EPT San Remo – 800 jagen den EPT-Titel

EPT San Remo 2012

Das zweite große Pokerfestival der neunten European Poker Tour findet in Norditalien statt. 31 Turniere stehen an, allein im Main Event kamen 797 Spieler zusammen.

430 davon konnten auch den zweiten Tag erreichen, und der Trend, der sich bei der WSOPE in Cannes bereits angedeutet hatte, setzt sich hier in abgeschwächter Form fort: Events mit weniger Satellites führen zu qualitativ hochwertigen Feldern.

Das es sich hier um ein PokerStars-Event handelt ist die Zahl der Online-Qualifikanten natürlich ungleich größer als bei der WSOPE, aber die Stardichte ist beinahe dieselbe.

Zu den größten Stacks gehören in der Anfangsphase des zweiten Tages David Vamplew, Sam Trickett, Chris Moneymaker, André Akkari, Justin Bonomo, Shaun Deeb und Matt Salsberg, der zwar kein PokerStar ist, aber kürzlich als erster Fernsehproduzent die WPT in Frankreich gewinnen konnte.

Zeitweise setzte er sich heute sogar an die Spitze des Chipcounts.

Kara Scott
Kara Scott.

Pius Heinz könnte hier noch für Aufsehen sorgen. Nach einem schwachen Start konnte er sich hier einen ordentlichen Chipstack aufbauen.

Der Wahlösterreicher und PokerStars-Profi erlebt seinen letzten Monat als amtierender Weltmeister, und es wäre ihm zu gönnen, wenn er in dieser Zeit noch einmal für Schlagzeilen sorgen könnte.

Schlagzeilen machten abseits der Tische zum Auftakt des Events vor allem Eugene Katchalov und Bertrand Grospellier, die die 120 km von Cannes nach San Remo gemeinsam mit dem Fahrrad zurücklegten.

Grospellier hatte eine Wette gegen Katchalov verloren und bei der WCOOP weniger gewonnen als der gebürtige Ukrainer, aber Katchalov hatte sich nicht lumpen lassen und war die Trecke gemeinsam mit „ElkY“ gefahren.

Über 20 Deutsche gingen bei der PokerStars EPT in San Remo an den Start, und Sebastian Störmer hatte sich als bester von ihnen sogar auf Platz 3 des Chipcounts platzieren können.

Auch Fabian Quoss, Ismael Bojang, Ole Schemion, Side Event Gewinner Manig Loeser und EPT Grand Final Runner-up Torsten Brinkmann halten sich weiterhin im Event, ebenso wie BOM-Gastgeberin Kara Scott.

Vor und hinter den Spielern liegen lange, anstrengende Nächte, denn dank italienischer Gelassenheit fängt der Turniertag hier erst um 14 Uhr an. Damit endeten die Tage 1A und 1B erst gegen 3 Uhr morgens.

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