihnen Stephen Chidwick, Boris Becker, der seinen entscheidenden Coinflip um 230.000 Chips nicht gewinnen konnte, und Fatima de Melo, die uns ebenfalls ein überaus charmantes Interview gab.

Bevor wir uns morgen mit Tag 3 zurückmelden, hier noch ein paar interessante Chipcounts:

1. Daniel Negreanu, CAN, 893.000
2. Antonio Buonanno, ITA, 704.000
3. Toni Judet, RUM, 704.000
4. Jose Severino, PAN, 637.000
5. Manole Mihai, RUM, 604.000

8. Michael Eiler, GER, 438.000

10. Tonio Röder, GER, 371.000

11. Konstantinos Nanos, GER, 348.000

16. Nima Ahary, GER, 303.000

21. Markus Herbel, GER, 268.000

25. Josef Klinger, AUT, 255.000

29. Luke Schwartz, UK, 233.000

41. Tim Ulrich, GER, 185.000

47. Sergej Rybachenko, RUS, 150.000

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