EPT Prag Tag 2 – Zwei Deutsche in den Top 10

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Der zweite Tag von Prag war ein schwarzer für die Favoriten. Mehr als ein Dutzend Top Pros mussten die Segel streichen. Für die Deutschen lief es trotz einiger Bustouts gut.

Mit Martin Finger und Andre Klebanov sind gleich zwei Deutsche unter den Top 10. Letzterer riskierte in einer der letzten Hände sein Turnierleben und ist nun Sechster im Chipcount.

Grau in grau, das waren heute die Farben, welche Prag heute zu bieten hatte. Und auch das verbliebene Feld des EPT-Prag Main Events hat am zweiten Tag mächtig an Farbe eingebüßt. In einem regelrechtes Favoritensterben verloren Luke Schwartz, Melanie Weisner, Weltmeister Jonathan Duhamel, ElkY, Kevin McPhee, Oliver Busquet, Gus Hansen, Daniel jungleman Cates und auch Lokalmatador Martin Staszko ihre Chips ein.

Für die Deutschen war es erneut ein durchwachsener Tag. Schon in den ersten Level erwischte es Michael Keiner, Mario Puccini, Kiem Nguyen und Igor Kurganov. 

Allerdings gibt es nach Abschluss des zweiten Tags auch richtig gute Nachrichten. Mit Martin Finger und Andre Klebanov sind gleich zwei Deutsche in den Top 10 vertreten.

Der Dritte der EPT London Andre Klebanov riskierte in einer der letzten Hände sein Turnierleben und ist nun nach einem gewaltigen Double up. Sechster im Chipcount. Und das war die Hand. Klebanov eröffnete, der hinter ihm sitzende Spieler machte die 3-Bet, der bis dahin Führende Jude Ainsworth die 4-Bet, über die Klebanov noch einmal drüber ging.

Beide Spieler callten. Auf dem Flop kamen A 9 6, Ainsworth checkte, Klebanov spielte noch einmal an worauf der dritte Mann seine Karten foldete. Ainsworth pushte All-in und Klebanov callte sofort. Ainsworth hielt T 9 und Andre die Asse zum Top Set. Turn 8 und  River 3 veränderten nichts.

Morgen geht es hier weiter mit Tag 3. 136 Spieler werden dann versuchen zunächst die erste Preisgeldstufe ab Platz 104 zu erreichen.

Das sind die Führenden im Chipcount:

  • Garri Tevosov (Russland), 764.000
  • Martin Finger (Deutschland), 612.600
  • Mads Wissing (Dänemark), 612.000
  • Guillem Cavaller (Spanien), 557.800
  • Calvin Anderson (USA), 414.900
  • Andre Klebanov (Deutschland), 397.000
  • Ty Mullins (Mexico), 383.700
  • Pontus Khosravi (Schweden), 360.700
  • Mauri Dorbek (Estland), 360.400
  • Rasmus Vogt (Dänemark), 360.000

 

Und die Chipcounts der verbliebenen Deutschen:

  • Andre Klebanov, 400.000
  • Torsten Otte, 182.000
  • Heiko Emde, 143.200
  • Kimon Lehmann, 112.700
  • Frank Stumpf, 86.200
  • Ashkan Fayaz, 81.900
  • Torsten Brinkmann, 70.000
  • Andreas Wiese, 58.900
  • Dominik Nitsche, 39.300

 

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