EPT San Remo Tag 2 – Inge ist kein Frauenname

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Railbirds beim MAin Event der EPT San Remo 2012.

Der Norweger Inge Forsmo führt den Main Event an. Pius Heinz auf und ab, Störmer bester Deutscher.

Mit 430 Spielern startete Tag 2 der PokerStars EPT San Remo mit einem Feld, das viele internationale Turniere nicht einmal an Tag 1 erreichen.

Eine Reihe von Stars hatte es in den zweiten Tag geschafft, aber einige von ihnen mussten natürlich sich im Lauf des Tages verabschieden. Zu den namhaften Bustouts gehörten heute u. A. David Benyamine, Melanie Weisner, Leo Franandez, Steve O’Dwyer, Elio Fox, Mario Puccini, Fabrice Soulier, Barney Boatman, Eugene Katchalov, Lucille Cailly, Gaelle Baumann, Theo Jorgensen, Andy Frankenberger und Jason Mercier.

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Einer der letzten Auftritte als Weltmeister - Pius Heinz.

Dagegen konnte sich ganz am oben ein bisher unbekannter Norweger festsetzen, und sein Vorsprung ist so groß, dass er noch eine Weile an der Spitze bleiben dürfte, wenn er nicht im stereotypischen Stil eines Skandinaviers implodiert.

Inge Forsmo hat mit 606k Chips mehr als 100k Vorspring auf den Zweitplatzierten Jason Tompkins aus Irland und sogar 200k auf den Dritten Charly Marracchione.

Weit oben im Chipcount platziert sich einmal mehr Matt Salsberg. kommt Ihnen der Name noch bekannt vor? Salsberg gewann erst vor gut zwei Wochen die WPT in Paris, flog danach zurück an die amerikanische Ostküste und kehrte für die EPT San Remo noch einmal nach Europa zurück.

Er steht mit 338.700 Chips in den Top Ten der derzeitigen Tabelle. Jewgeni „JovialGent“ Timoshenko (336.300), David Vamplew (200.000), Ana Marquez (190.000) und Shaun Deeb (188.000) beendeten den Tag ebenfalls mit großen Chipstacks.

Dagegen mussten erlebten die beiden WSOP-Champions, die hier noch im Feld sind, nämlich Chris Moneymaker und Pius Heinz, am Ende des Tages die Tücken der Varianz und verloren große Teile ihrer Stacks. Mit 70 bzw. 46k müssen sie morgen ein paar gute Hände erwischen, um wieder Anschluss zu finden.

Die deutschen Spieler

Bester Deutscher nach Tag 2 ist wie nach dem ersten Tag Sebastian Störmer, der heute auch den längsten Spieltag hatte. Während die anderen Tische bereits geräumt waren, hatte er noch eine Diskussion mit einem Mitspieler auszufechten, der eine Bet von Störmer nicht als solche anerkennen wollte.

Am Ende traf der Turnierleiter eine Entscheidung zugunsten von Störmer, der die Hand gewann und mit 283k Chips noch in die Top Ten aufsteigen konnte.

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David Vamplew (v. l.) nach Chris Moneymaker (v. r.) einen großen Stack ab.

Stark sehen zum Ende des Tages auch Ismael Bojang (268.200) und Torsten Brinkmann (263.000) aus, die beide die 200k-Marke knacken konnten. Nicht weit dahinter liegen Roland Bachmann (196.900) und Artur Koren (195.100).

Wiedersehen werden wir in Tag 3 auch Alexander Kell (160.000), Thomas Beer (141.000), Fabian Quoss (89.100), Mathias Weiss (87.000), Sebastian Gohr (60.700) und Manig Loeser (43.000).

Jewgeni Timoshenko nahm in der letzten Hand des Abends an seinem Tisch Rekordmann Sam Trickett einen großen Teil seines verbliebenen Stacks ab. Wohl in der Absicht, Trickett auf dem River zu bluffen, bezahlte Timoschenko Bets auf Flop und Turn, nur um dann auf einem eigentlich unauffälligen Board 7 5 3 - K - 6 mit A-4 eine Straight zu treffen.

Trickett blieb mit 20k und einem bitteren Lächeln zurück, Timschenkos joviales Lächeln blieb unverändert.

120 Spieler werden die Geldränge erreichen, 156 den Tag beginnen. Die Bubble wird also am Nachmittag platzen, und die ersten Spieler, die sich noch ins Geld retten können, erhalten dafür ein Preisgeld von €8000.

Am Finaltisch beginnen die Payouts bei €65.450, für den Gewinner liegen exakt €800.000 bereit.

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