EPT Grand Final Tag 1 - Yunis führt, Moneymaker durch

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Nach den beiden Starttagen hat sich vorerst der Chilene Nick Yunis als Chipleader etablieren können. Der ehemalige WSOP-Champion Chris Moneymaker rettete sich gerade so in Tag2.

„Das war wahrscheinlich der schlechteste, langweiligste Turniertag meines Lebens", sagte Moneymaker nach Spielende. „Ich glaube, ich hatte ein einziges Paar über den ganze Tag.“

„Früher hätte ich irgendwann meine Chips verspielt, aber heute habe ich mich beherrscht und konnte den Tag überstehen.“

Moneymaker beendete den Tag mit gerade 24.000 Chips. Dagegen hält Chipleader Nick Yunis 191.700 und geht damit als Chipführender in den heutigen Tag 2.

Weit oben im Chipcount finden sich auch der Italiener Alessio Isaia, Ilan Boujenah aus Frankreich, Tom Marchese aus den USA und Schweiz-Russe Vladimir Geshkenbein, der ja gerade erst in Berlin knapp am Finaltisch vorbeischrammte.

Bester Deutscher nach Tag 1 ist Malte Mönnig.

Mit 394 Spielern an Tag 1B blieb die Teilnehmerzahl hinter den von Turnierchef Edgar Stuchly festgelegten Erwartungen zurück, der mit mehr als 500 Spielern für den zweiten Starttag gerechnet hatte.

Chris Moneymaker
30 min Massage, billiger als ein Cheeseburger.

Insgesamt spielen damit 665 Spieler um den Sieg im Finale der EPT Saison 8. Der Preispool erreicht 6.665.000 Euro, von denen allein 1,5 Mio. auf den Sieger entfallen werden.

Der Gewinner erhält zusätzlich eines der Shemballa Armbänder im Wert von je €25.000.

Insgesamt 394 Spieler erreichen Tag 2, davon werden 96 die Geldränge erreichen.

Moneymaker liebt Grand Finals, aber nicht Monte Carlo

Es ist fast zehn Jahre her, das Chris Moneymaker den Main Event der WSOP gewann. Heute spielt der ehemalige Champion nicht mehr so viel wie früher, aber es gibt noch immer einige Events, die er auf keinen Fall verpassen will.

„Alle PokerStars Events haben ihren eigenen Reiz, aber dieses hier hat wohl das größte Prestige“, sagt Moneymaker. „Drei Turniere sind jedes Jahr in meinem Kalender fest vermerkt: das Grand Final, die PCA und der WSOP Main Event.“

Bei allen drei konnte Moneymaker schon signifikante Erfolge feiern. Neben dem Sieg in Las Vegas 2003 erreichte er im Jahr 2011 den elften Platz bei der PCA und die Geldränge beim EPT Grand Final.

Dabei ist der Amerikaner zwar ein Fan des Turniers, aber nicht unbedingt der Umgebung.

„Ich bin nicht gerade der größte Fan von Monte Carlo“, sagt er. „Vor allem, was die 50 Dollar Cheeseburger angeht.“

Chipcount Top Ten:

1. Nick Yunis – 191.700
2. Ivan Kudriavtcev – 186.200
3. Andoni Larrabe Sanchez – 181.200
4. Martin Kabhrel – 167.800
5. Franck Blanc – 160.800
6. David Sands - 160.300
 7. John Eames – 157.200
8. Alessio Isaia – 136.900
9. Malte Mönnig – 136.900
10. Andres Artinano – 125.000

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