PCA High Roller – Sands vorn, Gruissem Dritter

david sands
Chipleader David Sands.

Nur acht Spieler sind noch übrig im $100k High Roller Event der EPT PCA. Sieben davon fragen sich, wer den überragenden Chipleader David Sands noch aufhalten kann.

Dank zweier Riesenpots gegen Vivek Rajumar (1,4 Mio.) und Phil Ivey (3 Mio.) konnte Dans fast 6,7 Mio. Chips anhäufen. Damit hat er fast drei Mal so viele Chips wie der Zweitplatzierte Nick Schulman.

Schulman steht bei 2.295.000, hinter ihm liegt Philipp Gruissem mit 1.610.000 Chips.

Gruissem hält sich, Jensen überrascht

Philipp Gruissem zeigt einmal mehr, warum er als High Stakes Spezialist gilt: Nach dem ersten Tag des mit insgesamt 47 Spielern besetzten $100k-Felds stand sogar Gruissem an der Spitze des Chipcounts.

Philipp Gruissem
Philipp Gruissem.
 

Diesen Vorteil nutzte der Deutsche geschickt und ließ an Tag 2 nur wenig zu.

Hinter Gruissem steht mit Greg Jensen die Überraschung des Turniers. 1,5 Mio. und Platz vier lautet das Zwischenergebnis für den Mann, der sein erstes großes Turnier spielt.

Dass es sich dabei ausgerechnet um ein $100k-Turnier handelt, gibt Ihnen einen Hinweis darauf, dass Jensen sich sonst als Hedgefonds-Manager verdingt.

High Stakes Reg Dan Shak belegt derzeit den fünften Platz mit 870.000 Chips. Auch Scott Seiver konnte sich mal wieder einen Platz an einem Finaltisch erspielen.

Als Shortstacks treten heute Abend dann Cary Katz und Wladimir Trojanowski an.

Komisch: Esfandiari und Mercier scheiden aus

Nach dem Jahr, das Antonio Esfandiari erlebt hat, fällt es schwer, sich auch nur vorzustellen, dass der in Las Vegas lebende Profi an einem Pokerturnier teilnimmt, ohne es zu gewinnen.

Genau das ist aber passiert. Es war sogar noch schlimmer, denn Esfandiari scheiterte auf der Bubble.

Auch Jason Mercier gilt generell als Spieler, der von Fortuna begünstigt wird. Vielleicht war sie gestern gerade beschäftigt, als er mit Assen gegen Trojanowski verlor.

Vanessa Selbst wurde mal wieder ein Opfer ihrer eigenen Spielweise. Sie schob mit einem gewaltigen Bluff all-in gegen David Sands, der dummerweise gerade den Flush mit Ass hoch und damit die Nuts hielt.

Knapp am Geld vorbei segelten außerdem Phil Ivey (14.), Daniel Negreanu (17.), Erik Seidel (19.) und Bertrand Grospellier (22.).

Die Teilnehmer des Finales sind bereits im Geld und haben $228.960 sicher. Der Gewinner kassiert satte $2.003.480.

Chipcount vor dem Finale:

  1. David Sands, 6.680.000
  2. Nick Schulman, 2.295.000
  3. Philipp Gruissem, 1.610.000
  4. Greg Jensen, 1.500.000
  5. Dan Shak, 870.000
  6. Scott Seiver, 755.000
  7. Cary Katz, 590.000
  8. Wladimir Trojanowski, 505.000
phil ivey stoddart
Phil Ivey, Photo: Neil Stoddart.
 

Der größte Pot des Turniers

Die Hand Sands gegen Ivey führte zum bisher größten Pot des Turniers. Und so lief sie ab:

David „Doc“ Sands eröffnete auf 57.000 und Phil Ivey verteidigte seinen Big Blind.

Auf dem Flop A 5 3 setzte Sands weitere 64.000. Call.

Der Turn war die 6. Check von Ivey und eine Bet von 177.000  von Sands. Check-Raise von Ivey auf 557.000. All-in von Sands mit 1,25 Mio.

Ivey überdachte die Situation mehrere Minuten lang und entschied sich dann lächelnd zum Call.

Sands:    

Ivey:    

Der River war die 6, und Ivey war ausgeschieden.

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