EPT San Remo Finale - Heads-up Deal und Monster Bad Beat

andrej patejtschuk
Andrej Patejtschuk.

Der 22-jährige Russe Andrej Patejtschuk schlägt nach einem sagenhaften Suck-out Dimitar Dantschew aus Bulgarien im Heads-up.

Patejtschuk gewinnt den EPT-Titel und €680.000, dank eines Deals, den die beiden Finalisten vereinbarten, bevor das Heads-up begann.

€600.000 für jeden, so die Abmachung, plus €80.000 für den letztendlichen Sieger.

Patejtschuk dominierte das Finale über weite Strecken, benötigte letztlich aber einen massiven Glückstreffer, um das Finale für sich entscheiden zu können.

Nachdem die beiden sich etwas zwei Stunden beharkt hatten, lagen sie in Chips mit je ca. 12,5 Mio. praktisch gleichauf. Dann eröffnete Dantschew auf dem Button auf 325.000, Patejtschuk erhöhte auf 900.000, und Dantschew bezahlte.

Patejtschuk setzte von vorne 1,2 Mio. auf den Flop 2 4 9, und Dantschew erhöhte auf 2,6 Mio. Patejtschuk ging all-in, und Dantschew bezahlte sofort mit T 9 für Top Pair.

Patejtschuk ließ den Kopf in den Nacken fallen und zeigte sichtlich widerstrebend 7 6 und damit einen kompletten Bluff.

Dann fiel auf dem Turn eine nur scheinbare 8, denn unfassbarerweise fiel auch noch die 5 auf dem River, gab Patejtschuk die Straight und fast alle Chips.

Nur einmal konnte Dantschew noch verdoppeln, wenige Hände später war das Finale Geschichte und Patejtschuk der Sieger.

Damit gelingt Patejtschuk der Sieg in einem großen internationalen Turnier nur wenige Monate, nachdem er den Finaltisch beim WSOP Main Event nur knapp verpasste.

An Tag acht war er als Vierter der Chiptabelle angetreten und sah lange wie ein kommender November Niner aus, aber dann reichte es „nur“ für Platz 15 – und immerhin $478.174.

Der Bulgare Dantschew spielt seit vier Jahren Poker, und davon seit zwei Jahren professionell. Mit €600.000 Gewinn hat er fürs erste seine persönliche Bestmarke aufgestellt.

Patejtschul ist eigentlich Student in Moskau. Er spielt sogar erst seit drei Jahren. Der EPT-Titel ist damit auch sein größter Gewinn.

Daniel Nielson aus Australien verpasste zwar den Sieg, konnte aber dennoch ebenfalls den größten Erfolg seiner Pokerkarriere feiern.

Er kam als Chipleader an dein Finaltisch, wurde aber streckenweise vom Pech verfolgt und beendete das Turnier schließlich auf Platz drei für €285.000.

Barney Boatman vom Hendon Mob wurde Vierter und erhielt dafür €225.000. Kevin „ImaLuckSac“ Mac Phess kam nach seinem Triumph bei der EPT Berlin 2010 dem zweiten Titel gefährlich nahe, musste sich schließlich aber der Varianz beugen und erreichte Platz acht.

EPT San Remo Final Table Payouts:

1. Andrej Patejtschuk - €680.000
2. Dimitar Dantschew - €600.000
3. Daniel Nielson - €285.000
4. Barney Boatman - €225.000
5. Jan Bendik - €170.000
6. Yorane Lerignard - €130.000
7. Rocco Palumbo - €95.000
8. Kevin MacPhee - €63.694

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