EPT Wien Tag 4 – Timo Pfützenreuter führt Main Event an

Timo Pfutzenreuter
Timo Pfützenreuter.

Tag 4 des Main Events endet mit nur noch zwei Tischen. €10k High Roller Event gestartet. Ole Schemion wieder mit Finaltisch. Und: die Entscheidung des Tages.

Main Event

Gespielt wurde heute nach dem Motto entweder oder – entweder fünf Levels à 90 min oder bis nur noch 16 Spieler im Turnier sind.

Als die Uhr stehenblieb, waren noch exakt 17 Spieler dabei, darunter Timo Pfützenreuter, der sogar Chipleader ist, und Marko Neumann aus Deutschland, sowie die drei Österreicher Anthony Gamrawi, Patrick Fasching und Sebastian Panny.

Mit Johnny Lodden hat es auch ein Mitglied des Team PokerStars in den fünften Tag geschafft. Der Norweger ist mit Sicherheit ein ernstzunehmender Kandidat nicht nur für den Finaltisch.

Mitgefiebert haben viele der neutralen Zuschauer mit Mike Adamo. Er ist einer der Exoten im Feld, denn der Online-Qualifier ist als einziger Vertreter der Turks and Caicos Inseln angereist.

Immer wieder schmolz sein Stack auf einen gefährlich kleinen Umfang zusammen, bis er im letzten Moment eine gute Hand bekam und verdoppeln konnte. Im normalen Leben ist er Besitzer der „Sharkbite“-Bar.

Am Ende des Abends war Adamo noch immer im Turnier – als 16.

Chipcount:

  • 1. Timo Pfützenreuter, D, 3.837.000
  • 2. Pablo Gordillo, ES, 3.582.000
  • 3. Anhony Ghamrawi, A, 2.790.000
  • 4. Simeon Naydenov, BG, 2.324.000
  • 5. Frei Dilling, DK, 2.280.000
  • 6. Gavin O’Rourke, IRL, 2.071.000
  • 7. Dan Murariu, RUS, 1.660.000
  • 8. Umberto Vitagliano, I, 1.653.000
  • 9. Johnny Lodden, NOR, 1.130.000
  • 10. Marko Neumann, D, 1.096.000
  • 11. Rumen Nanev, BG, 1.003.000
  • 12. Roman Korenev, RUS, 967.000
  • 13. Andras Kovacs, HUN, 903.000
  • 14. Patrick Fasching, A, 560.000
  • 15. Sebastian Panny, A, 498.000
  • 16. Mike Adamo, T & C, 494.000
  • 17. Oleksii Khoroshenin, UKR, 437.000

Der Finaltisch der letzten acht wird am Freitag ab 12.00 Uhr ermittelt. Den Live-Stream dazu finden Sie direkt hier auf Pokerzeit.com.

High Roller

Am heutigen Donnerstag begann auch das High Roller Event der EPT Wien. Gespielt wird hier nach dem Modus Single Re-Entry, das Buy-in liegt bei €10.000. Als das Turnier begann, saßen lediglich 13 Spieler an drei Tischen.

Am späten Abend war die Teilnehmerzahl auf 150 gestiegen. Offizielle Zahlen gibt es noch nicht, denn die Late Registration ist bis Spielbeginn am Freitag, 12.00 Uhr geöffnet.

Side Events



So beschreibt Barny Boatman treffend die Pokervariante, bei der wahrscheinlich mehr Side Pots und geachtelte Main Pots entstehen als bei jeder anderen.

Ole Schemion
Ole Schemion.

Es dauert auch länger als bei jedem anderen Turnier, auch nur den Namen auszusprechen: Limit Omaha High Low Double Board 8-handed Deepstack Turbo.

Immerhin 52 Menschen fühlten sich heute kompetent genug, um das Turnier in Angriff zu nehmen.

Ole Schemion hat einen weiteren Finaltisch bei einem Side Event erreicht. Im €2200er NLHE Event wurde er Achter und fügte damit seinem Preisgeldrekord weitere €15.000 hinzu.

Gewonnen hat Walid Bou Habib, der mit €107.700 den bisher größten Scheck der Side Events einstrich, wenn man vom Eureka High Roller absieht.

Bou Habib blieb der ganz große Wurf bisher verwehrt, obwohl er schon mehrfach gute Ansätze gezeigt hat.

Mit Andreas Berggren, Nick Abou Risk, Ami Barer und Vasili Firsau (Plätze 6-3) war der Finaltisch qualitativ hochwertig besetzt.

Entscheidung des Tages

Heute wieder mit Junior Floor Gaby Sanejstra.

Gaby Sanejstra, EPT Vienna 2014
Junior Floor Gaby Sanejstra.

Situation: Spieler A erhöht auf 40.000 Chips, Spieler B geht dahinter mit 46.000 Chips all-in. Die Karten werden aufgedeckt, und Spieler A gewinnt den Pot.

Erst jetzt fällt dem Dealer auf, dass Spieler B 6000 Chips mehr gesetzt hat als Spieler A, der nicht offiziell „Call“ annonciert hat.

Der Dealer gibt daraufhin dem All-in Spieler B 6000 Chips zurück. Der Floor wird gerufen.

Entscheidung: Der Gewinner des Pots erhält auch die 6000 Chips, da 6000 gegen 40.000 keinerlei Value haben und Spieler A den Call auf jeden Fall gemacht hätte.

„Der Fehler lag beim Dealer. Er hätte besser aufpassen müssen.“

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