EPT San Remo – Inge weiter vorn

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Nein, nicht die...

Tag 3 der EPT San Remo 2012. Zwei Deutsche unter den Top 15 – und ein paar Unaussprechliche.

Zwei Tage hintereinander Chipleader zu sein, das gelingt in einem großen, internationalen Turnier nur wenigen Spielern. Zu diesem illustren Kreis kann sich nun auch der Norweger Inge Forsmo zählen - und das bei einer PokerStars EPT.

Der bisher größte Erfolg des vollkommen unbekannten Nordmanns war ein zweiter Platz bei einem $1000er Side Event der PCA im vergangenen Januar.

Allerdings: Wenn jemand im Januar zur PCA fliegt, und zwar zum zweiten Mal hintereinander, dann hat er sich entweder online qualifiziert und ist damit kein ganz unbedarfter Spieler, oder er hat genug Geld, um sich den Trip aus eigener Tasche zu leisten, was ebenfalls einer umfangreichen Bankroll geschuldet sein könnte.

inge forsmo eptsanremo
...der - Inge Dahl Forsmo aus Norwegen.

Nach den vergangenen zwei Tagen gilt er nun jedoch als der Spieler, den es zu schlagen gilt. Forsmo blieb heute den ganzen Tag in den Top 5 der Tabelle und durchbrach als Einziger die Millionen-Schallmauer, ab sofort auch Inge-Grenze genannt.

Da wir gerade bei ungewöhnlichen Namen sind. Sie waren heute so etwas wie das zweitwichtigste Thema. Wenn Sie z. B. eine italienische Figur benennen müssten, die ab nächste Woche bei den Simpsons auftritt, wie könnte diese heißen? Was sagen Sie? Charly Makkaroni? Bingo!

So heißt nämlich der heute Zweitplatzierte. Also fast. Genauer gesagt, Charly Maracchione. Selbst die einheimischen Journalisten schütteln ob dieses Namens den Kopf. Hat also mit Ressentiments nichts zu tun. Sein Stack: 860.000 Chips.

Falls Ihnen dieser Name zu langweilig ist, dann sprechen Sie doch den des Sechstplatzierten drei Mal schnell laut vor sich hin, und zwar mit französischem Akzent: Eric Nhouyvanisvong. Na, wenigstens einmal?

Hinter Marrachione belegen die Italiener Angelo Recchia, Carmelo Vasta und Guiseppe Ottaviani die Plätze drei, vier und fünf.

Bester deutscher Spieler des Tages war lange Zeit Ismael Bojang (und damit haben dann wieder die Italiener die Lacher auf ihrer Seite), bis kurz vor Spielende Sebastian Störmer noch an ihm vorbeizog. Beide halten über 500.000 Chips und stehen damit auf dem Sprung an die letzten drei Tische, die morgen ausgespielt werden.

Bag and tag
Noch 66 Tüten, aber keine davon gehört Liv Boeree.

Ihre Platzierungen: Störmer auf elf, Bojang auf 14.

Alexander Kell (176.000) und Sebastian von Toperczer (137.000) kämpfen ebenfalls noch um den Einzug ins Finale. Michele Bianchi aus der Schweiz hat mit über 600.000 beste Chancen auf einen Platz im Finale.

Von den internationalen Stars erwarten wir ebenfalls noch einiges: David Vamplew, Isaac Haxton, Shaun Deeb, Justin Bonomo und Roberto Romanello sind ausnahmslos internationale Titelträger und damit legitime Anwärter auf den Titel hier in San Remo.

Top Ten Chipcount:

1. Inge Forsmo, 1.021.000
2. Charly Marrachione, 596.000>
3. Angelo Recchia, 851.000
4. Carmelo Vasta, 844.000
5. Giuseppe Ottaviani, 810.000
6. Eric Nhouyvanisvong, 763.000
7. Michele di Lauro, 721.000
8. Laurent Polito, 717.000
9. Jason Tompkins, 681.000
10. Michele Bianchi, 614.000

(Vorläufiger Chipcount, die Auzählung dauerte bei Veröffentlichung noch an.)

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