EPT Prag Tag 2: De Korvers Déjà-vu

Pieter De Korver
Mach's noch einmal, Pieter.

Zwei Franzosen führen die Chiptabelle nach dem zweiten Tag an. Dahinter hat sich fast unbemerkt ein Mann ganz nach vorne geschoben, der auch beim letzten Grand Final in Monte Carlo am Finaltisch schon chancenlos schien.

Insgesamt 594 Spieler starteten das Turnier in der tschechischen Hauptstadt und sorgten damit überraschend sogar für einen neuen Rekord. Danach hatte es nach Tag 1A noch nicht ausgesehen. Den dritten Tag erreichten noch 95 Teilnehmer.

Der bisher völlig unbekannte Yann Brosolo aus Frankreich führt mit 574.000 Chips die Tabelle an. Hinter ihm liegt sein Landsmann Rui Cao mit 522.500, der persönlich Bertrand Grospellier vom Tisch nahm und sich damit einen mächtigen Stack sichern konnte. Mit noch 15 Spielern, davon fünf unter den Top Ten, stellen die Franzosen momentan auch die am stärksten vertretene Nation.

Was Joe Cada im WSOP Main Event war, ist Pieter de Korver für die EPT. Er erreichte beim letzten Grand Final als Small Stack den Finaltisch, foldete sich zunächst bis auf Platz fünf und gewann dann mit seinen allerletzten Chips und einem schwachen Paar Vieren eine Hand, in der ihn alle verbliebenen Spieler auszahlten, um ihn endgültig vom Tisch zu nehmen. Danach doppelte er mehrfach auf und gewann schließlich das Turnier und über €2 Mio.

Zu Beginn des zweiten Tages lag de Korver mit 30k weit hinten im Feld, und es sah so aus, als könne er bald ein paar Sehenswürdigkeiten in der „Stadt der Goldenen Dächer" genießen. Ein paar Stunden später hatte er seinen Stack verzehnfacht, und nicht einmal die Reporter vor Ort konnten erklären, wie ihm das gelungen war.

Dagegen ist der frühere Chipleader Marc Gork kurz vor dem Geld ausgeschieden. Ab Platz 80 gehen in diesem Jahr alle Spieler mit Gewinn nach Hause. Der Sieger erhält €682.000.

Aus Deutschland sind noch zehn Teilnehmer dabei: Steven Thomsen, Karl-Heinz Klose, Daniel Drescher, Bastian Trachte, Sven Eichelbaum, Michael Schulz, Andreas Eiler, Tim Kahlmeyer, Sandra Naujoks und Florian Langmann.

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