EPT Prag Tag 3 – Martin Finger Zweiter im Chipcount

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Chipleader Patrick Renkers.

Der Tag 3 der EPT Prag brachte die Entscheidung an der Bubble. Insgesamt 31 Spieler blieben am Ende übrig. Darunter drei Deutsche. Martin Finger beendete den Tag gar als Zweiter im Chipcount. Von den ursprünglich so zahlreichen internationalen Top Pro`s sind nur noch Jude Ainsworth, Mike McDonald und Chris Moorman im Rennen.

Von 136 Spielern auf die letzten 24 herunterspielen, war ein ambitioniertes Unterfangen für den heutigen dritten Tag der EPT in Prag. Am Ende wurden die Chips schon kurz nach Mitternacht eingetütet. Da waren noch 31 Spieler im Rennen.

Trotz des Favoritensterbens an Tag 2 gingen immerhin noch sechs EPT-Champions ins Rennen um den Titel und das Siegerpreisgeld in Höhe von 775.000 Euro. Doch weder Liv Boeree, Kent Lundmark, Anton Wigg, Rupert Elder noch Nicolas Chouity konnten sich im schrumpfenden Spielerfeld behaupten. Lediglich der Champ der EPT Dortmund 2008, Mike McDonald aus Kanada verzeichnete einen guten Tag. Neben Online-Legende Chris Moorman und PokerStars Pro Jude Ainsworth ist er nun der einzige internationale Top Pro, der morgen in den vierten Tag geht.

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Gedrängel auf der Bubble.

Noch vor der Bubble mussten auch zwei der noch verbliebenen zwölf Deutschen die Sachen packen. Dominik Nitsche und Heiko Ende blieb damit nur viel Arbeit an drei Pokertagen und kein Lohn.

Gegen 15 Uhr war es dann soweit. Die Bubble platzte und ließ den Norweger Mads Amot mit Blech zurück. Mit K J war er nach Raise und Dreibett gegen einen Kontrahenten mit eigentlich noch beruhigenden 110.000 Chips all in. Sein Gegner, Eli Heath hielt A Q.  Das Board brachte T 3 3 6 2 und Mads Amot muss sich mit dem undankbaren 105. Platz begnügen. Thomas Lamatsch gratulierte allen übrigen Spielern zum ITM. Allerdings ohne gehört zu werden. Denn außer denen am noch gespielten Tisch waren alle längst in die Pause verschwunden.

Daraus zurück schrumpfte das Feld der deutschsprachigen Spieler rapide. Nacheinander mussten Frank Stumpf (89.), Torsten Brinkmann (81.), Ashkan Fayas (71.) und Torsten Otte, (48.) gehen. Besonders bitter lief der Tag für Andre Klebanov. Er war als Sechster im Chipcount in den Tag gestartet und musste sich am Ende mit Platz 57 und 11.000 Euro zufrieden geben.

Dass die EPT Prag für die deutschsprachige Szene eine spannende Angelegenheit bleibt, ist nun Kimon Lehmann, Andreas Wiese und vor allem dem Martin Finger zu verdanken.

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Bubble Boy Mads Amot auf dem Weg zum Ausgang.

Der Chemnitzer, schon als Dritter in den Tag gegangen, baute seinen Stack kontinuierlich aus und ist nun mit knapp 1,3 Millionen Chips Zweiter im Chipcount. Übertroffen wird er dort nur noch vom Niederländer Patrick Renkers (Bild oben), der im mittlerweile winterkalten Prag einen goldenen Tag erwischte und mit 2,5 Millionen Chips fast doppelt so gut im Saft steht, wie sein deutscher Verfolger.

Chipcount der noch verbliebenen 31 Spieler:

  1. Patrick Renkers (Niederlande), 2.423.000
  2. Martin Finger (Deutschland), 1.289.000
  3. Denys Drobyna (Ukraine), 1.218.000
  4. Vojtech Ruzicka (Tschechien), 1.128.000
  5. Mads Wissing, (Dänemark), 1.059.000
  6. Ari Engel (USA), 1.053.000
  7. Nicolas Levi (Frankreich), 948.000
  8. Jude Ainsworth (Ireland), 929.000
  9. Ramil Boyazitov (Russland), 892.000
  10. Yann Brosolo (Frankreich), 828.000
  11. Guillem Cavaller (Spanien), 810.000
  12. Pontus Khosravi (Schweden), 780.000
  13. Juan Manuel Pastor (Spanien), 742.000
  14. Mike McDonald (USA), 740.000
  15. Rasmus Vogt (Dänemark), 701.000
  16. Andreas Wiese (Deutschland), 634.000
  17. Danyel Boyaciyan (Niederlande), 585.000
  18. Chris Moorman (UK), 557.000
  19. David Hrdlicka (Slovakei), 536.000
  20. Mauri Dorbek (Estland), 508.000
  21. Alexander Nudin (Russland), 486.000
  22. Kimon Lehmann (Deutschland), 416.000
  23. Vesa Leikos (Finnland), 394.000
  24. Garri Tevosov (Russland), 331.000
  25. Jason Gray (Australien), 310.000
  26. Sergey Baburin (Russland), 307.000
  27. Ignat Liviu (Rumänien), 278.000
  28. Haykel Cherif Vidal (Spanien), 265.000
  29. Michaela Smrckova (Tschechien), 208.000
  30. Mohammed Barkatul (UK), 174.000
  31. Sharon Volfer (Israel), 54.000

 

 

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